3d65bb80 9a8e 441a 9849 c069ee058bedRichard Gonda's partner will be the current DTM pilot Joel Eriksson.
 
Richard Gonda (SK) and Joel Eriksson (SWE) will represent Senkyr Motorsport in the upcoming International GT Open race in the Belgian circuit of Spa Francorchamps.

The team from Brno (CZ), which took part in the GT Open final race in Barcelona last year, will participate from the Spa race on in this year's championship again.
 
While Slovak driver Richard Gonda is already well aware of the European GT3 sport, for BMW Motorsport factory driver Joe Eriksson the Spa Francorchamps event will be the premiere in GT3 category. A young Swedish formula pilot is the newcomer to this year's DTM series. Right on his first weekend of this prestigious series at Hockenheim he won a superb 4th place in one of the races.

"This is a joint project with the BMW Motorsport factory team. Richard and Joel have our full confidence, we are looking forward to an exciting weekend at the world's finest GP track," says Robert Senkyr, executive chief of the team.

More information, as well as news and documentation from the GT Open weekend in Spa Francorchamps, will follow.
 
Press Release Senkyr Motorsport
R.Zeltner Porsche 911 GT3 www.sascha smf.deErfolgreiche Premiere für Ruben Zeltner mit 9. Gesamtrang

Ruben und Thomas Zeltner (Lichtenstein / Österreich) belegen bei ihrer Premiere im neu aufgebauten Porsche 911 GT3 den 9. Gesamtrang bei der AvD Sachsen Rallye. Mit allen Bestzeiten in ihrer Klasse sicherten sie sich auch eindrucksvoll den Divisionssieg. Vorausgegangen war allerdings ein Auftakt, der nicht ganz nach Plan verlief. „Wir hatten bereits vor der ersten Wertungsprüfung einen schleichenden Plattfuß und haben uns entschieden, diesen noch schnell zu wechseln. Durch die Hektik ist uns ein Fehler passiert, bei dem wir 1 Minute zu früh in die Zeitkontrolle gefahren sind. Dadurch haben wir 60 Strafsekunden kassiert, die uns im Teilnehmerfeld nach hinten durchgereicht haben“, so Zeltner. Damit belegten die Brüder am Ende des ersten Tages lediglich den 2. Platz in ihrer Division, 17 Sekunden hinter Björn Sartorius, und den 12. Rang im Gesamtklassement.

Am Samstagvormittag besserte sich langsam die Stimmung im Team, nachdem Ruben sich mit konstant guten Zeiten in die Top 10 des Teilnehmerfelds vorarbeitete. Bereits zum Mittagsservice hatten sie die Führung in der Division übernommen und sich einen Vorsprung von über 12 Sekunden auf Sartorius erarbeitet. „Wir haben einige Abstimmungen am Setup vorgenommen, jedoch hat nichts so richtig gepasst. Kaum hatten wir das Untersteuern an der Vorderachse im Griff, kam umso mehr das Heck geflogen. Seit heute Mittag läuft es besser. Jetzt kommt auch der Fahrspaß wieder zurück“, so der Geschäftsführer des Sachsenrings. So spulte Ruben am Nachmittag die Wertungsprüfungen erfolgreich ohne Zwischenfälle ab. Gerade die Prüfung in „Plohn“ gefiel der „Zebra-Besatzung“ recht gut. „Diese WP ist extrem anspruchsvoll und schnell. Wir haben alles ausgereizt und sind mit unserer Zeit zufrieden. Sicherlich war auch hier das Fahrwerk noch nicht ganz optimal, um voll ans Limit zu gehen“, so Zeltner im Ziel der Prüfung. Der zweite Durchgang in Plohn, der jetzt als Powerstage gefahren wurde, beendete die Porsche-Besatzung mit einer zehntbesten Gesamtzeit und konnte damit einen versöhnlichen Abschluss finden.

„Wir blicken jetzt zuversichtlich auf die nächste Rallye in 3 Wochen am Stemweder Berg. Dort werden wir sicherlich etwas besser aufgestellt sein. Jedoch ist mit dem neu aufgebauten Porsche durch das Reglement bedingt kein herankommen an die modernen R5-Fahrzeuge möglich. Mal schauen, vielleicht können wir uns mit Roman Schwedt im S2000 ein schönes Duell liefern“, so Zeltner.

Quelle Fotos Sascha Dörrenbächer
04Jerez2018M 0018Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Mugello / Italien statt. Der 5,2 Kilometer lange Kurs in der Nähe von Florenz, gilt als einer der schönsten, aber auch schwierigsten. Seit 1991 wird der Grand Prix von Italien dort ausgetragen.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing liegt nach fünf Rennen mit 36 Punkten auf dem achten Gesamtrang. Nur ein Punkt fehlt auf den Sechstplatzierten. Nicht nur für den 22-jährigen gab es zu Saisonbeginn sehr unterschiedliche Resultate. Auch der WM Führende hat erst 63 Punkte auf seinen Konto. Die ersten zehn Fahrer liegen mit 30 Punkten Differenz noch eng zusammen.

Im Vorjahr erreichte der Ainringer in Mugello den 14. Rang. Jedoch trennten ihm vom Sieger nur 1,5 Sekunden. Über 20 Fahrer kämpften bis Rennende um die Podiumsplätze. Einen ähnlich knappen Ausgang könnte es auch in diesem Jahr geben. Die fast 1,2 Kilometer lange Gerade lässt eine Flucht nach vorne kaum zu. Durch den sich bietenden Windschatten ist ein wegfahren aus der Gruppe kaum möglich. In der Toscana werden auch die Fahrer aus Italien versuchen, ihren Heimvorteil zu nutzen. Zusammen mit zwei Wildcards stellt Italien mit elf Fahrern die stärkste Nation.

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / 63
2. F. Giannantonio / 59
3. A. Canet / SPA / 56
8. P. Öttl / GER / 36

Quelle: Öttl Motorsport
OETTL fweisse 10f0334 2Am vergangenen Wochenende fand in Le Mans / Frankreich der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „ 24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 18. Mal in Folge, fand auf der Traditionsstrecke der Grand Prix von Frankreich statt.
 
Für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing ging es darum, nach Rang sechs in Austin und den Sieg in Jerez seine Aufholjagd weiter fortsetzen. An allen drei Veranstaltungstagen war das Wetter stabil und meist sonnig. Mit 207.000 Motorrad Fans gab es einen neuen Zuschauerrekord in Le Mans.

Am ersten Trainingstag belegte Philipp mit einer halben Sekunde Rückstand den achten Rang. Im Zeittraining belegte der 22-jährige den elften Startplatz. Der Abstand zum schnellsten blieb auch am Samstag mit 0,53 Sekunden gering.

Beim Rennen hatte Philipp einen guten Start. Jedoch wurde er in den ersten Kurvenkombinationen zweimal nach außen abgedrängt und der KTM Fahrer rutschte auf Rang 24 zurück. In den nächsten sechs Runden machte er pro Umlauf eine Position gut. Dann musste er eine Lücke von zwei Sekunden aufholen. In der elften Rennrunde hatte er die Gruppe eingeholt und lag auf Position 16. Bisher waren seine Rundenzeiten gleich wie an der Spitze doch im Pulk verlor er Zeit und die Spitzengruppe setzte sich weiter ab.

So musste sich der einzige Deutsche Teilnehmer nach 22 Runden mit dem 15. Platz und einen WM Zähler zufrieden geben. In der Gesamtwertung belegt Philipp den achten Platz, nur einen Zähler hinter dem Sechstplatzierten.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Mit Rang 15 kann ich heute gar nicht zufrieden sein. Nach einem guten Start hatte ich, in den ersten beiden Kurven, mehrere Berührungen. Dadurch wurde ich auf Platz 24 zurückgereicht. Die Aufholjagt gestaltete sich dann schwierig. Wir hatten das ganze Wochenende einen sehr guten Rennspeed. Daher rechnete ich mit einem guten Rennen. Jetzt schaue ich nach vorne und will es in zwei Wochen in Mugello besser machen.“

Ergebnisse:
1. Albert Arenas / SPA / KTM / 37`40.05
2. Andrea Migno / ITA / KTM / 0.16
3. Marcos Ramirez / SPA / KTM / 0.70
15. Philipp Öttl / GER / KTM / 12.74

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / 63
2. F. Giannantonio / 59
3. A. Canet / SPA / 56
8. P. Öttl / GER / 36

Quelle: Öttl Motorsport
ct 650x433 815e kusiri finale Die TCR (Touring Car Racing) Rennserien gehören zu den bedeutendsten und meist verfolgten Rennevents weltweit. Definitionsgemäß zählen hierzu alle Rennserien, die mit Tourenwagen nach dem TCR-Reglement ausgetragen werden. Im breiten Feld dieser Tourenwagen-Meisterschaften ist auch die Firma Drexler mit ihren Antriebstechniken aktiv.

Ins Leben gerufen wurde das TCR-Konzept vom ehemaligen WTCC-Boss Marcello Lotti, der bei der damaligen Verkündigung seiner Pläne (Frühjahr 2014) sicher nicht nur auf optimistischen Zuruf gestoßen ist. Sein Ziel war es, mit dieser neuen Rennserie eine neue Basis für den weltweiten Tourenwagensport zu schaffen, die mit einem kostengünstigem Reglement und verschiedensten regionalen, nationalen und internationalen Meisterschaften neue Chancen – und eine „bodenständigere“ Alternative zur WTCC – schaffen sollte. Diese Vision erschien vielen zunächst zu hoch gegriffen und übereifrig. Dass nach der Premierensaison 2015, in der sich prompt volle Starterfelder präsentierten, viele weitere regionale und nationale Meisterschaften folgten, spricht für sich.

Das große Interesse ist insbesondere dem technischen Reglement zuzuschreiben, das man damals vom Seat Leon Eurocup übernommen hatte und welches seither über die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten für ein Chassis auch „kleineren“ Teams einen Zugang ermöglicht hat. Das Reglement folgt dem Konzept der GT3-Rennwagen, bei denen Leistungsunterschiede der Rennfahrzeuge über eine Balance of Performance ausgeglichen werden: Unterschiedliche Antriebe und Fahrzeuge werden so auf ein vergleichbares Leistungslevel angeglichen.

Mit teilweise über 40 eingeschriebenen Fahrzeugen gehört die ADAC TCR Germany (www.adac-motorsport.de), eingeführt 2016 als Ergänzung zum ADAC GT Masters, zu den größten TCR-Serien weltweit. Zum Saisonende 2017 wurde die bisherige TCR International Series als weltweite Rennserie (Asien, Europa und Südamerika) für TCR-Fahrzeuge eingestellt, und die bisherige WTCC tritt an ihre Stelle – unter dem neuen Namen WTCR, der die Fusion zu einem gemeinsamen Tourenwagen-Weltcup widerspiegeln soll. Das TCR-Reglement wird beibehalten und so sind im Teilnehmerpool höchstens werksunterstützte Privatteams und keine Werksteams vertreten. Alle Informationen zur TCR gibt es im Internet auf www.tcr-series.com.

In diesem Jahr ist die Drexler-TCR-Sperre in bewährter Qualität für alle TCR-Tourenwagen erhältlich, sowohl als mechanisch geregeltes als auch als verstellbares Lamellensperrdifferential. Zudem wird ab der Saison 2018 eine Spezial-Challenge für DSG-Fahrzeuge (Direktschaltgetriebe/Doppelkupplungsgetriebe) ein Teil der TCR Europe sein. Eine separate Klasse für die DSG-Fahrzeuge wurde in der letztjährigen TCR Europe Trophy in Adria vorgestellt und von Giovanni Altoè mit einem Volkswagen Golf GTI gewonnen.

Die TCR Europe DSG Challenge vergibt Punkte an die zehn besten Fahrer, die in jedem Rennen klassifiziert werden und folgt der gleichen Skala wie die TCR Europe Series. Nach jedem Rennen wird der beste Fahrer der TCR Europe DSG Challenge neben den drei Gesamtplatzierten auf das Podium eingeladen und mit einer Trophäe ausgezeichnet.

DREXLER TCR LAMELLENSPERRDIFFERENTIAL

Alle Sperren können mit besten gewichtsoptimalen Materialien, höchsten Qualitätsstandards sowie einem geringem Bauraum punkten. Sie ermöglichen eine maximierte Fahrperformance über verbesserte Stabilität, Agilität und Dynamik – je nachdem, was die Fahrsituation gerade verlangt.

 Mechanisches Lamellensperrdifferential für Sadev ST82-17  Die mechanisch geregelten Sperrdifferentiale verbessern die Traktion eines Fahrzeugs bei den unterschiedlichsten Fahrsituationen und Fahrweisen.
Mechanisches Lamellensperrdifferential für DSG DQ250 Die mechanisch geregelten Sperrdifferentiale verbessern die Traktion eines Fahrzeugs bei den unterschiedlichsten Fahrsituationen und Fahrweisen.
Verstellbares Lamellensperrdifferential für Sadev ST82-17 Der Kunde hat mit Hilfe eines  mitgelieferten Spezialwerkzeugs die Möglichkeit, die Vorspannung des Sperrdifferentials nach seinen Anforderungen individuell anzupassen. Ein klarer Vorteil, um schnell und effizient auf sich ändernde Umstände reagieren zu können.

ENGSTLER UND DREXLER: PARTNER SEIT ÜBER 35 JAHREN

Die Engstler Motorsport GmbH wurde 1996 gegründet und hat sich seither zum professionellen Partner im nationalen und internationalen Rennsport entwickelt. Gründer Franz Engstler als Teamchef und Fahrer kümmert sich aktiv um  die neue Rennserie ADAC TCR Germany und den Nachwuchs. Zudem ist Engstler Motorsport zusammen mit dem ADAC Veranstalter der Serie in Deutschland. Unterstützt wird Franz Engstler seit nunmehr 16 Jahren vom Österreicher Kurt Treml, der als sportlicher Leiter für alle Aktivitäten von Engstler Motorsport fungiert und 30 Jahre Erfahrung im Rennsport mitbringt.

Mit dem Gründer der Drexler Automotive GmbH, Herbert Drexler, verbindet Engstler eine nun schon über 30 Jahre beständige Geschäftsbeziehung und -partnerschaft. Seit jeher ist Engstler Test- und Entwicklungsträger für Drexler. Drexler hingegegen ist Engstlers technischer Partner und Sponsor. Bereits in den 80er Jahren sind Herbert Drexler und der Vater von Franz Engstler zusammen zahlreiche Bergrennen gefahren. Damals wurden die Grundsteine für die langjährige Partnerschaft gelegt. Auch Junior Luca Engstler, der nach zwei Jahren in der Formel 4 nun als einer der jüngsten Teilnehmer (mit gerade mal 17 Jahren) im 44 Auto starken Feld der ADAC TCR Germany an den Start geht, wird von Drexler in seiner Motorsportkarriere aktiv gefördert. Sein Start in die diesjährige Rennsaison war äußerst erfolgreich: Luca Engstler wird Meister in der Fahrerwertung der TCR Middle East Series und auch die Teamwertung hat das Liqui Moly Team Engstler gewonnen.

Luca Engstler, Fahrer Liqui Moly Team Engstler: „Ich hatte den Meistertitel voll im Visier und bin stolz, dass ich mit dem Erfolg meinem gesamten Team Danke für die Unterstützung sagen kann. Mein VW Golf GTI TCR war immer bestens vorbereitet und so konnte ich meine Leistung auf den Punkt abrufen.“

Auch beim Auftaktrennen zur TCR Asien in Malaysia konnte das Liqui Moly Team Engstler eine starke Performance abliefern. Luca erfährt sich einen starken dritten Platz und schafft es somit wieder aufs Podest. Hier stand sein Teamkollege Cheah ganz oben und führt mit diesem Sieg, in Verbindung mit dem zweiten Platz im ersten Lauf, mit 47 Punkten die Meisterschaft an. Luca Engstler liegt mit 45 Punkten auf Platz zwei. Auch in der Teamwertung führt das Liqui Moly Team Engstler, hier liegt der Vorsprung bei stolzen 50 Punkten zum Tabellenzweiten. Das nächste Rennwochenende der TCR Asien findet vom 1. bis 3. Juni in Buriram (Thailand) statt.

Weitere Informationen zur Drexler Automotive GmbH und der Engstler Motorsport GmbH finden Sie im Internet auf den offiziellen Webseiten: www.drexler-automotive.de beziehungsweise www.engstler-motorsport.de.

Quelle: Motorsport XL
Sepang 3Es ist offiziell - unsere Drexler Automotive GmbH high-performance Sperrdifferentiale sind jetzt speziell konzipiert für alle TCR Series Tourenwagen erhältlich!

Ob als mechanisch geregeltes oder auch als verstellbares Lamellensperrdifferential, gewährt unsere TCR Sperre bedeutende Performancevorteile - darunter ein präziseres Fahrzeughandling, optimale Anpassung an variierende Fahrkonditionen, sowie verbesserte Beschleunigungswerte.

Zudem wird ab der Saison 2018 eine Spezial-Challenge für DSG-Fahrzeuge (Direktschaltgetriebe/Doppelkupplungsgetriebe) als Teil der TCR Europe ausgetragen.

Für weitere Infos und individuelle Anfragen berät unser Verkaufsteam Sie gerne - https://drexler-automotive.com/kontakt
Rieder Red Bull Ring 2017Mehr als 30 Autos werden zum dritten Rennwochenende DMV GTC auf dem Red Bull Ring erwartet. Damit ist erneut für Spannung garantiert.

Das Konzept des DMV GTC und DUNLOP 60 wurden in den letzten Jahren immer weiter verbessert und man entwickelte eine Meisterschaft, in der Amateure unter professionellen Bedingungen ihren Motorsport betreiben können.

„Uns ist in erster Linie wichtig, dass die Fahrer ihren Spaß haben. Es geht hier um deren Hobby und dabei unterstützen wir sie professionell so gut wir können. Zielgruppe ist der ambitionierte Amateur oder der Nachwuchsmotorsportler, der noch aufsteigen möchte“, so Organisator Ralph Monschauer.

Auf dem Red Bull Ring werden nun alleine fast 20 GT3 erwartet. Dazu noch acht Cup-Porsche, drei TCR und zwei GT4. Last but not least zwei Exoten mit dem Pagani Zonda GR und dem Prage R1 Turbo.

In Klasse 1 starten die großen Boliden der GT3 mit bis zu 585 PS. In der Steiermark darf man sich auf fünf verschiedene Hersteller freuen. Neben Audi R8 MLS GT3 kommen von Mercedes noch die neuen AMG GT3-Modelle und die Flügeltürer der SLS. Corvette, Porsche und Lamborghini runden das Gesamtbild ab. Einen Favorit kann man nicht eindeutig benennen, da hier viele Piloten auf dem Siegerpodest stehen können.

Ebenfalls hart umkämpft ist die Klasse 3 mit den vielen Porsche 991 GT3 Cup. Hier hat das Duo Luis Glania/Christoph Dupré bislang am besten gepunktet und liegt in der Meisterschaft auf Platz zwei des Gesamtklassements. Aber auch Thomas Langer oder Karlheinz Blessing überzeugten bislang mit ihren 6-Zylinder-Boxer. Die weiteste Anreise hat übrigens Pablo Briones. Er kommt die 12.102 Kilometer extra zu den Rennwochenenden DMV GTC aus Santiago de Chile.

Gut gefüllt ist ebenfalls die Klasse 6 mit drei TCR-Autos und zwei GT4. Die zwei VW Golf GTI TCR werden von Roland Hertner und Frank Schumm (beide Highspeed Racing) pilotiert. Der Audi RS 3 LMS TCR von Kevin Arnold (HCB-Rutronik Racing), der auch in der Meisterschaft führend ist. Jean-Luc Weidt (Spirit Race) und Jürgen Marschlich (gewechselt zu Car Collection) fahren jeweils einen Audi R8 LMS GT4.

Das Prinzip des DMV GTC ist ganz einfach. Es gibt ein Qualifying 1, welches die Startaufstellung für Rennen 1 bestimmt. Qualifying 2 demnach für Rennen 2. Beide Rennen laufen über jeweils 30 Minuten und es können sich somit problemlos zwei Fahrer ein Auto teilen. Insgesamt werden acht Rennwochenende mit jeweils zwei Rennen in Deutschland (3 x Hockenheim, Nürburgring), Frankreich (Dijon), Belgien (Zolder), Italien (Monza) und Österreich (Red Bull Ring) durchgeführt.

Neben dem DMV GTC gibt es noch das 60-Minuten-Rennen DUNLOP 60. Dies wird gemeinsam mit der FIA CEZ Endurance durchgeführt. Auch hier können sich zwei Piloten ein Cockpit teilen. Zwischen der 25. und 35. Rennminute erfolgt ein Pflichtboxenstopp, bei dem auch Reifen gewechselt werden können.

Aus österreichischer Sicht geht der Tiroler Alois Rieder mit seinem Porsche 997 GT3 R sowohl im DMV GTC als auch im DUNLOP 60 an den Start. Dazu kommt noch der Linzer Martin Konrad, der sich im pinken Lamborghini Huracan GT3 mit Suzanne Weidt (Spirit Race) abwechselt.

Start zum Rennen 1 des DMV GTC ist am Samstag, um 9.30 Uhr und um 14.15 Uhr. Das Rennen DUNLOP 60 geht am Samstag ab 17.45 Uhr los.

Quelle: Motorsport XL
Uni StuttgartAm vergangenen Wochenende ging auf dem Michigan Speedway die  2018 Formula SAE Michigan Competition zu Ende. Dies ist die inoffizielle Weltmeisterstaft der internationalen Formula Student. Unserem Rennteam der Universität Stuttgart gelang ein Hattrick. Nach 2016 und 2017 konnte das Rennteam auch in diesem Jahr den hochklassigen Wettbewerb gewinnen. Auch in der offiziellen Punktewertung unter Einbeziehung aller Wettbewerbe (ähnlich wie beim Tennis) steht das Rennteam weiterhin auf Weltranglistenplatz 1. Darüber freuen wir uns sehr und gratulieren ganz herzlich.

Wie Sie sehen, haben es die Seriensieger auf das Cover-Bild der entsprechenden SAE Website geschafft:
Der Wettbewerb in Michigan war der letzte Auftritt des F0711-12, des 2017er Fahrzeugs. Sein Nachfolger, der F0711-13, hatte kürzlich seinen Roll-out und nun beginnt die Testphase. Mit dem 2017er Fahrzeug war auch das Team von 2017 unterwegs, das eine bemerkenswerte Logistik-Aufgabe zu meistern hatte. Unterstützung kam ausser von unseren Sponsoren wieder vom Team der Ohio State University, den Formula Buckeyes, das - wie in den Vorjahren - das Rennteam  bei sich aufnahm und in jeder Hinsicht unterstützte. Dafür allen ein herzliches Dankeschön aus Stuttgart.

Hier einige Einzelwertungen, soweit veröffentlicht:
2. Platz Busininess Plan      
2. Platz Design                     
1. Platz Auto Cross              
3. Platz Endurance               
1. Platz Overall                    

Darüber hinaus wurde das Rennteam mit dem „Brake Design Award“ der Firma Akebono Brakes ausgezeichnet.

Wir gratulieren an dieser Stelle auch den Teams der TU Graz und Valencia zum 2. bzw. 3. Platz der Gesamtwertung. Somit war das Podium ein rein europäisches.
 
Quelle: Uni Stuttgart - FKFS Jochen Wiedemann
04Jerez2018M 1191Sechs Jahre hat es gedauert, bis wieder ein Deutscher Fahrer in der Klasse Moto3 der Motorrad Weltmeisterschaft ein Rennen gewinnen konnte. Für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing war es der größte Erfolg in seiner bisherigen Karriere. Auf der Strecke in Andalusien konnte der 22-jährige schon mehrere Premieren Siege einfahren. 2011 gewann er dort, im Alter von 14 Jahren, sein erstes Rennen zum Red Bull Moto GP Rookies Cup. Nur ein Jahr später siegte er beim ersten Lauf zur Spanischen Meisterschaft in der Moto3 Klasse. Der KTM Fahrer legte bei seinen Sieg die meisten Führungsrunden zurück. Nach vier Veranstaltungen schafften es nur zwei Konkurrenten, sich öfters an der Spitze zu behaupten. Mit 450 km fuhr Philipp an diesen Wochenende auch die meisten Runden.
 
Am kommenden Wochenende findet in Le Mans / Frankreich der nächste Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „ 24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 18. Mal in Folge findet auf der Traditionsstrecke der GP von Frankreich statt. Philipp will nach Rang sechs in Austin und den Sieg in Jerez seine Aufholjagd weiter fortsetzen. Zur Zeit liegt es mit 35 Punkten auf dem fünften Gesamtrang. Für die Veranstaltung in Le Mans wird seine KTM erstmals mit einer On Board Kamera ausgerüstet.

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / 63
2. J. Martin / SPA / 55
3. A. Canez / SPA / 48
5. P. Öttl / GER / 35

Quelle: Öttl Motorsport
D60 Gesamt Dijon 02Mit einem Sieg der Youngster Carrie Schreiner und Kevin Arnold im Audi R8 LMS GT3 endete der 2. Meisterschaftslauf der DUNLOP 60 in Dijon. Dahinter kamen Uwe Alzen und Dietmar Haggenmüller vor Kenneth Heyer und Sepp Klüber.

Mit einem unwiderstehlichen Spurt setzte sich Schlussfahrer Kevin Arnold im Audi R8 LMS von HCB-Rutronik Racing von den nachrückenden Mercedes-AMG GT3 ab. Ansonsten im Audi RS3 LMS TCR im gleichen Rennstall unterwegs, löste er Startfahrerin Carrie Schreiner im GT3-Boliden zur Halbzeit ab. Das frisch formierte Mixed-Team legte in Dijon 42 Umläufe zurück. In ein- und derselben Runde blieben weitere fünf Mannschaften, angeführt von den beiden Mercedes-AMG GT3 von Dietmar Haggenmüller/Uwe Alzen sowie Josef Klüber/Kenneth Heyer. Diese drei Teams feierten auf dem Siegerpodium ein spannendes Rennen mit zahlreichen Positionswechseln. 11,881 Sekunden betrug der Rückstand des Betzdorfer Profis Uwe Alzen, der den zweiten Abschnitt der 60-Minuten-Prüfung mit dem für ihn typischen Biss bestritt.

Nach anfänglicher Führung war der Mercedes-AMG GT3 von Schütz Motorsport, gefahren von Marvin Dienst in der ersten und dem Bulgaren Stanislav Dobrev in der zweiten Rennhälfte, auf dem sechsten Gesamtrang das letzte Teilnehmerfahrzeug mit 42 zurückgelegten Runden. Damit blieben die Trainingszweiten in derselben Runde wie das Siegerteam Schreiner/Arnold, die vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen waren. Dazwischen platzierte sich als Gesamtvierter der Porsche 911 GT3 R von Schütz Motorsport, der mit dem jungen Laurents Hörr am Volant im Qualifying hatte aufhorchen lassen. Aufgrund nachlassender Reifen konnte sich der Zuffenhausener Renner der Angriffe der beiden hinter im lauernden AMG-Mercedes GT3 mit Uwe Alzen und Kenneth Heyer nicht erwehren.

An fünfter Stelle überquerte der Kasseler Student Max Aschoff mit dem leichtgewichtigen Praga R1 Turbo die Ziellinie. Der zweite Audi R8 LMS von HCB-Rutronik Racing hatte nach einem Dreher und kleiner Kollision einen Rückstand, den man nicht mehr wettmachen konnte. Dennoch gaben "Tommy Tulpe" und der ehemalige Opel-Junior Sebastian Amossé mit der Startnummer 1 nicht auf und legten einen guten Grundspeed an den Tag.

An achter Stelle der Gesamtwertung kam mit dem schnelleren der Langer-Brüder der Erstplatzierte in Klasse 3 über die Distanz. Mit Christof Langer war dies bereits ein Fahrer des aktuellen Porsche 911 GT3 Cup der Generation 991.2. Thomas Langer kam auf dem zweiten Platz an, gefolgt von Vater und Sohn Dupré in einem weiteren Porsche 911 GT3 Cup. Das Schwesterfahrzeug von Dupré Motorsport Engineering, von Christoph Dupré während der Startphase pilotiert, bremste mit einer unübersehbaren Kollisionsfolge vorne rechts schon früh an den Boxen und gab dort auf. An elfter Position der Gesamtwertung landeten Karlheinz Blessing und mit Manuel Lauck ein weiterer GT-Professional. Sie waren mit dem Martini-farbenen Porsche 911 GT3 Cup von Getspeed Performance ebenfalls in Klasse 3 anzutreffen.

Schließlich sicherten sich Max Aschoff (Klasse 5) und Jean-Luc Weidt (Audi R8 LMS GT4, Klasse 6) weitere Erfolge in den einzelnen Kategorien.

In der Meisterschaft führt nach zwei Rennen Carrie Schreiner mit 70 Punkten vor Thomas Langer (56 Punkte) und Benni Hey mit 50 Punkten. Der nächste Lauf startet am 19. Mai 2018 auf dem Red Bull Ring.

Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins
04Jerez2018M 1052In Jerez de la Frontera fand traditionell das erste Europarennen zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Die 4,5 km lange Strecke in Andalusien ist allen WM Teilnehmern bestens bekannt. Auf keiner anderen Strecke werden mehr Testfahrten durchgeführt.

Nach zwei Punktelosen Rennen, gab es für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing mit Rang sechs in Austin, dass erste positive Resultat. Nur um 0,2 Sekunden verfehlte er das Podium. In Jerez plante der 22-jährige seine Aufholjagd fortzusetzen. Dies unterstrich er gleich mit einen dritten Rang im ersten Training. Der Fokus lag in den freien Trainings auf einer gute Rennabstimmung. Erst im Qualifying zeigte der KTM Fahrer seine Fähigkeiten über eine Runde. Zur Halbzeit fuhr er eine überragende Bestzeit und distanzierte den zweiten um eine halbe Sekunde. Im weiteren Verlauf gelang es nur einen Fahrer diese Zeit um eine zehntel Sekunde zu unterbieten. Somit startete der Ainringer zum dritten mal bei einen WM Lauf aus der ersten Startreihe. Philipp startete gut ins Rennen und legte die ersten beiden Runden auf Rang drei zurück. Dann kollidierte er mit einen Konkurrenten und rutschte auf Platz sechs ab.

