IMG 5270Am kommenden Wochenende geht die zweiwöchige Sommerpause der Motorrad Weltmeisterschaft zu Ende.
 
Im August stehen mit den Grand Prix´s von Tschechien, Österreich und England drei Veranstaltungen im Kalender. Zuerst geht es nach Brünn. Der 5,4 km lange Kurs wurde 1987 neu erbaut und mit Ausnahme von 1992 wurde dort immer ein WM Lauf ausgetragen. Nur eine Woche später geht es nach Spielberg, zum Grand Prix von Österreich. Nach 19 jähriger Pause fand dort 2016 erstmals wieder ein Lauf zur Motorrad WM statt. Mit jeweils über 200.000 Fans setzte man sich beim Publikumsinteresse gleich an die Spitze. Es ist nach dem Sachsenring das zweite Heimrennen für Philipp Öttl. Kein Fahrer in der Motorrad WM, hat eine so kurze Anreise nach Spielberg.

Die Sommerpause nutzte Philipp für einen Kurzurlaub. Doch bereits in der zweiten Woche nahm er das Training wieder auf. Am letzten freien Wochenende hat Philipp zusammen mit seinen Trainer Franz Dietzinger noch eine besondere Trainingseinheit erledigt. Sie nahmen am Montafon Mountenbike Marathon teil. Philipp entschied sich über die längste Distanz mit 130 km und über 4000 Höhenmeter teilzunehmen. 214 von insgesamt 1100 Teilnehmern nahmen diese Herausforderung an. Startort war Schrunz in Vorarlberg. Von da ging es in drei Bergen auf über 2000 Meter. Nach 8 Stunden und 10 Minuten erreichte Philipp auf Rang 87 das Ziel. Eine beachtliche Leistung des 22 jährigen.

Auch bei den kommenden Rennen will der KTM Fahrer den Aufwärtstrend vom Sachsenring weiter fortführen. Vom zehnten Gesamtrang trennen ihn nur noch zwei Punkte. Bis Rang sechs ist das Feld dicht zusammen.


WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 130
2. M. Bezzecchi / ITA / 123
3. A. Canet / SPA / 92
12. P. Öttl / GER / 44

Quelle: Öttl Motorsport
media 180729181142Ruben und Petra Zeltner scheiden bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg aus

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) sind bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg (26. -28. Juli) mit ihrem Porsche 911 GT3 bereits nach der ersten Wertungsprüfung (WP) ausgeschieden.

Ursache war ein defektes Getriebe, das die Porsche-Besatzung an der Weiterfahrt hinderte. „Wir waren absolut überrascht, dass wir auf der ersten Wertungsprüfung die drittschnellste Zeit im Gesamt gefahren sind“, zeigte sich Ruben Zeltern im Ziel erstaunt. Jedoch kündigten sich gegen Ende der Prüfung Geräusche aus dem Getriebe an, die beide Zeltners ungutes erahnen ließen: „Wir vermuteten ein Defekt im Getriebe, was sich bei genauer Überprüfung auch bestätigt hat“, so Zeltern.

Trotzdem war er mit den Optimierungen am Fahrzeug sehr zufrieden: „Wir haben in der Zwischenzeit einiges am Fahrwerk optimiert und verbessert. Es reagiert jetzt viel besser und lässt sich vor allem im Grenzbereich angenehmer fahren. Geholfen hat sicherlich auch ein neuer Stabi, den wir von Porsche erhalten haben. Das stimmt mich für alle weiteren Rallyes in der Deutschen Rallye Meisterschaft sehr positiv“, betont Zeltner.

Am 7. / 8. September geht das PZ Motorsport-Team bei der ADAC Rallye Niedersachsen rund um Osterodeam Harz an den Start.

Quelle: PZ Motorsport - Media Activia 
745fdc1f 4b09 4bd8 9efe 1475e6326101- Raceunion nutzt die Sommerpause im Carrera Cup für zwei Auftritte im Supercup und bekommt prominenten Besuch -

Nachdem der Porsche Carrera Cup Deutschland nach dem Rennen auf dem Red Bull Ring Anfang Juni in die Sommerpause ging, standen zwei Rennwochenenden im international Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Programm.

Raceunion Young Guns messen sich mit den Cracks des Porsche Mobil 1 Supercup am Red Bull Ring und in Hockenheim
Drei Wochen nach dem Rennen am Red Bull Ring im Porsche Carrera Cup Deutschland, war der Schauplatz für unser nächstes Rennen erneut die malerisch gelegene Strecke in den Bergen der Steiermark. Raceunion stellte sich dabei mit dem Carrera Cup Stammfahrer Igor Walilko aus Polen sowie Luca Rettenbacher, mit dem Teamchef Christoph Huber bereits in der BMW 325-Challenge erfolgreich zusammengearbeitet hat, der Herausforderung. In dem starken Fahrerfeld von 32 Porsche GT3 Cup (991) beeindruckte Walilko bereits im Freien Training mit einem starken Gesamtrang 8 und lag mit +0,437 Sekunden durchaus in Schlagdistanz zur Spitze. In der 30-minütigen Qualifying-Session wurde die hohe Leistungsdichte im internationalen Porsche Markenpokal erneut deutlich: die ersten 17 Fahrer trennte dabei weniger als eine Sekunde! Walilko wurde am Ende der Zeitenjagd mit einer 1:31,360 und +0,786 Sekunden auf Position 12 geführt, während Rettenbacher das Rennen von Startplatz 16 in Angriff nahm. 

In einem ansehnlichen Rennen inklusive einer Safety Car Phase früh im Rennen gelang es Rettenbacher, der in der Saison 2016 eine Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland absolviert hat, sich einige Positionen bis auf Position 11 vorzuarbeiten. Walilko dagegen brachte seine Startposition bis zum Ende über die Ziellinie.

Supercuprennen am Hockenheimring mit schwierigen Bedingungen im Qualifying und einem Besuch von Verkehrsminister Andreas Scheuer
Beim ersten Kräftemessen des Wochenendes im Freien Training wurde Igor Walilko knapp außerhalb der Top 10 auf Position 13 geführt. Der zweite Fahrer an diesem Wochenende, Raceunion Young Talent Henric Skoog aus Schweden, musste leider bereits früh in der Session die Segel streichen und die Box ansteuern, da sich ein Metallteil in einen seiner Reifen gebohrt hatte. Auf Grund der Regularien, die Gaststartern nur einen Satz Reifen in der Session zugestehen, war Skoog damit zum zuschauen gezwungen. 

Bei wechselnden Bedingungen während des Qualifyings am Samstag starteten alle 31 Porsche GT3 Cup (991) vorerst auf Regenreifen. Kurz vor Ende der Session trocknete die Strecke ausreichend ab, dass die Fahrer auf Slicks wechseln konnten, was in zahlreichen Positionswechseln in den letzten 5 Minuten  resultierte. Igor Walilko konnte dabei kurz vor Schluss eine Rundenzeit von 1:44.788 auf die Uhr bringen, was ihm Startplatz 8 einbrachte. Henric hatte etwas mehr Probleme und man merkte ihm die fehlende Trainingszeit an, wodurch der Schwede letztendlich von Position 17 ins Rennen ging.

Igor lag im Rennen am Sonntag bis zur letzten Runde auf Tuchfühlung auf die Top 6, musste sich jedoch letztendlich nach einer unverschuldeten Berührung mit einem Kontrahenten mit dem zehnten Gesamtrang zufrieden geben. Henric konnte sich nach spannenden Zweikämpfen bis auf den 14. Gesamtrang vorarbeiten.  

Ehrengast Andrea Scheuer besucht Team aus Passauer Heimat in Hockenheim  
Als Ehrengast durften wir in Hockenheim zudem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf einen Besuch im Fahrerlager und in der Hospitality des Porsche Mobil 1 Supercup begrüssen? Hintergrund: Der Minister aus dem bayerischen Passau ist ein guter Bekannter von Teamchef Christoph Huber und unserem ehemaligen Fahrer Michael Ammermüller. Neben Motorsport-Diskussionen mit Teamchef Huber und Verköstigung in der Porsche Hospitality, hat Hr. Scheuer auch eine Einführung in der Porsche GT3 Cup (991) durch Igor Walilko erhalten.

Von einer Strecke zur Nächsten
Direkt nachdem die Zielflagge gefallen war, packte das gesamte Team an um die Fahrzeuge und das Equipment in den LKW zu laden, Denn am folgenden Tag stand bereits der nächste Test am Nürburgring auf dem Programm. In Vorbereitung auf den kommenden Lauf im Porsche Carrera Cup Deutschland in der Eifel am ersten August Wochenende, absolvierten die Raceunion Jungs dabei wichtige Testkilometer.

Quelle: Raceunion
Eizenhammer HH1 007Nur eine Woche nach der Formel 1 gastiert der DMV GTC und DUNLOP 60 in Hockenheim (27./28. Juli 2018). Dabei darf man sich auf ein großartiges Feld freuen.

Fast 30 Starter erwartet man beim sechsten Rennwochenende der etablierten Breitensportserie im Badischen. Alleine 17 GT3-Fahrzeuge werden im großen Feld am Start sein. Damit kann man den Fans einiges an Traumsportwagen bieten. Gleich sieben Audi werden darunter sein. Dazu noch zwei BMW Z4 GT3, zwei Mercedes SLS AMG GT3, zwei Mercedes-AMG GT3, eine Corvette, ein Porsche 991 GT3 R und natürlich der auffallende Lamborghini Huracan in Pink von Suzanne Weidt.

„Es ist für uns natürlich eine tolle Entwicklung, dass wir eine solche Masse an GT3-Fahrzeugen präsentieren können“, so Veranstalter Ralph Monschauer.

Auch bei den Cup-Porsche findet man ein homogenes Feld. Gleich sechs verschiedene Fahrzeuge sind hier am Start, die sich in Klasse 3 (Porsche 997 GT3 Cup) und Klasse 4 (Porsche 991 GT3 Cup) präsentieren. Dabei unterscheidet man untereinander noch einmal die zwei verschiedenen Generationen bei den 991ern.

Im weiteren Teil des Feldes sieht man auch zwei verschiedene GT4-Fahrzeuge. Jean-Luc Weidt (Spirit Race) und Jürgen Marschlich (Car Collection) starten mit dem Audi R8 LMS GT4. Dazu noch zwei TCR von Kevin Arnold (HCB-Rutronik Racing - Audi RS 3 LMS TCR) und Roland Hertner (Highspeed Racing - VW Golf GTI TCR). Den Abschluss bildet im Feld diesmal der BMW M235i Racing von Youngster Simon Klemund. „Hier geht es uns auch wieder um die Nachwuchsförderung. Simon ist 17 Jahre alt, hat schon einige Rennen hinter sich und möchte weitere Erfahrungen sammeln. Er passt sehr gut zu unseren anderen Nachwuchspiloten.“

Mittlerweile hat man einige junge Piloten im Feld. So führt der 19-Jährige Kevin Arnold die Meisterschaft im DMV GTC an. Und auch Luis Glania zeigt mit 18 Jahren einen mehr als tollen Job beim Team Dupré Motorsport im Porsche 991 GT3 Cup. Nicht zu vergessen Jean-Luc Weidt mit 20 Jahren oder Carrie Schreiner (19), die am Wochenende als Lamborghini Juniorin aber einen offiziellen Auftritt in Spa hat und deshalb nicht im DMV GTC dabei sein kann.

Der Mix zwischen Alt und Jung klappt im DMV GTC und DUNLOP 60 prima. Weiterhin ist man immer ganz nah am Zuschauer dran bleibt. „Da sind wir uns mit allen unseren Fahrern einig. Die Fans sollen hautnah am Geschehen sein. Ob man mal einen Blick in die Boxen wirft oder bei der Startaufstellung. Auch das ein oder andere Gespräch wird immer wieder gesucht“, so Monschauer.

Das Konzept des DMV GTC bleibt da immer gleich: Es geht familiär zu und abends sitzen die Teams zusammen und freuen sich über gelungene Aktionen.

Nicht ganz so stark wie erhofft, entwickelt sich das 60-Minuten-Rennen DUNLOP 60. „Da haben wir momentan einen Durchschnitt von 16 Fahrzeugen pro Rennen. Natürlich würden wir da gerne mindestens eine 20 stehen haben. Zum einen wegen dem schöneren Feld, zum anderen aber natürlich auch wegen der Finanzierung. Denn die DUNLOP 60 sind ein Teil des DMV GTC. Und die Kosten bleiben bestehen. Ob da nun 16 Autos starten oder 23. Da müssen wir für die nächste Saison überlegen, wie wir das lösen. Gegenüber von 2017 haben wir einen höheren Schnitt aber bei der Verlegung auf den Freitag hatten wir uns mehr erhofft“, erklärt Ralph Monschauer ehrlich.

Dafür wurde im DUNLOP 60 aber bislang perfekter Motorsport geboten. Anders als im DMV GTC, wo überwiegend die Gentleman oder Youngster starten, sieht man im DUNLOP 60 auch Uwe Alzen, Marvin Dienst, Laurents Hörr, Manuel Lauck, Martin Konrad, Kenneth Heyer oder Jaap van Lagen. Das macht den Reiz aus, wenn professionelle Fahrer auf schnelle Amateure treffen.

Und so wird es auch am kommenden Wochenende wieder in Hockenheim sein, wenn um 17.45 Uhr der Start zum Stundenrennen erfolgt.

Wie schon bei allen GP-Kursen in diesem Jahr, so wird man auch in Hockenheim die Rennen wieder live im Internet verfolgen können. 3DRACElog um Lars Zander wird erneut für die Übertragung verantwortlich sein, die dank der Unterstützung von ‚Rutronik Electronics Worldwide‘ möglich sein wird. Ca. 15 Minuten vor dem Rennen wird die Übertragung beginnen. Auf den Seiten von dmv-gtc.de oder unter Int. DMV GTC bei Facebook werden die Zeiten aktuell veröffentlicht.

Los geht es im DMV GTC am Freitagmorgen mit dem Freien Fahren, ab 10.25 Uhr. Das 1. Zeittraining (12.25 bis 12.45 Uhr) bestimmt die Startaufstellung für Rennen 1 am Samstag (ab 11.50 Uhr). Qualifying 2 ist dann entscheidend für Rennen 2 am Samstag (von 15.45 bis 16.15 Uhr).

Das DUNLOP 60 wird als 1-Tagesveranstaltung komplett am Freitag abgehalten. Nach dem Freien Fahren stehen 30 Minuten Qualifying (15.10 bis 15.40 Uhr) auf dem Programm, bevor es um 17.45 Uhr in das 60-Minuten-Rennen geht. Zwischen der 25. und 35. Rennminute muss der Pflichtboxenstopp absolviert sein, der je nach FIA-Einstufung 120 bis 130 Sekunden (Ein-Ausfahrt) dauert.

Im DMV GTC haben die Piloten insgesamt 130 Minuten Cockpitzeit. Wer nur DUNLOP 60 fährt, hat 120 Minuten!

Zeitplan Hockenheim
DMV GTC
Freitag, 27.07.2018                                                                       
10.25 - 10.55 Uhr            Freies Fahren (30 Minuten)
12.25 - 12.45 Uhr            Qualifying 1 (20 Minuten)
Samstag, 28.07.2018                                                     
09.00 - 09.20 Uhr            Qualifying 2 (20 Minuten)
11.50 - 12.20 Uhr            Rennen 1 (30 Minuten)
15.45 - 16.15 Uhr            Rennen 2 (30 Minuten)
DUNLOP 60
Freitag, 27.07.2018
15.10 - 15.40 Uhr            Zeittraining (30 Minuten)
17.45 - 18.45 Uhr            Rennen (60 Minuten)

Vorläufige Starterliste DMV GTC Hockenheim (27./28.07.18)  
# Name   Fahrzeug Klasse
1 Tommy Tulpe Remchingen / DEU Audi R8 LMS GT3 1
2 Evi Eizenhammer Remchingen / DEU Audi R8 LMS GT3 1
4 Andy Prinz Remchingen / DEU Audi R8 LMS ultra 1
5 Josef Klüber / Alzenau / DEU Mercedes-AMG GT3 1
  Kenneth Heyer Viersen / DEU    
6 Klaus Horn Landau / DEU Porsche 997 GT3 Cup 3
7 Lars Pergande Rösrath / DEU BMW Z4 GT3 1
8 Fabian Plentz Remchingen / DEU Audi R8 LMS GT3 1
9 Pablo Briones Santiago de Chile / CHL Porsche 997 GT3 Cup 3
10 Markus Alber Albstadt / DEU Corvette Z.06R GT3 1
11 Thomas Marschall Remchingen / DEU Audi R8 LMS ultra 1
13 Timo Scheibner Frankfurt / DEU BMW Z4 GT3 1
14 Urs Furter Aarberg / CHE Mercedes Benz SLS AMG GT3 1
16 Stanislav Dobrev Pernik / BUL Mercedes-AMG GT3 1
19 Peter Schmidt Eltville / DEU Audi R8 LMS GT3 1
27 Roland Hertner Heilbronn / DEU VW Golf GTI TCR 6
32 Simon Klemund Hungen / DEU BMW M235i Racing 4
44 Dennis Busch Bensheim / DEU Audi R8 LMS 1
  Marc Busch      
51 Karlheinz Blessing Saarbrücken / DEU Porsche 991 GT3 Cup 4
55 Dietmar Haggenmüller Memmingen / DEU Mercedes-AMG GT3 1
56 Bruno Stucky Chésopelloz / CHE Mercedes Benz SLS AMG GT3 1
63 Christoph Dupré / Schiffweiler / DEU Porsche 991 GT3 Cup 4
  Luis Glania Unna / DEU    
66 Jürgen Marschlich Pfullingen / DEU Audi R8 LMS GT4 6
75 Thomas Langer Heilbronn / DEU Porsche 991 GT3 Cup 4
77 Suzanne Weidt Memmingen / DEU Lamborghini Huracan GT3 1
82 Christoph Dupré / Schiffweiler / DEU Porsche 991 GT3 Cup 4
  Claus Dupré Schiffweiler / DEU    
88 Jean-Luc Weidt Memmingen / DEU Audi R8 LMS GT4 6
99 Kevin Arnold Remchingen / DEU Audi RS 3 LMS TCR 6
911 Benni Hey Walldorf-Werra / DEU Porsche 991 GT3 R 1

Quelle: Motorsport XL
4eb27f43 c1cc 4498 bf10 09cb6deee547Am vergangenen Wochenende ging auf dem Zalaegerszeg Automotive Proving Ground in Ungarn die Formula Student EAST zu Ende. Nach drei aufeinanderfolgenden Siegen in Michigan (2016/ 2017/ 2018) ging unser Rennteam sehr zuversichtlich in den Wettbewerb.  Diese Zuversicht in Verbindung mit einer tollen Leistung unseres Rennteams führte zum 1. Platz in der Gesamtwertung.

Wir gratulieren an dieser Stelle auch den Teams aus Coburg und Weingarten zum 2. bzw. 3. Platz der Gesamtwertung.

Leider konnte das GreenTeam aufgrund eines Ausfalls in Endurance dieses Mal keinen Podiumsplatz belegen.

Zu den Einzelwertungen des Rennteams:
Business Event: 8. Platz
Cost Event: 4.Platz
Engineering Design: 1. Platz
Acceleration: 3. Platz
Skidpad: 3. Platz
Autocross: 1. Platz
Endurance: 2. Platz
Overall: 1. Platz

Der Wettbewerb hat zum ersten Mal auf dem noch nicht fertig gestellten Fahrdynamik und Kommunikationszentrum ZalaZone in Zalaegerszeg stattgefunden. Nachdem das Rennteam im Autocross den ersten Platz belegt hatte, war damit auch die Startreihenfolge für den anschließenden Endurance festgeschrieben Leider machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nach  5 von 24 zu fahrenden Runden begann es, sehr stark zu regnen. Nach 11  Runden wurde unser Fahrer schließlich gestoppt und musste das Rennen beenden. Die Wettbewerbsleitung hat jedoch entgegenkommenderweise entschieden,  die fehlenden Runden aus den vorhergegangen Runden hochzurechnen, was uns dann noch zu einem 2. Platz im Endurance geführt hat.

Die weiteren Wettbewerbe der Saison 2018 werden stattfinden in
*    Österreich,        29. Juli bis 02. August
*    Hockenheim,    06. bis 12. August
*    Spanien,           21. bis 26. August

Quelle: Rennteam Uni Stuttgart
media 180723181023Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gehen vom 26. -28. Juli bei der 58. ADAC Cosmo Rallye Wartburg mit ihrem Porsche 911 GT3 an den Start. Es ist der erste gemeinsame Start in dieser Saison. Petra Zeltner, die im Frühjahr eine Hüftoperation hatte, wird in gewohnter Weise ihrem Mann die 132 Wertungskilometer ansagen. Im folgenden Interview äußert sich Ruben Zeltner zur Rallye und der tollen Eisenacher Rallye-Atmosphäre.

Deine Ehefrau Petra ist wieder genesen und sitzt bei der Rallye Wartburg auf dem Beifahrersitz. Freut Ihr euch auf den gemeinsamen Start?
Meine Frau Petra hat schon richtige Entzugserscheinungen. Wir freuen uns beide, dass wir wieder gemeinsam im Porsche sitzen. Das Einzige was noch nicht so einfach geht, ist das Ein- und Aussteigen bei Petra. Wir hoffen, dass das nicht allzu sehr mit Schmerzen verbunden sein wird.

Nach einem Jahr Pause findet die ADAC Cosmo Rallye Wartburg wieder statt. Es erwarten euch Teilnehmer sowohl neue als auch alte Wertungsprüfungen (WP) und sogar ein kleiner Schotteranteil wird gefahren. Was erwartest Du von dieser Rallye?
Die Wartburg Rallye ist sehr abwechslungsreich. Von schmalen welligen Wertungsprüfungen bis hin zu breiten schnellen Abschnitten, ist alles dabei. Insgesamt kann man sagen, dass die Wartburg schon zu den anspruchsvollsten Rallyes der DRM zählt.

Ist euer Zebra fit für den Einsatz bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg? Konntet ihr die geplanten Abstimmungen umsetzten?
Das Zebra ist wie immer von unseren Mechaniker Lars Bräuer und Axel Richter wieder auf Vordermann gebracht worden. Unser erster Test ist der Shakedown vor der Rallye. Wir hoffen, dass die Veränderungen auch etwas gebracht haben.

Wie liegen eurem Porsche 911 GT3 die Wertungsprüfungen (WP) und worauf freust Du dich am meisten?
Die Wartburg Rallye ist dem Porsche schon immer gut gelegen. An die tollen Erfolge in der Vergangenheit, können wir natürlich leider mit dem aktuellen Reglement nicht mehr anknüpfen. Unser Ziel ist es, bestes nicht R5 Auto zu werden. Also „best of the rest."

Was reizt dich an der ADAC Cosmo Rallye Wartburg am meisten und wie siehst Du den Rundkurs "Cosmodrom by Night"?
Mich reizen die schnellen welligen Asphalt-Passagen. Meine Lieblings-WP ist die Waldhaus WP. Auch „Cosmodrom by Night“ ist sehr anspruchsvoll, denn hier gibt es die Herausforderung mit dem Staub, der aufgewirbelt wird. Wenn du da das Pech hast, direkt hinter einem anderen Teilnehmer zu fahren, dann fährst im absoluten Blindflug.

Was empfiehlst Du den Zuschauern und Rallye-Fans besonders?
Wenn man die Rallyeautos möglichst oft sehen will, dann ist das Cosmodrom das Richtige. Am ersten Tag empfehle ich die Waldhausprüfung. Ich würde mir in diesem Fall die Zeit nehmen und in die WP hineingehen. Dort gibt es einfach Passagen, die es sonst in Deutschland nicht gibt.

Quelle Foto: Sascha Dörrenbächer
weidinger fos2018 nickdungan 3007 2 1030x438Romain Dumas hat das Shootout-Race beim legendären Goodwood Festival of Speed ​​2018 auf der britischen Insel gewonnen. Der Franzose siegte in einem spannenden Berg-Einzelzeitfahren und fuhr die insgesamt drittschnellste jemals gefahrene Zeit auf den Goodwood-Hügel ganz im Süden Englands, in der 25-jährigen Geschichte des Festivals. Der ehemalige Le-Mans-Sieger schaffte mit dem allradgetriebenen  Volkswagen ID.R Pikes Peak eine Zeit von unglaublichen 43,86 Sekunden, womit erstmals ein Elektroauto den Preis gewann. Allerdings war sein Auto nicht das einzige ohne Verbrennungsmotor. Der ehemalige DTM-Fahrer Peter Dumbreck steuerte den elektrischen Allrad-NIO EP9-Hypercar trotz einer zweirädrigen Graspartie in 44,32 Sekunden ins Ziel. Der Schotte war mit 118 Meilen pro Stunde unterwegs, bevor er Molecomb Corner erreichte!

Der dritte Platz in der Endwertung und der erste Fahrer, der mit dem Auto mit Verbrennungsmotor fuhr, war der Deutsche Jörg Weidinger an Bord des BMW E36 Judd V8 mit dem einst der unvergessene Georg Plasa die Bergwelt begeisterte. Das kreischende Coupé querte den Zeitstrahl mit einer Zeit von nur 46,43 Sekunden. Erst kurz vor Beginn des FOS ließ KW-Geschäftsführer Klaus Wohlfarth die Katze aus dem Sack. Das legendäre BMW-Modell des am 10. Juli 2011 tödlich verunfallten Georg Plasa, hatte die letzten Jahre in seiner Tiefgarage geschlummert und wurde eigens für das Festival of Speed wieder zum Leben erweckt.

Still und leise hatte damals Klaus Wohlfarth den Plasa-BMW gekauft und “versteckte” ihn in den “Heiligen KW Hallen”. 2017 reifte dann die Idee, Georgs BMW wieder ans Tageslicht zu bringen, schließlich war und ist dieser BMW weit mehr als nur besonders. Selbst ein Auszug der technischen Daten wie etwa ein Gewicht von 895 kg und einem bei 10.200 Umdrehungen 560 PS mobilisierenden Judd V8 wird diesem E36 nicht gerecht. Der emotionale Wert dieses “Berg-Dreiers” mit JUDD V8-Triebwerk, mit dem Georg viermal den europäische FIA Berg-Cup und viele andere Bergläufe gewann sowie Rekorde aufstellte, die teilweise heute noch gültig sind, sind in Worte zu fassen schier unmöglich.

Aber der BMW war es nicht allein. In langen Regalreihen lagern zahlreiche Komponenten und Ersatzteile, des von Georg aufgebauten und vor allem mit sehr vielen selbstentwickelten Rennsportteilen verfeinertem Coupé. Neben unendlichen Kleinteilen lagern hier auch diverse Leichtbaukarosserieteile wie Schürzen, Motorhauben und Verkleidungen der im Windkanal erprobten Aerodynamik. Georg war damals einer der ersten, der Formel-1-Motorsporttechnologie in die europäische Bergrennszene brachte und so viele andere Fahrer dazu brachte ebenfalls diesen aufwendigen Technologiesprung für Tourenwagen am Berg zu wagen. In den letzten Monaten hat eine Taskforce aus dem KW Kollegium und ehemaligen Mechanikern aus dem Plasa-Team den E36 wieder rennfertig gemacht. Unter dem Slogan „Never forget“ und mit Jörg Weidinger, der Idealbesetzung hinter dem Steuer, ging es dann zum wohl beliebtesten Motorsportevent der Welt. Und Georgs BMW fuhr wieder, von Donnerstag bis Sonntag in Goodwood mehrmals am Tag und das in der Arrivederci-Originallackierung wie sie im Jahr 2009 beim letzen Rennen mit dem E36 beim italienischen Bergrennen von Padavena zu sehen war.

