HP Racing Int 02 4
- Hari Proczyk gewinnt den zweiten Lauf am Red Bull Ring
- Luke Wankmüller siegt in beiden Rennen in der Rookie-Wertung
- Daniel Davidovac verstärkt das Team in einem weiteren Opel Astra TCR
- Team HP Racing International in allen Wertungen an der Tabellenspitze

Mit dem zweiten Auslandsgastspiel in Folge ging die ADAC TCR Germany am vergangenen Wochenende in Runde drei. Mit dem Lauf in Österreich am Red Bull Ring, der nicht nur wegen seiner Alpen-Atmosphäre einmalig ist, stand auch der schnellste Kurs im Rennkalender am Programm.

Als Heimrennen konnte dies der HP Racing International-Pilot Hari Proczyk nennen.

Unweit der Rennstrecke aufgewachsen, sammelte der Routinier hier erste Erfahrungen im Motorsport. Neben dem Rookie Luke Wankmüller verstärkte sich das Team mit einem weiteren Opel Astra TCR, der von Daniel Davidovac (40, Benningen) gesteuert wurde.

Alle drei Piloten zeigten kontinuierliche Steigerungen vom ersten Test bis hin zum Qualifying, in welchem Proczyk die 5. sowie Wankmüller die 6. Startposition herausfahren konnten. Auch Davidovac kam bis auf eine Sekunde an die schnellste Zeit heran und belegte trotz Streichung seiner schnellsten Runde, wegen Überfahrung der Streckenbegrenzung, den beachtlichen 24. Platz im Qualifying.

Mit gelungenen Starts konnten alle drei HP Racing International-Piloten beim ersten Rennen Plätze gutmachen. Proczyk fuhr auf Rang 3 liegend, Wankmüller auf Position 6 und Davidovac belegte bereits den 20. Platz. In Runde zwei kam ihm allerdings der Peugeot-Fahrer Niedertscheider in die Quere. Durch eine unglückliche Kollision mussten beide Piloten ihr Rennen vorzeitig beenden.

Knapp vor Rennmitte passierte Proczyk ein kleiner Verbremser hin zur Remus-Kurve. Er musste dadurch weit gehen und so konnten zwei Konkurrenten innen vorbeischlüpfen. Schließlich fuhr er auf Rang 5 über die Ziellinie, dahinter kam sein Teamkollege Wankmüller ins Ziel, der mit Gesamtrang 6 damit zum dritten Mal in dieser Saison die Rookie-Wertung gewinnen konnte. Den Sieg holte sich im ersten Lauf der niederländische Audi-Pilot Niels Langeveld.

Das zweite Rennen zauberte ein breites Grinsen in das Gesicht von Teamchef Tobias Niederberger. Rennsieg durch den von Position sechs startenden Hari Proczyk, der mit enormen Speed, fairen und schönen Überholmanövern sich Schritt für Schritt an die Spitze kämpfte und den zweiten Saisonsieg einfahren konnte. „Es ist ein wunderbares Gefühl zuhause am Red Bull Ring gewinnen zu können“, so ein strahlender Proczyk.

Weiters eine kämpferische Meisterleistung von Rookie Luke Wankmüller, der wie schon am Vortag, sich mit dem 6. Gesamtrang wieder den Sieg in der Rookie-Wertung holte. „Es war eines der härtesten Rennen, die ich jemals gefahren bin“, so Wankmüller.

Und schließlich ein sehr zufriedener Daniel Davidovac, der zwar nach einer Berührung in Runde eins ein paar Plätze verlor, sich aber diese Positionen im Rennen wieder zurückholte und mit dem 22. Gesamtrang ein positives Resümee nach seinem ersten Rennwochenende zog.

Ein großes Dankeschön an alle Teammitglieder sowie an Kissling Motorsport für die gute Zusammenarbeit. An dieser Stelle sei erwähnt, dass HP Racing International alle Wertungen der TCR Germany anführt.

Quelle: HP Racing
4de47379 3eaa 45c8 a021 d5509557d175Zweigeteiltes Rennen - zweigeteilte Stimmung bei den Creventic 24H Series 12H Imola

Alex Autumn fasste das Wochenende in gewohnt trockener Manier zusammen: "Ding nachhause gefahren, Zielflagge gesehen und gut." Nach starken Vorstellungen sowohl im Test als auch in der Zeitenjagd des Qualifyings haben technische Defekte eine sicher geglaubte Podiumsplatzierung, wenn nicht sogar den Klassensieg, zunichte gemacht. Nachdem das Fahrer-Trio um Alex Autumn, Felipe Fernandez Laser und Andrea Gülden den Donnerstags-Test optimal zur Vorbereitung genutzt hat, brannte Felipe im Qualifying mit einer 1:45.835 die schnellste Runde in der 991-Klasse auf den Asphalt, die auch gleich mal zum beeindruckenden Startplatz 11 reichte. Auch nach den ersten vier Stunden des Rennens lag unser #187 Porsche GT3 Cup auf Kurs und wir durften am Platz in der Sonne in der Klasse die Nacht verbringen. Am Samstag morgen fährt Andreas den Restart und zeigt der Konkurrenz reihenweise seine Klasse bis die Antriebswelle den Dienst quittierte und wir einen ungeplanten Boxenstopp einlegen mussten. Antriebswelle in Windeseile gewechselt, Mund abwischen und es geht wieder raus auf die Strecke - Aufholjagd von P10 in der Klasse. Bei kräftezehrenden Bedingungen von über 40 Grad Außentemperatur kämpften wir uns immer weiter nach vorne und mit noch 2 Stunden verbleibend auf der Uhr steht wieder eine Podiumsplatzierung für die #187 auf dem Zeitenmonitor. Die Freude weilte jedoch noch kurz, denn nur ein paar Minuten nachdem wir uns auf Platz 3 vorgearbeitet haben: erneut Probleme mit den Antriebswellen, dieses mal auf beiden Seiten. Boxenstopp, Antriebswellenwechsel, Platz 6 in der Klasse - die Messe ist gelesen. Es wäre sicherlich deutlich mehr drin gewesen, Alex Kommentar nach dem Rennen lassen wir mal so stehen:

"Nach dem Rennen bitten wir um eine milde Gabe, also emotional. Ich spare mir dieses mal das plakative 'That's Racing'." 

Heimrennen im Porsche Carrera Cup Deutschland am Red Bull Ring gibt Selbstbewusstsein für verbleibende Saison

Neben dem gewohnten Fahrer Line-up um Henric Skoog, Igor Walilko, Richard Wagner und Lukas Ertl haben wir beim Rennen in den österreichischen Alpen ein weiteres Auto eingesetzt. Am Steuer der #13 konnten wir mit Wolfgang Triller den Champion der B-Kategorie der letzten beiden Jahre im Team willkommen zuruck heißen. Von Anfang des Wochenendes stellte der Geschäftsmann aus Mengkofen seine Klasse unter Beweis. In beiden Rennen von Platz 2 in der Klasse startend, sah er am Samstag auf Gesamtplatz 14 und damit als schnellster B-Pilot die Zielflagge und holte sich auch beim zweiten Lauf am Samstag seine obligatorische Trophäe auf dem Podium als Drittplatzierter ab.

Nach dem turbulenten Rennen am Samstag mit Tuchfühlung auf die Führungsgruppe inklusive Ausfall nach einer Kollision mit einem ehemaligen Teamkollegen, konnte sich Igor Waliłko mit einem starken fünften Platz rehabilitieren und seine Ansprüche als schnellster Rookie im Feld unterstreichen. Henric Skoog aus Schweden konnte in beiden Rennen einen überzeugenden Platz 8 nach Hause bringen und sammelt damit weiter fleißig Punkte, um nach dem Wochenende auf Platz 5 der Meisterschaft geführt zu werden.

Teamchef Christoph Huber: "Igor war in beiden Rennen super schnell und die unglückliche Kollision hat ein nahezu perfektes Rennen zunichte gemacht. Beständig und mit klasse Überholmanövern - das hat sogar unser ehemaliger Fahrer Michael Ammermüller anerkannt und zu einem Lob bewegt; und das ist sehr ungewöhnlich für ihn. Henric war ebenfalls stark und hat sich in beiden Rennen gut nach vorne gearbeitet. Wenn das Qualifying gestimmt hätte wäre sogar noch mehr drin gewesen!"

Rookie Richard Wagner konnte in beiden Rennen Resultate in den Top 20 einfahren und dabei am Sonntag nach einem spannenden Rennen über 17 Runden mit einer kurzzeitigen Safety Car Phase zwei Positionen gutmachen und mit P15 seine bislang beste Platzierung der Saison einfahren. Auch der dritte Young Talent Raceunion Driver Lukas Ertl konnte Kontrahenten in beiden Rennen hinter sich lassen und auf den Gesamtplatz 20 bzw. 18 vorfahren. 

Christoph Huber: "Richard war fuer mich am Sonntag der Mann des Rennens: Gesamtplatz 15 bei einem Starterfeld von 35 Fahrern, mit einigen Jungs aus dem Supercup. Da hat er ein paar starke Fahrer hinter sich gelassen! Lukas hat in beiden Rennen sein Potenzial aufblitzen lassen, enge Kämpfe mit deutlich erfahreneren Jungs - da freuen wir uns auf mehr. Das war schon sehr gut, dafür, dass er leider nicht so viel testen konnte." 

Rennen 1
Henric Skoog         P8     +00:09.103s     1:32.764
Wolfgang Triller      P12   +00:11.458s     1:32.360
Richard Wagner     P17    +00:13.268s    1:33.268
Lukas Ertl               P21   +00:14.932s     1:33.363
Igor Walilko            DSQ

Rennen 2
Igor Walilko            P5     +00:06.868s     1:32.155
Henric Skoog         P8     +00:12.088s     1:32.039
Richard Wagner     P15    +00:21.017s    1:32.709
Lukas Ertl               P18    +00:23.142s    1:33.044
Wolfgang Triller      P20    +00:25.418s    1:32.651

Sommerpause bleibt PS-lastig
Auch in der Sommerpause werden wir natürlich nicht ruhen und uns weiterhin auf den Rennstrecken Europas auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten. Details zu den Aktivitäten werden in Kürze auf unseren Social Media Plattformen bekannt gegeben. Seid gespannt!

Quelle: Raceunion - Huber Racing
03f638c2 1c7d 47fc 8be3 1ce2bbe10dd0Niels Langeveld has convincingly taken his first ADAC TCR Germany victory of the season at the Red Bull Ring. In both free practice and qualifying, the Dutch driver was the fastest man on the Austrian Formula 1 circuit before going on to claim a dominant victory in the first race on Saturday. In Sunday’s second race Langeveld had to start in tenth, due to the reversed grid, after which a bad start made him have to settle for eighth. In the TCR Germany standings Langeveld is now runner up, just a short distance away from Harald Proczyk.

After six weeks of waiting, Niels Langeveld was hungry for success. Knowing that the Audi RS3 LMS had been equipped with a new engine and turbo, the racing one driver and his team started the free practice sessions on the 4.3 km Formula 1 circuit in good spirits. They weren’t disappointed, as Langeveld was on top form and proved to be the fastest driver in a huge field of 30 TCR Germany cars.
  
"It's great when you're fastest in free practice," said Langeveld, "but it has to be done in qualifying." In his first run he set fifth time, but gradually dropped down to eighth. That was sufficient in itself for continuing to the second qualifying session for the top twelve, but Langeveld decided on a second run to clock the fastest time. In the final seconds of this session, the Finn Antti Buri managed to improve that time by a thousandth of a second but Langeveld was able to start the second session with a good feeling. In this session he left no doubt that the racing one-racer was the man to be beat at the Red Bull Ring, taking pole position for race 1. This also meant Langeveld had to start in tenth for the second race, due to the reversed grid for the top ten.

Langeveld was planning to create a gap to the Audi of his direct pursuer Antti Buri as soon as possible, to avoid giving the Finn a chance to get into his slipstream. Langeveld’s start was good and his plan of attack succeeded, as the racing one Audi soon opened up a gap, allowing Langeveld to focus on setting consistent lap times. A safety-car period after incidents on the track brought the field back together and this meant Langeveld had to start all over again. His restart was perfect and again he did not allow Buri to get into his slipstream. With great lap times, all within a margin of three-tenths of a second, his opponents were unable to threaten the fast Dutchman for a moment and so Langeveld convincingly scored his first victory in TCR Germany 2018. "Great that everything is finally right, I knew this victory was coming," said the racing one driver with a smile.

In the second race, it was important to quickly move forward from his tenth starting position. This plan unfortunately failed to succeed as Langeveld made a bad start. "My own fault", Langeveld confessed. "I let go of my clutch too early, got the power down too late and instead of winning positions I lost four."
 
Patiently Langeveld had to fight to make his way forward again and that worked well in the beginning of the race. In eighth, however, he got stuck behind an opponent and had settle for that position. "Very bitter, since my strongest opponent Harald Proczyk won the race and scored valuable points. But there are four more events, including at Zandvoort, and I'm confident that securing the ADAC TCR Germany 2018 title is still possible for me."

Again Langeveld must be patient, however, as the next races in TCR Germany are at the Nürburgring in Germany in early August. Two weeks after that event, Langeveld will take on his strong German competition at his favourite home track.

Results race 1
1. Niels Langeveld
2. Antti Buri
3. Benjamin Leuchter
4. Mike Halder
5. Harald Proczyk
6. Luke Wankmüller
 
Results race 2
1. Harald Proczyk
2. Antti Buri
3. Benjamin Leuchter
4. Luca Engstler
5. F Thoma
6. Luke Wankmüller
8. Niels Langeveld

Standings TCR Germany 2018
1. Harald Proczyk 185
2. Niels Langeveld 163
3. Luca Engstler 159
 
Calander 2018 TCR Germany
03.08. - 05.08. Nürburgring
17.08. - 19.08. Zandvoort
07.09. - 09.09. Sachsenring
21.09. - 23.09. Hockenheimring

Quelle: Niels Langeveld Racing 
86c3def6 273e 4e9f 8932 599f80323851A dream finish was enacted by the Czech team Šenkýř Motorsport at Spa-Francorchamps. The Sunday race of the international series GT Open was started by Joel Eriksson from the second starting position and Richard Gonda held the same rank under the checkered flag in the finish. Their race with BMW M6 GT3 was no free of dramatic duels until the last kilometres before the finish, though.
 
Joel Eriksson was excellent already in the time practice where he fought with the other pilots for the best lap time, eventually achieving the second best after the BMW factory team Teo Martin. Thus the first row in the starting grid was occupied by German cars and a great duel was to be expected. The rival caused hard moments to the starting Eriksson already in the first curve.
 
“To start from the first row, the outside track, is not easy. I tried to get to the inside in the first curve but all around me had the same intention and I was pushed out of the ideal track. I lost six ranks and the Ferrari before me was quicker in the straights so I had to dive reasonably to bring the car in good condition to Richard,” described Eriksson his premiere start with BMW M6 GT3.
 
Seeing the situation in the race the chief engineer began to think up the best possible strategy. He let Eriksson drive long enough to have free track in the course of the stops at least for a couple of laps and then called him in the pits. The harmonised work of the mechanics and the effective change added new energy to the team and full attention of the Šenkýř Motorsport team was focused on Richard Gonda, who performe an exemplary ride on the seven kilometre long circuit, advancing to the third rank and until the last metres fighting with Lourençe Beirãe da Veiga in a factory BMW for the second rank.
 
“I pressed on him all the time, attacked curbs and drove stuck to his rear bumpers. It was a fantastic race which I enjoyed very much. I attacked him until the last lap and eventually managed to overtake him in the curves after the Kemmel straight. It is great satisfaction for us and I must thank the whole team and our sponsors and of course all who kept their fingers crossed for us watching the race on TV,” smiled the happy Richard Gonda.
 
“It was a great battle till the very end. TV viewers must have been thrilled. Both boys performed excellently at their first appearance at GT Open in Spa, not ranking worse than fourth in both the time practice and the two races. I raise my hat to them, the mechanics and all team members, ncluding sponsors, thanks to whom we can be here,” were the words of thanks of the highly satisfied Robert Šenkýř.
 
This season´s premiere of the Šenkýř Motorsport team at GT Open thus ended up with excellent result. After the fourth rank in the first race the whole team accompanied their pilots to the podium after the second race to share with them the joy and the drops of Champaign.

Links: 
www.senkyr-motorsport.com
www.facebook.com/SenkyrMotorsport
www.instagram.com/senkyrmotorsport
www.gtopen.net
https://www.facebook.com/richardgondaofficial/
http://www.joelerikssonracing.com/
https://www.bmw-motorsport.com

Quelle: Senkyr Motorsport
Start R2 Nbr 007Ein fantastisches Rennwochenende erlebten die Fans beim 7. und 8. Lauf des DMV GTC auf dem Nürburgring (08./09. Juni 2018). Am Ende siegte ein Audi und eine alte Lady.

Waren die letzten Läufe schon hart umkämpft, so gab es diesmal die nächste Steigerung. In den einzelnen Klassen und im Gesamtklassement war lange Zeit nicht klar, wer am Ende jubeln durfte.

In Qualifying 1 entschied die richtige Reifenwahl über Erfolg und Misserfolg. Für den Berliner Ronny C’Rock im Land-Audi GT3 ging auf Slicks die Rechnung auf: Mit einer Trainingsbestzeit von 1:57,368 Minuten sichert er sich die Pole-Position für Rennen 1. „Wir sind auf Slicks rausgegangen und haben gehofft, dass die Strecke weiter abtrocknet. Besonders auf der Hatzenbach-Gegengeraden hast du sonst verloren. Wir haben richtig gepokert und damit natürlich auch Glück gehabt“, beschreibt der mehrfache Weltmeister im Einparken den Erfolg.

Zweitschnellster wurde Kenneth Heyer mit dem Mercedes-AMG GT3 (équipe vitesse). Auch er startete auf Slicks und hoffte auf eine freie Runde. „Nur die Ideallinie war trocken. Es war viel Verkehr, sobald du überholen musst, ist die Chance vertan“, erklärte Heyer.

Aus der zweiten Startreihe startete Carrie Schreiner im schwarz-pinkfarbenen HCB-Rutronik Audi R8 LMS und Benni Hey (Porsche 991 GT3 R). Carrie verzog später etwas das Gesicht: „Es lief am Anfang nicht so gut, auf Regenreifen rauszugehen war eine Fehlentscheidung. Ich hatte nur eine freie Runde, durch den Räderwechsel habe ich wertvolle Zeit verloren – aber dafür war es ok!“

Im Rennen am Samstagmittag setzte sich Ronny C’Rock dann vom Start weg durch. Der Audi-Pilot kontrollierte von Beginn bis zum Ende das Feld und holte seinen zweiten Saisonsieg. Er profitierte auch davon, dass Carrie Schreiner beim Start nicht so gut wegkam und zwar aufholen konnte, sich am Ende aber mit Platz zwei begnügen musste.

Den letzten Podestplatz erkämpfte sich Benni Hey mit seinem Porsche 991 GT3 R, vor Kenneth Heyer. Nachdem der Mercedes-AMG GT3 am Vortag einen Unfall hatte, war er nicht mehr einsatzbereit und das Team setzte einen Mercedes SLS AMG GT3 ein, der eigentlich für Taxifahrten vorgesehen war. Doch wie stark die die Kombination Fahrer/Auto war, zeigte sich, als Heyer vom vorletzten Startplatz bis auf Rang drei vorfuhr. „Die alte Lady hat noch einmal gezeigt, wie schnell sie sein kann“, so Kenneth Heyer.

In den Klassen siegten Klaus Horn (Klasse 3), Georgi Donchev (Klasse 4), Max Aschoff (Klasse 5) und Kevin Arnold.

In Qualifying 2 war Carrie Schreiner schnellste der 26 Fahrerinnen und Fahrer. Sie setzte ihren HCB-Rutronik Audi R8 LMS GT3 mit einer Zeit von 1:55,916 Minuten auf die Pole-Position. Direkt dahinter der SLS mit Heyer am Steuer. Die zweite Startreihe teilten sich Max Aschoff und Benni Hey.