Innerhalb der nächsten neun Runden kämpfte er sich bis an die Spitze nach vorne. 18 Fahrer fuhren innerhalb von drei Sekunden um die Plätze. Erst als Philipp das Tempo anzog, verkleinerte sich der Führungspulk auf die Hälfte. In den letzten zwölf Runden überquerte der einzige Deutsche Teilnehmer zehn mal als erster die Ziellinie. In den letzten drei Runden konnte sich Philipp mit einen weiteren Fahrer etwas von der Gruppe lösen und es entfachte ein Zweikampf bis zur Ziellinie. Der Bayer verteidigte geschickt, behielt die Nerven und überquerte mit 0,05 Sekunden hauchdünn als erster die Ziellinie.

Es war der erste Grand Prix Sieg für einen Deutschen Fahrer seit fünf Jahren. In der Gesamtwertung verbesserte er sich auf den fünften Rang.

Der nächste WM Lauf findet in zwei Wochen in Le Mans / Frankreich statt.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
«Ich habe einen guten Start gehabt, aber in der ersten Runde gab es leider gleich eine Feindberührung, ich habe mich aber gleich wieder gut zurückgekämpft» .Dann habe ich das Rennen angeführt und versucht, das Tempo zu forcieren und anzugreifen. Ich habe die Gruppe dadurch ein bisschen auseinandergezogen, das war mein Plan. Ich habe mein Ding gemacht. Und sobald mich jemand überholt hat, habe ich ihn sofort zurücküberholt. Das hat auch deshalb gut geklappt, weil das Motorrad super abgestimmt war. Das Team arbeitet ausgezeichnet. Wir haben in diesem Jahr zwei neue Mechaniker, aber die Truppe ist so eingeschworen, als seien wir ewig beisammen.

Ergebnisse:
1. Philipp Öttl / GER / KTM / 39´39.79
2. Marco Bezzecchi / ITA / KTM / 0.05
3. Marcos Ramirez / SPA / KTM / 3.73

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / 63
2. J. Martin / SPA / 55
3. A. Canez / SPA / 48
5. P. Öttl / GER / 35

Quelle: Öttl Motorsport
04Jerez2018M3 0967Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing verfehlte seine zweite Pole Position nach Austin 2016 nur um 0,15 Sekunden.

Doch dieses mal half ihm keine perfekte Reifenentscheidung bei wechselhaften Wetter. Die Bedingungen in Südspanien waren klar.

Mit einer perfekten Runde zu Mitte des Trainings setzte sich der KTM Fahrer mit sagenhaften 0,5 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Nur die Honda Fahrer Martin und Di Giannantonio waren in der Lage eine ähnliche Zeit ohne Windschatten zu erreichen.

Martin setzte sich kurz vor Schluss an die Spitze. Alle anderen scheiterten an der Top Zeit des 22-jährigen.

Somit geht der Ainringer morgen aus der ersten Startreihe in den vierten Saisonlauf.

Ergebnisse Qualifing:
1. Jorge Martin / SPA / Honda / 1´46.19
2. Philipp Öttl / GER / KTM / 1´46.34
3. Fabio Di Giannantonio / ITA / 1´46.59
4. Niccolo Antonelli / ITA / 1´46.61

Quelle: Öttl Motorsport
Klber Heyer Dijon 020Beim zweiten Rennwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60 in Dijon (27. / 28. April 2018) durfte man verschiedene Fahrer als Gesamtsieger auf dem Podest begrüßen.

Wir hatten bei den drei Rennen insgesamt acht verschiedene Piloten auf dem Siegerpodium. Das zeigt die große Ausgeglichenheit. Und es zeigt auch, dass unsere Balance of Performance funktioniert“, so Organisator Ralph Monschauer.

Einmal mehr zeigte sich jedoch auch, dass man noch Überzeugungsarbeit für die Rennstrecke in Dijon leisten muss. Nachdem man zum Saisonauftakt in Hockenheim 34 Nennungen hatte und für das nächste Rennen auf dem Red Bull Ring bislang 33 Nennungen vorliegen, waren es in Dijon nur 18 Starter. „Das liegt aber zum einen daran, dass wir erst sieben Tage vor dem Rennen die Boxen zugesichert bekommen hatten und zum anderen daran, dass wir nach Hockenheim noch ein paar defekte Autos hatten.“

Wer allerdings in Dijon war, der hat es nicht bereut. Brandneue Boxen, ein perfekter Test am Donnerstag und spannende Rennen.

Bei strahlendem Sonnenschein, über der malerisch gelegenen Berg- und Talbahn im Burgund, ging es am Freitag in das 1. Qualifying. Der Markenmix konnte sich sehen lassen: Auf den ersten fünf Rängen waren fünf Fahrzeuge verschiedener Hersteller zu finden – attraktiver und vielfältiger kann sich die Rennserie für Grand Tourisme und TCR-Renntourenwagen kaum präsentieren.

Die 19-jährige Carrie Schreiner legte mit dem Audi R8 LMS des HCB-Rutronik-Racing-Teams den ersten absoluten Bestwert vor. Dahinter Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 der équipe vitesse. Schnellster Cup-Porsche war Luis Glania (Dupré Motorsport), der jüngste Fahrer im Feld, der am 19. April gerade 18 Jahre alt wurde.

In Qualifying 2 zeigte Max Aschoff im Praga R1 Turbo, dass er zulegen kann. Mit dem ultraleichten Sportwagen holte er sich die Pole Position vor Carrie Schreiner und Uwe Alzen (Lamborghini Huracan GT3), der ganz kurzfristig für die verletzte Suzanne Weidt an den Rennen teilnahm.

Rennen 1 wurde unter trockenen Bedingungen gestartet. Allerdings zogen schon langsam dunkle Wolken auf. Es war eigentlich nur die Frage, wann es regnen würde. Während oder nach dem Rennen? Carrie Schreiner stand mit der Pole Position auf der falschen Seite – der Außenbahn. Und obwohl man bei der Rennleitung intervenierte und gerne den Startplatz tauschen wollte, lehnten die Sportkommissare unverständlicherweise ab. Und so schlüpften Uwe Alzen und auch Kenneth Heyer am Start vorbei. Und von hinten drängte Max Aschoff. Die Fans sahen ein spannendes Rennen und eine turbulente Schlußphase. Denn eine Runde vor Ende fing es an zu regnen und die Piloten mussten alle ihr Können aufbringen, um in den letzten Kurven mit ihren Slicks nicht rauszurutschen. Schließlich gewann Uwe Alzen mit all seiner Routine vor Max Aschoff und Kenneth Heyer. „Das war doch mal ein geiles Rennen!“, so Max Aschoff. „Von P3 gestartet, hatte ich einen leichten Verbremser vor der ersten Kurve und lag auf P5 hinter Benni Hey. Dabei verlor ich 12 Sekunden und kam schließlich doch sauber vorbei und immer weiter vor. Dann hing ich zwischen Heyer und Carrie fest. Den ersten Überholversuch musste ich unter Gelb abbrechen, der zweite saß – Klasse! In der letzten Runde noch 3,7 Sekunden auf Kenneth Heyer gutgemacht, und hinter Uwe Alzen auf Platz 2 – bockstark, die Nummer!“

Zwei weitere schnelle Damen sorgten auf den Plätzen neun und zehn für spannende Unterhaltung: Schließlich setzte sich die erstmals im DMV GTC startende Sarah Toniutti im Flügeltürer-AMG-Mercedes SLS GT3 gegen Evi Eizenhammer im Audi R8 LMS von HCB-Rutronik Racing durch. Nachwuchspilot Luis Glania aus Unna feierte mit dem Porsche 991 GT3 Cup von Dupré Motorsport Engineering seinen Sieg, während Kevin Arnold mit dem TCR-Audi von HCB-Rutronik Racing die Klasse 6 für sich verbuchte. Jean-Luc Weidt kam mit dem Audi R8 LMS GT4 auf den zweiten Rang in Klasse 6, während Max Aschoff naturgemäß die Prototypen-Klasse 5 für sich entschied. In de ProAM-Wertung siegte Dietmar Haggenmüller im Mercedes-AMG GT3 vor Bruno Stucky (SLS). Somit konnte Spirit Race mit Alzen und Haggenmüller so etwas wie einen Doppelsieg verbuchen.

Rennen 2 wurde auf nasser Piste ausgetragen. Nach dem Triumph im ersten Wertungslauf legte Uwe Alzen auch im zweiten Durchgang eindrucksvoll nach. Mit dem Lamborghini Huracan GT3 fuhr er auf und davon. Carrie Schreiner folgte als Zweitplatzierte im Audi R8 LMS. Porsche-Spezialist Benni Hey brachte den 991 GT3 R an guter dritter Gesamtposition ins Ziel – einmal mehr der Beweis für die überdurchschnittlich gute Traktion des Heckmotor-Neunelfers im Regen. Dessen Teamkollege bei Schütz Motorsport, der Bulgare Stanislav Dobrev im Mercedes-AMG GT3, erreichte den fünften Schlussrang und gewann furios die ProAM-Wertung vor Bruno Stucky und Sarah Toniutti.

Bemerkenswert war die Leistung von Kevin Arnold mit dem Audi RS3 LMS TCR mit Startnummer 99. Mit dem viertürigen Tourenwagen kam der Youngster von HCB-Rutronik Racing auf den siebten Gesamtrang. Nicht nur für ihn allein war es der krönende Abschluss eines erfolgreichen Rennwochenendes, denn bereits am Vorabend hatten er und Carrie Schreiner mit dem Audi R8 LMS von HCB-Rutronik Racing im DUNLOP 60 triumphiert (siehe extra-Bericht). Selbstverständlich sicherte sich der Audi-Pilot auch die Klasse 6 vor seinem Markenkollegen Jean-Luc Weidt im R8 LMS GT4. Für weitere Zufriedenheit bei HCB-Rutronik Racing sorgte außerdem Tommy Tulpe mit dem Audi R8 LMS. Der langjährige Prototypen-Pilot kam mit der Startnummer eins auf dem vierten Gesamtrang ins Ziel.

Im Feld der Porsche-Cup-Piloten, der Klasse 3, setzte sich der Saarländer Christoph Dupré vor Thomas Langer und Karlheinz Blessing durch. Teamgründer Claus Dupré feierte zudem in der Woche vor der "Trophée de Bourgogne" seinen 70. Geburtstag – es gab in Dijon viel zu feiern nach den beiden Klassensiegen durch Luis Glania und Dupré Junior. Das galt auch für Bruno Stucky, den Schweizer Legendenfahrer im Flügeltürer-Mercedes-Benz SLS GT3 AMG. Mit Rang sechs lieferte der Eidgenosse ein mehr als solides Ergebnis ab. Gemeinsam mit seiner Teamkollegin Sarah Toniutti im zweiten Latesso-Flügeltürer avancierte Stucky bei der Siegerehrung zum Großabnehmer der bereitgestellten Pokale.

In Carrie Schreiners Windschatten etablierte sich Sarah Toniutti als zweitschnellste Dame im Feld. Vom Umfang der Ehrenpreise schien die Schweizerin ein wenig überwältigt zu sein, nachdem sie im Ladys Cup, der ProAM und auch der GT3-Classics (ältere GT3 wie SLS, Z4, ultra) Pokale erhalten hatte.

In der Gesamtmeisterschaft geht es ganz eng zu. Nach vier Rennen führt Kevin Arnold mit 107,50 Punkten vor dem Duo Luis Glania/Christoph Dupré (105) und Carrie Schreiner/Fabian Plentz mit 103 Punkten.

Nach dem Burgund geht es nun in die Steiermark. Am 18./19. Mai werden auf dem Red Bull Ring die Läufe 5 und 6 des DMV GTC ausgetragen.

DMV GTC Termine 2018
13.04.-14.04.2018 Hockenheim
27.04.-28.04.2018 Dijon (F)
18.05.-19.05.2018 Red Bull Ring (A)
08.06.-09.06.2018 Nürburgring
29.06.-30.06.2018 Monza (I)
27.07.-28.07.2018 Hockenheim
31.08.-01.09.2018 Zolder (B)
05.10.-06.10.2018 Hockenheim

Quelle: Motorsport XL
HP Racing Int 03 3• Mit den Rängen 3 und 5 Gesamtführender in der ADAC TCR Germany
• Luke Wankmüller mit den Plätzen 17 und 13 unter Wert geschlagen
• Team HP Racing International weiterhin an der Tabellenspitze

Am vergangenen Wochenende startete die ADAC TCR Germany erstmals in Tschechien. Die 4.212 Meter lange Strecke in Most, für die meisten Piloten eine völlig neue Herausforderung, versprach schon im Vorfeld mit ihren vielen Highspeed-Passagen und Schikanen abwechslungsreiche Rennen.

Zu den Saisonläufen drei und vier im Autodrom Most reisten auch die beiden HP Racing International-Piloten Hari Proczyk als Gesamtführender sowie Luke Wankmüller als Rookie-Führender an.

Im Qualifying erreichte Proczyk mit seinem Opel Astra die 5. Startposition und war sichtlich zufrieden, musste er doch 30 kg Erfolgsballast aus Oschersleben mit an Bord nehmen. Rookie Wankmüller hingegen konnte seine Reifen nicht optimal nutzen, hatte zusätzlich Pech mit Verkehr auf der Strecke und musste sich mit Startplatz 18 begnügen.

Ein gelungener Start von Proczyk im ersten Rennen, wo er sich gleich an die dritte Stelle setzen konnte, war der Grundstein für seinen zweiten Podestplatz in der noch sehr jungen Saison. Auch Wankmüller ist mit enormen Kampfgeist und Cleverness schon nach wenigen Runden auf Rang 10 angelangt, als ihm die Rennleitung einen Strich durch die Rechnung machte. Ihm wurde vorgeworfen, er hätte einer Kontrahentin beim Überholvorgang keinen Platz gelassen und forderte ihn auf, diesen Platz wieder zurückzugeben. Diese verlor allerdings bis dahin mehrere Plätze und so waren es insgesamt 8 Positionen, die Wankmüller einbüßen musste. Ein sicherer Top 10-Platz ging damit verloren. Den Sieg holte sich der finnische Audi-Pilot Antti Buri.

Für Proczyk fällt der Start zum zweiten Rennen unter die Kategorie „Abhacken“. Von Position 6 startend befand er sich in der ersten Schikane an geschätzter 20. Stelle. Der Rest der ersten Runde war aber sensationell und so kam er auf Rang 9 erstmals über Start/Ziel. Ein reifenschonendes Setup war der Grund, dass er ab Mitte des Rennens nach vorne pushen konnte und sich mit Niels Langeveld ein enges Duell um Platz 4 lieferte. Schließlich blieb es bei Rang 5 und Proczyk war nach diesem Startmalheur abermals zufrieden.

Turbulent ging es auch im Rennverlauf von Wankmüller zu. Bereits um Platz 14 kämpfend kam es in Runde drei zu einem harten Zweikampf, indem beide Piloten sich nichts schenkten. Die Rennleitung sah ein Vergehen Wankmüllers und brummte ihm eine Drive-Through-Strafe auf. Vom letzten Platz aus ging es dann mit einer beachtlichen Rennpace wieder bis auf Rang 13 vor. Leider wurde er an diesem, für ihn sicherlich lehrreichen Wochenende, weit unter seinem Wert geschlagen.

Gewonnen hat diesen Lauf der Lokalmatador Petr Fulin auf einem Seat Cupra.

In den jeweiligen Meisterschaften der ADAC TCR Germany kann sich der Stand vom Team HP Racing International sehen lassen: 1. Platz in der Fahrerwertung, 2. Platz in der Rookie-Wertung sowie 1. Platz in der Teamwertung.

Kalender 2018
08./10.06. Red Bull Ring (AUT)
03./05.08. Nürburgring
17./19.08. Zandvoort (NED)
07./09.09. Sachsenring
21./23.09. Hockenheimring

Fotoquelle: HP Racing International
IMG 0239Das 24h Rennen am Nürburgring ist die größte Motorsportveranstaltung der Welt und auch dieses Jahr war Daniela Schmid am Start. Mit dem Audi TT RS von LMS Engineering erreichte die schnelle Tirolerin einen hervorragenden Klassensieg und einen sensationellen 24. Gesamtplatz von 160 gestarteten Fahrzeugen
 
Am vergangenen Wochenende fand bei hochsommerlichen Bedingungen das 24h Rennen am Nürburgring statt. Das legendäre Rennen über die schwierigste Rennstrecke der Welt stellte auch dieses Jahr Mensch und Material auf eine harte Bewährungsprobe. Daniela Schmid startete zusammen mit Ulli Andree, Christian Schmitz und Stefan Wieninger auf dem Audi TT RS vom Team LMS Engineering. Das Ziel war klar, ein Klassensieg und eine Top-30 Platzierung sollte es werden, doch bis dahin war es ein langer und harter Weg.

Im Qualifying wurde der Grundstein für ein erfolgreiches Rennen gesetzt und das Team von Daniela Schmid konnte sich die Pole Position in der Klasse für 2,0 Liter Turbo-Fahrzeuge und damit auch den ersten Startplatz in der zweiten Startgruppe sichern. Der Start in das härteste 24h Rennen der Welt erfolgte vor den Augen von 205.000 Zuschauern rund um die Strecke und das Team rund um Daniela Schmid machte von Anfang an einen fehlerlosen Job und gab die Führung nie ab. Zum Schluss des Rennens hieß es aber dann doch nochmals zittern, denn die heißen Temperaturen machten nicht nur den Fahrern, sondern auch dem Rennfahrzeug zu schaffen. Ein Problem mit der Benzinpumpe des Audi TT RS zwang das Team zu einigen Zusatzstopps in der Boxengasse. Als der Audi TT RS zwei Runden vor Rennende gerade zum letzten Boxenstopp an die Box kam, setzte dann auch noch der Eifel-typische Regen ein und die Spannung erreichte seinen Höhepunkt. Geistesgegenwärtig montierte das Team von LMS Engineering noch schnell Regenreifen und ermöglichte es damit den Klassensieg und den 24. Gesamtrang von 160 Startern sicher nach Hause zu fahren.
 
„Das diesjährige 24h Rennen hatte es wirklich in sich. Die für diese Jahreszeit in der Eifel untypische Hitze machte das Rennen zu einem echten Kampf. Sowohl das Fahrzeug als auch wir als Fahrer kamen bei Temperaturen bis zu 70°C im Cockpit an unsere Grenzen. Ich hatte dieses Jahr die schwierige Aufgabe den Großteil in der Nacht zu fahren. Vor allem in der Nacht ist das Unfallrisiko sehr hoch und man muss sehr aufpassen beim Überholen, dass man nicht übersehen wird. Alles verlief nach Plan und wir waren ohne Kratzer durch die Nacht gekommen. In der Früh begann dann das große Zittern, es wurde immer heißer und als Fahrer hört man auf jedes kleine Geräusch im Auto. Die letzten Stunden beim 24h Rennen sind wirklich nichts für schwache Nerven. Als dann auch noch der Regen kam und viele Autos auf Abwege gerieten erreichte die Spannung nochmals einen Höhepunkt und als unser Audi TT RS dann heil durchs Ziel fuhr war die Erleichterung und Freude über den Klassensieg und den 24. Gesamtrang riesengroß. Das gesamte Team, sowohl meine Teamkollegen, als auch das gesamte Team von LMS Engineering hat einen hervorragenden Job gemacht und wir sind alle fehlerfrei geblieben. Vielen herzlichen Dank an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ein Sieg beim 24h Rennen hat mir bis jetzt noch gefehlt und somit habe ich ein weiteres großes Ziel erreicht!“ berichtet eine überglückliche Daniela Schmid nach dem Rennen.

Gründer der Firma Drexler Automotive GmbH Herbert Drexler war hochzufrieden:
“Das Team hat einen sehr guten Job gemacht und das Auto hervorragend auf das Rennen eingestellt“, so Herbert Drexler.
 
Daniela Schmid berichtet regelmäßig auf ihrer Facebook Seite: www.facebook.com/DanielaSchmidMotorsport und auf ihrer Homepage www.daniela-schmid.at über die aktuellen Veranstaltungen und Ergebnisse.

Quelle:
Daniala Schmid (Text)
Peter Elbert (Foto)
GT Open 2017 Spa Podium Mario Horst Dominik FarnbacherNach ein paar Problemen am Samstag sicherte sich Farnbacher Racing im zweiten Lauf der international GT Open in Spa-Francorchamps am Sonntag erneut den verdienten Sieg. Für die Mannschaft aus Lichtenau ist es der zweite Saisonsieg mit dem Lexus RC F GT3, die Brüder Dominik und Mario Farnbacher führen die Meisterschaft nach den beiden Läufen in Spa nun mit fünf Punkten Vorsprung an.

Im Qualifying zum ersten GT Open Lauf in Spa-Francorchamps pokerte Farnbacher Racing und ließ Dominik Farnbacher mit einem alten Satz Reifen antreten, um für das 70-minütige Rennen am Samstag einen frischen Satz zu haben. Dominik Farnbacher konnte somit nur den zehnten Startplatz heraus fahren, schob sich allerdings durch einen hervorragenden Start bereits gleich zu Beginn des Rennens auf Rang sechs nach vorne. Durch einen kleinen Fehler kam Farnbacher dann aber mit seinem Lexus RC F GT3 auf den Kunstrasen, auf dem man nur schlecht beschleunigen kann und verlor wieder einige Positionen. Von diesem kleinen Missgeschick ließ sich der Ansbacher jedoch nicht entmutigen und kämpfte sich in den folgenden zehn Runden wieder auf Rang sechs nach vorne.

Der nächste Rückschlag ließ aber leider nicht lange auf sich warten. Eine Runde, bevor das Boxenstoppfenster aufging, bemerkte Farnbacher einen schleichenden Plattfuss hinten links, den er sich durch ein auf der Strecke liegendes Carbonteil eingefangen hatte. Langsam rollte der Lexus Pilot an die Box, damit die Crew den Reifen wechseln konnte. Beim Stopp ging dann auch noch der Startermotor kaputt und das Fahrzeug konnte nicht mehr gestartet werden. Die Mannschaft musste diesen wechseln, fiel dadurch jedoch weit aus den Punkterängen und entschied sich, den Lexus zu schonen und das Rennen nicht zu Ende zu fahren. Die volle Konzentration wurde dann auf das Sonntagsrennen gelegt, in dem das Farnbacher Racing Team noch einmal voll angreifen wollte.

Bereits im Qualifying am Sonntagmorgen kehrte Farnbacher Racing dann zu alter Stärke zurück. Mario Farnbacher stellte den Lexus RC F GT3 bei strömendem Regen auf Startposition drei, ging dann aber sogar vor Rang zwei aus ins Rennen, da sich ein Konkurrent aufgrund eines Unfalls aus dem Rennen zurück ziehen musste.

In seinem Stint verlor der jüngere der beiden Brüder dann allerdings eine Position und übergab den Lexus RC F GT3 zur Rennmitte auf Rang drei liegend an Bruder Dominik. Bei noch trockenen Bedingungen fuhr Farnbacher zurück auf die Strecke, bis es dann wenig später auf Teilen der Strecke heftig zu regnen begann und er den Lexus langsam zurück an die Box bringen musste. Das Safety Car rückte aus und Farnbacher reihte sich als Vierter hinter seinen Konkurrenten ein.

12 Minuten vor Ablauf der Zeit gab die Rennleitung das Rennen dann wieder frei und für Dominik Farnbacher begann seine Jagd auf die Spitze. Ein Kontrahent nach dem anderen wurde überholt um am Ende brachte Farnbacher den Lexus mit einem Vorsprung von sechs Sekunden als Erster über die Ziellinie.

Dominik Farnbacher:
„Nachdem es für uns am Samstag nicht so gut lief und wir leider keine Punkte einfahren konnte, freuen wir uns jetzt umso mehr über diesen zweiten Sieg in der GT Open. Das ganze Team hat wieder einen fantastischen Job gemacht, wir hatten einen guten Speed und wurden am Ende für die harte Arbeit belohnt. Jetzt fahren wir glücklich nach Hause und freuen uns auf das nächste Rennen in zwei Wochen.“

Für Lexus war dieser Sieg bereits der vierte Sieg im vierten Rennen der international GT Open Saison 2017. Am Vortag konnte das Schwester Auto von Emil Frey Racing den dritten Sieg für den japanischen Automobilhersteller einfahren.

Für Farnbacher Racing geht es diesmal schon in zwei Wochen wieder weiter. Vom 09. bis 11. Juni finden die GT Open Läufe fünf und sechs in Paul Ricard statt.

Quelle: Farnbacher Racing
4Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft findet am kommenden Wochenende in Mugello / Italien statt. Der 5,2 Kilometer lange Kurs in der Nähe von Florenz, gilt als einer der schönsten, aber auch schwierigsten. Seit 1991 wird der Grand Prix von Italien dort ausgetragen.

Philipp Öttl konnte wegen eines gebrochenen Handgelenks im Vorjahr nicht antreten. Auch in dieser Saison muss er noch sein zweifach gebrochenes Schlüsselbein auskurieren. Beim Lauf in Le Mans tat er sich noch schwer, doch für das Italien Rennen sind die Aussichten deutlich besser. Mit Supermoto und Rennrad Training hat er sich bestmöglich für das Rennen vorbereitet. Bereits in der darauf folgenden Woche geht es mit dem sechsten Saisonlauf in Barcelona weiter.

Um die Werks KTM noch weiter zu verbessern steht nach dem Spanien GP noch ein zweitägiger Test in Barcelona auf dem Programm.

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 2 live übertragen.
Hier finden Sie die Sendetermine:
http://www.eurosport.de/watch-eurosport.shtml

TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
http://www.servustv.com/at/TV-Programm/heute
media 170528160321Zeltners scheiden bei AvD Sachsen Rallye vorzeitig aus

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) sind bei der AvD Sachsen Rallye am Freitagabend mit dem Born2Drive Porsche 911 GT3 vorzeitig ausgeschieden. Bis zur 3. Wertungsprüfung lag das Ehepaar aus Sachsen auf einem guten 7. Gesamtrang. Auf der Wertungsprüfung rund um Neuschöndorf trafen sie beim cutten einen Stein, der unterhalb der Grasnarbe lag. Dabei wurde die Vorderachse so beschädigt, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich war.

Beim ersten Auftritt von Ruben Zeltner in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2017 wollte er sich an die Reglement bedingten technischen Änderungen gewöhnen. Da sein nach dem neuen Gruppe F-Reglement aufgebauter Porsche 911 GT3 noch nicht einsatzbereit war, griff er auf den Born2Drive-Porsche des vergangenen Jahres zurück. „Am meisten muss ich mich an das Schalten mit der normalen H-Schaltung gewöhnen. Darüber hinaus ist das Auto jetzt 80 kg schwerer, was einen Gewichtsunterschied von fast 250 kg zu den modernen R5-Fahrzeugen ausmacht. Daher wird es schwierig, überhaupt vorne mitzufahren“, erklärte Ruben Zeltner beim Start der Veranstaltung. So sicherte sich der Geschäftsführer des Sachsenrings bei der Auftaktprüfung rund um die „Glück-Auf-Brücke“ die 6.-schnellste Zeit.

Danach ging es nach Hirschfeld, wo Ruben die 8. Gesamtzeit fuhr und somit zum ersten Service auf Platz 7 lag. „In der zweiten Runde wollten wir gerne etwas Zeit gut machen“, erklärte Zeltner im Service. Die Aufholjagd der „Black Beauty“ (so nennen beide Zeltners liebevoll ihr Rallyefahrzeug) zerschmetterte jedoch an einem Stein, der unterhalb der Grasnarbe zu finden war.

„Wir waren in einer schnellen rechts-links-Kombination vielleicht ein Tick zu schnell und mussten daher etwas intensiver cutten. Dabei trafen wir einen Stein, der uns das linke Vorderrad abgerissen hat. Danach landeten wir im Acker – und die Rallye war beendet“, resümiert Ruben Zeltner.

„Wir werden jetzt in der kommenden Woche im Team besprechen, ob unser nach dem neuen Reglement aufgebauten Porsche 911 GT3 zum nächsten Lauf der DRM einsatzbereit ist. Jedenfalls möchten wir bei der ADAC Rallye Stemweder Berg wieder mit dabei sein.“

Quelle Fotos. Sascha Dörrenbächer
qqqqEs war das erwartete Gipfeltreffen der Superklasse: Beim Motorsport Festival Lausitzring trafen vom 19. bis 21. Mai der Porsche Carrera Cup Deutschland, die DTM und das ADAC GT Masters bei einer Veranstaltung aufeinander. Insgesamt 67.500 Zuschauer hatten die Gelegenheit, die Rennen von raceunion Huber Racing am zweiten Saisonwochenende des Porsche Markenpokals zu beobachten. Mit sechs Porsche 911 GT3 Cup ging das Team aus Neuburg am Inn an den Start, um in A- und B-Fahrer-Wertung sowie Rookie- und Teammeisterschaft wichtige Punkte zu sammeln.
 
Die A-Wertung
Michael Ammermüller startet 2017 als Leitwolf bei raceunion Huber Racing. Der Bayer kann mit zwei Siegen und insgesamt fünf Podiumsplätzen auf eine eindrucksvolle Statistik auf dem Lausitzring im Porsche Carrera Cup zurückblicken. Entsprechend groß waren die Erwartungen. Ammermüller qualifizierte sich für beide Läufe auf dem dritten Rang. Im ersten Rennen hielt der 31-Jährige seine Startposition und erzielte die dritte Podestplatzierung der Saison in Folge. Auch im zweiten Lauf war das Podium in Reichweite, bis Ammermüller kurz vor Rennende bei einer Überrundung hinter einem Konkurrenten eingeklemmt wurde und somit auf Rang vier zurückrutschte.
 