Weiteres Foto:




Autor: Thomas Bubel - Berg Meisterschaft
Foto: Nick Dungan
09 SACHSEN 2018 M3 3013Am vergangenen Wochenende startete Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing bei seinen Heim Rennen auf dem Sachsenring. Der Grand Prix von Deutschland wird seit 1998 auf der 3,8 km langen Strecke in der Nähe von Chemnitz ausgetragen. Knapp 200.000 Motorrad Fans pilgerten bei sommerlichen Wetter an die Traditionsstrecke. Nach vier schwierigen Rennen wollte der 22-jährige vor Heimpublikum zur gewohnten Form zurückfinden.
 
Mit Rang drei beim ersten der drei Freien Trainings, stellte er seine Ambitionen unter Beweis. Am Nachmittag glänzte der KTM Fahrer sogar mit der Tagesbestzeit. Motiviert ging er ins Zeittraining bei dem er mit 0,5 Sekunden Rückstand den dreizehnten Startplatz erreichte. Damit war der Ainringer nicht zufrieden, lies sich aber nicht aus dem Konzept bringen.

Im Rennen startete er gut und verteidigte seine Position. Doch bereits in der dritten Kurve wurde er zu weit nach außen gedrängt und rutschte auf die 19. Position zurück. Doch anschließend startet Philipp seine bekannte Aufholjagd. Nach neun Runden lag er erstmals in den Punkterängen. Mit den besten Rundenzeiten schob er sich fünf Umläufe später in die Top Zehn. Zur Freude der deutschen Fans setzte er seine Überholmanöver fort und war neun Runden vor Rennende erstmals auf Rang fünf. Drei Runden später lag er sogar auf einen Podiumsplatz und das anfangs unvorstellbare schien möglich. Doch die Aufholjagd kostete viel Energie und strapazierte die Reifen. Dadurch fiel er in der Schlussphase noch auf den achten Rang zurück. Sein Rückstand auf das Podium betrug im Ziel nur zwei Sekunden.

In der Gesamtwertung verbesserte er sich um eine Position auf Rang zwölf. Zwei Punkte fehlen auf die Top Zehn.

Nun folgt eine dreiwöchige Sommerpause, bis es am 5. August mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn weitergeht. Nur eine Woche später findet auf dem Red Bull Ring in Spielberg Philipps zweites Heimrennen statt.

Philipp Öttl nach dem Wochenende:
„Dieses Wochenende war ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Aber ganz sind wir noch nicht zurück, sonst wären wir heute auf dem Podest gelandet. Meine KTM hat wieder super funktioniert. In der Sommerpause werde ich weiter trainieren, aber auch ein paar Tage Erholung einplanen. In Brünn müssen wie in diese Richtung weiterarbeiten, dann kann es gut werden“.

Ergebnisse:
1. Jorge Martin / SPA / Honda / 39`36.42
2. Marco Bezzecchi / ITA / KTM / 2.51
3. John McPhee / GBR / KTM / 2.57
8. Philipp Öttl / GER / KTM / 4.88

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 130
2. M. Bezzecchi / ITA / 123
3. A. Canet / SPA / 92
12. P. Öttl / GER / 44

Quelle: Öttl Motorsport
thunder1Im Jahr 1975 wurde Arcotechniques International als Handels- und Motorsport-Management-Firma gegründet. In den folgenden Jahren wurden insbesondere für Kunden aus dem deutschsprachigen Raum verschiedene Antriebsteile aus dem italienischen Markt gehandelt. Seit 1977 übernahm das iatlienische Unternehmen zudem Aufagben im Bereich Management und Betreuung talentierter Rennfahrer, darunter Namen wie Wolfgang Treml, Graziano Rossi, Sangiuolo Raffaele und Mauro Trione. Dazu startete noch ein F1 Team mit Pino Trivellato.

In den darauffolgenden Jahren entwickelte und produzierte Archotechniques diverse Getriebe, Antriebslösungen und Karbonteile für unterschiedliche Einsatzbereiche, darunter Superbikes, Straßenmotorräder und Rennfahrzeuge.

Von großer Bedeutung wurde der Aufbau eines Konstruktionsbüros von 1988 bis 2000, wo man seither Antriebsteile, Renn- und Entwicklungsfahrzeuge für Auftraggeber wie KTM, BMW, Steyr Daimler Puch, SMS – um nur einige zu nennen – entwickelt und konstruiert. Einzelne Fahrzeugteile, aber auch gesamte Rennfahrzeuge werden mit Dallara und anderen Spezialisten der deutschen Automobilentwicklung gefertigt.

Seit 2005 erarbeitet und betreut das Unternehmen zudem ein System für die effiziente Nutzung von Prüfstandräumen mit einem Motoren-Schnellwechsel-System für Ferrari, Lamborghini, HPE-COXA und Fiat. Im selben Jahr begann auch der Aufbau der Vertriebsorganisation für Drexler Automotive (damals noch Drexler Motorsport) – eine Partnerschaft, die bis heute vom Fachwissen, der Erfahrung und Motorsport-Leidenschaft beider Unternehmen befeuert wird und großartige Projekte hervorbringt.

Zu diesen gehören viele Ferrari-Projekte: Insbesondere für Oldtimer-Modelle der 60er, 70er und 80er Jahre fertigt Drexler passgenaue Lamellen-Sperren nach Original-Zeichnungen, die Herr Amorth dann weiter vertreibt (mehr zum Thema Drexler-Sperrdifferentiale und Aufbereitungen speziell für Oldtimer-Fahrzeuge finden Sie unter www.drexler-automotive.com/motorsport). Das Sortiment umfasst zudem speziell konzipierte Drexler-Lamellensperren für den Fiat Abrath 500 und auch viele Teams im Formula Student, Rallye und Langstreckenbereich werden von Arcotechniques mit passgenauen Sperren beliefert.

Von zentraler und aktueller Bedeutung für Arcotechniques Italia ist die Entwicklung, Betreuung und Lieferung von Lightweight-Drexler-Sperren für den neuen Wolf GB08 Thunder im Rennstall von Wolf Racing. Der Wolf GB08 Thunder wurde entwickelt und gebaut, um sowohl Profifahrern als auch „Gentlemen-Fahrern“ ein Rennfahrzeug zu bieten, dem es weder an Schnelligkeit, noch an fahrerfreundlichem Handling mangelt.

Wolf Racing ist ein Betrieb der Familie Bellarosa aus Gardone Val Trompia, Italien. Die Söhne Ivan und Maurizio Bellarossa, beide selbst Rennfahrer, haben 2009 offiziell die Rechte für den Namenszug Wolf Racing, bekannt als äußerst erfolgreiches Formel-1-Team aus der 80er Zeit, gekauft. Seither baut und verkauft Bellarossa die Wolf GB08 Thunder Prototypenfahrzeuge mit Drexler-Sperre in Länder wie Italien, Australien, Neuseeland, Indonesien und Amerika. Neben dem neuesten GB08 Thunder mit Aprilia-RSV-4-1000-Motor gibt es noch zwei weitere Versionen – eine mit jeweils von Wolf modifiziertem Peugeot-Saugmotor sowie eine mit Turbomotor. Mittlerweile werden etwa 140 Fahrzeuge pro Jahr verkauft und in verschiedenen Meisterschaften weltweit eingesetzt.

Beim erfolgreichen Serienstart am berüchtigten Monza Eni Circui konnten 20 Starter der Leistung des neuen Prototyps auf den Zahn fühlen. Am 17. Juni wird die „Italian Sports Prototypes Championship 2018“ in Misano fortgeführt (Livestream und Ergebnisse: www.acisport.it/CISP).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.drexler-automotive.com oder unter www.wolfracingcars.com.

NEWS VON DREXLER AUTOMOTIVE

GT Open: Erfolg für Senkyr Motorsport in Belgien

In der letzten Ausgabe konnten Sie mehr über Senkyr Motorsport, Vertriebspartner von Drexler Automotive mit Sitz in Tschechien, erfahren. Das Team von Senkyr konnte bei der GT-Open-Veranstaltung in Spa-Francorchamps (BE) im BMW M6 GT3 einen herausragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung einfahren.

Erster Saisonsieg für Langeveld in der ADAC TCR Germany

Der 30-jährige Niederländer Niels Langeveld (Racing One) konnte in seinem Audi RS3 LMS, in technischer Partnerschaft mit Drexler Automotive, am Red Bull Ring (AT) glänzen: Im ersten Rennlauf konnte er als Erster vor Markenkollege Antti Buri (LMW Racing) und VW-Pilot Benjamin Leuchter (Max Kruse Racing) ins Ziel fahren und sich somit über Rang zwei in der Gesamtwertung freuen. Die Drexler Automotive GmbH high-performance Sperrdifferentiale sind speziell konzipiert für alle TCR Series Tourenwagen. Erhältlich sind sie als mechanisches und auch verstellbares Lamellensperrdifferential. Das Sperrdifferential gewährt bedeutende Performancevorteile – darunter ein präziseres Fahrzeughandling, optimale Anpassung an variierende Fahrkonditionen sowie verbesserte Beschleunigungswerte. Zudem wird ab der Saison 2018 eine Spezial-Challenge für DSG-Fahrzeuge (Direktschaltgetriebe/Doppelkupplungsgetriebe) als Teil der TCR Europe ausgetragen.

Quelle: Motorsport XL
OETTL fweisse 15f1106Am kommenden Wochenende findet auf dem Sachsenring das Heimrennen für die deutschen WM Fahrer statt. Der Sachsenring liegt knapp 30 km von Chemnitz entfernt. Seit 1998 wird auf der 3,761 km langen Strecke der Grand Prix von Deutschland ausgetragen.
 
Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing kennt die Strecke seit 2009 und ist seitdem mindestens ein Rennen pro Saison dort gefahren. Sein bestes Ergebnis in der WM gelang dem 22-jährigen im Vorjahr mit Rang fünf. Auch einen Sieg im Red Bull Moto GP Rookies Vup konnte er 2011 feiern.

Der neunte WM Lauf ist auch der letzte vor der dreiwöchigen Sommerpause. Am 5. August geht es mit dem Rennen in Brünn / Tschechien in die zweite Saisonhälfte.

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 105
2. M. Bezzecchi / ITA / 103
3. F. Giannantonio /ITA/ 91
13. P. Öttl / GER / 36

Quelle: Öttl Motorsport
OETTL fweisse 15f2341Am vergangenen Wochenende fand in Assen mit dem achten Saisonrennen, der Grand Prix der Niederlande statt. Seit Beginn der Motorradweltmeisterschaft im Jahr 1949, ist Assen der einzige Ort der ununterbrochen einen WM-Lauf ausgetragen hat.
 
An allen drei Veranstaltungstagen freuten sich die 167.000 Motorrad Fans über sommerliches Wetter. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing zeigte mit den Rängen neun, vier und sieben in den drei Freien Trainings die beste Saisonleistung. Leider konnte er seine guten Platzierungen im Qualifying nicht fortsetzen. Mit 1,17 Sekunden Rückstand musste er sich mit der 14. Rang zufrieden geben.

Der 22-jährige startete gut ins Rennen und und verteidigte seine Startposition. Doch schnell entstand eine Lücke zur Führungsgruppe. Philipp führte auf Rang 15 liegend die Verfolger an. Bis zu Rennmitte schien es, als könnte er die Lücke nach vorne schließen. Doch durch die Kämpfe in seiner Gruppe verlangsamten sich die Rundenzeiten und der Ainringer tat sich im letzten Renndrittel immer schwerer seine Position zu halten. Nach 22 Rennrunden reichte es leider nur für den 18. Rang.

In der Gesamtwertung rutschte der KTM Fahrer auf den 13. Platz zurück. In zwei Wochen findet auf dem Sachsenring das Heimrennen für den einzigen Deutschen Teilnehmer in der Klasse Moto3 statt.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Das Wochenende begann am Freitag sehr gut. Im Vergleich zu den vorherigen Rennen, konnte ich diese Form auch am Samstag früh fortsetzen. Wir sind schnell, aber ich bringe es im Qualifying und im Rennen nicht auf die Reihe. Mir bleibt nichts anderes übrig, als weiterzuarbeiten und dranzubleiben.“

Ergebnisse:
1. Jorge Martin/ SPA / Honda / 37`56.48
2. Aron Canet / SPA / Honda / 0.66
3. Enea Bastianini / ITA / Honda / 0.71
18. Philipp Öttl / GER / KTM / 25.80

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 105
2. M. Bezzecchi / ITA / 103
3. F. Giannantonio /ITA/ 91
13. P. Öttl / GER / 36

Quelle: Öttl Motorsport
09SACHSEN17 5470Am kommenden Wochenende geht die Sommerpause der Motorrad Weltmeisterschaft zu Ende. Im August stehen mit den Grand Prix´s von Tschechien, Österreich und England drei Veranstaltungen im Kalender. Zuerst geht es nach Brünn. Der 5,4 km lange Kurs wurde 1987 neu erbaut und mit Ausnahme von 1992 wurde dort immer ein WM Lauf ausgetragen. Nur eine Woche später geht es nach Spielberg zum Grand Prix von Österreich.

Nach 19 jähriger Pause fand dort im Vorjahr erstmals wieder ein Lauf zur Motorrad WM statt. Mit 215.000 Fans setzte man sich beim Publikumsinteresse gleich an die Spitze. Es ist nach dem Sachsenring das zweite Heimrennen für Philipp Öttl. Kein Fahrer in der Motorrad WM, hat eine so kurze Anreise nach Spielberg.

In den ersten drei Wochen der Sommerpause hat der 21-jährige sein Training weitergeführt um für die zweite Saisonhälfte fit zu sein. In der letzten Woche gönnte er sich noch ein paar Tage Ferien.

Der KTM Fahrer erreichte trotz einer Verletzungspause 41 WM Punkte und liegt auf dem zwölften Rang der Gesamtwertung. Die besten Resultate schaffte der Ainringer mit einen vierten Platz in Austin und zuletzt mit Rang fünf auf dem Sachsenring.

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 165
2. R. Fenati / ITA / 128
3. A.Canet / SPA /110
12. P. Öttl / GER / 41
HP 05 01Ein volles Programm spult derzeit das Team HP Racing auf Europas Rennstrecken ab. Die vierte Station der GT4 European Series stand am Slovakia Ring am Programm und auch der Teamchef Hari Proczyk griff beim Gastspiel der ADAC TCR Germany im holländischen Zandvoort hinters Lenkrad.

Wie schon beim letzten Einsatz in der GT4 European Series am Red Bull Ring hieß die Fahrerpaarung Wolfgang Risch und Coach McKansy.

Mit ihrem Porsche Cayman lagen die beiden Piloten in den freien Trainings sowie den Qualifyings auf den Rängen vier bis sieben in der AM-Klasse. Im ersten Rennen bekam Startfahrer McKansy bei einer Kollision einen heftigen Schlag wodurch sein Setup zunichtegemacht wurde und es schließlich nur zu Rang 9 in ihrer Klasse reichte.

Das zweite Rennen verlief ganz nach Wunsch des HP Racing-Teams. Zuerst ein gelungener Start von Risch, tolle Zweikämpfe und ein perfekter Boxenstopp. Beide Fahrer spulten konstante schnelle Rundenzeiten herunter und so erreichte man aus eigener Kraft den sensationellen 9. Gesamtrang, der den 2. Platz in der AM-Klasse bedeutete.

Auch in der ADAC TCR begann das Wochenende für Hari Proczyk vielversprechend. Auf einer seiner Lieblingsstrecken fand er auf Anhieb das richtige Setup an seinem 350 PS starken SEAT Leon. Mit den Plätzen 1 und 2 in den freien Trainings sowie Rang 4 im ersten Qualifying gelang es Proczyk erstmals in dieser Saison sich für Qualifying 2 zu qualifizieren. Hauchdünn ging es dann im Kampf um die besten Startplätze zu. Schließlich reichten 0,033 Sekunden Vorsprung und somit holte sich der Vizemeister von 2016 die zweite Pole Position in der Geschichte der ADAC TCR Germany. Glück brachte diese allerdings im Rennen keine. Nachdem Proczyk beim Start zwei Plätze verlor wurde das Rennen nach der ersten Runde wegen mehreren Kollisionen unterbrochen. In der Zwischenzeit setzte der Regen ein – einige Piloten wechselten auf Regenreifen, andere vertrauten ihren Slicks. Das Team HP Racing entschied sich für Regenreifen und man musste schon nach wenigen Runden Einsicht nehmen, dass dies durch die auftrocknende Rennstrecke die falsche Entscheidung war. Damit wurde er durchgereicht und konnte als 19. nur zwei Punkte für die Meisterschaft sammeln.

Das zweite Rennen nahm Proczyk von Startplatz 10 in Angriff, fuhr ein sehr konservatives Rennen und erreichte mit Platz 7 das zweite Spitzenresultat in dieser Saison. Knapp nach Halbzeit in der Meisterschaft liegt der HP Racing-Pilot auf dem 11. Gesamtrang.

Quelle: HP Racing
11111Das fünfte Rennwochenende für raceunion Huber Racing im Porsche Carrera Cup Deutschland 2017 am vergangenen Wochenende war ein besonderes. Im Rahmen des FIA World Endurance Championship-Laufs ging der am stärksten besetzte Porsche-Markenpokal gemeinsam mit dem Porsche Sports Cup an den Start. Rund 52.000 Zuschauer reisten über das gesamte Wochenende an den Nürburgring und erlebten beim Porsche Motorsport Race Weekend zwei Rennen voller Action und packender Zweikämpfe.
 
Zum Fahreraufgebot von raceunion Huber Racing gehörten Rookie Henric Skoog und die beiden B-Fahrer Wolfgang Triller und Wolf Nathan, die beiden anderen Stammpiloten Michael Ammermüller und Ryan Cullen waren im Rahmen des Porsche Mobil 1 Supercup in Silverstone unterwegs.
 
Für die beiden Einladungsrennen wurden keine Meisterschaftspunkte vergeben. Umso wichtiger war es für das raceunion Huber Racing-Trio, zu zeigen, wo man im Vergleich zur Konkurrenz steht. Zudem dienten die Läufe auf dem Nürburgring dazu, sich auf das nächste Meisterschaftswochenende vorzubereiten - auch wenn die beiden Rennen vom 09. bis 10. September auf der Sprint-Variante ausgetragen werden.
 
Triller dominiert B-Wertung
Triller ließ einmal mehr seine bestechliche Form aufblitzen. In beiden Rennen bewies der Führende in der B-Wertung Zweikampfstärke und beeindruckte mit seinem Speed. Besonders bei schwierigen Bedingungen konnte der Gentleman sogar mit den A-Fahrern mithalten. Den zweiten Lauf beendete Triller auf dem fünften Gesamtrang. In der Porsche Carrera Cup-Wertung bedeutet das Rang drei, in der B-Wertung einmal mehr den Sieg.
 
Rennpech hatte hingegen Wolf Nathan. Der amtierende Vizemeister in der B-Wertung hat sich im Qualifying mit Startplatz sieben eine hervorragende Ausgangsposition herausgefahren. Nach einem starken Start berührte ihn ein Konkurrent, worauf Nathan einen Dreher nicht mehr vermeiden konnte. Mit dem Messer zwischen den Zähnen startete der Niederländer eine starke Aufholjagd und verfehlte mit dem vierten Platz das Gentlemen-Podium nur knapp. Im zweiten Lauf kam Nathan nicht über den sechsten Rang in der B-Wertung hinaus.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Im Allgemeinen war das schon eine sehr verrückte Geschichte mit den unterschiedlichen Autos - eine sehr interessante Erfahrung, die auch eine Menge Spaß gemacht hat. Die Bedingungen im zweiten Rennen waren sehr schwierig, aber die Zweikämpfe, die ich hatte, liefen allesamt sehr fair ab. Jeder hatte Respekt vor dem anderen und ließ immer genug Platz, wenn es mal enger zur Sache ging. Es war ein rundum schönes Wochenende."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Ich kann mit dem Wochenende nicht zufrieden sein. Das Qualifying an sich war nicht schlecht. Ich habe mir einen Bremsplatten zugezogen, angesichts dessen war Startplatz sieben unter den Porsche Carrera Cup Deutschland-Piloten schon okay. Im ersten Rennen ist mir ein richtig starker Start gelungen. Doch leider spürte ich eine Berührung am Heck, wurde gedreht und nach hinten durchgereicht. Das Auto fühlte sich danach nicht mehr so gut an, dennoch startete ich eine Aufholjagd. Im zweiten Regenrennen lief es leider nicht so gut für mich. Das gesamte Wochenende an sich war aber sehr interessant."
 
Erstes Podium im Porsche Carrera Cup Deutschland für Skoog
Befreiungsschlag für Skoog: Im ersten Lauf belohnte sich der Schwede nach einem starken Start mit dem ersten Podestplatz im Porsche Carrera Cup Deutschland. Noch besser lief es für Skoog im zweiten Lauf. Der 21-Jährige ging vom fünften Startplatz ins Rennen und setzte sich bereits in der Anfangsphase auf dem dritten Gesamtrang fest. Bei äußerst schwierigen Streckenbedingungen hielt Skoog den Podestplatz bis zum Schluss. Die Ernüchterung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Die Rennleitung belegte Skoog mit einer Zeitstrafe von 15 Sekunden, weil er die NKD-Schikane abgekürzt und sich dadurch einen Vorteil verschafft hatte. Damit verlor der Schwede den hochverdienten Podestplatz in der Gesamtwertung.
 
Das sagt Henric Skoog: "Platz drei im Porsche Carrera Cup Deutschland ist natürlich klasse. Im ersten Lauf hatte ich einen mega Start. Über die ersten Rennrunden übte ich Druck auf meinen Vordermann aus und wäre fast an ihm vorbeigekommen. Im zweiten Rennen lief eigentlich alles nach Plan, doch wegen der Zeitstrafe verlor ich Platz drei in der Gesamtwertung und damit auch meinen zweiten Podestplatz im Porsche Carrera Cup Deutschland. Ich ziehe aber ganz klar das Positive aus diesem Wochenende heraus und freue mich schon aufs nächste Mal hier auf dem Nürburgring."
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Auf Wolfgang Triller ist Verlass, egal unter welchen Bedingungen. Mit seinen zwei Siegen in der B-Wertung unterstrich er einmal mehr seine Klasse. Zudem war er am Sonntag drittstärkster Porsche Carrera Cup Deutschland-Pilot. Wolf Nathan hatte leider Pech in beiden Läufen, besonders im ersten. Durch den unverschuldeten Dreher verlor er eine Menge an Boden, kämpfte sich aber super zurück. Das erste Podium für Henric Skoog war natürlich auch klasse. Wir haben gezeigt, dass wir ganz vorne mit dabei sind und dass sich der Porsche Carrera Cup Deutschland auch gegen leistungsstärkere Autos durchsetzen kann. Das Fazit ist demnach ein positives."

Quelle: adrivo Content & Media
21Nach dem überzeugenden Auftritt im ersten Rennen im Rahmen des Porsche Motorsport Race Weekend auf dem Nürburgring hieß die Devise für raceunion Huber Racing, im zweiten Lauf noch eins draufzusetzen. Bei regnerischen Verhältnissen ging das Team erneut mit Henric Skoog, Wolfgang Triller und Wolf Nathan an den Start, um ganz vorne mitzukämpfen. Das Besondere an diesem Wochenende: Zwei Top-Markenpokale messen sich in den beiden Läufen am Samstag und am Sonntag auf der Grand-Prix-Variante des Nürburgrings.
 
Dabei zeigte Skoog eine tadellose Leistung unter äußerst schwierigen Bedingungen. Bei nasser Strecke bewahrte der Schwede einen kühlen Kopf und überquerte als Gesamtdritter die Ziellinie. Die Freude über das Podium währte allerdings nur kurz. Skoog wurde im Nachhinein der Platz auf dem Podest aberkannt, weil er die NGK-Schikane abgekürzt und sich dadurch einen Vorteil verschafft hatte. Damit rutschte sein Teamkollege Triller einen Platz nach vorn. Für den Führenden der B-Wertung bedeutete der fünfte Platz Saisonsieg Nummer sieben in der B-Wertung.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Summa summarum können wir sehr zufrieden vom Nürburgring abreisen. Wolfgang Triller hat ein richtig starkes Rennen gemacht. Er hat einmal mehr die B-Wertung gewonnen und unter Beweis gestellt, wie stark die Gentlemen im Porsche Carrera Cup Deutschland überhaupt unterwegs sind. Auch Henric Skoogs Performance war richtig stark. Am Anfang wurde er etwas aufgehalten. Sonst hätte er von der Pace her sicherlich mit den beiden Führenden mithalten können. Für Wolf Nathan lief es heute bei den schwierigen Bedingungen leider nicht ganz so gut."
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Im Allgemeinen war das schon eine sehr verrückte Geschichte mit den unterschiedlichen Autos - eine sehr interessante Erfahrung, die auch eine Menge Spaß gemacht hat. Heute waren die Bedingungen sehr schwierig, aber die Zweikämpfe, die ich hatte, liefen allesamt sehr fair ab. Jeder hatte Respekt vor dem anderen und ließ immer genug Platz, wenn es mal enger zur Sache ging. Es war ein rundum schönes Wochenende."
  
Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P5
P1 (B-Wertung)
P4 2:17.182 Min.
Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P7 P3 2:16.365 Min.
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P29
P6 (B-Wertung)
P9 2:18.575 Min.
bfddfFünfter Saisonhalt im Porsche Carrera Cup Deutschland für raceunion Huber Racing auf dem Nürburgring. Im Rahmen des Porsche Motorsport Race Weekend kämpfen Rookie Henric Skoog und die beiden Routiniers Wolfgang Triller und Wolf Nathan um die Plätze. Sowohl das Samstagsrennen als auch der Lauf am Sonntag werden gemeinsam mit dem Porsche Sports Cup ausgetragen.
 
Auf der GP-Version des Nürburgrings feierte Skoog im ersten Lauf seinen bislang größten Erfolg im hart umkämpften Porsche-Markenpokal. Nach einem blitzsauberen Start und starken Zweikämpfen fuhr der Schwede als Fünfter über die Ziellinie und ist drittstärkster Pilot im Porsche Carrera Cup Deutschland-Fahrerfeld. Während Nathan nach einer Berührung am Heck seines Boliden das Feld von hinten aufrollen musste, holte sein Teamkollege Triller einen weiteren Sieg in der B-Wertung.
 
