17AUSTRALIAM3 3365Der drittletzte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Phillip Island / Australien statt. Die 4,4 km lange Strecke ist seit 21 Jahren Austragungsort für einen Grand Prix. Das Wetter ist auf der kleinen Insel im Australischen Frühling meist unbeständig. An den Trainingstagen gab es immer wieder Regenschauen. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing belegte nach den drei Freien Trainings den 13. Platz. Pünktlich zum Zeittraining gab es wieder einen kurzen Schauer. Dennoch entschied sich Philipp gleich zu Beginn mit Slicks auf die Piste zu gehen. Er setzte sich gleich in Führung und verteidigte diese in den ersten 15 Minuten. Nach seinen ersten Reifenwechsel setzte er sich erneut an die Spitze der Zeitenliste. Nachdem er bis dahin alleine unterwegs war, entschied er beim letzten Exit in der Gruppe zu fahren, um möglichst vom Windschatten zu profitieren. Die Entscheidung fiel in den letzten beiden Runden. Nahezu alle verbesserten ihre Zeit. Auch Philipp konnte sich nochmals steigern und belegte schließlich den starken sechsten Startplatz. Insgesamt übernahm der KTM Fahrer in diesem Training sechsmal die Führung. Im Rennen gelang dem Ainringer ein perfekter Start und er konnte sich gleich an die zweite Stelle setzten. Die erste Runde konnte er auf dem vierten Rang abschließen. Doch dann passierten dem 22-jährigen einige Fehler und er fiel im dichten Feld sogar an die 20.Position zurück. Doch die Positionen wechselten pausenlos und zur Halbzeit war Philipp bereits wieder auf den neunten Platz nach vorne gefahren. Selbst bis drei Runden vor Rennende waren 17 Fahrer innerhalb von zwei Sekunden zusammen. Am Rennende spitzte sich die Situation noch mehr zu. 15 Fahrer gingen innerhalb von nur 0,3 Sekunden in die letzte Rennrunde. Auf der langen bergabführenden Gerade scherte Philipp aus dem Windschatten aus und bog als zweiter in die Startkurve. Plötzlich schien alles möglich. Doch bereits zwei Kurven später kollidierte der KTM Fahrer mit einen Konkurrenten, konnte einen Sturz gerade noch verhindern und fiel ans Ende der Gruppe zurück. Unglücklich überquerte er auf dieser Position, zwei Sekunden hinter dem Sieger die Ziellinie. Nach der starken Trainingsleistung und dem dramatischen Rennen konnte man mit diesem Resultat nicht zufrieden sein. Bereits am kommenden Wochenende findet in Sepang der Grand Prix von Malaysia statt.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„ Mit meinen Speed war ich an diesen Wochenende zufrieden. Im Zeittraining fand ich einen guten Rhythmus und ich konnte viele schnelle Runden fahren. Das Rennen war extrem. Das Feld war noch dichter zusammen als sonst. Es hatte gute und schlechte Phasen. Am Ende hatte ich dann doch noch die Möglichkeit ein Topresultat zu erzielen. Doch im nächsten Moment war die Kollision und alle Chancen waren weg. Ich hoffe am kommenden Wochenende habe ich etwas mehr Glück.“

Ergebnisse:
1. Albert Arenas / SPA / KTM / 37`48.07
2. Fabio Di Giannantonio / Honda / 0.05
3. Celestino Vietti / ITA / KTM / 0.06
15. Philipp Öttl / GER / KTM / 2.14

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 215
2. M. Bezzecchi / ITA / 203
3. F.D. Giannantonio / 195
15. P. Öttl / GER / 58

Quelle: Öttl Motorsport
deb4db23 1670 405e 8a3d dbaf286028f3The Czech team Šenkýř Motorsport participated in the International GT Open season finale at Barcelona, Spain last weekend. Just like at Spa-Francorchamps in Belgium before, the team has left its mark as Richard Gonda – Mikkel Jensen duo finished 5th in both races against more than 30 other cars in the GT3 category.

Since the first Thursday practice sessions, it was clear that BMW M6 GT3 of Šenkýř Motorsport is very well prepared. A Slovak driver Richard Gonda and a BMW Motorsport junior Mikkel Jensen from Denmark were amongst the fastest drivers using these German cars. The team principal Robert Šenkýř said: “As always, we gave everything into preparations for this race. The GT Open championship is all about details. You can have even 15 cars in just one second. We can’t afford to make a mistake.”

On Saturday, Richard Gonda managed to secure 8th place on the grid for the first race. Then he and Mikkel Jensen finished 5th in a dramatic race. And it could have been even better according to the team principal Robert Šenkýř: “We’ve been given a 10-second handicap for finishing 2nd in Belgium, which cost us time in the pits. Without that, we could have been fighting for the win. But these are the rules. Both drivers did well on the track and huge thanks goes to the whole team.”

And on Sunday it was a similar story with a well prepared BMW M6 GT3. Another 5th place for Šenkýř Motorsport in the end but once again, it was possible to fight for the podium. Danish driver Mikkel Jensen said: “The team has done a great job. The car was always well prepared, it’s just a shame we lost some time in the pits.” And his team principal Robert Šenkýř added: “Unfortunately we lost some time in the pits, which was crucial in our fight for the podium. However, the drivers and all the mechanics did a great job again. I think, that it’s going to take a while before we realise what we’ve achieved this year. We’ve managed to finish all four races in TOP 5 against such a big competition.”

Results from Barcelona just shows how successful year it was for Šenkýř Motorsport. In the international series ESET V4 Cup, it has won with Tomáš Erdelyi the GT3 Trophy Sprint championship using BMW Z4 GT3. Erdelyi also finished 3rd in the endurance races in GT3 Trophy. In the main GT3 category it was Jakub Knoll who finished 3rd in the M6 GT3 car prepared by the Czech team.

Quelle: Senkyr Motorsport
16JAPANM3 0598Das zweite Überseerennen am Saisonende der Motorradweltmeisterschaft, fand in Motegi statt. Der Twin Ring Motegi wurde 1997 erbaut und ist seit 2000 Austragungsort für den Grand Prix in Japan. Nach einer total verregneten Veranstaltung im Vorjahr, war das Wetter mit Ausnahme vom Freitag Nachmittag, stets freundlich. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing erreichte am ersten Trainingstag mit knappen Rückstand den siebten Rang. Im Zeittraining gelang dem KTM Fahrer jedoch nur der 22. Rang. Ein missglücktes Überholmanöver auf seiner schnellsten Runde, bei der er von der Strecke abkam war der Grund. Somit musste der 22-jährige von der achten Startreihe ins Rennen gehen. Mit über 96.000 Motorrad Fans gab es in Motegi einen neuen Besucher Rekord. Philipp startete zunächst gut, musste aber noch auf der Startgerade das Gas schließen da zwei Fahrer vor ihm touchierten. Weitere Plätze verlor er durch einen Sturz direkt vor ihm. So beendete er die Startrunde nur auf dem 26. Rang. Gleich zu Beginn setzte sich vorne eine Gruppe ab, sodass der Ainringer die Chance auf einen vorderen Rang einbüßte. Da beide Gruppen die gleichen Rundenzeiten fuhren konnte er auch nicht mehr aufschließen. Nach 20 Runden überquerte er mit einen Rückstand von neun Sekunden auf dem Sieger als 16. die Ziellinie. In der Gesamtwertung fiel er um einen Rang auf Platz 14 zurück. Gleich am kommenden Wochenende geht es in Phillip Island mit dem Grand Prix von Australien weiter.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Das ganze Wochenende haben mir 0,3 bis 0,5 Sekunden gefehlt. Darum konnte ich im Rennen auch nicht richtig attackieren. Auch das Überholen war schwierig. Wenigstens war der Rückstand auf den ersten nicht allzu groß. Ich werde in Australien die Situation analysieren und versuchen es dort besser zu machen“

Ergebnisse:
1. Marco Bezzecchi / ITA / KTM / 39`35.65
2. Lorenzo Dalla Porta / ITA / Honda / 0.04
3. Darryn Binder / RSA / KTM / 0.05
16. Philipp Öttl / GER / KTM / 9.89

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 204
2. M. Bezzecchi / ITA / 203
3. F.D. Giannantonio / 175
14. P. Öttl / GER / 57

Quelle: Öttl Motorsport
media 181021204046Porsche-Team erneut schnellste im ADAC Rallye Masters und vierte im Gesamt

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) sichern sich bei der 55. ADAC 3-Städte-Rallye (19./20. Oktober) rund um Straubing den Sieg in den ADAC Rallye Masters. Damit verwies die Porsche-Besatzung ihre stärksten Konkurrenten mit Björn Sartorius (Bickenbach) und Carsten Mohe (Crottendorf) auf die Plätze. In einem starken Finish verpassten die beiden Lichtensteiner den dritten Gesamtrang um 0,8 Sekunden.