Für Teamkollege Ryan Cullen, den amtierenden Meister der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East, startete das Wochenende mit Rang sieben im Training vielversprechend. Im weiteren Verlauf blieb der Ire mit den Startplätzen 12 und 14 jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Im Verlauf der beiden Rennen fehlte dem 26-Jährigen der Speed, um die anvisierten Top-Platzierungen anzugreifen.
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr von diesem Wochenende versprochen. Wir haben Punkte gesammelt und Rang zwei in der Gesamtwertung verteidigt, aber insgesamt fehlte der Speed. Wir wollten auf dem Lausitzring um Siege kämpfen, stattdessen hat es nur zu einem Podiumsplatz gereicht. Wir müssen nun bis zum nächsten Rennen versuchen, ein paar Zehntel zu finden, dann sollten wir wieder ganz vorne dabei sein."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Das Training lief gut für mich, darauf folgte allerdings ein nicht optimales Qualifying. Ich habe versucht, Konstanz in meine Fahrweise und das Auto zu bekommen, doch beides wollte nicht wirklich funktionieren. Es waren schwierige Rennen, weil mir der Speed fehlte. Ich musste Geduld beweisen und einfach versuchen, so viele Positionen wie möglich zu gewinnen."
 
Die B-Wertung
Ein Sieg, vier Podiumsplatzierungen - die positive Bilanz des Wochenendes. Wolfgang Triller, der amtierende Meister der B-Wertung, reiste mit einem Handicap in die Lausitz. Von Grippe und Heuschnupfen geplagt, kämpfte sich der Bayer durch die Rennen - mit Erfolg. Triller feierte am Samstag den Sieg, fuhr am Sonntag auf Rang zwei und eroberte damit die Führung in der Meisterschaft.
 
Teamkollege Wolf Nathan, der am Samstag noch Rang drei herausgefahren hatte, schied am Sonntag direkt nach dem Start aus. Einen großen Erfolg konnte Gaststarter Matthias Jeserich verbuchen. Der Berliner bestritt sein Debüt im Porsche Carrera Cup und durfte am Sonntag als Dritter Podiumsluft schnuppern.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Der Sieg in der B-Wertung am Samstag war super und am Sonntag hatte ich Glück, dass ich das Rennen als Zweiter in der Wertung beenden konnte: Das war mein Wochenende. Heuschnupfen und Grippe inklusive. Vor allem am Sonntag war es spannend, nachdem ich früh im Rennen einen Schlag vorne links auf den Kühler abbekommen hatte. Ich habe das ganze Rennen über Wasser verloren und befürchtet, dass ich ausfallen würde. Aber zum Glück habe ich es bis über die Ziellinie geschafft und die Punkte nach Hause gefahren."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Es war kein einfaches Wochenende. Am Samstag hatte ich ein recht gutes Rennen mit Rang drei in der B-Wertung. Am Sonntag hatte das Rennen gerade begonnen, als es schon wieder vorbei war. Es war schade, dass ich gleich zu Beginn ausgeschieden bin und so keine Punkte für die Gesamtwertung sammeln konnte."
 
Das sagt Matthias Jeserich: "Ich habe mich bei meinem Debüt im Porsche Carrera Cup kontinuierlich gesteigert. Im ersten Rennen fühlte ich mich unter Wert geschlagen, nachdem ich wegen eines gebrochenen Radträgers in Folge einer leichten Kollision ausgefallen war. Am Sonntag habe ich den dritten Platz in der B-Wertung erreicht, damit bin ich natürlich zufrieden. Die Pace der ersten beiden Fahrer konnte ich mitgehen, aber ich habe mich nicht schnell genug auf die abbauenden Reifen eingestellt. Deshalb musste ich abreißen lassen."
 
Die Rookie-Wertung
Henric Skoog erwischte mit Rang sechs im Training einen guten Start in das Wochenende am Lausitzring. Während der junge Schwede im ersten Rennen von Startplatz 14 aus zu kämpfen hatte und lediglich eine Position gutmachen konnte, sorgte das zweite Rennen für ein strahlendes Gesicht. Im engen Feld des Porsche Carrera Cup arbeitete sich der 20-Jährige um drei Positionen nach vorne und beendete das Rennen auf Rang neun. In der Rookie-Wertung liegt Skoog damit auf Rang vier - punktgleich mit dem Drittplatzierten.
 
Das sagt Henric Skoog: "Ich war im Qualifying enttäuscht von meiner Performance. Ich bin überzeugt, dass ich mehr herausholen kann. Entsprechend schwierig waren die Startpositionen für die Rennen. Im ersten Lauf konnte ich nicht viel ausrichten. Im zweiten hingegen hatte ich ein paar schöne Manöver und Rang neun war in Anbetracht der Startposition ein gutes Ergebnis. Die Rookie-Meisterschaft bleibt immer noch mein großes Ziel. Es wird nicht einfach, aber ich arbeite konsequent darauf hin."
 
Die Teamwertung
Nach vier der insgesamt 16 Saisonrennen liegt raceunion Huber Racing mit 84 Punkten auf Rang drei der Gesamtwertung. Bislang erzielten die Fahrer des Teams zwei Pole Positions, drei Podiumsplatzierungen und insgesamt zwölf Top-15-Platzierungen.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Das Wochenende lief insgesamt nicht wie erhofft. Wir hatten uns vor allem mit Michael Ammermüller und Ryan Cullen ausgerechnet, auf dem Lausitzring um Siege kämpfen zu können. Das hat nicht funktioniert und nun müssen wir analysieren, woran das gelegen hat. Henric Skoog hat speziell im zweiten Rennen eine gute Leistung gezeigt, auf der wir aufbauen können. Auch die B-Wertung ist insgesamt positiv verlaufen mit einem Sieg und drei Podestplätzen. Dennoch kann ich mit unserer Leistung als Team nicht wirklich zufrieden sein."

Quelle: adrivo Content & Media
05 LEMANS17 5109Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende  in Le Mans/Frankreich statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 17. Mal in Folge fand auf der Traditionsstrecke der GP von Frankreich statt. Nur zehn Tage nach seiner Operation am zweifach gebrochenen Schlüsselbein, trat Philipp Öttl zum ersten Training in Le Mans an. Regen und Kälte erschwerten die Bedingungen in allen drei freien Trainings. Um sich seine Kräfte einzuteilen, nutzte der 21-jährige nur die Hälfte der Trainingszeit. Im Zeittraining war die Strecke erstmals komplett trocken. Zur Trainingshälfte überraschte Philipp mit dem 11. Platz. In seiner Pause rutschte er auf Rang 28 zurück. Als er wieder bereit war, begann es leicht zu regnen, sodass er nochmals warten musste. Am Ende hatte er nur noch drei Zeitrunden, zu wenig um sich unter den momentanen Umständen zu verbessern. Das Warm Up am Sonntag morgen brachte mit Rang 19 leichten Optimismus. Philipp startete schlecht ins Rennen und viel auf die letzte Stelle zurück. Doch bereits in der zweiten Runde wurde das Rennen abgebrochen. Nahezu die Hälfte aller Fahrer rutschten auf einer Ölspur aus. Auch beim Neustart tat sich Philipp schwer. Erst zu Rennmitte wurden seine Rundenzeiten besser. Nachdem einige Fahrer vor ihm Fehler machten kam er auf Platz 21 ins Ziel. Immerhin konnte er seinen 12.WM Rang halten. In zwei Wochen findet in Mugello der Grand Prix von Italien statt. Bis dahin sollte ihn seine Verletzung nicht mehr so stark beeinträchtigen.

Philipp Öttl  nach dem Rennen:
„Das ganze Wochenende war schwierig. In den Trainings hatten wir die unterschiedlichsten Bedingungen. Nach dem Warm Up machte ich mir Hoffnungen auf einen Punkterang.  Ich bin im Rennen aber leider nicht so gut zurechtgekommen wie am Morgen. Ja, ich hatte schon mehr erwartet. Aber mit den ganzen Ölflecken war ich mir einfach nicht mehr sicher. Die Schmerzen waren gar nicht so schlimm, es war auch die Unsicherheit. Wegen der Verletzung musste ich einen Sturz vermeiden“

Quelle: Öttl Motorsport
jmBeim zweiten Rennen auf dem Lausitzring verpasste raceunion Huber Racing erstmals in der Saison 2017 einen Podestplatz. Michael Ammermüller verteidigte seinen dritten Startplatz bis zur vorletzten Runde und setzte zwischenzeitlich sogar die Bestzeiten. Während einer Überrundung steckte der Bayer hinter einem Konkurrenten fest und fiel damit auf Rang vier zurück.
 
Henric Skoog arbeitete sich im Rennen von Startposition zwölf auf Rang neun nach vorne und sammelte wichtige Punkte für raceunion Huber Racing und die Rookie-Wertung. Wolfgang Triller erzielte Rang zwei in der B-Wertung und reist als Führender der Gesamtwertung aus der Lausitz ab. Ein Ausrufezeichen setzte Matthias Jeserich. Der Gaststarter erreichte Rang drei der B-Wertung.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Grundsätzlich hat das Rennen gut begonnen, da Michael Ammermüller seine dritte Startposition gehalten hat. Leider hatte bei der Überrundung gegen Ende Christopher Zöchling vor uns ein Problem und wir haben uns dahinter nicht richtig positioniert, weshalb wir Rang drei verloren haben. Sehr zufrieden bin ich mit der Leistung von Henric Skoog. Er hat viele Positionen gutgemacht und seine Chancen genutzt. Toll sind natürlich auch Rang zwei und drei in der B-Wertung für Wolfgang Triller und unseren Gaststarter Matthias Jeserich."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Mit den Rennen bin ich insgesamt nicht zufrieden. Wir waren wieder etwas langsamer als die Spitze, aber Rang drei war auf jeden Fall machbar. Leider haben uns die Überrundeten nicht richtig vorbeigelassen. Das Auto vor mir war dann sehr langsam und hat sich verbremst, wodurch Dennis Olsen Schwung holen und an mir vorbeigehen konnte. Da Überholen auf dem Lausitzring sehr schwierig ist, kam ich danach nicht mehr vorbei."
 
Lausitzring, 2. Lauf - die Zahlen:
Fahrer

Ergebnis

Startpos.

Schn. Rnd.

M.-Stand

Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa


DNF

P20

-

P3 (B-Wertung)

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa


P16
P2 (B-Wertung)


P17

1:26.671 Min

P1 (B-Wertung)

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing


P9

P12

1:26.097 Min

P12

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing


P11

P14

1:26.118 Min

P14

Matthias Jeserich #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa


P17
P3 (B-Wertung)


P22

1:27.370 Min

P7 (B-Wertung)

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing


P4

P3

1:25.259 Min

P2


Quelle: adrivo Content & Media
bfddfDie Podiumsserie von raceunion Huber Racing geht auch am zweiten Wochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland ungebremst weiter. Im ersten Rennen auf dem Lausitzring hielt Michael Ammermüller seine dritte Startposition bis zur Ziellinie. Der Bayer blieb nach einem guten Start konstant bei der Spitzengruppe, ein Angriff nach vorne war jedoch nicht möglich.
 
Mit den Rängen 12 und 13 holten Ryan Cullen und Henric Skoog weitere Punkte für raceunion Huber Racing. Freude erneut in der B-Wertung: Wolfgang Triller feierte seinen zweiten Saisonsieg und ist nun punktgleich mit Wolf Nathan an der Spitze. Das zweite Rennen im Rahmen des Motorsport Festival Lausitzring startet am Sonntag um 09:55 Uhr. Ammermüller wird es erneut von Startplatz drei aus in Angriff nehmen.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Am Start kam Michael gut weg, wurde aber ein bisschen eingezwickt. Somit blieb es bei Rang drei nach der ersten Kurve. Insgesamt konnten wir den Speed der beiden Fahrer an der Spitze nicht mitgehen. Wir fahren eigentlich alle mit gleichem Material. Deshalb müssen wir nun analysieren, was die Konkurrenz gefunden hat, um uns so wegzufahren."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Mit meinem guten Start war ich eigentlich schon auf Rang zwei nach vorne. Dennis Olsen vor mir hat allerdings zu stark gebremst und dadurch ist Christian Engelhart außen wieder vorbeigerutscht. Ich war in gewissen Kurven schneller als er, aber insgesamt hat uns auf die Rundenzeit der vorderen Beiden etwas gefehlt. Es gab keine Chance, vorbeizufahren und mehr als Platz drei war nicht drin. Wir werden für den Sonntag vermutlich ein paar Kleinigkeiten ändern."
 
Lausitzring, 1. Lauf - die Zahlen:
Fahrer

Ergebnis

Startpos.

Schn. Rnd.

M.-Stand

Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa


P19
P3 (B-Wertung)


P20

1:27.595 Min.

P2 (B-Wertung)

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa


P16
P1 (B-Wertung)


P17

1:26.925 Min.

P1 (B-Wertung)

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing


P13

P14

1:26.461 Min.

P12

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing


P12

P12

1:26.393 Min.

P19

Matthias Jeserich #42 (DEU)
Huber Racing by TriSpa


DNF

P22

-

-

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing


P3

P3

1:25.521 Min.

P2



Quelle: adrivo Content & Media
Boxengasse RedBullRing DMVGTC 180517Auf geht’s in die Berge. Die Rennen 5 und 6 des DMV GTC und Rennen 3 vom DUNLOP 60 werden auf dem Red Bull Ring (19./20. Mai 2017) ausgetragen. 25 Traumsportwagen werden in der Steiermark erwartet.

Der Kurs in der Nähe von Graz gehört zu den Stammstrecken des DMV GTC. „Die Veranstaltung ist sehr professionell organisiert. Wir bekommen unsere Boxen, genügend Fahrtzeit und haben Platz im Fahrerlager. Die Familie Leeb macht das sehr gut. Dazu die tolle Umgebung“, so Veranstalter Ralph Monschauer.

Favoriten auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs im Feld des DMV GTC zu bestimmen, ist sehr schwierig. Gleich fünf oder sechs Piloten dürften für den Gesamtsieg in Frage kommen.

Nach vier Rennen und den Läufen in Hockenheim und dem französischen Dijon gibt es aber langsam die ersten Tendenzen wer zu den Meisterschaftsfavoriten zählen wird. Tommy Tulpe (HCB Rutronik Racing) geht mit seinem Audi R8 LMS als Gesamtführender in die beiden 30-Minuten-Rennen. Doch dahinter lauern schon Thomas Langer (Highspeed Racing) im Porsche 991 GT3 Cup, Benni Hey (Schütz Motorsport) mit seinem Porsche 991 GT3 R, und das Duo Fabian Plentz/Egon Allgäuer (HCB Rutronik Racing) im Audi R8 LMS ultra.

Gerade die ersten vier des Klassement fahren in drei verschiedenen Klassen, was zeigt, dass man im DMV GTC einen ausgeglichenen Wettbewerb hat. Nimmt man noch Platz fünf von Robert Aschoff/Max Aschoff (Edeka Racing Aschoff – Praga R1T) dazu, sind es sogar vier verschiedene Klassen.

„Das freut uns natürlich, dass man nicht immer die gleichen Sieger hat und es spannend bleibt“, freut sich Organisator Ralph Monschauer.

Beim DUNLOP 60 führt ebenfalls Tommy Tulpe das Tableau an. Hier ist Teamkollege Fabian Plentz auf Platz zwei. Als Dritter kommt dann schon Karlheinz Blessing (Porsche 991 GT3 Cup), der bislang auch sehr erfolgreich in die 60 Minuten-Rennen ging.

Und natürlich gibt es auch auf dem Red Bull Ring Debütanten, die zum ersten Mal mit dabei sind. Diesmal ist es ein zweiter Praga mit Ales Jirasek vom Werk selber. Und auch Mario Plachutta (Lechner Racing) ist mit seinem Mercedes AMG GT3 neu. „Nachdem es zweimal nicht geklappt hatte, konnten wir uns nun einrichten“, so Teamchef Walter Lechner jr.

Nicht geklappt hat es leider kurzfristig für db Racing. Das österreichisiche Team wollte eigentlich mit einem SLS an den Start gehen. Nun plant man den Einsatz für einen späteren Zeitpunkt mit Oliver Baumann. „Aber auch das ist normal“, weiß Monschauer, „wir haben immer wieder Teams, die nicht kommen, da der Fahrer beruflich unterwegs ist oder was anderes dazwischen gekommen ist. Hier geht es in erster Linie um das Hobby und den Spaß.“

Im DUNLOP 60 darf man sich ebenfalls auf einen spannende Rennverlauf freuen. Hier gibt es gute alte Bekannte, die wieder dabei sind. So z.B. Jack Crow, der sich mit Markus Alber dessen Corvette Z.06R GT3 teilt. „Ich bin bisher noch nicht mit dem Auto gefahren und werden am Donnerstag erst einmal beim Test teilnehmen“, so Jack Crow. Ein Dreamteam bilden wieder Dietmar Haggenmüller und Arkin Aka im Mercedes AMG GT3.

Einen Sieger gibt es auf jedenfall schon vor dem Rennen. Pablo Briones (Porsche 997 GT3 Cup) kann niemand mit der Anreise schlagen. Der Chilene reist über 12.000 Kilometer, um am Red Bull Ring mit dabei zu sein und wird in dieser Saison noch öfters erwartet. Einsatzteam am Red Bull Ring ist Kurt Ecke mit seinem Team Ecke Motorsport.

Nach den Testfahrten am Donnerstag (über sechs Stunden möglich!), gibt es am Freitag die Trainingssessions. Die Rennen werden am Samstag durchgeführt. Dabei wird auch DMV-Präsident Wilhelm A. Weidlich erwartet, der die Pokale für die Sieger übergibt. Und auch von den Partnern Drexler Automotiv, Rutronik und Becker Carbon werden Gäste erwartet.

Zeitplan DMV GTC / DUNLOP 60 Red Bull Ring
Freitag, 19. Mai 2017
09:00 - 09:30 Uhr DMV GTC Freies Training
10:35 - 10:55 Uhr DMV GTC Qualifying 1
14:20 - 14:44 Uhr DMV GTC Qualifying 2
15:35 - 16:05 Uhr DUNLOP 60 Qualifying

Samstag, 20. Mai 2017
08:55 - 09:25 Uhr DMV GTC Rennen 1
13:00 - 13:30 Uhr DMV GTC Rennen 2
16:30 - 17:30 Uhr DUNLOP 60 Rennen

Quelle: Motorsport XL
e732cfeb f1bd 4992 9d89 e04f528f7b5bSieg des Rennteams Uni Stuttgart bei dem diesjährigen FSAE Michigan Wettbewerb in Michigan Speedway, Brooklyn, USA.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreichte uns die freudige Nachricht aus Brooklyn, USA. Der F0711-11 konnte sich auf dem Speedway Michigan gegen 115 Konkurrenten aus der ganzen Welt durchsetzen und gewann zum zweiten Mal in Folge den FSAE Michigan Wettbewerb. Von insgesamt 1000 Punkten erreichte das Rennteam 902,5 Punkte und sichert sich somit weiterhin den ersten Platz in der Weltrangliste des internationalen Formula Student Combustion Wettbewerbs.

Wir hoffen, dass wir mit dem F0711-12 die Saison 2017 genauso erfolgreich fortsetzen können und noch vier weitere Siege nach Stuttgart bringen werden.

Quelle: Rennteam Uni Stuttgart e.V.
media 170515125102
Ruben und Petra Zeltner gehen bei der AvD Sachsen Rallye (26./27. Mai), dem 4. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), mit ihrem Vorjahresfahrzeug dem Porsche 996 GT3 an den Start. Dazu wird das von MVI bereitgestellte Fahrzeug, liebevoll von Zeltners aufgrund des Designs als „Black Beauty“ bezeichnet, derzeit dem aktuellen Rallye-Reglement angepasst. Das Rallye-Ehepaar aus Lichtenstein freut sich auf ihren ersten Einsatz in 2017.

Im Winter hat das Team von PZ Motorsport rund um Ruben Zeltner mit dem Aufbau eines Porsches 996 GT3 nach aktuellen Regularien begonnen. Ziel war es, mit dem Aufbau des „neuen Zebras“ bis zur AvD Sachsen Rallye fertig zu sein. „Leider ist uns das noch nicht gelungen“, erklärt der Deutsche Rallyemeister von 2015. „Unsere Techniker Lars Bräuer und Axel Richter bauen das Auto in Ihrer Freizeit auf. Sie haben den Anspruch unser „neues Zebra“ so perfekt wie möglich zu machen, was sicherlich seine Zeit braucht“, so Zeltner weiter.

„Black Beauty“ wird auf aktuelles Rallye-Reglement umgebaut
Kurzfristig hat das Team von PZ Motorsport umgeplant und sich für den Einsatz Born2Drive Porsche des Sponsors MVI entschieden. „Arpad Kiss, MVI-Chef und Besitzer des Fahrzeuges, gab uns spontan die Möglichkeit, doch noch bei unserer Heimveranstaltung an den Start zu gehen“, so Ruben Zeltner. Demnach begann für das Team eine kleine „Generalüberholung der Black Beauty“. „Während unsere Techniker Lars und Axel am neuen Zebra mit Hochdruck weiterarbeiten, baut unser dritter Rallyetechniker Denny Klein den MVI Porsche auf das aktuelle Gruppe F Reglement um“, erklärt der Geschäftsführer des Sachsenrings. Dazu zählt, dass das sequentielle Getriebe einer seriennahen H-Schaltung weicht und zusätzlich die schweren Serientüren einzubauen sind. Laut Reglement sind die zugelassenen Porsche auch rund 80kg schwerer. „Alles in Allem wird uns das schon ein bisschen einbremsen“, so Zeltner und ergänzt: „Trotzdem freuen wir uns riesig, endlich wieder an den Start zu gehen. Ich hoffe, dass ich den „fahrerischen Rost“, der sich über den Winter angesammelt hat, relativ schnell abbauen kann.“

Rainer Noller – der Dauerrivale
Die stärkste Konkurrenz kommt ebenfalls aus dem Porsche-Lager. Als Dauerrivale wird auch Rainer Noller mit seinem Porsche 996 GT3 vor Ort sein. „Rainer ist sicherlich für uns der entscheidende Gegner, an dem wir uns messen“, so Zeltner. „Die modernen und auf dem neuesten Stand der Technik weiterentwickelten R5 Rallyefahrzeuge von Skoda, Ford und Peugeot sind für uns nicht mehr erreichbar.“

Jedoch wollen beide Zeltners mit ihrem Porsche „sound-mäßig“ ganz vorne zu finden sein. „Wir möchten unseren Fans und Sponsoren bei unserer Heimveranstaltung eine gute Show bieten. Wir freuen uns auf die schnellen Strecken rund um Zwickau und einen spannenden Fight mit Rainer Noller“, erklärt der DRM-Meister aus 2015.
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
04Jerez17 4653Nach zweifachen Schlüsselbeinbruch will der 21-jährige beim GP von Frankreich an den Start gehen.

Vor neun Tagen hat sich Philipp Öttl, vom Team Südmetall Schedl GP Racing, beim Zeittraining zum GP von Spanien einen zweifachen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Nach einer erfolgreichen Operation im Unfallkrankenhaus Salzburg, erfolgte eine intensive Therapie bei seinen Trainer Franz Dietzinger. Um das Optimum zu erreichen wird Philipp erst am Mittwoch nach Le Mans reisen. Dort muss er am Donnerstag den Medical Check bestehen, um für das erst Training zugelassen zu werden.

Philipp Öttl: „Wir haben die Zeit seit der Operation gut genutzt. Auch in den nächsten vier Tagen, bis zum ersten Training, kann ich mich noch verbessern. Dann werde ich sehen wie fit und konkurrenzfähig ich bin. Mein Handgelenksbruch im Vorjahr war schlimmer und dennoch bin ich nach gut drei Wochen wieder angetreten. Darum hoffe ich, auch nach dieser Verletzung,  meine gute Form schnell wieder zu finden.“



Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 2 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
04Jerez17 0963Am vergangenen Wochenende fand in Jerez de la Frontera / Spanien das erste Europarennen zur diesjährigen Motorrad Weltmeisterschaft statt. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing erreichte in den ersten drei Rennen 20 WM Punkte und lag auf Platz sieben der Gesamtwertung.

Der 21 jährige war in allen drei bisherigen Rennen in der Spitzengruppe dabei. Die 4,5 km lange Strecke in Andalusien ist allen WM Teilnehmern bestens vertraut. Auf keiner anderen Strecke werden mehr Testfahrten durchgeführt.

Philipp gewann im Red Bull Moto GP Rookies Cup und in der Spanischen Meisterschaft bereits zwei Rennen auf der anspruchsvollen Strecke. Beim WM Lauf im Vorjahr belegte der KTM Fahrer den zehnten Platz. Das erste Freie Training war geprägt von wechselhaften Wetter. Immer wieder gab es Regenschauer. Philipp ging erst die letzten 10 Minuten auf die Strecke und fuhr noch auf Platz 10. Auch im zweiten Training war die Strecke noch nicht restlos trocken. Philipp fühlte sich gut und übernahm dreimal die Führung. Bis 10 Minuten vor Schluss verteidigte er Rang 1.

Dann rutschte er in Kurve eins auf einer noch feuchten Stelle über das Vorderrad aus. Er konnte zur Box zurückfahren, jedoch war das Training für ihn zu Ende. Dadurch fiel er noch auf Platz 17 zurück. Am Samstag zum Zeittraining gab es dann Sonne und sommerliche Temperaturen. Die Entscheidung für die Startaufstellung fiel wie immer in den letzten Trainingsminuten.

Philipp war auf seiner ersten Zeitrunde unterwegs, als er Eingangs einer sehr schnellen Kurve einen kleiner Fehler machte. Bei 175 km/h rutschte das Hinterrad weg und der KTM Fahrer kam zu Sturz. Im Streckenhospital stellten die Ärzte ein zweifach gebrochenes linkes Schlüsselbein fest. Philipps Team organisierte umgehend für Sonntag einen Rückflug um für die anstehende Operation keine Zeit zu verlieren. Erst nach der Operation kann man mehr über die weitere Vorgehensweise sagen.

Quelle: www.philippoettl.de
dfhdhdFür raceunion Huber Racing wurde es am vergangenen Wochenende im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hockenheimring das erste Mal in diesem Jahr ernst. Im Rahmen der DTM schickte das Team aus Neuburg am Inn gleich sechs Piloten in die Schlacht um die ersten Meisterschaftspunkte der Saison. Neben Speerspitze Michael Ammermüller gingen Ryan Cullen, die Rookies Henric Skoog und Toni Wolff sowie die Gentlemen-Fahrer Wolfgang Triller und Wolf Nathan im prestigeträchtigen Markenpokal von Porsche an den Start.
 
Ammermüller überzeugte auf Anhieb mit der Pole Position für die beiden Wertungsläufe auf der Traditionsrennstrecke in Baden-Württemberg. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag lieferte sich der Bayer im Rennen an der Spitze einen harten Kampf mit Dennis Olsen, der vergangenes Jahr selbst noch für Teamchef Christoph Huber ins Lenkrad griff. Unter dem Strich stellte Ammermüller zwei wichtige zweite Plätze sicher, womit er nach dem ersten von sieben Rennwochenenden in der Gesamtwertung als Zweiter nur zehn Punkte hinter dem Führenden Olsen liegt. "Insgesamt war es ein gutes Wochenende. Ich habe viele Punkte gemacht, hatte keine Kollisionen und wir waren in allen Sessions schnell", so der 36-Jährige.
 
Auch für die anderen Piloten von raceunion Huber Racing gab es in Hockenheim Grund zur Freude. Die Neulinge Skoog und Wolff sowie beide Gentlemen Triller und Nathan fuhren jeweils Meisterschaftspunkte ein. Für Triller gab es am Samstag außerdem den Sieg in der B-Wertung, während Nathan nach den Rängen drei und zwei in dieser Wertung als Gesamtführender vom Auftaktwochenende abreiste. Triller liegt an dritter Stelle, konnte nach dem Triumph am Vortag im zweiten Lauf aufgrund einer Kollision jedoch keine Punkte einfahren.
 
Leider unbelohnt blieb die starke Vorstellung von Ryan Cullen. Der Brite lieferte in den Qualifyings mit den Positionen sechs und vier für die beiden Rennen eine blitzsaubere Vorstellung ab. Im ersten Lauf kam er jedoch in der vorletzten Runde auf Top-10-Kurs liegend von der Strecke ab und beschädigte seinen Porsche 911 GT3 Cup so stark, dass er am Sonntag nicht mehr an den Start gehen konnte. Seinen Ambitionen tut das jedoch einen Abbruch: "Mein Speed war auf das gesamte Wochenende gesehen sehr gut. Aber leider habe ich im ersten Rennen einen Fehler gemacht. Ich freue mich jetzt umso mehr auf den Lausitzring, wo ich es besser machen will."
 
Das nächste Rennwochenende für raceunion Huber Racing findet vom 19. bis 21. Mai im Rahmen des Motorsport Festival Lausitzring statt. Dort geht die Meisterschaft des Porsche Carrera Cup Deutschland im Rahmen der DTM und des ADAC GT Masters in die zweite Runde. Vergangenes Jahr konnte das Team auf dem Kurs in der Lausitz mit Dennis Olsen einen zweiten Platz und mit Wolf Nathan zudem einen zweiten Rang in der B-Wertung feiern.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Es überwiegt auf jeden Fall die Freude über die zweiten Plätze. Michael hat mit seinen Podestplätzen viele Punkte mitgenommen, was uns vergangenes Jahr am ersten Rennwochenende so nicht gelungen ist. Auch in der B-Wertung waren wir mit Wolf Nathan und Wolfgang Triller wieder erfolgreich. Das Gesamtfazit fällt somit positiv aus. Wir sind bei der Musik und kämpfen an der Spitze. Durch das größere Starterfeld gab es allerdings mehr Schäden als im vergangenen Jahr, denn es wird richtig hart gekämpft. Ich hoffe, dass einige der Jungs beim nächsten Rennen auch ein bisschen zurückstecken. Für das zweite Saisonrennen auf dem Lausitzring sind wir guter Dinge. Wir hatten vielversprechende Testfahrten und haben einige Sachen optimiert. Ich denke, wir sind bestens aufgestellt und können dort hoffentlich unseren ersten Saisonsieg einfahren.