Ein ganz besonders glückliches Gesicht gab es nach dem Qualifying in der Box von HCB-Rutronik Racing: Evi Eizenhammer stellt ihren weißen Audi R8 LMS GT3 auf den siebten Startplatz. „Es lief sehr gut! Ich konnte frei fahren, habe meine gestrige Zeit um drei Sekunden verbessert und hoffe, auch im Rennen unter den ersten zehn ins Ziel zu kommen“, so Eizenhammer.
Das Rennen am Samstagnachmittag sollte bei besten Bedingungen dann ein Herzschlagfinale werden. „Es war vielleicht das beste Rennen was wir jemals im DMV GTC erleben durften. Man wusste gar nicht, wohin man im Live-Stream schauen sollte. Überall gab es tolle Zweikämpfe“, so Serienorganisator Ralph Monschauer.
Nachdem Carrie Schreiner den Start erneut nicht gut meisterte, sprintete Kenneth Heyer mit dem SLS vorneweg. Doch die 19-Jährige Rennamazone kam im Laufe der 15 Runden immer näher heran. Und was dann folgte, war Rennsport vom Feinsten. Live im Internet zu sehen.
Mit dem Messer zwischen den Zähnen griff Carrie Schreiner den anthrazitfarbenen Mercedes SLS GT3 speziell auf den letzten Rennrunden wieder und wieder an, musste sich dann aber dem erfahreneren Fahrer Kenneth Heyer geschlagen geben. „Ich wollte natürlich auch gewinnen, fand aber in Kenneth heute meinen Meister“, schmunzelt Schreiner nach dem Zieleinlauf. Jedoch: Nur 0,286 Sekunden betrug der Abstand auf das Siegerfahrzeug. Und Kenneth fand auch Lob für Carrie: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn das Rennen noch ein paar Runden länger gegangen wäre.“

Und auch um den letzten Podestplatz entbrannte ein harter Kampf. Benni Hey konnte bis kurz vor dem Ende seinen dritten Rang verteidigen und sich immer wieder gegen Max Aschoff wehren. Der Student griff mit seinem Sportwagen immer wieder an, doch Benniy Hey parierte routiniert. Doch schlussendlich ging der Praga vorbei und Aschoff zeigte sich im Ziel überglücklich. Erster Gratulant war dann Benni Hey – so ist das im DMV GTC! Fünfter hinter dem ehemaligen Langstrecken-Spezialisten Hey wurde Tommy Tulpe (HCB-Rutronik Audi R8 LMS GT3), der sein Ergebnis von Rennen 1 damit um einen Platz verbessern konnte. Als Sechster überquert Dietmar Haggenmüller im Mercedes AMG GT3 die Ziellinie. Auf den Plätzen sieben bis zehn fanden sich Markus Alber (Corvette Z.06R GT3), Alois Rieder aus Österreich (Porsche 997 GT3 R), Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3) sowie Gaststarter Georgi Donchev aus Bulgarien (Porsche 991 GT3 Cup).

Die Klassensieger des zweiten Rennens: Kenneth Heyer (Klasse 1, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, équipe vitesse), Pablo Briones (Klasse 3, Porsche 997 GT3 Cup, Joos Sportwagentechnik), Georgi Donchev (Klasse 4, Porsche 991 GT3 Cup, Schütz Motorsport), Max Aschoff (Klasse 5, Praga R1 Turbo) und Kevin Arnold (Klasse 6, Audi RS3 LMS TCR, HCB-Rutronik Racing).

In der Meisterschaft führt Kevin Arnold nach seinen zwei Siegen souverän das Klassement an. Dahinter folgen schon Sepp Klüber/Kenneth Heyer vor Claus und Christopher Dupré.

In drei Wochen werden die Karten neu gemischt im DMV GTC. Diesmal vom 29. bis 30. Juni 2018 im „Königlichen Park“ der italienischen Stadt Monza nordöstlich von Mailand.

Quelle: Motorsport XL
2017 Senkyr Motorsport BMW M3Gerade dank der internationalen Reputation als deutscher Qualitätshersteller und der zahlreichen Erfolge in den verschiedenen großen Rennserien, darunter DTM, ADAC GT Cup, FIA GT Weltmeisterschaft und TCR, hat sich der Name Drexler im Motorsport und der Automobilindustrie weltweit etabliert. So ist man mittlerweile nicht nur im europäischem Raum, darunter Italien, Österreich, Holland, Russland und Tschechien, sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus – in den USA, Australien und Japan mit einem geschulten Vertriebspartner vertreten.

Beginnend mit dem langjährigen Vertriebspartner in Tschechien – Senkyr Motorsport, wollen wir die Erfolgsgeschichten und Leistungsschwerpunkte der verschiedenen Vertriebspartner von Drexler Automotive in den nächsten Ausgaben näher beleuchten.

Bereits 1997 wurde Senkyr Motorsport gegründet; das Team ist Nachfolger des Rennteams von Jan Senkyr, dem European Circuit Champion 1981. Im Verlauf der seither 20 Jahre Firmenbestand konnte sich das Team mit Leidenschaft und Erfahrung an die absolute Spitze des Zentraleuropäischen Motorsports hochkämpfen.

Von dieser Leidenschaft abgeleitet, liegt das Hauptaugenmerk bei Senkyr Motorsport, heute unter der Geschäftsführung von Robert Senkyr, auf dem eigenen Rennteam und den damit verbundenen Leistungen. Dem Rennteam beizutreten oder zunächst mal einen der „sports driving courses” zu absolvieren, um eine sportliche und sichere Fahrweise zu erlernen bzw. diese zu verbessern, ist dabei nur eine der Möglichkeiten. Die Fahrtrainings reichen von Driftfahrten über Eisfahrten im Winter bis hin zu Trackdays und 1:1 Coachings – ausnahmslos unter der Leitung der erfahrenen Instruktoren. Egal ob als Fahrer oder Beifahrer im Rahmen einer Taxifahrt - Adrenalin und Fahrspaß pur sind hier garantiert!

Neben diesen Erlebnisleistungen bietet Senkyr auch den Verkauf von Hightech-Motorsport-Antriebskomponenten für Tuningfahrzeuge aller Marken und setzt hierbei verstärkt auf die Qualität und Erfahrung von Drexler, mit denen nun seit mehr als 15 Jahren eine solide und zukunftsträchtige Partnerschaft besteht. Aufgrund der eigenen Verbundenheit zur Marke BMW hat man insbesondere für BMWFahrzeuge spezielle Tuning- und Rennsportteile im Sortiment. Zudem ist Senkyr in der Konstruktion und Modifikation von BMW Trackday- und Rennfahrzeugen besonders versiert. Mittlerweile beschäftigt Senkyr Motorsport acht Mitarbeiter und hat gerade hohe Investitionen zur Erweiterung der Geschäftsgebäude getätigt, welche in naher Zukunft fertig gestellt werden. Hierzu gehörten ein neues Motorsport-Zentrum sowie eine neue Hauptgeschäftsstelle in Brünn (CZ).

Von 2002 bis 2003 konnte sich das Team in seinem BMW M3 die ersten beiden Titel zum Czech Republic Bergrennen Champion erkämpfen. Diese Bergrennen-Karriere erreichte ihren Höhepunkt mit zwei europäischen Meistertiteln in der Gesamtwertung für Tourenwagen 2003 bis 2004. Nachdem dieser Titel 2004 verteidigt werden konnte, legte das Team seinen Fokus wieder auf Rundstreckenrennen.

In kürzester Zeit fuhr sich das Team in die oberste Liga und in den Jahren von 2005 bis 2017 erkämpfte sich Senkyr zahlreiche tschechische und slowakische Meistertitel sowie viele Siege in den FIA Central European Zone Championships. 2015 ging Senkyr Motorsport geht mit seinem neuen BMWZ4-GT3-Werksauto im ADAC GT Masters an den Start. 2017 setzte man auf den BMW M6 GT3 – das neue GT-Fahrzeug von BMW Motorsport. Aktuell hält Senkyr alle Racing-Modelle von BMW in seinem Rennstall – den M3 E36 GTR, M3 E46 GTR, M3 E92 GTR, Z4 GT3 und den M6 GT3.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.drexlerautomotive.com oder unter www.senkyr.cz.

Drexler beim 24h Rennen Nürburgring 2018

Viele Drexler-Kunden konnten am Rennwochenende von 10. bis 13.Mai an der Nordschleife Top-Ergebnisse erzielen. So konnte Sorg Rennsport – das bekannte Rennteam wird seit mehreren Jahren von Drexler ausgestattet und seit 2017 nun auch offiziell gesponsert – gleich zwei Klassensiege einfahren, sowohl im BMW M235i Racing Cup als auch in der V4.

Auch der langjährige Kunde Schirmer Racing hat als Klassen-Zweiter mit dem BMW M4 und zudem Platz 4 mit dem BMW M2 tolle Ergebnisse zu feiern. Bei diesen Rennfahrzeugen wurden sowohl Drexler-Sperrdifferenziale als auch Drexler-Antriebswellen eingesetzt. Eine hervorragende Leistung, wenn man bedenkt, dass es hier im Laufe des konkurrenzstarken Rennens ein enges Messen mit dem Team der Mercedes-AMG Driving Academy gab, für das unter anderem Bernd Schneider am Lenker saß.

Der Gesamtsieg der 24h Nürburging ging an Manthey Racing – ein ebenfalls äußerst erfolgreiches Rennteam, das Drexler Automotive zu seinen langjährigen Kunden zählen darf. Drexler gratuliert allen Teams und Fahrern!

Quelle: Motorsport XL
fdecab6e a913 4a72 988a 6ae7c7cf4057The most beautiful circuit of the world: That is just one of the attributes the famous circuit in the Belgian Spa-Francorchamps can boast of. This Grand Prix circuit is very popular, both among the pilots and among the fans.

The Belgian speed temple will host the third event of the International GT Open this weekend and the starting field of 27 registered crews promising strong competition will also include a BMW M6 GT3 of the Czech Šenkýř Motorsport team.

As already announced, the pair Joel Eriksson and Richard Gonda will take turns at the steering when in their first joint start.

“We still consider ourselves newcomers to the GT open series but there are certain expectations on our side nevertheless. Our M6 GT3 is completely updated to the newest specification 2018, we have a good crew and are well prepared. We will see, we have to advance step by step, to cover the needed kilometres in the free practice and to prepare the correct car setting. In addition, as usual, the weather can have its say in Spa, but if everything fits well together, we have a chance to fight for a good result,” were the words of the team manager, Mr. Robert Šenkýř, before setting off for Spa.

“The preparations for GT Open began long before the season even started. Now after the FIA CEZ at the Red Bull Ring they have culminated – by a complex set of operations from the car revision via the logistic preparation and accommodation booking to communication and joint planning with BMW Motorsport. This is a large project and in Spa our team will be extended to twenty people,” was Šenkýř´s answer to the question about the demanding preparation for one of the top events of the season.

You can follow the activities of the Šenkýř Motorsport team live on the official stream or on TV Digi Sport, with the Czech-speaking speaker Martin Straka.

Schedule of week:
Friday 8.6.
11:30 – Free practice 1 – 60 min
14:35 – Free practice 2 – 60 min
17:20 – Free practice 3 – 40 min

Saturday 9.6.
10:15 – Qualifying 1 – 30 min
15:25 – Race 1 – 70 min

Sunday 10.6.
09:40 – Qualifying 2 – 30 min
14:30 – Race 2 – 60 min

Race online:
Livetiming: http://online.cronococa.com/
Youtube: https://www.youtube.com/user/GTOPENseries

Quelle: Senkyr Motorsport
OETTL fweisse 11f3048Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Mugello / Italien statt.

Der 5,2 Kilometer lange Kurs in der Nähe von Florenz, gilt als einer der schönsten, aber auch schwierigsten. Seit 1991 wird der Grand Prix von Italien dort ausgetragen. Das ganze Wochenende konnten sich die über 150.000 Motorrad Fans über herrliches Sommerwetter freuen.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing kam am ersten Trainingstag bestens zurecht. Zu jeder Zeit gehörte er zur Spitze. Die beiden Trainings schloss er auf den Rängen drei und vier, mit jeweils 0,4 Sekunden Rückstand ab. Doch das Zeittraining gestaltete sich schwierig. Durch die 1,2 Kilometer lange Gerade ist es ohne Windschatten kaum möglich eine Top Zeit zu schaffen. Zu Trainingsmitte konnte sich Philipp auf Platz acht nach vorne schieben. Doch der letzte Versuch misslang. Die Strategie war sehr unglücklich und er hatte ohne Windschatten nur noch eine Runde zur Verfügung. Diese brachte keine Zeitverbesserung, so dass der 22-jährige noch auf dem 20. Rang abrutschte.

Nach dem Start zum Rennen wurde Philipp in den ersten Kurven nach außen gedrängt und fiel bis auf die 29. Position zurück. Es dauerte bis zur Rennmitte bis der einzige Deutsche Teilnehmer erstmals in den Punkterängen lag. Fünf Runden vor Rennende hatte er 15 Plätze gutgemacht. Doch am Schluss unterliefen ihm einige Fehler und er rutschte noch auf den 19. Rang zurück. Nach dem guten Trainingsbeginn ein sehr enttäuschendes Resultat.

In der Gesamtwertung belegt Philipp den zehnten Platz. In zwei Wochen geht es in Barcelona mit dem Grand Prix von Katalonien weiter.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„ Eigentlich hat das Wochenende sehr gut begonnen. Am Freitag bin ich in beiden Trainings Top Zeiten gefahren. Am Samstag wurde es dann schwieriger. Die höheren Temperaturen haben das Gefühl für die Strecke verändert. Ich brauchte im Rennen ungewöhnlich lange um weiter nach vorne zu kommen. Am Ende war ich total ausgelaugt und konnte kaum noch attackieren. Für Barcelona muss ich alles etwas überdenken, um die guten Leistungen im Freien Training auch in Qualifying und Rennen umzusetzen.“

Ergebnisse:
1. Jorge Martin / SPA / Honda / 39`20.81
2. Marco Bezzecchi / ITA / KTM / 0.01
3. Fabio Di Giannantonio / ITA / 0.04
19. Philipp Öttl / GER / KTM / 15.95

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / ITA / 83
2. J. Martin / SPA / 80
3. F. Giannantonio /ITA/ 75
10. P. Öttl / GER / 36

Quelle: Öttl Motorsport
ddbdZurück vom Red Bull Ring, dem Heimrennen von raceunion Huber Racing-Teamchef Christoph Huber, steht kommendes Wochenende das nächste Highlight im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Programm. Auf dem Norisring hat diesmal das Team aus Neuburg am Inn sein Heimspiel. Das Rennwochenende in Nürnberg findet traditionell im Rahmen der DTM statt.
 
Vergangenes Jahr reisten 123.500 Motorsport-Fans ins fränkische Monaco - nicht ohne Grund. Die 2,3 km lange Strecke wirkt auf den ersten Blick recht unspektakulär, doch jeder Fahrer weiß, dass genau darin die größte Herausforderung liegt. Nirgendwo sonst stehen die Mauern so dicht neben der Ideallinie wie auf dem einzigen Stadtkurs der Porsche Carrera Cup-Saison. Wenige Millimeter entscheiden zwischen Bestzeit und abgefahrenem Spiegel. Bodenwellen machen die Strecke für die Piloten zudem zur Bewährungsprobe und jeder kleine Fehler kann sofort das Aus bedeuten.
 
Wie gut raceunion Huber Racing mit dieser Herausforderung klarkommt, zeigt die Bilanz aus dem Vorjahr. Zwei zweite Plätze stehen zu Buche und auch in der B-Wertung gab es einiges zu feiern. Wolfgang Triller, der amtierende Champion dieser Meisterschaft, erzielte 2016 auf dem Norisring einen Sieg und einen Podiumsplatz. Im zweiten Lauf gab es sogar doppelten Grund zu Freude, denn Wolf Nathan stand gemeinsam mit Triller auf dem Gentlemen-Podium. 
 
Heimspiel für Speerspitze Ammermüller
 
Die Augen sind an diesem Wochenende vor allem auf Michael Ammermüller gerichtet. Der Bayer aus Rotthalmünster ist aktuell Dritter der Fahrerwertung mit lediglich 26 Punkten Rückstand zur Tabellenspitze. In den Läufen sieben und acht der Saison 2017 ist das Ziel des 31-Jährigen klar: Boden auf die Spitze gutmachen und vielleicht sogar noch ein Wörtchen um die Halbzeitmeisterschaft mitsprechen. Dass er ein Könner auf Straßenkursen ist, hat Ammermüller nicht zuletzt 2017 mit seinem Sieg im Porsche Supercup auf der legendären Strecke im Fürstentum Monaco eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch seine Bilanz auf dem Norisring kann sich sehen lassen: 2014 erzielte er eine Pole Position und zwei Rennsiege.
 
Henric Skoog belegt derzeit Platz fünf in der Rookie-Wertung. Mit einem sauberen Wochenende auf dem Stadtkurs in Nürnberg ist ein Sprung unter die besten Drei in Reichweite. Der Schwede erreichte am vergangenen Rennwochenende auf dem Red Bull Ring mit Rang sieben sein bis dato bestes Ergebnis im Porsche Carrera Cup Deutschland und geht hochmotiviert in die vierte Saisonstation. Auch Teamkollege Ryan Cullen reist mit viel Rückenwind ins Fränkische Monaco. 2016 gelang ihm bei diesem Event erstmals der Sprung in die Top-5. Nach einem kniffligen Auftakt in die Saison 2017 ist das erneut die Ambition des amtierenden Champions der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East.
 
Angriff in der B-Wertung
 
Die beiden Gentlemen-Fahrer Wolfgang Triller und Wolf Nathan möchten an die Erfolge der bisherigen Saison anknüpfen. Für den Bayern Triller steht am Norisring sein Heimspiel auf dem Programm. Mit drei Siegen und insgesamt fünf Podiumsplatzierungen aus sechs Rennen 2017 ist er aktuell der erfolgreichste Pilot der B-Wertung und Tabellenführer dieser Meisterschaft. Auch Niederländer Nathan hat bereits drei Top-3-Platzierungen zu Buche stehen und hofft, auf dem Norisring weitere hinzuzufügen.
 
Das Qualifying für beide Läufe auf dem Norisring beginnt am Samstag, 1. Juli um 11:55 Uhr. Beide Rennen (Samstag, 1. Juli um 16:40 Uhr und Sonntag, 2. Juli um 13:05 Uhr) werden auf www.racecam.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/carreracupgermany live übertragen. Der zweite Lauf am Sonntag ist zudem bei SPORT1 live im TV zu sehen.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Nach meinem persönlichen Heimrennen hat jetzt das gesamte Team sein Heimspiel. Entsprechend wollen wir natürlich glänzen. Wir hatten am vergangenen Wochenende sehr viel Pech. Michaels Aufholjagd in beiden Rennen hat neben seinem Potenzial auch gezeigt, was in unserem Auto steckt. Nachdem wir uns vergangenes Jahr auf dem Norisring stark präsentiert haben, werden wir unser Bestes geben, es dieses Jahr noch zu toppen. Die Atmosphäre auf dem Stadtkurs ist einfach einzigartig. Nicht umsonst wird der Norisring auch das fränkische Monaco genannt. Wir sind top vorbereitet und können es kaum erwarten, dass es wieder losgeht."

Quelle: adrivo Content & Media
08ASSEN17 3 7544Am Wochenende fand in Assen mit dem achten Saisonrennen der Grand Prix der Niederlande statt. Seit Beginn der Motorradweltmeisterschaft im Jahr 1949, ist Assen der einzige Ort der ununterbrochen einen WM-Lauf ausgetragen hat. An allen drei Tagen herrschte wechselhaftes Wetter. Dennoch kamen allein am Renntag über 105.000 Motorrad Fans. Sie wurden mit spannenden Rennen bis zur letzten Rennrunde in allen drei Klassen verwöhnt. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing überzeugte gleich im ersten Training mit der Bestzeit. Am Samstag regnete es dann den ganzen Tag. Der 20-jährige tat sich bei den rutschigen Bedingungen ungewohnt schwer. Darum erreichte er im  Zeittraining nur den enttäuschenden 26. Startplatz. Am Sonntag morgen besserte sich das Wetter und die Strecke war nur noch an einigen Stellen feucht. Der Rennverlauf war für den einzigen deutschsprachigen Teilnehmer der Moto3 Klasse ähnlich wie vor zwei Wochen in Barcelona. Nach schlechten Start beendete er die erste Runde nur auf Rang 28. Dann folgte die gewohnt starke Aufholjagd die ihn nach 22 Runden bis auf Rang elf nach vorne brachte. Wie schon in Spanien fuhr er zwar genauso schnell wie die Spitzengruppe, jedoch konnte er den Rückstand aus den ersten Runden nur noch reduzieren. Eine Pause gibt es für Philipp und sein Team nicht. Bereits in der kommenden Woche geht es mit dem Grand Prix von Deutschland am Sachsenring weiter.

Philipp Öttl nach dem Wochenende in Assen:
„Nach der Bestzeit am Freitag morgen habe ich mir ein besseres Wochenende erwartet. Doch mit den wechselhaften Bedingungen habe ich mich schwer getan. Gut das unser Rennen dann unter trockenen Bedingungen stattgefunden  hat. Dort konnte ich noch das maximale aus dem schlechten Startplatz machen. Jetzt freue ich mich auf unser Heimrennen am Sachsenring. Die Strecke gefällt mir und ich will vor den heimischen Fans eine überzeugende Leistung zeigen.“

Quelle: Öttl Motorsport
01Am kommenden Wochenende findet in Assen mit dem achten Saisonrennen, der Grand Prix der Niederlande statt. Seit Beginn der Motorradweltmeisterschaft im Jahr 1949, ist Assen der einzige Ort der ununterbrochen einen WM-Lauf ausgetragen hat. 2009 hat Philipp Öttl auf dem Traditionskurs, im Rahmen des ADAC Junior Cups, sein erstes Strassenrennen gewonnen.