Im Rahmen Deutschlands beliebtester Rallye-Breitensportserie, den ADAC Rallye Masters, gelang es Ruben Zeltner bereits zum vierten Mal in dieser Saison, sich den Sieg zu sichern. Auf den 12 Wertungsprüfungen rund um Straubing mit 126 Kilometern, die auf Bestzeit gefahren wurden, gelang es ihm sogar einmal schneller zu sein als die Top Teams in der Deutschen Meisterschaft.

Am Freitagnachmittag startete die Porsche-Besatzung zunächst verhalten in den ersten Rallyetag. So erreichten beide Zeltners den Abendservice als Fünftplatzierte im Gesamtklassement. „Die Prüfungen haben ziemlich viel Schotter, was nicht immer ganz optimal für die Traktion bei unserem Hecktriebler ist“, so Zeltner. Auch die hereinbrechende Dunkelheit auf den drei letzten Prüfungen verbesserte die Situation nicht. Dadurch viel das sächsische Team bis zum Tagesabschluss auf den dritten Platz in den ADAC Rallye Masters hinter Sartorius und Mohe zurück. „Wir werden am Samstag auf jeden Fall wieder angreifen. Unser Ziel ist der Masters-Sieg“, zeigte sich Zeltner am Ende der ersten Etappe kämpferisch.

Bereits auf der ersten Prüfung des Samstags startete das sächsische Ehepaar mit ihrer Offensive. Nach den ersten beiden Prüfungen hatte sie bereits Carsten Mohe im Renault Mégane Maxi hinter sich gelassen und lagen nur noch 10 Sekunden hinter Björn Sartorius zurück. Diesen Abstand konnte Zeltner auf der folgenden WP wettmachen und übernahm damit die Führung in der Masters-Wertung. „Ich bin erstaunt, wie gut es für uns heute läuft. Die Prüfungen sind extrem anspruchsvoll und machen sehr viel Spaß. Wir haben durchaus noch Chancen für einen Podestplatz im Gesamtklassement. Daher werden wir auf den letzten vier Prüfungen nochmals richtig Gas geben“, so Zeltner im Mittagsservice.

Auf den Wertungsprüfungen nach der Pause wurde die nächste Offensive eröffnet. Sukzessive knabberte das Porsche-Team an dem Vorsprung des vorausfahrenden Schwedts, was mit einer Gesamtbestzeit auf der allerletzten WP endete. Dabei verfehlte Zeltner den dritten Gesamtrang nur um 0,8 Sekunden. „Schade, dass wir das Podium im Gesamt um Haaresbreite verpasst haben. Aber es war ein toller Kampf bis zum letzten Meter. Wir freuen uns sehr über unseren vierten Masters-Sieg in dieser Saison. Bedanken möchte ich mich vor allem bei unseren Mechanikern, die bei jeder Rallye das Auto perfekt vorbereitet haben. Ein Dank gilt auch unseren Sponsoren, die uns diese Saison ermöglicht haben“, betont Zeltner. „Wir möchten auch 2019 in den ADAC Rallye Masters antreten. Wenn wir das Budget dazu bekommen, ist unser Ziel der Masters-Sieg 2019.“
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
IMG 9092Der internationale Automobilzulieferer Drexler Automotive ist jüngster Hörsaalsponsor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Als neuer Sponsor unterstützt das Unternehmen Forschung und Lehre an der THD. Mit einer feierlichen Einweihung des Hörsaals haben Vertreter der Firma Drexler und der Hochschule die neue Zusammenarbeit gestern offiziell bekannt gegeben.

Seit mehreren Jahren arbeiten das Unternehmen aus Salzweg und die Deggendorfer Hochschule zusammen. „Wir freuen uns sehr auf die engere Zusammenarbeit und das Hörsaalsponsoring, da wir bisher durchweg positive Erfahrungen mit den Studierenden und deren Ausbildung an der THD gemacht haben“, sagt Tamara Drexler, Marketingleiterin bei Drexler. Erst vor wenigen Monaten ist ein Alumnus der THD als neuer Mitarbeiter fest bei Drexler Automotive untergekommen. Auch mit Fachvorträgen und Unterrichtseinheiten haben Firmengründer Herbert Drexler und Ingenieure von Drexler Automotive die THD in den letzten Jahren unterstützt. Mit dem Engagement als Hörsaalsponsor unterstreicht Drexler Automotive die guten Verbindungen zum Hochschulstandort Deggendorf. Der Raum C 102 im Gebäude der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik trägt daher seit gestern die Aufschrift „Drexler Automotive“-Hörsaal und wird mit fachspezifischen Lernmodellen ausgestattet. Mit der Präsenz an der TH Deggendorf möchte das Unternehmen auch auf die vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam machen, die es jungen Arbeitskräften für einen Ein- und Aufstieg in der Automobilindustrie bietet. Mit deutscher Präzision verfolgt das Unternehmen eine globale Vision: Weltklasse Produkte und wegweisende Technologien für die Antriebskonzepte von heute und morgen zu entwickeln, zu optimieren und zu fertigen. Die Antriebskomponenten von Drexler werden sowohl in Motorsport- und Privatfahrzeugen eingesetzt, als auch serienmäßig in PS-starken Automobilen verbaut. Alle Infos zu Ausbildung, Berufseinstieg, Praxissemester etc. bei Drexler Automotive gibt es unter www.drexler-automotive.com/karriere.

Über die THD:
Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) zu einem innovativen Vorreiter in der Hochschullandschaft entwickelt. Zusammen mit ihren elf Forschungs- und Technologiecampus in ganz Bayern verfolgt die THD ein bislang einzigartiges Konzept einer offenen und erfolgreichen Kooperation mit Wirtschaft und Kommunen.

Die sechs Fakultäten und das Weiterbildungszentrum bieten über 50 verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik, angewandte Naturwissenschaften sowie Gesundheitswissenschaften an. Zur THD gehört außerdem der European Campus Rottal-Inn, an dem international ausgerichtete Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Gesundheitswissenschaften und Technik angeboten werden. Derzeit studieren knapp 7000 junge Menschen an der THD bzw. am European Campus Rottal-Inn. Etwa 20 Prozent davon sind internationale Studierende.

Die THD zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Bayern. Das wissenschaftliche Profil mit den Aktionsfeldern Digital, Mobil, Gesund und Nachhaltig wird durch vier interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte geprägt: “Digitale Wirtschaft & Gesellschaft“, “Intelligente Mobilität“, „Nachhaltiges Wirtschaften, Innovative Werkstoffe & Energie“ sowie „Innovative Arbeitswelt & Gesundheit“.

Erfahren Sie mehr über uns: www.th-deg.de

Quelle: THD
key497.306Ein besonders außergewöhnliches und erfolgreiches Getriebe-Projekt hat Drexler kürzlich in Zusammenarbeit mit den Brüdern Markus und Philipp Heninger, welche die zwei Traktor-Rennteams „Bergwerk Racing“ und „Spritzer United“ betreiben, abgeschlossen. Markus und Philipp fungieren als Teamchefs, Rennstrategen, Rennfahrer, Cheftechniker, Mechaniker und Renntraktorbauer in einem.