Quelle: adrivo Content & Media
rtjtErfolg wiederholt: Wie bereits am Samstag in Hockenheim, nahm Michael Ammermüller vom Team raceunion Huber Racing das Sonntagsrennen des Porsche Carrera Cup Deutschland von der Pole Position auf. In einem eng geführten Rennen mit mehreren Safety-Car-Phasen überquerte Ammermüller die Ziellinie als Zweiter und erzielte damit seinen zweiten Podestplatz beim Auftaktwochenende des Porsche Markenpokals. Die beiden Rennen gewann Dennis Olsen.
 
raceunion Huber Racing Pilot Wolf Nathan fuhr als Zehnter ein starkes Ergebnis ein und sicherte sich mit dem zweiten Podium an diesem Wochenende die Führung in der Wertung der B-Fahrer. Henric Skoog lag im Sonntagsrennen in aussichtsreicher Position, bis er nach einem Zwischenfall unverschuldet ausschied. Rookie Toni Wolf überquerte in seinem zweiten Rennen im Porsche Carrera Cup die Ziellinie als 16. Wolfgang Triller, der am Samstag den Sieg bei den B-Fahrern gefeiert hatte, sah die Zielflagge nicht. Ryan Cullen konnte am Sonntag nicht starten, nachdem sein Auto nach einer Kollision am Vortag in der Kürze der Zeit nicht reparabel war.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Wir freuen uns über den nächsten Podestplatz, Michael Ammermüller hat mit zwei zweiten Plätzen viele Punkte gesammelt. Das war uns vergangenes Jahr am ersten Rennwochenende nicht so gut gelungen. Wolf Nathans zweites Podium bei den B-Fahrern ist ebenfalls sehr positiv für das Team. Auch Henric Skoog hätte ein gutes Ergebnis erreichen können, aber er wurde leider von einem Konkurrenten aus dem Rennen genommen. Alles in allem ein guter Start in die neue Saison, auf dem wir nun aufbauen möchten."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Ich hatte erneut einen guten Start von der Pole Position und habe meine Position verteidigt. Beim Re-Start nach der Safety-Car-Phase kam ich als Erster in die Spitzkehre. Leider befand sich dort nach einem Unfall noch viel Kühlwasser auf der Strecke. Ich konnte dort nicht richtig aufs Gas gehen, während meine Konkurrenten weiter innen gut beschleunigen konnten. So hat mich Dennis Olsen überholt. Es war danach schwierig, an ihm dran zu bleiben, da er vor allem auf den Geraden schneller war. Mein Auto war besser als am Vortag, aber heute fehlte mir etwas Top-Speed."

Hockenheimring, 2. Lauf - die Zahlen:
  Ergebnis

Startpos.

Schn. Rnd.

M.-Stand

Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing
P10
P2 (B-Wertung)


P19

1:44,629

P1 (B-Wertung)

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing
P20
P6 (B-Wertung)


P13

1:54,526

P3 (B-Wertung)

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P18

P7

1:51,183

P11

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
DNS

-

-

P16

Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing
P16

P20

1:44,930

P13

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P2

P1

1:43,173

P2


Quelle: adrivo Content & Media
dfhhMit der Pole Position von Michael Ammermüller hatte sich raceunion Huber Racing für das erste Saisonrennen des Porsche Carrera Cup Deutschland im Rahmen der DTM in eine perfekte Ausgangslage gebracht. Am Start verteidigte Ammermüller seine Position. Im harten Kampf um den Sieg gegen Dennis Olsen musste sich der Bayer letztlich geschlagen geben und sicherte Rang zwei für raceunion Huber Racing.
 
Rang neun von Henric Skoog sowie der zwölfte Platz von Wolfgang Triller - und damit der Sieg in der B-Wertung - bedeuteten zwei weitere Punkteresultate für das Team aus Neuburg am Inn. Ryan Cullen lag ebenfalls auf Top-10-Kurs, kam jedoch in der vorletzten Runde von der Strecke ab. Am Sonntag will raceunion Huber Racing mit dem erneut von der Pole Positon startenden Ammermüller auf der Traditionsrennstrecke in Hockenheim an seine beiden Siege aus dem Vorjahr anknüpfen.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Von der Pole Position zu starten bedeutet natürlich, dass man sich Chancen auf den Sieg ausrechnet. Das haben wir nicht erreicht, da wir zur Rennmitte von Dennis Olsen überholt wurden. Er ist ein sehr schönes und gutes Rennen gefahren, aber er hat vergangenes Jahr bei uns auch eine gute Ausbildung genossen. Ryan Cullen hatte leider einen Unfall. Das Auto müssen wir uns jetzt erst ansehen. Ihm geht es gut, aber ob er damit am Sonntag fahren kann, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Morgen hoffen wir von Startplatz eins natürlich, den Sieg zu holen."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Mein Start war gut, ich bin sauber weggekommen und konnte die erste Position halten. Der Speed hat in den ersten Runden auch gestimmt, aber dann haben die Reifen abgebaut und ich bin langsamer geworden. Ich musste Olsen vorbeilassen und habe gekämpft, um an ihm dranzubleiben. Der zweite Platz beim ersten Rennen ist unter dem Strich trotzdem gut, denn die Meisterschaft ist noch lang. Für morgen wissen wir auch schon, was wir ändern müssen."
 
Hockenheimring, 1. Lauf - die Zahlen:
  Ergebnis

Startpos.

Schn. Rnd.

M.-Stand

Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P16
P3 (B-Wertung)

P17

1:44,769 min

P3
(B-Wertung)

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa

P12
P1 (B-Wertung)

P12

1:44,044 min

P1
(B-Wertung)

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing

P9

P9

1:43,622 min

P9

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing

P23

P5

1:43,452 min

P23

Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa

P18

P22

1:45,818 min

P18

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing

P2

P1

1:42,948 min

P2


Quelle: adrivo Content & Media
mmbvSaisonstart für raceunion Huber Racing in Hockenheim

Das lange Warten nimmt endlich ein Ende: Kommendes Wochenende (06.-07.05.) fällt der Startschuss zur neuen Saison des Porsche Carrera Cup Deutschland in Hockenheim. Eine Hauptrolle möchte dabei raceunion Huber Racing spielen. Traditionell hat die Mannschaft aus Neuburg am Inn auf dem Formel-1-Kurs einen guten Stand. 2016 sicherte sich das Team zwei Siege in den vier dort ausgetragenen Rennen.

Die Mannschaft um Teamchef Christoph Huber brennt auf den Saisonstart. Vergangene Woche stellte raceunion Huber Racing die neuen Boliden, Fahrer und Teammitglieder bei der offiziellen Teampräsentation im Porsche Zentrum Niederbayern in Plattling vor. Die Weichen für eine erfolgreiche Saison sind also längst gestellt. Nach einem geglückten ersten Jahr im Porsche Carrera Cup Deutschland mit den Titeln in der Rookie- und B-Fahrerwertung sollen 2017 zusätzlich die Meistertrophäen in der Fahrer- und Teamwertung in die heiligen Hallen in Neuburg am Inn wandern.

Das erste Rennwochenende findet wie vier weitere im Rahmen der DTM statt. Ein frühes Saisonhighlight, bei dem die sechs erfolgshungrigen Piloten alles geben werden, um sich mit möglichst hoher Punkteausbeute ideal in den Meisterschaften zu positionieren. Team-Neuling und routinierter Tausendsassa im Motorsport, Michael Ammermüller, übernimmt die Rolle des Leitwolfs bei raceunion Huber Racing. Ryan Cullen fährt 2017 sein zweites Jahr im Porsche Carrera Cup Deutschland. Vor kurzem holte sich der Ire den Titel in der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East.

Für die Rookiewertung, die die Mannschaft um Christoph Huber bereits vergangenes Jahr in Person von Dennis Olsen für sich entscheiden konnte, hat das Team erneut ein heißes Eisen aus Skandinavien im Feuer. Der Schwede Henric Skoog geht nach einem Gaststart im vergangenen Jahr 2017 in seine erste vollständige Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland. Das 20-jährige Talent wurde 2015 Champion im Renault Clio Cup Sweden. Neben ihm wird in Hockenheim Toni Wolff für raceunion Huber Racing in der Rookie-Wertung kämpfen. Der 17-Jährige Deutsche war die vergangenen beiden Jahre in der ADAC Formel 4 unterwegs und will nun im Porsche Markenpokal angreifen. Mit einer schlagkräftigen und hochmotivierten Truppe im Rücken haben die beiden Youngster die besten Voraussetzungen im Porsche Carrera Cup Deutschland.

Die beiden Routiniers Wolfgang Triller und Wolf Nathan werden auch 2017 für das Team von Christoph Huber an den Start gehen. Die Zielsetzung ist dabei klar formuliert: Nachdem Triller und Nathan bereits im vergangenen Jahr Platz eins und zwei in der B-Fahrwertung belegten, ist das auch der Anspruch für die kommende Saison. Mit dem Fahreraufgebot setzt Huber geschickt auf eine gesunde Mischung aus erfahrenen Piloten und Rohdiamanten.

Traditionell startet der Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem geschichtsträchtigen Formel-1-Kurs in Hockenheim im Rahmen der DTM. Bei allen Fahrern beliebt, ist die 2002 umgebaute Strecke ein Garant für erstklassiges Racing. In der langgezogenen Parabolika-Kurve liefern sich die Porsche 911 GT3 Cups regelmäßig heißteste Duelle. Eine perfekte Abstimmung ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Denn der Hockenheimring bietet eine gesunde Mischung aus schnellen und langsamen Kurven und der Parabolika, bei der Topspeed Trumpf ist.

Teamchef Christoph Huber: "Was lange währt, wird hoffentlich gut. Die Winterpause war sehr lang, aber zur Ruhe gekommen sind wir nicht. Neben strukturellen Änderungen im Team haben wir den Fahrermarkt genau studiert, um in dem Bereich bestmöglich aufgestellt zu sein. Mit unserer Entscheidung, Michael als erfahrenen und routinierten Teamleader und die vielversprechenden Talente Henric und Ryan mit an Bord zu holen, bin ich sehr zufrieden und bester Dinge, in der Meisterschaft ganz vorne mitkämpfen zu können. Mit Wolfgang Triller und Wolf Nathan haben wir zwei heiße Eisen im Feuer, die wissen, wie man Meisterschaften gewinnt. In Hockenheim konnten wir vergangenes Jahr zwei der vier Rennen gewinnen. Die Strecke gehört nicht umsonst zu den traditionsreichsten weltweit. Die Fans tragen ihren Teil zur einzigartigen Atomsphäre bei. Mission #4xTitel - wir sind soweit!"

Porsche Carrera Cup Deutschland-Kalender 2017
06.05.-07.05.2017 Hockenheimring
20.05.-21.05.2017 Lausitzring
10.06.-11.06.2017 Red Bull Ring/Österreich
01.07.-02.07.2017 Norisring
15.07.-16.07.2017 Nürburgring
09.09.-10.09.2017 Nürburgring
16.09.-17.09.2017 Sachsenring
14.10.-15.10.2017 Hockenheimring

Quelle: adrivo Content & Media
Gesamt R1 Djon 09Rennen drei und vier des DMV GTC wurden am 28. / 29. April 2017 auf dem französischen Circuit Dijon-Prenois ausgetragen. Bei zwei Rennen gab es mit Fabian Plentz und Max Aschoff zwei verschiedene Sieger.

Zuletzt war man 2014 auf der 3,8 Kilometer langen Berg-und-Talbahn vor den Toren von Dijon unterwegs. Dabei waren damals schon Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup) und Bruno Stucky (Mercedes Benz SLS AMG GT3), die auch in diesem Jahr erfolgreich waren.

Beim Qualifying zu Rennen 1 war Max Aschoff im Praga R1 Turbo das Maß der Dinge. Dahinter Oliver Freymuth (Renault R.S.01) und Audi-Pilot Tommy Tulpe. Benni Hey konnte sein Formhoch mit dem Porsche 991 GT3 R bestätigen und wurde Vierter. Bester Cup-Porsche wurde Karlheinz Blessing, der vor Thomas Langer kam. Stark verbessern konnte sich Evi Eizenhammer im Audi R8 LMS. Vom Freien Training zu Q1 fand die Rennamazone drei Sekunden. „Damit kann ich wirklich glücklich sein. Die Strecke ist anspruchsvoll und abwechslungsreich. Sie macht großen Spaß."

Die Startaufstellung für das zweite Rennen wurde in Qualifying 2 gesucht. Diesmal war Oliver Freymuth schnellster Pilot und sicherte sich die Pole Position. Die zweitschnellste Runde drehte Fabian Plentz im "alten" Audi R8 LMS ultra. Damit zeigte der Meister mal wieder seine Klasse. Max Aschoff kam vor Benni Hey, Tommy Tulpe und Bruno Stucky.

Max Aschoff, der mit seinem Praga R1 Turbo den Freitag zeitweise dominiert hatte, mußte sich mit dem dritten Rang zufrieden geben. Seine schnellste Runde wurde mit 1.17.396 Miinuten gestoppt. Benni Hey bestätigte seine gute Form durch den vierten Trainingsrang. Fünfter wurde Tommy Tulpe. ‚Bei den Cup-Porsche drehte Thomas Langer den Spieß um. Diesmal war er vor Karlheinz Blessing im Getspeed-Porsche.

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen wurden am Samstag die Rennen ausgetragen. Und wie immer gab es Höhen und Tiefen. Zufrieden sein durfte Max Aschoff im Praga R1 Turbo. Er gewann Rennen 1 vor einem famos fahrenden Benni Hey. Und auch Tommy Tulpe zeigte eine starke Leistung. "Es war nicht so einfach wie es aussah. Am Anfang hatte ich Probleme, meine Vorderreifen auf Temperatur zu bringen und habe mich auch einmal verbremst", erklärte Aschoff nach dem Rennen.

Um den zweiten Rang rauften Oliver Freymuth, Tommy Tulpe und Benni Hey. Renault-Pilot Freymuth konnte das Tempo von Aschoff nicht mitgehen und musste sich bereits in der Anfangsphase auch Hey und Tulpe geschlagen geben. "Ich hatte gebrauchte Reifen, die anderen vermutlich neue Pneus", spekulierte der Berliner. Er versuchte in der Folge, Tulpe vom dritten Rang zu verdrängen. Doch der Audi-Pilot dachte nicht daran, klein beizugeben und so setzte sich Tommy Tulpe durch. Vierter wurde Bruno Stucky vor Egon Allgäuer, der sich mit Fabian Plentz das Auto am Wochenende teilt.

Einen starken Tag erwischte Timo Scheibner. Der BMW Z4 GT3-Pilot holte sich Platz sechs und wurde Driter der Klasse 8.

Für Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS) lief nicht alles rund. "Ich fuhr völlig druckfrei und plötzlich rutscht der Popo weg. Da muss Öl auf der Strecke gewesen sein", so die schnelle Pilotin, die sich aber abermals stark verbessern konnte.

In den Klassen standen ebenfalls die Sieger fest. In der Klasse 10 war es Tommy Tulpe, der sich durchsetzen konnte. In der Klasse 8 war Benni Hey von Bruno Stucky nicht zu schlagen. Bester Cup-Porsche wurde Thomas Langer vor Karlheinz Blessing.

In Rennen 2 schlug der amtierende Meister zurück. Nach 21 Runden gewann Fabian Plentz vor Max Aschoff und Bruno Stucky. Der Praga-Pilot setzte Plentz zwar gehörig unter Druck. Vorbei kam er jedoch nicht. "Ich war auf der Geraden schneller. Er konnte sich nicht reinbremsen. Ich habe den Audi auch etwas breiter gemacht als er eigentlich ist. Es ist super, mit einem alten Audi ultra jetzt noch einen Gesamtsieg einzufahren", erklärte Plentz später. Keine Probleme hatte Bruno Stucky: „Der SLS ging super und wir sind über Platz drei sehr glücklich“, so der Schweizer.

Hinter dem Viertplatzierten Tommy Tulpe, der unangefochten die Klasse 10 holte, gewann Timo Scheibner das BMW Z4 GT3-Duell gegen Lars Pergande. Einträchtig auf den Plätzen dahinter erneut die beiden Mercedes-AMG GT3. Sepp Klüber (équipe vitesse) vor Marc Asbeck (Black Falcon). Evi Eizenhammer auf Platz neun und Oliver Engelhardt (Lamborghini Huracan Super Trofeo) auf Platz zehn vervollständigten die Top Ten.

Das Rennen nicht beenden konnten Oliver Freymuth und Benni Hey. Nach einem Dreher von Freymuth stand er quer auf der Strecke und traf den knapp hinter ihm fahrenden Hey. Damit war das Rennen für beide Piloten beendet.

In der Gesamtmeisterschaft führt nach vier Rennen Tommy Tulpe (HCB Rutronik Racing) im Audi R8 LMS mit 83 Punkten vor Thomas Langer (Highspeed) im Porsche 991 GT3 Cup mit 79 Punkten. Trotz des Ausfalls in Rennen 2 belegt Benni Hey noch Rang drei mit 68 Punkten. Da jeder Pilot zwei Streichergebnisse am Ende des Jahres abziehen muss, ist für ihn noch nichts verloren. Knapp hiomter dem Porsche-Piloten das Duo Plentz/Allgäuer mit 65 Punkten.

Weiter geht es im DMV GTC in Österreich. Am 19. und 20. Mai 2017 werden auf dem Red Bull Ring die Rennen fünf und sechs ausgetragen. Erwartet werden dann wieder 25 Autos.

Quelle: DMV GTC
Gesamt DUNLOP60 Dijon 03Rennen 2 vom DUNLOP 60 fand am 29. April 2017 auf dem Circuit Dijon-Prenois statt. Nach 44 Runden setzte sich Max Aschoff gegen die GT3-Armada und Cup-Porsche durch.

Bei perfekten Bedingungen mit 19 Grad und Sonnenschein sah man bei den meisten Piloten später nur glänzende Augen und zufriedenes Lächeln. Einmal mehr war das 60-Minuten-Rennen eine gelungene Sache.

Beim Qualifying auf der 3,8 Kilometer langen Berg-und-Talbahn inmitten der grünen Landschaft zeigte Max Aschoff im Praga R1 Turbo schon seine Klasse. Als einziger Pilot umrundete er den Kurs unter einer Zeit von 1:17-Minuten. Mit 1:16,9180 war er 0,4 Sekunden schneller als Oliver Freymuth, der mit seinem Team AKF-Motorsport im Renault R.S.01 angereist war. Dahinter lag dann aber schon die GT3-Armada mit gleich sieben Fahrzeugen von vier verschiedenen Herstellern.

Anführer der Meute war Benni Hey (Schütz Motorsport) im Porsche 991 GT3 R, dem die Strecke sehr gut zu liegen schien und das gesamte Wochenende auch im DMV GTC ganz schnell unterwegs war. Neben ihm stand in Reihe zwei der Audi R8 LMS ultra von Fabian Plentz/Egon Allgäuer (HCB Rutronik Racing). Reihe fünf sah einträchtig nebeneinander die beiden Mercedes-AMG GT3 von Sepp Klüber (équipe vitesse) und Marc Asbeck (Black Falcon). Auf Platz sieben noch das Meisterauto vom letzten Jahr mit Tommy Tulpe/Fabian Plentz (Audi R8 LMS – HCB Rutronik Racing), bevor zwei BMW Z4 GT3 kamen. Achter wurde Lars Pergande (Vita4One Racing) vor Timo Scheibner (Schaller Motorsport). Die Top 10 schlossen Oliver Engelhardt/Adam Osieka (GIGASPEED Team GetSpeed Performance) im Lamborghini Super Trofeo ab.

Bei den Cup-Porsche lag das Duo Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (GIGASPEED Team GetSpeed Performance) vor Thomas Langer (Highspeed).

Für viele der Piloten war der Kurs neu und somit ging man zu Beginn noch die Sache vorsichtig an. Die Resonanz auf die Strecke war aber sehr gut: „Ich bin zum ersten Mal im DMV GTC und DUNLOP 60 unterwegs. Und auch in Dijon bin ich das erste Mal. Aber ich fühle mich hier sehr wohl und wir werden weitere Rennen mitfahren“, so zum Beispiel der Bonner Marc Asbeck.

Tolle Atmosphäre dann beim Start zum Rennen am Samstagmittag. Bei strahlendem Sonnenschein bereiteten sich die Teams auf das Rennen über 60 Minuten vor. Leider fehlten Autos, die zuvor beim DMV GTC-Rennen technische Probleme hatten. „Das ist natürlich immer schade und wird sich auch nicht ändern lassen. Wir haben insgesamt fast vier Stunden offizielle Cockpit-Zeit am Rennwochenende. Da kann viel passieren und somit fehlt dann der ein oder andere beim letzten Rennen des Tages“, so Organisator Monschauer.

Beim Start konnte Max Aschoff zunächst davonziehen, bevor Fabian Plentz nach wenigen Kurven die Führung übernahm. Doch in der 14. Runde schlug Aschoff zurück und übernahm mit dem Praga R1 T wieder den 1. Platz. Und so blieb es auch bis zur Zieldurchfahrt nach 44 Runden. „Geil. Es hätte nicht besser laufen können. Lediglich beim Start bekam ich die Reifen nicht auf Temperatur und das nutzte Fabian aus. Am Ende konnte ich das Rennen kontrollieren.“

Fabian Plentz stieg beim Pflichtboxenstopp aus und wechselte in das Cockpit von Tommy Tulpe. Nun kämpfte er quasi mit sich selbst um die Position zwei. Doch sein Teamkollege Egon Allgäuer verteidigte den Platz hinter Aschoff gegen Klüber und Scheibner und gewann die Klasse 8. Damit wurde der amtierende Meister Plentz Zweiter mit Allgäuer und Dritter mit Tulpe. Den Erfolg mit seinem Teamkollegen Tommy Tulpe, der mit ihm zusammen 2016 den Meistertitel im DUNLOP 60 einfahren konnte, war dabei gar nicht selbstverständlich. Durch ein technisches Problem startete Tulpe dem Feld hinterher und kämpfte sich von ganz hinten Runde um Runde nach vorne. Am Ende holten sich Tulpe/Plentz die volle Punktzahl der Klasse 10. Mit neuen Reifen fuhr er mit einer Zeit von 1:15,907 Minuten sogar die schnellste Zeit des gesamten Rennwochenendes. „Der Start mit dem Ultra war mega. Ich bin sofort an Max vorbei auf Platz eins. Dann kam er irgendwann und ich hatte keine Chance. Bei meinem zweiten Start im Audi von Tommy habe ich einen nagelneuen Satz Reifen bekommen und durfte mal richtig pushen. Das machte einen Riesenspaß."

Knapp am Gesamtpodest vorbei schrammte Timo Scheibner. Doch mit Platz zwei in der Klasse 8 zeigte der Z4-Pilot eine vorzügliche Leistung und ließ die AMG GT3-Fahrer Josef Klüber und Marc Asbeck hinter sich. Debütant Asbeck hatte zunächst Bedenken, ob er beim ersten 60-Minuten-Rennen seiner Karriere durchhalten würde. „Aber das tägliche Joggen hilft da wirklich und ich freue mich über den dritten Platz der Klasse 8. Mir hat das Format sehr sehr gut gefallen und es war eine tolle Organisation.“

Bei den Cup-Porsche setzten sich Karlheinz Blessing/Manuel Lauck gegen Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup) durch. „Ich freue mich über den Sieg im DUNLOP 60. Es hat riesig Spaß gemacht“, so Karlheinz Blessing, der 25 Punkte auf seinem Konto ansammeln konnte. Aber auch Thomas Langer war glücklich: „In Hockenheim hatte ich ja schon in der ersten Runde aufhören müssen. Diesmal lief es über die gesamte Distanz ohne Probleme.“

Ebenfalls zufrieden war das Duo Oliver Engelhardt/Adam Osieka im Lamborghini Huracan Super Trofeo. Sie fuhren auf Gesamtplatz acht und freuten sich diebisch über den dritten Platz der Klasse 10. Pech hatte dagegen Happy Behler, der seinen PRC mit Motorschaden abstellen musste und damit als einziger nicht ins Ziel kam.

Nach zwei Rennen führt das Duo Tulpe/Plentz mit 50 Punkten die Meisterschaft des DUNLOP 60 an. Direkt dahinter liegen Blessing/Lauck mit 43,75 Punkten vor Timo Scheibner mit 36 Punkten. In den Klassen liegen Max Aschoff (Klasse 3), Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (Klasse 7), Timo Scheibner (Klasse 8) und Tommy Tulpe/Fabian Plentz (Klasse 10) vorne.

Der nächste Lauf wird am 20. Mai 2017 auf dem Red Bull Ring ausgetragen.

Quelle: DMV GTC
hmgmRund 200 geladene Gäste fanden sich am gestrigen Donnerstagabend im Porsche Zentrum Niederbayern in Plattling ein, um der offiziellen Präsentation des neu formierten Teams raceunion Huber Racing beizuwohnen. Bei entspannter Atmosphäre bot sich den Besuchern, darunter Überraschungsgast und Tatort-Kommissar Richy Müller, die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Porsche Carrera Cup-Rennstalls zu blicken. Vom sechsköpfigen Fahreraufgebot wohnten Michael Ammermüller, Henric Skoog, Ryan Cullen und Wolfgang Triller der Präsentation bei.
 
Durch den Abend führten Teamchef Christoph Huber und Porsche Zentrum Niederbayern-Geschäftsführer Andreas Ernst. Gemeinsam mit Oliver Koeppen, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland, erläuterten Huber und Ernst den interessierten Gästen die Besonderheiten des schnellsten deutschen Markenpokals. Der Höhepunkt des Abends, dem auch Hauptsponsor Deutsche Payment per Liveschaltung aus Berlin beiwohnte, war erreicht, als die neuen Rennboliden enthüllt wurden. Die neue Lackierung bot etwas fürs Auge und fürs Ohr wurden die Motoren gestartet. Am 5. Mai fällt der Startschuss zur neuen Saison im Porsche Carrera Cup in Hockenheim.

Quelle: adrivo Content & Media
AvD Ralley RennenPorsche hatte bei der AvD Sachsen Rallye auch in diesem Jahr die Nase vorn. Nur ging der Sieg diesmal nicht an das Ehepaar Zeltner, sondern an Rainer Noller aus Baden-Württemberg. Für die Lokalmatadoren wiederum könnte die diesjährige Rennsportveranstaltung als „Schmach von Zwickau“ in die Annalen eingehen.








Hier ein paar Videos:


AE1A4995kleinDie Division 2 sorgte erneut für richtig tolle Kämpfe im Feld. Im ersten Rennen hatte sich Gerhard Ludwig, der im Qualifying noch klar dominiert hatte, gleich zu Beginn ins Kiesbett verabschiedet. Die Führungsrolle übernahm zunächst Sven Markert im BMW M3 E46 WTCC. Der Youngster hatte bis zur 15. Rennrunde Jürgen Gerspacher im Genick. Dann ging der Vorjahreszweite der Division 2 am BMW vorbei und schnappte sich den Sieg.

"Es war ein toller Kampf und es war immer sehr fair. Ich hatte zunächst einen großen Abstand, dann hat aber Jürgen Gerspacher Boden gut gemacht. Ich konnte ihn zunächst noch hinter mir halten, aber durch ein tolles Manöver Ende Start und Ziel kam er vorbei. Dann habe ich ihn gejagt, aber leider hat es dann nicht ganz gereicht wieder vorbei zu kommen“, freute sich Markert über Platz zwei. Dahinter sah Lars Harbeck das Ziel als Klassendritter. Der Berliner war in der achten Runde an Janis Steiner (BMW Z4) vorbeigegangen, der am Ende Klassenvierter wurde. „Im Quali hatte ich das Pech, dass ich einen technischen Defekt hatte. So musste ich von ganz hinten starten. Von daher bin ich eigentlich sehr glücklich, dass ich in der Division 2 den dritten Platz erreicht habe. Hier kam mir gerade die Safety-Car Phase zugute“, so Harbeck.

Das zweite Rennen wurde dagegen zu einer sicheren Beute von Gerhard Ludwig. Der Routinier war diesmal nicht zu halten und belegte im Gesamtklassement den elften Rang. „Heute war es ein gutes Rennen und ich bin voll zufrieden. Das Auto hat zwar nach einer Viertelstunde angefangen zu rutschen, aber ich denke, dass es wohl allen so gegangen ist“, berichtete Ludwig. Zweiter wurde schon wie am Samstag Sven Markert. Dahinter war wieder Spannung angesagt. Ein Dreher gleich zu Beginn warf Jürgen Gerspacher weit zurück. Der Seat-Pilot kämpfte sich Runde um Runde nach vorne.

Am Ende belohnte sich Gerspacher mit dem dritten Rang selbst: „Der Frust von Hockenheim ist zwar zurückgegangen, aber wenn man die Zeiten vergleicht, liegen wir noch einiges hinter Gerhard Ludwig. Gestern hatten wir etwas Glück, dass Ludwig ausgefallen ist, sonst hätte es zu Platz eins nicht gereicht. Heute hatte ich gleich am Anfang einen Dreher, daher bin ich mit Platz drei noch zufrieden.“

Vierter wurde Edy Kamm, der am Sachsenring erstmals in einem brandneuen Seat Leon Mk3 Platz nahm. Pech hatte dagegen Janis Steiner, der in den ersten Runden an der zweiten Position lag. In der vierten Runde wurde der Z4 unglücklich getroffen, so dass Steiner in der Box die Räder wechseln lassen musste. Immerhin erkämpfte sich der junge Z4-Pilot noch Platz fünf in der Division 2.