Auch im Red Bull MotoGP Rookies Cup stand er mehrmals auf dem Podium. Beim diesjährigen WM Lauf möchte der 21-jährige wieder in der Führungsgruppe um ein Top Resultat kämpfen.



Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
Weidt Alzen Nrburgring 18Was für ein Drama beim DUNLOP 60. Im Rahmen des Motorsport XL Weekend fand am 10. Juni 2017 der vierte Lauf des Endurance-Rennen auf dem Nürburgring statt. Und am Ende mussten sich Uwe Alzen und Suzanne Weidt wegen eines Boxenstoppfehlers geschlagen geben.

Das Konzept vom DUNLOP 60 ist relativ einfach. Ein 60 Minuten-Rennen mit ein oder zwei Piloten und einem Boxenstoppfenster von der 25. bis zur 35. Rennminute. Dazu gibt es 120 Sekunden Mindestzeit zwischen Einfahrt und Ausfahrt Boxengasse. Und dabei ist zu beachten, dass 120 Sekunden eben nicht 1 Minuten und 20 Sekunden sind. Doch davon später mehr.

Wie üblich fand am Freitagabend das Qualifying statt. Uwe Alzen war das Maß der Dinge auf dem 5,137 Kilometer langen GP-Kurs in der Eifel. Erst kurzfristig entschied man sich im Team von Spirit Racing den ehemaligen DTM-Piloten auch im Rennen einzusetzen. Mit Suzanne Weidt teilte er sich während des Rennens das Cockpit. Teameigentümer Dietmar Haggenmüller: „Wir schauen gerade, wie wir zusammen etwas aufbauen können und Uwe kann uns dabei helfen. Er weiß was er macht und kennt sich hervorragend aus.“

Aber nicht nur in der Organisation wusste Uwe Alzen was zu tun ist. Er stellte den pink-farbenen Lamborghini mal eben auf die Pole Position. Seine Zeit mit dem Huracan GT3: 1:53,894 Minuten!

"Ich saß zum ersten Mal in einem Mittelmotorauto. Der Huracan lässt sich schön fahren, sieht toll aus und hat eine gute Balance", so der Sieger der 24h Nürburgring von 2010. Und seine Teamkollegin Suzanne Weidt konnte nur noch staunen: „Wahnsinn!“

Der Nachbar von Weidt und Alzen in der ersten Startreihe war der Audi R8 LMS des Duos Tommy Tulpe/Fabian Plentz. Reihe zwei teilten sich das Gespann Sepp Klüber/Kenneth Heyer (Mercedes AMG-GT3 - equipe vitesse) und Oliver Engelhardt/Manuel Lauck im Lamborghini Huracan Super Trofeo (GetSpeed Performance).

Am Samstagnachmittag kam es dann zur großen Show und natürlich lagen Freud und Leid erneut nah beieinander. Uwe Alzen und Fabian Plentz lieferten tollen Motorsport. Und auch dahinter gab es Kämpfe um jeden Zentimeter Boden.

Dann kam es zum Boxenstoppfenster und Uwe Alzen steuerte den Lamborghini an die Boxen. Dort kam es in der Folge zum Fehler, der dem Team den Sieg kostete. Suzanne Weidt wurde vom Mann an der Uhr 34 Sekunden zu früh wieder ins Rennen geschickt. Laut Reglement bekommt man für jede Sekunde zu wenig fünf.

Dazu Organisator Ralph Monschauer: "Da war das Team nicht alleine. Diese hatten wir bisher schon viermal. Ich kenne schon die Reaktionen der Teams. Hintergrund ist, dass die Zeit 120 Sekunden beträgt. Leider wurde es schon oft auf der Stoppuhr mit 1:20 Minuten verwechselt. Aber das sind halt nur 80 Sekunden. Aber wie gesagt, das passierte schon anderen Teams."

Somit gewann das amtierende Meisterteam HCB Rutronik Racing mit Plentz und Tulpe den vierten Saisonlauf und holte sich die volle Punktzahl. Damit verteidigte Tommy Tulpe auch die Meisterschaftsführung.

Dahinter wurde es richtig turbulent. Auf dem dritten Rang richtete sich zunächst Manuel Lauck auf dem Lamborghini ein. Aus der Tiefe des Raums näherte sich aber schon Wim de Pundert mit seinem HTP-Mercedes AMG GT3. Vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gegangen, lag er zunächst auf dem fünften Rang.

In der dritten Runde schnappte sich der Niederländer seinen Markenkollegen Josef Klüber, im achten Umlauf musste Manuel Lauck im Lamborghini dran glauben. Den dritten Rang hielt er immerhin bis zur 20. Runde. Dann musste er Kenneth Heyer, der Klüber im Cockpit abgelöst hatte, passieren lassen. Durch das Mißgeschick der Lambo-Mannschaft um Uwe Alzen und Suzanne Weidt sollte er am Ende dennoch auf dem Podium stehen.

Auch die zweite Lamborghini-Mannschaft um Manuel Lauck und Oliver Engelhardt absolvierte den Boxenstopp zu schnell. Das Gigaspeed Team GetSpeed Performance unterbot die Mindeststandzeit jedoch nur um ein moderates Sekündchen und kam mit einer 5-Sekundenstrafe davon. Hierdurch verloren Engelhardt / Lauck einen Platz an das Duo Blessing / Lauck. Für Doppelstarter Lauck kein Problem. Für Karlheinz Blessing war es der dritte Sieg in der Serie.

Kein Glück hatte Claudia Hürtgen. Nachdem sie von Timo Scheibner den BMW Z4 GT3 übernommen und einige schnelle Runden gedreht hatte, fuhr sie in die Boxen und stellte ihr Auto mit Bremsproblemen ab. "Das ist natürlich sehr schade für das Team aber so ist es manchmal im Motorsport. Mir hat die Serie aber viel Spaß gemacht und gerne würde ich das noch einmal wiederholen." Die Klasse 8 gewann derweil Benni Hey vor Marc Asbeck im Mercedes AMG GT3 von Black Falcon.

In der Meisterschaft führt nach vier Rennen nun Tommy Tulpe mit 87,50 Punkten vor seinem Teamkollegen Fabian Plentz. Platz drei teilen sich gleich drei Fahrer: Karlheinz Blessing, Manuel Lauck und Max Aschoff. Suzanne Weidt folgt auf Platz sechs.

Das nächste Rennen findet am 08. Juli 2017 auf dem Hockenheimring statt.

Stimmen zum Rennen:
Uwe Alzen, Lamborghini Huracan GT3:
"Schade, wir hatten ein gutes Paket und hätten gewinnen können. Suzanne ist um ihr Leben gefahren. Das muß man klar sagen. Mega, Mega, Mega-Leistung. Selbst wenn wir nicht gewonnen hätten: Eine Platzierung unter den ersten Drei wäre ein Mega-Erfolg gewesen. Umso schlimmer ist dann, wenn es nicht passt. Da muß sich einer eklatant auf der Uhr verlesen haben. Unser Fehler. Zur Serie muss ich sagen: Ich hatte das erste Mal seit langer Zeit wieder viel Spaß. Die Truppe um Ralph Monschauer macht das hier sehr gut. Ich würde gerne wiederkommen. Wir müssen mal schauen, was ich da mit Dietmar Haggenmüller und meinem eigenen Team machen kann."

Fabian Plentz, Audi R8 LMS:
"Wir haben beim Boxenstopp ungefähr acht Sekunden verloren. Das Auto ist nicht direkt gestartet. Aber sonst war es ein guter Boxenstopp. Beide Stints gut gefahren. Tommy hat fast 30 Sekunden auf den Lamborghini aufgeholt."

Manuel Lauck, Lamborghini Huracan Super Trofeo:
"Ich weiß nicht, wie es zur Unterschreitung der Standzeit beim Boxenstopp gekommen ist. Möglicherweise habe ich den Speedlimiter zu früh gedrückt und entsprechend hat die Zeit nicht gepasst."

Max Aschoff, Praga R1 T:
"Es lief eigentlich ganz gut. Den Start habe ich ein bißchen verpennt. Danach habe ich relativ zügig zwei Plätze gutgemacht. Danach wurde es ein bißchen zäh, weil die sich dann mehr gewehrt haben. Einen GT3 zu überholen ist schwer. Ich komme vielleicht besser aus der Kurve raus. Aber nach zwei, drei Metern stehen die wieder richtig und gehen dann ab wie eine Rakete. Ich hatte neue Reifen drauf, habe die aber am Anfang hinter den Jungs verbraten. Sonst wäre vieleicht eine 1:58er Zeit möglich gewesen."

Claudia Hürtgen, BMW Z4 GT3:
"Ich hatte ein technisches Problem mit der Bremse. Ich weiß nicht, was es war und habe lieber die Box angesteuert."

Benni Hey, Porsche 991 GT3 Cup:
"Ich bin sehr zufrieden. Fünfter im Gesamtklassement und die Klasse gewonnen. Das Auto ließ sich gut fahren, der Stopp war okay. Ich kann mich nicht beschweren."

Quelle: Motordsport XL
Start R2 Nbr 01Ein voller Erfolg war das vierte Rennwochenende des DMV GTC auf dem Nürburgring. 26 GT- und Sportwagen machten die Rennen zu einem Fest für Fans und Fahrer. Land Motorsport konnte mit Ronny C’Rock einen Doppelsieg feiern. Dazu gab es einige bekannte Top-Piloten und mit Bentley tolle Fahrzeuge für die Rennleitung.

Für DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer war es ein hervorragendes Erlebnis: „Wir sind nicht nur mit unseren beiden Serien hier, sondern auch Veranstalter des gesamten Motorsport XL Weekend am Nürburgring. Dass es so gut laufen würde und wir solch ein fantastisches Starterfeld präsentieren können, hätten wir nicht zu träumen gewagt.“

Die Starterliste umfasste unter anderem sechs Audi R8 LMS, vier Mercedes AMG-GT3, zwei BMW Z4 GT, zwei Lamborghini Huracan, acht verschieden Porsche-Modelle und dazu noch Pagani Zonda, Pumaxs RT oder Praga R1 Turbo.

Und nicht nur die Quantität stimmte – auch die Qualität war klasse. Die Rennen waren in den einzelnen Klassen spannend und ausgeglichen.

Mann des Wochenendes war auf jedenfall wieder Ronny C’Rock. Mit dem letztjährigen Siegerauto des ADAC GT Masters rockte er die Rennen: „Land Motorsport hat mir den Audi R8 LMS natürlich auch bestens präpariert dort hingestellt. Sie profitieren natürlich von ihrer Erfahrung auf dem Nürburgring“, so der Berliner.

Ronny C’Rock holte für beide Rennen des DMV GTC die Pole Position und nutzte diesen Vorteil auch für die Rennen aus. Mit zwei Siegen bekam er die Maximalzahl von 50 Zähler zur Meisterschaft hinzu. Wageneigentümer Stefan Eilentropp, der erst in Hockenheim wieder ins Lenkrad greift, war stolz auf die Leistung seines Schützlings.

Der zweite Mann des Wochenendes war Fabian Plentz. Im unterlegenen Audi R8 LMS ultra hatte er das Abo auf Platz zwei für die beiden Zeittrainings-Sitzungen und die beiden Rennen. Plentz startet jedoch in der GT3-Klasse 8 und muss sich dort der „Balance of Performance“ unterwerfen. Hat also einen Air Restrictor und Gewichtsvorgaben zu erfüllen, die Ronny C’Rock nicht hat. Plentz dominierte die Klasse 8 und holte sich auch dort seine 50 Punkte und übernahm am Ende des Tages die Meisterschaftsführung. Doch dazu später mehr.

Dritter Mann auf dem Podest von Rennen 1 war Peter Schmidt. Der Teameigentümer von Car Collection teilte sich am Wochenende das Cockpit mit Dimitri Parhofer und zeigte nach Platz drei im Qualifying eine starke Leistung im Rennen und wurde mit seinem Audi R8 LMS Zweiter seiner Klasse 10.

Tommy Tulpe machte mit Platz vier den Triumph von Audi perfekt. Mit seinem Audi R8 LMS kam er vor Benni Hey (Porsche 991 GT3 R – Platz zwei Klasse 8) auf Platz vier. Sechster wurde Dietmar Haggenmüller im Mercedes AMG-GT3. Er hatte sich prominente Verstärkung für sein Team mitgebracht. Das Brüderpaar Jürgen und Uwe Alzen kümmerte sich um das Team von Spirit Racing. Antonin Herbeck fuhr im Pagani Zonda auf Platz sieben vor Wim de Pundert im Mercedes AMG-GT3 von HTP Motorsport. Timo Scheibner holte sich Gesamtplatz acht, wurde aber im BMW Z4 GT3 sehr starker Dritter der Klasse 8. Sein Dauerkonkurrent Lars Pergande kam im Z4 auf Platz zehn.

Und auch die Klasse 7 war hart umkämpft. Hier war Andreas Sczepansky im Porsche 991 GT3 Cup das Maß der Dinge. Er verwies in Rennen 1 Alex Markin (Dupré Motorsport) und Karlheinz Blessing (GetSpeed Performance) auf die Plätze zwei und drei. Thomas Langer sammelte mit Platz vier aber noch wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Rennen 2 wurde bei besten Bedingungen und guter Kulisse am Samstagnachmittag gestartet. Vornweg die beiden oben beschriebenen Piloten Ronny C’Rock und Fabian Plentz. Diesmal aber Tommy Tulpe auf Rang drei und Platz zwei der Klasse 10. Er machte den erneuten Dreifacherfolg von Audi perfekt. Dahinter spielten sich allerdings ebenfalls wichtige Dinge ab. Denn auf Platz vier sah man schon Claudia Hürtgen. Im BMW Z4 GT3 wechselte sie sich im Cockpit mit Timo Scheibner ab. Und da sie beim Qualifying am Freitag nicht antreten konnte, musste die Aachenerin von ganz hinten das Rennen aufnehmen. Am Ende sah man den Z4 vom Team Schaller Motorsport auf Gesamtplatz vier und Platz zwei der Klasse 8. Direkt dahinter der Klassenkonkurrent Benni Hey vor Antonin Herbeck und Sepp Klüber (Mercedes AMG-GT3).

In der Klasse 7 war erneut Andreas Sczepansky ganz vorne zu finden. Diesmal aber sicherte sich Thomas Langer Platz zwei vor Alex Markin und Karlheinz Blessing (alle Porsche 991 GT3 Cup). Pablo Briones (Porsche 997 GT3 Cup) holte sich Platz fünf. Dafür gewann er die Wertung der weitesten Anreise. Pablo flog mal wieder aus Santiago de Chile ein, um bei den Rennen mitzufahren.

Ein Highlight waren sicherlich auch die Fahrzeuge für die Rennleitung Von Bentley Motors kamen drei Autos. Rennleiter Andreas Thamm setzte den Bentley Flying Spur W12 S als Führungsfahrzeug ein. Dazu den Continental Supersports als Safety Car und den SUV Bentley Bentayga als Medical Car. Zweites Highlight war wieder die Sommerparty, zu der die DMV GTC-Organisation am Freitagabend eingeladen hatte. Erneut war man wieder zu Gast in der DUNLOP Lounge.

In der Meisterschaft gab es nach acht Rennen nun ein Wechsel der Spitze. Neue Tabellenführer sind Fabian Plentz/Egon Allgäuer. Das Duo führt mit 158 Punkten die Wertung zur Saisonhalbzeit an. Der bisherige Tabellenführer Thomas Langer kommt auf 155 Punkte. Und dahinter liegt Tommy Tulpe auf Platz drei mit 152 Zählern. Und da am Ende des Jahres noch zwei Streichresultate aus zwei verschiedenen Rennwochenenden gestrichen werden, ist noch gar nichts entschieden!

Bereits am 07./08. Juli 2017 geht es weiter mit den Rennen 9 und 10. Dann ist man zu Gast bei den "Porsche Days" auf dem Hockenheimring.

Quelle: Motorsport XL
1111Für raceunion Huber Racing ging der Kampf im Porsche Carrera Cup Deutschland vom 9. bis 12. Juni auf dem Red Bull Ring in die dritte Runde. Über 10.000 Zuschauer waren am Wochenende bei schönstem Wetter nach Österreich in die Steiermark gereist, um die Piloten in Deutschlands schnellstem Markenpokal im Rahmen des ADAC GT Masters in Action zu sehen. Teamchef Christoph Huber und seine Truppe aus Neuburg am Inn brachten wieder ihre sechs Porsche GT3 Cup an den Start, um im über 30 Autos starken Feld um wertvolle Punkte in den vier Meisterschaftswertungen zu kämpfen.
 
Die A-Wertung
 
raceunion Huber Racing-Speerspitze Michael Ammermüller kam als Zweiter in der Meisterschaft mit der Mission an den Red Bull Ring, erneut um den Sieg zu kämpfen und an seine Serie von bisher drei Podestplätzen in der Saison 2017 anzuknüpfen. Doch der erstmalige Sprung auf das Podest der Rennstrecke in Österreich, die dem Bayer schon in der Vergangenheit kein Glück brachte, blieb verwehrt: Nach Problemen im Qualifying musste Ammermüller die beiden Rennen von den Positionen 30 beziehungsweise 22 in Angriff nehmen. Der 31-Jährige ließ sich davon nicht beirren und legte zwei beherzte Aufholjagden hin, an deren Ende die Plätze sechs und zehn sowie wichtige Zähler im Titelkampf standen.
 
Sein Teamkollege Ryan Cullen erlebte in Spielberg eine Achterbahnfahrt sondergleichen. Der Ire verpasste im Qualifying zwar zunächst die Top-10, feierte am Samstag nach einem starken Rennen mit Position fünf als stärkster der sechs raceunion Huber Racing-Piloten allerdings sein bestes Saisonergebnis. Im zweiten Lauf geriet der 26-Jährige im Zweikampf mit Teamkollege Henric Skoog aneinander, woraufhin das Rennen für den Schweden beendet war. Cullen selbst fiel kurz vor Rennende ebenfalls aus.
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Im Qualifying hatte ich Bremsprobleme, dadurch blockierte ein Rad. Ich konnte das Auto nicht mehr stoppen und landete im Kies. Dadurch war keine einzige schnelle Runde drin. In den Rennen war mein Auto perfekt und es ging in jeder Runde weiter nach vorne. Gleich in der ersten Runde habe ich so viele Autos überholt - ich konnte kaum mitzählen. Leider gab es in beiden Läufen Safety Car-Phasen, durch die mir weniger Zeit blieb, mich nach vorne zu kämpfen. Mit dem Ausgang des Wochenendes kann ich aber trotzdem zufrieden sein, denn ich habe aus der schwierigen Ausgangslage das Maximum herausgeholt."
 
 
Die B-Wertung
Mit dem dritten Sieg im sechsten Rennen setzte Wolfgang Triller seine Erfolgsserie in der B-Wertung auf dem Red Bull Ring nahtlos fort und baute seine Führung in dieser Wertung weiter aus. Am Sonntag lief es für den amtierenden Meister der B-Wertung nicht nach Plan. Nach einigen harten Duellen der Konkurrenz zog er sich einen Reifenschaden zu und verpasste das Podium der Gentlemen. Er blieb aber Führender der B-Wertung.
 
Wolf Nathan erlebte ein durchwachsenes Wochenende. Nach Problemen im Zeittraining zeigte der Niederländer zwei beherzte Rennen, konnte an seine drei bisherigen Podestplätze in der diesjährigen B-Wertung aber nicht anknüpfen. In der Wertung liegt er mit dem Viertplatzierten punktgleich.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Am Samstag lief alles ziemlich gut. Bei der Safety-Car-Phase hatte ich kein so glückliches Händchen, aber mit dem Sieg in der B-Wertung ist für mich alles gut ausgegangen. Mit dem zweiten Lauf bin ich dafür alles andere als zufrieden. Einige der Gaststarter sind äußerst aggressiv zu Werke gegangen und haben damit in den Kampf der regulären Fahrer, die um Meisterschaftspunkte fahren, eingegriffen. Das ist schon sehr ärgerlich, wenn man deshalb einen Reifenschaden hat und das Rennen mehr oder weniger abschreiben kann."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Für mich lief es am Red Bull Ring leider nicht nach Plan. Es war einfach nicht mein Wochenende nach dem Problem im Qualifying. Ich habe in beiden Rennen alles gegeben und konnte einige Plätze gutmachen, aber letztendlich konnte ich die Positionen nicht halten."
 
Die Rookie-Wertung
Rookie Henric Skoog zeigte auf dem Red Bull Ring ein starkes Wochenende. Der Schwede überzeugte als Zehnter mit der besten Startposition aller raceunion Huber Racing-Piloten für den ersten Lauf. Am Samstag erzielte er mit Position sieben nicht nur sein drittes Top-10-Ergebnis der Saison, sondern auch Platz zwei bei den Rookies. In Rennen zwei beendete die Kollision mit Cullen sein Rennen vorzeitig. In der Rookie-Wertung liegt er nach dem Rennwochenende in Österreich auf Rang vier.
 