Für die bereits 15. Ausgabe der „24 Stunden Traktor-Weltmeisterschaft für Oldtimertraktoren”, welche jedes Jahr Ende August in Reingers im nördlichen Niederösterreich stattfindet, erhielt Drexler den Auftrag zur Konstruktion eines Renngetriebes für den John Deere Wettbewerbstraktor der Brüder Heninger, mit dem sich das Gesapann auf Anhieb den Weltmeister Titel holte.

Teilnahmeberechtigt für das Rennen waren alle Traktoren ab Baujahr 1975 und älter; gefahren wurde in zwei Klassen – seriennahe Fahrzeuge (Einteilung nach Originalleistung) und freie Klasse (Einteilung nach Anzahl der Zylinder). In der freien Klasse dürfen die Traktoren laut Reglement getunt werden, eine gefederte Vorderachse ist zulässig, ebenso Motor- und Getriebetuning. Auf einem sieben Kilometer langen Rundkurs (hauptsächlich unbefestigte Forstwege) gibt es wie beim großen Bruder von Le Mans 24 Stunden Nervenkitzel – bei max. 40 km/h (seriennahe Fahrzeuge) bzw. 70 km/h (freie Klasse). 2018 waren 90 Traktoren am Start, trotz Regen waren 20.000 Zuschauer von der Veranstaltung begeistert. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Web unter www.traktorrennen.at und www.drexler-automotive.com.

FAKTEN DREXLER RENNGETRIEBE

- 4-Gang-Getriebe, sequentiell geschaltet + 1 Rückwärtsgang
- gewichts- und wirkungsgrad-optimierte, gerade verzahnte Zahnräder
- Schaltmechanismus an Strecke und Fahrer anpassbar
- gewichts-optimiertes originales Getriebegehäuse
- Drexler Lamellen-Sperrdifferential mit angepassten Sperrmomenten
- Motorsport-Mehrscheiben-Trockenkupplung mit hydraulischer Betätigung
- Gewicht mit Radaufhängung, Antriebswellen und Radnaben: 620 kg

NACHGEFRAGT BEI PHILIPP HENINGER

Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit der Firma Drexler gekommen? „Der John Deere Originaltraktor hat ein Gewicht von 5.300 kg und dieses galt es für den Umbau zum Renntraktor maximal zu reduzieren. Fahrwerk und Motorenbau machen wir selber, beim Getriebe haben wir uns an Drexler gewandt, die uns aus dem Rennsport bekannt sind.“

Drexler war zunächst überrascht über die Anfrage, aber andererseits liebt das Unternehmen solche Herausforderungen. Gerade an solchen Projekten kann man wachsen und seine Kompetenzen ausweiten. Wie ist die Zusammenarbeit verlaufen? „Die Zusammenarbeit war ausgezeichnet, im Laufe der Zeit merkten wir allerdings beide, wie komplex das Thema wirklich war, da es für diese Belastungsart und Leistungsbreite einfach kein Modell gibt. Alles war Neuland und dazu kam der Zeitdruck. Drexler hat wirklich alles in Bewegung gesetzt, damit das Getriebe fertig wird und im Hinblick auf Leistung und Gewicht optimal konstruiert wird. Im Prinzip steht hinter dem Weltmeistertitel eine vierjährige konstante Entwicklung, um Fahrwerk, Motor, Getriebe und auch die Fahrer zu einer Einheit abzustimmen. Letztendlich hat sich die ganze Arbeit gelohnt: Wir haben uns in diesen 24 Stunden auf insgesamt 103 Runden, also 750 km, mit starker Fahrleistung und unserem ‚Drexler-getunten‘ Traktor den Weltmeisteritel geholt!“
 
Quelle: Motorsport XL
d05e3704 3493 4c6f 884b c675f93072daAfter a successful start for Šenkýř Motorsport team at the Spa-Francorchamps in Belgium, the Czech team now heads to Barcelona for the final round of GT Open championship. This time with a different line-up.

Robert Šenkýř’s team had one of the best races in its history at the Spa-Francorchamps in June. Richard Gonda and Joel Eriksson managed to finish 4th and 2nd in a very competitive field of almost 30 cars in the GT3 category.

Richard Gonda stays with the team for the seventh round of the GT Open season, but he will be joined by a Danish driver Mikkel Jensen. A 23-year-old Jensen is a BMW Motorsport factory driver and a member of its junior academy. Mikkel brings experience as he has raced in the ADAC GT Masters series this year with BMW Team Schnitzer and he knows BMW M6 GT3 car very well.

Robert Šenkýř, Team principal said: “We knew already before Spa, that we want to do at least one more race in this prestigious series. Our negotiations with BMW and our partners went well and today I can confirm, that we are going to race in the final round of this year’s GT Open championship in Barcelona. Richard Gonda will be joined by Mikkel Jensen, who is young and very fast. He also knows the car very well, so we believe that we can make another step forward as a team. It is difficult to predict how it might go for us, especially in such a competitive series, but I know for sure that we as a team will give it everything and we will fight for the best result.”

Quelle: Senkyr Motorsport
media 181015133203Ruben und Petra Zeltner starten bei ADAC 3-Städte-Rallye

Am 19./20. Oktober findet das Saisonfinale der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und den ADAC Rallye Masters (ARM) bei der 3-Städte-Rallye rund um Straubing statt. Über 130 Teams werden auf zwölf völlig neuen Wertungsprüfungen (WP) mit einer Gesamtlänge von 126 Kilometern um die letzten Punkte der Saison 2018 kämpfen. Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gehen mit ihrem Porsche 911 GT3 (aufgrund der Lackierung Zebra genannt) an den Start. Im folgenden Interview geht Ruben Zeltner auf Chancen, Strecken und seine Planung für 2019 ein.

Das Saisonfinale wartet wieder mit einem großen Starterfeld auf. Wer werden eure größten Konkurrenten sein?
Das Starterfeld ist wirklich unglaublich. Es sind alleine sieben starke R5-Allradboliden am Start. Die fahren wie üblich in ihrer eigenen Liga. Wie schon bei den letzten Rallyes wird Carsten Mohe unser größter Konkurrent sein. Roman Schwedt im Peugeot 207 S2000 ist mittlerweile nicht mehr zu halten. Er ist meiner Meinung nach momentan der mit Abstand beste Nachwuchsfahrer.

Was hast Du dir als Ziel für die 3-Städte-Rallye gesetzt?
Nach Möglichkeit wollen wir die ADAC Rallye Masters Wertung gewinnen. Das wird aber gar nicht so einfach für uns mit unserem Porsche, da der Schotteranteil der Rallye relativ hoch ist.

Wie gefallen Dir die Wertungsprüfungen bei Straubing und wie sind diese für euer Zebra geeignet?
Die Prüfungen sind komplett neu, da sie nicht im Bäderdreieck sondern rund um Straubing gefahren werden. Das tolle dabei ist, dass es diesmal für alle Neuland ist. Die große Herausforderung wird sein, dass bei nur zweimaligem Besichtigen der Wertungsprüfungen der Aufschrieb perfekt passen muss.

Wie schätzt Du die neuen Wertungsprüfungen ein?
Keine Ahnung. Wir sind die 3-Städte-Rallye schon vor 18 Jahren in Straubing gefahren, wissen aber nicht, ob der Charakter jetzt noch ähnlich ist.

Worauf freust Du dich bei eurem letzten Einsatz in dieser Saison am Meisten?
Wie bei den letzten Rallyes freuen wir uns einfach aufs Fahren. Da wir zu Beginn der Saison aus gesundheitlichen Gründen nicht starten konnten, freuen wir uns jetzt umso mehr, diesen tollen Sport wieder gemeinsam ausüben zu können. Für uns steht einfach der Fahrspaß im Vordergrund.