Das zweite Rennen am Sonntag beginnt um 10 Uhr. Der Sportsender Sport1 überträgt die Rennaction live im TV.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Alles in allem ein gelungener Rennauftakt ins Wochenende. Natürlich bin ich besonders happy mit dem Wertungssieg von Wolfgang Triller. Das weinende zum lachenden Auge ist, dass Wolf Nathan nach der ersten Kurve von hinten angeschoben wurde und sich unverschuldet gedreht und dadurch eine Menge an Boden verloren hat. Mit dem starken Startplatz wäre auch für ihn ein sehr gutes Ergebnis herausgesprungen. Mit Henric Skoogs Leistung bin ich auch sehr zufrieden. Er hat heute sein erstes inoffizielles Podium im Porsche Carrera Cup Deutschland eingefahren. Wir werden morgen erneut voll angreifen."
 
Das sagt Henric Skoog: "Mir ist ein richtig guter Start gelungen. Über die ersten Runden konnte ich von P3 aus auf meinen Vordermann Druck ausüben. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf etwas an Boden verloren. Grundsätzlich ist es ein tolles Gefühl, hier auf solch einer geschichtsträchtigen Strecke mein erstes Podium im Porsche Carrera Cup Deutschland eingefahren zu haben, wenn auch nur inoffiziell. Aber mein Ziel ist es, mit der Spitze mitzuhalten und um den Sieg zu kämpfen. Schauen wir einmal, was morgen möglich ist."
 
Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P22
P4 (B-Wertung)
P7 2:05.136 Min.
Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P8
P1 (B-Wertung)
P5 2:04.453 Min.
Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P5

P4

2:03.974 Min.

Hey Dienst HH2 49Der Jubel war groß im Team HCB Rutronik Racing nach dem einstündigen DUNLOP 60-Rennen. Fabian Plentz und Tommy Tulpe holten sich im Audi R8 LMS den Sieg vor Martin Konrad/Uwe Alzen. Platz drei ging an Benni Hey/Marvin Dienst, die sich einen Porsche 991 GT3 R teilten.

Der Schlüssel zum Sieg war die gute Teamleistung beim Boxenstopp und danach der Kampf zwischen Tommy Tulpe und Martin Konrad kurz vor und nach der Spitzkehre. Tulpe lag zunächst vor der Spitzkehre hinter Konrad im Lamborghini Huracan GT3. Er kämpfte sich jedoch heran und auf der langen Geraden nach der Spitzkehre überholte er Konrad und fuhr als Erster in die nächste Kurve. Danach ließ sich Tommy Tulpe den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und überquerte in der 35. Runde als Sieger die Ziellinie.

"Es war ein sehr harter Kampf und die Temperaturen waren schon sehr hoch. Aber natürlich sind wir stolz auf den Sieg", erklärte der Hockenheim-Sieger Tulpe später, der auch noch amtierender Meister ist.

Schon beim Start ging es spannend los. Nachdem Martin Konrad die Pole Position am Freitagabend heraus fuhr, stand Fabian Plentz in der Startaufstellung am Samstag genau hinter dem Lambo. Und nach der Freigabe von Rennleiter Heinz Weber fuhr das Duo im Zentimeter-Abstand in die ersten Kurven. Plentz konnte in der Folge dann Konrad überholen und beide fuhren zum Wechsel in die Box. Auch die Boxenstoppzeiten waren fast identisch. Das HCB-Rutronik-Racing-Team ging nach 128 Sekunden zurück auf den 4,574 Kilometer langen Kurs. Spirit Racing schickte Konrad nach 125 Sekunden raus. Martin Konrad überholte den auf Platz 1 liegenden Tommy Tulpe zunächst, doch dann die großartige Aktion in der Spitzkehre. Das Ende ist bekannt. Damit holten sich Plentz/Tulpe den vierten Sieg nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring. Tommy Tulpe konnte die Meisterschaftsführung weiter ausbauen.

Einen tollen dritten Platz holte überraschend das schnelle Duo Benni Hey/Marvin Dienst im Porsche 991 GT3 R unter der Betreuung von Schütz Motorsport. „Gottseidank wusste ich nicht so richtig, dass ich auf Platz drei lag. Ich dachte, ich wäre Fünfter. Die Überraschung war somit um so größer“, erklärte Benni Hey, der mit dem GT3 in der Klasse 8 fährt und somit der Balance of Performance unterworfen ist. "Gegen die PS-stärkeren Klasse 10-Autos muss man sich da schon wehren!" Und das Team wehrte sich. Dabei schaffte man (zusammen mit Joos Motorsport und Sczepansky/Klein) mit 122 Sekunden den besten Boxenstopp. „Normalerweise gibt es immer welche, die genau die Zeit von 120 Sekunden treffen“, so Organisator Ralph Monschauer. „Nachdem es am Nürburgring aber einige Teams mit zu geringer Zeit erwischte, scheinen alle vorsichtig geworden zu sein!“ Und diesmal musste die Rennleitung tatsächlich keine Strafen aussprechen.

Für Martin Konrad hieß es, einen Spagat auf dem Siegerpodest hinzubekommen. Er war nicht nur Zweiter mit Uwe Alzen, sondern auch Dritter mit Suzanne Weidt im Lamborghini Huracan GT3 von Spirit Racing. „Ich bin zunächst den Start gefahren und habe im Boxenstoppfenster ziemlich früh das Auto an Suzanne Weidt übergeben. Dann blieb Uwe Alzen länger draußen und so hatte ich fünf Minuten zum durchpusten. Die Temperaturen im Auto waren schon heftig“, so Martin Konrad, der aber genauso wie Uwe Alzen keine großen Probleme nach dem Einsatz zu haben schien. Schönen Gruß an die gute Fitness!

Und auch Platz fünf ging an Spirit Racing. Hier wechselten sich Teameigentümer Dietmar Haggenmüller und Arkin Aka im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 ab. Mit Klassenplatz vier verpasste man knapp das Siegerpodest der Klasse 10 war trotzdem sehr zufrieden mit der eigenen Leistung. „Es hat wieder großen Spaß gemacht. Wir mussten das diesmal schon gut koordinieren. Wir hatten drei Autos im Einsatz und drei Mechaniker. Das war sportlich“, so Dietmar Haggenmüller bei der Siegerehrung.

Und auch in der Porsche Cup-Klasse ging es ordentlich zur Sache und lange Zeit war nicht klar, wer denn überhaupt die Klasse 7 gewinnen würde. Nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring triumphierten Karlheinz Blessing/Manuel Lauck im Porsche 991 GT3 Cup unter Betreuung von GetSpeed Performance zum vierten Mal und sicherten sich fette 25 Punkte für die Meisterschaft! Zweiter wurden Andreas Sczepansky und Francesco Klein (Porsche 991 GT3 Cup), Dritter das Duo Klaus Horn/Michael Joos. Lange Zeit sahen die Beiden wie die sicheren Sieger aus. Schon Klaus Horn war im Porsche 997 GT3 Cup zügig unterwegs. Doch Joos legte noch einen Zahn zu. 1:45.563 Minuten war seine schnellste Zeit. Und er ließ weitere 1:45er und tiefe 1:46er Zeiten folgen. „Dann spürte ich aber etwas am Reifenkasten und dachte, ich hätte ein Problem“, so Joos. Vorsichtshalber fuhr er an die Box, wo man aber keine Defizite feststellte. Und tatsächlich fuhr Joos dann wieder 1:46er Zeiten.

Die Klasse 4 war dagegen eine sichere Beute für den Audi RS3 LMS. Kevin Arnold wird für die ADAC TCR Germany-Meisterschaft fit gemacht und die Aufgabe war es, am Wochenende möglichst viel zu lernen. Und da ist man beim DMV GTC und DUNLOP 60 natürlich richtig. Mit fast vier Stunden offizieller Fahrtzeit kann man einige Zeit auf der Strecke verbringen. Beim DUNLOP 60 ging Kevin Arnold zusammen mit Rahel Frey an den Start. Und der Youngster macht seine Sache super. Trotz nicht optimaler Bedingungen mit hohen Temperaturen, wenig Sauerstoff und langsamem Asphalt lag seine schnellste Rennzeit bei 1:50,870 Minuten. Damit konnte er sich von Freitag zu Samstag enorm steigern.

Am Ende stand (trotz allem Ehrgeiz und Lernen) bei den Pilotinnen und Piloten der Spaß im Vordergrund. Und so feierte man am Ende gemeinsam mit den Kontrahenten und freut sich jetzt schon auf den nächsten Start, der Ende Juli in Most stattfinden wird.

„Für uns war es wieder ein tolles Wochenende. Die Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten. Schade nur, dass wir ein paar Ausfälle vor dem Rennen hatten. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut. Wir hatten mindestens 36 Grad Lufttemperatur und der Asphalt glühte. Da kommen Mensch und Material schon mal an ihre Grenzen“, erklärte Organisator Ralph Monschauer später am Abend.

Quelle: Motorsport XL
mgVor einem Monat erst reiste das raceunion Huber Racing-Team an den Red Bull Ring, um im Rahmen des Porsche Carrera Cup Deutschland das dritte Rennwochenende 2017 zu bestreiten. Für die aktuelle Saison hatte Teamchef Christoph Huber einen Gastauftritt im Porsche Mobil 1 Supercup versprochen. Dieses Versprechen löste er vergangenes Wochenende ein und kehrte mit seiner Mannschaft zurück in die Steiermark, um sich im Rahmen der Formel 1 in der weltweit am stärksten besetzten Porsche-Meisterschaft zu messen.
 
Als Fahrerpaarung fiel die Wahl mit Wolfgang Triller und Wolf Nathan auf die beiden Gentlemen im Team. Der Deutsche gewann vergangene Saison die B-Wertung im Porsche Carrera Cup Deutschland und liegt auch 2017 auf Meisterschaftskurs. Sein niederländischer Teamkollege wurde 2016 Zweiter und liegt auch diese Saison in Schlagweite zu den Top-3. Dem Reglement entsprechend musste raceunion Huber Racing je einen Fahrer für die A- und die B-Wertung nominieren. Die Wahl fiel auf Triller als B-Fahrer und Nathan als A-Fahrer.
 
Bereits im ersten Freien Training war Triller bis auf knappe drei Zehntelsekunden am Schnellsten der B-Wertung dran. Auch Nathan fand sich schnell zurecht auf dem Formel-1-Kurs. Im Qualifying legte Triller noch zu. Mit knapp einer Zehntelsekunde Rückstand auf den schnellsten B-Fahrer belegte der Mengkofener Startplatz zwei unter den Gentlemen.
 
145.000 Zuschauer kamen über das gesamte Wochenende an den Red Bull Ring und erlebten im Rennen eine beeindruckende Aufholjagd von Triller. Zweimal wurde der 49-Jährige im Zweikampf von der Strecke gedrängt, was in beiden Fällen in einem Dreher endete. Und jedes Mal arbeitete sich Triller durch das Feld und war bis zum Schluss im Kampf um das B-Podium. Am Ende verpasste er jenes denkbar knapp. Auch Nathan zeigte seine Klasse und verbesserte sich im Renntrimm um zwei Positionen.
 
Das sagt Wolf Nathan: "Mir ist ein richtig guter Start geglückt und ich bin das Tempo von Anfang an gut mitgegangen. Ich hatte ein paar richtig coole Zweikämpfe und konnte meine Position verbessern. Mit dem Rennen bin ich insgesamt sehr zufrieden. Es hat mir eine Menge Spaß gemacht, als Gaststarter im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start zu gehen. Die gesamte Veranstaltung ist perfekt organisiert und mein Team hat mir ein super Auto zur Verfügung gestellt. Kompliment von meiner Seite an raceunion Huber Racing für den fantastischen Job."
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Ich habe im Rennverlauf in Kurve drei einen Schlag auf meinen Hinterreifen bekommen, worauf ich zwar weiterfahren konnte. Allerdings ist mir aufgefallen, dass sich das Auto in Linkskurven sehr komisch verhält. Ich habe mich dann noch rangearbeitet an meine beiden Hauptkonkurrenten in der B-Wertung. Zweimal wurde ich im direkten Zweikampf von den Gegnern weit von der Strecke gedrängt und konnte entsprechend einen Dreher nicht vermeiden."
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Es war für uns ein gelungenes, schönes Wochenende. Wir haben gesehen, wo wir im Vergleich zu den Supercup-Fahrern, den absoluten Cracks in den Porsche-Markenpokalen, stehen. Es ist sicherlich eine Meisterschaft, die wir auch weiterhin im Auge behalten werden. Der Red Bull Ring ist immer ein Highlight. Genau deswegen haben wir ihn uns auch ausgesucht für unseren Gaststart."

Quelle: adrivo Content & Media
Gruenwald Zolder 2 C Schneider6I1320Sieben Wochen Pause der Internationalen Deutschen Meisterschaft IDM gingen am vergangenen Wochenende im belgischen Zolder zu Ende. Das Team Suzuki Mayer hatte sich auf den langen Weg von Passau nach Belgien gemacht, um mit ihrem Piloten Luca Grünwald und der neuen Suzuki GX R 1000 beim zweiten von sieben Läufen in der IDM Superbike an den Start zu gehen. Zwischendurch hatte man die Sommerpause noch für einen zweitägigen Test auf der GP-Strecke von Brünn in Tschechien genutzt, um mit der brandneuen Suzuki GSX R 1000 weiter voran zu kommen.

Auf seiner persönlichen Hitliste der besten Rennstrecken aller Zeiten hat die Piste von Zolder bei Luca Grünwald keine Chancen auf eine Spitzenposition. Der ehemalige GP-Pilot sieht das eher emotionslos. «Man muss eben überall schnell sein, persönlichen Vorlieben kommen da nicht so zum Tragen», erklärt Grünwald. «Auch im Vorjahr war ich hier ja schnell unterwegs. Zolder hat etwas ganz Eigenes und bei den vielen Streckenabschnitten, die es in der Form nirgendwo anders gibt, muss du als Fahrer mit deinem Motorrad eine Einheit bilden. Daran arbeiten wir beide noch.» Auf einen vorherigen Test in Zolder hatte Grünwald im Gegensatz zu einigen IDM-Kollegen verzichtet. Die Vorteile der Konkurrenz machte Grünwald im Laufe der Trainings aber wett und zeigte bereits am ersten Trainingstag aufsteigende Tendenzen. Im Qualifying eroberte er dann Startplatz 8.

Mit den Plätzen 9 und 6 lieferte Luca Grünwald in den beiden Rennen am Sonntag ein gutes Ergebnis für das Team Suzuki Mayer ab und rangierte damit nun auf Platz 10 der Gesamtwertung. «Das erste Rennen würde ich aus meiner Sicht mal als „okay“ bezeichnen», berichtete er nach getaner Arbeit. «Es war halt schade, dass ich keinen Platz mehr gut machen konnte. Aber ich konnte an den Jungs vor mir dranbleiben und das kann man schon als Erfolg werten. Vor allem zum Schluss konnte in den Speed mit den etwas abgefahrenen Reifen gut gehen. Dann kam leider der vorzeitige Abbruch.» Das Rennen wurde nicht mehr neu gestartet und die Revanche musste auf den Nachmittag verschoben werden. «Der Start ins zweite Rennen war top und ich kam gleich ein Stück weiter vor», erzählt Grünwald. «Vor allem durch die ersten zwei Kurven bin ich gut durchgekommen. Mir war aber klar, dass ich den Speed von der Spitze nicht würde mitgehen können. Auch in unserer Verfolgergruppe ging es reichlich hin und her. Wir hatten etwas in Sachen Fahrbarkeit geändert und das hat sich ausgezahlt. Es ist mir einfach alles etwas leichter gefallen. Leider musste auch dieses Rennen abgebrochen werden.»

Weiter geht’s in 14 Tagen mit den Rennen auf dem Schleizer Dreieck.

Ergebnis Qualifying/Startaufstellung
1. 1.31.785 Markus Reiterberger (D/BMW)
2. 1.32,154 Danny de Boer (NL/BMW)
3. 1.32,853 Stefan Kerschbaumer (A/Yamaha)
8. 1.33,505 Luca Grünwald (D/Suzuki)

Ergebnis Rennen 1
1. Markus Reiterberger (D/BMW)
2. Danny de Boer (NL/BMW)
3. Stefan Kerschbaumer (A/Yamaha)
9. Luca Grünwald (D/Suzuki)

Ergebnis Rennen 2
1. Markus Reiterberger (D/BMW)
2. Danny de Boer (NL/BMW)
3. Stefan Kerschbaumer (A/Yamaha)
6. Luca Grünwald (D/Suzuki)

Punktestand nach 4 von 14 Rennen
1. 95 Punkte Markus Reiterberger (D/BMW)
2. 65 Punkte Danny de Boer (NL/BMW)
3. 51 Punkte Stefan Kerschbaumer (A/Yamaha)
10. 24 Punkte Luca Grünwald (D/Suzuki)

Quelle: Suzuki Mayer
Tulpe HH2 39Heiß und spannend – so kann man das fünfte Rennwochenende DMV GTC am 07./08. Juli 2017 auf dem Hockenheimring beschreiben. Am Ende gab es einen Doppelsieger im Lamborghini und den Ausbau der Meisterschaft für Audi. Dazu jede Menge Amateure gegen Profis. Und unsere Damen trumpften auf!

„Es war für uns natürlich ein sehr gutes Wochenende. Der Lamborghini läuft derzeit perfekt und das Team hat alles richtig gemacht“, so beschrieb Martin Konrad sein Hockenheim-Erlebnis. Vom Freien Training über die beiden Qualifying-Sitzungen bis zu den zwei Rennen war er immer vorne. Teameigentümer Dietmar Haggenmüller durfte stolz auf die Leistung sein. Sein Team Spirit Racing leistete über den Winter beste Arbeit. „Wir haben viel probiert und nun dürfen wir zufrieden sein.“ Auch Haggenmüller selber war stark in die Entwicklung involviert und erntet nun den Lohn seiner harten Arbeit. Ein weiterer Faktor ist sicherlich auch die Hilfe von Uwe Alzen. Mit seinem Wissen und Erfahrung hat er dem Team weitere Impulse gegeben und sitzt selber im Cockpit des Mercedes AMG GT3 oder Lamborghini.

Für Rennen 1 hatte Konrad die Pole Position und den Sieg geholt. Überraschend stand Martin Zander vom Team équipe vitesse neben ihm in Startreihe 1. Der Mercedes AMG GT3 von Sepp Klüber war top vorbereitet – leider gab es kein Happy End. Nach einem Rennunfall schlug Zander in die Reifenstapel ein.

Platz zwei fuhr sich Tommy Tulpe vom Team HCB Rutronik Racing ein. Der Audi R8 LMS-Pilot steigert sich von Rennen zu Rennen und ist ein Garant für vordere Plätze. Wie stark und konstant das Team agiert, zeigte auch das Ergebnis von Fabian Plentz im PS-schwächeren Audi R8 LMS ultra. Mit Gesamtplatz drei holte er sich den Sieg in seiner GT3-Klasse. Dahinter schon seine Teamkollegin Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS). Apropos Damen: Evi Eizenhammer und Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3 – Spirit Racing) zeigten ebenfalls eine mehr als bravouröse Vorstellung. Mit fast identischen Rundenzeiten jagten sie ihre offenen GT3-Boliden um den 4,574 Kilometer langen Kurs im Badischen. Und gewann Evi in Rennen 1 den Ladys Cup, so siegte Suzanne in Rennen 2! „Es hat riesig Spaß gemacht“, freuten sich beide fast wortgleich am Ende. Und dass sie sich persönlich noch gut verstehen macht alles noch besser.

Direkt hinter Suzanne Weidt kam in Rennen 1 ihr Lebensgefährte Dietmar Haggenmüller im AMG GT3. Auf Platz sieben eine weitere Überraschung mit Lars Pergande. Der BMW Z4 GT3-Pilot hat ebenfalls eine enorme Steigerung hinter sich. Michael Bartels und sein Team Vita4one Racing haben hier beste Arbeit geleistet. Mit Platz zwei in der GT3-Klasse 8 kam der Rösrather immerhin vor dem starken Klassenkollegen Benni Hey (Schütz Motorsport) und seinem Porsche 991 GT3 R. Henk Thuis (Intrax Racing) im Pumaxs RT und Stefan Eilentropp (Land Motorsport) im Audi R8 LMS komplettierten die Top Ten.

Die Porsche Cup-Klasse 7 war auch diesmal wieder hart umkämpft. Aufgrund der vielen 997er und 991er teilte man die Klasse in 7a und 7b auf. Klaus Horn gewann in der 7a mit seinem Porsche 991 GT3 Cup vor Pablo Briones und Frank Kunze (Highspeed Racing). In der 7b dreht Alexander Markin (Dupré Motorsport) mit seinem Porsche 991 GT3 Cup auf und ließ Karlheinz Blessing (GetSpeed Performance) hinter sich.

Dazu kamen noch die Autos der Klasse 4. Hier gab Kevin Arnold im TCR-Audi RS3 LMS sein Debüt im DMV GTC. Unter Betreuung von HCB Rutronik Racing gewann er die Klasse vor Johannes Kreuer im Donkervoort und Jonas Weeber im Renault Clio (Highspeed Racing).

Zu Rennen 2 am Mittag stiegen die Temperaturen weiter an. In so einem Cockpit eines GT-Fahrzeugs herrschen dann schon einmal 60 bis 70 Grad. Höchstbelastung für Mensch und Maschine. Und die Top-Geschwindigkeiten wie z.B. beim Saisonauftakt im April waren diesmal in Hockenheim nicht möglich. Sowohl die Strecke war langsamer als auch weniger Sauerstoff in der Luft.

Hinter Martin Konrad kam diesmal Uwe Alzen (Mercedes AMG GT3) ins Ziel und so stand Spirit Racing auf Platz 1 und 2 des Siegerpodiums. Teamchef Dietmar Haggenmüller freute sich: „Ein tolles Ergebnis für uns. Uwe ist klasse gefahren und hat den Abstand zu Konrad nicht zu groß werden lassen. Der Lamborghini ist schneller als der Mercedes.“

Dritter wurde Tommy Tulpe, vor dessen Leistung man erneut den Hut zog. Hinter zwei Profis auf dem Siegerpodest zu stehen ist eine großartige Leistung. Dazu fuhr er die drittschnellste Runde aller Teilnehmer. Einen weiteren Klasse 8-Sieg holte sich Fabian Plentz, der auf Gesamtplatz vier kam und mit diesen vollen 25 Punkten seine Meisterschaftsführung weiter ausbaute.

Benni Hey steigerte sich in Rennen 2 noch einmal und kam hinter Plentz auf Platz zwei der Klasse 8 und Gesamtplatz fünf vor Suzanne Weidt. Lars Pergande holte sich Platz drei und bestätigte weiterhin seine gute Form. Bruno Stucky (Mercedes SLS AMG GT3) und Markus Alber (Corvette Z.06R GT3) kamen auf Platz vier und fünf der Klasse 8.

In der Cup-Klasse holte sich Klaus Horn den Doppelsieg. Für Karlheinz Blessing war es ebenfalls ein wichtiges Ergebnis. Mit P2 gewann er viele Punkte für die Meisterschaft und schob sich stark nach vorne.

Auch in der Klasse 4 war Kevin Arnold zum zweiten Mal erfolgreich und zeigte sein Talent, dass er in der nächsten Saison in der ADAC TCR-Meisterschaft zeigen möchte. Für DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer der richtige Weg: „Die Youngster können gar nicht genug im Cockpit sitzen. Und da ist ein Gaststart bei uns eine gute Gelegenheit um Kilometer zu sammeln.“

Nach zehn Rennen führen Fabian Plentz/Egon Allgäuer die Gesamtmeisterschaft mit seinem Audi R8 LMS ultra vom Team HCB Rutronik Racing an. Egon Allgäuer musste wegen beruflichen Verpflichtungen kurzfristig für Hockenheim absagen, wird aber in Most wieder im Cockpit erwartet. Da beide in die Meisterschaft eingeschrieben sind, bekommen beide auch ihre Punkte für den Sieg des Autos.

Auf Platz zwei schob sich Teamkollege Tommy Tulpe vor. Er bekam zweimal 18 Punkte für Platz zwei. Zwar war Uwe Alzen in Rennen 2 Zweiter der Klasse 10, doch der Betzdorfer ist nicht in der Meisterschaft eingeschrieben. Im DMV GTC wird nur gewertet, wer auch eingeschrieben ist. Die Gaststarter werden dabei nicht beachtet und sind „Luft“ für die Vergabe der Punkte.

Großes Pech hatte Thomas Langer in der Klasse 7. Bislang lag der Highspeed Racing-Pilot auf Platz zwei des Championats. Da der Porsche 991 GT3 Cup aber in Rennen 1 einen technischen Defekt am Heckspoiler hatte, konnte Langer auch in Rennen 2 nicht mehr an den Start gehen. Folge waren zweimal null Punkte. Pro Rennwochenende kann man ein Ergebnis streichen. Insgesamt ist dies zweimal erlaubt. Mit anderen Worten bleibt unter dem Strich ein „Nuller“ übrig.

Durch das Pech von Langer machte Benni Hey den Sprung auf Platz drei. Zieht man zwei Streichergebnisse von zwei unterschiedlichen Rennwochenenden ab, so hat er sich sogar hinter Plentz/Allgäuer auf Platz zwei vorgeschoben! Es bleibt also spannend.

Weiter geht es mit dem sechsten Rennwochenende Ende Juli in Tschechien. Auf dem Autodrom Most werden die Rennen 11 und 12 am 28. und 29. Juli 2017 ausgetragen.

Quelle: Motorsport XL
bchraceunion Huber Racing startet im Porsche Supercup

Déjà-vu für raceunion Huber Racing. Lediglich vier Wochen ist es her, dass das Team im Porsche Carrera Cup auf dem Red Bull Ring unterwegs war, nun folgt die nächste Herausforderung. Wolfgang Triller und Wolf Nathan greifen für die Mannschaft aus Neuburg am Inn im Porsche Supercup an.
 
Es wird der zweite Auftritt für raceunion Huber Racing im Rahmen der Formel 1. Bereits 2016 absolvierte die Mannschaft rund um den österreichischen Teamchef Christoph Huber einen Gaststart im Porsche Supercup in Spielberg. Nach Testfahrten Anfang Juni und dem Rennwochenende im Porsche Carrera Cup sind Triller und Nathan perfekt vorbereitet. Die beiden Piloten wollen sich auf dem 4,326 km langen Berg- und Tal-Kurs mit den anderen Gentlemen messen.
 
Besonders Triller, der aktuell Führende der B-Wertung des Porsche Carrera Cup, hat beste Erinnerungen an das vergangene Jahr. Der Bayer war von Rang 16 ins Rennen gegangen und hatte sich selbst von schwierigen Witterungsbedingungen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der 49-Jährige beendete das Rennen schließlich nach tollen Manövern auf Rang elf - und ließ damit im stark umkämpften Feld einige Profi-Piloten des Porsche Supercup klar hinter sich.
 