Toni Wolf war nach dem Saisonauftakt in Hockenheim das zweite Mal für Teamchef Christoph Huber im Einsatz. Der 17-Jährige Porsche Cup-Neuling zeigte erneut eine steile Lernkurve und konnte mit Startplatz elf für den zweiten Lauf ein kleines Ausrufezeichen setzen. Nachdem er im ersten Rennen durch einen späten Fahrfehler aus den Punkterängen fiel, stellte er am Sonntag sein zweites Punkteresultat im vierten Rennen sicher.
 
Das sagt Henric Skoog: "Das erste Rennen war ziemlich gut und im zweiten war die Pace sogar noch besser. Ich habe gefühlt, dass ich schnell war und wollte an den Jungs vor mir vorbei. Aber durch den Ausfall kam es leider nicht dazu. Ich denke trotzdem, dass es ein positives Wochenende war. Im Qualifying gibt es noch Raum für Verbesserungen, abgesehen davon bin ich zufrieden."
 
Das sagt Toni Wolf: "Vergangene Woche hatte ich zwei Testtage, an denen ich mich gesteigert und bis auf eine halbe Sekunde an die Spitze herangefahren bin. Das habe ich im Qualifying umgesetzt und war damit für Rennen zwei auch schnellster Fahrer unseres Teams - darüber waren wir alle sehr happy. Mit dem 13. Platz im zweiten Lauf bin ich für das Wochenende sehr zufrieden. Vor allem für die wenigen Kilometer, die ich in dem Auto hatte. Die Arbeit des Teams hat mir sehr gefallen, es hat mir sehr geholfen."
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Insgesamt war es ein sehr schwieriges Wochenende für uns, an dem wir uns definitiv mehr erhofft hatten. Nach dem Qualifying brach für mich eine kleine Welt zusammen. Aber Michael hat in den Rennen einmal mehr klasse Leistungen gezeigt. Es war der Wahnsinn, wie er sich da nach vorne gekämpft hat! Sein Speed war sensationell, unter normalen Umständen hätte er gewinnen können. Damit haben wir einige Punkte geholt, mit denen wir anfangs nicht gerechnet hätten. In Sachen Pace sind Ryan und Henric an diesem Wochenende auch dort angekommen, wo wir hingehören. Im zweiten Lauf war es natürlich ärgerlich, dass die Beiden im Zweikampf aneinandergeraten sind und das Rennen nicht beenden konnten. Das sollte zwischen Teamkollegen nicht passieren. In der B-Wertung hat Wolfgang mit seinem Sieg am Samstag wieder eine starke Leistung gezeigt. Unter dem Strich denke ich, dass wir immer noch die bestmögliche Schadensbegrenzung betrieben haben. Michael ist als Dritter weiterhin im Kampf um die Meisterschaft und Wolfgang hat seine Führung in der B-Wertung verteidigt."

Porsche Carrera Cup Deutschland-Kalender 2017 

06.05.-07.05.2017   Hockenheimring
20.05.-21.05.2017   Lausitzring
10.06.-11.06.2017   Red Bull Ring/Österreich
01.07.-02.07.2017   Norisring
15.07.-16.07.2017   Nürburgring
09.09.-10.09.2017   Nürburgring
16.09.-17.09.2017   Sachsenring
14.10.-15.10.2017   Hockenheimring

Quelle: adrivo Content & Media
HP 03 04Beim zweiten von sieben Rennwochenenden stand das Österreich-Gastspiel der ADAC TCR Germany am Red Bull Ring am Programm. Mitten in der Steiermark erstreckt sich der spektakuläre Rundkurs über 4,318 hügelige Kilometer, in dessen unmittelbarer Nähe der HP Racing-Pilot Hari Proczyk geboren ist. Im weiteren Rahmenprogramm wurden auch zwei Läufe zur GT4 European Series ausgetragen indessen HP Racing auch einen Porsche Cayman einsetzte. Mit der erstmaligen Fahrerpaarung Wolfgang Risch und Coach McKansy galt es vor allem Rennpraxis zu sammeln und Zweikämpfe zu trainieren. Risch, der erst sein zweites Rennen bestritt und McKansy, der normalerweise im GT Sportsclub seine Runden dreht, setzten ihre Ziele in den Trainings sowohl auf nasser als auch trockener Strecke um und fuhren in der AM-Klasse jeweils die Startplätze fünf im Qualifying heraus.

Eine wegen einer Kollision in der ersten Kurve verhängte Drive-Through-Strafe im ersten Rennen verhinderte eine Platzierung auf dem Podium.

Trotz der sehr harten Entscheidung der Rennleitung fuhren die beiden HP Racing-Piloten fehlerfreie Stints und erreichten schließlich den 6.Platz in der AM. Diese Platzierung belegte das Duo auch beim Sonntagsrennen.

In der ADAC TCR begann das Wochenende für Hari Proczyk, der erstmals mit einem sequentiellen Getriebe in seinem SEAT Leon fuhr, nicht nach Wunsch. Schwierigkeiten mit dem Differential sowie dem Setup ließen ihn in den Trainingslisten im hinteren Feld aufscheinen. Besser funktionierte es im Zeittraining wo er nur sehr knapp das Top-Qualifying verpasste. In einem turbulenten Rennen mit vielen Rad an Rad-Duellen kämpfte sich Proczyk von Startplatz 18 bis auf den 10. Platz durchs Feld.

Beim Start ins zweite Rennen unterlief ihm jedoch ein Fehler, der die Hoffnungen auf ein ähnliches Ergebnis zunichte machte. Bei einer Abänderung des Startprozedere würgte er dabei den Motor ab und fiel bis auf Rang 32 zurück. Mit einem sensationellen Speed und einer beeindruckenden Aufholjagd ging es bis auf Platz 21 nach vor. Bei einer der vielen Kollisionen beschädigte er sich dabei aber bei seinem SEAT Leon die Bremsbelüftung was zur Folge eine nicht funktionierte Bremse hatte. Aus sicherheitsrelevanten Gründen stellte Proczyk schließlich seinen Boliden in der Box ab. Beide Wertungsläufe gewann der Brite Josh Files.

Harte Arbeit wartet für Teamchef Hari Proczyk und seiner Crew bis zum nächsten Lauf in Oschersleben Anfang Juli um vor allem im Qualifying wieder konkurrenzfähig zu sein.

Quelle: HP Racing
07Montmelo17MgpAVINTIA 9521Der siebte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Barcelona statt. Die 4,7 Kilometer lange Strecke in Montmelo ist seit 1992 Austragungsort für einen Motorrad Grand Prix. Sommerliche Temperaturen und die Aussicht auf spannende Rennen bescherten dem Veranstalter mehr als 175.000 Zuschauern an den drei Tagen. Nach den drei freien Trainings erreichte Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing mit 0,8 Sekunden Rückstand den zehnten Rang. Im Zeittraining verbesserte er seine Zeit erneut und belegte bis zur letzten Minuten den starken sechsten Platz. Wie schon in Mugello vor einer Woche, verbesserten sich dann in einer Windschattenschlacht 22 Fahrer auf ihrer letzten Runde und Philipp rutschte auf Rang 17 zurück. Durch Strafen einiger Fahrer startete er zum Rennen vom 15. Startplatz. Nach einen schlechten Start versuchte der 21-jährigen beim Anbremsen der ersten Kurve noch möglichst viele Positionen gutzumachen. Dabei kam er von der Strecke ab und reihte sich erst an 29. Stelle wieder ein. Wie schon so oft, startete der KTM Fahrer eine beachtliche Aufholjagd. Trotz fehlenden Windschatten fuhr er alle Lücken zu. Nach acht Runden hatte er schon 13 Plätze aufgeholt. Dann musste er bis zur nächsten Gruppe drei Sekunden gutmachen. Im Anschluss überholte er noch drei Konkurrenten und überquerte als 13. die Ziellinie. Ab der fünften Rennrunde bis kurz vor Rennende fuhr er identische Rundenzeiten wie die Spitze. In der Gesamtwertung blieb der einzige deutschsprachige Teilnehmer der Moto3 Klasse auf dem 13. Rang. Nach einen Tag Pause geht es für Philipp mit einen zweitägigen Test in Barcelona weiter. Der nächste WM-Lauf findet am 25. Juni in Assen / Niederlande statt.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Ab dem nächsten Rennen muss ich mit meinem Team noch mehr an der richtigen Strategie für das Zeittraining arbeiten. Bei so schnellen Rennen wie hier in Barcelona, konnte ich den Rückstand aus der ersten Runde nicht mehr aufholen. Darum liegt der Fokus auf einen besseren Startplatz. Beim Test in den nächsten Tagen wollen wir veruschen die Moto3 KTM noch konkurrenzfähiger machen.“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 42`11.84
2. Romano Fendati / ITA / Honda / 0.19
3. Jorge Martin / SPA / Honda / 0.27
13. Philipp Öttl / GER / KTM / 8.63

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 133
2. R. Fenati / ITA / 88
3. A.Canet / SPA /85
13. P. Öttl / GER / 25

Quelle: Öttl Motorsport
1136 - so viele Positionen hat raceunion Huber-Pilot Michael Ammermüller dieses Wochenende in den beiden Rennen am Red Bull Ring gutgemacht. Zu den 24 Positionen von gestern kamen heute stolze zwölf weitere hinzu. Die Ausgangslage war auch im zweiten Rennen alles andere als ideal. Ammermüller nahm das Rennen vom denkbar ungünstigen Startplatz 22 in Angriff, pflügte durch das Feld und schaffte nach 19 Runden den Sprung unter die besten Zehn.
 
Seine Aufholjagd wurde erneut durch zwei Safety-Car-Phasen unterbrochen. In Runde fünf drehte sich Henric Skoog von der Strecke. Der Schwede war bis zu dem Zeitpunkt auf Position elf stärkster raceunion Huber-Pilot. Teamkollege Toni Wolf kam als 13. ins Ziel und wurde drittbester Rookie, während der Ire Ryan Cullen in der letzten Runde ausschied, jedoch als 26. gewertet wurde. Wolfgang Triller, Spitzenreiter in der B-Wertung, verlor nach einer Berührung und einem daraus resultierenden Reifenschaden an Boden und beendete das Rennen auf dem 19. Platz. Wolf Nathan überquerte als 22. die Ziellinie.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Michael hat einmal mehr eine klasse Leistung gezeigt. Nach der beeindruckenden Leistung gestern hat er heute von Startplatz 22 den Sprung in die Top-10 geschafft. Damit haben wir einige Punkte geholt, mit denen wir anfangs nicht gerechnet hätten. Henric und Ryan haben sich im Zweikampf leider gegenseitig berührt, mit dem Ausgang, dass Henric ausgeschieden ist. Wolfgang hatte ein schwieriges, sehr kampfbetontes Rennen. Wolf zeigte mit Platz 22 und Rang sechs in der B-Wertung eine solide Leistung."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Leider konnte ich heute nicht so viele Plätze gutmachen wie gestern. Die Safety-Car-Phasen heute haben mir erneut nicht in die Karten gespielt. Insgesamt haben mir dadurch fünf Runden gefehlt, um mich weiter nach vorn zu kämpfen. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Ausgang, denn ich habe das Maximum aus der schwierigen Ausgangslage herausgeholt."
 
Fahrer Ergebnis Startpos. Schn. Rnd.
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P22
P6 (B-Wertung)

P29

1:32.163

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P19
P4 (B-Wertung)
P17

1:32.621

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
ausgeschieden

P12

1:32.658

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
P13

P26

1:31.658

Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P11

P13

1:31.869

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P22

P10

1:31.386


Quelle: adrivo Content & Media
cdVon 30 auf 6: Michael Ammermüller gelang eine fantastische Aufholjagd beim ersten Rennen des Porsche Carrera Cup auf dem Red Bull Ring. Nach Problemen im Qualifying musste der 31-Jährige im Auftaktrennen aus der letzten Reihe starten. Ammermüller verbesserte sich bereits in der ersten Runde um elf Positionen. Nach 14 Umläufen inklusive einer späten Safety-Car-Phase belegte der raceunion Huber Racing Pilot den sechsten Platz.
 
Für das beste Ergebnis der Mannschaft von Teamchef Christoph Huber bei dessen Heimspiel sorgte Ryan Cullen. Der Ire machte nach Start von Platz 14 neun Positionen gut und sammelte mit dem fünften Rang wichtige Meisterschaftspunkte. Henric Skoog wurde ausgezeichneter Siebter und belegte damit den zweiten Platz in der Rookie-Wertung.
 
Wolfgang Triller beendete das Auftaktrennen in Österreich auf Platz 13 und sicherte sich damit den Sieg in der B-Wertung, in der er seine Meisterschaftsführung weiter ausbauen konnte. Der Sportsender Sport1 überträgt das zweite Österreich-Rennen des Porsche Carrera Cup am Sonntag, 11. Juni ab 14:30 im Free-TV.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Nach dem Qualifying ist eine kleine Welt für mich zusammengebrochen - aber jetzt bin ich einfach nur glücklich. Wahnsinn, wie sich Michael nach vorne gekämpft hat! Sein Speed war sensationell, unter normalen Umständen hätte er gewinnen können. Ohne das Safety Car wäre er vielleicht noch ein paar Plätze weiter nach vorne gekommen. Ich bin auch happy, dass Ryan und Henric jetzt dort angekommen sind, wo wir hingehören. Und Wolfgang hat wieder die B-Wertung gewonnen - an dem führt hier kein Weg vorbei, der ist ultra-schnell unterwegs. Wir wollen das Positive ins nächste Rennen mitnehmen und unseren Gästen hier eine tolle Show bieten."
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Im Qualifying hatte ich Bremsprobleme, dadurch blockierte ein Rad. Ich konnte das Auto nicht mehr stoppen und bin im Kies gelandet. Deshalb konnte ich keine einzige schnelle Runde fahren und musste von Platz 30 ins Rennen gehen. Gleich in der ersten Runde habe ich so viele Autos überholt - ich konnte kaum mitzählen. Mein Auto war perfekt, dann ging es in jeder Runde weiter nach vorne. Das Safety Car war am Ende etwas lange auf der Strecke, aber insgesamt bin ich zufrieden."
 
Fahrer Ergebnis Startpos. Schn. Rnd.
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P20
P7 (B-Wertung)

P27

1:33.728
Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P13
P1 (B-Wertung)
P19 1:32.165
Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P7

P10

1:31.666

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
P5

P14

1:31.578

Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P24

P15

1:32.061

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P6

P30

1:31.549


Quelle: adrivo Content & Media
06Mugello17M3 4052Trotz Führung zwei Runden vor Schluss, blieb starke Leistung unbelohnt.

Seit 1991 wird der Grand Prix von Italien in Mugello ausgetragen. Die Rennstrecke in der Toskana, in der Nähe von Florenz, gilt als eine der schönsten, aber auch schwierigsten. An allen drei Tagen wurden die 165.000 Motoradfans mit besten Wetter verwöhnt. Nach seinem zweifach gebrochenen Schlüsselbein, hoffte Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing, erstmals wieder an seine Form vor der Verletzung anknüpfen zu können. Das er auf einen guten Weg dazu ist, bewies der fünfte Rang nach dem dritten freien Training. Dabei büßte er nur 0,3 Sekunden auf die Bestzeit ein. Im Zeittraining belegte er bis zur letzten Minuten den neunten Platz, obwohl ein missglücktes Überholmanöver auf seiner schnellsten Runde einige Zehntel kostete. In einer Windschattenfahrt verbesserten in der letzten Runde mehr als 20 Fahrer ihre Zeiten, so dass der Ainringer noch auf den 16. Rang zurückfiel. Beim Start zum 20 Runden Rennen fiel Philipp im Verlauf der ersten Runde bis auf den 22. Rang zurück. Doch ab der vierten Rennrunde machte er ständig Plätze gut. Zu Rennmitte hielt er sich bereits unter den besten 15 auf. Fünf Runden vor Rennende erreichte der 21-jährige die Top 10. Immer waren noch 22 Fahrer dicht beisammen. Beim Windschattenfahren auf der 1200 Meter langen Geraden wechselten die Positionen pausenlos. Sensationell übernahm der KTM Fahrer in der drittletzten Runde die Führung. In der Schlussphase ging es nicht mehr um schnelle Zeiten. Es wurde an jeden Streckenabschnitt attackiert. Leider fiel Philipp in der letzten Runde noch bis auf den 14. Platz zurück. Auf dem Sieger verlor er 1,5 Sekunden. Seine starke Aufholjagd wurde somit lediglich mit zwei WM Punkten belohnt. Da konnte auch die zweitschnellste Rennrunde nicht versöhnen. Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem Grand Prix von Katalonien in Barcelona in der Motorrad Weltmeisterschaft weiter.

Philipp Öttl nach dem Wochenende:
„ Ich konnte dieses Wochenende zeigen, dass ich bereits wieder schnell genug bin. Von Platz 22 auf 1 war eine starke Leistung. Dennoch kann ich nicht zufrieden sein. In den letzten beiden Runden habe ich nahezu alles wieder verloren. Ich muss im Finish noch stärker werden. Das will ich nächste Woche in Barcelona besser machen. Meine KTM war das ganze Wochenende sehr konkurrenzfähig. Dafür möchte ich mich bei meinen Team bedanken.“

Ergebnisse:
1. Andrea Mignio / ITA / KTM / 39`43.96
2. Fabio Di Giannantonio / ITA / Honda / 0.03
3. Juanfran Guevara / SPA / KTM / 0.16
14. Philipp Öttl / GER / KTM / 1.52

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 108
2. A. Canet / SPA / 74
3. F.Giannantonio/ITA/71
13. P. Öttl / GER / 22

Quelle: Öttl Motorsport
ct 650x433 fdb4 sorg 24h 040 adorf collard weidinger bovingdon sorgMit gleich zwei Klassensiegen für Securtal Sorg Rennsport endete das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Vor 205.000 Zuschauern hatte die Wuppertaler Mannschaft sowohl bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) als auch bei den Turbo-Specials bis 4000 ccm (Klasse SP8T) die Nase vorn. Dazu gab es noch einen Podiumsplatz bei den hubraumstärksten Produktionswagen bis 3500 ccm (V6).

„Mit dem Abschneiden sind wir wirklich sehr zufrieden“, waren sich die Brüder Benjamin und Daniel Sorg einig. „Die beiden Siege waren in starkbesetzten Klassen souverän herausgefahren. Wir müssen uns bei allen Fahrern und Helfern für diese guten Resultate ganz herzlich bedanken.“

Über einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg freuten sich in der Klasse SP8T Dirk Adorf (Michelbach), Ricky Collard (GBHampshire), Jörg Weidinger (Happurg) und Jethro Bovingdon (GBNorthampton) am Steuer des BMW M4 GT4, der in Kooperation mit BMW Motorsport eingesetzt wurde. Außer drei Reifenschäden lief das Sportcoupé absolut problemlos und hatte schließlich zwei Runden Vorsprung. Weniger Glück hatten in der gleichen Klasse Niels Borum (DK-Odense), Wayne Moore (NZ-Peakakariki) und Michael Eden (NZ-Wanganui) im BMW 335i, die bereits im Training aufgrund kalter Reifen in die Leitplanken krachten. Das stark beschädigte Fahrzeug konnte zwar bis zum Rennen fit gemacht werden, kam aber auch hier nicht in Wertung.

Torsten Kratz (A-Pellendorf), Oskar Sandberg (Insul) und Kevin Warum (Schweitenkirchen) büßten Platz eins in der Klasse V4 nur nach einem etwas längeren Boxenstopp ein. Ansonsten lief der BGStechnic-BMW 325i wie das berühmte Schweizer Uhrwerk und überquerte mit Rundenvorsprung den Zielstrich. 

Nach einem Kupplungswechsel kamen Olaf Meyer (Verden), Alberto Carobbio (I-Bergamo), Ugo Vincenzi (I-Gorgonzola) und Nicolas Griebner (GB-Chamberley) im zweiten BMW 325i immerhin noch auf den fünften Platz bei zehn Startern.

Gleich zweimal bremsten Elektronikprobleme den fruit2go-BMW M235i Racing Cup von Heiko Eichenberg (Fritzlar), Felix Günther (Velbert) und Guido Wirtz (CH-Stansstad). Doch das Trio gab nicht auf und kämpfte sich schließlich in der gleichnamigen Cup-Klasse (13 Starter) auf Rang fünf vor. Im Schwesterfahrzeug belegten die vier Argentinier Alessandro Salerno, Eduardo Romanelli, Alejandro Walter Chawan und Alfredo Cayetano Tricarichi den achten Platz. Ebenfalls über Platz acht, allerdings in der Cayman Cup-Klasse, freuten sich Stefan Beyer (Neustadt/Aisch), Stefan Kenntemich (Wettenberg), Oliver Bender (Frankfurt) und Christoph Hewer (Ludwigsburg) im Sinziger Mineralbrunnen-Cayman GT4.