Kannst Du schon etwas zu eurer Planung für die Saison 2019 sagen?
Wir möchten nächstes Jahr gerne alle ADAC Rallye Masters Läufe fahren. Das hängt natürlich in erster Linie davon ab, ob wir das nötige Budget dafür auftreiben können.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
MGP QATAR 2018 0874Am kommenden Wochenende findet in Motegi / Japan das zweite von vier Überseerennen statt. Der 1997 erbaute Twin Ring Motegi liegt zwei Autostunden von Tokio entfernt. Auf der 4,8 km langen Strecke wird seit 2000 der Grand Prix von Japan ausgetragen. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing hat die einwöchige Pause nach dem Rennen in Malaysia zuhause verbracht. In den vergangenen beiden Jahren erreichte der 22-jährige die Ränge vier und sechs auf der anspruchsvollen Strecke in Japan. Der KTM Fahrer will sich mit einen starken Ergebnis wieder näher an die Top 10 der Gesamtwertung schieben. Nur eine Woche später geht es in Phillip Island / Australien weiter. Das vorletzte Rennen wird in Sepang / Malaysia ausgetragen. Am 18. November findet dann das Finale in Valencia statt.

WM Stand:
1. J. Martin / SPA / 204
2. M. Bezzecchi / ITA / 178
3. F.D. Giannantonio / 175
13. P. Öttl / GER / 57

Quelle: Öttl Motorsport
Dupre Dupre Zolder 14Erst beim letzten Rennen in Hockenheim entschied sich im DMV GTC die Meisterschaft. Das Duo Claus und Christoph Dupré gewann knapp vor dem Youngster Kevin Arnold.

Am Samstagnachmittag gab es den letzten Saison-Wertungslauf des DMV GTC - und dort sollte sich alles entscheiden. Die Frage lautete: Wer wird Meister? Kevin Arnold, der am Vortag schon den Titel im DUNLOP 60 holte oder das Duo Claus und Christoph Dupré?

Zunächst einmal ging es aber um den Gesamtsieg, mit dem die Meisterschaftsanwärter nichts zu tun hatten. Aus der ersten Startreihe heraus gingen Carrie Schreiner (Audi R8 LMS GT3 – HCB-Rutronik Racing) und Kenneth Heyer (Mercedes -AMG GT3) Seite an Seite ins Rennen. Doch Russell Ward (Mercedes -AMG GT3 – HTP Motorsport) ging daneben und die beiden AMG kesselten den R8 ein. Doch die 20-Jährige Rennamazone konterte und ging zur Rennmitte an Kenneth Heyer vorbei. In den folgenden Runden blieb Heyer dran, doch sein Angriff kam nicht zustande, da das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde. Nach einem Unfall auf der Start-Ziel-Linie musste der Mercedes-AMG GT3 von Schütz Motorsport geborgen werden. Benni Hey legte ausgangs der Start- und Zielgeraden eine Doppel-Pirouette hin und kam in Fahrtrichtung auf der Ideallinie zum stehen. Einen Herzschlag später – noch bevor Hey seinen Wagen wieder in Bewegung bringen konnte – kollidierte Thomas Marschall im HCB-Rutronik Audi R8 LMS ultra mit dem geparkten Schütz-Mercedes und flog von der Strecke. Gottseidank sah es schlimmer aus als es war und den Fahrern passierte nichts.

Ein Start-Ziel-Rennen fuhr Marc Busch im grell gestalteten Audi R8 LMS GT3 von Twin Busch aus Bensheim, jedoch blieb ihm das Siegerpodest mit dem vierten Platz, hinter Russell Ward, verwehrt. Ebenfalls ohne Positionswechsel glitt Simon Reicher – achtzehnjährig, neu in der Serie und noch dazu mit Kehlkopfentzündung leicht angeschlagen – im Audi R8 LMS GT3 von Yaco-Racing durchs Rennen. Sechster wurde Tommy Tulpe vor Mario Hirsch, der im Mercedes-AMG GT3 von race-art.eu eine starke Leistung zeigte. In die Wertung kamen danach noch Benni Hey auf Platz acht und Thomas Marschall auf Rang neun. Evi Eizenhammer komplettierte die Top Ten. Alois Rieder, Bruno Stucky und Sarah Toniutti waren auf den Plätzen 11 bis 13.

Christoph Dupré holte sich den Sieg in Klasse 4, der Porsche-Cup-Klasse. Damit ging der DMV GTC-Meistertitel 2018 zu Dupré Motorsport ins Saarland. Auch Luis Glania, kurz vor dem Fallen der Zielflagge im ersten Rennen am Vormittag ausgefallen, war mit dem havarierten Neunelfer wieder am Start, ihm gebührt der zweite Platz in der Klasse.

Der Siegerpokal der Klasse 6 ging an Kevin Arnold im orangefarbenen Audi RS3 LMS TCR – dennoch reichte es dem jungen HCB-Rutronik-Stammfahrer durch Christoph Duprés Klassensieg nicht für den Titel.

Am Ende lagen nur 6,50 Punkte zwischen dem neuen Meister und den Vizemeistern. Bei insgesamt 420 zu vergebenen Punkten war es hauchdünn. Christoph Dupré/Claus Dupré sammelten insgesamt 393 Zähler und Kevin Arnold kam auf 386,50 Punkte. Doch alle gratulierten sportlich fair: „Glückwunsch an Christoph und Claus. Natürlich hätte ich gerne die Meisterschaft gewonnen aber für mich war der Sieg im DUNLOP 60 schon eine tolle Sache und Vizemeister ist ja auch nicht schlecht.“ Und Christoph Dupré gab zu Protokoll: „Das war ein hartes Jahr. Zwischendurch sah es oft nicht so aus, als wenn wir noch Chancen hätten. Kevin hat eine tolle Saison gezeigt. Bis zum Ende mussten wir zittern und freuen uns jetzt über den Titel!“

In den jeweiligen Klassen gab es zum Teil auch noch letzte Entscheidungen. In der Klasse 1 standen Carrie Schreiner/Fabian Plentz (Audi R8 LMS GT3 – HCB-Rutronik Racing) schon vor dem Wochenende als
Meister fest. Hier holten sich kurz vor Ende aber noch Josef Klüber/Kenneth Heyer (Mercedes-AMG GT3 – équipe vitesse) den Vizetitel vor Tommy Tulpe (Audi R8 LMS GT3 – HCB-Rutronik Racing). Die Klasse 3 gewann Klaus Horn im Porsche 997 GT3 Cup. In der Klasse 4 waren Christoph Dupre/Claus Dupré vorne. Die Klasse 5 gewannen Max Aschoff/Robert Aschoff. Kevin Arnold. Siegte in der Klasse 6.

„Wir haben eine wirklich spannende Saison erlebt“, so DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer. „Es war von Beginn an immer spannend und unser Konzept ist aufgegangen. Neben vielen Amateur-Piloten hatten wir auch einige junge Fahrerinnen und Fahrer. Dazu kamen interessante Gaststarts. Wir hatten am Rennsamstag eine Besprechung mit Piloten, Teamchefs und Teammanagern. Dort wurden schon die ersten Weichen für die Saison 2019 gestellt. Das Konzept wird in den nächsten Wochen vorgestellt und auf der Essen Motor Show (30.11. – 09.12.18) interessierten Fahrern und Teams präsentiert.“

Quelle: Motorsport XL
aSO9efPwMILLTEK SPORT KRAFTZWERG WEITER AUF ERFOLGSKUS!

Nach Klassensieg im letzten Rennen ging es wohl vorbereitet mit Ersatz sämtlicher Verschleißteile in die neue Runde. Sehr erfreulich war, dass Partner DREXLER Automotive GmbH, mit dem seit vielen Jahren unsere Drift-Benz der Driftschule am Hockenheimring mit hochwertigen DREXLER Sperren ausgerüstet sind, für unser Milltek Golf GTI Rennsport-Projekt gewonnen werden konnte. Eine frisch aufgebaute und perfekt justierte DREXLER Sperre wurde in den TCR Golf kurz vor Rennbeginn installiert. Als zusätzlicher Fahrer im Team NIGRIN Motorsport konnte dem jungen Nordfriesen Niklas Meisenzahl ein Platz angeboten werden. Niklas ist hauptberuflich Instruktor sportiver Fahrtrainings namhafter Premiumhersteller und verfügt über ausreichend Fronttriebler Erfahrung um unseren Powerzwerg bändigen zu können.