Nathan hat hingegen mit dem Red Bull Ring noch eine Rechnung offen. Der Niederländer lag 2016 auf einem guten Platz in den Top-20, als er kurz vor Rennende von einem Konkurrenten berührt und durch einen Dreher zurückgeworfen wurde. Mit vier Podiumsplatzierungen in der B-Wertung des Carrera Cup hat auch der 48-Jährige in der aktuellen Saison bereits bewiesen, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist - auch im Supercup.
 
Im stark besetzten Feld mit insgesamt 32 Autos ist das Ziel für Triller und Nathan klar: Die anderen Gentlemen herausfordern und vielleicht sogar den ein oder anderen Profi hinter sich lassen. Das Qualifying für die dritte Runde des Porsche Supercup findet am Samstag, 8. Juli um 12:25 Uhr statt. Das Rennen geht am 9. Juli um 11:45 Uhr über die Bühne.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Ich freue mich sehr auf den zweiten Start meines Teams im Porsche Supercup. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, sich die Serie mal näher anzuschauen. Vergangenes Jahr haben wir uns bei unserem Debüt wirklich gut geschlagen. Wolf Nathan hat starke Leistungen gezeigt und die Aufholjagd von Wolfgang Triller war einfach sensationell. Für mich ist es immer etwas Besonderes, mit meinem Team in meiner Heimat Österreich an den Start zu gehen. Hoffentlich können wir dieses Wochenende die anderen Gentlemen etwas ärgern."

Quelle: adrivo Content & Media
Plentz Allgaeuer HH1 31Am kommenden Wochenende (07./08. Juli 2017) steht auf dem Hockenheimring das fünfte Rennwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60 auf dem Programm. Wer wird danach in der Meisterschaft oben stehen?

Nach acht Rennen DMV GTC konnte das Duo Fabian Plentz/Egon Allgäuer (Audi R8 LMS ultra) auf dem Nürburgring die Meisterschaftsführung von Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup) erobern. Nur drei Punkte trennen die Kontrahenten. Und weitere drei Punkte dahinter liegt Tommy Tulpe (Audi R8 LMS). Der Pilot von HCB Rutronik führt nach vier Läufen momentan im DUNLOP 60. Da alle drei Fahrzeuge in drei verschiedenen Klassen unterwegs sind, können alle gut punkten und somit bleibt die Meisterschaft DMV GTC weiterhin sehr spannend.

Erwartet werden 25 Autos auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs im Badischen. „Als Serienveranstalter ist man schon gewohnt, dass man kurz vorher immer noch weitere Zusagen aber auch Absagen erhält“, so DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer. „Aber wenn wir an die 25 hochwertige Fahrzeuge präsentieren können, sind wir sehr zufrieden.“

Alle Klassen sind gut besetzt. In der Klasse 7 darf man sich momentan auf sieben Cup-Porsche von unterschiedlichen Teams freuen. Dabei wird der achte Porsche 991 GT3 Cup von Andreas Sczepansky/Francsco Klein lediglich im DUNLOP 60 starten. Auch die GT3-Klasse 8 wird mit starken Autos besetzt sein. Die Hersteller sind breit vertreten: Audi R8 LMS ultra, BMW Z4 GT3, Corvette Z.06R GT3, Mercedes Benz SLS AMG GT3 oder auch Porsche 991 GT3 R. Und in der Klasse 10 tummeln sich gleich zehn GT-Fahrzeuge. Auch hier Porsche, Audi, Mercedes oder Lamborghini. Die Viper GT3 vom Schweizer Edwin Stucky will nun endlich ihr Debüt in der Meisterschaft geben, nachdem man alle Teile geliefert bekommen hat. „Auf Edwin freuen wir und die Fans uns natürlich sehr“, so Monschauer. Aber auch der Pumaxs RT vom Niederländer Henk Thuis hat schon viele Verehrer und will wieder für Furore sorgen.

Für Action ist am Freitag und Samstag stark gesorgt. Insgesamt fast vier Stunden tummeln sich DMV GTC und DUNLOP 60 auf der Rennstrecke. Am Freitag geht es mit dem offiziellen Freien Training um 11:50 Uhr los. Danach stehen alle Zeittrainingssessions für DMV GTC und DUNLOP 60 auf dem Programm. Die Rennen werden am Samstag durchgeführt. Den Anfang macht um 11:20 Uhr Rennen 1 des DMV GTC. Weiter geht es um 14:40 Uhr mit Rennen 2. Die 60 Minuten vom DUNLOP 60 werden am Samstag, ab 17.35 Uhr gestartet.

Zeitplan Hockenheimring - DMV GTC / DUNLOP 60
Freitag, 07. Juli 2017
11:50 - 12:20 Uhr DMV GTC Freies Training (30 Minuten)
14:20 - 14:40 Uhr DMV GTC Qualifying 1 (20 Minuten)
16:55 - 17:15 Uhr DMV GTC Qualifying 2 (20 Minuten)
18:20 - 18:50 Uhr DUNLOP 60 Qualifying (30 Minuten)
 
Samstag, 08. Juli 2017
11:20 - 11:50 Uhr DMV GTC Rennen 1 (30 Minuten)
14.40 - 15:10 Uhr DMV GTC Rennen 2 (30 Minuten)
17:35 - 18:35 Uhr DUNLOP 60 Rennen (60 Minuten)

Quelle: Motorsport XL
09SACHSEN17 5851Am Wochenende fand auf dem Sachsenring das Heimrennen für die deutschen WM Fahrer statt. Der Sachsenring liegt knapp 30 km von Chemnitz entfernt. Seit 1998 wird auf der 3,8 km langen Strecke der Grand Prix von Deutschland ausgetragen. Trotz wechselhaften Wetter kamen 165.000 Motorradfans an den drei Tagen zur Traditionsstrecke.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing überzeugte bei den Freitags Trainings mit den Rängen drei und vier. Im Zeittraining lag Philipp vor dem letzten Exit auf Platz sieben. 15 Minuten vor Ende gab es einen leichten Regenschauer, doch die Strecke trocknete schnell wieder auf. So gab es in den letzten Minuten noch die Möglichkeit sich zu verbessern. Philipp schaffte noch vier Runden und die letzte war seine schnellste. Zwischenzeitlich war er auf Rang zehn zurückgefallen, doch mit der Verbesserung schaffte er den siebten Startplatz, 0,6 Sekunden hinter der Bestzeit.

Am Renntag war es dann durchgehend trocken. Gleich in der ersten Rennrunde kollidierte der 21 jährige mit einen Konkurrenten und fiel auf Platz 11 zurück. Innerhalb weniger Runden verbesserte es sich um sechs Positionen. Seinen Verfolgern nahm er jede Runde einige Zehntel ab, bis sein Vorsprung auf drei Sekunden angewachsen ist. Doch die vier Fahrer fassende Führungsgruppe fuhr ebenso schnelle Rundenzeiten wie der Ainringer, sodass er diese nicht mehr einholen konnte. Nach 27 Runden beendete er sein Heimrennen auf einen starken fünften Rang.

Nach Platz vier in Argentinien sein bestes Saisonergebnis. In der Gesamtwertung festigte er die zwölften Position. Nach vier WM Läufen in den letzten fünf Wochen, geht es nun in eine vierwöchige Sommerpause. Die zweite Saisonhälfte beginnt am 6. August mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn. Gleich eine Woche später kann sich Philipp auf sein zweites Heimrennen in Spielberg freuen.

Philipp Öttl:
„Die Kollision am Start hat mich zurückgeworfen. Sonst hätte ich die Chance gehabt, mit der Spitzengruppe wegzufahren. Zumindest konnte ich durch die guten Rundenzeiten meine Verfolger distanzieren. So ein Heimrennen ist schon etwas Besonderes mit den vielen Fans, aber auch mit zusätzlichen Aufgaben verbunden. Jetzt freue ich mich auf die Pause. Zu Beginn will ich noch trainieren aber dann auch etwas Urlaub machen.“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 39`34.77
2. Romano Fenati / ITA / Honda / 0.12
3. Marcos Ramirez / SPA / KTM / 0.21
5. Philipp Öttl / GER / KTM / 13.07

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 165
2. R. Fenati / ITA / 128
3. A.Canet / SPA /110
12. P. Öttl / GER / 41

Quelle: Öttl Motorsport
agafraceunion Huber Racing begab sich vergangenes Wochenende zum vierten Saisonhalt des Porsche Carrera Cup Deutschland 2017 auf den Norisring. Im Rahmen der DTM kamen knapp 125.000 Zuschauer über das gesamte Wochenende an die Strecke, um dem Heimrennen des Rennstalls aus Neuburg am Inn beizuwohnen. Und wie es sich für ein Rennwochenende im fränkischen Monaco, wie der Stadtkurs im Herzen Nürnbergs auch genannt wird, gehört, erlebten die Fans zwei actionreiche Rennen. Denn die 2,3 Kilometer lange Strecke ist tückisch: Sie wirkt vom Layout sehr einfach, bestraft Fehler aber rigoros. Vor allem die zwei Haarnadel-Kurven erfordern von den Fahrern viel Fingerspitzengefühl.
 
 
Die A-Wertung
Michael Ammermüller reiste zu seinem Heimspiel, um Boden in der Meisterschaft gutzumachen. Mit den Startplätzen vier (Lauf eins) und sechs (Lauf zwei) war die Ausgangslage alles andere als einfach. Im ersten der beiden Rennen leistete sich der Pilot aus Rottalmünster einen Fehlstart. Trotz eines sonst fehlerfreien Rennens belegte Ammermüller wegen einer Zeitstrafe von zehn Sekunden lediglich Platz sieben. Im zweiten Lauf schied der Bayer wegen eines technischen Problems vorzeitig aus.
 
Sein bislang erfolgreichstes Wochenende für raceunion Huber Racing erlebte hingegen Ryan Cullen. Der amtierende Meister der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East zeigte in beiden Läufen sein Talent und verbesserte sich im Auftaktrennen um drei Positionen auf Platz sechs, im Sonntagsrennen fuhr er von Startplatz elf aus auf den neunten Rang. Die Punkteausbeute ist mit 17 Zählern die üppigste in dieser Saison. Cullen belegt damit Rang zehn in der Gesamtwertung.
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Mit dem Wochenende bin ich nicht zufrieden. Zuerst die Strafe im ersten Lauf wegen meines Frühstarts und dann der Ausfall im zweiten Rennen wegen eines technischen Defekts. Entsprechend gering fiel die Punkteausbeute aus. Ich werde für die Meisterschaft aber weiterhin alles geben."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Das Wochenende war sehr gut. Mir war in beiden Rennen klar, dass ich mit einem guten Start an den Fahrern vor mir vorbeiziehen könnte. Dies gelang mir jeweils ziemlich gut. Weil Überholen auf dem Norisring sehr schwierig ist, musste ich versuchen, möglichst Druck auf die Piloten vor mir auszuüben und sie in Fehler zu zwingen. Der Plan ging beide Male auf. Ich bin einfach nur froh darüber, dass es jetzt nach einem schwierigen Saisonstart gut für mich läuft."
 
Die B-Wertung
Wolfgang Triller ist der Mann der Stunde bei raceunion Huber Racing. Der Mengkofener hatte bereits vor dem Rennwochenende in Nürnberg gemeinsam mit Carlos Rivas die Führung in der B-Wertung inne. Mit zwei Siegen in der Gentlemen-Klasse holte Triller in Nürnberg die maximal möglichen Punkte und ist nun auch in der Meisterschaft alleiniger Führender in der B-Wertung. Dass es so weit kam, war vor allem im zweiten Rennen nicht abzusehen. In der Startphase kam es zu einer Berührung mit einem Konkurrenten. Dadurch wurde Triller bis auf den letzten Rang zurückgereicht. Die Aufholjagd, die er anschließend an den Tag legte, war beeindruckend. Von Platz 20 aus kämpfte sich der raceunion Huber Racing-Pilot auf den 13. Gesamtrang nach vorne. In der B-Wertung liegt Triller nun 13 Punkte vor dem Zweitplatzierten.
 
Wolf Nathan gelang im Auftaktrennen sein vierter Podestplatz in der B-Wertung 2017. Besonders am Start glänzte der Niederländer, der in beiden Läufen sich nach der ersten Kurve verbessern konnte. Das Podium verpasste Nathan mit dem vierten Platz im zweiten Rennen nur knapp. Mit acht Zählern Rückstand liegt der raceunion Huber Racing-Pilote nun auf dem fünften Gesamtrang in der B-Wertung.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Danke Norisring, du hast mich überleben lassen. Es war nicht einfach, aber es ist alles gut ausgegangen. Das Niveau unter den B-Fahrern war diesmal extrem hoch. Wir mussten richtig fighten, haben am Schluss aber den Sieg für uns entschieden. Im zweiten Rennen kam es in der Grundig-Kurve zu einer Berührung, wodurch ich zunächst eine Menge Zeit verloren habe. Mein rechter Vorderreifen war arg lädiert, aber glücklicherweise hielt er das Rennen durch. Ich habe mich dann mit dem Messer zwischen den Zähnen vom letzten auf den 13. Gesamtrang nach vorne gekämpft, was gleichzeitig auch den Sieg in der B-Wertung bedeutete. Für mich hätte es nicht besser laufen können: Volle Punkteausbeute und Führung in der Gentlemen-Klasse."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Endlich einmal wieder auf dem Podium zu landen, war für mich das Highlight des Wochenendes. Das erste Rennen lief auch sonst sehr gut, auch mit dem Qualifying bin ich sehr zufrieden. Im zweiten Rennen hatte ich einen Megastart. Leider gelang mir kein sauberes Rennen, weswegen ich den zweiten Lauf auf dem vierten Platz beendet habe. Schade, dass es zum Podium nicht gereicht hat, aber das war heute das maximal Mögliche."
 
Die Rookie-Wertung
Für Henric Skoog war das vergangene Wochenende das erste Mal auf dem Norisring. Entsprechend musste sich der Schwede zunächst an die Tücken des Kurses herantasten, legte aber von Anfang an ein konkurrenzfähiges Tempo vor. Mit Startplatz acht in beiden Rennen hatte Skoog sein bislang erfolgreichstes Qualifying im Porsche Carrera Cup Deutschland. In beiden Läufen wurde der Schwede drittbester Rookie und liegt nach Saisonhalbzeit auf dem dritten Rang der Rookie-Wertung.
 
Das sagt Henric Skoog: "Das erste Rennen lief nicht optimal. Der Grip auf der Vorderachse wurde schon sehr früh sehr schlecht. Zudem gelang mir kein fehlerfreies Rennen. Für das zweite Rennen hatte ich ein gutes Gefühl. Mein Team hat einen guten Job mit dem Auto gemacht. Am Start war ich auf der Innenseite. Dort wurde es sehr eng, worauf ich etwas an Boden verloren habe. Ich habe darauf angefangen, nach vorne Druck auszuüben. Dies war jedoch nicht ganz einfach, weil Ryan sehr nah an mir dran war. Zwei Runden vor Schluss habe ich eingangs der ersten Haarnadel das Heck verloren. Dadurch konnte Ryan an mir vorbeischlüpfen. Für mich war es das erste Mal auf dem Norisring und ich habe mein bislang bestes Qualifying im Porsche Carrera Cup Deutschland auf der Habenseite."
 
Die Teamwertung
raceunion Huber Racing hat für das erklärte Ziel, 2017 auch den Titel in der Teamwertung zu gewinnen, einen Rückschlag erleiden müssen. Dass besonders die Speerspitze des Teams und Punktegarant, Michael Ammermüller, im zweiten Rennen ausschied, macht sich in der Tabelle bemerkbar. Derzeit fehlen dem Team aus Neuburg am Inn sechs Zähler auf Rang drei. Für den Sieg müssen Team und Piloten in der zweiten Saisonhälfte auf weniger Rennpech hoffen.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Es war insgesamt ein sehr schwieriges Wochenende für uns. Wir erlebten Pleiten, Pech und Pannen. Die Ergebnisse unserer A-Fahrer ließen zu wünschen übrig. In der B-Wertung zeigte Wolfgang einmal mehr seine ganze Klasse. Vor allem die Aufholjagd vom letzten Startplatz auf Rang 13 im zweiten Lauf war stark. Die Krux dieses Wochenende war das Qualifying. Wir waren schlicht und ergreifend zu langsam."

Porsche Carrera Cup Deutschland-Kalender 2017
 
06.05.-07.05.2017   Hockenheimring
20.05.-21.05.2017   Lausitzring
10.06.-11.06.2017   Red Bull Ring/Österreich
01.07.-02.07.2017   Norisring
15.07.-16.07.2017   Nürburgring
09.09.-10.09.2017   Nürburgring
16.09.-17.09.2017   Sachsenring
14.10.-15.10.2017   Hockenheimring

Quelle: adrivo Content & Media
cyyTrockene Bedingungen beim zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup am Sonntag auf dem Norisring. Beste Voraussetzungen, um nach dem schwierigen Qualifying Schadensbegrenzung zu betreiben. Dies gelang den raceunion Huber Racing-Piloten nur bedingt. Ryan Cullen hatte wie schon im ersten Lauf auch am Sonntag teamintern die Nase vorn. Der Ire ging vom elften Startplatz aus ins Rennen und verbesserte sich am Start um eine Position. Fortan lieferte er sich einen spannenden und engen Zweikampf mit seinem Teamkollegen Henric Skoog um Platz neun. Der Schwede verbremste sich in der Schlussphase Ende der Start-/Zielgeraden und fing seinen Boliden nach einem Dreher ab. Cullen kam vorbei und wurde am Schluss Neunter, Skoog überquerte die Ziellinie als Zehnter.
 
Erneut stark präsentierte sich Wolfgang Triller. Der Führende der B-Wertung baute mit einem weiteren Klassensieg seinen Vorsprung aus. Dabei musste der Mengkofener zu Beginn einen Rückschlag einstecken. Am Start wurde er eingangs der ersten Kurve weit abgedrängt und verlor einige Positionen. Im Rennverlauf kämpfte sich Triller schließlich durch das Feld und machte von Rang 20 sieben Plätze gut. Wolf Nathan verpasste diesmal als Vierter den Sprung auf das Podium in der B-Wertung. Pech hatte Michael Ammermüller. Der Pilot aus Rottalmünster hatte einen sauberen Start, verlor jedoch im Getümmel etwas an Boden. Ammermüller befand sich auf der siebten Position, ehe er aufgrund eines technischen Defekts das Rennen in Runde 21 aufgeben musste.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Das Wochenende würde ich unter dem Motto 'Pleiten, Pech und Pannen' abhaken. Ich kann mit den Ergebnissen meiner A-Fahrer über das Wochenende gesehen nicht zufrieden sein. Wolfgang hingegen hat heute wieder einmal überzeugt und reist als verdienter Führender in der B-Wertung vom Norisring ab. Die Krux dieses Wochenende war das Qualifying. Wir waren schlicht und ergreifend zu langsam."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Das Rennen war okay. Ich wusste vom gestrigen Lauf, dass meine Pace für einen Platz auf dem Podium ausreichen würde. Aber von Startplatz elf ist es nicht einfach. All die Fahrer vor mir sind starke Piloten. Überholen ist hier auf dem Norisring besonders schwierig. Daher habe ich versucht, Druck auf die Fahrer vor mir aufzubauen und sie in Fehler zu zwingen. Der Plan ging auf und ich kam an zwei von ihnen vorbei."

Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P16
P4 (B-Wertung)
P16

0:52.037 Min.

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P13
P1 (B-Wertung)
P14

0:51.598 Min.

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P10

P8

0:51.539 Min.

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
P9

P11

0:51.663 Min.

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
ausgeschieden

P6

0:51.489 Min.


Quelle: adrivo Content & Media
fafHervorragende Teamleistung beim Heimspiel für raceunion Huber Racing auf dem Norisring. Allen voran glänzte Ryan Cullen, der mit dem vierten Platz im Samstagsrennen das Podium nur knapp verpasst hat. Der Ire fuhr im siebten Saisonlauf sein bislang stärkstes Ergebnis im Porsche Carrera Cup Deutschland ein. Dabei zeigte er eine klasse Aufholjagd vom neunten Startplatz aus, profitierte allerdings auch von zwei Strafen, unter anderem gegen Teamkollege Michael Ammermüller.
 
Für den Bayer aus Rotthalmünster schien nach einem Frühstart und der daraus resultierenden Zeitstrafe von zehn Sekunden eine Punkteplatzierung außer Reichweite. Doch Ammermüller bog als Dritter in die erste Kurve ein und hielt diese Position bis zum Schluss. Durch seinen Speed und seine Konstanz baute er den Vorsprung auf seine Verfolger kontinuierlich aus und belegte am Schluss trotz der aufaddierten zehn Sekunden Platz sieben.
 
Während Rookie Henric Skoog einige Plätze verlor und die Top-10 nur knapp verpasste, sorgte das Gentlemen-Duo Wolfgang Triller und Wolf Nathan für ein Doppelpodium in der B-Wertung. Triller zeigte sich im Rennen zweikampfstark und lieferte sich spannende Positionskämpfe. Dem Bayer gelang mit P1 der mittlerweile vierte Saisonsieg in der B-Wertung.
 
Der Sportsender Sport1 überträgt auch den zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Norisring ab 13 Uhr live.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Es ist natürlich schade, dass Michael eine Zeitstrafe aufgebrummt bekommen hat. Dass er unter diesen Umständen noch auf Platz sieben ins Ziel gekommen ist, ist in Hinsicht auf die Meisterschaft die höchst mögliche Schadensbegrenzung. Ryan hat mich mit seinem vierten Platz sehr begeistert. Er zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend, was sich hoffentlich über den weiteren Saisonverlauf hinziehen wird. Henric hat leider ein paar Plätze verloren. Unsere beiden Gentlemen haben heute mit dem Doppelsieg gezeigt, was in ihnen steckt. Wolfgang hat sich äußerst zweikampfstark präsentiert und für Wolf freut es mich, dass er es wieder aufs Podest geschafft hat."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Mir war klar, dass ich mit einem guten Start schnell an den Fahrern vor mir vorbeiziehen würde, weil ich schneller unterwegs war. Konstanz war heute sehr wichtig. Ich habe das gesamte Rennen über den Drittplatzierten unter Druck setzen können. Von meinem Startplatz aus war der vierte Platz für den heutigen Lauf das maximal Mögliche. Ich bin jetzt einfach nur froh darüber, dass es jetzt nach einem schwierigen Saisonstart gut für mich läuft."

Quelle: adrivo Content & Media
 
Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P16
P3 (B-Wertung)
P15

52.246 Min.

Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P12
P1 (B-Wertung)
P12

51.971 Min.

Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P11

P8

51.612 Min.

Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
P4

P9

51.609 Min.

M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P7

P4

51.443 Min.

PM 04 02Mit dem vierten von sieben Rennwochenenden startete die ADAC TCR Germany mit dem Österreich-Gastspiel in die zweite Saisonhälfte. Mitten in der Steiermark erstreckt sich der Red Bull Ring über 4,326 hügelige Kilometer, in dessen unmittelbarer Nähe der HP Racing-Pilot Hari Proczyk geboren ist.

In den Trainings sowie im Qualifying hinterließen die Honda Civic einen enorm starken Eindruck und belegten auch die Startplätze eins bis fünf. Mit seinem nicht wirklich konkurrenzfähigen Seat Leon war Hari Proczyk mit dem achten Startplatz dennoch zufrieden.

Ein guter Start im ersten Rennen und eine kämpferische erste Runde brachte dem Österreicher gleich Position fünf ein. Nach einer Safety-Car-Phase bereits auf Platz vier liegend, griff Proczyk beim Restart den Drittplatzierten an, musste aber in der Remus-Kurve weit gehen und rutschte auf Rang 5 zurück, den er auch schließlich über die Ziellinie brachte. Den Sieg holte sich der Tabellenführer, der Brite Josh Files.

Von Startplatz 3 ging es für Proczyk in das zweite Rennen, welches nach einer Startkollision mit dem Safety-Car an der Spitze weitergeführt wurde. Bereits auf Platz 2 liegend überholte er nach dem Restart den Führenden, musste diese Führung aber bereits nach einer Runde abgeben. Der Honda Civic von Steve Kirsch kam in Riesenschritten näher und Proczyk entschied sich daher nicht in einen Zweikampf zu gehen um das hintere Feld nicht näherkommen zu lassen und so Platz 2 abzusichern.

„Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber der Honda war hier etwas zu stark. Deshalb ist der zweite Platz für mich wie ein Sieg“, so ein glücklicher Hari Proczyk.

Damit ist in der Meisterschaft der ADAC TCR Germany weiterhin alles offen. Lediglich sechs Punkte trennen ihm vom Führenden, dem Briten Josh Files. Beachtlich ist auch der Blick auf die Teamwertung, in der HP Racing punktegleich nach wie vor an zweiter Stelle liegt.

Die nächsten beiden Läufe werden vom 05.-07. August am Nürburgring ausgetragen.
media 160717164457Ruben Zeltner scheidet auf Platz 4 liegend in Thüringen aus

Das sächsische Rallye-Ehepaar Ruben und Petra Zeltner mussten ihren Porsche 911 GT3 (black beauty genannt) auf der 4. Wertungsprüfung am 2. Tag der DMV-Thüringen Rallye abstellen. Vorausgegangen war ein kleiner Ausritt, der den bis dato viertplatzierten den Kühler beschädigte.

„Mein ganzes Team und ich sind enttäuscht. Das hat es noch nie gegeben, dass wir bei zwei aufeinanderfolgenden Rallyes ausgefallen sind“, bemerkte Ruben Zeltner in der Mittagspause. In einer lang-gezogenen Linkskurve auf der Wertungsprüfung 4 brach plötzlich das Heck aus. „Wir waren hier viel langsamer unterwegs als im vergangenen Jahr“, erklärte Zeltner. „Durch den Ausbruch des Hecks touchierten wir eine Böschung. Wir konnten zwar weiterfahren, hatten uns allerdings den Kühler beschädigt und mussten daher aufgeben.“ Bis dahin lagen die beiden Zeltners hinter den starken R5-Allradfahrzeugen auf einem guten 4. Gesamtrang. „Ich hatte gedacht, dass wir das Fahrwerk bereits in Sachsen gut auf unsere Verhältnisse abgestimmt hatten. Dieses Erlebnis hier zeigt mir, dass wir noch einiges an Arbeit an unserer black beauty vor uns haben. Daher werden wir jetzt erst einmal einen intensiven Testtag einlegen, so dass wir optimal vorbereitet zur ADAC Wartburg Rallye kommen“, berichtet Ruben Zeltner. Dort möchte das sächsische Rallyeteam wieder mit voller Motivation im BORN2DRIVE Porsche um einen Podestplatz fighten.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
media 160712102520Ruben Zeltner möchte sich bei DMV-Thüringen Rallye revanchieren

Das Ehepaar Zeltner startet am 15./16. Juli mit dem BORN2DRIVE Porsche 911 GT3 (genannt „Black Beauty“) bei der DMV-Thüringen Rallye. Gerne möchten sich beide Zeltners im Wettbewerb gegen Rainer Nolller in einem weiteren Porsche revanchieren, die bei der AvD Sachsen Rallye die Nase unter den Hecktrieblern vorne hatten. Dabei soll eine optimierte Abstimmung und eine große Portion Motivation helfen.