Glück im Unglück hatten in der Klasse V6 Björn Simon (Weilerswist), Nicolas Griebner (Weilerswist), Emin Akata (Friedrichshafen) und James P. „Jim“ Briody (USA-Prescott) im Eibach-Porsche Cayman. Akata kam am Sonntagvormittag bei hoher Geschwindigkeit im Bereich Tiergarten von der Strecke ab und prallte gegen die Leitplanken. Die Kaltverformungen hielten sich in Grenzen, an der Box bekam die Sorg-Mannschaft den Boliden wieder fit. Der Lohn für den Kampfgeist war schließlich der Platz auf dem Treppchen als Dritter.

RCN 3: Zwei vierte Plätze auf der Nordschleife
So erfolgreich das 24h-Rennen für Securtal Sorg Rennsport auch war: Der dritte RCN-Saisonlauf im Rahmenprogramm am Donnerstagmorgen war etwas verkorkst. Das beste Resultat fuhren im BMW M235i Racing Cup Christian Straube/Philipp Hagnauer (Schwalmstadt/CH-Basel) ein: Platz vier von sieben Startern. Bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (Klasse V5) sah der Schweizer Samuel Forni im Porsche Cayman ebenfalls als Vierter den Zielstrich.

In die Röhre guckten dagegen die bisherigen Tabellenführer Oskar Sandberg und David Thomas (München). Nach einem Bremsendefekt musste der BGStechnic-BMW 325i nach vier von 15 Runden abgestellt werden. Reinhard Schmiedel (Würzburg) kam im Schwesterfahrzeug auf Rang 13.

Für Securtal Sorg Rennsport geht es am 10. Juni mit dem vierten Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge auf dem Nürburgring weiter.

Quelle: Motorsport XL (Text) & 1VIER.com (Foto)
Oestreich VLN4 01Gesamtplatz 12 für Oestreich/Bastian/Schiller - Auch beim 4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft (25. Juni 2016) konnte der von Drexler Motorsport unterstützte Mercedes Benz SLS AMG GT3 überzeugen. Auf der Nordschleife des Nürburgrings kam das Trio Moritz Oestreich / Nico Bastian / Fabian Schiller auf Gesamtplatz 12 von 133 Fahrzeugen.

„Das Auto ist an einem Stück und alles in allem war es ok“, erklärte Youngster Moritz  Oestreich etwas selbstkritisch nach dem 4 Stunden-Rennen. Das von HTP Motorsport und LMS Engineering betreute Fahrzeug kämpfte, wie alle anderen auch, mit den extremen Bedingungen mit viel Regen und Nebel in der Eifel.

Auch Teamkoordinator Andreas Lautner zog ein gemischtes Fazit: „Es ist nicht optimal gelaufen. Wir hatten ein bisschen Probleme mit den Reifen, die heute nicht so gut auf die Bedingungen gepasst haben. Zum Schluss haben wir aber das Beste daraus gemacht.“ Oestreich und seine beiden Teamkollegen Nico Bastian und Fabian Schiller zeigten jeweils eine sehr gute Performance.

Schon im Zeittraining hatten alle Beteiligten mit den Bedingungen zu kämpfen. Die Session begann über eine Stunde später, weil an Start und Ziel dichter Nebel hing. Selbst als die Ampel auf grün schaltete, waberte noch lange Nebel über die Piste. Dazu gesellte sich ein zunehmender Regen, der den Asphalt in eine glatte Rutschbahn verwandelte. Startplatz elf war unter diesen Umständen aller Ehren wert.

Im Rennen ging es dann beim Wetter genauso weiter. Die Fahrer mussten aufpassen, nicht von der Piste zu rutschen. Dem Team im Drexler-SLS gelang das über die komplette Distanz. Nur einmal musste Moritz Oestreich eine Schrecksekunde erleben. „In der Anfahrt zum Karussell hat sich der Wagen plötzlich rumgedreht. Ich weiß immer noch nicht, wieso“, gestand er später in der Box. Glücklicherweise blieb der Mercedes Benz SLS AMG GT3 dabei ohne Leitplankenkontakt. Allerdings musste Oestreich erst wieder neues Vertrauen ins Auto finden.

Runde für Runde konnte er sich wieder steigern, wobei für das Team die Sicherheit an oberster Stelle stand. Am Ende stellte die Mannschaft den zweitbesten Mercedes des Tages und belegte mit Rang 12 ein mehr als respektables Ergebnis. Dass man später teamintern nicht 100%ig zufrieden war, zeigt, dass man schon nach wenigen Rennen mit dem neuformierten Team zu den Top-Fahrzeugen gehört und die Ziele hoch steckt.

In drei Wochen geht es bereits weiter. Am 16. Juli 2016 steht der 5. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf dem Programm.

Terminkalender VLN 2016
02.04.2016 62. ADAC Westfalenfahrt
30.04.2016 41. DMV 4-Stunden-Rennen
14.05.2016 58. ADAC ACAS H&R Cup
25.06.2016 47. Adenauer ADAC Worldp
16.07.2016 56. ADAC Reinoldus-Langs
20.08.2016 39. RCM DMV Grenzlandren
03.09.2016 6 Stunden ADAC Ruhr-Poka
24.09.2016 48. ADAC Barbarossapreis
08.10.2016 DMV 250-Meilen-Rennen
22.10.2016 41. DMV Münsterlandpokal
Siegerehrung DMVAudi-Pilot Fabian Plentz ist Halbzeitmeister

Mit zwei beeindruckenden Siegen hat Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing) seine Tabellenführung im DMV GTC weiter ausgebaut und sich die Halbzeitmeisterschaft der beliebten Breitensportserie gesichert. Bei teilweise schwierigen Bedingungen auf dem Nürburgring waren die beiden Siege allerdings nicht so dominant, wie sie später auf dem Papier aussahen. Die versammelte Konkurrenz, darunter auch Gaststarter Karl Wendlinger, machte dem Audi-Piloten das Leben durchaus schwer.

Der Blick in die Ergebnisse zeigt in den beiden Qualifyings einen ersten und einen zweiten Startplatz für Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra und zwei Rennsiege. Doch alles zusammen war harte Arbeit. Das erste Qualifying war auf leicht feuchter Piste eine echte Rutschpartie. Hinter Fabian Plentz kam Teamkollege Tommy Tulpe im Audi R8 LMS noch am besten zurecht. Reihe zwei bildeten der Niederländer Henk Thuis im Pumaxs und der finnische Viper-Pilot Pertti Kuismanen. Diese beiden schnupften beim Start des ersten Rennens die beiden Audis vor sich regelrecht auf und gingen in Führung. „Da hörst du nur ein dumpfes Grollen und siehst einen dunklen Schatten und dann ist die Viper vorbei“, gestand Plentz hinterher beeindruckt.

Aber er kämpfte sich zurück und gewann vor Kuismanen, der gegen Rennende mit einem losen Frontsplitter zu kämpfen hatte. Dritter wurde Henk Thuis, der sich gegen Josef Klüber im Mercedes SLS AMG GT3 von Car Collection durchsetzte.

Das Qualifying zu Lauf 2 am Freitagnachmittag war komplett nass im strömenden im Eifelregen. Hier zeigte der ehemalige Formel 1-Pilot Karl Wendlinger im Car Collection-SLS (Wendlinger und Klüber teilten sich das Auto), seine Qualität und holte die Pole-Position mit über zwei Sekunden Vorsprung. Im Rennen war es dann auch Wendlinger der vom Start weg dem Feld davonzog, eh ihn ein Aufhängungsschaden an der Hinterachse zur Aufgabe zwang. So war der Weg frei für den Sieg von Fabian Plentz. Rang zwei ging diesmal an Kenneth Heyer in einem zweiten SLS von Car Collection. Von Rang zehn gestartet, hatte sich der Rheinländer bravourös nach vorne gekämpft. Pertti Kuismanen sicherte sich mit Rang drei einen weiteren Podiumsplatz und den Sieg in der Klasse 10.

Der Blick in die Klassen sah logischerweise Fabian Plentz in der Klasse 8 zweimal auf dem Siegerpodest. In der offenen Klasse war es Pertti Kuismanen, der sich einen Doppelsieg sicherte. Die Klasse 7a (Porsche 991 GT3 Cup) gewann im ersten Rennen Thomas Langer (Highspeed Racing), während Lauf zwei an Christoph Dupré (Dupré Motorsport) ging. Die Klasse 7b (Porsche 997 GT3 Cup) gewann im ersten Rennen Christopher Friedrich von Krumbach Motorsport. Im zweiten Rennen konnte sich Kai Pfister von Highspeed Racing durchsetzen.

Ganz stark war der Auftritt von Nico Otto in der Klasse 4 im ersten Rennen. Die Klasse der BMW M235i Racing ist vor allem für Nachwuchspiloten, die erste Schritte im Motorsport gehen, perfekt geeignet. Platz zwei für Matthias Schrey, der sich gegen Gerd Nagelsdiek durchsetzte. Im zweiten Lauf überließ Otto das Steuer seinem Teamkollegen Luca Wollgarten, der mit einer guten Leistung Dritter wurde. Davor platzierten sich Matthias Schrey und Klassensieger Markus Maier.

Zufrieden zeigte sich Organisator Ralph Monschauer nach dem Rennwochenende: „Wir sind absolut auf einem guten Weg. Das Feld war das Highlight des Wochenendes. Wir werden aber trotzdem weiter am Konzept feilen und noch Verbesserungen vornehmen. Ansonsten ist die Ansammlung von GT- und Sportwagen für eine Breitensportserie schon beeindruckend. Ein Dank auch an meine Leute, die bei einem stressigen Wochenende tolle Arbeit geleistet hatten. Die Grillparty in der DUNLOP-Lounge am Freitagabend war vollends gelungen und wir hatten auch zum Rennwochenende intern im Ablauf keinerlei Probleme.“

Für den DMV GTC geht es bereits am 08. und 09. Juli 2016 in Hockenheim mit Rennen 9 und 10 weiter. Für eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft kann Fabian Plentz (175 Punkte) dort aber noch nicht sorgen. Dazu ist das Feld noch viel zu eng beieinander. Zweiter bleibt Christopher Friedrich (154 Punkte). Dahinter geht es mächtig eng zu. Dritter ist Pertti Kuismanen (142,50 Punkte) vor Tommy Tulpe (142 Punkte).
TCR Asien Yan pmAndy Yan gewinnt beide Läufe der TCR Asia Series

„Wir sind wirklich stolz, besser und spannender kann ein Rennwochenende fast nicht sein“, so fasst Teammanager Kurt Treml den aktuellen Einsatz des LIQUI MOLY Team Engstler in Thailand zusammen.

In Buriram/ Thailand wurden dieses Wochenende Rennen 3 und 4 der TCR Asien ausgetragen. Bei 35 Grad Luft- und 65 Grad Teertemperatur waren die Rennen eine besondere Herausforderung für Fahrer, Mannschaft und die beiden Engstler Golf.

Beide Engstler Fahrer, Andy Yan und Filipe de Souza zeigten vom ersten Training an sehr gute Leistungen, diese konnten sie dann auch im Qualifying umsetzen. Andy Yan konnte zunächst die schnellste Runde fahren und sich damit die Pole holen, doch die Freude hielt nicht lange: ein Mitstreiter unterbot die Zeit um einen Bruchteil einer Sekunde. Yan musste noch einmal angreifen und schaffte tatsächlich eine neue Bestzeit. Er startete damit von der Poleposition in den ersten Lauf. Sein Teamkollege de Souza ging von Platz 5 ins Rennen. Beide Fahrer des LIQUI MOLY Team Engstler zeigten ein spannendes Rennen, mit Überholmanövern und zahlreichen Zweikämpfen. Yan sah letztendlich als Erster die Zielflagge, de Souza wurde Fünfter.

Ähnlich spannend verlief das zweite Rennen, beide Fahrer des Allgäuer Rennteams hatten ein klares Ziel vor Augen: Position halten oder gar verbessern, dabei aber keinesfalls einen Unfall riskieren. Denn das könnte das Aus bedeuten und wichtige Punkte gingen verloren.

Gesagt, getan: Andy Yan konnte erneut für das LIQUI MOLY Team Engstler siegen und Filipe de Souza wurde Vierter.

Yan führt damit aktuell die Gesamtwertung an.

jtth
Kuismanen HH1 29Am kommenden Wochenende (03./04. Juli 2015) kommt es in Hockenheim zu Rennen 7 und 8 des DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC). Über 30 Fahrzeuge werden am Start sein.

(25.05.15) Beim vierten Rennwochenende des DMV GTC darf man auf den Auftritt gespannt sein. Nach dem Auftakt in Hockenheim, den beiden Terminen in Oschersleben und Red Bull Ring ist man erneut zu Gast auf dem GP-Kurs im Badischen.

“Das Fahrerfeld ist schon jetzt sehr vielversprechend“, so Organisator Ralph Monschauer vor den nächsten Rennen. „Wir haben einige Traumsportwagen am Start und dazu noch weitere Highlights.

Die einzelnen Klassen sind gut gefüllt und für die Fahrer geht es abermals um wichtige Meisterschaftspunkte. Stärkste Einzelklasse ist einmal mehr die Klasse 8. Dort starten reine GT3-Fahrzeuge, die sich streng an die Balance of Performance (BoP) des DMV GTC halten müssen. Bisher gab es dort über elf Nennungen.

Eine Prognose über den Klassensieg abzugeben, ist fast unmöglich, da einige Piloten neben dem Sieg in der eigenen Klasse auch für den Gesamtsieg in Frage kommen könnten. So wie es beim Saisonauftakt schon Vizemeister Jürgen Bender (Corvette GT3) gelang.

Und auch Klaus Dieter Frers war mit seinem Ferrari 458 GT3 in Oschersleben schon ganz vorne. Die Fans dürfen sich auf sieben verschiedene Hersteller (Audi, BMW, Chevrolet, Ferrari, Ford, Lamborghini und Porsche) freuen.

Neben der reinen GT3-Klasse, gibt es auch noch weitere GT-Fahrzeuge in der Klasse 10. In dieser Klasse gibt es lediglich ein Gewichtslimit von 1.100 kg. Ansonsten ist es technisch (fast) offen. Und hier sind richtige Granaten am Start. Chrysler Viper GTS-R, Porsche 997 GT2, Porsche 993 GT2, Ford GT GT3 und nicht zuletzt den einzigen weltweit in einem Rennen eingesetzten Pagani Zonda von Antonin Herbeck. Der Tscheche gewann schon Rennen 1 in Oschersleben und man darf auch in Hockenheim auf ihn zählen.

Aber Pertti Kuismanen (Viper) oder Fritz K. (Porsche 997 GT2) werden sicherlich noch ein gewaltiges Wort mitreden wollen. Das Duo gewann die beiden letzten Rennen auf dem Red Bull Ring und ist immer für den Gesamtsieg gut.

Ebenfalls stark besetzt ist auf dem Hockenheimring die Klasse 7, die in dieser Saison erstmals in zwei Klassen unterteilt wurde. Hier starten Porsche 997 GT3 Cup auf der einen Seite und Porsche 991 GT3 Cup auf der anderen Seite. Auch hier sind insgesamt elf Fahrzeuge mit den vor Partie. Unter anderen die momentanen Tabellenführer Marcel Hartmann/André Krumbach (997), die um jeden Punkte kämpfen.

Allerdings gibt es hier reichlich Mitbewerber. Nicht zuletzt der Hockenheim Cup-Sieger von 2014, Kai Pfister, mit dem wieder zu rechnen sein dürfte.

Bei den 991er ist Christof Langer immer für den Sieg gut und er kämpft dort gegen seinen Bruder Thomas Langer aber auch gegen Alexander Markin oder Stefan Oschmann. Fünf Starter hat die Klasse 9 wo es ein who is who von Porsche gibt. Egal ob 997 GT3, 996 RSR oder 997 GT3 R.

Hier ist einiges vertreten. Und auch hier drückt man sich gerne um eine Prognose. Auf dem Red Bull Ring  konnte Markus Alber noch gewinnen. Diesmal hat er reichlich Druck vom finnischen Gaststarter Jorma Vanhanen, Peter Mamerow, Jesse James oder auch Alois Rieder. Neben den spannenden Rennen darf man sich aber auch auf den neuen Mercedes AMG GT3 freuen. Auf einer Ausstellungsfläche wird er erstmals im Rahmen des DMV GTC in Hockenheim gezeigt.

Los geht es mit dem Freien Training am Freitagmorgen, bevor es am Nachmittag bei den Qualifying-Sitzungen Ernst wird. Dort entscheidet sich die jeweilige Startaufstellung für die beiden Rennen am Samstag.

DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC)

Freitag, 03. Juli 2015
11.20 - 11.40 Uhr Freies Training (20 Minuten)
14.25 - 14.45 Uhr 1. Zeittraining (20 Minuten)
17.00 - 17.20 Uhr 2. Zeittraining (20 Minuten)

Samstag, 04. Juli 2015
10.05 - 10.35 Uhr Rennen 1 (30 Minuten)
14.05 - 14.35 Uhr Rennen 2 (30 Minuten)

Weitere Fotos:














lucaAm Wochenende werden Luca Engstler und seine Teamkollegin Michelle Halder die Rennstrecke mit einem Fernsehstudio tauschen, denn das LIQUI MOLY Junior Team Engstler ist zu Gast im ZDF Fernsehgarten.

Die beiden Formel 4 Fahrer werden in einem Talk Rede und Antwort stehen und darüber hinaus mit ihren Rennboliden Demofahrten machen. Es wird also laut und spannend im 10. Fernsehgarten des ZDF.

Michelle und Luca freuen sich auf ihren Auftritt, so können die Beiden den über 2 Millionen Zuschauern des Fernsehgarten die Faszination Motorsport ein ganzes Stück näher bringen.

Der Fernsehgarten mit dem LIQUI MOLY Junior Team Engstler wird diesen Sonntag (28.6.) von 11-13.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.



ETCC2015 2 SLO Podium KrafftBei den Läufen 3 & 4 zum FIA European Touring Car Cup auf dem Slovakiaring vom 19. bis 21. Juni erzielte das RAVENOL Team SAN in der Punkteaddition beider Rennen erneut den zweiten Podestplatz in der Super 1600 Klasse. Dabei zeigte SAN-Pilotin Ulrike Krafft in ihrem Ford Fiesta 16V große Dominanz auf dem 5,922 km langen, anspruchsvollen Kurs.

Zunächst fuhr sie im Qualifying die Pole Position und im ersten Rennen ihren ersten Saisonsieg heraus. Im zweiten Lauf musste sie ihre Führung wegen eines Verbremsers mit anschließendem Dreher abgeben und wurde im Ziel nur als Dritte abgewinkt. Damit fehlte ihr nur ein knapper Punkt für den obersten Platz auf dem Podium.

Das ganze Rennwochenende über herrschte gutes Wetter mit idealen Temperaturen um die 20 Grad. Am Samstagmorgen im freien Training konnte Ulrike wegen Problemen mit der Benzinpumpe mit 2:31,954 Minuten nur die zweitschnellste Rundenzeit einfahren. Nachdem das Problem behoben war, holte sie prompt am Nachmittag im Qualifying mit der Bestzeit von 2:31,098 Minuten ihre erste Pole Position in dieser Saison.

Im Gerangel beim fliegenden Start zum ersten Rennen am Sonntagmorgen wurde Ulrike zunächst von der Pole auf den dritten Platz zurückgeworfen. Allerdings konnte sie sich in der zweiten Runde im engen Dreikampf mit ihren ärgsten Konkurrenten Niklas Mackschin und Gilles Bruckner die Führung schnell zurückerobern und sie bis zum Rennende mit sicherem Vorsprung ins Ziel bringen.

„Ich freue mich riesig über meinen ersten Sieg in dieser Saison und bin zuversichtlich für das zweite Rennen“, äußerte sich die 31-jährige Diplom-Ingenieurin überglücklich. Leider konnte sie den Sieg nicht wiederholen. Nach einem sauberen stehenden Start zum zweiten Rennen behauptete sie zunächst ihre Führung.

Wegen eines Unfalls in der S2000 Klasse und dadurch notwendigen Bergungsarbeiten gab es dann ab der zweiten Runde eine vier Runden andauernde Safety-Car-Phase. Nach dem Restart waren alle Autos wieder dicht beisammen und es begann ein erneuter Dreikampf zwischen Ulrike, Mackschin und Bruckner um die Spitze. Dabei verpasste Ulrike vor einer Kurve ihren Bremspunkt und ihr Fiesta drehte sich von der Strecke. Sie konnte das Rennen zwar fortsetzen, doch reichte es nur noch zum dritten Platz hinter Bruckner und dem Sieger Mackschin. „Schade, das war mein eigener Fehler, den Sieg habe ich verschenkt“, entschuldigte sie sich später bei ihrem Team.

Schon am kommenden Wochenende vom 26. bis 28. Juni geht es zu den nächsten beiden ETCC Läufen 5 & 6 auf der Rennstrecke Paul Ricard nach Südfrankreich.