UNTER 9:00 MIN BEGINNT DER SPASS
 
Aus Aufwands- und Risikogründen wurde auf die Teilnahme bei den Freitagsfahrten verzichtet und weiterhin das Tanksystem optimiert, in welchem unerklärlicherweise Fremdschmutz sämtliche Filter zusetzte und Motoraussetzer zur Folge hatte. Die perfekte Fahrwerkseinstellung und offensichtlich schonende Fahrweise der beiden Stammpiloten Oestreich und Gusenbauer beim letzten Rennen führten dazu, dass die gleichmäßig abgenützten und sensationell frischen DUNLOP Reifen erfreulicher Weise erneut verwendet werden konnten. Somit konnte sehr zuversichtlich bei perfekten Bedingungen das Zeittraining pünktlich aufgenommen werden. Um „Frischling“ Niklas möglichst viel Fahrzeit zum Eingewöhnen zu ermöglichen begnügte sich Werner auf das Aufwärmen der Reifen bei seiner Pflichtrunde.

Startfahrer Moritz „pflügte“ nach perfektem Start regelrecht durch das gesamte Feld mit atemberaubenden Überholmaneuvern und hatte bald erneut Anschluss an die im Feld vorne liegenden TCR Fahrzeugen. Der junge Ingenieur und Reifenspezialist fuhr bemerkenswert schnelle Zeiten mit gebrauchten Reifen und perfekt funktionierender DREXLER Sperre - nur 7 Zehntel über der schnellsten Runde des TCR Führenden von 8:52,5 min. Die Wunderwaffe aus DREXLERS Kompetenzschmiede überzeugte den gesamten Rennbetrieb über, besonders aus engen Ecken und doch stabil auf der Bremse; somit lag Moritz sofort auf P1 in der Klasse und gab die Führung nicht mehr ab.

Moritz hatte bei seiner Qualirunde leider zwei Code60 Zonen sowie viel Verkehr, sodass die Trainingszeit sehr „moderat“ ausfiel. Niklas gewöhnte sich sehr rasch an den Kraftzwerg und war sichtlich beeindruckt wie raketenartig sich der TCR Golf GTI aus allen Ecken katapultierte. Als besonderes Highlight hatte die Teamleitung für dieses Rennen den Einbau einer Livestream Kamera ausgehandelt und somit konnten die Zuschauer das gesamte Rennen aus der Fahrersicht LIVE erstmalig in einem TCR Rennwagen bei der VLN Langstreckenmeisterschaft beobachten.

DER TCR GOLF GTI LIEF WIE EIN UHRWERK

Werner übernahm das Lenkrad von Moritz, spulte 9 Runden sauber ab und vergrößerte den Vorsprung mit konstanten Zeiten - trotz vieler Unfälle auf der Strecke und Code60 Phasen. Mit perfekter 2-Stop Strategie konnte Niklas die Pace seiner Vorgänger fast nahtlos fortsetzen und somit einen überlegenen Sieg in der starterseitig gegenüber der TCR Klasse sogar stärker besetzten SP3T herausfahren. Haarig wurde es in der vorletzten Runde als ein anderer Fahrer Niklas an der Steilstrecke voll in die Hinterachse fuhr, dieser aber extrem flink reagierte und den Golf wieder in die Spur brachte. In der TCR Klasse hätte es zu P2 gereicht, insgesamt ein hervorragender P28 DANKE an alle Sponsoren und Helfer!

Quelle: DCMS GmbH
Arnold Winkelhock Hockenheim3 02(09.10.18) Das spektakuläre Saisonfinale des DUNLOP 60 auf dem Hockenheimring (06.10.18) bringt einen neuen Meister hervor: Kevin Arnold siegt zusammen mit Markus Winkelhock im HCB-Rutronik Racing-Audi R8 LMS GT3 und holt sich den Meistertitel vor Christoph Dupré im Porsche.

„Ein phantastisches Rennen und ein Ergebnis, das besser nicht sein könnte. Ich bin überglücklich über den Titelgewinn und froh, dass ich meine Rookie-Saison für HCB-Rutronik Racing mit so einem tollen Ergebnis beenden konnte“, so Kevin Arnold. „Mein Dank geht an meine Teamkollegen – allen voran Markus Winkelhock, der heute den Grundstein für den Gesamtsieg gelegt hat – und die ganze Mannschaft von HCB-Rutronik Racing für die grandiose Arbeit während der ganzen Saison. Dieser Titel gehört dem ganzen Team, seinen Sponsoren und Partnern.“

Der neue Vizemeister Christoph Dupré (Porsche 991.1 GT3 Cup) zeigte sich fair: „Kevin hat eine tolle Saison absolviert und ich gratuliere ihm zum Titel.“ Doch der Saarländer freute sich am nächsten Tag, als er den Meistertitel im DMV GTC einfuhr!

Die Entscheidung zur Meisterschaft fiel erst im letzten Rennen. Dupré hatte 209 Punkte und Arnold 206 Zähler. Mit Bereinigung des Streichresultates lag der 19-jährige Arnold allerdings mit 9 Punkten vorne. Somit war die Ausgangslage klar. Ein Sieg oder auch Platz zwei in der GT3-Klasse reichte zum Triumph.

Und mit dem Sieg von Kevin Arnold nach 33 Runden, der sich Schützenhilfe von Audi-Profi Markus Winkelhock holte, war die Meisterschaft in trockenen Tüchern und der Jubel im gesamten Team groß!

Gleich zu Beginn des Einstunden-Rennens ging es aber turbulent zu: Christian Abt, prominenter Startfahrer im knallgelben Audi R8 LMS ultra von Andy Prinz, legte eine Pirouette in der ersten Kurve hin. „Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, wollte keinen berühren und hab den Dreher selbst herbeigeführt“, so Abt. „Dann musste ich das Feld von hinten aufräumen.“ Der volle Einsatz wurde dennoch nicht belohnt – das Verpassen des Zeitfensters zum Fahrerwechsel führte zur Disqualifizierung der Startnummer vier.

Den zweiten Quersteher der ersten Runde verzeichnete Carrie Schreiner, die von Rang drei aus gestartet war. Kollisionspartner Benni Hey, ausnahmsweise im Mercedes-AMG GT3 von Schütz Motorsport unterwegs, musste seinen Wagen in Folge in der Box abstellen. „Das Auto erwies sich nach ein paar Runden als unfahrbar“, sagte der Mann mit Pseudonym. Pech auch für Marvin Dienst, der nicht zum Einsatz kam. Schreiner hingegen konnte das Rennen nicht nur zu Ende fahren, sondern nahm im Anschluss zusammen mit Fabian Plentz den Pokal der Gesamt-Zweitplatzierten entgegen.

Fabian Vettel, GT3-Rookie im Mercedes-AMG von HTP Motorsport und jüngerer Bruder des vierfachen Formel-1-Weltmeisters, erbte nach Schreiners Dreher den dritten Rang. Als wollte er es seinem Teamkollegen Russel Ward, der den Wagen zum Fahrerwechsel übernahm und die Position ins Ziel rettete, nachmachen: Ward erklomm ebenfalls bei seinem ersten Einsatz in einem GT3-Boliden vor fünf Wochen in Zolder das Siegerpodest.

Sieben Minuten nach Rennbeginn ein weiterer Schreckmoment – für die Zuschauer im Livestream, aber vor allem für Maximilian Paul, Michael Golz und das Team von Paul Motor-Service, denn der Lamborghini Huracan ST stand ebenfalls quer im Ausgang der Spitzkehre und rührte sich nicht mehr vom Fleck. Die zwingend notwendige Saftey-Car-Phase zur Bergung des Fahrzeugs enthüllte den Grund: Der Renner stand nur noch auf drei Beinen; das linke Hinterrad wurde separat von der Strecke geräumt.

Auf Gesamtrang vier sahen die Bensheimer Brüder Dennis und Marc Busch (Audi R8 LMS GT3) das schwarzweiß-karierte Tuch, auf Platz fünf lag Simon Reicher, in einem baugleichen Fahrzeug unterwegs. Ein sehenswertes Ergebnis für den jungen Österreicher, der als Gaststarter im DUNLOP 60 mitfuhr.