Weitere Fotos:



 
 



 

 
media 160522140542Ruben Zeltner findet im BORN2DRIVE - Porsche bei der AvD Sachsen Rallye das passende Set-up

Bis zur 7. Wertungsprüfung verlief der Test im BORN2DRIVE Porsche für Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein), die amtierenden Deutschen Rallyemeister, bei ihrer Heimveranstaltung optimal. Nachdem das passende Set-up gefunden war, gelangen Ruben Zeltner am Samstagvormittag, dem 2. Tag der AvD Sachsen Rallye, zwei Bestzeiten. Danach musste er seinen BORN2DRIVE Porsche auf der 7. Prüfung mit einem Defekt an Hinterrad und Hinterachse abstellen.

„Trotz unseres Ausfalls war dieser 1. Testeinsatz mit dem BORN2DRIVE Porsche unheimlich wichtig, um das Auto auf unsere Bedürfnisse abzustimmen. Wir wissen jetzt, dass dieser Porsche richtig Potenzial hat und wir bei den kommenden Asphaltläufen richtig schnell sein werden“, erklärt Ruben Zeltner.

Der Freitagabend begann für die sächsische Teampaarung mit einem großen Lastenheft. Nachdem Ruben Zeltner den Porsche vor der Veranstaltung noch nicht bewegt hatte, war viel Feinarbeit gefragt. Auf den ersten beiden Prüfungen hakte das Getriebe ein wenig, was im Service schnell behoben war. Ebenso wurden zahlreiche Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen, um es den Bedürfnissen von Ruben Zeltner anzupassen. Der 4. Platz auf der WP Hirschfeld bestätigte die positive Entwicklung des BORN2DRIVE Porsche. Auf der folgenden Prüfung, dem 2. Durchgang der Glück-Auf-Brücke, war der amtierende Deutsche Meister jedoch zu sehr mit dem Fahrzeug beschäftigt und überhörte eine Ansage seiner Co-Pilotin. Damit fuhr Ruben eine Runde zu viel und verlor eine weitere Minute zur Spitze. „Ich habe zwar die Ansage meiner Frau, dass wir rausfahren, bestätigt – aber im Kopf war ich viel mehr bei unserem Porsche. Somit kam es dann zu der erneuten Einfahrt in die Runde.“ Nachdem der Ärger verraucht war, wurde im Schluss-Service des Tages nochmals kräftig geschraubt. Am Folgetag brannten die Zeltner auf den ersten beiden Prüfungen die Bestzeit in den Asphalt. Danach wurde Ihre Fahrt auf der Heimpüfung „Neuschönburg“ unliebsam gestoppt. „Ich war in einer Passage zu schnell und kam ein Stück weit von der Strecke ab. Dabei beschädigten wir uns den Hinterreifen und die Stoßdämpferleitung. Damit war an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken“, kommentierte Ruben Zelter seinen Ausfall. Trotzdem blickt er positiv zum nächsten Einsatz: „Bei der Thüringen Rallye wird mit unserer black beauty zu rechnen sein“, zwinkert der amtierende Deutsche Meister.

Von Zebra zu black beauty
Die Bande der Vierhufer hat bei Zeltners eine Tradition. Nicht nur, dass beide zusammen 4 Hufen als Abdruck hinterlassen – nein, auch ihr Rallyeauto muss beim Namen mit einem 4-hufigen Geschöpf in Verbindung gebracht werden. Nachdem das Vorjahres-Meisterauto bereits „Zebra“ genannt wurde (aufgrund der schwarzen Zebrastreifen in der Lackierung) – suchte das Ehepaar nach einem neuen Kosenamen für den BORN2DRIVE Porsche. Mit der Grundfarbe schwarz war man in der Überlegung schnell bei Pferden – und somit bei black beauty angelangt. Ob black beauty so erfolgreich wie das Zebra ist, wird die Saison zeigen.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
Drexler SLS VLN 01Bei der Premiere des Mercedes Benz SLS AMG GT3 von Drexler Motorsport auf der Nordschleife des Nürburgrings gab es eine faustdicke Überraschung. Das Duo Moritz Oestreich / Jules Szymkowiak fuhr beim 3. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft (14. Mai 2016) auf einen sensationellen 10. Platz im Gesamtklassement.

 “Natürlich dürfen wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein“, so ein sichtlich glücklicher Moritz Oestreich nach dem 4 Stunden-Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

Bärenstark unterwegs war sein niederländischer Teamkollege Jules Szymkowiak, der schon viel Erfahrung im Mercedes Benz SLS AMG GT3 von HTP-Motorsport hat. Das Fahrzeug wird eingesetzt von LMS Engineering, um Teamchef Andreas Lautner. “Erneut hat LMS Engineering einen sehr guten Job gemacht und das Auto hervorragend auf das Rennen eingestellt“, so Herbert Drexler, der zusammen mit HTP-Motorsport als Initiator des Junior-Teams mit dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden ist.

Im dritten Lauf der Saison konnte man nicht nur mit dem 10. Platz in der Gesamtwertung überzeugen, sondern war auch darüber hinaus noch bestes Auto mit Pirelli-Reifen. Einige Werksteams konnte man hinter sich lassen.
Schon beim morgendlichen Training ließ Jules Szymkowiak mit einer Zeit von 8:09.223 Minuten aufhorchen und stellte den SLS auf Platz 14 in die siebte Startreihe. Immerhin waren knapp 160 Fahrzeuge auf der Strecke und dabei nicht wenige Werkspiloten, die sich auf das 24 Stunden-Rennen Nürburgring vorbereiteten.

Szymkowiak fuhr den ersten Stint und übergab das Auto dann im Mittelstint an Moritz Oestreich, der allerdings dann im Verkehr hängenblieb. „Wir hatten sehr viele gelbe Flaggen und es war schwer einen Rhythmus zu finden.“ Trotzdem überraschte auch er mit guten Zeiten und übergab zum Ende nochmals an den 20-jährigen Teamkollegen, der unter großem Jubel den SLS auf Platz 10 ins Ziel brachte.

“Wir freuen uns jetzt auf den Rest der VLN-Saison und wollen weiterhin für Überraschungen sorgen. Allerdings geht es uns in erster Linie um die Entwicklung unseres Drexler-Junior-Teams“, so Herbert Drexler.

Und auch Andreas Lautner war natürlich glücklich: „Danke an das gesamte Team für die großartige Leistung.“

Das Team um Drexler-Motorsport wünscht weiterhin viel Erfolg!

Terminkalender VLN 2016
02.04.2016 62. ADAC Westfalenfahrt
30.04.2016 41. DMV 4-Stunden-Rennen
14.05.2016 58. ADAC ACAS H&R Cup
25.06.2016 47. Adenauer ADAC Worldp
16.07.2016 56. ADAC Reinoldus-Langs
20.08.2016 39. RCM DMV Grenzlandren
03.09.2016 6h  ADAC Ruhr-Poka
24.09.2016 48. ADAC Barbarossapreis
08.10.2016 DMV 250-Meilen-Rennen
22.10.2016 41. DMV Münsterlandpokal
MASERATI 300S ExplosionNeues Sperrdifferenzial - Maserati 300S (Baujahr 1955)

Üblicherweise kennt man den Sperrdifferenzialhersteller Drexler Automotive von zahlreichen Rennstrecken, aber auch im Zusammenhang mit namhaften Automobil- herstellern, sowie –veredlern.

Auch bei Nischenprodukten, wie Sperrdifferenzialen für historische Fahrzeuge, hat die niederbayerische Firma einiges zu bieten. „Gerade in diesem Bereich werden wir unserem Ruf als Sperrdifferenzial-manufaktur in besonderem Maße gerecht“, so Herbert Drexler. Gerade bei historischen Fahrzeugen sei ein Sperrdifferenzial „von der Stange“ meist nicht optimal auf das jeweilige Fahrzeug zugeschnitten, auch der Einbau aufgrund der Besonderheiten dieser Fahrzeuge oft etwas kniffelig und nur mit dem nötigen Fingerspitzengefühl umzusetzen, oder aber ein passendes Sperrdifferenzial ist schlicht und einfach nicht vorhanden.

Neben dem Ausbau des Seriengeschäfts in den letzten Jahren, will Drexler aber auch seinen Einzelkunden treu bleiben. „Schließlich wollen wir nie vergessen, wo wir ursprünglich herkommen“ , so Drexler. Deswegen gibt es bei Drexler Automotive auch eine ausgewählte Palette an Sperrdifferenzialen für den historischen Rennsportbereich, um auch diesen Kunden die erprobte Technologie der Sperrdifferenziale von Drexler bieten zu können.
12H Zandvoort 2016 Samstag 035Beim 12-Stunden-Rennen in Zandvoort wandelt das VLN-Meisterteam von 2012 einen unverschuldeten Rückstand von zwei Runden noch in einen Sieg.

LMS Engineering, das VLN-Meisterteam von 2012, hat beim 12-Stunden-Rennen im holländischen Zandvoort mit C. Tiger, Ulli Andree und Stéphane Kox den Sieg in der hart umkämpften Klasse A2 nach Hause gefahren. Das Rennen wurde in zwei Teilen ausgetragen: Drei Stunden am Freitagnachmittag und neun Stunden am Samstag. Über Nacht galten Parc Fermé-Bestimmungen.

Was einfach klingt, war der verdiente Erfolg nach einem Auf-und-Ab, wie es wohl nur im Sport in solch schneller Folge vorkommt. Zunächst ging Amazone und Teamneuling Stéphane Kox mit dem LMS-Audi TTRS2 im Test vor dem offiziellen Training auf die Piste und zeigte, was in ihr steckt. Doch schnellen Rundenzeiten folgte auf einen Schlag der Verlust des zweiten Gangs. In einem gemeinsamen Kraftakt wechselte jedoch die Etzbacher Mannschaft das Getriebe noch vor Beginn des freien Trainings. „Das war die Grundlage für unseren Erfolg,“ zeigte sich Teamchef Andreas Lautner beeindruckt von seinen Technikern.

Nach einer problemlosen freien Session ging es sofort im Anschluss ins Qualifying, wo schließlich Routinier Ulli Andree die LMS-Zeit setzte. „Leider kam mir in meiner zweiten Zeitrunde, in der die Reifen ihren Peak hatten, ein Konkurrent in die Quere,“ so der Kölner. „Bis dahin war ich auf Polekurs und alleine in Sektor eins schon sechs Zehntel schneller als in Sektor eins meiner ersten Runde – so blieb es dann bei Klassenrang zwei für die Startaufstellung.“

Den kurzen Freitag-Turn teilten sich Stéphane Kox und C. Tiger, während Ulli Andree ab Samstag beginnend mit einem langen Startturn ins Geschehen eingriff. Das LMS-Team verkaufte sich gegen die starken Porsche in der Klasse A2 teuer und mit nur fünf Sekunden Rückstand auf P1 kam der Audi zum letzten freitäglichen Tankstopp an die von der Renn-Organisation für alle Teilnehmer bereitgestellten Zapfsäulen. Doch der Tankschlauch der gewählten freien Säule blieb trocken und kein Tropfen Kraftstoff gelangte in den Tank des TTRS2. Bis das Problem gelöst war, standen urplötzlich zwei volle Runden Rückstand zu Buche.

„Gegen die Porsche war es eigentlich eine Mission Impossible, einen solchen Rückstand aufzuholen, aber aufgeben galt nicht und wir haben in den verbleibenden neun Stunden am Samstag alles gegeben,“ so Lautner. „Sowohl, was Technik und Boxenstopps angeht als auch die physikalischen Grenzen der Piloten, denn im Auto herrschten wegen des heißen Wetters Saunatemperaturen. C. Tiger musste wegen einer noch nicht ausgeheilten Knieverletzung zusätzlich auf die Zähne beißen und hat wie Stéphane und Ulli einen Super-Job abgeliefert. Aber auch meine Mechaniker mussten alles geben, da wir im Gegensatz zu den Porsche einen Bremsbelagwechsel vornehmen mussten. Den Jungs gelang dies in aller Perfektion!“

Buchstäblich bis zum Umfallen kämpfte sich das LMS-Trio letztlich in die Führungsrunde zurück und baute immer mehr Druck auf, bis sich der führende Porsche etwa zwei Stunden vor Rennende ausgerechnet im Audi-S ins Kiesbett drehte. Danach verwalteten die LMS-Piloten mithilfe der Informationen von der Boxenmauer den Vorsprung und fuhren einen Sieg ein, der kaum einen Tag zuvor als unerreichbar galt. „Das war ein grandioses Wochenende,“ zeigte sich Lautner begeistert. „Teamwork par excellence und die richtige Einstellung aller Beteiligten hat hier das Blatt doch noch zu unseren Gunsten gewendet. Nach dem Sieg beim 12-Stunden-Rennen in Mugello war dieser Erfolg eine schöne Bestätigung vor dem Ende Mai anstehenden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.“

Text: LMS Engineering - Fotos: Kuhne
media 160510114358Erstmalig geht das Ehepaar Zeltner (Liechtenstein) mit dem BORN2DRIVE Porsche bei der Heimatrallye in Sachsen an den Start. Beide Zeltners freuen sich auf die schnellen Wertungsprüfungen, die rund um ihre Heimat in Neuschönburg gelegen sind sowie den einzigartigen Flair des Serviceparks in der Innenstadt von Zwickau. In der Saison 2016 haben die beiden Zeltners schnelle Asphaltläufe im Visier, die in Thüringen und Bayern zu finden sind.

BORN2DRIVE Teamchef Arpad Kiss verhilft Zeltner zum Start bei Heimrallye
Ruben Zeltner verkaufte im vergangenen Jahr sein „brüllendes Zebra“ – sprich seinen Porsche 911 GT3 (997), mit dem er die Deutsche Rallye Meisterschaft 2014 und 2015 für sich entschied. Hintergrund waren Reglementänderungen, die ihm nicht mehr ermöglichten, mit dem brüllenden Zebra um die „Krone der deutschen Rallyemeisterschaft mitzukämpfen. „Wir hätten das Auto nach FIA GT-Reglement umbauen müssen, was sehr viel Geld und viel weniger Leistung bedeutet hätte. Damit wären wir gegenüber den aktuellen R5-Fahrzeugen nicht mehr konkurrenzfähig gewesen“, erklärt Ruben Zeltner. „Gerne möchten wir weiterhin Spaß in der DRM haben, so dass der Aufbau eines älteren Porsches 911 GT3 (996) schnell ins Auge gefasst war.“ Da sich derzeit allerdings die Konstruktion des Porsches 996 noch auf unbestimmte Zeit verzögert, hat Zeltner kurzerhand bei BORN2DRIVE angefragt, ob es möglich sei, mit ihrem Porsche 997 zu fahren. Der geschäftsführende Gesellschafter der MVI Group Arpad Kiss zögerte dabei nicht lange und stellt den beiden Zeltners seinen BORN2DRIVE Porsche GT3 (997) bereit. „Das ist natürlich eine sehr großzügige Geste, für die wir sehr dankbar sind, um bei unserer Heimrallye an den Start gehen zu können“, so Zeltner. Der komplette Neuaufbau eines originalen Porsches 996 GT3 nimmt mehr Zeit als geplant in Anspruch. „Dieses Projekt ist für einige Jahre ausgelegt. Das ist auch der Grund warum wir sehr viel Aufwand betreiben“, erklärt Zeltner.

Schnelle Asphaltläufe in 2016 im Visier
Welche Läufe der Geschäftsführer des Sachsenrings mit dem BORN2DRIVE Porsche bestreiten wird ist noch unklar. „Wir schauen zuerst einmal wie es bei der Sachsen Rallye klappt und setzen uns dann mit BORN2DRIVE zusammen um über eine eventuelle Verlängerung der Zusammenarbeit zu sprechen“, berichtet Zeltner. Der Chef des Sachsenrings hat vorrangig die klassischen schnellen Asphaltläufe im Visier. Nach der AvD Sachsen-Rallye könnte sich Zeltner sehr gut weitere Starts in Thüringen bei der Wartburg- und Niederbayern Rallye vorstellen. Weitere Läufe könnten bis zum Jahresende ergänzt werden.

Heimrallye bei Zeltners im Fokus
Das Feeling der Vorfreude endlich wieder im Rallyeauto zu sitzen und bei uns in der Heimat an den Start zu gehen steht bei beiden Zeltners ganz oben. „Mit einem Porsche auf so schnellen Wertungsprüfungen wieder unterwegs zu sein, können wir schon gar nicht mehr erwarten“, fiebert Ruben Zeltner der Rallye entgegen. Sein Ziel bei dieser ultraschnellen Rallye ist so weit wie möglich vorne mitzufahren. „Ob wir den Speed der beiden schnellen R5-Fahrzeuge mitgehen können ist schwer zu sagen. Fabian Kreim und Christian Riedemann werden in ihren modernen Rallyeautos schwer zu schlagen sein. Wir hoffen zumindest, dass wir nicht zu weit weg sind“, ergänzt der Chef des Sachsenrings. Das Highlight für das sächsische Ehepaar ist die Heimprüfung „Neuschönburg“, die in unmittelbarer Nähe ihres Haus entlang läuft. Besonders freuen sich beide über das einzigartige Flair in der Innenstadt von Zwickau, die den schönsten Serviceplatz in Deutschland hat.
PM 02 04Weitere Erfolgsmeldung des HP Racing-Teams in der neuen ADAC TCR Germany. Der Österreicher Hari Proczyk holt mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg sowie einem 5. Rang insgesamt 40 Punkte für die Meisterschaft und übernimmt damit die Tabellenführung.

Auf dem sächsischen Traditionskurs fanden die Läufe drei und vier der ADAC TCR Germany statt. Enge Kurven, Hochgeschwindigkeitspassagen und hügeliges Gelände wechseln sich auf der 3,645 Kilometer langen Strecke ab. Den Grundstein zum ersten Sieg in der noch jungen Saison legte der Österreicher Hari Proczyk bereits im Qualifying. Der Hauch von 0,094 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtführenden Briten Josh Files reichte schließlich dem routinierten Piloten um seinen SEAT Leon Cup Racer auf die Poleposition zu stellen.

Dass das erste Rennen auf dem Sachsenring zu einem Start-Ziel-Sieg des HP Racing-Piloten wird konnte man im Vorfeld der heißumkämpften Rennserie nicht erahnen. Bei frühsommerlichen Bedingungen während des gesamten Rennens ließ sich Proczyk mit den schnellsten Rennrunden nicht von der Spitze vertreiben. „Zuerst die Pole Position, dann ein Start-Ziel-Sieg. Besser geht’s nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das jemals schon einmal passiert ist“, so ein freudestrahlender Sieger.

Von Startplatz 9 ging es für Proczyk in das zweite Rennen, welches an ein typisches Markenpokalrennen erinnerte. Harte Zweikämpfe, viele Touchierungen und eine Rennunterbrechung wegen eines Unfalls. Nach dem Restart war Proczyk schon nah an dem Dritt- bzw. Viertplatzierten dran, fuhr aber durch die verkürzte Renndistanz schließlich als Fünfter über die Ziellinie.

Damit übernahm Proczyk die Führung in der Gesamtwertung der ADAC TCR Germany. Die Konstanz in den gefahrenen vier Rennen sowie einer wirklich bestens funktionierenden Mannschaft zeigt Früchte, denn auch hier steht das HP Racing-Team an der Spitze der Teamwertung. Diese Position gilt es beim nächsten Rennwochenende, das vom 17.-19. Juni in Oschersleben ausgetragen wird, zu verteidigen.
DSC03808REMUS Formel Pokal

Seit dem Saisonstart in Monza (ITA) hat der REMUS Formel Pokal mit dem Getriebehersteller Drexler aus dem Niederbayerischen Salzweg nahe Passau eine Sponsorenpartnerschaft vereinbart.

“Wir freuen uns darüber, dass wir mit Drexler Motorsport diese Vereinbarung treffen konnten. Viele Formel 3-Teams bei uns im REMUS Formel Pokal vertrauen auf die Produkte des Getriebespezialisten, der auch Sperrdifferenziale und Antriebswellen für verschiedene Fahrzeugkategorien im Rundstreckensport fertigt“, sagt Koordinator Franz Wöss.

Seit den 80er Jahren entwickelt und produziert Herbert Drexler mit seinem Team Sperrdifferenziale und Renngetriebe für Kundenfahrzeuge im GT-Sport.

Die Firmenentwicklung bei Drexler Motorsport verlief danach ziemlich rasant. So rüstete man die Abteilung von Ford Motorsport aus, die mit Produkten aus dem Hause Drexler die Tourenwagen Weltmeisterschaft gewinnen konnten.

1998 wurde ein neues Kapitel in der Firmengeschichte mit der Gründung der Firma Drexler Motorsport GmbH aufgeschlagen. Die in den letzten Jahren errungen Siege können sich als Industrieausrüster sehen lassen. Es wurden Rennsiege und Meisterschaften in den ADAC GT Masters, VLN, 24H Nürburgring, 24H Spa, 24h Dubai, WTCC, ETCC und in der Formel 3 gefeiert. Heutzutage gehen die Produkte für Rennfahrzeuge, Sport-und Supersportfahrzeuge an Kunden weltweit.

Der Belgier Jordi Weckx, war einige Jahre im ATS Formel 3 Cup unterwegs und wird in der Saison 2015 mit seinem Dallara 308/11 Volkswagen unter der Betreuung von Rössler Motorsport im Remus Formel 3 Pokal antreten. Weckx war 2012 Vizemeister in der ATS Formel 3 Trophy und will nun im Remus Formel 3 Pokal um die Spitzenplätze ein Wörtchen mitreden.

Franz Wöss, als Organisator freut sich sehr über Jordis Teilnahme. “Damit haben wir einen weiteren Fahrer aus einer weiteren Nation in unserem internationalen Teilnehmerfeld“.

Termine REMUS Formel Pokal:
18./19. Apr, Monza (ITA)
23./24. Mai, Red Bull Ring (AUT)
03./04. Jul, Hockenheimring (DEU)
25./26. Jul, Salzburgring (AUT)
08./09. Aug, Most (CZE)
15./16. Aug, Lausitzring (DEU)
19./20. Sep, Brünn (CZE)


media 150528102437Ehepaar Zeltner freut sich auf ihre Heimveranstaltung in Zwickau

Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein) konnten die AvD Sachsen Rallye (29./30. Mai) bereits 4mal gewinnen. Beide freuen sich auf eine starke Porsche-Konkurrenz. In folgendem Interview erklärt Ruben Zeltner den Reiz der Sachsen Rallye, die starke Porsche Konkurrenz und warum die Veranstaltung in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) gehört.

Die AvD-Sachsen-Rallye ist bekannt für ihre Porsche-Strecken. Birgt diese Heimveranstaltung eine besondere Motivation und wie schätzt Du Eure Chancen?
Die Sachsen Rallye ist eine meiner Lieblings-Rallyes, da sie neben den tollen, schnellen Strecken den tollsten Serviceplatz Deutschlands bietet. Hier aus der Region kommen die meisten unserer Sponsoren. Deswegen ist es für uns ein Muss hier zu starten - auch wenn diese Rallye nicht zur Deutschen Rallye Meisterschaft zählt. Wir sind natürlich hier die Favoriten. Das bedeutet aber, dass wir dadurch nicht überheblich sein dürfen und die Konkurrenz sehr ernst nehmen müssen.

Besonders große Konkurrenz droht aus dem Porsche-Lager. Was erwartest Du von dem Duell mit Rainer Noller und Maik Stölzel?
Rainer Noller ist mit Sicherheit der größte Konkurrent. Er fährt diesmal einen neu aufgebauten Porsche 997 GT3 und ist vom Material her ebenbürtig. Ich bin schon gespannt, wie schnell er mit dem neuen Auto ist.

Auf welche WP freust du dich bei deiner Heim-Veranstaltung am Meisten?
Das Highlight für mich ist die 26 km lange WP Crinitzberg, wo sicherlich die Rallye entschieden wird.

In diesem Jahr wird die WP „Glück-Auf-Brücke“ wieder am Freitagabend gefahren. Da werden sicherlich viele Zuschauer im Servicepark in der Zwickauer Innenstadt unterwegs sein. Erwartest Du eine besondere Atmosphäre?
Diese Kombination ist in Deutschland einmalig! Dadurch strömen tausende Zuschauer in die Innenstadt von Zwickau. Das ist für uns Fahrer ein tolles Gefühl, vor einem derartigen Publikum um Bestzeiten zu kämpfen und angefeuert zu werden.

Wie ist deine Einschätzung zur AvD Sachsen Rallye - diese Veranstaltung gehört doch in den DRM-Kalender?
Ich höre nicht auf das immer wieder zu betonen, dass diese Rallye mit ihrer einzigartigen Atmosphäre unbedingt in die DRM gehört. Es gibt nur ganz wenige Rallyes in Deutschland, bei denen die Teams mit so offenen Armen empfangen werden.

Was empfiehlst du deinen Zuschauern und Fans neben der WP Glück-Auf-Brücke und dem Servicepark in der Innenstadt?
Ich empfehle den Zuschauer auch mal auf den schnellen Abschnitten der Rallye zu stehen und nicht nur an den langsamen Abzweigen. Dadurch bekommt man den richtigen Eindruck von dieser superschnellen Rallye!

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer


Start RBR R2Das dritte Rennwochenende des DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) wurde vom 22. bis 24. Mai 2015 auf dem Red Bull Ring ausgetragen. Mit Fritz K. und Pertti Kuismanen gab es zwei verdiente Sieger auf dem GP-Kurs in der Steiermark.

Red Bull Ring Ende Mai: 20 bis 25 Grad, Frühsommerwetter, Berge, Urlaubsgefühl. Genau so war es von Donnerstag bis Samstag NICHT! An drei Tagen regnete es fast ununterbrochen durch. Erst am Sonntag kam die Sonne etwas heraus und es war komplett trocken. Pünktlich zu Rennen 2.

Aber wie es im Leben immer ist, so hat dieses Wetter im Motorsport auch einige positive Aspekte. Zum einen gibt es sehr viele absolute Regenspezialisten im DMV GTC und zum anderen sind die Leistungsunterschiede im Regen nicht so hoch wie bei trockenen Bedingungen und die Fans sehen Spannung pur. Dazu kommt, dass die Fahrer diesmal irre viel Spaß im Regen hatten und mit breitem Grinsen nach Hause gingen.

Genannt waren für die Läufe fünf und sechs der Meisterschaft insgesamt 36 Autos. Doch leider waren bis zum Ende mal nicht wieder alle mit dabei. Das Rennwochenende begann auch diesmal wieder mit inoffiziellen Testfahrten am Donnerstag. Hier gab es schon einige Ausfälle.

Am härtesten erwischte es wohl den Audi R8 LMS Ultra von C. Abt Racing. Pilot Andreas Weishaupt hatte keine Chance als er auf einer Spur von Kühlflüssigkeit in die Leitplanke rutschte und das Auto nachhaltig zerstörte. Ihm passierte gottseidank nichts. Einen weiteren großen Schaden hatte z.B. auch das Auto von Reiter Engineering, wo Tomas Enge einen ähnlichen Abflug hatte.

Am Freitag ging es mit dem Freien Training mit der offiziellen Veranstaltung los. Die schnellste Zeit auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs markierte Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R), der mit 1:30,152 Minute mit 0,077 Sekunden knapp vor Fritz K. (Porsche 997 GT2) kam. Jürgen Bender (Corvette GT3) und Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) folgten auf den weiteren Plätzen. Aufgrund der knappen Abstände im Feld durfte man sich auf zwei spannende Qualifying-Sitzungen freuen.

Und die Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Im 1. Qualifying kam die Entscheidung bei schwierigen Verhältnissen erst in der allerletzten Sekunde. Mit seiner letzten Runde holte sich Fritz K. die Pole Position vor Pertti Kuismanen. Markus Weege, der im BMW Z4 GT3 noch die Bestzeit hatte, wurde auf Platz drei verdrängt. “Knapp daneben ist auch vorbei“, so Weege später. Doch der Meister von 2013 konnte dennoch vollauf überzeugen und hatte die Pole für die Klasse der GT3-Fahrzeuge.

Harald Pavlas (Porsche 997 GT3 Cup) holte sich den vierten Platz vor Jack Crow (Ford GT GT3). Sechster wurde Klaus Dieter Frers vor Kai Pfister (Porsche 997 GT3 Cup). „Es war sehr rutschig aber es hat großen Spaß gemacht“, gab Frers später zu Protokoll. Und der Teamchef von Kai Pfister, Rainer Noller, war ebenfalls zufrieden: „Das hat Kai ohne ABS bravourös gemacht!“ Bernd Haid kam auf Rang acht. Marcel Hartmann wurde Neunter und in der Top 10 lag noch Markus Alber.

Und natürlich war auch Q2 absolut verregnet. Trotzdem brachte Fritz K. die Power seines GT2 wieder auf die Strecke. Da zogen selbst die Insider den Hut vor dem früheren DTM-Piloten. Markus Weege schaffte es diesmal mit einer nächsten starken Leistung auf Platz zwei und verdrängte Jack Crow auf Platz drei. Daran erkannte man die Regenprofis, die sich in diesem Geläuf sichtlich wohl fühlten. Pertti Kuismanen folgte auf Platz vier.

Am Samstagmorgen regnete es bei Rennen 1 schön weiter. Doch das störte Fritz K. in keinster Weise und er holte sich nach 13 Runden den Sieg vor Kuismanen und Weege. Das war nicht so einfach, da sich Pertti einfach nicht abschütteln lassen wollte, so Fritz K. nach einem Husarenritt auf dem Red Bull Ring. Pertti Kuismanen war nicht ganz zufrieden mit Platz zwei. Und das hatte seinen Grund. Er fuhr ein ganz starkes Rennen und kam trotzdem nur auf Platz zwei. Immer wenn der Finne angriff, konnte der Bayer kontern. Dritter wurde der Wiener Markus Weege.