Ergebnis Rennen 1: Ergebnis Rennen 2: Tabellenstand:

1. Ulrike Kraftt 1. Niklas Mackschin 1. Niklas Mackschin 43 Punkte
2. Niklas Mackschin 2. Gilles Bruckner 2. Ulrike Krafft 37 Punkte
3. Gilles Bruckner 3. Ulrike Krafft 3. Gilles Bruckner 28 Punkte
… … ...

Die nächsten FIA ETCC Renntermine 2015:

27. – 28. Juni Le Castellet / Frankreich
05. – 06. Sept. Brünn / Tschechien
19. – 20. Sept. Zolder / Belgien
10. – 11. Okt. Pergusa Sizilien / Italien


Drexler VLN 200615 04Beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (20. Juni 2015) gingen erneut die beiden Youngster Moritz Oestreich und Robin Strycek mit einem Opel Astra OPC Cup in das 4-Stunden-Rennen.

(22.06.15) Nach dem großartigen Auftritt mit dem Klassensieg bei den 24 Stunden Nürburgring nahmen der 22-jährige Robin Strycek und der 23-jährigen Moritz Oestreich (beide Hessen) den dritten Lauf der Meisterschaft in Angriff.

Mit dem Opel Astra OPC Cup von Drexler Motorsport, der vom Team Schirmer eingesetzt wird, hatte man sich wieder einiges vorgenommen. Doch leider sollte das Rennglück nicht auf Seiten der Fahrer sein.

Schon beim Qualifying am Samstagmorgen hatte man Pech, als man auf der schnellsten Runde war und die Strecke immer nasser wurde. Die Eifel zeigte sich mal wieder sehr launig beim Wetter. „Mit Platz sieben hatten wir aber trotzdem das Rennen sicherlich noch nicht abgehakt“, so Markus Oestreich, der in dieser Saison als Koordinator die Rennen begleitet.

Um 12.00 Uhr starteten 142 Autos bei trockenen Bedingungen auf die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Darunter auch der Drexler-Astra, der allerdings schon in der Einführungsrunde nicht ganz rund lief. Somit musste man zu einem unplanmäßigen Stopp die Box ansteuern. Und wenig später im Rennen schlug das Pech abermals zu. Diesmal gab es einen technischen Defekt, der das Team weit zurückfallen ließ.

Beim Wiederantritt gab es in der Folge aber die unnachahmliche Aufholjagd, wobei Moritz Oestreich abermals die schnellste Rennrunde der Klasse Cup 1 erzielte. Mit einer Zeit von 9:19.359 Minuten (=156.767 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) umrundete der Petersberger die Nordschleife. Dies war auch die bis dato schnellste Runde überhaupt und damit verbesserte er die Zeit von Mario Merten (9:19:659 Minuten) aus der Saison 2014.

 „Danach war aber leider kein Top-Resultat mehr möglich“, so nochmals Markus Oestreich. Mit Platz neun beendete das Duo nach etwas mehr als vier Stunden das Rennen.

“Ohne die technischen Schwierigkeiten wäre es ganz bestimmt wieder ein vorderer Platz geworden“, vermutete Markus Oestreich. „Der Speed war sehr gut und die Aufholjagd hatte begonnen. Leider wurden wir dann hart eingebremst. Aber mit der erneut starken Leistung brauchen wir uns nicht zu verstecken und dürfen optimistisch auf die nächsten Rennen schauen.

Nicht lange warten muss man nun bis zum nächsten Einsatz. Bereits in zwölf Tagen geht es auf der Nordschleife weiter. Am 04. Juli 2015 findet der 4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.


IMG 7191Utl.: Nach knapp zwei Monaten Pause ging am vergangenen Samstag der dritte Lauf der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring über die Bühne. Mit dem Klassensieg und dem 9. Rang in der Gesamtwertung feierte Daniela Schmid ein überaus erfolgreiches Rennwochenende.

Das Zeittraining zum dritten Saisonrennen am Nürburgring war gezeichnet von sehr wechselhaften Bedingungen mit teilweise nassen Streckenverhältnissen. Genau die Bedingungen, die Daniela Schmid und ihrem Audi TT RS liegen und so konnte sie sich über den ersten Startplatz in der Klasse und den 4. Startplatz von 142 Startern freuen.

Den Start für das 4h-Rennen übernahm Daniela Schmid und sie lieferte sich über acht Runden ein Rad-an-Rad-Duell mit dem ehemaligen DTM Piloten Markus Oestreich. Am Ende behielt Daniela Schmid die Oberhand und übergab auf Platz 1 an ihre Teamkollegen, die den Sieg souverän nach Hause fuhren. Im Gesamtklassement schaffte das Trio den sensationellen 9. Platz von 142 Startern.

„Das gesamte Rennwochenende verlief für uns nach Plan. Besonders im Zeittraining konnten wir bei regnerischen Bedingungen mit dem 4. Gesamtplatz aufzeigen und dass wir dann im Trockenen mit unserem Audi TT RS auf den 9. Gesamtplatz fahren konnten, war eine sensationelle Leistung. Der Klassensieg hat uns sehr gefreut und jetzt kann die Saison richtig losgehen.“, berichtet Daniela Schmid vom Nürburgring.

Der nächste Lauf der Saison 2015 findet am 4. Juli am Nürburgring statt. Daniela Schmid berichtet wie gewohnt auf ihrer Facebook Seite: www.facebook.com/DanielaSchmidMotorsport und auf ihrer Homepage www.daniela-schmid.at über die aktuellen Veranstaltungen und Ergebnisse.


media 150531120027Ruben Zeltner freut sich auf ein Kräftemessen mit beiden Skoda Fabia R5

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein, Sachsen) reisen als Gesamtführende in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) zum 7. Lauf, der ADAC Rallye Stemweder Berg (20. Juni), nach Ostwestfalen.

Sie führen in der Meisterschaft mit 95 Punkten vor den beiden Skoda-Youngstern Mark Wallenwein (Stuttgart, 68 Punkte) und Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach, 48 Punkte). In folgendem Interview äußert sich Ruben Zeltner über die Konkurrenzsituation zu den beiden Youngstern und seinen Chancen.

Ruben, du hast im letzten Interview von einer Wachablösung gesprochen. Bei deinem deutlichen Punktevorsprung in der DRM ist der bisher, allerdings wenig zu spüren?
Das spiegelt sich derzeit noch nicht wieder, da meine Konkurrenten Ausfälle zu verzeichnen hatten, bzw. nicht am Start waren.

Wie beschreibst du die Wertungsprüfungen bei der ADAC Rallye Stemweder Berg? Kommen Sie deinem Porsche entgegen?
Mit den neuen Kräfteverhältnissen können wir derzeit gar nicht sagen, wo wir wirklich noch Vorteile haben. Die Rallye Stemweder Berg zeigt sich dieses Jahr im neuen Gewand, da die meisten Wertungsprüfungen neu sind und wir keine Ahnung haben, wie es dort aussieht. Bisher war die Rallye geprägt von vielen Prüfungen mit zahlreichen Abzweigen, was bei uns Aktiven nicht so gut ankam. Die neuen Wertungsprüfungen sind jetzt in einer anderen Region und sollen sehr anspruchsvoll sein.

Wie beurteilst du die Vorteile der beiden Skoda Fabia R5? Fabian Kreim hat bereits bei der sehr schnellen Thüringen Rallye gezeigt, dass der Fabia wohl deinem Porsche überlegen ist?
Ich gehe sicherlich vielen mit meiner Tiefstapelei auf die Nerven. Aber in Thüringen hat man wirklich gesehen, dass wir es gegen die neuen R5 selbst auf trockenen, schnellen Strecken sehr schwer haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir davon ausgehen müssen, uns in Zukunft ein bisschen weiter hinten anzustellen. Aber so spielt das Leben. Die Entwicklung schreitet einfach voran. Zusätzlich sind Mark Wallenwein und Fabian Kreim Piloten, die begnadet gut Autofahren können. Wir freuen uns auf diese Herausforderung und werden richtig kämpfen. Fairerweise muss ich auch zugeben, dass es letztes Jahr für uns zu einfach war. Diese neue Situation hat doch auch einen Vorteil für den Sport. Das Niveau in der DRM steigt!

Wie ist aus dieser Situation heraus deine Taktik für Stemwede?
Unsere Taktik ist ganz einfach: Wir müssen so schnell wie möglich fahren und nach Möglichkeit nicht ausfallen.

Abschließend, welchen Tipp hast du für Zuschauer?
Ich bin als Fahrer zwar kein Fan von Rundkursen, aber als Zuschauer würde ich auch diese Variante bevorzugen, da die Autos öfters zu sehen sind. So werden bei der Rallye Stemweder Berg 2 Rundkurse gefahren. Auf jeden Fall sollten die Fans bei der WP6/9 „Eggetal“ am Start sein, da dort das Geschehen am Hauptzuschauerpunkt auch live kommentiert wird.
Luca schrg hintenHeiße Temperaturen, Rennabbruch und trotzdem einen kühlen Kopf behalten. So lässt sich das Formel 4 Rennwochenende am Spielberg aus Sicht von Luca Engstler mit wenigen Worten beschreiben.

Mit dem Qualifying war der 15 jährige Schüler nicht zufrieden. Mit einem 38. Platz qualifizierte sich Luca mit seinem Formel4, den er Lucy nennt, nur knapp für die Rennen. „Ich hab es einfach nicht auf den Punkt gebracht“, so Luca nach dem Zeittraining. Doch er ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

Gekonnt macht der Schüler im ersten Rennen am Samstag am Redbull Ring mehrere Plätze gut und sah letztendlich auf Platz 22 die Zielflagge.

Auch am Sonntag musste Luca von Platz 38 in das zweite Rennen des Wochenendes starten. Besonnen und mit viel Geschick machte er zahlreiche Plätze gut und wurde 24ster.

Noch besser lief es für Luca in Lauf 3. Bereits in der zweiten Runde war der Schüler auf Platz 11. Allerdings kam es zu einer Kollision im Starterfeld, so dass es einen Rennabbruch gab. Aufgrund des Reglements musste Luca das Rennen von Platz 24 wieder aufnehmen. Doch davon ließ er sich nicht entmutigen und kämpfte sich erneut auf Platz 13 vor.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich konnte das ganze Wochenende einen kühlen Kopf bewahren.“, so Luca Engstler abschließend nach dem Rennwochenende am Redbull Ring in der Steiermark.

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AFR Pokal 1Nachdem das belgische Team Apex Engineering mit Jordi Weckx den ersten Podiumsplatz schon während der ersten Runde des Remus F3 Pokals in Monza einfahren konnte, gelang es dem langjährigen Kunden von Drexler Motorsport am Wochenende am Red Bull Ring ein noch besseres Ergebnis zu erzielen.

Durch den zweiten Platz beim Rennen am Sonntag, wobei Apex alle direkten Konkurrenten für die Meisterschaft hinter sich lassen konnte, waren die Absichten der Belgier klar. Wir haben mit Jordi Wecks über die aktuelle Situation gesprochen:

Jordi: “Diese Saison wird krass werden. Nachdem der ATS Cup abgesagt worden ist, mussten wir von Null anfangen, um im Remus Pokal konkurrenzfähig zu sein. Viele Dinge sind neu für uns: die Meisterschaft, das Auto, die Reifen, sogar das Team. Apex Engineering leitet das ganze Projekt, aber wir werden technisch von Jos Lourens (House of Motorsports)und an der Rennstrecke von Rennsport Rössler unterstützt.

Vor Monza, als der Remus Pokal mit der italienischen F2 Trophy vermischt wurde, hatten wir nur einen Tag getestet, also war die Vorbereitungsphase extrem kurz.

Deswegen denke ich, dass wir gerade in diesem Bereich noch nicht unsere Bestleistung zeigen. Klar, Platz 9 von 30 im Gesamtklassements des ersten Rennens und Platz 4 im Gesamtklassements des zweiten Rennens, was zusammen den dritten und vierten Platz in der Klasse ergab, ist nicht so schlecht. Aber ich denke noch immer, dass wir schneller gewesen wären, wenn wir zu Beginn des Wochenendes schon gewusst hätten, was wir jetzt wissen.

Am Red Bull Ring hat sich herausgestellt, dass die wechselhaften Wetterbedingungen eine wirkliche Herausforderung für uns waren. Außerdem sind wir mit anderen Regenreifen gefahren als sonst. So gesehen war der vierte Platz im ersten Rennen aufgrund der schwierigen Bedingungen ganz passabel.

Im zweiten Rennen, unter trockenen Bedingungen, konnten wir unsere Schnelligkeit zeigen und unser zweiter Platz beweist, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Unbestritten ist, dass Drexler Motorsport eine wichtige Rolle hierbei gespielt hat, da nach Monza das Getriebe komplett wieder aufgebaut wurde und es hat sich hier am Red Bull Ring perfekt angefühlt.

Genau dieses Gefühl, das ich schon während unserer erfolgreichen Saison 2012 hatte, ist der Grund, warum ich mit Drexler weiterarbeiten wollte und ich bin sicher, dass diese Partnerschaft uns zu starken Ergebnissen in der laufenden Saison verhelfen wird“.

Das nächste Rennen im Kalender des Remus F3 Pokals ist vom 3. – 4. Juli in Hockenheim.

Termine REMUS Formel Pokal:
18./19. Apr, Monza (ITA)
23./24. Mai, Red Bull Ring (AUT)
03./04. Jul, Hockenheimring (DEU)
25./26. Jul, Salzburgring (AUT)
08./09. Aug, Most (CZE)
15./16. Aug, Lausitzring (DEU)
19./20. Sep, Brünn (CZE)
media 150531120838Porsche-Piloten dominieren AvD Sachsen Rallye

Die Favoriten Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gewannen souverän zum 5mal die AvD Sachsen Rallye.

Mit ihrem Zebra fuhren sie auf allen 10 Wertungsprüfungen (WP) Bestzeit und verwiesen die beiden anderen Porsche-Teams Rainer Noller / Stefan Kopzcyk und Maik Stölzel / Thomas Windisch auf die Plätze.

Im folgenden Interview äußert sich der Lichtensteiner über seine Favoritenrolle, die Veranstaltung und seine Konkurrenten:

Ihr seid eurer Favoritenrolle gerecht geworden. Aber so souverän und dem Gewinn aller 10 WP konnte man doch nicht rechnen?
Dass es im Endeffekt so ein großer Vorsprung wird, damit haben wir sicher nicht gerechnet.
Wir dachten, es würde etwas enger zugehen.

Wie war der direkte Vergleich mit den beiden anderen Porsche Teams?
Da alle Porsche an der Spitze mit einem Luftmengenbegrenzer fahren müssen, sind die Unterschiede relativ klein. Aus diesem Grund war für uns der Auftritt von Rainer Noller im neu aufgebauten 997 Porsche interessant. Wir konnten uns aber von Anfang an klar an die Spitze setzten und in jeder weiteren WP den Vorsprung ausbauen.

Der Vorsprung ist auch deswegen relativ groß geworden, da wir bis zum Schluss ein sehr hohes Tempo gegangen sind. Es war für uns sozusagen ein Trainingslauf, um schneller zu werden. Wir haben bei der Thüringen Rallye gesehen, dass wir in Zukunft ein höheres Tempo gehen müssen, um gegen die neue Konkurrenz in der DRM bestehen zu können. 
 
Gigantisch ist vor Ort immer die Zuschauerkulisse. War die Atmosphäre so, wie Du sie erwartet hast und was kommt davon bei Euch im Auto an?
Nicht nur die Zuschauerkulisse ist gigantisch, sondern auch die allgemeinen positiven Reaktionen in der Bevölkerung, die uns Rallyefahrern in dieser Region entgegengebracht werden. Auf den Verbindungsetappen winken uns Jung und Alt und zeigen uns so, dass wir hier willkommen sind. Auch aus diesem Grund fahre und lebe ich gerne in diesem Land!
 
Was war für Dich das Highlight der Rallye?
Ein absolutes Highlight war die knapp 26 km lange WP Crinitzberg. Wir sind gar nicht aus dem Grinsen herausgekommen, so toll ist diese Prüfung. Neben Highspeedpassagen, waren auch enge wellige Abschnitte dabei. Als wir im Ziel dieser Prüfung waren, kam uns diese WP vom Gefühl her viel kürzer vor. Ein sicheres Zeichen, dass uns dabei nicht langweilig war. 

Solch ein Sieg vor so vielen Zuschauern, Fans und Sponsoren ist doch sicherlich ein großer Motivationsschub für die weitere Saison?
Eindeutig! Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Rallye und können es gar nicht erwarten, uns mit den besten Teams aus Deutschland zu messen. Wir sind einfach glücklich mit so einem tollen Auto und so einem eingeschworenen Team fahren zu können!

Weitere Fotos:













Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer




Dodge Viper HomepageGT3 Racing dank Drexler Sperre in der Dutch Supercar Challenge immer noch erfolgreich unterwegs

Eine äußert erfreuliche Kundenrückmeldung erhielt der niederbayerische Sperrdifferenzialhersteller kürzlich aus England. Das in Großbritannien beheimatete Team GT3 Racing startet unter anderem in der niederländischen Supercar Challenge mit einer Dodge Viper, die mit einem Sperrdifferenzial von Drexler ausgerüstet ist.

In den letzten beiden Rennen in Spa und Zolder konnte das Team drei 2. Plätze und einen 3. Platz gegen neuere Fahrzeuge einfahren. Im Gesamtklassement steht das GT3 Team auf dem zweiten Platz, wobei in der diesjährigen Saison noch 8 Rennen auf dem Terminkalender stehen.

Drexler Motorsport drückt die Daumen!
DSC 0110 HomepageAuf Anhieb zwei Podestplätze beim FIA CEZ Zone Race in Poznan (PL)

Robert Senkyr debütierte am 15. und 16. Juni beim FIA CEZ Rennen in Poznan mit seinem BMW Alpina GT3 höchst erfolgreich in der GT3-Klasse. Das erste Rennen war von sehr schwierigen, weil wechselnden Wetterbedingungen geprägt. Daher konnte Robert Senkyr seinen Startplatz in der ersten Reihe leider nicht bis zum Schluss behaupten und wurde schließlich Dritter in der GT3-Klasse und Vierter im Geamtklassement.

Auch das zweite Rennen war von Schwierigkeiten überschattet, da an dem Alpina mit der Startnummer 3 sowohl ABS und Traktionskontrolle ausfielen. Als Folge hatte Senkyr das gesamte Rennenschwer mit seinen Konkurrenten Konopka aus Saleen S7 und Knoll auf SLS GT3 zu kämpfen. Schlussendlich stellte Senkyr das Auto in der GT3-Klasse auf dem zweiten Platz und gesamt auf dem Dritten Platz ab.

Insgesamt war Robert Senkyr, der ein langjähriger treuer Kunde und Vertriebspartner der Firma Drexler Motorsport ist, mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Das Drexler-Motorsport-Team wünscht weiterhin viel Erfolg!
MG3 9832 HomepageAmerikanischer Hersteller für Lufteinlasssysteme setzt in der NASA America´s Iron Class auf ein Sperrdifferenzial aus Niederbayern

Das Forschungs- und Entwicklungsteam von K&N, dem Marktführer für Luftfilter und Luftfiltereinlasssysteme in Kalifornien, hat den Aufbau eines eigenen Rennwagens kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Nachdem Ankauf des Chassis eines Ford Mustang, der bereits 2010 erfolgte, ruhten die Arbeiten an dem Projekt für drei Jahre, dann wurde das Fahrzeug 2013 in nur 6 Monaten aufgebaut.

Diverse Komponenten für das Fahrzeug wurden speziell angefertigt, hierzu zählt auch das Lufteinlasssystem, das extra auf den Renneinsatz zugeschnitten und dann bei einer Firma im näheren Umkreis mit Hilfe eines 3-D-Druckers entstand. Um die Leistung des amerikanischen Renners auf die Straße zu bringen, vertraut K&N auf ein Sperrdifferenzial von Drexler Motorsport aus Passau.

Zu den weiteren namhaften Lieferanten der Komponenten gehören unter anderem Saleen, Tremec, Exedy, Inland Empire Driveline, Baer, Cortex Racing, Eibach usw.

Das Fahrzeug wird in der NASA America´s Iron Class eingesetzt – einer Rennserie, die ihren Focus mehr auf die Abstimmung des Fahrwerks und das Können des Fahrers legt, wohingegen ps-starke Motoren Beschränkungen unterliegen, bzw. deren Verwendung mit Auflagen versehen wird.

Dave Martis, Leiter des Forschungs- und Entwicklungsteams, pilotiert das Fahrzeug, das diese Saison so viele Einsätze wie möglich in der America Iron Klasse fahren soll, wie möglich. Trotz einiger kleinerer Probleme läuft der Wagen äußert erfolgreich und zuverlässig. So konnten schon diverse Poles und Podiumplätze erreicht werden. Die bisher schlechteste Platzierung war ein 4. Platz.
Lenno HuthmacherDrexler Motorsport unterstützt das IDM Supersport-Team Suzuki Stoneline Mayer

Die Salzweger Firma Drexler Motorsport, welche für ihre Erfolge mit Sperrdifferenzialen für Rennautos und exklusive Staßenfahrzeuge bekannt ist, unterstützt nun auch schnelle, PS-starke Maschinen auf nur zwei Rädern.