Die Plätze sechs und sieben gehören weiteren Mercedes-AMG GT3: Fahrzeugeigner und Startfahrer Josef Klüber musste dabei bange letzte zwölf Rennminuten überstehen, in denen er am Monitor dabei zusah, wie sein Flügeltürer unter der Führung von Kenneth Heyer eine größer werdende bläuliche Rauchfahne hinter sich herzog. Nach Zieleinlauf – Heyer bewies Nervenstärke – öffnete Teamchef Andreas Herbst die Haube und machte sofort einen Satz zurück: Die Feuerwehr stand schon bereit – die plötzlich einströmende Luft entfachte das Feuer im Motorraum. Doch es sah schlimmer aus, als es qualmte und das Team gab später Entwarnung.

Die Gesamtplätze sieben bis zehn gingen an Mario Hirsch/Ernst Kirchmayr (Mercedes-AMG GT3, Race-Art-Motorsport), Alois Rieder (Porsche 997 GT3 R), Christof Langer (Porsche 991.2 GT3 Cup) und Rainer Noller/Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup).

Die Klassensieger: Kevin Arnold/Markus Winkelhock (Klasse 1, Audi R8 LMS GT3, HCB-Rutronik Racing), Christof Langer (Klasse 4, Porsche 991.2 GT3 Cup) und Jürgen Marschlich/Markus Pommer (Klasse 6, Audi R8 LMS GT4, Car Collection Motorsport).

Quelle: Motorsport XL
15THAILANDM3 9299Am vergangenen Wochenende wurde erstmals in Thailand ein Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft ausgetragen. Der Chang International Circuit wurde 2014 eröffnet, hat eine Streckenlänge von 4,5 Kilometer und eine 1000 m lange Gerade. Die Strecke in Buriram liegt 400 km von Bangkok entfernt. Die Begeisterung der Motorrad Fans in Thailand ist unglaublich. Mehr als 220.000 Zuschauer besuchten die Veranstaltung an den drei Tagen. Neben der neuen Strecke, stellten auch die klimatischen Bedingungen besondere Anforderungen an die Fahrer und Teams. Die extreme Hitze verlangte den Aktiven alles ab. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing reiste Grippegeschwächt nach Thailand. Diese machte ihn besonders am ersten Trainingstag zu schaffen. Dennoch schaffte er im ersten Training den neunten Rang. Am Samstag setzte er sich zu Beginn des Zeittrainings auf die fünfte Position. Wie so oft entschied sich alles in der letzten Runde. Philipp fuhr in den ersten beiden Sektoren Bestzeit, doch blieb in den beiden kurvigen Sektoren im Verkehr stecken. Er konnte zwar seine Zeit etwas verbessern, rutschte aber auf den 18. Rang zurück. Sein Rückstand betrug 0,8 Sekunden. Der Start zum Rennen gelang dem 22-jährigen nicht besonders gut. Er beendete die erste Runde nur auf dem 21.Platz und viel die folgenden beiden Umläufe sogar auf Rang 25 zurück. Anschließend fand er einen guten Rhythmus und arbeitete sich zu Rennhalbzeit auf die 13. Position vor. Sein Rückstand auf den Führenden betrug nur zwei Sekunden. Beim Versuch weitere Plätze gutzumachen kollidierte der KTM Fahrer mit einen Konkurrenten und fiel auf den 17. Platz zurück. Da nur noch vier Runden zu fahren waren blieb kaum noch Zeit sich zu verbessern. Dennoch überholte er noch vier Fahrer und überquerte vier Sekunden hinter dem Sieger als 13. die Ziellinie. In der Gesamtwertung konnte er sich auf den 13. Rang verbessern. In zwei Wochen geht es in Motegi / Japan zum weiten von vier Überseerennen.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Seit dem Rennen in Aragon, wo ich im Rennen Probleme bekam, habe ich meinen Fahrstiel nochmals angepasst. Dadurch konnte ich hier kräfteschonender Fahrer. Dies war besonders bei dieser extremen Hitze wichtig. So hatte ich über die Renndistanz keine Probleme. Das Rennen war dennoch extrem. Mehr als 20 Fahrer waren in der Spitzengruppe und es wurde hart gekämpft. Ohne die Kollision hätte ich meine Fahrt nach vorne sicherlich mit einen besseren Platz abschließen können. In den restlichen Rennen will ich auf dieses Resultat aufbauen und mich weiter verbessern.“

Quelle: Öttl Motorsport
 
Start DMV GTC Hockenheim Juli 2018(03.10.18) Eine interessante Mischung an Fahrerinnen und Fahrer gibt es beim Finalwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60 am kommenden Wochenende (05./06. Oktober 2018) in Hockenheim.
 
„Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Starterfeld“, so Serienorganisator Ralph Monschauer. „Neben vielen jungen Pilotinnen und Piloten gibt es auch einige prominente Namen und dazu noch erfahrene Amateure. Oder besser auf neudeutsch: ProAM.“
 
Über 30 Fahrzeuge werden zu den Final-Rennen des DMV GTC und DUNLOP 60 auf der badischen Rennstrecke erwartet.
 
Letzter Neuzugang war am gestrigen Mittwoch Christian Abt. Der Allgäuer trifft mit dem Audi R8 LMS GT3 ultra (HCB-Rutronik Racing) im DUNLOP 60 auf einige frühere Kontrahenten und talentierte Youngster. So gibt es ein Wiedersehen mit Uwe Alzen, der im Mercedes-AMG GT3 von Spirit Race mit Dietmar Haggenmüller um den Sieg kämpft. In vergangenen Tagen waren Abt und Alzen oft Gegner in STW, DTM, 24 Stunden-Rennen oder VLN.
 
Doch die Reihe der prominenten Namen zum Saisonabschluss ist noch länger. Mit Markus Winkelhock gibt es einen starken Fahrer, der Kevin Arnold helfen soll, mit dem Audi R8 LMS GT3 von HCB-Rutronik Racing die Meisterschaft im DUNLOP 60 zu erringen.
 
Doch im gleichen Team gibt es mit Fabian Plentz (mit Tommy Tulpe im Einsatz) und der 19-Jährigen Carrie Schreiner (beide Audi R8 LMS GT3) harte Gegenwehr. Nicht zu vergessen "Mr. Markenpokal" Thomas Marschall, der im Juli in Hockenheim das erste Mal wieder im Einsatz war und mit dem Audi R8 LMS GT3 eine tolle Figur abgab.
 
Die Reihe geht aber noch weiter. Kenneth Heyer (mit Sepp Klüber im Mercedes-AMG GT3 von équipe vitesse) ist immer für einen Sieg gut. Genauso die Busch-Zwillinge Marc und Dennis, die ebenfalls im DMV GTC und 60-Minuten Rennen DUNLOP 60 an den Start gehen. Oder auch Marvin Dienst, der schon fast Stammfahrer im DMV GTC und DUNLOP 60 ist und bei Schütz Motorsport in den Rennen startet. Unglücklich war sicherlich Markus Pommer mit seinem letzten Hockenheim-Auftritt, als er und sein Teamkollege Maxi Götz im ADAC GT Masters unverschuldet die Meisterschaft verloren. Nun hat er die Möglichkeit, mit Spaß an die Sache heranzugehen. Er unterstützt Jürgen Marschlich, einen Freund der Familie, im Audi R8 GT4 von Car Collection.
 
Die Profis und Ex-Profis treffen auf hungrige Youngster. Mit Fabian Vettel und Russell Ward darf man sich auf eine interessante Fahrerpaarung freuen. Der 19-jährige Bruder des vierfachen Weltmeister aus dem nahegelegenen Heppenheim und der 26-jährige US-Amerikaner dürften mit dem Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing / HTP Motorsport für eine vordere Platzierung gut sein. In Zolder gewann Ward noch mit Indy Dontje.
 