Näheres verrät Ruben Zeltner in folgendem Interview:
Was ist in diesem Jahr für dich die Motivation an den Start verschiedener Läufe zur DRM zu gehen?
Wir fahren, wie bereits mehrfach erwähnt, in diesem Jahr „just for fun“. Das heißt aber nicht, dass wir mit weniger Ehrgeiz an den Start gehen.

Was hast du nach deinem Test bei der AVD Sachsen-Rallye an dem BORN2DRIVE Porsche verändert?
Nachdem ich bei der Sachsen Rallye mit meiner Fahrwerksabstimmung nicht ganz zufrieden war, haben wir einiges umgebaut und hoffen, dass unser „Black Beauty“ jetzt besser auf meine Befehle reagiert.

Die Wertungsprüfungen sind in Thüringen gewohnt schnell – wie hoch schätzt du deine Siegchancen ein?
Da hab ich keine Ahnung, wie schnell wir jetzt wirklich sind. Es hängt sicherlich entscheidend davon ab, ob wir für das Fahrwerk jetzt die passende Abstimmung haben. Wir hoffen natürlich, dass wir mit den R5 einigermaßen mitgehen können.

Mit Rainer Noller findest du sicherlich einen harten Konkurrenten – wird es eine Revanche zur Sachsen-Rallye?
Der Stachel sitzt natürlich noch sehr tief. Es war für mich schon hart nicht schnellster Porsche zu sein. Aber da war ich selber schuld. Ich hatte Rainer mit einigen Tipps ausgeholfen, die er „leider“ sofort umsetzte. Wir werden aber alles daran setzen, um dieses Mal vorne zu sein. Rainer Noller ist aber meiner Meinung nach mein bisher härtester Porsche Konkurrent.

Wie charakterisierst du die Wertungsprüfungen – sie gelten ja als sehr schnell und daher als Porsche-Strecken?
Die schnellen Strecken kommen dem BORN2DRIVE Porsche entgegen. Wenn´s trocken ist, können wir vorne mitfahren  Bei Regen sind die allradgetriebenen R5-Fahrzeuge ganz klar weit vorne.

Was ist dein persönliches Highlight in Thüringen?
Es gibt für mich als Fahrer kein spezielles Highlight. Alle diese ultraschnellen Prüfungen sind jede für sich ein Highlight. Wir sind fast immer in den hohen Gängen unterwegs. Wenn man sich das Wahnsinns-Starterfeld ansieht, weiß jeder, dass wir die Backen zusammenkneifen müssen, um hier ein gute Figur abzugeben.

Mit Petra sitzt deine Ehefrau auf dem Beifahrersitz. Wie wirkt sich das auf Euren Alltag aus?
Ganz einfach - im Alltag ist es wie im Rallyeauto: Meine Copilotin und Ehefrau sagt wo es lang geht. 

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
Siegerehrung 1Beim zweiten Rennwochenende des DMV GTC auf dem Hockenheimring konnte Fabian Plentz die Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Der Pilot eines Audi R8 LMS ultra sicherte sich in seiner Klasse die maximale Punktzahl und gewann so auch die erste Sonderwertung des Jahres. Besonders spannend war zudem der Kampf in der Porsche-Cup-Klasse.

Der Hockenheim-Nürburgring-Cup geht in diesem Jahr an Fabian Plentz. Diese Wertung berücksichtigt nur die sechs Rennen auf den beiden F1-Strecken in Deutschland. Durch seine konstant sehr guten Rennen sicherte sich Plentz mit der Maximalpunktzahl von 150 Zählern diese Wertung. Auch auf dem Hockenheimring punktete Plentz wieder voll. Zwar konnte er beim zweiten Lauf in der Klasse acht nicht gewinnen, doch Klassensieger Kenneth Heyer sammelte als Gaststarter keine Zähler.

Das Wochenende in Hockenheim war das erste komplett regenfreie Rennwochenende für den DMV GTC in diesem Jahr. Dafür gab es bei 25 bis 30 Grad Sonne satt. „Es ist schön für alle Beteiligten, bei diesen Bedingungen zu starten, schließlich gab es für fast alle Serien in Mitteleuropa bisher kaum gutes Wetter über drei Tage am Stück“, meinte Serienorganisator Ralph Monschauer. Auch die vorgeschriebenen Dunlop-Pneus konnten jetzt zeigen, was sie unter diesen Bedingungen leisten können.

Welchen Unterschied die richtige oder falsche Reifenwahl macht, zeigte Tommy Tulpe eindrucksvoll. Im ersten Rennen war er von Rang drei gestartet und wollte Druck auf die beiden vor ihm aufbauen, aber: „Ich hatte die falschen Reifen und war noch nie so langsam in Hockenheim.“ Für das zweite Rennen schnallte Tulpe nagelneue Reifen drauf und prompt fuhr er im Bereich seiner persönlichen Bestzeit und gewann souverän von der Spitze weg. Hauptkonkurrent für den Fahrer des neuen Audi R8 LMS von HCB Rutronik Racing war Land Motorsport. Stefan Eilentropp und Ronny C’Rock fuhren das identische Auto und zeigten, dass die etablierten Teams mit hochkarätigen Gaststartern um die Siege eng kämpfen müssen.

In der Klasse acht bekam Dauersieger Fabian Plentz Druck von Kornely Motorsport. Kenneth Heyer und Mario Hirsch pilotierten einen Mercedes SLS AMG GT3. „Ich mag das Format und wollte unbedingt fahren. Ich bin froh, dass es geklappt hat“, meinte Heyer bereits vor dem Wochenende. Schon am Nürburgring war Heyer mit Car Collection in einem SLS dabei. In Rennen 1 siegte Fabian Plentz vor einem stark fahrenden Mario Hirsch. Dritter auf dem Siegerpodest war der Porsche 997 GT3 R von Alois Rieder. Platz vier ging an Patrick Kaiser (Ferrari 458 GT3), der diesmal als Solist unterwegs war, da Egon Allgäuer noch ein weiteres Event hatte. Wim de Pundert komplettierte mit dem HTP-Mercedes AMG GT3 die Top 5. In Rennen 2 siegte Heyer vor Plentz. Dahinter blieben mit Rieder, Kaiser und de Pundert die nächsten drei identisch.

Während die offene Klasse 10 und die GT3-Klasse 8 ganz vorne für Spannung sorgten, gab es dahinter enge Rennen in der Porsche-Cup-Klasse 7. Christopher Friedrich wollte weitere Siege einfahren, um Boden auf Fabian Plentz gutmachen zu können. Doch den Ambitionen folgte im Training ein Dämpfer, als eine Felge brach und das Auto sogar leicht brannte. An einen Einsatz war eigentlich nicht mehr zu denken, aber Teamchef André Krumbach hatte ja noch ein Ersatzfahrzeug dabei. Und obwohl Christopher Friedrich von hinten starten musste, schob er sich in Rennen 1 bis zum Sieg vor. Kai Pfister wurde Zweiter vor Peter Schepperheyn.

Im zweiten Lauf zeigte Peter Schepperheyn einmal mehr seine Klasse und gewann vor Christopher Friedrich. Mit diesem Sieg sicherte sich Friedrich sogar den zweiten Platz im Hockenheim-Nürburgring-Cup. Platz drei gab es für Thomas Langer vor Frank Kunze. Kai Pfister hatte Pech mit einem Pfennigartikel und musste schon frühzeitig aufgeben. Mit einem guten Ergebnis hätte er selber noch Zweiter im Hockenheim-Nürburgring-Cup werden können.

In der Klasse 4 waren diesmal wieder die BMW M235i unterwegs. Hier lagen Pech und Glück am Beispiel von zwei Teams nah beieinander. Während Tom Hülser sich das Cockpit eigentlich mit Nico Otto teilen sollte, kam er in Rennen 1 nicht sehr weit und musste nach einem kleinen Fehler das Auto abstellen. Gerd Nagelsdiek dagegen holte sich zwei glatte Rennsiege.

In der Meisterschaft führt nach zehn Läufen Fabian Plentz mit 225 Punkten vor Christopher Friedrich (197 Punkten). Dritter ist Tommy Tulpe (178,75) vor Alois Rieder (150) und Pertti Kuismanen (142,50), der ein rabenschwarzes Wochenende erlebte. Sein Fahrzeug wurde im Qualifying arg in Mitleidenschaft gezogen, als es in die Mauer krachte. Aber es sollte nicht der einzige Ausfall sein. Über das Wochenende verteilt, verlor man an die 10 Fahrzeuge. „Dies fing schon beim freien Fahren am Morgen an und zog sich über die gesamte Zeit hin“, so Veranstalter Ralph Monschauer. „Aber nicht nur bei uns war dies ein Problem, auch bei anderen Serien. Für einen Fahrer der PCHC landete sogar der Rettungshubschrauber. Aber gottseidank war es am Ende nur ein Schlüsselbeinbruch.“ Über die Ursachen der vielen Ausfälle kann man nur spekulieren, aber die auf einmal einbrechende Hitze mit knapp 30 Grad in Hockenheim, setzen Mensch und Maschine scheinbar arg zu. „Neben den einzelnen Ausfällen, hatten wir sowieso schon im Vorfeld Probleme. Durch die Verlegung des Termins um eine Woche nach vorne durch die Formel 1, gab es Überschneidungen mit beispielsweise Porsche Sports Cup oder Le Mans Classic. Dadurch fehlten uns alleine hier acht oder neun Autos. Und der Rest ergab sich durch Urlaub oder Krankheit. Von über 30 potenziellen Autos, die eigentlich kommen, schmolz es somit dahin.“

Doch die Resonanz zum DMV GTC und DUNLOP 60 war auch diesmal wieder sehr gut. „Erneut schauten sich andere Teams das Format an und planen schon in diesem Jahr einen Gaststart und wollen 2017 komplett mit dabei sein. Die Kombination mit Sprint und 60 Minuten-Rennen kommt immer besser an und wir schauen sehr optimistisch in die Zukunft. Wir sind gerade in sehr guten Verhandlungen und hoffen bald mehr mitteilen zu können“, so abschließend nochmals Ralph Monschauer.

Der DMV GTC geht jetzt in seine Sommerpause. Am 02. und 03. September 2016 geht es im belgischen Zolder mit dem sechsten Rennwochenende weiter. Dann ist man auch eigener Veranstalter und kann neue Konzepte entwickeln.
Lauslehto Lausitz1 c Schneider HomepageDrexler Motorsport unterstützt auch dieses Jahr erfolgreich das IDM Supersport-Team Suzuki Stoneline Mayer

Die SUPERBIKE*IDM zählt zu den besten Motorrad-Rennserien in Europa. Top-Teams mit Piloten auf WM-Niveau und zahlreiche Gaststarter aus verschiedenen internationalen Rennserien versprechen spannende Renn-Action.

Auch dieses Jahr ist der Finne Tatu Lauslehto (#25) vom Team Suzuki Stoneline Mayer mit der Suzuki GSX-R 600 am Start. Bis jetzt führt der Fahrer, der auch dieses Jahr von der Firma Drexler Motorsport unterstützt wird, die Klasse SSP mit 198 Punkten an.

Das Team um Drexler-Motorsport wünscht weiterhin viel Erfolg!

Termine 2015 – SUPERBIKE*IDM
Schleizer Dreieck (D) – 31.07 - 02.08.2015
TT Circuit Assen (NL) – 07. – 09.08.2015
Motorsport Arena Oschersleben (D) 20. – 23.08.2015 – German Speedweek
Hockenheimring (D) – 25. – 27.09.2015

Weitere Fotos:












DB Motorsport 2015 GTMasters FINAL.1927Vor gut zwei Wochen konnte HP Racing um Teamchef Hari Proczyk, das Podium bei dem 24h von Paul Ricard erklimmen.

Fast 60 Fahrzeuge gingen mit Teams und Fahrern aus 34 Nationen in verschiedenen Klassen auf dem 5.842m langen Rundkurs an den Start.

Für HP Racing waren Hari Proczyk (AUT), Jeroen Bleekemolen (NLD), Reinhold Renger (DEU), Carsten Tilke (DEU) und Reinhard Kofler (AUT) als Fahrer dabei.

Die Mannschaft um Teamchef Hari Proczyk hatte den Flügeltürer für den Einsatz auf das Rennen gut vorbereitet.

Im Qualifying am Freitag markierte Jeroen Bleekemolen mit 2:07.718 die viertschnellste Zeit, setzte den Mercedes so in die zweite Startreihe und sorgte damit für eine sehr gute Ausgangsposition zum Start.

Die Ampeln zum 24h-Rennen schalteten nach der Einführungsrunde am Samstag um 14:29 Uhr (Lokalzeit) auf grün und gaben damit den Rennstart frei.

Bleekemolen konnte sich in der Startphase schon auf P3 vorschieben, als sich der SLS des Niederländers in der zweiten Kurve mit einem Ferrari berührte und sich dabei den Reifen vorne links zerstörte.

Auf drei noch funktionierenden Rädern musste Bleekemolen den Mercedes im Schleichgang eine gesamte Runde bis zur Box fahren. Nach dem das Team den Wagen mit einem neuen Rad versorgte und auf weitere Schäden überprüfte, mussten die Piloten von HP Racing wegen des großen Zeitverlustes das Rennen vom Ende des gesamten Fahrerfeldes beginnen und auf Aufholjagd gehen.

Sie pushten und waren nach fünf Rennstunden bereits bis auf P8 vorgefahren. Nach acht Stunden hatten sie sich den ursprünglichen Startplatz 4 wieder zurückerobert und drei Stunden später waren sie mit P3 schon auf Podiumskurs.
Der weitere Rennverlauf verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und das Team musste die Box nur zu den planmäßigen Stopps anfahren.

Nach 24 Stunden und 574 Runden wurde der Mercedes von HP Racing auf einem verdienten P3 im Gesamtfeld von der Zielflagge abgewinkt.

Hari Proczyk (Teamchef): „Es war unglaublich. Nach dem Unfall zu Beginn waren wir schon geschockt, haben aber nicht aufgegeben. Durch die Topleistung der Fahrer und die perfekten Boxenstopps haben wir es in recht kurzer Zeit geschafft, wieder nach vorne zu kommen. Die Mannschaft hat eine enorme Leistung gezeigt und wieder hat jeder im Team punktgenau gearbeitet.

Carsten (Tilke), Reinhold (Renger), Reinhard (Kofler) und Jeroen (Bleekemolen) konnten viele Renn-Kilometer abspulen und haben dabei mit Köpfchen und Speed das Auto wieder nach vorne und nahezu unbeschädigt ins Ziel gebracht.

Ganz besonders hat mich gefreut, dass Reinhard Kofler bei seinem ersten Einsatz im SLS zeigen konnte was in ihm steckt.

Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ist ein ausgereiftes Auto, auf das man sich verlassen kann.

Der nächste Termin auf dem Rennkalender von HP Racing ist das Wochenende vom 14.-16. August 2015 beim ADAC GT Masters. Dort wird Hari Proczyk mit Bernd Schneider im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 an den Start gehen. Das nächste 24h-Rennen findet Anfang September in Barcelona statt.

Das Team um Drexler-Motorsport wünscht weiterhin viel Erfolg!


Tulpe DMV GTC 250715 21Im Rahmen der Porsche Club Days in Hockenheim wurden am vergangenen Wochenende auch die Läufe der AvD Sports Car Challenge (SCC) sowie des DMV GTC ausgetragen. Das Team HCB-Rutronik Racing war in beiden Serien erfolgreich unterwegs.

Sowohl in Lauf eins, als auch in Lauf zwei der SCC konnte Werksfahrer Fabian Plentz den Gesamtsieg und damit auch den Sieg in der Division 1 einfahren.

In der Division 2 wechselten sich Jay Boyd und Evi Eizenhammer mit dem Sprung auf das Podest ab.

Konnte Jay Boyd in Lauf eins den dritten Rang der Division 2 knapp vor Evi Eizenhammer ins Ziel retten, musste dieser im zweiten Lauf Evi Eizenhammer, ebenfalls mit Platz drei den Vortritt auf das Podest lassen.

„Wir können mehr als zufrieden mit dem Ergebnis sein. Sowohl in der Division 1 als auch in der Division 2 in beiden Rennen auf dem Podest vertreten zu sein, ist fantastisch. Fahrer und Mechaniker haben ihr Bestes gegeben, um diesen Teamerfolg zu erreichen“, so Teamleiter Rudi Seher nach den Rennen.

Auch im extrem starken Feld des DMV GTC, mit 29 Autos am Start, konnte sich das Team gut in Szene setzen. Lauf eins beendete Tommy Tulpe auf Rang acht der Klasse für GT3-Fahrzeuge und fuhr damit als drittbester Audi über die Ziellinie. Im zweiten Lauf fehlte dann leider etwas Glück. Auf Gesamtrang acht und Platz fünf in der Klasse liegend, musste Tommy Tulpe in der Folge einer unverschuldeten Kollision das Rennen leider aufgeben.

Zum Abschluss des Rennwochenendes stand noch das DMV GTC 60 Minuten Rennen an. Hier starteten die Piloten Tommy Tulpe und Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra von der Pole Position. Nach einem guten ersten Stint konnte Fabian Plentz den Audi auf Rang eins liegend an Tommy Tulpe übergeben. „Die Startphase war extrem spannend. Ich konnte den Ford GT am Start nicht halten. Erst in Runde vier konnte ich einen kleinen Fehler von Funke nutzen und mich wieder in Führung bringen“, berichtete Fabian Plentz in der Box.

Tommy Tulpe baute den Vorsprung in den letzten Runden sogar noch weiter aus und fuhr somit einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause. „Das Auto hat sich auch nach 60 Minuten noch immer enorm gut angefühlt. Die Box hat mir jede Runde meinen Vorsprung zum Hintermann mitgeteilt, wodurch ich mir das Rennen gut einteilen konnte“, so Tulpe nach dem Rennen.

Für das Team HCB-Rutronik Racing war dies bereits der zweite Sieg in Folge mit dem Audi R8 LMS ultra. „Ich bin sehr zufrieden mit der Bilanz der letzten beiden Rennwochenenden. Vier Siege in fünf Rennen, das kann sich sehen lassen“, strahlte der Teamchef Hans-Christoph Behler bei der Siegerehrung.

Über die HCB Group
Die HCB Group aus Dietenhausen bei Pforzheim ist in den Bereichen Rennsport und Events / Incentives tätig. Die erfolgreiche Konzeption und Realisierung von exklusiven Rennsport-Veranstaltungen wird durch die langjährige Erfahrung und ein Höchstmaß an Know How garantiert. Zahlreiche Erfolge bei der AvD 100 Meilen und der Sports Car Challenge sprechen für sich.


Sieger 60Minuten 250715 25Das 60 Minuten Rennen bildete am späten Samstagnachmittag den krönenden Abschluss einer hinweg erfolgreichen Veranstaltung des DMV GTC in Hockenheim. Mit einem Pflichtboxenstopp zwischen der 25. und 35. Minute und einem freien Fahrerwechsel, bot das Rennen alles was das Langstrecken-Motorsportherz begehrt.

Beim zwanzigminütigen Qualifying setzte Fabian Plentz im Audi R8 LMS Ultra die erste Bestzeit mit 1:41.884 Minuten für den 4,574 Kilometer langen Kurs im Badischen. Michael Funke, der zusammen mit Georg Nolte den Ford GT GT3 pilotierte lag mit 0,222 Sekunden knapp hinter Plentz. Dritter wurde Klaus Dieter Frers im Ferrari 458 GT3.

Nach der Freigabe des fliegenden Starts, übernahm Michael Funke die Führung und konnte sich bis in die fünfte Runde gegen den stark fahrenden Fabian Plentz wehren. Dann jedoch ging der Audi-Pilot vorbei und nach dem Fahrerwechsel blieb Tommy Tulpe im HCB Rutronik-Audi weiterhin in Führung. Fabian Plentz fuhr mit 1:40.862 Minuten dann auch die Bestzeit im Rennen.

Nach Ankunft im Parc fermé zeigte sich das Gespann bestens gelaunt: ,,Es ist super für uns gelaufen. Bereits beim Start sind wir gut weggekommen. Anfangs konnte uns der Ford GT GT3 angreifen. Nach einem kleinen Fehler von Michael Funke setzten wir uns jedoch wieder an die Spitze und fanden unseren Rhythmus. Danach fuhren wir einen guten Vorsprung heraus und konnten letztendlich den Sieg nach Hause bringen", erklärte Plentz.

Und Tommy Tulpe ergänzte: Das Auto hat sich auch nach 60 Minuten noch immer enorm gut angefühlt. Die Box hat mir jede Runde meinen Vorsprung zum Hintermann mitgeteilt, wodurch ich mir das Rennen gut einteilen konnte.

Auf Platz zwei und drei folgten die Einzelkämpfer Peter Mamerow (Porsche 996 RSR) und Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3). Nach den zwei Sprintrennen vom Tage, zeigten die beiden Piloten aus dem DMV GT und Touring Car Cup mit Podestplätzen ihre Langstreckenqualitäten. Dabei schaffte es Frers mit seinem Team sogar die Boxenstoppzeit zu 100% ideal auszunutzen. Die vorgeschriebene Zeit von Einfahrt über Boxenstopp bis zur Ausfahrt ist 120 Sekunden.

Und das Ferrari-Team schaffte es diesmal exakt 120 Sekunden zu benötigen. Genauso übrigens wie Dietmar Haggenmüller/André Krumbach von Spirit Racing (Audi R8 LMS Ultra), die mit Platz vier nur knapp den Sprung auf das Podest verpassten. Begeistert von der Veranstaltung, konnte sich Krumbach im Fahrerlager über das Endresultat freuen:,, Es war super. Ich kriege den Hals nicht voll. Nachdem bereits die Sprintrennen für unser Team einwandfrei verliefen, war das ein guter Abschluss des Tages und des Rennwochenendes.“

Auf dem fünften Rang liefen Michael Funke und Georg Nolte im Ford GT3 ein. Zu Beginn waren sie zeitweise in der Lage ganz vorne ein Wörtchen mitzureden. Nach einem kleinen Fehler mussten sie jedoch etwas zurücktreten. Am Schluss konnte sich das Duo mit der zweitbesten Rundenzeit mitten in den Top 5 etablieren.

Sechster wurde Suzanne Weidt, die zusammen mit dem zweigleisig startenden André Krumbach im Audi R8 LMS Ultra eine starke Leistung ablieferte und sich bei Fallen der Zielflagge vor Thomas Langer und Rainer Noller im Porsche 997 GT3 Cup im Ziel sah. Langer blickte am Abend gut gelaunt auf das 60 Minuten Rennen zurück: ,,Mit einem siebten Platz können wir zufrieden sein. Es war schön mal wieder mit Rainer Noller zu fahren, der sonst hauptsächlich im Rallye-Auto unterwegs ist.“

Jay Boyd/Andy Prinz (Norma / Honda) sowie Robert Schönau/Evi Eizenhammer (Norma / Honda) boten sich ein packendes Duell um den Sieg in Klasse 11. Nachdem Schönau und Eizenhammer vor allem beim Boxenstopp Zeit verloren, war für Boyd/Prinz der Weg frei zum Klassensieg.

Den letzten Platz in den Top 10 konnten sich Markus Fischer und Ronja Assmann im Porsche 997 GT3 Cup sichern und damit ein versöhnliches Ergebnis im Gesamtklassement verzeichnen.

Organisator Ralph Monschauer war zum Ende hin zufrieden: Wir hatten zwar weniger Fahrer als beim letzten Rennen in Hockenheim, aber das lag vor allem daran, das drei Fahrzeuge aus dem DMV GTC nicht mehr fahren konnten.

Dazu sind wir in der Aufbauarbeit, da wir die 60 Minuten-Rennen im nächsten Jahr an jedem Rennwochenende dabei haben möchten. Es gibt viele Anfragen von GT- und Sportwagenteams. Wir sind also sehr optimistisch für 2016.

Das nächste 60 Minuten-Rennen findet übrigens zusammen mit dem DMV GTC auf dem Lausitzring (15. August 2015) statt.


84 Halm 01Beim fünften Rennwochenende (24./25.07.15) des DMV GTC wurden die Rennen 9 und 10 auf dem Hockenheimring ausgetragen. Im Gesamtklassement gab es zwei verschiedene Sieger und eine erste Entscheidung.

Mit 31 Fahrzeugen startete der DMV GTC in das Freie Training. Leider gab es dort eine Kollision von dem AF Corse-Ferrari von Mario Cordoni mit dem Dupré-Porsche von Alexander Markin. „Ich habe mich leider verbremst.

Markin hatte keine Chance“, so der Italiener später. Damit war für beide Fahrer das Rennwochenende schnell beendet. Die schnellste Zeit holte sich Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R) mit 1:41,707 Minuten, vor Steffi Halm (BMW ALPINA B6 GT3) mit 1:42.247 Minuten. Dritter wurde „Coach McCansy“ (Lamborghini Gallardo GT3) mit 1:42.749. Platz vier für Tommy Tulpe (Audi R8 LMS ultra - 1:43.373 Minuten).

Spannung dann bei Zeittraining 1. Immer wieder wechselten die Positionen im Feld. Die Fahrer schenkten sich nichts und gerade in der Klasse 8 zeigte sich einmal mehr, das die GT3-Fahrzeuge ausgeglichen sind. Die Pole Position holte sich mit einer Zeit von 1:40.579 Minuten Pertti Kuismanen.

Dahinter aber schon die stark aufgelegte Steffi Halm mit 1:40.605 Minuten „Das Qualifying lief problemlos. Aber heute sind die Bedingungen wahrscheinlich anders als am Renntag. Wir müssen schauen wie das Wetter wird und unsere Einstellungen an die Rennsituation anpassen. Wir wollen von Platz zwei aus angreifen“, erklärte die Pilotin vom Kaatsch-Rennteam nach Q1.

Dem Spitzenduo folgte auf Platz drei Jürgen Bender. Dementsprechend gelassen zeigte er sich anschließend: „Für mich war das Qualifying das erste Ausrollen. Im Freien Training konnten wir nicht auf die Strecke. Wir hatten mit einem Elektronikproblemen zu kämpfen, die sich jetzt glücklicherweise gelöst haben. Von der Position lässt sich sicherlich was machen.“ Dahinter eine ganze Armada von GT-Fahrzeugen.

Allen voran die zwei Corvette von Callaway / RWT Racing mit Kim Giersiepen und Hannes Utsch. „Wir planen ein Nachwuchsprogramm und sehen den DMV GTC hier als ideale Plattform“, so Ernst Wöhr von Callaway Competition und Gerd Beisel (RWT Racing). Am Ende des Rennwochenendes sollte sich bestätigen, das sie absolut den richtigen Riecher mit der Serie hatten. Startplatz sechs für „Coach McCansy“.

Dahinter folgten Jack Crow (Ford GT GT3), Tommy Tulpe, Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3). In der Top 10 noch Maximilian Stein mit dem Audi R8 LMS ultra, vor dem Elftplatzierten Christoph Dupré, der ebenfalls mit einem Audi R8 LMS ultra unterwegs war.