Er pilotierte den BMW Z4 GT3 von Eigentümer Burckhard Kunz grandios über den 4,326 langen Kurs. Lange Zeit lag auch Jack Crow auf Gesamtpodest-Kurs. Dann habe ich aber einfach einen Fehler gemacht, so der Pilot des Ford GT GT3. Nach einem Dreher kämpfte er sich aber noch auf Platz vier und überholte in der letzten Kurve noch Bernd Haid. „Da konnte ich einfach nicht mehr kontern“, so Haid, der aber trotzdem einen sehr starken Eindruck hinterließ und sich mit einem Podestplatz der GT3-Klasse anfreunden durfte. Und das war in dieser starken Klasse aller Ehren wert! Markus Alber (Porsche 997 GT3) holte sich mit Gesamtplatz 6 den Sieg in Klasse 9.

Siebter wurde Christoph Dupré (Audi R8 LMS Ultra) vor Jürgen Bender, Klaus Dieter Frers und Wolfgang Triller. In der Klasse 5 gewann Niklas Frers im Artega GT. Den Sieg in der Klasse 7a holte sich Christof Langer im Porsche 991 GT3 Cup vor Thomas Langer. In der Klasse 7a fuhr die Krumbach-Porsche zum Doppelsieg. Der Kölner Marcel Hartmann stand am Ende vor seinem Teamkollegen Christopher Friedrich (beide Porsche 997 GT3 Cup). Damit zeigten die beiden Youngsters abermals eine hervorragende Leistung.

Am Sonntag erwartete die Piloten des DMV GTC eine Überraschung. Man blickte in den Himmel und wurde überhaupt nicht mehr nass!!! Die Temperaturen gingen sofort nach oben und der ein oder andere überlegte schon die kurzen Hosen auszupacken...

Und das Rennen sollte einige Höhepunkte haben. Nachdem der Start etwas konfus verlief und jeder seine Position suchte und gefunden hatte, war Markus Alber nicht mehr da. Er bekam eine Berührung von Steffi Halm und drehte sich raus. An der Spitze war Fritz K. nur acht Runden unterwegs und ging danach in langsamer Fahrt an die Box: „Der Motor lief wieder einmal super. Aber wir hatten einen Schaden an der Antriebswelle.“ So war der Weg für Pertti Kuismanen frei und er gewann nach 15 Runden vor Antonin Herbeck in seinem wunderschönen Pagani Zonda.

Der Prager konnte bei trockener Strecke diesmal das Tempo vom Finnen mitgehen, aber nicht mehr angreifen. „Ich bin von Platz 12 gestartet und hatte zu Beginn viel Verkehr. Als ich dann durch war, war der Abstand schon zu hoch.“ Platz drei für Steffi Halm, die den BMW ALPINA B6 GT3 vom Kaatsch Rennteam auf das Siegerpodest stellte und die Klasse 8 mit den GT3 gewann. Dies freute natürlich Fahrzeugeigentümer Hermann Wager: „Das hat Steffi sehr gut gemacht. Die anderen Piloten sind ebenfalls stark und die Ausgeglichenheit ist enorm im DMV GTC.“

Dahinter gleich eine ganze Armada von GT3-Autos. Angeführt von Markus Weege, der Jack Crow in Schach hielt. Dahinter der Vizemeister des Vorjahres, Jürgen Bender. „Ich hatte einen harten Zweikampf mit Klaus Dieter Frers und Jack Crow, der richtig Spaß gemacht hatte. Ohne den Einsatz des Safety Cars wäre vielleicht noch etwas nach vorne möglich gewesen“, so Bender. Christoph Dupré kam auf Platz acht vor Mario Hirsch. Dessen Mercedes Benz SLS AMG GT3 hatte beim Qualifying ein Getriebeproblem und so musste er von ganz hinten starten. „Dann noch bis auf P9 zu kommen ist o.k. Ich habe nicht viel riskiert und mein eigenes Rennen gefahren.“ Wolfgang Triller kam im Koglbauer-Porsche auf Platz 10 und gewann damit die Klasse 9 vor Alois Rieder. Pech für Bernd Haid, der seinen Porsche mit Reifenschaden abstellen musste. Ohne den Defekt hätte man ihn ebenfalls ganz weit vorne erwarten dürfen.

Einen ganz tollen Vierkampf sah man von dem Cup-Porsche. Seit dieser Saison gibt es gleich zwei eigene Klassen für die Zuffenhausener Marke. Einmal die Klasse 7a (mit Porsche 991 GT3 Cup) und einmal die Klasse 7b (mit Porsche 997 GT3 Cup). In der Klasse 7b war der Sieg sicher für André Krumbach, der sich das Wochenende mit Marcel Hartmann das Auto teilte. Somit konnte das Duo einen Doppelsieg feiern.

Aber dahinter ging die wilde Luzie ab. Gleich vier Porsche kämpften um jeden Zentimeter. Christopher Friedrich (997), Thomas Langer (991), Christof Langer (991) und Peter Schepperheyn (997) schenkten sich gar nix. Mal war der eine vorne, dann wieder der andere. Oft bremsten sie zu Dritt die Kurve an und die Positionen wechselten stetig. Leider gab es dann einen vehementen Unfall sieben Minuten vor dem eigentlichen Rennende. Christopher Friedrich prallte in den Reifenstapel und sein Auto wurde beschädigt.

Sofort ging das Safety Car raus und als man absehen konnte, dass das Auto nicht so schnell geborgen werden konnte, brach die Rennleitung vier Minuten vor Ende das Rennen ab. Der Youngster kam zur Untersuchung ins Krankenhaus, war aber kurze Zeit später schon wieder zurück. Da das Ergebnis eine Runde vorher in die Wertung genommen wurde, kam Christopher noch als Zweiter zu Punkten. Sieger der Klasse 7a wurde Thomas Langer vor seinem Bruder Christof: „Das war knapp“, so Thomas Langer, „Christof war schon einige Mal neben mir.“ Und Christof lächelte: „Das Safety Car hat mein Brüderchen gerettet. Das kam für ihn zur rechten Zeit.“ Dritter der Klasse 7b wurde Peter Schepperheyn, der ebenfalls ein fantastisches Rennen fuhr.

In der Meisterschaft führt nun das Duo Marcel Hartmann/André Krumbach vor Jürgen Bender. Christof Langer liegt vor seinem Bruder Thomas. Auf Platz fünf kommt Antonin Herbeck. Dahinter Christopher Friedrich. Jack Crow, Pertti Kuismanen, Klaus Dieter Frers und Alois Rieder.

Das vierte Rennwochenende ist am 03./04. Juli 2015 auf dem Hockenheimring. Da plant man auch das traditionelle Sommerfest und neben den Läufen 7 und 8 des DMV GTC noch zusätzlich ein 60-Minuten-Rennen am Samstagnachmittag.

Termine DMV GTC 2015
17./18.04.2015 Hockenheimring
08./09.05.2015 Oschersleben
22.-24.05.2015 Red Bull Ring (AT) + “GTC 60”
03./04.07.2015 Hockenheimring + “GTC 60”
24./25.07.2015 Hockenheimring
14.-16.08.2015 Lausitzring + “GTC 60”
04./05.09.2015 Spa-Francorchamps (BE)
09./10.10.2015 Nürburgring

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Donau GolfBekleidungssponsoring für 1. Herrenmannschaft durch Salzweger Sperrdifferenzialhersteller

Dass Drexler für den nötigen Antrieb auf der Straße sorgt, ist allgemein bekannt. Dass Drexler dasselbe aber auch auf dem Fairway und dem Grün leistet, ist eine neue Entwicklung.

So erhielt die 1. Herrenmannschaft des Donau Golf Clubs in Raßbach kürzlich einen Satz der beliebten Fleecepullis mit dem goldenen Sperrdifferenzial als Bekleidungssponsoring von der Automotive- und Rennsportfirma.

Der 1. Kapitän Michael Spurny, sowie der 2. Kapitän Johannes Wipplinger der Mannschaft, die in der Landesliga spielt , freuten sich sehr über das Sponsoring, da die kuschelig weichen und warmen Fleece-Pullis gerade an kalten Tagen, den Antrieb auf den Platz zu gehen und zu trainieren, doch erheblich verbessern. So gesehen, würde Drexler Motorsport auch im Golfsport für den richtigen Antrieb, bzw. den richtigen „Drive“ sorgen.


Strycek OestreichKlassensieg und 31. Gesamtrang bei 24h-Rennen am Nürburgring für Salzweger Sperrdifferenzialhersteller

Einen großartigen Erfolg konnte Drexler Motorsport mit dem Opel Astra OPC Cup beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring (Vom 14. bis 17. Mai 2015). Am Ende stand ein Klassensieg und hervorragender 31. Gesamtplatz bei insgesamt 152 Startern! 

„Gratulation an das gesamte Team, das war ein tolle Leistung“, so Herbert Drexler, der den Einsatz des Teams erst möglich gemacht hat. Für Drexler Motorsport ist das 24 Stunden-Rennen auch ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der hauseigenen Produkte. „Wir haben erneut wieder wichtige Erkenntnisse gewinnen können was Sicherheit und Haltbarkeit angeht“, so nochmals Drexler. Im Opel Astra OPC Cup sind Teile 1:1 übertragbar vom Rennfahrzeug zum Straßenfahrzeug.

Mehr als erfreulich war auch die Platzierung des Drexler Teams im Verhältnis zu den zahlreich eingesetzten Werksfahrzeugen. Der Großteil, der 30 Finisher, welchen sich vor dem Team mit den niederbayerischen Wurzeln platzieren konnten, waren professionelle Rennteams namhafter Hersteller, wie zum Beispiel Audi, Aston Martin, Bentley, BMW, Mercedes und Porsche um nur einige zu nennen.

Besonders stolz war Herbert Drexler aber auch auf die Tatsache, dass das Team Drexler unter seiner und der Leitung von Rainer Drexler zusammen mit dem Renn-Team Schirmer, auch zahlreiche dieser Werksautos weit hinter sich lassen konnte.

Möglich gemacht hat den Erfolg ein schnelles Quartett. Das doppelte Vater-Sohn-Gespann Strycek/Oestreich bestand aus Erfahrung und Talent. Auf der einen Seite die beide Routiniers Volker Strycek und Markus Oestreich, die beide schon die 24 Stunden Nürburgring gewonnen hatten.

Auf der anderen Seite ihre Söhne Robin Strycek (22. Dehrn/Hessen) und Moritz Oestreich (23, Petersberg/Hessen). Diesem hochwertigen und äußerst professionellen Fahrergespann war es auch zu verdanken, dass das Einsatzfahrzeug ohne jegliche Beschädigungen und Defekte, sowie auch ohne die kleinsten Kratzer und Dellen über die Ziellinie fahren konnte.

Schon nach den beiden Qualifying-Sitzungen auf der 25,378 Kilometer langen Strecke war man das schnellste Fahrzeug der Cup 1-Klasse und ging von der Pole Position aus ins Rennen. Das Auto war vom Team Schirmer einmal mehr perfekt vorbereitet.

Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Rennen vor den mehr als 200.000 Fans auf der Nordschleife. Die Bedingungen wechselten eifeltypisch immer mal wieder ab. Neben trockenen Abschnitten gab es zwischendurch mal heftigen Regen und die Temperaturen fielen in den Morgenstunden auch schon mal auf knapp 4 Grad Celsius.

Davon ließen sich die Drexler-Piloten aber nicht beeindrucken und waren immer in einer Top-Position in der Cup 1-Klasse. Im Laufe des Rennens zweimal rund um die Uhr fuhr der Opel Astra OPC Cup mit der Startnummer 250 auch im Gesamtklassement immer weiter nach vorne und landete am Ende sogar auf einem sensationellen 31. Gesamtplatz.

Stimmen nach dem Rennen:

Herbert Drexler:
„Das war extrem professionell vom ganzen Team. Wir hatten technisch keinerlei Probleme über die komplette Distanz. In der Nacht und im Regen sind die Jungs sogar teilweise die Zeiten der Top 30-Autos gefahren. Den Klassensieg habe ich mir insgeheim schon gewünscht, aber dass wir inmitten der vielen Porsche oder Werksautos auf Platz 31 angekommen sind, war schon beeindruckend. Wir konnten viele neue Erkenntnisse für Drexler Motorsport finden und das Auto kam fast ohne Kratzer ins Ziel. Ich bin stolz auf das gesamte Team, das haben sie richtig clever gemacht.“

Teamchef Tom Schirmer: „Das war ein tolles Rennen. Kompliment an die Fahrer und das gesamte Team für die tolle Leistung. Die Elektronik-Probleme am Anfang hatten wir schnell im Griff und beim leeren Tank etwas Glück – aber das gehört dazu. Unser Ziel war die Pole Position und der Klassensieg. Dass wir dazu noch auf den 31. Gesamtplatz kommen würden, ist natürlich fantastisch. In der Nacht haben wir Doppelturns gefahren und auf Attacke umgestellt, um den Rückstand auf P1 aufzuholen. Moritz hat am Morgen sogar noch seine Quali-Zeit unterboten. Wir kamen aus eigener Kraft dann wieder ran und haben mit großem Vorsprung gewonnen. Kompliment auch nochmals an die Fahrer, da es keine einzige Strafe gab!“
 
Markus Oestreich: “Das Auto war vom Team Schirmer einmal mehr perfekt vorbereitet. Die Boxenstopps waren super, es gab nur beim Tankvorgang wieder Zeitverluste, da die Zapfsäulen definitiv unterschiedlich sind. Was das Rennen angeht, so hatten wir einen schönen Kampf mit dem Lubner-Astra. Am Ende konnten wir einen Vorsprung rausfahren. Mit Platz 31 haben wir unsere Zielsetzung der Top 50 mehr als erfüllt. Stolz dürfen wir auf jedenfall auf die Youngster sein, die mit viel Routine auch schwere Bedingungen meisterten und sehr gute Entscheidungen getroffen hatten.“
 
Moritz Oestreich: „Das war ein tolles Erlebnis mit einem fantastischen Ende in einem langen Rennen. Danke an Herbert Drexler, der uns das ermöglichte und an das gesamte Team Schirmer Es gab keine Probleme und der Drexler-Astra lief wie am Schnürchen. Das Auto macht viel Spaß und ich komme gut zurecht. Mir war egal, ob ich tagsüber, nachts oder morgens fahre. Nachts war es aber etwas ruhiger und man hatte eher Chancen Zeit gutzumachen, da ich das Gefühl hatte, dass Fahrer in größeren Autos langsamer waren.“
 
Robin Strycek: „Es war sehr emotional! Dadurch, dass es am Anfang so schien, als würde das Auto nicht laufen, war die Aufregung von 100 auf 200% gestiegen. Als es dann aber endlich losging und alles funktioniert hat, war die Erleichterung doch riesig und die Konzentration lag beim Einsatz im Opel Astra OPC Cup. Dass man am Ende mit so einem Ergebnis nach Hause fährt, hofft man natürlich immer, wenn es aber klappt und das mit tollen Freunden und der eigenen Familie, ist das einfach nur geil.“

Quelle: RingSnapshots

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18 05 15 01Ehepaar Zeltner gewinnt DMV Thüringen Rallye

Ruben Zeltner ist der Sieger des 5. Saisonlaufs zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Auf den zehn Wertungsprüfungen (WP) über 137,56 Bestzeit-Kilometer sicherte sich der amtierende Meister mit Co-Pilotin und Ehefrau Petra im Porsche 911 GT3 in einem kuriosen Finish den Sieg.

„Eine Wachablösung in der DRM wurde heute vertagt“, erklärt Ruben Zeltner im Ziel. Denn über 9 WP hatte zuvor der spannende Sekundenkampf von Sepp Wiegand / Alexander Rath (Zwönitz / Trier, Skoda Fabia S2000) und Fabian Kreim / Frank Christian (Fränkisch-Crumbach / Oberhausen, Skoda Fabia R5) das Geschehen bestimmt.

Doch beide Fabia fielen auf den letzten Metern der Rallye aus: Kreim erwischte es in der finalen Prüfung, Wiegand im Anschluss an die Prüfung auf dem Weg ins Ziel. Überhaupt zerschellten in der als Powerstage gewerteten finalen WP einige Träume, denn ein kurzer, heftiger Regenguss sorgte für unerwartete Verschiebungen im Klassement und Ausfälle.

„Ich hätte beiden jungen Skoda-Piloten den Sieg gegönnt“, so Ruben Zeltner. „Sie sind beide eine fantastische Rallye gefahren. Es war für mich eine riesige Herausforderung, gegen die beiden Youngster anzutreten. Wir lagen immer in Schlagdistanz, mussten uns aber gewaltig anstrengen, um das Tempo mitgehen zu können“.

Davon unberührt blieben Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn, Citroën DS3 R5), die sich über den zweiten Platz freuen konnten. Dritter wurde der Tscheche Jaroslav Orsák (Skoda Fabia S2000). Die DRM führt Ruben Zeltner mit 95 Punkten vor Mark Wallenwein (68 Pkt.) und Fabian Kreim (49 Pkt.) an.

Der Start am Freitagabend verlief für beide Zeltners nicht ganz nach Plan. Beide hatten sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen, der auf dem Weg zu sportlichen Höchstleistungen nicht ganz behilflich war.

„Petra ging es zeitweise im Auto sogar so schlecht, dass sie weder Zeiten aufaddieren noch den Schrieb gescheit vorlesen konnte“, kommentierte Ruben Zeltner das Geschehen. Am Samstagvormittag besserte sich die gesundheitliche Situation, so dass auch die Zeiten auf den WP besser wurden.

„Gerade der Rundkurs an dem Bankschenke mit fast 23 km Länge war ein absolutes sportliches Highlight, was uns sehr viel Spaß gemacht hat“, berichtete der Lichtensteiner Rallyefahrer. Auf diesem Weg manifestierten beide Zeltners Rang 3 hinter Fabian Kreim und Sepp Wiegand.

„Es ist schon toll, welche Zeiten Fabian und Sepp fahren“, so Ruben Zeltner. „Darüber hinaus leiten Fabian und Mark mit ihren R5-Fahrzeugen eine neue Ära ein. Ich spüre ein wenig das Gefühl einer Wachablösung in der DRM.“

Der Ausfall der beiden Skoda-Teams begünstigte so das PZ Motorsportteam. „Wir sind dankbar für diesen Sieg, der uns wichtige Punkte in der DRM bringt. Beim nächsten Lauf in Stemwede wird es sicherlich nicht einfach, gegen die neuen R5-Fahrzeuge zu bestehen“, so Ruben Zeltner weiter.

Und da war noch...
.... der Männerschnupfen
, der glücklicherweise an Ruben Zeltner vorbeiging, da Männer bekanntlicherweise viel intensiver leiden als Frauen.














Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer


Thüringen Rallye verspricht ein sportliches Highlight des Jahres zu werden

Ruben und Petra Zeltner starten am Wochenende (15./16. Mai) beim fünften von 12 Läufen zur Deutsche Rallye Meisterschaft in Thüringen. Die Nennliste zur S-DMV Thüringen Rallye verspricht ein sportliches Highlight, dass selbst der amtierende Meister Ruben Zeltner (Lichtenstein / Sachsen) sagt: Das ist die beste Besetzung einer Rallye in Deutschland seit Jahren.

Sein Porsche 911 GT3 wird standesgemäß mit der Startnummer 1 auf die zehn Wertungsprüfungen (WP) über 137,56 Bestzeit-Kilometer gehen - gefolgt vom amtierenden Vize-Europameister Sepp Wiegand (Zwönitz) in einem Skoda Fabia S2000. Die Zeltner-Jäger und bisherige Saisonsieger Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) im brandneuen Skoda Fabia R5 und Mark Wallenwein (Stuttgart) werden ebenfalls ganz vorne erwartet.

Auch Wallenwein arbeitet daran, statt im S2000 im R5-Boliden anzutreten. Ruben Zeltner äußert sich folgend über die Herausforderungen der Thüringen-Rallye:

Die Thüringen Rallye ist bekannt für ihre schnellen Asphaltstrecken – daher das ideale Terrain für den Porsche 911 GT3. Wie siehst du deine Siegchancen?
Defintiv sind die Strecken für den Porsche ideal! Wenn es trocken ist, können wir wahrscheinlich das Tempo an der Spitze mitgehen.

Fabian Kreim und Mark Wallenwein werden mit neuen R5-Fahrzeugen an den Start gehen. Auch ist Sepp Wiegand im S2000 nicht zu unterschätzen. Es könnte sicherlich eine der spannendsten Rallyes der Saison werden?
Ich finde, dass es die spannendste Rallye seit Jahren wird. So ein Starterfeld hat es schon lange nicht mehr gegeben. Es wird eine richtige Standortbestimmung geben. Wir fahren das erste Mal gegen die neuen R5 Fahrzeuge mit Top-Piloten und damit sehen wir wo wir stehen.

Wo siehst du bei der Thüringen die Vorteile des Porsches im Vergleich zu den R5?
Der Vorteil für den Porsche ist, dass die Strecken ultraschnell sind. Aber diesen Vorteil sehe ich nur im trockenen. Wenn es nass ist werden uns die Allradler wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes nass machen!

Welche Wertungsprüfungen gefallen dir am besten?
Die Wertungsprüfung Stelzendorf ist der Hammer. Sie hat alles was das Rallyefahrer-Herz begehrt: Schnell aber wirklich anspruchsvoll vom ersten bis zum letzten Kilometer!

Wie empfindest du das Flair im Servicepark und am Rundkurs in Pößneck?
Durch die Nähe zum Stadtrundkurs ist der Servicplatz perfekt für die Mechaniker. Die Jungs können hier auch mal das eigene Auto bei der Arbeit sehen. Das gibt es in der DRM nur in Thüringen.

Was ist dein Tipp für Zuschauer?
Am ersten Tag ist das Spektakel beim Stadtrundkurs in Pößneck Pflicht. Hier hat der Veranstalter ein Zuschauerprogramm auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Von der Driftshow bis zum Teilnehmerfeld der DRM ist alles vertreten. Auch am zweiten Tag würde ich als Zuschauer die Rundkurse bevorzugen, da man dieses tolles Starterfeld mehrmals sieht.

Drexler Astra VLN 02 versand HomepageDas Team steht. Das Auto ist vorbereitet. Die Freude steigt. Vom 14. bis 17. Mai 2015 kommt es auf der Nordschleife zur 43. Auflage des 24 Stunden Rennens.

Mit dabei das doppelte Vater-Sohn-Team Strycek/Oestreich mit Unterstützung von Drexler Motorsport.

Der Einsatz der vier Fahrer ist mit Sicherheit in diesem Jahr etwas Besonderes. Neben den beiden Routiniers, die in ihrer Karriere schon so manchen Titel geholt haben und schon beide den Klassiker in der Eifel gewonnen haben, gibt es die beiden Söhne, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen.

Die Rede ist von Volker Strycek und Markus Oestreich, bzw. von ihren Söhnen Robin Strycek und Moritz Oestreich.

Unterstützt wird das Quartett vom Motorsport-Routinier Herbert Drexler, der selber früher in der DTM unterwegs war und die Idee für den Einsatz hatte. „Ich freue mich, das wir es geschafft haben, alles so umzusetzen“, so Herbert Drexler vor dem Start.

Eingesetzt wird ein Opel Astra OPC Cup unter der Bewerbung vom Team Schirmer. Für Drexler Motorsport ist der Start vor 200.000 Fans mit über 160 anderen Teams aber auch ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Produkte.

„Das Motto von Drexler Motorsport lautet: Vom Motorsport in die Serie. Wir kommen aus der Motorsportentwicklung und haben es dadurch geschafft, besonders gute und anspruchsvolle Teile in die Serie zu übertragen“, so nochmals Herbert Drexler. „Durch den Motorsport können wir schnell wichtige Erkenntnisse gewinnen und für die Serienproduktion übernehmen. Auch was Haltbarkeit und Sicherheit betrifft.“

Der Opel Astra OPC Cup startet dabei auf der 25,378 Kilometer lange Strecke auch mit gleichen Materialien und gleichen Teilen beim Antriebsstrang wie das Straßenfahrzeug. „Das ist 1:1 übertragbar und für uns bringt es neue Erkenntnisse. 2016 kommt ein neuer Opel Astra OPC. Hier wird es erneut einige Verbesserungen geben, die wir durch den Motorsport gewonnen haben.“

Los geht es mit der Veranstaltung bereits am Donnerstag. Zunächst mit dem Freien Training, von 15.45 Uhr bis 17.45 Uhr. Dann folgt am Abend das erste Qualifying (19.25 Uhr bis 23.25 Uhr). Qualifying 2 geht am Freitag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Den Start zum Rennen gibt es am Samstag, ab 16.00 Uhr.

Und auch im Fernsehen darf man sich über eine umfangreiche Berichterstattung freuen. Sport 1, Sport1+ und Eurosport berichten umfangreich.


Das zweite Rennwochenende des DMV GTC in Oschersleben (08./09. Mai 2015) schrieb Geschichte. Einmal mehr sah man spannende Rennen und zufriedene Gesichter. Am Ende gab es unter turbulenten Bedingungen sogar den ersten Sieg eines Ferrari überhaupt.

“Wir durften am Ende wieder sehr zufrieden sein“, so Organisator Ralph Monschauer nach zwei aufregenden Tagen in der Magdeburger Bِrde. „In zwei Rennen hatten wir insgesamt sechs verschiedene Piloten auf dem Gesamtsiegerpodest. Das zeigte die Ausgeglichenheit und das groكe Potenzial der Serie.“

Einer der Hauptdarsteller war sicherlich Klaus Dieter Frers im Ferrari 458 GT3. Er profitierte, genau wie Coach McKansy, davon, dass er eine Woche vorher an einem Testtag in Oschersleben teilgenommen hatte. „Da haben wir viele Erkenntnisse gewinnen kِnnen. Das zahlte sich heute aus“, so Frers, der im Freien Training die erste Bestzeit markierte. Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R) lag nur 0,175 Sekunden dahinter. Und auch der Drittplatzierte, Coach McKansy (Lamborghini Gallardo GT3), war knapp dran. Auf Frers fehlten ihm nur 0,188 Sekunden. Auf Kuismanen gar nur 0,013 Sekunden!

In Qualifying 1 ging es so dramatisch weiter. Die ersten vier Piloten lagen nur knapp 1 Sekunde auseinander. Jederzeit konnte alles passieren. Am Ende hatte Mario Hirsch von Kornely Motorsport die Nase vorne. Er stelle den Mercedes Benz SLS AMG GT3 auf die Pole Position. Dahinter Antonin Herbeck („Für mich war es etwas schwierig, da ich zum ersten Mal auf der Strecke fahre. Wir hatten nicht viel Zeit zu lernen, aber dafür ist eine zweite Position durchaus zufriedenstellend“) im Pagani Zonda vor Kuismanen und vor Frers.

Und atemberaubend sollte auch das Rennen sein. Antonin Herbeck setzte sich mit einem Blitzstart an die Spitze und siegte nach 20 Runden auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs vor Pertti Kuismanen und Jürgen Bender. Apropos Bender. Er hatte das gesamte Wochenende Probleme mit der Elektronik seiner Corvette. „Mal ging es, mal ging es nicht. Scheinbar vertrنgt er die Oscherslebener Luft nicht“, so der Vizemeister des Vorjahres, der sich von P6 auf das Podest vorfuhr. Doch vorne gab es harte Kنmpfe und von hinten drückte eine ganze Armada an Fahrzeugen.

Entsprechend erschِpft zog Herbeck nach dem Rennen sein Fazit:,, Es war ein hartes Rennen. Der Kurs verlangt einem viel ab. Ich musste kنmpfen um den Abstand zu halten. Sobald ich ein wenig Luft hatte, erhِhten meine Verfolger die Pace. Und Kuismanen meinte nach dem Rennen: „Einerseits lief es gut. Andererseits haben wir nicht gewonnen, sodass ich nicht ganz zufrieden sein kann. Wir müssen weiter arbeiten und ein wenig mehr Power aus dem Auto holen.“

Den Sieg in den Porsche-Klassen holten sich Christof Langer (Porsche 991 GT3 Cup) und Marcel Hartmann (Porsche 997 GT3 Cup). Herbeck gewann die Klasse 10 und Bender die Klasse 8. Gut gelaunt auch Niklas Frers im Artega GT: „Das Auto ist optimal für die Strecke. Mit dem Mittelmotor liegt es wirklich gut. Auكerdem habe ich in Oschersleben das Fahren gelernt, sodass mir die Strecke sehr vertraut ist.“

Für das zweite Qualifying, das die Startaufstellung für Rennen 2 bedeutete, war somit das groكe Knistern angesagt. Wer sollte sich diesmal durchsetzen?

Erst einmal wurden die Zeiten schneller. Pertti Kuismanen knackte als erster die 1:29 Minuten-Marke. Mit 1:28,963 Minuten holte er sich Startplatz 1. „Wir haben kleine Justierungen hinsichtlich des Abtriebs vorgenommen und es lief besser.“ Herbeck, Hirsch und Bender lagen alle knapp dahinter und wieder waren die ersten vier innerhalb einer Sekunde. Dabei hatte Herbeck leichte Wasserdruckprobleme, konnte dies aber bis zum Rennen wieder reparieren. Hirsch fuhr mit gebrauchten Reifen, ging aber trotzdem optimistisch in das Rennen.

 Die Geschichte von Rennen 2 war dann aber nicht ohne Dramatik. Schon von weitem sah man im Vorstart eine schwarze Wolkenwand auf sich zuziehen. In der Startaufstellung war es dann noch trocken, doch genau zum Start fing es heftig an zu stürmen. Noch vor der ersten Runde ging das Safety Car raus und sammelte das Feld auf. Rennleiter Heinz Weber brach das Rennen mit Rot ab. In der Boxengasse wartete man zehn Minuten und alle Teams wechselten auf Regenreifen. Dann kam die Sonne wieder raus und das Rennen konnte neu gestartet werden. Bei noch nasser Fahrbahn zeigten sich einige Details.

Zum einen konnte man sofort erkennen, das Antonin Herbeck mit seinem Pagani groكe Probleme hatte, da das Auto mit seiner Power zu leicht war. Er drehte sich dann auch, brach sich etwas an der Radaufhنngung und humpelte waidwund ins Aus. Die andere Erkenntnis war, dass der Ferrari perfekt auf den Regen abgestimmt war und Klaus Dieter Frers hervorragend mit den Bedingungen zurecht kam. Er schnappte sich mit Riesenschritten einen nach dem anderen und lief auf Kuismanen auf.