Jung und schnell sind auch die weiteren Kandidaten. Luis Glania hat mit seinem 18-Jahren schon gezeigt, über welches Potenzial er verfügt. Mit dem Porsche 991.1 GT3 Cup von Dupré Motorsport holte er bereits einige Siege. Jung und äußerst sympathisch ist auch Carrie Schreiner. Bei der 20-Jährigen haben sich die vielen Rennkilometer in diesem Jahr ausgezahlt und die Rennamazone wurde immer schneller. Sie ist ein klarer Mitfavorit auf den Gesamtsieg - vor allem, da sie im DUNLOP 60 mit Fabian Plentz den amtierenden Meister an ihrer Seite hat. Ein alter Hase im DUNLOP 60 ist auch der junge Hüpfer Laurents Hörr. Der 21- Jährige unterstützt Benni Hey im Porsche 991 GT3 R. Ein anderer 21-Jähriger, Jean-Luc Weidt fährt seine erste Saison mit einem GT4-Audi bei Spirit Race.
 
Neu im DMV GTC und DUNLOP 60 sind Maximilian Paul und Simon Reicher. Der 18-jährige Paul ist ein überaus erfolgreicher Kartpilot und wird zusammen mit Michael Golz im DUNLOP 60 einen Lamborghini Huracan ST einsetzen.
Simon Reicher gibt ebenfalls sein GT3-Debüt im DMV GTC und DUNLOP 60. Der Österreicher ist nur sechs Tage jünger als Maximilian Paul und wird im Audi R8 LMS GT3 von Yaco Racing in die Rennen gehen. Der nächste 18- Jährige startet schon die ganze Saison und steht vor einem großen Triumph. Sowohl im DMV GTC (mit dem TCR-Audi), als auch im DUNLOP 60 (mit einem Audi R8 LMS GT3) kann Kevin Arnold Meister werden.
 
Sie alle messen sich mit schnellen Hobbypiloten, für die es in erster Linie um Spaß geht, was aber nicht heißt, dass man sich kampflos auf den Rücken legt. Im Gegenteil: Wer den amtierenden DUNLOP 60-Meister Tommy Tulpe, die pfeilschnellen Benni Hey, Sepp Klüber, Dietmar Haggenmüller, Rainer Noller, Bruno Stucky, Alois Rieder, Roland Hertner oder auch Thomas Langer kennt, der weiß, dass es da zur Sache geht. Christoph Dupré war selber schon in vielen höheren Klassen unterwegs, genauso wie Christof Langer, der in diesem Jahr im Porsche Supercup um Punkte kämpft.
 
Last but not least dürfen wir uns auf das wahre starke Geschlecht freuen - unsere Ladies! Gleich vier waren in dieser Saison im Einsatz. Neben Carrie Schreiner kämpften auch immer Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS GT3 – HCB-Rutronik Racing) und Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3 – Spirit Race) um die Plätze auf dem Siegerpodest. Abgewechselt hat sich Sara Toniutti mit ihrem Teamkollegen Urs Furter im Mercedes Benz SLS GT3. Sie wird in Hockenheim die vierte Frau im Feld sein!
 
„Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich genau diese Mischung wählen. Älter, jünger, Profis, Amateure, Frauen, Männer … Das ist ein toller Mix mit tollen Autos. So macht es uns großen Spaß und das wollen wir weiter ausbauen. Nicht umsonst stellen wir die familiäre Atmosphäre in den Vordergrund. Und auch unser Motto 'DMV GTC: Unsere Serie' ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wir leben danach und brauchen genau diese Fahrer, die das auch gut finden“, so Monschauer zum Abschluss.
 
Zeitplan Hockenheim
DMV GTC
Freitag, 05.10.2018
09.25 - 09.55 Uhr Freies Fahren (30 Minuten)
11.00 - 11.20 Uhr Qualifying 1 (20 Minuten)

Samstag, 06.10.2018
09.30 - 09.50 Uhr Qualifying 2 (20 Minuten)
11.55 - 12.25 Uhr Rennen 1 (30 Minuten)
15.25 - 15.55 Uhr Rennen 2 (30 Minuten)

DUNLOP 60
Freitag, 05.10.2018
09.25 - 09.55 Uhr Freies Fahren (30 Minuten)
14.15 - 14.55 Uhr Qualifying (40 Minuten)
17.10 - 18.10 Uhr Rennen (60 Minuten)

Quelle: Motorsport XL
HP Racing Kurve- Pole Position, Schnellste Rennrunde und Sieg im Qualy Race
- 2. Platz im Main Race und damit Endrang 2 im Blancpain GT Sports Club
- Auch in der Titanium-Cup-Wertung Gesamtrang 2 für Coach McKansy
- HP Racing International 2018 in allen Meisterschaften unter den Top 2

Das Finale des Blancpain GT Sports Club wurde am Circuit de Barcelona – Catalunya in Spanien ausgetragen. HP Racing International-Pilot Coach McKansy reiste als Gesamt-Dritter und Dritter der Titanium-Cup-Wertung zum letzten Rennwochenende an. Durch einen sehr gut verlaufenen Testtag Anfang der Woche ging man schon zuversichtlich in das einzige freie Training. Coach McKansy fand sofort den Speed und erzielte mit über einer halben Sekunde Vorsprung Trainingsbestzeit. Auch im Qualifying bestätigte er seine Leistung und holte erstmals in diesem Jahr mit seinen Lamborghini Huracan die Pole Position.

Im 25minütigen Qualy Race stellte McKansy erneut seine Dominanz unter Beweis. Mit einem fehlerfreien und cleveren Rennen behauptete er seine Führung bis Rennende und krönte mit der schnellsten Rennrunde seinen ersten Gesamtsieg 2018.

Da der in der Meisterschaft Zweitplatzierte Ferrari-Pilot Cordoni im Zeittraining einen Unfall hatte und nicht mehr an den Start gehen konnte, ergab sich für McKansy die Möglichkeit, den 2. Gesamtrang im Blancpain GT Sports Club im Main Race zu holen.

Beim Start zum Main Race verlor Pole-Setter McKansy in der ersten Kurve eine Position an den späteren Sieger Glabeke (Ferrari 488). Da aber auch Rang 2 für einen 2. Platz sowohl in der Gesamt- als auch in der Titanium-Cup-Wertung reichte, ging McKansy kein Risiko mehr ein und brachte diese Position sicher über die Ziellinie.

Lobende Worte gab es von Fahrercoach Hari Proczyk: „In Barcelona war er der schnellste Pilot und hat keine Fehler gemacht. Das Niveau, auf dem er jetzt fährt, bestätigt die komplette Arbeit der letzten Jahre vom ganzen Team“.
Im vergangenen Jahr noch auf Gesamtrang 16, verbesserte sich McKansy sowohl durch seinen Fleiß als auch durch die intensive Coaching-Arbeit und machte so einen gewaltigen Sprung vom letzten Jahr.

Dieser fantastische Saisonabschluss erzeugte auch bei Teamchef Tobias Niederberger große Genugtuung: „In jeder Meisterschaft, in der wir in diesem Jahr teilnahmen, waren wir immer in den Top 2! Ich bin wahnsinnig stolz auf die Leistung von unserer Mannschaft in dieser so erfolgreichen Saison und freue mich jetzt schon auf neue Herausforderungen im nächsten Jahr.“

Quelle: HP Racing
Ward AMG GT3 Zolder DMV GTC(02.10.18) Zu seinem GT3-Debüt im DUNLOP 60 kommt Fabian Vettel am kommenden Wochenende (05. Oktober 2018) in Hockenheim.

Im Team von Winward Racing / HTP Motorsport wird der 19-Jährige einen Mercedes-AMG GT3 zusammen mit dem US-Amerikaner Russell Ward pilotieren.

Dabei trifft er auch auf seine Lamborghini-Teamkollegin Carrie Schreiner, mit der er in dieser Saison zusammen in der Lamborghini Super Trofeo Europe bei Konrad Motorsport an den Start ging. Diesmal starten sie gegeneinander. Carrie Schreiner im Team von HCB-Rutronik Racing mit einem Audi R8 LMS GT3 und Fabian Vettel mit einem Stern auf dem Auto.