In den weiteren Klassen fuhren Peter Mamerow (Porsche 996 RSR/Klasse 9 – Gesamtplatz 12), Christof Langer (Porsche 991 GT3 Cup/Klasse 7a), Moritz Weeber (Renault Clio 4 Cup/Klasse 5) und Daniel Vogt (Porsche 997 GT3 Cup/Klasse 7b) auf die vorderste Position.

War das Qualifying im ersten Umlauf schon spannend, so legten die Piloten in Q2 noch einen drauf! Zu guter Letzt war es jedoch abermals Pertti Kuismanen, der sich mit einer ausgezeichneten Leistung die Bestzeit mit 1:40.297 Minuten sicherte. „Die Bedingungen waren sehr heiß. Im Gegensatz zu den vorherigen Rennen in Hockenheim haben wir nun jedoch einen guten Luftdruck gefunden, sodass ich über Distanz hinweg weniger kämpfen musste. Sollte es morgen regnen, werden wir unser Bestes geben. Dafür sind wir hier“, erklärte der Finne.

Jürgen Bender erwies sich in seinem „Wohnzimmer“ einmal mehr als Hockenheim-Spezialist. Er fuhr sich neben Kuismanen in die erste Startreihe und war schnellster Pilot in der Klasse 8.

Die zweite Startreihe bildeten Kim Giersiepen und Steffi Halm. Dahinter kam „Coach McCansy“, immer besser in Fahrt: „Es lief sehr gut. Wir konnten eine deutliche Steigerung verzeichnen. Es war die schnellste Zeit, die ich hier je gefahren bin. Mein Wagen lag wie ein Brett.“ Daneben steht Hannes Utsch in der Startaufstellung zu Rennen 1. In den Klassen konnten Moritz Weeber und Christof Langer erneut die Bestzeit holten. Die Klasse 7b sah Peter Schepperheyn (Porsche 997 GT3 Cup) auf der Pole. Markus Alber schnappte sich den vordersten Platz in der Klasse 9.

Samstag war Renntag. Und diesmal durfte man sich nicht so sicher mit dem Wetter sein. Die Prognosen sahen zwischendurch immer mal wieder Schauer vor. Dies sollte später noch von Bedeutung sein.

Bei klarem Himmel, 22 Grad und hellem Sonnenschein ging es los. Doch schon nach wenigen Hundert Metern gab es einen Einschlag von Daniel Vogt (Porsche 997 GT3 Cup). Dem HP Racing-Piloten passierte nichts, doch sein Auto war sehr waidwund. Da viele Trümmerteile auf der Strecke lagen, musste die Kehrmaschine raus und somit gab es auch einen Safety Car-Einsatz. Nach der Freigabe zum erneuten Start, startete Kuismanen mit seiner bärenstarken Viper wie ein Blitz und konnte nach 15 Runden siegen.

Dahinter tobte aber der Bär. Steffi Halm verfolgte den Finnen, bekam jedoch immer mehr Druck von Jürgen Bender. In der Folge musste sich die Pilotin im ALPINA erst einmal nach hinten konzentrieren. Bender kam immer näher, doch vorbei ging es nicht.

Mit einem Abstand von 0,122 Sekunden (!) blieb Steffi Halm vor Bender! „Wir sind super zufrieden mit dem Klassensieg. Aufgrund von zwei Überrundungen wurde es zum Schluss hin noch einmal spannend, doch jetzt können wir uns über ein tolles Ergebnis freuen.“ Platz vier und fünf für die beiden Corvette von Utsch und Giersiepen. Platz sechs für Jack Crow vor Christoph Dupre. Klaus Dieter Frers, Peter Mamerow und Maximilian Stein komplettierten die Top 10.

In der Klasse 7a konnte sich Christof Langer (Porsche 991 GT3 Cup) abermals gegen die Konkurrenz durchsetzen. Speziell zu Ende des Rennens erkämpfte sich der Porsche-Pilot mit guten Rundenzeiten die Führung.„ Es war schon ein hartes Rennen. Zuerst war mein Bruder Thomas vor mir. Ich musste kämpfen doch ich konnte ihn überholen. Danach ging es in ein Duell mit Kai Pfister. Am Ende steht der Klassensieg zu Buche, sodass alles in Ordnung ist.“
In den Klassen 7b und 9 konnten sich Peter Schepperheyn (Porsche 997 GT3 Cup) und Peter Mamerow (Porsche 996 RSR) die Siege sichern.

In Rennen 2 am Nachmittag ging zunächst alles gut. Doch 93 Sekunden vor Ende kam es zu einem heftigen Regenschauer. Nun mussten die Piloten höllisch aufpassen und natürlich gab es mit Slicks ein paar Dreher. Jürgen Bender war hier der strahlende Sieger. Pertti Kuismanen griff zwar in der letzten Kurve noch einmal an, doch ein Dreher machte seine Bemühungen zunichte. Schon vorher tauschten die Viper und Corvette öfters die Plätze und riss die Fans von den Sitzen. Es ist für uns aufgegangen.

Pertti hatte auf Distanz gesehen mit den Reifen zu kämpfen, sodass ich angreifen konnte“, so Bender. Und weiter: „Im Regen habe ich dann Speed rausgenommen, sodass er nochmal versucht hat die Führung zu übernehmen. Am Ende hat es gereicht.“ Für Kuismanen war es aber kein Beinbruch: „Es war ein schönes Rennen.

Ich hatte es noch einmal versucht aber es hat nicht geklappt.“ Kein Rennglück hatte Steffi Halm, die nach einer Berührung mit einem Plattfuß das Rennen beenden musste. Dies galt auch für Christoph Dupré, der die Zielflagge nicht sah. Genausowenig wie Kim Giersiepen (Corvette GT3), der keinen Vortrieb mehr hatte.

Besser lief es für seinen Corvette-Markenkollegen Hannes Utsch. Er sah nach 18 Runden als Dritter die Zielflagge. „Das war natürlich ein toller Einstand. Vielen Dank an das Team für die tolle Möglichkeit“, so der 20-Jährige. Vierter wurde „Coach McCansy“, der damit Platz drei in der Klasse 8 einfuhr. Einmal mehr kam Jack Crow auf Platz vier in der Klasse 8 und verpasste so erneut das Siegerpodest. Platz sechs im Gesamtklassement und Zweiter der Klasse 10 wurde Maximilian Stein. In die Top 10 fuhren noch: Klaus Dieter Frers, Dietmar Haggenmüller, Peter Mamerow (Sieger Klasse 9) und Bernd Haid.

Einen Hattrick in Hockenheim schaffte Peter Schepperheyn. In vier Rennen hintereinander konnte er im Badischen in Klasse 7b siegen und ließ damit in Rennen 1 Marcel Hartmann und in Rennen 2 Kai Pfister und André Krumbach hinter sich. In der Klasse 7a drehte Thomas Langer wieder einmal den Spieß rum. Siegte in Rennen 1 noch Bruder Christof, so war diesmal der „größere“ Thomas erfolgreich. Und weil es so schön für die Familie war, konnte der Neffe der Langers, Moritz Weeber, in Klasse 5 mit dem Clio siegen.

In der Meisterschaft liegt momentan ebenfalls Jürgen Bender mit 209 Punkten in Front. Durch seinen Sieg und P2 in der Klasse 8, setzte er sich ein wenig von Marcel Hartmann /André Krumbach (191,50 Punkte) ab. Auf Platz drei folgte Pertti Kuismanen mit 158 Punkten. Doch erst am Ende wird abgerechnet. Dazu werden noch die schlechtesten zwei Ergebnisse gestrichen. Damit verändert sich das Verhältnis von Bender zu Hartmann/Krumbach. Nach diesem Abzug sind es momentan nur 12,50 Punkte. Es bleibt also spannend in den letzten sechs Rennen.

Nach sechs Rennen auf dem Hockenheimring, gab es auch die erste Entscheidung. Jürgen Bender gewann den Hockenheim-Cup, eine Sonderwertung innerhalb des DMV GTC. Mit vier Siegen und zwei zweiten Plätzen lag er am Ende vor Peter Schepperheyn, der zwar ebenfalls vier Siege holte, doch beim Saisonauftakt nur Vierter und Dritter wurde. Dritter wurde hier Markus Alber.

Das Fazit von Organisator Ralph Monschauer fiel nach dem Rennwochenende sehr positiv aus: „Wir dürfen zufrieden sein. Die Fans haben spannende Rennen gesehen und die Fahrer und Teams hatten sehr viel Spaß. Was uns als Organisation besonders gefällt, ist das Miteinander. Die Abende im Fahrerlager sind super. Überall wird gefeiert. Eine tolle Atmosphäre.“

Das nächste Rennwochenende findet in der Lausitz statt. Dort werden am 15. und 16. August 2015 die Rennen 11 und 12 ausgetragen.

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Dreikampf Ferrari Audi AudiErneut auch wieder 60 Minuten-Rennen - Am kommenden Wochenende (24./25. Juli 2015) startet der DMV GT und Touring Car Cup in das fünfte Rennwochenende. Wieder werden über 30 Fahrzeuge in Hockenheim erwartet.

(21.07.15) Am stärksten besetzt ist die Klasse 8 mit den homologierten GT3-Fahrzeugen. Hier werden gleich 13 verschiedene Autos erwartet.

Am stärksten sind die Audi R8 LMS ultra vertreten. Fünf Fahrer setzen darauf. Corvette ist mit drei Fahrzeugen dabei.

Vizemeister Jürgen Bender ist mit seiner Corvette Stammpilot. Dazu kommen noch zwei Corvette von Callaway / RWT Racing. Zwei Ferrari kommen von Paragon Racing und von AF Corse. Für Spannung ist also gesorgt – auch weil die GT3 ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können.

Ebenfalls stark besetzt ist die Klasse 7 mit elf Autos. Die Unterteilung erfolgt in die Klasse 7a und Klasse 7b. In der Klasse 7a starten die Porsche 991 GT3 Cup und in der Klasse 7b kommen die Porsche 997 GT3 Cup zum Einsatz.

In der Meisterschaft führt momentan der letztjährige Vizemeister Jürgen Bender. Beim letzten Rennwochenende in Hockenheim, am 04. Juli 2015, holte er sich zweimal Platz 1 in der Klasse und in der Gesamtwertung sogar den Sieg und Platz zwei.

Im Badischen ist der Corvette-Pilot bärenstark und kennt jeden Curb mit Vornamen. Er wird also ein Maßstab sein. Zweiter der Meisterschaft ist das Duo Marcel Hartmann/André Krumbach (Porsche 997 GT3 Cup). Bis zur Saisonhalbzeit waren sie die Meisterschaftsführenden und wollen sich den Platz an der Sonne zurückerobern.

Offiziell los geht es am Freitag, 24. Juli, mit dem Freien Training, bevor die zwei Qualifying-Sitzungen am Freitagmittag und Nachmittag die Startaufstellungen für die beiden Rennen am Samstag bestimmen.

Neben den Sprint-Rennen des DMV GTC wird es auch wieder ein 60 Minuten-Rennen geben. In diesem freien Rennen können alle GT, Sport- und Tourenwagen starten. Das Rennen beginnt am Samstag, um 17.45 Uhr.

Zeitplan Hockenheim

Freitag, 24.07.2015
11.55 - 12.15 Uhr Freies Training DMV GTC (20 Minuten)
13.55 - 14.15 Uhr 1. Zeittraining DMV GTC (20 Minuten)
15.50 - 16.10 Uhr 2. Zeitttraining DMV GTC (20 Minuten)
17.15 - 17.35 Uhr Zeittraining 60 Minuten-Rennen (20 Minuten)

Samstag, 25.07.2015
10.20 - 10.50 Uhr Rennen 1 DMV GTC (30 Minuten)
15.10 - 15.40 Uhr Rennen 2 DMV GTC (30 Minuten)
17.45 - 18.45 Uhr Rennen 60 Minuten

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02Christian Kainz ist jetzt Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker

Vor über zwei Jahren entschied sich Christian Kainz, der bis dahin bei Drexler Motorsport in der Montage beschäftigt war, noch einmal die Schulbank zu drücken. Und so absolvierte er in zwei Jahren Vollzeitunterricht und zahllosen Stunden des Lernens zuhause einen Technikerlehrgang.

Ab nächsten Montag, dem Tag seiner Freisprechungsfeier, darf sich Herr Kainz deshalb „Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker“ nennen, eine Fortbildung, die er dann gewinnbringend an seinem Arbeitsplatz in der Montage von Drexler Motorsport einsetzen kann, an den er kürzlich zurückgekehrt ist.

Zu diesem Anlass überreichte Marina Drexler Herrn Kainz ein kleines Präsent für seine Anstrengungen und die gute Leistung.




Sieger DMV GTC 60 HH 040715 25Neben den Sprint-Rennen des DMV GTC gab es in Hockenheim, am 03. und 04. Juli 2015, auch wieder ein 60-Minuten-Rennen. Dort konnten Fabian Plentz und Tommy Tulpe mit einem Audi R8 LMS ultra gewinnen.

Platz zwei für Jorma Vanhamen und Antti Buri vor Alexander Volz und Steve Parrow.

Wir können mit dem Rennen absolut zufrieden sein, so Organisator Ralph Monschauer nach der Hitzeschlacht bei 38 Grad im Schatten. Insgesamt 18 Fahrer waren für das Rennen im Vorfeld genannt. Aufgrund der hohen Temperaturen gab es am Ende keine weiteren Nennungen mehr vor Ort.

Wir hätten sonst sicherlich 30 Fahrzeuge dabei gehabt. Aber einige konnten einfach nicht mehr, so nochmals Monschauer.

Der Ablauf der DMV GTC 60 waren absolut einfach. Es gab zwei Zeittrainings-Sitzungen. Einmal am Freitagabend und einmal am Samstagmorgen. Aus diesen beiden Sessions wurde die beste Zeit genommen und daraus die Startaufstellung ermittelt. Pro Auto konnten sich zwei Fahrer ein Cockpit teilen. Zwischen der 25. und 35. Minuten gab es eine Pflichtboxenstopp mit In-Out von 120 Sekunden.

Die schnellste Zeit in Q1 markierte Steffi Halm (1:43,261 Minuten) mit dem BMW Alpina B6 GT3 vom Kaatsch Rennteam. Sie bildete im Rennen ein Duo mit Hermann Wager. Dahinter folgte Klaus Dieter Frers im Ferrari 458 GT3 (1:43,597). Coach McKansy kam im Lamborghini (1:43,644) auf Platz drei.

Am Samstagmorgen waren die Zeiten aufgrund der Temperaturen dann ein wenig schneller. Hier konnte sich Fabian Plentz im Rutronik-R8 die Pole Position mit 1:41,717 Minuten holen. Er teilte sich das Auto mit Tommy Tulpe. Dahinter Michael Funke, der zusammen mit Georg Nolte im Ford GT GT3 fuhr und mit 1:41,972 auf Platz zwei kam. In der zweiten Startreihe Steffi Halm und Christoph Dupre, der leider den Audi R8 LMS im Rennen später nicht mehr einsetzen konnte.

Am Samstagnachmittag ging es dann bei wahnsinnig heißen Temperaturen auf die 60 Minuten-Reise. Neben den Autos mit zwei Piloten gab es auch einige Solisten. So z.B. Markus Fischer im Porsche 997 GT3. Er wurde bester Einzelfahrer mit Platz 7. Natürlich war es sehr anstrengend, auch weil wir heute ja schon einige Rennen gefahren sind, so Fischer, der die Klasse 7b gewann.

Aber es hat großen Spaß gemacht. Ebenfalls alleine waren Peter Schepperheyn (Platz 9) im Porsche 997 GT3 Cup, Thomas Langer auf Platz 10 im Porsche 991 GT3 Cup und Peter Sontheimer (Porsche 996 GT3 - Platz 11) unterwegs. Peter Schepperheyn nahm es sportlich: Ich bin leider in diesem Jahr bei einigen Rennen noch nicht so gut weggekommen.

Heute war es perfekt mit zwei Klassensiegen im DMV GTC und dem Langstreckenrennen. Und auch Thomas Langer war später zufrieden: Ich finde das gut. Wir hatten bisher fast alles bei den Rennen dabei. Beim letzten Mal am Red Bull Ring gab es strömenden Regen bei 10 Grad und jetzt Hitze bei 38 Grad. Wir nehmen es, wie es kommt. Mir gefällt es!

Einen Ausfall musste leider Coach McKansy verbuchen, der eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug hatte. Das war natürlich nicht schön. Ich wäre gerne ins Ziel gekommen, so die spätere Aussage. Ebenfalls einen Ausfall musste der Sportwagen von Jay Boyd (HCB Rutronik) verbuchen. Der Norma/Honda-Pilot musste frühzeitig aufgeben.

Erfreulich dafür die Teams an der Spitze. Dabei liefen auch die Boxenstopps der Top-Teams sehr gut ab. Am besten konnte sich das Team von Black Pearl Racing in Szene setzen. Das Reglement sah eine Zeit von 120 Sekunden für die Ein- und Ausfahrt vor. Und die Truppe um Danny Pfeil schaffte es tatsächlich diese 120 Sekunden ganz genau auszunutzen. Nicht eine Sekunde zu viel oder zu wenig! Am Ende sicherten sich Alexander Volz und Steve Parrow nicht zuletzt dadurch Platz drei im Feld.

Sieger aber wurde das Team von HCB Rutronik. Tommy Tulpe und Fabian Plentz setzten den Audi R8 LMS ultra zum ersten Mal überhaupt an einem Rennwochenende ein und waren am Ende natürlich sehr glücklich mit der Leistung. Für uns war es wichtig viel Erfahrung mit dem Auto zu sammeln und das konnten wir bei den vielen Rennen und Qualifyingsitzungen sehr gut umsetzen, so Tommy Tulpe.

Nachdem Fabian Plentz den Start gefahren hatte, gab es rundenlang einen Vierkampf zwischen ihm und dem Porsche von Vanhamen/Buri, dem Ferrari von Volz/Parrow und dem Lamborghini von Coach McKansy. Die ersten Runden waren unheimlich spannend, erklärte Fabian Plentz. Durch den Defizit beim Top-Speed fiel der Audi erst einmal etwas zurück, holte aber im Infield und auf der Bremse wieder auf. Ich lag zunächst auf Platz vier und kämpfte mich dann nach und nach vor.

Als ich vorbei war, konnte ich kontinuierlich meinen Vorsprung ausbauen. An der Box übergab Plentz an Tulpe und in der Folgezeit konnte man das Rennen dann nach Hause fahren. Nach 33 Runden gewann die Rutronik-Truppe und konnte bei der Party am Abend noch ausgiebig feiern.

Hinter dem Audi R8 LMS ultra kam der Porsche 997 GT3 von Westend Racing ins Ziel. Die beiden finnischen Piloten Jorma Vanhamen und Antti Buri überzeugten nicht nur bei den Sprintrennen des DMV GTC, als man einen Klassensieg verbuchen konnte, sondern auch bei den 60 Minuten mit dem Klassensieg und Gesamtplatz zwei.

Uns hat das gesamte Format sehr gut gefallen, so Jorma Vanhamen. Die Organisation von DMV GTC und DMV GTC 60 ist hervorragend und wir werden sicherlich noch das ein oder andere Rennen in diesem Jahr hier absolvieren.


Knapp vorbei am Gesamtpodest schrammte das Duo Dietmar Haggenmüller/Andre Krumbach (Audi R8 LMS ultra). Dafür holte man sich Platz drei der Klasse. Übrigens wurde André Krumbach auch Sechster, da er noch zusätzlich einen Einsatz mit dem Audi R8 LMS ultra von Suzanne Weidt fuhr. Sicherlich war das hart heute bei diesen Temperaturen aber es hat reichlich Spaß gemacht, so Krumbach.

Ebenfalls gut dabei auch das Duo Michael Funke und Georg Nolte. Der Ford GT GT3 gewann die Klasse 10 und wurde Fünfter des Gesamtfeldes. Das Auto lief sehr gut und war hervorragend von Lemb Motorsport vorbereitet, so Michael Funke nach dem Rennen. Und auch Georg Nolte war begeistert vom 60 Minuten-Rennen: Das dürfte ruhig noch öfters so gemacht werden.

Platz sechs und sieben, wie schon erwähnt Weidt/Krumbach und Markus Fischer. Achter wurde Karlheinz Blessing, der in seinem Porsche 997 GT3 Cup von Manuel Lauck unterstützt wurde.

Das Fazit von Rennorganisator Ralph Monschauer fiel am Ende dann auch deutlich optimistisch aus: Das Wetter war heute zwar nicht auf unserer Seite aber es war dennoch eine gute Werbung für den DMV GT und Touring Car Cup. Im Rahmen des DMV GTC wollen wir diese Formate mit den Sprints und den 60 Minuten weiter ausbauen. An diesem Wochenende konnten unsere Piloten mit unseren Angeboten über fünf Stunden im Auto sitzen.

Das kam sehr gut an und deshalb haben wir uns entschlossen auch beim nächsten Rennwochenende erneut das 60 Minuten-Rennen auszurichten. Wir haben beim Veranstalter schon die Zeit zusätzlich gebucht.

Damit steht fest, das es auch am 24. und 25. Juli 2015 in Hockenheim erneut die Möglichkeit gibt an den DMV GTC 60 teilzunehmen.

Zeitplan Hockenheim
Freitag, 24.07.2015
11.55 - 12.15 Uhr Freies Training DMV GTC (20 Minuten)
13.55 - 14.15 Uhr 1. Zeittraining DMV GTC (20 Minuten)
15.50 - 16.10 Uhr 2. Zeitttraining DMV GTC (20 Minuten)
17.15 - 17.35 Uhr Zeittraining 60 Minuten-Rennen (20 Minuten)
Samstag, 25.07.2015
10.20 - 10.50 Uhr Rennen 1 DMV GTC (30 Minuten)
15.10 - 15.40 Uhr Rennen 2 DMV GTC (30 Minuten)
17.45 - 18.45 Uhr Rennen 60 Minuten

OpelAstraOPCCup VLN4 31Nachwuchsfahrer im Drexler Astra OPC auf Erfolgskurs

Beim vierten Lauf zum Opel Astra Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eroberten die Cup-Youngster Robin Strycek und Moritz Oestreich, die im Drexler-eigenen Astra unterwegs waren, ihren zweiten Podestplatz in dieser Saison.

Die hochsommerlichen Temperaturen machten das Rennen zu einer wahren Hitzeschlacht. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad fuhren Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche auf den ersten, Daniel Bohr, Jari Nuoramo und Juha Hannonen auf den zweiten Platz.

Das Podium komplettierten Robin Strycek und Moritz Oestreich, zwei vielversprechende Jungrennfahrer, die im Rahmen der Nachwuchsförderung von Drexler Motorsport sowohl erste als auch vielversprechende Erfahrungen sammeln. Für die von der Pole Position aus gestarteten Söhne der Ex-DTM-Piloten Volker Strycek und Markus Oestreich war es der zweite Podestplatz im Opel Astra OPC Cup.

Von den Strapazen gezeichnet war nach dem Rennen der drittplatzierte Robin Strycek. „Den Podestplatz haben wir uns hart erkämpft. Es war wirklich unfassbar heiß. So heiß, dass ich meinen ersten Turn sogar verkürzen musste, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Das wurmt mich. Insgesamt können wir mit dem Ergebnis aber zufrieden sein.“ Nicht wunschlos glücklich war Teampartner Moritz Oestreich: „Nach der Pole-Position im Zeittraining hatte ich mir etwas mehr erhofft als Rang drei“, gab der 23-Jährige zu.

Erst in knapp vier Wochen steht mit dem 47. ADAC Barbarossapreis am 1. August 2015 das fünfte von zehn Saisonrennen auf dem Programm.

Auch hier drückt das Drexler Motorsport-Team den beiden jungen Talenten wieder die Daumen!


Kuismanen HH2 040715 06Am heißesten Wochenende des Jahres wurden in Hockenheim (03./04. Juli 2015) die Rennen 7 und 8 des DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) ausgetragen. Pertti Kuismanen und Jürgen Bender gewannen die Rennen.

(05.07.15) Das Thermometer zeigte fast 39 Grad im Schatten. Der Asphalt brannte und im Cockpit hatte man über 70 Grad Celsius. Trotzdem hatte man über 31 Starter im DMV GTC dabei, die um jeden Zentimeter kämpften.

“Am Red Bull Ring hatten wir 6 Grad bei Dauerregen und jetzt 39 Grad ohne eine einzige Wolke. Wir nehmen es wie es kommt“, so Organisator Ralph Monschauer. „Kompliment an die Fahrer, die am Ende sogar noch ein 60 Minuten-Rennen gefahren sind.“

Wie immer im Leben gibt es auch bei extremen Temperaturen viele Piloten, denen es nichts ausmacht. So z.B. Thomas Langer, der das gesamte Wochenende sehr entspannt war und zwischen den Rennen ausgeruht auf seiner Liege lag: „Ich finde das gut, das wir mal bei Regen fahren und dann wieder bei Sonnenschein. Beim nächsten Mal vielleicht ein Mix. Das finde ich spannend.“ Mit Platz zwei und Sieg in der Klasse 7a konnte der Porsche 991 GT3 Cup-Pilot dann auch überzeugen.

Bei den Qualifying-Sitzungen konnten sich einige Piloten wieder in den Vordergrund schieben. Allen voran Jürgen Bender (Corvette GT3), der im 1. Zeittraining die Pole Position vor Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R) und Jack Crow (Ford GT GT3) einfuhr. Coach McKansy (Lamborghini Gallardo GT3) und Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) folgen auf den Rängen vier und fünf. Im 2. Zeittraining drehte Pertti Kuismanen den Spieß um und war schneller als Steffi Halm (BMW Alpina B6 GT3) und Jürgen Bender. Dahinter Jack Crow und Christoph Dupré im Audi R8 LMS ultra.

Am Samstagmorgen, um 10 Uhr, waren die Temperaturen mit knapp 30 Grad sogar noch erträglich und man freute sich auf ein tolles Rennen. Leider gab es schon zu Beginn eine Kollision von Antonin Herbeck im Pagani Zonda und das Safety Car musste raus. Doch auch beim Re-Start setzte sich Kuismanen sofort vor Bender in Front und zog auf und davon.

Nach 16 Runden gewann der Finne vor Bender, der sich den Sieg in der Klasse 8 holte. Auf Platz zwei kam Christoph Dupre. „Es war unheimlich warm im Cockpit. Bestimmt 80 Grad. Das war sehr schwierig“, so Kuismanen später. In den Klassen gewannen Moritz Weeber (Klasse 5 - Renault Clio 4 Cup), Christof Langer (Klasse 7a – Porsche 991 GT3 Cup), Peter Schepperheyn (Klasse 7b – Porsche 997 GT3 Cup), Jürgen Bender (Klasse 8 – Corvette GT3), Alois Rieder (Klasse 9 - Porsche 997 GT3 R) und Pertti Kuismanen (Klasse 10 – Chrysler Viper GTS-R).

Rennen 2 am Nachmittag war dann ein weiterer Beleg dafür, wie spannend es läuft. Egal ob heiß oder kalt, es ging hoch her. Zwar konnte sich Kuismanen zu Beginn wieder an die Spitze setzen, doch im Rennverlauf hatte er eine unverschuldete Kollision und drehte sich. Mehr als Platz sechs war nicht mehr möglich.