Wie gewِhnlich wird es in Oschersleben unglaublich eng bei Positionskنmpfen und so war es auch diesmal wieder der Fall, sodass sich beide Autos touchierten und Kuismanen unglücklich ausfiel. “Ich hنtte wahrscheinlich eine gute Position herausfahren kِnnen. Leider kam es dann zu der Berührung, wobei mein Reifen in Mitleidenschaft gezogen wurde.“ Frers konnte weiterfahren und bestنtigte im folgenden Rennverlauf seine unglaubliche Geschwindigkeit. „Schon kurz nach dem Start war ich auf Platz vier und konnte die Verfolgung der Spitzengruppe aufnehmen.

Ich machte weitere Positionen gut und konnte nachdem ich weit genug  in Führung lag etwas rausnehmen. Es war ein geniales Rennen!“ Dies war nicht nur sein erster Meisterschaftssieg, sondern auch der erste Sieg eines Ferrari überhaupt. Zweiter wurde Mario Hirsch, der mit seinem SLS das gesamte Wochenende eine bravourِse Leistung zeigte.

Ein schِne ـberraschung war aber sicherlich Peter Mamerow. In seinem ersten Rennwochenende im DMV GTC holte er sich einen Podestplatz. Und das, obwohl er noch mit den Folgen einer Achillessehnenriss zu kنmpfen hatte und aus diesem Grunde den Saisonauftakt vor drei Wochen noch verpasste. „Der Porsche 996 RSR lief sehr gut. Entscheidend war mein Start. Von da an lief es wie von selber.“ Ganz so einfach wird es aber nicht gewesen sein, da man erst einmal die Power bei den schwierigen Bedingungen auf den Boden bringen muss.

Vierter wurde Jürgen Bender vor Coach McKansy. In der allerletzten Runde schaffte Coach McKansy das Kunststück die schnellste Rennrunde zu fahren. Und das bei abtrocknender Strecke mit Regenreifen. „Ich hنtte auch am Anfang noch mehr Gas geben kِnnen und war vielleicht zu vorsichtig. Aber ich kenne Oschersleben noch nicht gut genug und war das erste Mal überhaupt im Regen unterwegs“, so der Lamborghini-Pilot. Wer weiك, was mِglich gewesen wنre, wenn er von Beginn an Druck gemacht hنtte. Trotzdem durfte Hari Proczyk mit seinem Schützling sehr zufrieden sein.

Genau wie die Klassensieger Christof Langer, der sich abermals in der Klasse 7a (nur für Porsche 991 GT3 Cup) gegen seinen Bruder Thomas und Alexander Markin (Dupré Motorsport) durchsetzte. In der Klasse 7b (nur Porsche 997 GT3 Cup) war André Krumbach vor seinem Schützling Christopher Friederich und Heiner Stuhr.

Niklas Frers gewann die Klasse 5. In der Klasse 8 siegte sein Vater Klaus Dieter Frers. Peter Mamerow komplettierte mit seinem Erfolg die Klasse 10.

In der Meisterschaft führt nach vier Rennen nun Jürgen Bender. Doch dahinter wird es schon eng und es folgen einige Piloten, wie z.B. Christof Langer, Marcel Hartmann, André Krumbach oder Antonin Herbeck.

Bereits in knapp 14 Tagen geht es weiter. Dann stehen die Rennen auf dem Red Bull Ring auf dem Programm. In der Steiermark werden vom 22. bis 24. Mai 2015 die Laufe 5 und 6 ausgetragen.



Kraft FiestaGuter Saisonstart bei der FIA ETCC am Hungaroring

Einen gelungenen Auftritt in der Super 1600 Klasse lieferte das RAVENOL Team SAN beim Saisonauftakt zum FIA European Touring Car Cup (ETCC) auf dem 4,381 langen Hungaroring in Budapest vom 2. bis 3. Mai 2015.

Vor großer Zuschauerkulisse fuhr die 31-jährige SAN-Pilotin Ulrike Krafft mit ihrem Ford Fiesta 1.6 16V auf der schwierigen Formel 1 Strecke in beiden Rennen jeweils fehlerfrei auf den zweiten Platz. Sie bestätigte damit ihre Ambitionen im Kampf um den diesjährigen Meisterschaftstitel.

Nach dem freien Testen und freien Training war Ulrike zunächst mit ihren Zeiten auf der für sie neuen Strecke nicht zufrieden. „Ich weiß, da geht noch mehr, aber es ist ziemlich schwierig hier die richtige Linie zu finden“, beklagte sie sich etwas enttäuscht über ihre bis dahin drittbeste Rundenzeit.

Entsprechend groß war deshalb ihr Ansporn im Qualifying, das sie mit der zweitschnellsten Zeit von 2:11,592 Min. hinter Niklas Mackschin (2:10,292 Min.) beendete. „Damit habe ich mir zumindest eine gute Ausgangsposition für das Rennen gesichert“, äußerte sie sich danach selbstkritisch.

Im morgendlichen Warm-up am Rennsonntag konnte Ulrike ihre Qualifyingbestzeit nochmals um fast 1,3 Sekunden unterbieten, was sie für die kurz darauf folgenden beiden Rennen sichtlich freudig stimmte. Nach dem fliegenden Start zum ersten Lauf über 12 Runden sorgten anfangs einige Fahrer der größeren Hubraumklassen für Turbolenzen an der Spitze des Starterfeldes, von denen die Super 1600 Piloten jedoch unberührt blieben.

Ulrike behauptete beim Start ihre Position und nahm sofort die Verfolgung des Führenden Mackschin auf. Im Rennverlauf konnten sich die beiden mit ihren Ford Fiestas Runde um Runde stark vom restlichen Feld absetzen, für Ulrike gab es jedoch kaum Gelegenheit für ein Angriffsmanöver. Am Ende sah sie mit einem Rückstand von 2,954 Sekunden hinter dem Sieger Mackschin als Zweite die Zielflagge. Ein ähnlicher Verlauf zeigte sich im zweiten Rennen mit stehendem Start, bei dem sich Ulrike ebenfalls als Zweite hinter Mackschin geschlagen geben musste. „Ich freue mich sehr über mein Ergebnis hier beim Saisonauftakt.

Mein Auto war perfekt, aber mehr war für mich auf dieser Rennstrecke einfach nicht drin. Vielleicht klappt es ja wie im Vorjahr am Slovakiaring wieder mit einem Sieg“, blickt die ehrgeizige Diplom-Ingenieurin zuversichtlich auf den nächsten Renntermin. „Ulrike hat ein tolles Resultat und wichtige Punkte eingefahren“, freut sich auch Teamchef Hans Niemann.

Ergebnis Rennen 1:
1. Niklas Mackschin
2. Ulrike Krafft
3. Gilles Bruckner


Ergebnis Rennen 2:
1. Niklas Mackschin
2. Ulrike Krafft
3. Gilles Bruckner


Tabellenstand:
1. Niklas Mackschin      23 Punkte
2. Ulrike Krafft               18 Punkte
3. Gilles Bruckner           13 Punkte


Die nächsten FIA ETCC Renntermine 2015:
20. – 21. Juni    Slovakiaring / Slowakei
27. – 28. Juni    Le Castellet / Frankreich
05. – 06. Sept.  Brünn / Tschechien
19. – 20. Sept.  Zolder / Belgien
10. – 11. Okt.    Pergusa Sizillien / Italien


media 150503164859Ehepaar Zeltner übernimmt DRM-Führung nach Sieg in Sulingen

Mit dem souveränen Sieg beim 4. Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) übernahmen Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) in ihrem Porsche 911 GT3 die Meisterschaftsführung.

Das sächsische PZ Motorsportteam eroberte ab der dritten von elf Wertungsprüfungen (WP) der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land (1./ 2. Mai) die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Damit verwiesen sie Hermann Gaßner (Surheim) im Mitsubishi Lancer und Frank Färber / Peter Schaaf (Neuwied / Mayen, Peugeot 207 S2000) auf die Positionen 2 und 3.

Als Königsprüfung des 4. Saisonlaufs erwies sich einmal mehr das IVG-Gelände, ein ehemaliges Munitionsdepot zwischen Liebenau und Steyerberg südlich von Bremen: Eine anspruchsvolle 20-Kilometer-Prüfung, die insgesamt drei Mal in verschiedene Richtungen zu absolvieren war.

Das Militärgelände machte damit fast die Hälfte der insgesamt 130 Bestzeitkilometer aus und wurde zudem beim ersten Durchgang als Powerstage mit wertvollen Zusatzpunkten für die drei Erstplatzierten belohnt. Trotz der teilweise enorm engen, rutschigen Piste sicherte sich das Ehepaar Zeltner vor allen anderen Teilnehmern die Bestzeit. Damit legten beide den Grundstein zum Erfolg.

Das fühlt sich gut an, freute sich der amtierende Meister anschließend. Wir sind als Favoriten angereist und hatten natürlich auf den Sieg gehofft. Dass es so gut funktioniert, hatten wir dann aber nicht gedacht. In Abwesenheit der schärfsten DRM-Konkurrenten übernahm Zeltner die Tabellenführung vor den beiden Skoda-Piloten Fabian Kreim (49 Punkte) und Mark Wallenwein (48). Es war auch gewissermaßen eine Pflichtübung, hier in Führung zu gehen, erklärte Ruben Zeltner. Denn wenn die beiden später in der Saison wie angekündigt mit neuen Autos antreten, wird es für uns deutlich enger werden.

Ruben Zeltner zum Highlight der Rallye:
„Das IVG-Geländer ist sicherlich die größte Herausforderung der Veranstaltung. Das Zusammenspiel zwischen Petra und mir hat hier so gut gepasst, dass wir 3 Top-Zeiten gefahren sind. Unser Aufschrieb war top – und die Fahrt fast fehlerfrei.“

Ruben Zeltner zur Reifenwahl:
„Das haben wir hier eindeutig besser im Griff als beim letzten Lauf in Hessen. Trotz der geringen Temperaturen am frühen Samstagmorgen sind wir nicht mit weichen Reifen losgefahren, was sicherlich die beste Entscheidung war.“

Ruben Zeltner zur größten Herausforderung:
„Für uns war es eine Pflicht, diese Rallye zu gewinnen, bevor Mark Wallenwein und Fabian Kreim bei den nächsten Läufen mit dem neuen Skoda Fabia R5 kommen. Dadurch erwarte ich eine noch engere Leistungsdichte an der Spitze.“

Und dann war noch....
... der Muskelkater im Kiefer von Petra Zeltner nach der Rallye, der sich aufgrund der hohen Anspannung im IVG-Gelände und des schnellen Vorlesen des Aufschriebs einstellte.














Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer




03 rcn14 2123RCN: Mit Robin Strycek zum Klassensieg und 12. Platz in der Gesamtwertung

Beim 3. Lauf der Rundstrecken Challenge, dem  Rhein-Ruhr-Lauf, konnte sich Moritz Oestreich, nach seinem Erfolg im 2. Lauf, erneut den Klassensieg sichern. Zudem erreichte Oestreich zusammen mit Robin Strycek den 12. Platz in der Gesamtwertung.

Herzlichen Glückwunsch!


 
ScharfRallyeteam Scharf: Wegen Schaden an der Getriebeaufhängung nur Platz 8

Das Rallyeteam Scharf startete am Samstag, den 16.Mai zum zweiten Lauf des Schottercup. Strahlender Sonnenschein, anspruchsvolle Schotterpisten und sensationelle 21 Starter in der Klasse F8. Damit waren die Zutaten für ein spannendes Rennen gegeben.

Bereits auf der ersten WP lagen die ersten fünf der Klasse innerhalb von fünf Sekunden. Doch schon auf der folgenden Prüfung forderte der harte Kampf erste Opfer. Der favorisierte Renault von Mark Muschiol schied mit Antriebsschaden aus. Damit kämpften die BMW-Team´s Weileder/Weileder und Weisert/Kuhn mit Knüpfer/ Herzig im Opel Astra um die Podest-Plätze. Hinter dem Trio rutschten mehrere Konkurrenten ins Aus als sie versuchten, das Tempo der Spitze mitzugehen.

Mit einer harten Attacke auf WP 5 konnte sich Knüpfer auf den zweiten Platz nach vorn schieben. Dabei ruinierte er allerdings an einer Bodenwelle die Getriebeaufhängung des Opel. Mit einfachsten Mitteln konnten Bernd und Daniel das Getriebe notdürftig sichern. Trotzdem verloren sie auf dem abschließenden Rundkurs `Gehege` mitten in Nordhausen rund eine Minute. Da es in der Klasse F8 bekannt eng zugeht, rutschte die Opelbesatzung deshalb bis auf Platz 8 zurück.

Nun wird eine verstärkte Getriebeaufnahme konstruiert. Damit soll beim nächsten Lauf in Emmersdorf wieder um eine Spitzenplatzierung gekämpft werden.
Foto1 HomepageDaniela Schmid feiert ersten Sieg mit LMS Engineering im 4. Lauf der Langstreckenmeisterschaft

Am vergangenen Samstag fand der 4. Saisonlauf zur Langstreckenmeisterschaft statt. Dieses Rennen war zugleich die Generalprobe für das 24h Rennen am Nürburgring und dementsprechend war das Starterfeld mit 202 Startern voll besetzt. Das Rennen ging jedoch nicht über die geplanten 4 Stunden sondern wurde nach einem Unfall 1 Stunde und 20 Minuten vor Rennende abgebrochen und nicht wieder aufgenommen. Somit erreichte das Team rund um Daniela Schmid den ersten Klassenrang mit dem Audi TT RS sowie einen 32. Platz in der Gesamtwertung. Mit dem Opel reichte es für den 4. Platz und Platz 76 in der Gesamtwertung.

Bereits im Zeittraining zeichnete sich ein sehr spannendes Rennen ab. Daniela Schmid verpasste um 91 Tausendstel die Pole Position mit dem Audi TT RS und im Opel Astra OPC Cup fehlten 75 Hundertstel auf die erste Startposition.

Den Start zum Rennen im Audi übernahm Daniela Schmid und konnte Position zwei hinter dem Schwesterauto von LMS Engineering halten. Durch eine unterschiedliche Strategie gelang es Daniela Schmid, Roland Botor und Christopher Tiger die Führung zu übernehmen und mit dem Rennabbruch nach rund zwei Stunden und 40 Minuten bedeutete das den ersten Sieg in der Saison 2014 für LMS Engineering und das Fahrertrio.

Im Opel Astra OPC übernahm Alexander Mies den Start und konnte die sehr gute zweite Startposition verteidigen. Beim Wechsel auf Jens Moetefindt gab es leider Probleme beim Tankstopp und wir verloren wertvolle Zeit und fielen auf Platz sieben zurück. Durch eine starke Leistung von Jens Moetefindt, konnte sich das Team wieder auf Platz 4 nach vorne kämpfen. Die Aufholjagd wurde lediglich durch den Rennabbruch gebremst.

„Ich freue mich riesig über den ersten Sieg im Audi TT RS in der Saison 2014. Es war nach den drei zweiten Plätzen aller höchste Zeit. Die Generalprobe für das 24h Rennen ist somit sehr gut gelungen. Im Opel hatten wir wieder etwas Pech und dadurch reichte es leider wieder nicht für einen Podestplatz. Die Performance des Teams passt wir müssen es nur mal ins Ziel bringen.“, resümiert Daniela Schmid nach dem Rennen.

Der fünfte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 5. Juli 2014 statt. Bereits vom 19. bis 22. Juni 2014 findet das Saisonhighlight, das 24h Rennen am Nürburgring, statt.
Sachen Rallye 02 HomepageRuben und Petra Zeltner gewinnen die Sachsen-Rallye vor Olaf und Alexandra Dobberkau

Bereits zum dritten Mal konten sich Ruben und Petra Zeltner am vergangenen Wochenende den Gesamtsieg der AvD-Sachsen-Rallye sichern. Dass es heiß hergehen und das Siegerteam mit einem Porsche unterwegs sein würde, war von Anfang an klar, bei insgesamt vier Porsche-Teams im Spitzenfeld. Aber spätestens nach dem Qualifying zeigte sich, dass es auf ein Familienduell zwischen den Zeltners und den Dobberkaus hinauslaufen würde. Trotzdem schenkten sich die am Schluss Erst- und Zweitplatzierten nichts und so wechselte in den ersten drei Wertungsprüfungen die Pole viel Mal hin und her, bis sie schließlich Ruben Zeltner ab der vierten Wertungsprüfung sicher ins Ziel fahren konnte.

Auch das Drexler-Team, der Lieferant der Antriebstechnologie im Sieger-Porsche, gratuliert zu diesem Erfolg recht herzlich!
RCN 03 Homepage1. Platz in der Cup 1 Opel Astra OPC Cup Klasse im 2. Lauf der RCN Rundstrecken Challenge

Am vergangenen Wochenende konnten Markus und Moritz Oestreich, deren Arbeitsgerät mit Hilfe eines Drexler Sperrdifferenzials seine Leistung möglichst verlustfrei auf den Asphalt bringt, im 2. Lauf der RCN, die Opel Astra Cup Klasse für sich entscheidenen.


 
 
Lauslehto Lausitz1 c Schneider HomepageDrexler Motorsport weitet Antriebstechnologie-Erfahrungen auch in den Zweiradbereich aus

An acht Wochenenden wird das Team Suzuki Stonline Mayer in diesem Jahr am Start der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft SUPERBIKE IDM stehen. Die erste Station war für die Mannschaft aus Passau der zwischen Berlin und Dresden gelegene Lausitzring. Mit dem Finnen Tatu Lauslehto hat das Team ein heisses Eisen beim Kampf um die Meisterschaft in der Klasse IDM Supersport im Feuer. Mit dem erst 14 Jahre alten Lenno Huthmacher investiert man aber auch in Zukunft des Rennsports.

Tatu Lauslehto hatte sich nach seinem Umstieg auf die Supersport-Suzuki bestens mit seinem neuen Arbeitsgerät angefreundet. Im Abschlusstraining holte er Startplatz 2. «Es war schade, dass das Training wegen eines Unfalls drei Minuten vor Schluss abgebrochen werden musste», merkte er hinterher an. «Ich war gerade schnell unterwegs und eine Runde mehr wäre nicht verkehrt gewesen. Die Suzuki habe ich vom ersten Tag an gemocht und sie kommt einfach meinem etwas aggressiveren Fahrstil entgegen.»

Der Finne fand mit seiner Suzuki gut ins erste Rennen. Doch er bekam über die 16 Runden lange Renndistanz im Kampf um Platz 3 so einiges zu tun. Von hinten drängelten zwei Konkurrenten aus Österreich und der Schweiz und Lauslehto durfte sich keinen Moment der Unachtsamkeit erlauben. Gegen Rennende spielte der Suzuki-Pilot seine ganze Erfahrung aus und verschaffte sich mit tiefen 1.43-Rundenzeiten ein wenig Luft vor den Hintermännern.

Im ersten Rennen der Saison durfte Tatu Lauslehto gemeinsam mit dem Team Suzuki Stoneline Mayer mit Rang 3 den ersten Podestplatz des Jahres feiern. «Der Start war ganz okay», erklärte der Finne anschliessend. «Auch in der ersten Kurve gab es kein Problem. Aber ich hatte schon im Warm-up bemerkt, dass das Handling mit dem vollen Tank nicht ganz einfach war. Mit zunehmender Renndistanz wurde es besser.»

Das Problem mit dem vollen Tank wurde nach Aussage des finnischen Piloten im zweiten Rennen zwar besser, aber auch am Nachmittag kam er erst in der zweiten Rennhälfte richtig in Fahrt. Dafür lief es dann umso besser. Bis zur letzten Runde sparte sich Lauslehto seinen Angriff dann auf, überholte den vor ihm fahrenden Lukas Trautmann und eroberte sich mit diesem Manöver zum zweiten Mal an diesem Tag den dritten Platz.

Das nächste Treffen der IDM-Piloten ist für das erste Juni-Wochenende angesetzt, wo sich Fans und Fahrer im belgischern Zolder zum zweiten Rennen der Saison treffen.

Drexler Motorsport möchte mit dem Engagement in der Superbike IDM die Erfahrung im Bereich Antriebstechologie ausbauen und sich hier neuen Herausforderungen stellen.

Engstler Ungarn Podium2 HomepageLIQUI MOLY Team Engstler fährt erneut zwei Doppelsiege ein

An diesem Wochenende ging die Tourenwagenwagenweltmeisterschaft in die dritte Runde der Saison 2014 und gastierte in Budapest/Ungarn. Im vergangenen Jahr war Franz Engstler hier unverschuldet in einen schweren Unfall während des Rennens verwickelt worden, in diesem Jahr konnte er beide Rennen beenden und sogar zweimal mit einem Podestplatz.

Bereits in den freien Trainings lief es für Franz Engstler und seinen Teamkollegen Pasquale di Sabatino nach Plan. Sie führten mit ihren LIQUI MOLY BMW die TC 2 Klasse an und konnten auch im Qualifying Platz 1 und Platz 2 belegen. Bisher startete in dieser Saison Engstler bei allen Rennen von der Pole Position, dieses Mal fuhr di Sabatino aber die schnellste Zeit im Zeittraining und sicherte sich erstmals die Poleposition.

Im ersten Lauf hatte di Sabatino einen guten Start, dennoch konnte Engstler seinen Teamkollegen zunächst überholen. Doch di Sabatinos Auto lag besser auf der Strecke und so konnte er den Teamchef des LIQUI MOLY Teams Engstler überholen und seinen ersten Sieg der Saison  einfahren. Engstler belegte Platz 2.

Beide Fahrer strahlten nach dem ersten Lauf, den fairen Fights und dem erfolgreichen Doppelsieg zum Abschluss. Auch der zweite Lauf wurde von Engstler und di Sabatino dominiert- dieses Mal allerdings in umgedrehter Reihenfolge: Franz Engster konnte sich seinen 5. Sieg in dieser Saison sichern und führt damit die Meisterschaft der TC 2 Klasse an.

Das nächste Rennen der WTCC findet bereits kommendes Rennen am Slowakia Ring statt. Hier geht dann das LIQUI MOLY Team Engstler nicht nur in der WTCC sondern auch bei der ETCC an den Start.
Zeltner1Drexler Motorsport gratuliert zum Sieg

Mit dem Sieg bei der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land hat Ruben Zeltner (Lichtenstein) im Porsche 911 GT3 den Kampf um die Spitze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) verschärft. Gemeinsam mit Ehefrau Petra auf dem Beifahrersitz konnte er sich auf den 14 Wertungsprüfungen (WP) in der Region südlich von Bremen gegen die vollständig versammelten Meisterschaftsfavoriten durchsetzen. Auf den 147,5 Bestzeit-Kilometern lag Zeltner am Schluss 1:05,2 Minuten vor Hermann Gaßner junior / Ursula Mayrhofer (beide Surheim), die im Mitsubishi Lancer R4 jedoch die Tabellenführung behaupten konnten. Vor der sechsten Meisterschaftsrunde bei der S-DMV Thüringen Rallye (29. - 31. Mai) liegt Gaßner junior mit 93 Punkten vor dem auf den zweiten Platz vorgerückten Zeltner (70). Vater Hermann Gaßner (57) ist Dritter.

Zeltner dazu: Wir sind sehr zufrieden - gerade auch, weil es auf der Königsprüfung so gut lief. Dort zwei Mal die Drittbeste Zeit zu fahren, das war für uns der Höhepunkt der Rallye. Damit haben wir sogar noch einen Punkt in der Powerstage geholt. Wir sind jetzt Zweite in der Meisterschaft und hoffen, dass es so weitergeht.

© Motorsport-Magazin.com/ADAC
Wagenpass vorne HomepageDer kürzlich von Kissling Motorsport übernommene Opel Astra OPC startet nächste Woche am Nürburgring

Vor Kurzem hat die Drexler Motorsport GmbH einen Opel Astra OPC als Test- und Einstellfahrzeug von Kissling Motorsport übernommen. Der Wagen hat seitdem bereits einen erfolgreichen Testtag absolviert. Ernst wird es dann nächste Woche, wenn der Bolide im Rahmen der Rundstrecken Challenge am Nürburgring (RCN) an den Start geht.

Das Team von Drexler Motorsport drückt die Daumen!
Vor Hockenheim HockenheimFIA Formel-3-Europameisterschaft gastiert am kommenden Wochenende in Hockenheim

Nach dem Saisonauftakt im britischen Silverstone zieht die FIA Formel-3-Europameisterschaft weiter nach Hockenheim. Auf der 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke im Badischen werden die etablierten Piloten versuchen, die starken Rookies hinter sich zu lassen. In Silverstone glänzten vor allem die Formel-3-Neulinge Esteban Ocon, Antonio Fuoco (beide Prema Powerteam) und Max Verstappen (Van Amersfoort Racing), die im dritten Lauf für ein reines Rookie-Siegerpodest sorgten.

Während die beiden 17-jährigen Prema-Piloten Esteban Ocon und Antonio Fuoco bereits über Erfahrungen im Automobilsport verfügen, startete Max Verstappen seine Karriere im Formelsport erst in diesem Jahr. Der 16 Jahre alte Niederländer kommt als Weltmeister und zweimaliger Europameister im Kartsport in die FIA Formel-3-Europameisterschaft. Dass der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jos Verstappen den richtigen Weg eingeschlagen hat, bestätigte er mit seinem zweiten Platz im dritten Rennen beim Auftakt.

Neben den Rookies konnten sich auch die erfahrenen Formel-3-Fahrer Tom Blomqvist (Jagonya Ayam with Carlin) mit einem Triumph sowie Nicholas Latifi (Prema Powerteam) und Jordan King (Carlin) mit jeweils einem Podestplatz in Szene setzen. Noch nicht rund lief es hingegen für Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport), den Gesamtzweiten des vergangenen Jahres. Der Schwede, der für das einzige deutsche Team startet, verließ die britische Formel 1-Strecke auf Rang 10. Sein Teamkollege Lucas Auer (kfzteile24 Mücke Motorsport), Vierter der Abschlusstabelle der letzten Saison, eroberte im ersten Lauf Rang fünf und fand sich am Ende des ersten Wochenendes auf Gesamtrang sieben wieder. An den Hockenheimring Baden-Württemberg haben beide gute Erinnerungen: Der 22 jährige Schwede siegte beim Finale 2013 gleich zwei Mal und brachte einen zweiten Platz nach Hause, der 19 jährige Österreicher errang ebenfalls beim Abschlusswochenende zwei Podiumsplätze.

Der Zeitplan sowie die Starterliste für das Rennwochenende in Hockenheim stehen als Download auf der offiziellen Homepage www.fiaf3europe.com bereit.
29042014 HomepageDer Lauf der VLN_3 hat als Vorbereitung auf das 24h Rennen gezeigt, dass das Team hervorragend funktioniert

Im Freitagstraining schlug Andreas Schaflitzl durch eine Ölspur im Bereich Adenauer Forst in der rechte Leitplanke ein und beschädigte dabei das Fahrwerk an der Vorderachse erheblich. In der folgenden Nachtschicht wurden die Lenkung, Querlenker der Radträger sowie das Radlager neben der Felge getauscht, die Karosserie ausgebeult und das Fahrwerk vermessen. Dank dieser Teamleistung konnte das Fahrzeug zum Qulifying am Samstag 08.30 Uhr wieder voll einsatzfähig an den Start gebracht werden. Die Plazierung P5 für die Startaufstellung (12 Starter Cup 5) und eine Rundenzeit von 09:24:00 bestätigte den rennfähigen Zustand des M235i Racing.

Der Start verlief abgesehen von einer kleinen Kollision mit dem Cup-Konkurrenten Harald Grohs ohne weitere Probleme und Stephan Piepenbrink konnte die Position im Rennen auf P4 weiter ausbauen. Es ging auf den weiterne 6 Runden mit Windschattenduellen in der Cup-Klasse ziemlich heiß her und der Druck von hinten war unvorstellbar groß. Daraufhin verlor Piepenbrink im Streckenabschnitt Adenauer Forst aufgrund eines Fahrfehlers das Heck und musste sich auf P6 erneut einsortieren und übergab das Fahrzeug unbeschädigt an seinen Teamkollegen Schaflitzl. Dieser konnte den Wagen nach 4h auf P7 liegend über die Ziellinie bringen. Gerade an diesem Wochenede konnte das gesamte Team für die weitere Saison und im Besonderen für das bevorstehende 24h Rennen im Juni viel lernen. Am 17.05.2014 startet der Lauf zur VLN_4, wo nochmal alles einer gründlichen Generalprobe unterzogen wird.
Homepage 29042014Gesamtsieger Pertti Kuismanen holt in Klasse 10 die volle Punktzahl

Am vergangenen Wochenende (25./26. April 2014) fand der Saisonauftakt der Internationalen DMV TCC auf dem tschechischen Kurs in Brünn, dem BRNO Circuit, statt. Auf der 5,403 Kilometer langen Strecke gingen 36 Piloten für die populäre GT- und Tourenwagen-Serie an den Start.

Es war ein hart umkämpftes erstes Rennen, bei dem Kuismanen als Sieger hervorgehen sollte. Auf der zweiten Position überquerte Jürgen Bender mit seiner Corvette GT3 die Ziellinie. „Es war ein hartes Rennen und ich musste um den zweiten Platz kämpfen“, so der Meister der Saison 2012. Bender startete zunächst von der dritten Position und konnte, wie auch Kuismanen, vom Ausfall des schnellen Pagani profitieren. Drittplatzierter im ersten Lauf wurde Frederic Yerly. Dieser konnte sich im Zeittraining für den vierten Platz qualifizieren und legte einen sauberen Start hin. Auch ihm kam der Ausfall von Antonin Herbeck zugute. Eine starke Leistung zeigte auch der amtierende Meister Markus Weege, der in der Saison 2014 erstmals auf einem BMW ALPINA B6 unterwegs ist und sich das Cockpit am vergangenen Wochenende mit Luca Cappelari teilte. Weege lag bis zur vorletzten Runde auf dem vierten Platz, musste aber Dennis Waszek mit seinem Ferrari 430 GT, passieren lassen. Aufgrund eines Ausfalls von Waszek in der letzten Runde konnte Markus Weege schließlich wieder die vierte Position einnehmen. Mit einem großen Vorsprung vor dem fünftplatzierten Christoph Düpré (Audi R8 LMS ultra) sicherte er sich auch den vierten Platz im Rennen.