Sowohl die Einsatzgeräte der beiden Fahrer Tatu Lauslehto (#25) und Lenno Huthmacher (#95), zwei Suzuki GSX-R 600 2014, als auch auf die offiziellen Autogrammkarten des 30-jährigen Finnen und des 15-jährigen Deutschen, tragen daher das Logo der niederbayerischen Sperrdifferenzialmanufaktur.

„Schließlich verbindet uns alle die Liebe zum Rennsport“, begründet Herbert Drexler, der auch privat gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, die Partnerschaft zu dem IDM Supersport-Team. Außerdem seien auch viele Mitarbeiter der Firma selbst begeisterte Motorradfahrer, oder enthusiastische Fans des Motorradsports.
ZawoTec Team HomepageDas Team ZaWotec Racing aus Fürstenfeld mit ihren beiden Piloten Marko Klein und Lukas Schreier wird im Rahmen der Formel 1 im Porsche Mobil 1 Supercup  einen Gaststart hinlegen und dabei von dem ein oder anderen sehr interessanten Boxenbruder unterstützt.
 
Patrick Wolf (die ehemalige Nr. 33 im rechten Mittelfeld von Sturm Graz) und Wolfgang Mair (maßgeblich beteiligt am Stockerlplatz des FC Liefering in der Erste Liga) werden das Team ZaWotec Racing kommendes Wochenende beim spektakulären Österreich-Comeback der Formel 1 in Spielberg zu Höchstleistungen motivieren. Am Transfermarkt sind die beiden österreichischen Profifußballer momentan gemeinsam rund zweieinhalb Porsche 911 GT 3 Cup wert und bringen hoffentlich reichlich Glück mit, damit sich die ZaWotec-Piloten Marko Klein und Lukas Schreier in der Qualifying-Session am Samstag gute Startplätze für das Rennen am Sonntag sichern können.

Die Rückkehr der Formel 1 nach Österreich, der Gaststart im Porsche Mobil 1 Supercup und dann noch solche Ehrengäste - da dürften die Nerven ziemlich blank liegen, möchte man meinen. Der erst 18-jährige Lukas Schreier sieht dem riesigen Spektakel aber überraschend professionell entgegen: Das Fahrerfeld ist ja dasselbe wie beim Porsche Carrera Cup Deutschland, deshalb ist auch das Niveau gleich. Es wird also eine reine Nervensache werden. Wenn ich unter die Top 15 komme, bin ich zufrieden. Das wäre - gerade eben für den Gaststart - ein sehr gutes Ergebnis. Ob der ganzen Aufregung und des endlosen medialen Rummels hat ZaWotec-Stammpilot Marko Klein sein ganz eigenes Geheimrezept: Ich werde zumindest versuchen ganz normal an den Start zu gehen. Ich denke ruhig bleiben und die gewohnten Abläufe einhalten - das ist das Wichtigste für den Erfolg.

ZaWotec-Teamchef Mario Wolf ist zu hundert Prozent davon überzeugt, dass seine Jungs die Nerven behalten werden und Profis genug sind, um diesem Jahrzehnt-Ereignis mit der nötigen Coolness zu begegnen. Ein gutes Nervenkostüm brauchen die beiden Teamfahrer auch, der Chef wünscht sich nämlich ein Ergebnis in den Top 10: Der Gaststart beim Porsche Mobil 1 Supercup ist eines der wichtigsten Rennen und das Highlight seit Bestehen des Teams. Wir sind das jüngste Profi-Team im gesamten Rennzirkus, aber wir kennen den Red Bull Ring seit Jahren und grundsätzlich liegt uns die Strecke. Deshalb hoffen wir mit dem nötigen Selbstvertrauen und Respekt an die letzten Erfolge anschließen zu können. Ob Marko Klein und Lukas Schreier dem ganzen Druck standhalten werden, wie die beiden mit den Grip-Verhältnissen auf dem Ring zurechtkommen (die Formel 1 fährt ja einen anderen Reifentyp) und ob sie dann auch noch alle Autogrammwünsche, die von zahlreichen Bekannten und Verwandten schon in Auftrag gegeben wurden, erfüllen können - das alles wissen wir kommenden Sonntag. Das gesamte Team ZaWotec Racing freut sich unendlich auf das Heimrennen als einziges steirisches Team beim Österreich-Comeback der Formel 1!
Die Formationsrunde in Rennen 1 HomepageAm 13. und 14. Juni 2014 fand auf dem Hockenheimring das dritte Rennwochenende der Internationalen DMV TCC statt. Mit über 30 Fahrzeugen war das Feld der hochkarätigen GT- und Tourenwagenserie gut gefüllt. Die Rennen boten dabei jede Menge Spannung. Mit einem souveränen Sieg absolvierte Jürgen Bender in seiner Corvette GT3 den ersten Lauf. Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R) und Yannik Trautwein beendeten das Rennen auf den Plätzen zwei und drei.

Am Start konnte Bender den Angriff von SLS-Pilot Frédéric Yerly abwehren und sich dann immer weiter vom Feld absetzen. Am Ende fuhr der Corvette-Pilot mit einer Zeit von 1:41.610 Minuten die schnellste Rundenzeit und gewann mit einem großen Vorsprung. Kämpfen musste der Finne Pertti Kuismanen, der von Startplatz fünf aus ins Rennen ging. Gleich nach dem Start setzte er seine Konkurrenz unter Druck und zog im weiteren Rennverlauf an Mercedes-Pilot Frédéric Yerly und dem BMW-Pilot Yannik Trautwein vorbei. Desweiteren profitierte er vom Ausfall von „Fritz K.“, der seinen Porsche schon in der Anfangsphase mit technischen Problemen abstellen musste. Am Ende reichte es allerdings nicht mehr, um auch Jürgen Bender anzugreifen, da dieser bereits einen beachtlichen Vorsprung herausfahren konnte. Dritter des fünften Saisonlaufs wurde Yannik Trautwein. Im BMW ALPINA B6 GT3 zeigte er, wie schon im Zeittraining, eine starke Leistung und entschied den dritten Podiumsplatz für sich. Dabei konnte dieser zunächst ordentlich Gas geben, hatte aber später mit Reifenproblemen zu kämpfen. Nach dem Rennen zeigte sich der junge Pilot jedoch positiv gestimmt.

In der Klasse 4 konnte Andreas Corradina im BMW M3 den ersten Platz ergattern. Der Duller Motorsport-Pilot aus Österreich siegte vor Tomas Pfister im Porsche 996 GT3 Cup. Thomas Winkler (Porsche 997 GT3 Cup) belegte in Klasse 6 den ersten Platz. In der Klasse 7, die für alle Porsche 997 Cup bis Baujahr 2009 ausgeschrieben wurde, belegte Kai Pfister P1. Gut gefüllt war die GT3-Klasse 8. Jürgen Bender, Meister aus 2012, erzielte im ersten Rennen, neben dem Gesamtsieg, auf den Sieg in seiner Klasse. Dennis Waszek, der im Ferrari 430 GT unterwegs war, sicherte sich Rang eins in der Klasse 9. Noch nie war die Klasse 10 mit Fahrzeugen über 5.000 ccm so gut gefüllt wie am Rennwochenende auf dem Hockenheimring. Den ersten Platz konnte der Finne Pertti Kuismanen einfahren. Albert Kierdorf folgte im PS-starken Porsche 997 GT2. Rang drei ging an den Schweizer Bruno Stucky (Mercedes Benz SLS AMG GT3), der mit seiner Platzierung sehr zufrieden war.

Eine Überraschung erlebten die Zuschauer im zweiten Rennen, in dem Trautwein noch einmal eine Schippe zulegte und am Ende den ersten Platz für sich entscheiden konnte. Dennoch hatte er im Rennen hart zu kämpfen. Mit einem Bombenstart setzte sich Pertti Kuismanen, nach Freigabe des Rennens durch Rennleiter Heinz Weber, zunächst an die Spitze des starken GT- und Tourenwagenfeldes. Pole-Sitter „Fritz K.“ konnte ebenso wenig etwas dagegen unternehmen wie Bender oder Trautwein, doch schon nach wenigen Runden musste Kuismanen an die Box. Der Finne beklagte technische Probleme und musste das Rennen an der Box beenden. „Fritz K.“ konnte das Tempo von Bender, Trautwein und Yerly nicht mitgehen.

Jürgen Bender übernahm die Spitze und hatte Yannik Trautwein im Genick. Zwar konnte Bender kurz kontern, doch Trautwein war schneller und setzte sich im Laufe des Rennens immer weiter ab, für den es der erste Sieg im BMW ALPINA B6 GT3 war.

Hinter dem Zweitplatzierten Bender, der sich wichtige Meisterschaftspunkte sichern konnte, kam SLS-Pilot Christian Land auf den dritten Podestplatz. Ebenfalls zufrieden war der Schweizer Frédéric Yerly.

In Klasse 4 siegte diesmal Tomas Pfister, vor Andreas Corradina. Thomas Winkler sicherte sich den zweiten Sieg der Klasse 6. Klasse sieben dominierte Stefan Ertl, während Yannik Trautwein neben seinem Gesamtsieg auch in der Klasse 8 den ersten Platz belegte. Der schnelle Porsche-Pilot Markus Alber gewann in der Klasse 9. RS Tuning-Pilot „Fritz K.“ sicherte sich den unangefochtenen Sieg in Klasse 10.
24h Quali 6 by Schuberth Motorsport Stefan Eckhardt HomepageBMW Sports Trophy Team Schubert bereit für den Höhepunkt der Langstreckensaison

Am kommenden Wochenende steht für das BMW Sports Trophy Team Schubert der Höhepunkt der Langstreckensaison auf dem Programm: die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Nach monatelanger intensiver Vorbereitung geht die Mannschaft aus Oschersleben mit zwei BMW Z4 GT3 und in starker Besetzung in den Langstreckenklassiker auf der Nordschleife. Es ist das dritte Mal nach 2012 und 2013, dass das BMW Sports Trophy Team Schubert mit Werksunterstützung durch BMW Motorsport antritt.

Das Fahrzeug mit der Startnummer 19 pilotieren Lucas Luhr (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) und Dirk Werner (DE). Das Cockpit der Startnummer 20 teilen sich die drei auch im ADAC GT Masters für das „PIXUM Team Schubert“ powered by Jochen Schweizer aktiven Piloten Dominik Baumann (AT), Claudia Hürtgen (DE) und Jens Klingmann (DE) sowie BMW DTM-Fahrer Martin Tomczyk (DE).

Stefan Wendl (Teammanager Schubert Motorsport): „Wir sind mit unserer Vorbereitung insgesamt sehr zufrieden. Natürlich sieht man immer noch die eine oder andere Kleinigkeit, die zu optimieren ist, aber dafür haben wir ja während der Trainings am Rennwochenende noch ausreichend Zeit. Nach dem letzten VLN-Rennen haben wir unsere Fahrzeuge noch einmal bis ins kleinste Detail überprüft. Wir wissen, dass wir zwei sehr standfeste Autos haben, in denen sich unsere Fahrer sehr wohl fühlen. Das gehört zu einem starken Gesamtpaket dazu.“

Stefan Eckhardt - Schuberth Motorsport
Stemwede14 Zeltner byRBHahnRBH29479 HomepageZeltner liegt nach ADAC Rallye Stemweder Berg mit 110 Punkten in Führung

Mit seinem vierten Sieg in der laufenden Saison hat sich Ruben Zeltner (Lichtenstein / Sachsen) bei der ADAC Rallye Stemweder Berg den inoffiziellen Titel des „Halbzeitmeisters“ der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) gesichert.

Gemeinsam mit Co-Pilot Helmar Hinneberg (Dresden) fuhr er im Porsche 911 GT3 auf den zwölf Wertungsprüfungen des siebten von 14 Saisonläufen einen souveränen Sieg nach Hause: Elf Bestzeiten sammelte er auf den 109,4 Bestzeit-Kilometern und ließ den Verfolgern Maik Stölzel / Thomas Windisch (Zwickau / Aue, Porsche 911 GT3) und Peter Corazza / Christoph Gerlich (Oelsnitz / Niederwiesa, Mitsubishi Lancer Evo 9) keine Chance.

Mit der Maximalzahl an möglichen Punkten – neben den 25 Zählern für den Gesamtsieg kassierten die Sieger drei Zusatzpunkte für die Bestzeit auf der Powerstage – baut Zeltner seine Tabellenführung aus. Vor dem Start in die zweite Saisonhälfte liegt er mit 110 Punkten vor den in Stemwede nicht angetretenen Hermann Gaßner junior (Surheim, 93 Punkte) und dessen Vater Hermann Gaßner (63 Punkte).

RB Hahn - ADAC Motorsport
ProSpeed LeMans24h 2014 79Porsche911GT3RSR R1ProSpeed Competition beenden das Langsteckenrennen mit einem Auto auf dem 5. Platz

Trotz des Ausfalls des Fahrzeugs mit der Nummer 75 nach 194 Runden, welches von Francois Perrodo, Emmanuel Collard und Markus Palttala pilotiert wurde, war die 82. Auflage der 24 Stunden von Le Mans für das Team von ProSpeed Competition DAS menschliche Abendteuer überhaupt.

Auch die Besetzung des Porsche 911 GT3 RSR hatte mit widrigen Umständen zu kämpfen: Nach einem Unfall zu Beginn der Woche musste das Fahrzeug neu aufgebaut werden und bald wurde auch klar, dass Bret Curtis aus medizinischen Gründen nichtwürde starten können.

Aber der Rest der Besetzung, der Amerikaner Cooper MacNeil und der Niederländer Jeroen Bleekemolen, wollten sich nicht so leicht geschlagen geben: Und so nahmen die beiden die Herausforderung an, starteten als Duo und lieferten eine mehr als beachtliche Leistung ab: Nach 319 Runden fuhr das Team als Gesamt-Fünfte über die Ziellinie.

Drexler Motorsport gratuliert ganz herzlich zu dieser überragenden Leistung!
Brand Nrburgring HomepageKasperlik und Lackinger kämpen mit Feuer und Ausfallspech in Hockenheim

Nachdem Lackingers Wagen im Qualifying aufgrund einer geplatzten Benzinleitung Feuer gefangen hatte, musste Dietmar Lackinger das erste Rennen aussetzen, während seine Boxen-Crew versuchte, die beim Brand am Wagen entstandenen Schäden zu beheben. Sein Teamkollege Jan Kasperlik hatte mehr Glück: Er startete von der Pole-Position ins erste Rennen. Nach einigen Kämpfen an der Spitze mit Georg Steffny, konnte sich Kasperlik schließlich behaupten und den Sieg nach Hause fahren. In der Zwischenzeit waren die Reparaturarbeiten an Lackingers Wagen immer noch in vollem Gange und konnten schließlich Samstag spät abends erfolgreich abgeschlossen werden.

Im zweiten Rennen startete Kasperlik von Platz 8 und Dietmar Lackinger von Platz 20, konnte aber gleich zu Beginn acht Plätze gut machen. Im weitern Verlauf des Rennens konnte Lackinger trotz des dichten Verkehrs und einigen Remplern den 2. Platz erreichen. Kasperlik konnte sich bis auf Platz 5 vorkämpfen, fiel dann aber aufgrund eines Rennunfalls aus, bei dem die Lenkung des Einsatzfahrzeugs verbogen wurde.
Pressekonferenz Franz Engstler Moskau HomepageNach der Premiere im vergangenen Jahr gastierte die WTCC heuer zum zweiten Mal am Moskau Raceway in Russland. Für das LIQUI MOLY Team Engstler gab es einem Mal mehr Grund zum Jubeln: mit einem Doppelsieg in seiner Klasse hat Franz Engstler seinen Punktevorsprung um den Weltmeisterschaft Titel in der TC 2 Klasse weiter ausbauen können. Bereits im ersten freien Training konnte er die Poleposition Zeit vom vergangenen Jahr fahren und auch im Qualifying holte sich Engstler souverän die Poleposition in seiner Klasse. Teamkollege Pasquale di Sabatino fuhr die zweitbeste Zeit.

„Beide Fahrer kommen sehr gut mit ihren BMW zurecht und zeigen tolle Rundenzeiten. Das gesamte Team arbeitet sehr gut Hand in Hand“, strahlt Teammanager Kurt Treml in Russland.

Und auch im Rennen war das LIQUI MOLY –Duo unschlagbar. Franz Engstler siegte in beiden Läufen vor Teamkollege Pasquale di Sabatino.
MPZ2014 1 3 Team HomepageRennteam aus 5 querschnittsgelähmten Fahrern startete erfolgreich bei den 12h in Zandvoort

Das Team Mission Possible rund um den Österreicher Gustav Engljähringer und den Schweizer Rainer Küschall ist ein ganz besonderes Rennfahrerteam. Die beiden trafen sich an der Rennstrecke in Monza, wo jeder von ihnen seiner Leidenschaft nachging: Motorsport trotz Querschnittlähmung. Und so beschlossen sie, aus ihren jeweils ganz persönlichen Visionen eine Mission für sich und andere zu machen.

Damit wollen Engljähringer und Küschall, aber auch die anderen drei Fahrer des Teams, die alle das selbe Handicap haben, der Öffentlichkeit, anderen Betroffenen und deren Familien zeigen, was trotz Querschnittlähmung alles möglich ist. So entstand in Zusammenarbeit mit dem Einsatzteam Sorg Rennsport, welches aus der VLN bekannt ist, das Projekt Mission Possible Racing with Handicap.

Die fünf Fahrer des Teams, die aus fünf verschiedenen Ländern stammen, starteten am vergangenen Wochenende mit ihrem BMW M235i Racing bei den 12h von Zandvoort. Da das ursprüngliche Ziel war, das Rennen zu beenden, konnte sich das Endergebnis durchaus sehen lassen: Platz 5 in der Klasse bei 9 gestarteten Fahrzeugen und Platz 27 gesamt bei 51 gestarteten Fahrzeugen.

Die Firma Drexler Motorsport, die dieses ganz besondere Projekt als Technikpartner unterstützt, wünscht dem Team weiterhin viel Erfolg und dass es den Beteiligten gelingt, möglichst vielen anderen Betroffen Mut zu machen und die Freude am Motorsport näher zu bringen.
LogoTrotz Reglement- und Wetterkapriolen das Beste rausgeholt

Trotz schneller Zeiten im Training und Qualifying mussten Dietmar Lackinger und Jan Kasperlik am vergangenen Wochenende am Salzburgring im ersten Rennen hinter dem gesamten Feld und mit einer Durchfahrtsstrafe starten. Grund hierfür waren Probleme mit dem Fahrwerk, welche aufgrund einer missverständlichen Passage im Reglement entstanden waren.

Im ersten Rennen starteten beide Piloten bei trockenen Verhältnissen und daher ging es in den ersten Runden verhältnismäßig zügig nach vorne. Lackinger hat bei der Anfahrt Fahrerlager etwas mehr Glück als Kasperlik und konnte die Fahrzeuge vor ihm vor dem Einlenkpunkt Fahrerlagerkurve überholen. Kasperlik musste sich hinten anstellen, konnte dennoch zügig aufschließen. In Runde 5 und bereits auf Platz 12 liegend, hatte Kasperlik erneut Pech: das Schaltgestänge brach, so dass er nur noch bis in die Box ausrollen konnte. Lackinger hingegen setzte seine Wahnsinns-Aufholjagd fort. Ein Auto ums andere konnte überholten werden. Am Ende dieser furiosen Aufholjagd erreichte Lackinger Platz 5 mit schnelleren Rennrunden als Qualifying-Zeiten. Im Anschluß wurden erneut beide Fahrzeuge kontrolliert - ohne Beanstandung.

Für das zweite Rennen konnte das gebrochen Getriebegestänge von Kasperlik behoben werden. In der Startaufstellung begann es leicht zu tröpfeln. Der Start wurde nach hinten verschoben und “Wet-Race” wurde ausgerufen - freie Reifenwahl. Das Allied-Racing-Team blieb auf den Toyo Semi-Slicks. Lackinger startete von Platz 4 ins Rennen. Kasperlik erneut von ganz hinten - dieses mal ohne Durchfahrtsstrafe zu Beginn des Rennens. In der Nockstein-Kurve war die Strecke zu Beginn des Rennens naß. Der Rest der Strecke war trocken. Lackinger konnte zu Beginn Runde 2 - Ausgang Nocksteinkehre nach einen Quersteher von Wehrli die Führung übernehmen und gab diese bis zum Schluß trotz Safety Car nicht mehr her.

Kasperlik startete seinen Husaren-Ritt von ganz hinten und befand sich bis zur Safety-Car-Phase auf Platz 8. Nach Beendigung der Safety-Car-Phase, in den letzten beiden Runden vor Schluss konnte Kasperlik sich noch auf den vierten Platz vorkämpfen.