Gewinnen konnte somit Jürgen Bender, der damit auch volle Punkte für den Klassensieg bekam. Platz zwei für Steffi Halm vor Christoph Dupré. Vierter wurde Ford-Pilot Jack Crow vor dem finnischen Gaststarter Antti Buri, der sich den Porsche 997 GT3 mit Jorma Vanhamen teilte und die Klasse 9 gewann.

Eng ging es auch in den Klassen zu. Peter Schepperheyn konnte in Rennen 2 abermals überzeugen. Nachdem er in den ersten Rennen des Jahres noch Pech hatte, war er diesmal 100% fokussiert und war Erster der Klasse 7b. Zunächst war der letztjährige Hockenheim Cup-Sieger Kai Pfister, wie schon in Rennen 1, ganz vorne.

Mit zunehmender Renndauer wurden aber Marcel Hartmann (Porsche 997 GT3 Cup) und Schepperheyn immer stärker. Zunächst ging Hartmann an Pfister vorbei und lag in Front. Doch vier Runden vor Ende schnappte sich Schepperheyn den KRS-Piloten und gab die Führung nicht mehr her. In der Klasse 7a mit den Porsche 991 GT3 Cup-Fahrzeugen hatte Christof Langer frühzeitig einen Ausfall und sein Bruder Thomas Langer holte sich den obersten Podestplatz vor Alex Markin.

In der Meisterschaft gab es durch die zwei Klassensiege von Jürgen Bender und den zwei zweiten Plätzen von Marcel Hartmann einen Tausch an der Spitze. Bender liegt nach acht Rennen nun in Front. Hinter Hartmann kommt das Brüderpaar Christof Langer und Thomas Langer.

Bereits am 24./25. Juli 2015 geht es in Hockenheim weiter. Dann stehen die Rennen 9 und 10 auf dem Programm.

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2015 GTM ESL AT1 1996Seven races… this is what it took to Jakub Knoll, Lennart Marioneck and Senkyr Motorsport team to gain their first win in ADAC GT Mastes in bronze grade drivers category.

“Today’s race had everything. Drama, safety car phase, even red flag and overtaking to the last lap. Everything in very hot temperature. But our drivers dealt with it very well and we could listen the czech anthem on Saturday,” said happy team boss Robert Senkyr.

Drivers of Senkyr Motorsport gained another good result in Sunday’s race as they reserved second step of the podium for the three fastest crews.

“We had big expectations for the race 2 after we‘ve tried a different setup in the morning’s warm-up and found a few tenths. Lenny had great start and he overtook five cars at once. But he was pushed out of the track in the second turn. One of the hood’s protection released probably at that time and Lenny had to go to the pits for repair.

It was very quick stop but we lost about 40 seconds and also the the possibility to repeat Saturday’s result. But boys didn’t give up and were classified on the second place in Gentlemen category and 13th place overall. Lenny could even achieve the race fastest 2nd sector. We were also little bit lucky with the reset in race 2 after prblems of other cars but this is motorsport. It was maximally positive and successful weekend for us,” added Robert Senkyr.

The races on the Eurospeedway Lausitz ended the first half the ADAC GT Masters season. Now the summer holiday for drivers and teams began. Championship will resume on the Nürburgring on the 14.-16.th August.

“First four weekends showed us how bih the quality of European GT sport is. We knew that our first season in ADAC GT Masters wouldn’t be easy and because of it we are very happy about our results. We are also evaluating the possibility of the second BMW Z4 GT3. Everything is developing in a good way now. We plan to do few tests and also maybe race or two races in FIA CEZ championship before the second half of the season starts,” says Robert Senkyr.

What drivers had to say:

Jakub Knoll: “The second racet was little bit unlucky for us in overall because we had to stop in the pits in early stages of the race to fix the mechanical problem. On the other hand our car was incredibly quck today. The team did a great job.”

Lennart Marioneck: “We have little bit technical difficulties in the early stages of Sunday’s race bit I think it was unnecessary from race control to give us the black and orange flag to go the pits. The hood came up a little bit but it wasn’t danger so it was really unnecessary situation because of it we lost a lot of time. But I’m happy that we are fasters and faster and it’s really promising for the next races.”

Results:
practice 1 – P19, 1:23.480
practice 2 – P17, 1:22.305
Gentlemen practice – P4, 1:23.838
qualifying 1 – P16, 1:23.022 (Jakub Knoll)
qualifying 2 – P16, 1:21.276 (Lennart Marioneck)
race 1 – P1 Gentlemen!!! P12 overall
warm up – P14, 1:21.562
race 2 – P2 Gentlemen, P13 overall

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Luca schrg hintenLuca Engstler meistert Formel 4 Hitzeschlacht am Lausitzring

Die Halbzeit der ADAC Formel 4 am Lausitzring war für Luca Engstler vom LIQUI MOLY Junior Team Engstler eine besondere Herausforderung: zum einen war die Strecke neu für den 15 jährigen Schüler, zum anderen herrschten extreme Temperaturen.

„Wir mussten ganz viel trinken, nur so konnten wir bei der Hitze auch die körperliche Anstrengung meistern“, so Luca. Dennoch hätte der Schüler sein Cockpit für Nichts gegen einen Freibadbesuch tauschen wollen- auch wenn es im Qualifying nicht ganz nach Plan lief.

Luca sagt selbst, dass er es nicht auf den Punkt gebracht hat, dennoch qualifizierte er sich für die 3 Rennläufe am Lausitzring.

Luca startete von Platz 32 in das erste Rennen und konnte 10 Plätze gut machen. 3 Runden vor Rennende versagte dann allerdings die Spritpumpe- das Aus für Luca.
Im zweiten Rennen konnte er sich von Platz 30 auf Platz 21 vorkämpfen.

„Es ist ok für mich. Denn der Lausitzring ist neu für mich und ich wurde in keine Kollision verwickelt, von denen es ja doch immer einige bei den Rennen gibt“, so Luca.

Im dritten Lauf musste Luca von ganz hinten starten, da er das erste Rennen vorzeitig beendet hatte. Es war deutlich zu sehen, dass der 15 Jährige Runde für Runde an diesem Wochenende an Erfahrung gewonnen hat und die Strecke besser einschätzen konnte.

Sicher fuhr er von Platz 34 bis auf Platz 15 vor. Bei den Rookies war er bereits auf Platz 4, doch 3 Minuten vor Rennende wurde er von einem Mitstreiter hinten spitz touchiert und musste durch das Kiesbett fahren. Letztendlich wurde er 26. „ Das ist Motorsport. Erst wenn du die karierte Flagge siehst, weißt du, wie es gelaufen ist“, grinst Luca.

Dennoch zeigte sich Luca zufrieden mit dem Wochenende und sieht nach vorne, denn schon bald geht es wieder heiß her, dann startet die ADAC Formel 4 am Nürburgring. - jtth


sgpa Midnight 30Drexler Motorsport stellt firmeneigene Fahrzeuge beim Midnight Shopping in der Stadtgalerie Passau aus.

Trotz enormer Hitze war das Mitternachtsshopping in Passau hoch frequentiert und viele Besucher nutzten die Gelegenheit einen Schnappschuss von unseren AMG-Racern zu machen. Zudem wurden unsere Fahrzeuge von attraktiven Hostessen gebührend in Szene gesetzt.

Auch auf Facebook war die Aktion ein voller Erfolg, bereits über 10.000 Zugriffe auf das Video vom „Reinfahren“!




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IMG 0711Utl.: Bei bis zu 38 Grad ging am vergangenen Samstag der 4. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring über die Bühne. Daniela Schmid feierte bei der Hitzeschlacht erneut einen Klassensieg mit dem Audi TT RS und wurde 17. in der Gesamtwertung.

Bereits das Zeittraining lief sehr gut und Daniela Schmid sicherte ihrem Team den ersten Startplatz in der Klasse, eine optimale Ausgangslage für das 4h Rennen, das pünktlich um 12 Uhr gestartet wurde.

Den Start übernahm dieses Mal der Teamkollege von Daniela Schmid und die Tirolerin durfte zum Ende des Rennens ins Lenkrad greifen. Die Führung wurde vom Start an nicht wieder abgegeben und am Ende durfte Daniela Schmid einen sicheren Sieg, mit einer Runde Vorsprung auf die direkte Konkurrenz, nach Hause fahren.

„Das war ein richtig hartes Rennen für Mensch und Material. Bei 38 Grad Außentemperatur und über 70 Grad im Fahrzeug war das eines der härtesten Rennen, die ich je gefahren bin. Der Audi TT RS von LMS Engineering hat keine Schwäche gezeigt bei der Hitze und so lag es nur an uns Fahrern den Sieg nach Hause zu fahren. Wirklich eine tolle Leistung vom gesamten Team.“, berichtet Daniela Schmid vom Nürburgring.

Der nächste Lauf der Saison 2015 findet am 1. August am Nürburgring statt. Daniela Schmid berichtet wie gewohnt auf ihrer Facebook Seite: www.facebook.com/DanielaSchmidMotorsport und auf ihrer Homepage www.daniela-schmid.at über die aktuellen Veranstaltungen und Ergebnisse.


media 150705142146Technischer Defekt beendet das spannende Duell mit Fabian Kreim

Ruben und Petra Zeltner (beide Liechtenstein) sind nach einem spannenden Duell mit Fabian Kreim zu Beginn der ADAC Rallye Niedersachsen mit einem elektrischen Defekt der Benzinpumpe ausgeschieden.

Nach 4 gefahrenen Wertungsprüfungen (WP) hatten sowohl Zeltner als auch Kreim je 2 WP gewonnen.

Doch dieser spannende Fight wurde auf der 5. WP durch den Defekt leider gestoppt.


So konnten sich Fabian Kreim / Frank Christian nach 118,53 WP-Kilometern den 2. Sieg in Folge auf ihrem neuen Skoda Fabia R5 sichern. Markenkollege Mark Wallenwein mit Beifahrer Stefan Kopczyk und Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser auf Mitsubishi Evo 8 komplettierten das Podest.

Im folgenden Interview äußert sich der Lichtensteiner zur Veranstaltung in Niedersachsen und die nächsten Einsätze mit dem Zebra.

Ruben, was war dein 1. Gedanke als Du die Rallye nach der 5. WP mit technischem Defekt vorzeitig beenden musstest.
Ich bin schon lange im Rallyesport unterwegs und mir ist bewusst, dass ein technischer Defekt jederzeit auftreten kann. Aber es passierte zu einem ungünstigen Zeitpunkt: In Führung liegend zum Start in die 2. Saisonhälfte der Deutschen Rallye Meisterschaft. Aber noch machen wir uns keine Gedanken, denn laut Reglement sind im Laufe der Saison ja 2 Streichresultate möglich.

Es war ein gutes Duell mit Fabian Kreim, das sicherlich noch sehr spannend geworden wäre. Warst du bis dahin mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden?
Ja, wir waren sehr zufrieden und hatten definitiv Chancen, um den Sieg mitzufahren. Auch auf den Wertungsprüfungen, die nicht so gut  für den Porsche geeignet waren, konnten wir mithalten. Es ist schade, dass wir nicht bis zum Ende der Rallye mitfahren konnten.

Wie sieht dein Blick in die Zukunft aus und wie siehst Du die Chancen bei den nächsten Rallyes?
Ich bin sehr zuversichtlich. Am Montag werden wir das Zebra durchchecken und den technischen Defekt der Benzinpumpe beheben. Unser nächster Einsatz ist bereits am kommenden Wochenende in Österreich. Dort werden wir unseren Porsche im Rahmen der Show - Veranstaltung „Rallye – Legenden“ in Saalfelden an den Start bringen. Wir freuen uns sehr darauf, unser Zebra einem anderen Publikum präsentieren zu können. Dem Restprogramm der Deutschen Rallye Meisterschaft sehen wir positiv entgegen: Bei trockenen Wetterbedingungen haben wir bei allen noch ausstehenden Rallyes gute Chancen vorne dabei zu sein.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer


HDR BovensiepenIm Rahmen einer exklusiven Feierstunde am 27. Juni feierte der BMW-Veredler Alpina in seinem Stammhaus in Buchloe mit ausgewählten Gästen das 50-jährige Firmenjubiläum.

Mit dabei war auch Herbert Drexler, der zur Feier des Tages ein zum Ausstellungsstück aufbereitetes Drexler Sperrdifferenzial, wie es standardmäßig in Alpina-Fahrzeugen verbaut wird, als Geschenk überreichte.

Die Salzweger Sperrdifferenzialmanufaktur und der Veredler aus dem Ostallgäu arbeiten schon seit vielen Jahren problemlos und vor allem äußerst erfolgreich zusammen.

Dies zeigt sich nicht nur in steigenden Verkaufszahlen, sondern auch in motorsportlichen Erfolgen, wie beispielsweise in der DMV GTC, welche die beiden Häuser in den letzten Jahren gemeinsam erringen konnten.

So wurde während der Feierlichkeiten nicht nur das Erreichte gefeiert und ausgiebig besprochen, sondern auch Projekte für die Zukunft geplant und erörtert.

Auch an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Drexler-Team

Herbert Drexler gratuliert Andreas Bovensiepen zur mittlerweile 50-jährigen Erfolgsgeschichte der Firma



media 150630181333Defektes Drosselklappen-Potentiometer führte in Stemwede zum Ausfall

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein, Porsche 911 GT3) reisen als Halbzeit-Führende in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) zum 7. Saisonlauf nach Niedersachen.

Sie führen mit 95 Punkten vor ihren härtesten Konkurrenten, den Skoda-Youngstern Mark Wallenwein (Stuttgart, 88 Punkte) und Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach, 77 Punkte). Der 7. Lauf zur DRM findet bei der ADAC Rallye Niedersachsen am 3. / 4. Juli statt, die mit Osterode als Start- und Zielort am Rande des Harzes liegt.

Auf einer Gesamtstreckenlänge von über 350 km sind 14 Wertungsprüfungen mit mehr als 130 km zu absolvieren. In folgendem Interview äußert sich Ruben Zeltner über den Halbzeitstand der DRM und seinen Fights mit den Skoda-Junioren:

Du reist als Tabellenführer mit einem komfortablen Vorsprung nach Niedersachsen. Beruhigt dich das – hast du dadurch weniger Druck?
Ich betrachte jede Rallye als geschlossene Einheit für sich – und versuche das Optimum herauszuholen. Daher beeinträchtigt mich der Punktestand beim Fahren nicht. Bisher hatten wir in dieser Saison viel Glück – bis auf den technischen Defekt bei der letzten Rallye hatten wir auch keine Ausfälle.
 
Wie liegen die Wertungsprüfungen in Niedersachsen dir und deinem Porsche?
Die Wertungsprüfungen in Niedersachsen sind mit dem letzten DRM-Lauf in Lübbecke vergleichbar. Teilweise gibt es viele Geraden mit Abzweigen, teilweise ist es auch schön kurvig und anspruchsvoll. Dazu kommt noch ein wenig Schotter. Alles in allem recht abwechslungsreich. Es gibt also Strecken, die unserem Porsche entgegen kommen – aber auch viele, wo die Skoda Fabia R5 das Maß aller Dinge sein werden.
 
Siehst du Chancen gegen die beiden Skoda Fabia R5? Was ist deine Prognose?
Das schöne ist, dass ich mich jetzt nicht mehr in der Favoritenrolle sehe. In den vergangenen beiden Läufen hat der neue Fabia R5 sein Potenzial gezeigt. Die Zeiten waren mehr als respekteinflößend. Fabian und Mark werden im Laufe der Saison immer besser mit dem Auto klarkommen, das Auto besser auf sich und die Rallye abstimmen. Daher freue ich mich, wenn es uns gelingt, gegen die Youngster zu kämpfen – und vielleicht die eine oder andere Bestzeit zu verbuchen.
 
Welches war die Ursache für das Motorenproblem beim letzten DRM-Lauf?
Wir hatten einen Defekt am Drosselklappen-Potentiometer. Daher wurden immer wieder falsche Daten des Motors an die Elektronik geliefert, so dass unser Motor teilweise „abstarb“ oder im Notlaufprogramm landete. Das Problem ist behoben, das Zebra brüllt wieder in voller Angriffslaune.
 
Welchen Anteil hat dein Team, bestehend aus zahlreichen Privatiers am Erfolg?
Ich bin wahnsinnig Stolz auf mein kleines Privatteam. Ich finde es in der heutigen Zeit einfach toll, wenn wir mit kleinen Mitteln gegen ein Werksteam bestehen können. Wir haben gerade 2 Mechaniker und den Sohn eines unserer Mechaniker mit dabei. Damit müssen wir auskommen. Ich danke ihnen und all unseren Sponsoren, die das ermöglichen.
 
Auf was freust du dich in der 2. Saisonhälfte am Meisten?
Ich freue mich auf den Kampf mit Fabian und Mark. Das wird sicherlich eine verdammt spannende 2. Saisonhälfte. Wir werden im Fight alles geben, selbst wenn uns die beiden Konkurrenten technisch überlegen sind. Mich spornt dieser Kampf an und motiviert mich. Es macht mir Spaß – trotzdem ich 30 Jahre älter bin – mit um den Sieg zu kämpfen – für mich eine der schönsten sportlichen Herausforderungen!

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer



media 140804100834 05.08.2014 HomepageRuben Zeltner sieht auch Chancen im Regen

Sommerliche Temperaturen und einige gewittrige Schauer erwarten die Teams zur 55. Auflage der ADAC Wartburg Rallye. Angeführt wird die Deutsche Rallye Meisterschaft sowie die ADAC Rallye Masters von Ruben Zeltner (Lichentstein) im Porsche 911 GT3, der voller Vorfreude dem 9. Meisterschaftslauf entgegen steuert.

Im folgenden Interview äußert sich der Lichtensteiner über seine Favoritenrolle, die Veranstaltung und seine Konkurrenten:
Du führst in der deutschen Rallye Meisterschaft wie auch in den ADAC Rallye Masters. Beruhigt dich derzeit dein Punktevorsprung oder verspürst du stärker den Druck des Titelfavoriten?
Natürlich ist ein so großer Vorsprung beruhigend. Aber man darf sich nie zu sehr in Sicherheit wiegen! Ich geh das Ganze wie immer mit der notwendigen Konzentration auf die nächste Rallye an. Der Rest ergibt sich dann von selbst.

Ruben, mit der ADAC Wartburg-Rallye bestreitest du Neuland, wie wirst du die Veranstaltung angehen?
Ich bin die Wartburg bisher zweimal gefahren. Beim ersten Mal im Jahre 2000 haben wir einen Gesamtsieg verbucht. 2011 sind wir schon auf der ersten WP wegen Getriebeschaden ausgefallen. Ich finde, dass die Wartburg-Rallye eine der anspruchsvollsten Asphalt-Rallyes in Deutschland ist. Es ist von allem ein bisschen was dabei: viele Asphaltwechsel, mal wellig, mal eben und vor allem sehr schnell.

Dein stärkster Porsche-Gegner Olaf Dobberkau scheidet leider aus, da er sich entschieden hat als Vorauswagen dabei zu sein. Welches sind daher deine größten Konkurrenten?
Die größten Herausforderer sind für mich Rene Kuipers im Ford Fiesta S2000 und Rashid al Ketbi im neuen Ford Fiesta R5.

Welche Chancen räumst du dem Porsche ein, wenn es auf den teilweise recht welligen Wertungsprüfungen feucht wird?
Die WPs sind so schnell, dass wir auch mit dem Porsche im Regen die Chance haben vorne mitzufahren. Es kommt nur darauf an, ob wir zum richtigen Zeitpunkt auch die passenden Reifen drauf haben.

Gigantisch ist vor Ort immer die Zuschauerkulisse. Was kommt davon denn im Auto an?
Wie bei allen Rallyes im Osten Deutschlands ist das Zuschauerinteresse riesig. Das spornt uns natürlich extrem an. Zusätzlich wollen wir den Fans eine gute Show bieten. Den Spagat dann zwischen spektakulär und schnell zu finden, ist oftmals gar nicht so einfach.

Fotos: Sascha Dörrenbächer
4 Stunden Rennen Nrburgring 03.08.2014 HomepageLMS Engineering holen 13. Gesamtrang und Klassensieg beim 4-Stunden Rennen am Nürburgring

Der Start in die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring hätte für Daniela Schmid und ihr Team nicht besser laufen können. Mit einem Klassensieg und dem 13. Gesamtrang konnte man das Maximum herausholen. Für das zweite Einsatzfahrzeug von Daniela Schmid, den Opel Astra, war leider nach einem technischen Defekt das Rennen frühzeitig beendet.

Daniela Schmid übernahm den Start im Opel und konnte den 3. Platz sicher verteidigen und der Abstand zur Spitze war nur sehr gering. Nach rund zwei Stunden der Renndistanz musste der Kampf ums Podium jedoch aufgrund eines technischen Defekts beendet werden.

Im Audi lief derweil alles nach Plan und so übernahm Daniela Schmid das Fahrzeug auf Platz drei liegend, bevor es in die Schlussphase des Rennens ging. Zuerst lieferte sie sich einen über mehrere Runden dauernden Zweikampf mit dem eigenen Teamkollegen, bevor sie zwei Runden vor Rennende das entscheidende Überholmanöver setzten konnte und auf Platz zwei nach vorne fuhr. Noch in derselben Runde konnte Daniela Schmid die Lücke zum Führenden schließen und auch diesen überholen. Am Ende konnte sich das Team über einen hochverdienten Klassensieg und den 13. Gesamtrang freuen.

„Ich bin überglücklich über den Sieg mit dem Audi. Das war sicherlich eines der schwierigsten Rennen, die ich je gefahren bin und der Sieg war extrem hart erkämpft. Vielen Dank an das gesamte Team von LMS Engineering für den tollen Einsatz und auch Gratulation an unsere Teamkollegen die den Doppelsieg perfekt gemacht haben. Schade dass es mit dem Opel wieder nicht geklappt hat, nachdem das Zeittraining und der Start so vielversprechend waren, aber wir werden wieder angreifen und vielleicht kann ich diese Saison dann auch mal über einen Sieg in beiden Klassen berichten.“, so Daniela Schmid nach dem Rennen.
Yannik Trautwein HomepageHeiße Witterungsbedingungen am vergangenen Wochenende in der Internationalen DMV TCC am Hockenheimring

Einen souveränen Sieg feierte „Fritz K.“ nach dem ersten Rennen am Samstagmorgen. Von der Pole Position aus gestartet, konnte Antonin Herbeck in seinem Pagani Zonda GR den Vorwärtsdrang der von hinten anstürmenden Piloten, „Fritz K.“ und Philip Geipel, nicht lange standhalten. Schon nach der ersten Runde kamen die beiden Fahrer auf den Positionen eins und zwei über die Start-Ziel-Linie, während Herbeck weiter zurückfiel. Im Laufe des Rennens bauten „Fritz K.“ im Porsche 997 GT2 und Philip Geipel im Audi R8 LMS ultra ihren Vorsprung immer weiter aus und gewannen das Rennen problemlos.



Dritter wurde Pertti Kuismanen, der allerdings immer noch mit seiner Schulter zu kämpfen hatte, nachdem er sich zu Beginn des Jahres das Schlüsselbein gebrochen hatte.

Mit einem perfekten Rennen holte sich „Fritz K.“ auch den zweiten Sieg in der Internationalen DMV TCC auf dem Hockenheimring. Vom Start weg dominierte „Fritz K.“ auch den zweiten Lauf. Nachdem er sich Pertti Kuismanen vom Leib halten konnte, setzte er sich Runde um Runde weiter ab und fuhr das Rennen kontrolliert nach Hause. „Der Doppelsieg ist ein Traum. Mein Start war ideal und nachdem ich Pertti Kuismanen abgeschüttelt hatte, konnte ich mich immer weiter absetzen und das Rennen kontrolliert nach Hause fahren“, so der überglückliche „Fritz K.“ im Anschluss an den zehnten Meisterschaftslauf.


Pertti Kuismanen kämpfte erneut mit seinen schon benutzten Reifen, sicherte sich dennoch den zweiten Platz im zweiten Rennen. Dritter wurde Albert Kierdorf, der den Lauf am Ende noch vor Yannik Trautwein, der die Klasse 8 gewann, beenden konnte. Doch Trautwein war als Youngster im BMW Alpina B6 GT3 zufrieden: „Ich hatte einen guten Start und war schon auf Position zwei, doch gegen die PS-starke Viper von Kuismanen hatte ich keine Chance. Als ich mich am Ende noch gegen Kierdorf zur Wehr setzen wollte, haben meine Reifen nicht mehr mitgespielt.“

In der Meisterschaft führt weiterhin Jürgen Bender das Klassement mit 71,40 Punkten an. Nur 0,1 Punkten Abstand hat Frederic Yerly. Platz drei geht an das Team Wager mit den Piloten Hermann Wager und Yannik Trautwein.
6276 HomepageIn der Sommerpause hat sich auch beim Team von Schirra Motoring Einiges getan: Einer der teameigenen MINI JCW wurden an das Division 1T Reglement angepasst und ist am Hockenheimring erstmals startbereit. Joachim Schirra wird selbst im badischen Motodrom hinter dem Steuer des 1,6l Turboboliden sitzen.

Bereits häufiger sah man Joachim Schirra in dieser Saison im Fahrerlager der DTC-ADAC PROCAR. Der 62-Jährige informierte sich vorab ausführlich über die Möglichkeiten eines Engagements in der Division 1T, die zu Beginn des Jahres erstmals ausgeschrieben wurde.  Am Hockenheimring geht er nun erstmals mit einem MINI JCW 1T an den Start.

Das Team Schirra Motoring ist seit über 26 Jahren im Motorsport aktiv und die Liste der Erfolge ist lang. In verschiedenen Markenpokalen und zuletzt in der VLN sowie bei diversen Langstreckenrennen setzte das Team um Teamchefin Marianne Schirra mehrere Fahrzeuge ein. Vor allem die Langstreckenversion des MINI, der als Schirra-Alpecin MINI bekannt wurde, sorgte für Aufsehen: Beim Saisonfinale der VLN 2010 knackte er als erstes 1,6l-Fahrzeug die 9-Minuten Grenze.

Schirra wird nach dem Hockenheimring auch am Nürburgring in der Division 1T an den Start gehen.
vernon straight HomepageDrexler unterstützt erfolgreich den Silverstone IMechE Formula Student 2014 Event

Anlässlich ihres erfreulichen Abschneidens beim IMechE Formula Student Events 2014 in Silverstone bedankte sich das Rennteam der Aston University, recht herzlich für die technische Unterstützung bei den zahlreichen Technikpartner und Sponsoren. Hierzu zählt auch die in Salzweg ansässige Drexler Motorsport GmbH.

Jährlich trägt die niederbayerische Firma mit ihren Komponenten, bei über 50 Formula Student Teams weltweit, zu deren Erfolg bei. Die Teile zeichnen sich unter anderem durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, einfache Verstellbarkeit des Sperrdifferenzials und ein geringes Gewicht aus.