Auch beim zweiten Rennen der Internationalen DMV TCC konnte Kuismanen den Gesamtsieg einfahren. Erneut kam ihm ein Ausfall von Antonin Herbeck zugute, welcher aus der Pole Position an den Start ging und sofort nach Beginn ausfiel.

Spektakulär wurde es schon wenige Runden nach dem Start: In der vierten Runde gab es eine Kollision zwischen Luca Cappelari, der den BMW von Duller Motorsport pilotierte und Alois Riege, der in einem Porsche 997 RSR um Punkte kämpfte. Riege überschlug sich bei dem Unfall, blieb jedoch unverletzt. Auch am Auto von Luca Cappelari entstand beträchtlicher Schaden – der Pilot selbst kam jedoch mit dem Schrecken davon. Während der Bergung wurde eine Safetycar-Phase eingeleitet.

Ein zweiter spektakulärer Unfall ereignete sich in der zehnten Runde auf der Start-/Zielgeraden. Ronald Hölling kam in der letzten Kurve zu weit auf den Curb und drehte sich. Dabei schlug er mit dem Heck leicht gegen die Boxenmauer, konnte sein Fahrzeug aber unverletzt verlassen. Bei diesem zweiten Unfall musste das Rennen jedoch nicht unterbrochen werden.

In den letzten Runden wurde es ruhig beim Führungstrio. Kuismannen fuhr eine zunehmend größere Distanz auf Bender heraus. Auch der Abstand von Trautwein auf Bender war kaum mehr einzuholen. Pertti Kuismanen siegte mit seiner Viper – gefolgt von Jürgen Bender und Yannik Trautwein. Die Ränge vier und fünf gingen an Frederic Yerly (Mercedes SLS AMG GT3) und Christoph Düpré. Auf dem sechsten Platz folgte Klaus Dieter Frers im Ferrari 458 GT3.

Viele weitere Informationen zur Serie unter: www.dmv-tcc.de
1051Der Reparatur-Marathon und unermüdliche Unterstützung durch Helfer hat sich voll ausbezahlt

Nach dem letzten Rennen der BMW 325 Challenge am Red Bull Ring waren viele Arbeitststunden nötig, um die Arbeitsgeräte der beiden Piloten wieder einsatzfähig zu machen. Schließlich stellte sich sogar heraus, dass die Beschädigungen am Fahrzeug von Jan Kasperlik nicht termingerecht bis zum Rennen behoben werden können, so dass Kasperlik auf das Einsatzfahrzeug vom letzten Jahr zurückgreifen musste.

Im ersten Rennen startete Dietmar Lackinger von der Pole und fuhr einen nahezu ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Jan Kasperlik musste aufgrund von vorangegangenen Elektronik- und Motorproblemen, die aber bis zum Beginn des Rennens Dank der Unterstützung vieler unermüdlicher Helfer behoben werden konnten, vom 16. Platz aus starten. Nach einer fulminanten Aufholjagd durch Kasperlik, war am Schluß sogar noch Platz 4 drin.

Ins zweite Rennen starteten die beiden Allied Racing Piloten, aufgrund der umgekehrten Reihenfolge des Zieleinlaufs der ersten Acht, von den Plätzen 8 (Lackinger) und 5 (Kasperlik). Nach den Erfahrungen vom Red Bull Ring starteten die Beiden eher verhalten  und fielen durch diese Strategie zunächst auf die Plätze 10 und 12 zurück. Als sich das Feld nach den ersten turbulenten Runden etwas gelichtet hatte, kämpften sich beide tapfer nach vorne und profitierten mitunter auch von den Missgeschicken der Konkurrenz. 

Dass diese Strategie genau richtig war, zeigte sich dann die letzten sieben Rennrunden, die Lackinger und Kasperlik im Formationsflug absolvierten und schließlich einen Doppelsieg nach Hause fahren konnten.
FRYB0751Robert Šenkýř präsentierte in Spielberg seinen neuen BMW M3 E92 GTR. Das kraftvolle Einsatzgerät lief am Redbull Ring auf Hochtouren, was nicht zuletzt am Lamellensperrdifferenzial der Salzweger Sperrdifferenzial Manufaktur Drexler Motorsport lag.

Šenkýř Motorsport vertraut auch dieses Jahr wieder den Antriebsteilen aus dem Hause Drexler und hofft auf weiterhin große Erfolge bei den Rennen.

BMW M3 E92 GTR in Action:
Hamprecht Slovakia 03 versand“Das war natürlich ein tolles Erlebnis. Es hat alles geklappt und unsere Strategie ist voll aufgegangen“, so der Hagener am Sonntagabend erleichtert. Dabei war es ganz bestimmt nicht einfach für den Youngster. Im starken Feld der GT- und Sportwagen lauerten ein paar Kontrahenten auf den Sieg.

Die Geschichten der DMV TCC an diesem Wochenende sind so vielfältig, dass man sich bei den Piloten schon fast entschuldigen muss, dass man nicht alles festhalten kann. Während Hamprecht das positive Beispiel war, gab es aber auch leider Ausfälle zu beklagen.

Tobias Paul z.B. in seinem BMW M3 konnte am Rennen genausowenig teilnehmen, wie Teamkollege Sandro Merino, der einen kapitalen Einschlag beim Qualifying am Samstag hatte. Ein schlechter Running-Gag war aber sicherlich auch die Story von Alfred Winkler und seinem Vollgas. „Ich hatte schon beim Zeittraining ein Problem mit dem Gas“, so der Schweizer. „Auf einmal gab der Wagen Vollgas. Ich dachte zunächst das Gaspedal wäre hängen geblieben, doch das war es nicht...!“ Stattdessen war es ein anderer technischer Defekt an seinem Porsche 997 GT3 Cup. „Ich war schon erschrocken, als es losging. Dann kuppelte ich aus und drehte die Zündung ab. So konnte ich Schlimmeres verhindern.“

Doch dieses Prozedere sollte er in Rennen 1 und in Rennen 2 wiederholen müssen. Jedesmal dachte man, das der Fehler gefunden sei, doch irgendwie gab es den Defektteufel und die Zielankunft war dahin. Besser lief es wie gesagt für Fabian Hamprecht. In beiden Zeittrainingssitzungen fuhr er mit seinem Lamborghini die schnellste Runde und stand somit zweimal auf der Pole Position.

Und zweimal war die Reihenfolge dahinter gleich. Hinter Hamprecht folgten Albert Kierdorf (Porsche 997 GT2), Michael Bäder (BMW M3 V8 Kompressor), Jürgen Bender (Corvette GT3) und Ronald Hölling im Grasser-Lamborghini Gallardo GT3. Das machte die Sache in den ersten Reihen somit etwas übersichtlicher. Apropos Hölling. Er war zum ersten Mal überhaupt bei einem Rennen im Einsatz und schlug sich dafür mehr als wacker! Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen an die 30 Grad ging es am Sonntag in die zwei Rennen.

Fabian Hamprecht legte im ersten Umlauf am Morgen los wie die Feuerwehr. „Unsere Strategie war, das ich von Beginn an richtig Dampf machen sollte und so viel Vorsprung wie möglich herausfahren wollte.“ Und das sollte später auch noch eine Rolle spielen, denn der 17-Jährige war schneller als die Feuerwehr erlaubt und die Rennleitung war „not amused“ aufgrund des Frühstarts. Die Belohnung dafür war eine Drive-Through-Strafe. Das konnte Hamprecht aber hinnehmen, da er bis dahin schon elf Sekunden Vorsprung auf Kierdorf in seinem feuerroten Porsche hatte. „Die Strafe hat uns dann die Hälfte an Vorsprung gekostet“, so Teamchef Ingo Leipert. „Aber am Ende reichte es trotzdem noch!“ Auch weil Verfolger Albert Kierdorf Probleme mit seinen Reifen bekam.

Er musste zunächst den bärenstarken Michael Bäder ziehen lassen und später an die Box. Bäder nutzte seine tolle Performance, um erstmals auf das Siegerpodium in der DMV TCC zu kommen. Jürgen Bender rundete das Podest ab.



Lackinger HuerbinIm Qualifying konnten die Piloten des Allied-Racing Teams wieder ihre ganzes Können ausspielen. Da der Salzburgring eine sehr schnelle und selektive Rennstrecke ist, entwickelte sich das Qualifying zur erwarteten Windschattenschlacht. Die ersten fünf Piloten der BMW Challenge schenkten sich nichts und lagen am Ende in einem Zeitfenster von nur fünf Zehntelsekunden. Jan Kasperlik konnte bis auf den zweiten Platz nach vorne fahren, Dietmar Lackinger sicherte sich den dritten Startplatz, gefolgt vom dritten Piloten des Allied-Racing Teams, Marco Hürbin.

Das Qualifying musste leider wegen eines Unfalls von Luca Rettenbacher abgebrochen werden, was eine noch schnellere Runde von Hürbin und Kasperlik zunichtemachte. In der Nacht von Freitag auf Samstag machte das Allied-Racing Team kein Auge zu und wechselte bei Marco Hürbins Auto das Getriebe. Auch die Rennfahrerfrauen dachten nicht an eine Nachtruhe und standen den Fahrern und Mechanikern zur Seite. Dietmar Lackinger konnte bis auf den dritten Platz nach vorne fahren und zeigte sich mit seinem Rennen zufrieden. Marco Hürbin konnte sich anfangs in der Spitzengruppe halten, doch dann kam er beim Einbiegen in die Start-Ziel Gerade zu weit nach außen und drehte sich.

„Ich bin froh das nichts passiert ist. Es ist schon ein ungutes Gefühl wenn man auf Start-Ziel mitten in der Ideallinie steht und zehn Fahrzeuge rasen auf einen zu.“ Gott sei Dank hatte dieser Dreher keinen Unfall zur Folge und Hürbin konnte die Fahrt als Zwölfter fortsetzen. Er konnte das Rennen sensationell als Fünfter beenden. Jan Kasperlik konnte seinen zweiten Platz bis ins Ziel verteidigen und zeigte sich ebenfalls mit seiner Leistung zufrieden. Nach dem Rennen folgte wieder eine arbeitsreiche Nacht, die Fahrzeuge wurden weiter optimiert, was bis in die späte Nacht andauerte. Das zweite Rennen am Salzburgring war gespickt mit Überholmanövern und Zweikämpfen, zudem die Piloten des Allied-Racing Teams einen gehörigen Teil beitrugen.

Jan Kasperlik und Dietmar Lackinger pflügten durch das Starterfeld, spektakuläre Überholmanöver der beiden in der berüchtigten Fahrerlagerkurve rissen die Zuschauer von ihren Sitzen. Lackinger konnte innerhalb weniger Runden auf den ersten Platz nach vorne fahren, Jan Kasperlik folgte ihm und übernahm sodann die Führung. Doch die Konkurrenz schlief nicht und Michael Winkler konnte sich bis an die zwei Allied-Racing Piloten herankämpfen. Jan Kasperlik lieferte sich ein Duell der Extraklasse mit Winkler, doch in der Schikane nach Start-Ziel machte Kasperlik einen Fahrfehler, nachdem er eine halbe Runde Rad an Rad mit Winkler über den Salzburgring raste. Kasperlik verlies kurz das Asphaltband und kam als Zehnter zurück ins Rennen.

Er konnte in den letzten zwei zu fahrenden Runden zwei Plätz gutmachen und beendete das ereignisreiche Rennen als Achter. Als Trostpflaster für Kasperlik gab es einen extra Punkt in der Meisterschaft, er konnte die schnellste Rennrunde fahren. Marco Hürbin konnte ein konstantes Rennen fahren und überquerte als Vierter die Ziellinie. Für Action sorgte auch Dietmar Lackinger, als er sich ein Rad an Rad Duell mit Michael Seffny lieferte, er konnte das Rennen als Fünfter beenden. Mit tobenden Applaus dankten die Zuseher am Salzburging den Akteuren der BMW 325 Challenge für ein Rennen, das sowohl den Fahrern, sowie auch den tausenden Fans lange in Erinnerung bleiben wird. Das komplette Team zeigte sich mit der gebotenen Leistung zufrieden, wichtige Meisterschaftspunkte konnten gesammelt werden. Das Ziel für das nächste Rennen am Hockenheimring in Deutschland steht schon fest: Das Podium muss erobert werden.

Das gesamte Team möchte sich auf diesen Wege bei allen Sponsoren, Freunden und Helfern des Allied-Racing Teams bedanken, ohne die die großartigen Erfolge dieser Saison nicht möglich wären.


Für Franz Engstler und sein LIQUI MOLY Team Engstler war das Rennwochenende der Tourenwagenweltmeisterschaft in Salzburg ein Höhepunkt im Rennkalender 2013. Denn für die Mannschaft aus dem Allgäu war der WM Lauf das Heimrennen und  Franz Engstler hatte die Ehre, Botschafter für die Rennen in Österreich zu sein.

Er feierte zudem 25 jähriges Jubiläum am Wochenende, denn 1988 fuhr er sein erstes Rennen am Salzburgring. Dafür erhielt der Allgäuer vom Salzburgring eine Ehrung in Form eines Pokals. „Ich fühle mich mit dem Salzburgring sehr verbunden und freue mich sehr über die Jubiläumsehrung“, so Engstler. Weniger Freude herrschte im Engstler Team nach dem Qualifying am Samstag. Engstler wurde auf seiner schnellen Runde behindert, für einen erneuten Reifenwechsel war die Zeit allerdings zu knapp. So hieß es zunächst, dass Engstler von Platz 16 in beiden Läufen ins Rennen gehen sollte. Allerdings erhielten elf Fahrer wegen unsportlichem Verhalten im Qualifying  Strafen und wurden um bis zu 12 Plätze nach hinten versetzt.

Davon profitierten Engstler und sein Teamkollege Charles Kaki NG: Engstler startete von Platz 6 und NG von Platz 9. Zunächst sah es für Teameigner Engstler nach einem Platz in den Top Ten aus, doch dann kam es im Rennverlauf zu einer Kollision in die der Allgäuer verwickelt wurde. Er musste in der letzten Runde seinen LIQUI MOLY BMW abstellen, wurde aber noch als Neunzehnter gewertet. NG wurde Achtzehnter. In der Reparaturpause war nicht nur die WTCC Truppe gefragt, auch Teamchef und Teammanager griffen mit ein, um die Mechaniker zu unterstützen.

Auch die Engstler Kollegen aus der ETCC Mannschaft halfen um das stark beschädigte Heck soweit reparieren zu können, dass Engstler im zweiten Lauf wieder mit ins Renngeschehen eingreifen konnte. Tatsächlich schaffte es die Mannschaft und Engstler konnte rechtzeitig seinen Startplatz einnehmen. Engstler kämpfte und sah als Vierzehnter die Zielflagge, NG wurde Neunzehnter.

Nasses ETCC Rennen mit mehreren Unterbrechungen

Die beiden Läufe der Europameisterschaft der Tourenwagen stand in Sachen Spannung seiner großen Schwester der WTCC ins Nichts nach. Aus Sicht des LIQUI MOLY Team Engstler gab es bereits am Freitag im ersten freien Training eine Schrecksekunde. Der Schweizer Christian Fischer  verlor seinen BMW und prallte in die Streckenbegrenzung. Aufgrund des ungünstigen Einschlagwinkels verletzte sich Fischer am Rücken und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Salzburg eingeliefert. Fischers Verletzung wird den Rennfahrer für mehrere Wochen außer Gefecht setzen, aber der Schweizer hofft bereits beim nächsten ETCC Lauf Mitte Juli wieder mit am Start sein zu können.

Sein Teamkollege Roland Hertner sicherte sich im Zeittraining Platz 15. Er konnte sich auch aus sämtlichen Kollisionen  erfolgreich heraus halten. Denn aufgrund des starken Regens pünktlich zum Start der ETCC Läufe war das Rennen von zahlreichen Unfällen geprägt, es kam sogar zum Rennabbruch. Bei Hertner zeigten sich seine Rennerfahrungen der letzten Jahre am Steuer des BMW, er pilotierte seinen Rennboliden sicher durch beide Läufe und wurde in Lauf 1 in seiner Klasse 13 Sechster und im zweiten Lauf Vierter. Nach dem Lauf belegt er aktuell Platz 8 in der Meisterschaft. Weitere Punkte kann er sich Mitte Juli in Sizilien erkämpfen. Die nächsten beiden WTCC finden bereits am 8. Und 9. Juni am Moscow Raceway statt.


wiecherssport0005Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Wiechers Sport die Saisonläufe 9 und 10 der FIA WTCC auf dem Salzburgring in Österreich. Der rund 4,2 Kilometer lange Kurs war zum zweiten Mal Austragungsort der Weltmeisterschaft. Im letzten Jahr konnte das Team Wiechers Sport dort bereits einen Gesamtsieg einfahren.

Für Wiechers Sport Fahrer Fredy Barth war es der erste Auftritt seit 2004 auf dem Salzburgring. Dementsprechend machte er sich in den freien Trainingssitzungen mit der anspruchsvollen und schön in die Natur eingebettete Rennstrecke vertraut. Im Qualifying konnte sich Barth vorerst nur den 15. Startplatz sichern. Im Anschluss an das Qualifying wurden aber zahlreiche Fahrer zu den Sportkommissaren zum Gespräch gebeten. Da sich diese in den Augen der Sportkommissare unsportlich verhalten hatten. So rückte Barth um etliche Plätze vor und durfte so vom 5. Platz in das erste Rennen starten.

Der erste Lauf in der Tourenwagen Weltmeisterschaft wurde wie immer fliegend gestartet. Barth erwischte einen prima Start und konnte sich gleich um eine Position verbessern. Über fünf Runden konnte er sich gegen die starken Chevrolet Fahrer Yvan Muller und Alex MacDowall verteidigen, dann zogen die schnelleren Chevrolet Fahrer an Barth vorbei. Dieser konnte bis zum Rennende Platz 6 (P5 Privatfahrer) verteidigen.

Das beste Saisonergebnis von Fredy Barth und Wiechers Sport in dieser Saison überhaupt. Der Sieg ging an Michel Nykjaer vor James Nash und Yvan Muller (alle Chevrolet). Beim stehenden Start von Rennen zwei erwischte der Wiechers Sport Pilot von Platz 15 aus erneut einen guten Start und konnte gleich zwei Positionen gut machen. Im Rennverlauf konnte sich Barth sogar bis auf Platz 11 vorkämpfen, musste jedoch in der letzten Runde nochmals zwei Plätze einbüßen, so dass er am Schluss auf Platz 13 (P4 Privatfahrer) über die Ziellinie fuhr. Der Sieg ging an James Nash, vor Yvan Muller (beide Chevrolet) und Norbert Michelisz (Honda).

Dominik Greiner (Team-Manager):
„Ich freue mich sehr über diese beiden guten Ergebnisse in Österreich. Der Salzburgring hat uns erneut Glück gebracht und mit Platz 6 und 13 das beste Saisonergebnis bisher eingebracht. Ein großes Lob an Fredy. Er hat in beiden Rennen toll und clever reagiert und gezeigt, dass er den Speed unserer Mitstreiter gut mitgehen kann. Nun müssen wir uns gemeinsam noch in der Qualifikation verbessern. Dann sollten weitere Topplatzierungen definitiv möglich sein. Ein weiteres Lob geht natürlich auch an unsere tollen Mechaniker. Diese haben Fredy erneut ein perfektes Auto vorbereitet. Nun reisen wir in Kürze nach Russland. Dort bestreiten wir völliges Neuland und ich bin schon sehr gespannt was uns dort erwarten wird!“


Lackinger Winkler 2Das Allied-Racing Team reiste nach den Erfolgen beim ersten Saisonrennen am Red Bull Ring optimistisch auf den Masaryk-Ring in Brünn (Tschechien).Die 5,4 Kilometer lange Rennstrecke, auf der auch der Moto-GP Grand Prix jedes Jahr Station macht, zählt zu den Lieblingsstrecken von Dietmar Lackinger.

Er konnte in den letzten Jahren etliche Erfolge in der BMW 325 Challenge feiern und auch Marco Hürbin weiß den schnellen Kurs mit der berühmten „Karusselkurve“ zu schätzen. Für Jan Kasperlik war es der erste Besuch der Traditionsrennstrecke. „Die Strecke in Brünn ist traumhaft wegen der Lage. Man hat bergauf und Bergabpassagen, etliche schnelle Kurven und Bremspunkte bei denen man seine Gegner auf der Bremse überholen kann“, so Lackinger über die Naturrennstrecke, die sich wunderbar in die Landschaft einfügt.

Das Qualifying – Duelle um tausendstel Sekunden

Im Qualifying waren die Top-Ten Fahrer nur durch Sekundenbruchteile voneinander getrennt, die drei besten Piloten lagen innerhalb von nur acht Tausendstel Sekunden. Die Pole holte sich Mathias Heineman im VIP-Auto der BMW Challenge, doch dahinter reihte sich Lackinger ein, gefolgt von Michael Winkler. Marco Hürbin konnte die drittbeste Zeit einfahren. Jan Kasperlik stellte seinen BMW auf den siebten Startplatz. Das Qualifying fand noch bei strahlendem Sonnenschein statt, doch in der Nacht kam der Regen…

Die Fahrer der BMW 325 Challenge wurden Sonntagmorgen von starken Regen aus dem Schlaf gerissen. Die Rennleitung entschloss sich ein Regenrennen auszurufen, was für die Piloten der BMW Challenge freie Reifenwahl bedeutet, während bei trockenen Bedingungen lediglich mit den Einheitsreifen von Toyo gefahren werden darf. Doch die Reifenwahl wurde zur Lotterie, da es vor dem Rennen aufhörte zu regnen und die Strecke langsam auftrocknete. Das Team stellte die Fahrzeuge auf das Regen-Setup um.

Rennen 1 - Lackinger dominiert klar, Kasperlik wird hervorragender Dritter

Der Start verlief ohne jegliche Berührungen oder Unfälle. Dietmar Lackinger konnte sich sofort vor den vor ihm liegenden Heineman setzen und führte das Feld als Führender in die erste Kurve. Marco Hürbin konnte zwar am Start einige Konkurrenten überholen und auch Jan Kasperlik konnte zwei Plätze gutmachen und bog als Fünfter in die „Karusellkurve“ ein. In den ersten Runden konnten sich Lackinger und der hinter ihm liegende Michael Winkler vom Rest des Feldes absetzen. Kasperlik kämpfte sich wacker durch das Starterfeld und konnte bis auf den dritten Platz nach vorne fahren.

Nur Marco Hürbin erging es nicht so gut. „Ich habe mich leider für das falsche Setup entschieden und war dadurch chancenlos.“ Der Schweizer konnte das Tempo des Spitzenfeldes nicht mitgehen und rutschte bis auf den achten Platz nach hinten. „Es war nicht mein Rennen“, meinte Hürbin danach. Jan Kasperlik konnte mit einem Husarenritt auf Lackinger und Winkler aufschließen, doch er entschloss sich den vor ihm fahrenden Winkler aufgrund der sehr rutschigen Strecke nicht zu attackieren und lieber die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Nach zehn Runden konnte Lackinger als Erster die Ziellinie überqueren, gefolgt von Michael Winkler und Jan Kasperlik. Lackinger zeigte sich erleichtert: „Es war ein tolles Duell mit Michael Winkler, absolut fair, aber hart am Limit. Der noch so kleinste Fehler hätte mich die Führung kosten können, aber Gott sei dank ist alles gut gegangen.“ Jan Kasperlik konnte die schnellste Rennrunde fahren, was mit einem zusätzlichen Meisterschaftspunkt honoriert wird.

Rennen 2 –  Duell über 8 Runden von Marco Hürbin

Durch eine Änderung im Zeitplan war es nicht möglich, ein Qualifying für das zweite Rennen durchzuführen. Darum wurden die Platzierungen des ersten Rennens für die Startaufstellung des zweiten genommen, lediglich die Ränge Eins bis Acht mussten in umgekehrter Reihenfolge starten. Das bedeutete, dass Hürbin von der Pole aus ins Rennen ging, Lackinger als Achter und Kasperlik als Sechster. Dietmar Lackinger konnte gleich am Start einige Plätze gut machen und bog als Vierter in die erste Kurve ein.

Zwei Runden später war er bereits Zweiter hinter Gyorgy Makai. Dies wurde ermöglicht durch einen Fahrfehler von Marco Hürbin. Er kam in einer Kurve mit seinem BMW 325 in die Wiese und stellte sich kurz quer, sodass Lackinger und der Ungar Makai vorbeiziehen konnten. Jan Kasperlik war der Pechvogel dieses Rennens. Im Gewühl der ersten Runde wurde er von einem Konkurrenten abgedrängt und kam in die Wiese. Ein Dreher war die Folge und das gesamte Feld zog am Bayern vorbei. Danach startete Kasperlik seinen zweiten Husarenritt und räumte das Feld von hinten auf. Am Ende überquerte er als Siebter die Ziellinie.

Derweilen lieferten sich Marco Hürbin und Michael Winkler ein Duell, das die Zuschauer von ihren Sitzen riss. Über acht Runden duellierten sich die beiden, passierten die Start-Zielgerade immer nebeneinander. Die Positionen der beiden wechselten ständig, doch am Ende hatte Hürbin die Nase vorne. Dietmar Lackinger versuchte zwar noch Makai zu attackieren, sah dann aber ein, dass dies nicht mehr möglich sein wird und entschloss sich den zweiten Platz nach Hause zu fahren.  So konnte das Allied-Racing Team wieder in die Top Ten fahren.

Lackinger wurde Zweiter, Hürbin Dritter und Kasperlik Achter. Wichtige Meisterschaftspunkte konnten so gesammelt werden. Das nächste Rennen der BMW 325 Challenge findet von 17. bis 19. Mai am Salzburgring im Rahmen der Tourenwagenweltmeisterschaft WTCC statt. Das Allied-Racing Team wird dort wieder mit seiner vollen Besetzung antreten und freut sich darauf mit Rennsportgrößen wie Ivan Muller oder Gabriele Tarquini auf der Naturrennstrecke die Fans zu begeistern.


Weege Nbr 200413 03 versandDie diesjährige Meisterschaft verspricht erneut eine große Spannung. Nach vier aufregenden Rennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring liegen fünf Teams/Fahrer nur 1,20 Punkte auseinander. Ganz vorne momentan Krumbach/Nägler mit ihrem Porsche 996 GT3. Bislang hat das Duo bei vier Rennen viermal die Klasse 4 gewonnen. Knapp dahinter die beiden Duller-Piloten mit ihrem BMW M3. Dreimal konnte Weege die Klasse 3 gewinnen (bei einem 3. Platz).

Teamchef Herwig Duller siegte einmal und holte sich zwei zweite Plätze und einen 3. Platz. Platz vier belegt momentan Gerd Beisel mit seiner Corvette GT3 mit 28,10 Punkten. Auf Rang fünf liegt der 17-jährige Fabian Hamprecht mit Lamborghini von rhinos Leipert. Insgesamt sind nach vier Rennen schon 55 Piloten in der Wertung! Im UHSport EU Cup führt Heinz-Bert Wolters vor Gerd Beisel und Krumbach/Nägler.

Markus Weege führt in der Sonderwertung Hockenheim-Cup Auch hier belegt das Duo Krumbach/Nägler den zweiten Rang.
Das dritte Rennwochenende gibt es am 18. und 19. Mai 2013. Dann ist man das erste Mal zu Gast auf dem Slovakiaring, vor den Toren von Bratislava.
 
Top 20 nach vier Rennen
1. Team Krumbach/Nägler, Porsche 996 GT3, 29,20 Punkte
2. Markus Weege, BMW M3, 29,00 Punkte
3. Herwig Duller, BMW M3, 28,20 Punkte
4. Gerd Beisel, Corvette GT3, 28,10 Punkte
5. Florian Hamprecht, Lamborghini Gallardo FL2, 28,00 Punkte
6. Jürgen Bender, Corvette GT3, 27,40 Punkte
7. Maddin Jägermeister, Porsche 996 GT, 27,10 Punkte
8. Bruno Stucky, Mercedes Benz SLS AMG GT3, 26,90 Punkte
9. Michael Bäder, BMW M3 V8 Kompressor, 26,50 Punkte
10. Team Eilentropp/Land, Mercedes Benz SLS AMG GT3, 26,40 Punkte
11. Albert Kierdorf, Porsche 997 GT2, 26,30 Punkte
12. Lars Pergande, BMW Z4, 25,50 Punkte
13. Peter Schepperheyn, Porsche 997 GT3 Cup, 25,50 Punkte
14. Markus Alber, Porsche 997 GT3, 25,20 Punkte
15. Andreas Corradina, BMW M3, 25,10 Punkte
16. Ronny Jost, Seat Leon MK2, 25,10 Punkte
17. Theo Herlitschka, Porsche 997 GT3 Cup, 24,70 Punkte
18. Frank Miller, Porsche 996 GT3 Cup, 24,60 Punkte
19. Maximilian Stein, Porsche 997 GT3 Cup, 24,20 Punkte
20. Pavel Karmanov, Porsche 997 GT3 Cup, 24,00 Punkte

(insgesamt 55 Piloten in Wertung)

DMV TCC Rennkalender 2013
05.- 06. April 2013 Hockenheim / D
19.- 20. April 2013 Nürburgring / D
18.- 19. Mai 2013 Slovakiaring / SK
14.- 15. Juni 2013 Hockenheim / D
26.- 27. Juli 2013 Hockenheim / D
23.- 24. August 2013 Red Bull Ring / A
06.- 07. September 2013 Dijon / F
27.- 28. September 2013 Monza / I
11.- 12. Oktober 2013 Hockenheim / D

Viele weitere Informationen zur Serie finden Sie unter: www.dmv-tcc.de


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