Dietmar Lackinger und Jan Kasperlik zeigten sich trotz, oder gerade wegen des schwierigen Wochenendes sehr zufrieden.
Homepage Engstler Salzburg WTCC ETCC 474 PODIUM RACE 26 Podestplätze in der WTCC und ETCC am Salzburgring

Beim Es ist sozusagen das Heimrennen für das LIQUI MOLY Team Engstler aus Wiggensbach und dazu noch eine der Lieblingsstrecken von Teamchef Franz Engstler: der Salzburgring in Österreich. Am Wochenende war der Allgäuer Rennstall gleich mit 4 BMW am Start, denn sowohl die Tourenwagenweltmeisterschaft als auch die Europameisterschaft gastierte an der 4,2 km langen Strecke.

Franz Engstler dominierte ab dem ersten Training die TC 2 Klasse der Tourenwagenweltmeisterschaft.

„Für mich ist das eines der schönsten Rennen. Ich mag die Strecke und außerdem kommen jedes Jahr viele Freunde, Partner und Sponsoren an den Ring und da ist die Stimmung nochmal so gut“, strahlt Teameigner Franz Engstler.  Für die gute Stimmung im LIQUI MOLY Team Engstler sorgten zudem die guten Zeiten von Engstler im LIQUI MOLY BMW. So war es eine Ehrensache für den Routinier sich die Poleposition zu sichern. Am Sonntag konnte Engstler im Lauf 1einen Start Ziel Sieg hinlegen, sein Teamkollege Pasquale di Sabatino wurde Dritter der TC 2 Klasse. Der zweite Lauf sorgte für Spannung pur: kurz nach dem Start kam es zu einem schweren Rennunfall, so dass der Lauf unterbrochen und neu gestartet werden musste. Die beide Engstler BMW blieben unbeschadet, so dass Engstler sich den zweiten Sieg sichern konnte, sein Teamkollege di Sabatino sah als Zweiter die Zielflagge. Insgesamt holte sich das LIQUI MOLY Team Engstler so 4 Pokale in der WTCC.

Zwei weitere folgten in der ETCC. Christian Fischer aus der Schweiz fährt bereits die zweite Saison bei Engstler in der Europameisterschaft. Nach einem Unfall im vergangenen Jahr am Salzburgring,  war das Rennen für Fischer eine ganz persönliche Herausforderung. Diese meisterte er mit Bravour: er steigerte seine Rundenzeiten mit jedem Training und wurde im ersten Lauf zweiter seiner Klasse. Das zweite Rennen startete er von der dritten Position, konnte aber einen hervorragenden Start hinlegen und  übernahm die zunächst Gesamtführung. Diese gab er in seiner Klasse bis zum Ziel nicht mehr her und konnte so seinen ersten Sieg in der ETCC feiern. Sein Teamkollege Plamen Kralev belegte Platz 6 im ersten Lauf, Rennen 2 musste er Defekt vorzeitig beenden.
Start HomepageMercedes Pilot triumphiert bei beiden Läufen der DMV TCC

Beim ersten Rennen der populären GT- und Tourenwagenserie konnte Frédéric Yerly einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Dennoch musste er seine Führungsposition hart verteidigen. Der Start, bei dem Yerly und Yannik Trautwein (BMW Alpina B6) aus der ersten Reihe ins Rennen gingen, verlief sauber. Trotz der engen Strecke gab es keine Kollisionen und alle Fahrer konnten die erste Kurve passieren – allen voraus der schnelle Mercedes Pilot.

Wenige Runden nach dem Start konnte sich das Trio Yerly, Trautwein und Jürgen Bender (Corvette GT3), vom restlichen Feld absetzen. Bender konnte schnell an Audi-Pilot Christoph Düpré vorbeiziehen. Während Yerly über die volle Renndistanz Druck von Trautwein bekam, hielt sich der Corvette-Pilot Jürgen Bender weitgehend aus dem Zweikampf heraus. Am Ende lagen nur rund 0,5 Sekunden zwischen Frederik Yerly und Yannik Trautwein. Jürgen Bender komplettierte, dank seiner konstanten Leistung, das Podium auf dem dritten Platz.

In der Klasse bis 3.800 ccm war es Frank Nöhring (BMW M3), der den Sieg für sich entschied. Die Klasse UH-Spezial bis 4.000 ccm gewann Niklas Frers im Artega GT. In der Klasse der Porsche 997 Cup bis Baujahr 2009 siegte Thomas Winkler. In der Kategorie Porsche 997 Cup ab Baujahr 2010 konnte Christoph Langer den Sieg für sich entscheiden. Frédéric Yerly (Mercedes Benz SLS AMG GT3) überzeugte in der GT3-Klasse mit einem Sieg, während Maximilian Stein im Audi R8 den Sieg in der Klasse über 5.000 ccm feierte.

Im zweiten Rennen konnte sich Frédéric Yerly mit einem Vorsprung von rund 16 Sekunden den Sieg sichern. Insgesamt absolvierte der schnelle Mercedes-Pilot im 30-minütigen Rennen 18 Runden. „Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis, besser geht es wirklich nicht. Bereits im ersten Rennen konnte ich einen guten Vorsprung herausfahren und in den letzten Runden mein Tempo drosseln. Als ich in den Rückspiegel geschaut und Yannik gesehen habe, musste ich aber nochmal Gas geben. Dennoch hat alles gepasst“, so Yerly nach dem zweiten Lauf am Samstagmorgen.

Bereits in den ersten Runden fuhr er einen Vorsprung von mehreren hundert Metern heraus. Hart umkämpft war dafür der zweite Platz, auf den es sowohl der schnelle Audi R8-Pilot Christoph Düpré als auch Jürgen Bender (Corvette GT3) abgesehen hatten. Über die gesamte Renndistanz lagen nur Zehntelsekunden zwischen den Piloten. Beim Überfahren der Ziellinie trennten die Piloten sogar nur weniger als zwei Zehntelsekunden.

In der Klasse bis 3.800 ccm siegte erneut der BMW M3-Pilot Frank Nöhring. In der Klasse UH-Spezial bis 4.000 ccm war es Niklas Frers, der abermals den Sieg für sich entschied. Thomas Winkler siegte, wie bereits im ersten Rennen, in der Kategorie Porsche 997 Cup bis Baujahr 2009, während Christoph Langer den Porsche 997 Cup ab Baujahr 2010 wieder für sich entscheiden konnte. Im starken Feld der GT3-Fahrzeuge war es kein anderer als Frédéric Yerly, der mit seinem Mercedes Benz SLS AMG GT3 nochmals einen überragenden Sieg verbuchen konnte. Bei den hubraumstarken Fahrzeugen über 5.000 ccm gewann Josef Klüber.

„Wir sind zufrieden mit der Veranstaltung in Zandvoort. Die Piloten haben bei stahlendem Sonnenschein eine super Leistung gezeigt und sich spannende Kämpfe geliefert. Schon jetzt können wir das nächste Raceweekend kaum erwarten“, so UH-Sport Geschäftsführer Niko Müller. Bereits in zwei Wochen, am 13. und 14. Juni 2014, werden die Rennen fünf und sechs auf der Hausstrecke, dem Hockenheimring ausgetragen.

Viele weitere Informationen zur Serie finden Sie unter: www.dmv-tcc.de
Jed Metcher IDM SuperbikeVöllig neue Wege beschreitet aktuell die Drexler Motorsport GmbH aus Salzweg.

Seit dieser Saison besteht eine Technikpartnerschaft mit dem Motorradrennsportteam Suzuki Mayer aus Passau, welches in der Superbike IDM aktiv ist.

Fahrer ist der 23-jährigen Australier Jed Metcher, der eine Suzuki GSX-R 600 mit der Nummer 3 in der Supersport 600-Klasse pilotiert.

Der junge Mann aus Down Under war zwischen 2006 und 2008 schon in diversen australischen Rennserien äußerst erfolgreich und konnte 2011 sogar die Meisterschaft in der FIM Superstock 600 gewinnen.

Sein angestrebtes Ziel für die aktuelle Saison ist ganz klar, der Klassensieg in der IDM Supersport 600.

Der Grund für das Engagement des Salzweger Sperrdifferenzial-Herstellers im Motorradrennsport ist einerseits die langjährige Geschäftsbeziehung zum Unternehmen Motorrad Mayer, und andererseits „die Leidenschaft zum Rennsport, die uns alle verbindet“,
so Firmenchef Herbert Drexler.



Hamprecht HH2 01 versandAm erfreulichsten sicherlich die Nachricht, dass Gerd Hoffmann wieder an der Strecke war. Der Sportdirektor war gut erholt von einer Krankheit zurückgekehrt und somit gab es überall ein großes Hallo im Fahrerlager. „Ich fühle mich sehr fit und freue mich wieder hier zu sein“, erklärte er dann auch immer wieder.

Und das nicht nur während des 2. DETHLEFFS DMV TCC Sommerfestes am Freitagabend, sondern auch den gesamten Samstag. „Es ist natürlich eine riesige Erleichterung, dass Gerd wieder dabei ist“, freute sich auch UH Sport-Geschäftsführer Niko Müller.

Was die sportlichen Dinge betrifft, so kommt man an den zwei Renntagen auf dem Hockenheimring nicht daran vorbei, den bis dahin 17-jährigen Fabian Hamprecht zu benennen. Erst am Dienstag (18.06.13) wurde der Hagener 18 Jahre alt. Und alles schien, als ob er sich schon zuvor ein eigenes Geburtstagsgeschenk machen wollte.

Schon im Freien Training holte sich der rhino’s Leipert Pilot im Lamborghini Gallardo FL2 auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs die schnellste Zeit und ließ seinen härtesten Kontrahenten Albert Kierdorf im Porsche 997 GT2 mit 0,767 Sekunden hinter sich. Dieser musste danach leider auch mit einem technischen Schaden die Heimreise antreten.

Danach brannte Hamprecht in beiden Qualifying-Sitzungen die schnellste Zeit in den Asphalt und holte sich zweimal die Pole Position vor dem Vorjahresmeister Jürgen Bender. „Alles hat wunderbar geklappt. Wir hatten bei 40 Autos zwar viel Verkehr auf der Strecke, aber das Problem war ja für alle gleich. Ich freue mich, dass es zweimal zur Pole gereicht hatte.“ Hinter Bender kam in Q1 überraschend Jack Crow im Porsche 997 GT3 auf P3, der somit in seiner Klasse die Bestzeit hatte. Und auch Bruno Stucky (Mercedes Benz SLS AMG GT3) zeigte schon, das mit ihm zu rechnen sein durfte. Die dritte Reihe bildeten Robin Chrzanowski (997 GT3)  und Josef Klüber (SLS GT3).

In Qualifying zwei war Chrzanowski immens schnell unterwegs und holte sich hinter Hamprecht und Bender den dritten Startplatz: „Alles war perfekt, ich wollte unbedingt weit nach vorne“, so der Porsche-Pilot. Vierter wurde Klüber. Bruno Stucky und Maximilian Stein fuhren zu P5 und P6.

Rennen 1 war dann eine Machtdemonstration von Fabian Hamprecht. Vom Start weg, zog er auf und davon und war nicht mehr einzuholen. Am Ende waren es 17,864 Sekunden Vorsprung vor Bender. Dafür herrschte große Spannung um P3. Bis eine Runde vor Schluss sah alles nach dem ersten Podestplatz für Bruno Stucky aus.

Doch Chrzanowski saß ihm immer im Nacken. Als es zu einer Überrundung kam, steckte Stucky plötzlich fest und Chrzanowski zog im Gras (!) vorbei. Auf den letzten Metern war ihm dann sein Erfolg nicht mehr zu nehmen. Doch Stucky zeigte sich als wahrer Gentleman: „Das war ein toller Fight von uns und hat richtig Spaß gemacht.

Natürlich wäre ich auch gerne auf das Podest gekommen, aber trotzdem Glückwunsch an Robin!“ Ebenfalls stark unterwegs war Jack Crow mit Rang fünf und P2 seiner Klasse. Er griff zu Beginn sogar Jürgen Bender an und wehrte sich gegen alle PS-stärkeren Autos fantastisch. Dietmar Haggenmüller (Ford GT GT3), Markus Weege (BMW M3), Michael Golz (Lamborghini Gallardo FL2), Markus Alber (Porsche 997 GT3) und Edwin Stucky vervollständigten die Top 10.

Auch in Rennen 2 war kein Kraut gegen Hamprecht gewachsen. Diesmal war es ein Start-Ziel-Sieg mit 14,183 Sekunden. Und auch diesmal wurde Bender Zweiter und holte sich wichtige Punkte. Und auch Chrzanowski wiederholte mit P3 seinen Podestplatz. Doch dahinter gab es ein faires Hauen und Stechen. Und wieder war Bruno Stucky involviert. Nachdem er seinen SLS-Markenkollegen Josef Klüber zunächst überholt hatte, konnte er ihn einfach nicht abschütteln. Und auch diesmal sollten Überrundungen für den Rennausgang entscheidend sein. „Ich sah, das Bruno auf andere Fahrzeuge auflief und konnte mir aus 100 Metern Entfernung in Ruhe eine gute Linie suchen“, so Klüber später, der mit seinem Überholmanöver auf P4 vorzog.

Einen tollen zweiten Lauf zeigten die Zebra-Teamkollegen Jack Crow und Markus Alber. Sie fighteten um jeden Meter und war hinterher voll des Lobes über das Rennen. Das hat richtig Spaß gemacht, so der Sechstplatzierte Jack Crow. Der auch nachher verriet: Ich war mit alten Reifen unterwegs. Und siehe da, es hat geklappt!  Maximilian Stein kam vor Edwin Stucky auf Platz acht. Zehnter und Sieger seiner Klasse 3 wurde abermals Markus Weege.
In der Meisterschaft führt nach acht Rennen nun Fabian Hamprecht. Durch die zwei Doppelsiege hintereinander hat er Markus Weege knapp auf Platz zwei verdrängt. Das Team Krumbach/Nägler kommt auf P3.

Fabian Hamprecht erneut mit Doppelsieg im Lamborghini Gallardo FL2 von rhinos Leipert



Roll Screens 2013Mit einem abgewandelten Logo, das bestehende und potentielle (internationale) Kunden der Firma Drexler Motorsport stärker ansprechen soll, stattet die Salzweger Sperrdifferenzialmanufaktur seit kurzem die Fahrzeuge aus, in denen die Antriebstechnologie Lösungen der Sperren-Manufaktur verbaut sind. „Limited Slip“ ist die Kurzform des englischen Fachbegriffs für das Sperrdifferenzial: nämlich Limited Slip Differential, welches das Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens darstellt.

Dieses neue Logo soll in Zukunft die bewährte „Motorsport-Variante“ Stück für Stück ersetzen, um der zunehmenden Internationalisierung der Geschäfte des niederbayerischen Unternehmens Rechnung zu tragen.

Momentan beliefert die Drexler Motorsport GmbH Kunden in insgesamt 40 Ländern weltweit. Den größten Anteil stellen mit 59 Prozent die EU-Staaten, wobei weitere 10 Prozent auf Staaten entfallen, die zwar nicht zur EU gehören, sich aber auf europäischem Territorium befinden. An nächster Stelle folgt der asiatische Markt mit 15 Prozent, gefolgt von Amerika mit 10 Prozent und schließlich noch Afrika und Australien mit jeweils 3 Prozent.



IMG 0050Das Qualifying gestaltete sich äußerst schwierig, da rund 60 Autos aus den verschiedensten Klassen gemeinsam um die Startpositionen der anstehenden Rennen kämpften. Am besten kamen mit diesen schwierigen Bedingungen die Fahrer des Allied Racing-Teams zurecht. Dietmar Lackinger konnte seine Erfahrung auf der Formel-1-Strecke gekonnt ausspielen und stellte seinen grünen Allied Racing-BMW auf Pole.

Den zweiten Startplatz konnte sich Marco Hürbin sichern, gefolgt von Jan Kasperlik. Der große Konkurrent der Meisterschaft, Michael Winkler, musste sich mit dem vierten Startplatz zufrieden geben. So wurde das Qualifying zum teaminternen Duell der Allied Racing-Piloten. Im ersten Rennen überschlugen sich vom Start weg die Ereignisse. Dietmar Lackinger verpatzte den Start und fiel vom ersten auf den vierten Platz zurück.

„Ich habe, als wir aus der letzten Kurve kamen, noch einen Blick auf die Instrumententafel geworfen um nochmals alles zu kontrollieren. Als ich dann wieder aufschaute war die Ampel auf Grün und die Autos flogen an mir vorbei. Ich hätte nie gedacht, dass die Ampel so schnell umschaltet.“  Marco Hürbin konnte so vom Start weg die Führung des 23 Teilnehmer-starken Feldes übernehmen, gefolgt von Michael Winkler, Jan Kasperlik und dem mit der Wut im Bauch fahrenden Dietmar Lackinger. Doch schon in der ersten Runde konnten Kasperlik und Lackinger an Winkler vorbeiziehen und die ersten drei Positionen für das Team zurückerobern.

Danach erhöhte Michael Winkler den Druck auf den vor ihm fahrenden Lackinger. Dieser musste kräftig Gas geben, um Winkler hinter sich zu lassen. Lackinger sah sich daraufhin gezwungen, Kasperlik zu überholen, doch Kasperlik wurde von Lackinger überrascht, als dieser plötzlich zum Überholen ansetzte. „Ich habe in den Rückspiegel gesehen und plötzlich gemerkt, dass Dietmar in die Kurve sticht um mich zu überholen. Natürlich wollte ich meinen Teamkollegen Platz machen. Ich bin nach außen gezogen um Lackinger vorbeiziehen zu lassen. Dabei begann das Auto zu übersteuern und ein Dreher war die Folge.“

Kasperlik verlor zwei Plätze und fand sich am vierten Platz wieder, konnte aber in einer atemberaubenden Aufholjagd wieder zur Spitzengruppe aufschließen. An der Spitze tobte ein Kampf zwischen Lackinger und Hürbin, die sich mittlerweile von Winkler absetzen konnten. Hürbin fuhr ein fehlerfreies Rennen und konnte dieses 0,115 Sekunden vor Dietmar Lackinger beenden. „Ich habe versucht vorbeizukommen, doch Marco fuhr ein perfektes Rennen und es wäre nur mit der Brechstange möglich gewesen, an ihm vorbeizukommen“, so Lackinger nach dem Rennen. Somit konnten die Allied Racing-Piloten einmal mehr ihr Können zeigen und wichtige Meisterschaftspunkte sammeln.

Endstand nach dem 1. Rennen für das Allied Racing Team:
1. Marco Hürbin
2. Dietmar Lackinger
3. Jan Kasperlik

Für das zweite Rennen der BMW 325 Challenge wurden die ersten acht des vorangegangenen Rennens umgedreht, daher startete Kasperlik von der fünften Position aus, Lackinger von Rang sieben und Hürbin von der achten Position. Kasperlik konnte sofort nach dem Start einige Konkurrenten überholen, ebenso wie Lackinger. Marco Hürbin hatte im Startgetümmel etwas Pech, er fand sich nach der ersten Runde an der zehnten Position wieder, Kasperlik auf der dritten und Lackinger auf der vierten Position wieder.

Lackinger und Kasperlik pflügten daraufhin durch das Feld und konnten sich an die Spitze setzen, doch in der Sachs-Kurve verlor Kasperlik die Kontrolle über das Heck seines BMW und drehte sich. Lackinger übernahm die Führung und Kasperlik konnte als siebter das Rennen wieder aufnehmen. Marco Hürbin kämpfte sich unterdessen bis auf den sechsten Platz nach vor, doch beim Anbremsen touchierten sich Winkler und Hürbin, wodurch der Schweizer wieder bis auf den zehnten Platz zurückfiel.

Doch der Schweizer gab nicht auf und konnte ganz in Allied Racing-Manier einen Konkurrenten nach dem anderen überholen und fand sich am Ende auf dem zweiten Platz wieder. Kasperlik lieferte sich ein Bayern-Duell mit Haimerl, überholte diesen, doch noch ein Dreher von Jan warf ihn erneut zurück. Er konnte sich ihn in den letzten Runden jedoch nochmals vorbeikämpfen und beendete das Rennen als sechster. Dietmar Lackinger konnte die Führung gekonnt verwalten und das Rennen gewinnen.Das Resümee dieses äußerst spannenden Rennwochenendes  sind zahlreiche strahlende Gesichter im Allied Racing-Team, denn einmal  mehr konnten die drei Piloten ihr Können unter Beweis stellen und der Konkurrenz das Fürchten lehren.

Endstand nach dem 1. Rennen für das Allied Racing Team:
1. Dietmar Lackinger
2. Marco Hürbin
6. Jan Lasperlik

Punktestand nach dem vierten Rennen der BMW 325 Challenge:
Winkler 140
Lackinger 127
Makay 109
Hürbin 107
Kasperlik 92



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