So konnte auch das Aston Racing Team im Bereich Wirtschaftlichkeit den 23. Platz, und im Bereich Langstrecke den 27 Platz erreichen. Insgesamt beteiligten sich 114 nationale und internationale Teams.
Luca HomepageLuca Engstler und Lukas Holzhauser belegen aktuell Platz 2 in der Meisterschaft

Beim SAKC Rennen in Gerolzhofen konnte sich  Luca Engstler (14) weitere wertvolle Punkte für die Meisterschaft sichern. Bereits im Zeittraining belegte er Platz 3 und hatte somit eine gute Ausgangsposition für Lauf 1. Diese setzte der Schüler sehr gut um und konnte sich an die Spitze vorkämpfen. Diese Position verteidigte er bis zum Zieleinlauf und ging als Sieger aus dem ersten Lauf hervor.

Der zweite Lauf war turbulent und von zahlreichen Zweikämpfen geprägt, dennoch konnte sich Luca behaupten und belegte Platz 2. Ein erfolgreiches Wochenende für Luca und das Junior Team Engstler. Denn auch sein Teamkollege Lukas Holzhauser kam von Anfang an gut mit der anspruchsvollen Strecke zurecht. Er konnte den 2. Platz im Zeittraining für sich herausfahren, mit nur 0,03 Sekunden Rückstand auf die Poleposition.Im 1. Rennen verlor Lukas eine Position am Start, die er aber gegen Ende des Rennens wieder zurückholte: es reichte somit also für den 2. Platz. Im 2. Rennen konnte Lukas seinen 2. Platz am Start behaupten, den er dann allerdings 6 Runden vor Schluss an den Lokalmatador verlor. Es reichte dennoch für den 2. Gesamtrang in seiner Klasse.

Für Florian Greinwald vom Junior Team Engstler verlief das Wochenende weniger nach Plan. Er konnte sich im Zeittraining die 8. Position sichern, hatte am Start jedoch technische Probleme, so dass sein Kart nicht ansprang. Das Aus für den Schüler.

Im zweiten Lauf war Florian in viele Zweikämpfe verwickelt. Er wollte noch ein paar Plätze gu tmachen, gab jedoch zu viel und drehte sich. Letztendlich belegte er den 10. Gesamtplatz.
Sandro Wallenwein und Marcus Poschner starten in diesem Jahr im Mitropa Rallye Cup HomepageDas Stuttgarter Team Wallenwein Rallye Sport behauptete sich bei der „34. Rally Internationale del Casentino“ gegen starke Konkurrenz. Die beiden Subaru WRX STI von Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (R4) und Thomas Wallenwein / René Sebesta (Gruppe N) errangen bei ihrem ersten Start in Italien jeweils den dritten Platz in der Klasse. In den Tagen zuvor führte das Team auf den ehemaligen Schotterpisten der Rallye San Remo einen erfolgreichen Schottertest durch.

Die Rallye startete mit einer kurzen Zuschauerprüfung am Freitagabend in Bibbiena.Sandro Wallenwein und Marcus Poschner fühlten sich auf dem engen und winkligen Parcours in ihrem Element und wurden als schnellstes deutsches Team auf dem 12.Gesamtrang gewertet. „Das war ein super Auftakt für uns, aber es wird schwer diese Position zu verteidigen“, strahlte das Duo nach dem ersten Tag. Auch Thomas Wallenwein und Renè Sebesta fanden bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz auf Anhieb einen guten Rhythmus, fuhren auf einen Platz unter den Top 25, doch bekamen aufgrund einer verpassten Schikane eine Strafzeit zugesprochen. „Das ist kein Problem, die richtige Rallye beginnt erst morgen…“, schmunzelte das Duo im seriennahen Gruppe N Fahrzeug.

12 Wertungsprüfungen mit über 160 Kilometern auf Bestzeit standen am Samstag auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich schwül-warm, was am späteren Nachmittag zu lokalen Gewittern mit Starkregen führte. Beide Subaru funktionierten wie ein Schweizer Uhrwerk, nur die Reifenwahl entwickelte sich zur Lotterie: „Wir haben uns leider einmal komplett vergriffen und ca. 1 Minute eingebüßt. Zudem mussten wir die letzten Kilometer auf der 36 Kilometer langen Abschlussprüfung in der Dunkelheit auf Sicht fahren, da die Gegensprechanlage ausfiel, was uns wiederum wichtige Sekunden kostete. Letztendlich sind wir mit dem 3. Platz sehr zufrieden.

Ein Lob an Manuel Kössler / Benedikt Hofmann und Hermann Gassner/Karin Tannhäuser, die eine tolle Rallye absolvierten und eine gute Visitenkarte für den Deutschen Rallye Sport abgaben.

Die gesamte italienische Rallyeszene staunte nicht schlecht, als drei Deutsche Teams die Klasse gewannen“, resümierte das Duo überglücklich im Ziel.
Vorbereitungen für den Einstieg in die Langstreckenmeisterschaft 2015 werden intensiviert

Nach anhaltenden Unstimmigkeiten bezüglich der Auslegung des Reglements haben Jan Kasperlik und Dietmar Lackinger vom Allied Racing Team nach dem Rennwochenende der BMW Challenge im Rahmen des Histo-Cup am Pannonia-Ring gemeinschaftlich entschieden, die Saison 2014 vorzeitig zu beenden.

Das Team möchte sich nun verstärkt auf den Einstieg in die Langstreckenmeisterschaft vorbereiten, der für die kommende Saison geplant ist. Im ersten Rennen war es nach diversen Einsprüchen und Zeitstrafen zu dem vorläufigen Ergebnis P1 Steffny, P2 Lackinger und P3 Kasperlik gekommen.

Aufgrund der Vorkommnisse bei bzw. nach Rennen 1 haben beide Piloten des Allied-Racing Teams die Nennung zum 2. Rennen zurückgezogen. Das Allied-Racing Team beendete damit die Saison der BMW Challenge vorzeitig und wird auch keinem weiteren Rennen mehr teilnehmen. Stattdessen steht nun die Saison 2015 im Focus.
29042014 HomepageErste Teilnahme und Platz 6 im Cup BMW M235i Racing

Mit der ersten Teilnahme am Rennen konnte das Team Valtentin Racing einen grandiosen Erfolg feiern. Es erhielt den Platz 6 im Cup BMW M235i Racing und insgesamt Rang 52 von knapp 200 Teilnehmern.

Die Fahrerpaarung mit dem Startfahrer Andreas Schaflitzl (Stammfahrer), David Prusa (rennerprobter Geschäftsführer Car Tech Knowledge), Yan Munhowen (Rundstrecken- und Rallyeerprobter Rennfahrer aus Luxemburg) und Stephan Piepenbrink (Teamchef/Stammfahrer) stand seit dem Test am Hockenheimring bereits fest. Nach Schwierigkeiten beim Nachttraining haben Fahrer und das Team konzentriert und fehlerlos gearbeitet und der Müdigkeit getrotzt. Da das Rennen sehr abwechslungsreich und spannend bis zum Ende war, trifft es der Kommentar von Stephan Piepenbrink am besten: Ein Traum ist für uns alle Wirklichkeit geworden! Ein großer Dank geht daher auch an das gesamte Team, das während der Vorbereitungszeit aber besonders während des 24h Rennens einen perfekten Job gemacht und wie ein Uhrwerk funktioniert hat. Einfach unglaublich, vielen Dank!!!

Das Team um Drexler Motorsport gratuliert herzlich und wünscht viel Glück beim VLN_6 am 02.08.2014!
Voelker Silverstone 140713 versand“Ich freue mich sehr auf den ersten Auftritt mit einem Mercedes Benz SLS AMG GT3 in dieser tollen Meisterschaft“, so der 20-Jährige vor seinem nun schon vierten Auftritt in der GT- und Tourenwagenserie.

Nachdem er im Team von Günter Chrzanowski mit einem Porsche beim Saisonstart in Hockenheim und dem darauffolgenden Rennen auf dem Nürburgring fuhr, startete er in Hockenheim im Team von rhino’s Leipert mit einem Lamborghini Gallardo GT3.

Ziel war, dass der Wittener möglichst viel Erfahrung in dieser Saison sammelt, um für 2014 gut vorbereitet in die Motorsport-Saison zu gehen.

“Dies ist sicherlich nicht der klassische Einstieg in den GT-Motorsport, aber wir wollten ein breit gefächertes Programm, um zu schauen, was machbar ist und was Maximilian am besten liegt“, so das Management von Voelker.

Und bisher geht der Plan bestens auf. Für das Rennen in Hockenheim wird man mit Seyffarth Motorsport beim Rennwochenende der DMV TCC an den Start gehen. Mit dem Team von Rüdiger Seyffarth war der Youngster auf dem schwierigen Kurs von Silverstone in der GT Open schon gut unterwegs.

Teamkollege Kenneth Heyer gab Tipps und Renningenieur Dinis Mota bereitete Voelker auf die Geheimnisse des Autos vor.

Nun steht der Hockenheimring an und mit dem Mercedes Benz SLS AMG GT3 wird man in der GT3- Klasse auf starke Gegner treffen. „Ich will weiter lernen und das Auto kennen lernen.

Was am Ende dabei rauskommt, ist zweitrangig. Natürlich will ich so weit wie möglich nach vorne und bin sehr ehrgeizig, aber wichtig ist, die Vorbereitung auf die nächste Saison“, so Maximilian Voelker abschließend.



20130622 1051 VLN03 1Der vierte Saisonlauf im Opel Astra OPC Cup lief für Daniela Schmid und ihr Team nicht nach Plan. Das ganze Wochenende kämpfte das Team mit technischen Problemen und nachdem das Team im Rennen 30 Minuten in der Box verloren hat, konnte man nur noch für eine Schadensbegrenzung sorgen. Am Ende gab es noch ein paar Punkte für den 13. Platz.

Bei sehr heißen Temperaturen ging am vergangenen Wochenende der vierte Saisonlauf im Opel Astra OPC Cup am Nürburgring über die Bühne. Im Zeittraining sicherte sich das Team rund um Daniela Schmid den 7. Startplatz in der stark besetzten Cup Klasse mit insgesamt 20 Startern. Das war eine gute Ausgangsposition fürs Rennen.

Der Start zum Rennen verlief nicht optimal und man verlor ein paar Plätze, aber bei dem vier Stunden langen Rennen konnte noch viel passieren. Jedoch begannen nach dem ersten Fahrerwechsel die Probleme mit dem Turbolader, es mussten einige Bauteile gewechselt werden und so verlor das Team von Daniela Schmid rund 30 Minuten in der Box.

Am Ende galt es den Schaden zu begrenzen und so konnte sich Daniela Schmid zum Schluss noch von Platz 17 auf Platz 13 verbessern.
 
„Leider hatten wir dieses Wochenende Pech mit der Technik. Am Ende galt es noch ein paar Punkte für die Meisterschaft zu sichern, das ist uns mit dem 13. Platz gelungen. Wir hoffen, dass wir beim nächsten Rennen mehr Glück haben und sind überzeugt, dass wir dann wieder aufs Podest fahren können.“, berichtet Daniela Schmid nach dem Rennen.
 
Der fünfte Saisonlauf über die Distanz von 6h findet am 24. August auf dem Nürburgring statt. Über alle Ergebnisse und Neuigkeiten berichtet Daniela Schmid wie gewohnt auf ihrer Homepage: www.daniela-schmid.at und via Facebook.



HDR begruesst GattermeierWas als zufällige Begegnung vor vielen Jahren auf der Rennstrecke begann, hat sich inzwischen zu einer (umsatz-)starken Partnerschaft entwickelt, die um den halben Erdball, bis nach Australien reicht.

Die beiden Firmenchefs, welche neben der Liebe zum Motorsport auch denselben Vornamen teilen, trafen sich heute im Rahmen von Herbert Gattermeiers Rundreise durch Europa zu einem entspannten Fachgespräch über die aktuellen Entwicklungen in den Räumen der Salzweger Sperrdifferenzialmanufaktur.

Dabei wurden neben dem Austausch über Umsätze und die Erfolge der jeweiligen Kunden auch Marketingstrategien für den australischen Markt erarbeitet und deren Umsetzung angestoßen.

Dass dieses Konzept mit einem australischen Vertriebspartner trotz der großen räumlichen Distanz aufgeht, lässt sich leicht an der Entwicklung der Partnerschaft zwischen Niederbayern und Sydney ablesen. Zunächst bestand diese zwischen Drexler Motorsport und Gattermeiers Firma mit dem Namen „Bavariacars“, was die Ausrichtung des Unternehmens eindeutig erkennen lässt.

Seit 2010 existiert die Drexler Motorsport Australia, die inzwischen zu den zehn umsatzstärksten Kunden des Salzweger Unternehmens zählt.

Dass diese Zusammenarbeit auch in Zukunft so erfolgreich weitergeführt wird, ist auch durch Eric Gattermeier, den Sohn von Herbert Gattermeier gesichert, der vor einigen Jahren ein mehrwöchiges Betriebspraktikum in Salzweg absolvierte, an das sowohl er, als auch seine Kollegen bei Drexler Motorsport, immer noch gerne zurückdenken.



Lackinger Kasperlik pannoniaringIm Qualifying konnte Dietmar Lackinger klar demonstrieren, dass der mehrfache Meister der Challenge noch nicht zum „alten Eisen“ gehört und konnte gleich zu Beginn der Qualifying-Session eine Zeit in das 4,7 Kilometer lange Asphaltband brennen, die bis zum Schluss nicht unterboten werden konnte.

Marco Hürbin reihte sich nach etlichen konstant-schnellen Runden auf dem zweiten Platz ein, gefolgt vom Lokalmatador Gyorgy Makai. Der größte Konkurrent im Titelkampf der BMW-Challenge Michael Winkler, fuhr die fünftschnellste Qualifying-Zeit.

Pech hatte lediglich Jan Kasperlik. Er traf bei der Reifenwahl die falsche Entscheidung. Der BMW 325 baute schon nach der ersten Runde keinen Grip mehr auf, so  musste sich der Bayer mit der neuntbesten Zeit zufrieden geben.

Im ersten Rennen der BMW 325 Challenge konnten die drei Allied Racing-Piloten erneut ihr Können unter Beweis stellen. Dietmar Lackinger musste am Start seinem Teamkollegen Marco Hürbin den Vortritt lassen, da dieser die bessere Linie erwischte. Dahinter machte Gyorgy Makai mächtig Druck auf die beiden Allied Racing-Fahrer, sodass Lackinger so schnell wie möglich Hürbin überholen musste, um den Druck, den Makai machte abzuwehren. Nach einem kleinen Fahrfehler von Hürbin konnte Makai am Schweizer vorbeiziehen und sich mit Dietmar Lackinger vom Rest des Feldes absetzen.

Lackinger und Makai lieferten sich über das komplette Rennen ein sehenswertes Duell um den Sieg, doch Lackinger spielte seine Rennerfahrung perfekt aus und konnte in einem Herzschlag-Finale das Rennen gewinnen. „Das war eines der schwersten Rennen meiner bisherigen Karriere, hart aber fair“. Auch Makai meinte nach dem Rennen zu Lackinger: „You are a great racer“. Marco Hürbin konnte den dritten Platz nach einem Duell über acht Runden mit Michael Winkler nach Hause fahren.

Auch Jan Kasperlik konnte im Rennen überzeugen, er startete ja nur vom neunten Platz aus, konnte aber sofort Plätze gut machen und lieferte sich über mehrere Runden ein faires Duell mit dem  Deutschen Heribert Haimerl. Er konnte als Sechster die Ziellinie des Pannoniarings überqueren und nach den verpatzten Rennen am Hockenheimring war dieses Rennen ein wahrer Aufwärtstrend für den Bayern.

„Das war ein geiles Rennen und gut für den Kopf“, meinte Kasperlik nach dem Rennen. Kasperliks Auto wurde nach dem Rennen einer technischen Kontrolle unterzogen, bei der keinerlei Mängel festgestellt werden konnten.

Das zweite Rennen der BMW 325 Challenge war an Spannung nicht zu überbieten und eines der spektakulärsten der letzten Jahre. Gleich am Start konnte Dietmar Lackinger, der von der achten Position ins Rennen gegangen war, ganze sechs Plätze gutmachen und sich nach der ersten Runde an die Spitze des Feldes setzen.

Jan Kasperlik und Marco Hürbin konnten sich auch in der Führungsgruppe behaupten, doch dann prügelte Gyorgy Makai seinen BMW von hinten aus durch das Starterfeld, bis er sich an die zweite Position hinter Lackinger setzen konnte. Während Lackinger vorne versuchte, seine Reifen zu schonen, überschlugen sich hinter ihm die Ereignisse. Ständige Positionswechsel im Verfolgerfeld brachten die Zuschauer auf den Tribühnen zum jubeln.

Doch dann passierten Jan Kasperlik zwei folgenschwere Fehler. In der „Hotelkurve“ musste er einen Zusammenstoß mit Michael Winkler hinnehmen und als er an Gerald Gaitzenauer vorbei wollte, touchierte er ihn. „Ich habe nicht gedacht, dass Gaitzenauer so schnell zumacht und bin mit ihm kollidiert. Das war nicht ganz sauber, mal abwarten wie die Rennleitung entscheidet“. Kasperlik kam als dritter ins Ziel, doch die Rennleitung verhängte eine Strafe von 30 Sekunden über ihn. Dadurch rutschte Kasperlik auf den 17. Gesamtrang zurück.

Marco Hürbin kämpfte ebenfalls hart, er musste sich mit dem vierten Platz hinter Gaitzenauer zufrieden geben. An der Spitze des mit 30 Rennwagen besetzten Feldes konnte Makai gegen Rennende auf Lackinger aufschließen. Die beiden lieferten sich bis zur letzten Kurve ein Duell, das die Zuschauer von ihren Sitzplätzen riss, doch Lackinger behielt die Nerven und konnte das Rennen gewinnen. In der Meisterschaft konnte das Allied Racing-Team wertvolle Punkte sammeln und Dietmar Lackinger sich an die Spitze der Wertung setzen.



wiecherssport00003Am vergangenen Wochenende gastierte das Team Wiechers Sport zum vierten Mal auf dem Straßenkurs von Porto in Portugal. Dort absolvierte die Tourenwagen Weltmeisterschaft die Saisonläufe 13 und 14 an der Atlantikküste.

In den freien Trainingssitzungen am Samstagvormittag konnte sich Fredy Barth mit dem anspruchsvollen Straßenkurs vertraut machen und sich trotz kürzlichst operierter Hand stetig steigern.

Im Qualifying am Samstagnachmittag konnte sich Barth dann bei sommerlichen Temperaturen um die 35 Grad für beide Rennen Startplatz 16 sichern.

Im 15-minütigen Warm Up am Sonntagmorgen zeigte der Schweizer Fahrer erneut eine gute Performance und platzierte seinen BMW 320 TC auf den achten Platz. Der fliegende Start im ersten Rennen verlief für Fredy Barth ruhig. Er konnte sich aus allen Reibereien heraushalten. Kurz zum Schluss wurde es dann noch mal spannend.

Honda Fahrer Gabrielle Tarquini verlor auf Grund eines Defektes Öl, welches er auf weiten Teilen der Strecke verteilte. Barth geriet auf diese Ölspur und drehte sich im Getümmel, berührte aber nicht die Streckenbegrenzung und konnte weiterfahren.

Am Ende belegte Barth den 17. Platz (Platz 9 bei den Privatfahrern). Der Sieg ging an Yvan Muller vor Tom Chilton und Michel Nykjaer (alle Chevrolet).

Der Start in das zweite Rennen verlief reibungslos. Barth konnte seine Position behaupten und fuhr lange ein sauberes und kontrolliertes Rennen. Zwei Runden vor Schluss verbremste sich Fredy Barth und schlug in Kurve 13 in die Streckenbegrenzung ein. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Der Sieg ging an James Nash (Chevrolet) vor Rob Huff (Seat) und Michel Nykjaer (Chevrolet).

Im Anschluss an die beiden Rennen begannen die Mechaniker bereits mit der Reparatur des BMW 320 TC. Das Rennauto sowie mehr als vier Tonnen Equipment wurden bereits Montag gleich in Container verladen. Diese befinden sich nun auf dem Seeweg von Porto nach Argentinien. Dort finden vom 2. bis 4. August die Saisonläufe 15 und 16 auf der Rennstrecke Termas de Rio Honda statt.



20130622 1051 VLN03Immer besser läuft es für Daniela Schmid und ihre beiden Teamkollegen Maximilian Hackländer und Christian Gebhardt im Opel Astra OPC Cup. Am vergangenen Samstag stand der dritte Saisonlauf im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring an und endete mit dem ersten Podestplatz im hart umkämpften Opel Astra OPC Cup und dem 52. Gesamtrang von 173 Startern.

Der dritte Saisonlauf zum Opel Astra OPC Cup versprach viele spannende Zweikämpfe zwischen den 19 Startern in dieser Klasse. Im Zeittraining legte das Team von Daniela Schmid mit Startplatz 5 die Basis für ein erfolgreiches Rennen.

Den Start übernahm Maximilian Hackländer und er konnte die Position halten und blieb in Tuchfühlung zur Spitze. Als zweite übernahm Daniela Schmid das Steuer des Opel Astra OPC Cup Fahrzeugs und konnte einige Plätze gut machen und lag auf Platz drei, als das Rennen 75 Minuten vor Rennende aufgrund eines Todesfalls eines Klassenkonkurrenten abgebrochen wurde.

„Wir freuen uns natürlich über unseren ersten Podestplatz im Opel Cup, allerdings ist die Freude unter diesen Umständen etwas getrübt. Beim nächsten Rennen wollen wir wieder angreifen und hoffen, dass wir an dieses Ergebnis anschließen können.“, berichtet Daniela Schmid nach dem Rennen.

Der vierte Saisonlauf über die Distanz von 4h findet am 20. Juli auf dem Nürburgring statt.


DREXLER - News & Events

22.Mai 2019

DMV GTC und DUNLOP 60 zu Gast am Red Bull Ring

Das dritte Rennwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60 wird am 24. und 25. Mai 2019 auf dem Red Bull Ring ausgetragen.
20.Mai 2019

Neu im Sortiment: Sperre für Ford Mustang GT

Mit der Einführung des neuen Ford Mustang GT 2019 bringt Ford einen Sportwagen mit 450 PS und besseren stabilität in Kurven auf den Markt.
15.Mai 2019

Zebra-Sound bei Sachsen-Rallye

Ruben und Petra Zeltner fiebern ihrem Saisonstart entgegen.
08.Mai 2019

Larry ten Voorde feiert Doppelsieg auf dem Hockenheimring

5.5.2019, 12:03 - Larry ten Voorde feierte auf dem Hockenheimring seinen zweiten Sieg in Folge. Damit gelang dem Niederländer der perfekte Saisonstart im Carrera Cup.
03.Mai 2019

Lehrreiches erstes Rennwochenende in der TCR

- Podiumsplatz, Schnellste Rennrunde und Pole Position für Hari Proczyk - Zwei Top-10-Plätze für Lukas Niedertscheider im neuen Hyundai i30 N - Rang 2 in der Teamwertung für HP Racing International
03.Mai 2019

Erfolgreicher Einstand in die Saison für Kircher

Am vergangenen Wochenende fand der erste Lauf der ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena Oschersleben im Rahmen des ADAC GT Masters statt.
17.Apr 2019

Dreimal Podium in Hockenheim

Das zweite Rennwochenende der DMV GTC / Dunlop 60 – Serie fand am vergangenen Wochenende am Hockenheimring statt. Uwe Alzen und sein Team Spirit Race Team Uwe Alzen Automotive konnten dabei sowohl im…
17.Apr 2019

HP Racing International nimmt 2019 drei Meisterschaften in Angriff

- Team startet 2019 in TCR Germany, GT4 Germany und GT Sports Club - Angestrebte Titelverteidigung mit zwei Hyundai i30N in der ADAC TCR - Einsatz eines Mercedes AMG sowie Porsche Cayman in der ADAC…
15.Apr 2019

Sieg im DMV GTC für Uwe Alzen und Kenneth Heyer

(14.04.2019) Ein überaus spannendes und spektakuläres Rennwochenende bot der Preis der Stadt Stuttgart am Hockenheimring (12./13.04.19). In den Rennen 3 und 4 des DMV GTC siegten die Profis Uwe Alzen…
15.Apr 2019

Sieg für Heyer/Derdaele im GT3-Mercedes beim DUNLOP 60

Der zweite Saisonlauf des DUNLOP 60 wurde am 12. April 2019 auf dem 4,5 Kilometer langen Kurs im badischen Motodrom ausgetragen. Am Ende siegten Kenneth Heyer und sein belgischer Kollege Dylan…
29.Mär 2019

Saisonstart DMV GTC und DUNLOP 60 in Hockenheim

Bereits an diesem Freitag und Samstag, 29./30. März 2019, beginnt der Saisonstart des DMV GTC und DUNLOP 60 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.
25.Mär 2019

Neu im Sortiment: Sperre für Hyundai i30 N TCR

Mit der Einführung des i30 N TCR stellte Hyundai erste Schritte im Rundstrecken-Rennsport und damit den Eintritt in die am schnellsten wachsende Kategorie im Motorsport dar. Unzählige Teams und…
25.Mär 2019

Drexler-Automotive Formel Cup mit 35 Autos

Nachdem es zunächst nur Gerüchte waren, wurde es dann am Freitagmittag Realität. In dieser Saison wird es im Rahmen der DTM keine Formel 3 mehr geben.
25.Mär 2019

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Porsche bietet keine Sperrdifferentiale mehr an, aber dies ist kein Problem! Wir bieten Ihnen eine Lösung mit unserem Porsche Sperrdifferential an.
06.Mär 2019

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Bereits 1992 wurde der Austria Formel 3 Cup als Einstiegsmöglichkeit in den Formelsport ausgefahren, 2019 ist der Drexler-Automotive Formel Cup der Nachfolger.
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DREXLER-AUTOMOTIVE FORMEL CUP: SPRUNGBRETT FÜR HÖHERE AUFGABEN

Wer im Formelsport einsteigen will oder zukünftig eine Formelkarriere starten möchte, der findet im Drexler-Automotive Formel Cup ideale Einstiegsmöglichkeiten.
25.Feb 2019

Niels Langeveld schließt FIA WTCR-Vertrag mit Audi Sport ab

Sassenheim, 7. Februar 2019 - Für Niels Langeveld ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Nach zwei starken ADAC TCR Germany-Saisons, die den ersten Sieg von Audi TCR Germany ausbrachten,…
01.Feb 2019

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Der vor drei Jahren ins Leben gerufene Deutsche Formel 3 Pokal läuft ab 2019 nicht mehr über den bisherigen Namensgeber und Sportauspuffspezialisten REMUS, sondern wird in Kooperation zwischen…
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REMUS Formel Pokal
01.Jan 2019

DREXLER AUTOMOTIVE JAHRESRÜCKBLICK 2018

Zum Jahresende kann Drexler Automotive um Firmengründer Herbert Drexler und sein erfahrenes Team auf ein besonders dynamisches und zukunftsträchtiges Geschäftsjahr zurückblikken: Sowohl in der…

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