Der Bruder vom viermaligen Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel hat in den letzten Jahren schon viel Erfahrung gesammelt. Nach dem Audi TT Cup 2017, wechselte er 2018 zur Lamborghini Super Trofeo. Dazwischen startete er in dieser Saison u.a. bei der VLN auf der Nordschleife oder testete bei Grasser Racing in Hockenheim einen Lamborghini Huracan GT3 und letzte Woche bei HTP Motorsport einen Mercedes-AMG GT3. Nun kommt es für das Nachwuchstalent zu seinem ersten Renneinsatz in einem GT3.

Das 60-Minuten-Rennen DUNLOP 60 wird im Rahmen des DMV GTC als 1-Tages-Veranstaltung ausgetragen. Nach einem 30-minütigen Freien Fahren am Freitagmorgen, kommt es ab 14.15 Uhr zu einem 40-minütigen Qualifying. Das Rennen beginnt um 17.10 Uhr. Ein Team wird gebildet mit ein oder zwei Piloten. Zwischen der 25. und 35. Rennminute muss ein Pflichtboxenstopp absolviert werden, der ja nach FIA-Einstufung zwischen 120 und 130 Sekunden liegt. Sowohl Fabian Vettel als auch Teamkollege Russell Ward sind mit Silber eingestuft und werden somit eine Zeit von 128 Sekunden zwischen Boxeneinfahrt und -ausfahrt absolvieren müssen.

Gefahren wird mit DUNLOP Reifen, die auch während des Stopps getauscht werden dürfen. Pro Rennwochenende sind allerdings nicht mehr als acht Slickreifen erlaubt. DUNLOP Deutschland ist seit drei Jahren exklusiver Ausrüster und mit Werkseinsatz bei jedem Rennen vor Ort.

„Wir freuen uns, dass es nun endlich geklappt hat“, so Serienorganisator Ralph Monschauer. „Wir sind immer mal wieder im Gespräch mit Fabian oder Vater Norbert gewesen und wir glauben, dass unsere beiden Serien DMV GTC und DUNLOP 60 das Sprungbrett für viele Talente sein kann, um Erfahrung zu sammeln und dann im ADAC GT Masters oder Blancpain GT Series aufzusteigen.“

Neben DUNLOP 60 gibt es bei der 2-Tages-Veranstaltung noch zwei Rennen á 30 Minuten zum DMV GTC. Insgesamt gibt es eine Cockpitzeit von vier Stunden. Dabei legt man auch immer Wert auf das Miteinander. Neben vielen schnellen Amateur-Piloten trifft man in beiden Serien auf viele bekannte Namen. So wie z.B. Uwe Alzen, Kenneth Heyer, Marvin Dienst, Laurents Hörr, die Busch-Zwillinge oder Carrie Schreiner. Ergänzt werden sie am Wochenende durch Markus Winkelhock, Markus Pommer oder nun auch Fabian Vettel.

In Hockenheim erwartet man insgesamt 35 Fahrzeuge. Darunter alleine 22 GT3. In weiteren Klassen starten GT4, TCR oder Cup-Porsche.

Sowohl DMV GTC als auch DUNLOP 60 werden beide live ins Internet übertragen. Partner ist hier 3DRACE-Log um Lars Zander. Infos zu Übertragungszeiten findet man ab Donnerstag auf www.dmv-gtc.de oder auf Facebook unter Int. DMV GTC.

Zeitplan DMV Int. Automobil Preis Hockenheim
DMV GTC
Freitag, 05.10.2018
09.25 - 09.55 Uhr Freies Fahren (30 Minuten)
11.00 - 11.20 Uhr Qualifying 1 (20 Minuten)

Samstag, 06.10.2018
09.30 - 09.50 Uhr Qualifying 2 (20 Minuten)
11.55 - 12.25 Uhr Rennen 1 (30 Minuten)
15.25 - 15.55 Uhr Rennen 2 (30 Minuten)

DUNLOP 60
Freitag, 05.10.2018
09.25 - 09.55 Uhr Freies Fahren (30 Minuten)
14.15 - 14.55 Uhr Qualifying (40 Minuten)
17.10 - 18.10 Uhr Rennen (60 Minuten)

Quelle: Motorsport XL
17SEPANG17M3OETTL 4417Der vorletzte Motorrad WM Lauf der Saison fand am Wochenende in Malaysia statt. Die Strecke von Sepang liegt 50 Kilometer von Kuala Lumpur entfernt und ist mit 5.5 Kilometern die längste im Kalender. Seit 1999 wird dort ein WM Lauf ausgetragen und durch die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit ist er für die Fahrer besonders anstrengend.

Für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing war es ein schwieriges Wochenende. Weder in den freien Trainings, noch im Zeittraining kam er unter die besten zwanzig. Somit musste der 21-jährige vom ungewohnten 24. Startplatz ins Rennen gehen.

Allein am Renntag kamen knapp 100.000 Motorrad Fans nach Sepang. Zum Rennen stieg die Temperatur auf 34 Grad und der Asphalt auf über 50 Grad. In den ersten beiden Rennrunden konnte der KTM Fahrer keine Plätze gut machen. Doch wie so oft, konnte sich Philipp im Rennen steigern. Bis zum Ziel überholte er noch acht Konkurrenten und überquerte nach 40 Minuten Fahrzeit als 16. Ziellinie.

Einen WM Punkt verfehlte er um eine Sekunde. Somit verpasste er erstmals nach elf Rennen einen Punkterang. Seinen zehnten WM Rang konnte er dennoch festigen. Eine Verbesserung beim Saison Finale in Valencia ist noch möglich.

Philipp Öttl nach dem Wochenende:
“Es war ein schwarzes Wochenende. Mehr kann man dazu nicht sagen. Ich fühlte mich im Rennen einfach überhaupt nicht wohl auf meiner Maschine. Das Bike rutschte die ganze Zeit, aber ich hatte es nicht unter Kontrolle. Ich versuchte, sehr sanft zu fahren. Dann habe ich es auch aggressiv versucht, aber das hat schon am restlichen Wochenende nicht funktioniert. Nun muss ich mich auf Valencia konzentrieren und weitermachen. An diesem Wochenende
habe ich nicht gut gearbeitet und bin nicht gut gefahren.“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 40`14.54
2. Jorge Martin / SPA / Honda / 0.72
3. Enea Bastianini / ITA / Honda / 0.76
16. Philipp Öttl / GER / KTM / 23.36

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 321
2. R. Fenati / ITA / 235
3. A.Canet / SPA /192
10. P. Öttl / GER / 104

Quelle: Öttl Motorsport
2017 31 02Siege und Podestplätze im Porsche Carrera Cup Deutschland erreichte raceunion Huber Racing in der Saison 2017 in A- und B-Fahrer-Wertung. Michael Ammermüller, Ryan Cullen, Wolfgang Triller, Wolf Nathan, Henric Skoog und Toni Wolf fuhren für das Team aus Neuburg am Inn im hart umkämpften Markenpokal Erfolge ein.
 
Auf den Formel-1-Rennstrecken in Hockenheim, Spielberg und am Fuße der Nürburg sowie auf den anspruchsvollen Kursen Lausitzring, Norisring und Sachsenring bestritt die Mannschaft von Christoph Huber 14 Saisonrennen. raceunion Huber Racing ging im Rahmen der DTM und des ADAC GT Masters an den Start und absolvierte ein Einladungsrennen im Rahmen des 6-Stunden-Rennens der Langstreckenweltmeisterschaft WEC auf dem Nürburgring.
 
Beim gemeinsamen Finalwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland und der DTM fuhr raceunion Huber Racing vor 152.000 Zuschauern am Hockenheimring. Ähnlich viele Menschen strömten am zweiten Juli-Wochenende an den Red Bull Ring, als raceunion Huber Racing im Rahmen der Formel 1 einen Gaststart im Porsche Mobil 1 Supercup absolvierte und in der weltweit am stärksten besetzten Porsche-Meisterschaft mitmischte.
 
Die A-Wertung
Michael Ammermüller war in der Saison 2017 die Speerspitze von raceunion Huber Racing im Porsche Carrera Cup Deutschland. Der Bayer feierte einen Sieg, fünf weitere Podestplätze, vier Pole Positions und eine schnellste Rennrunde. Die Saison begann mit drei Podestplätzen in Folge optimal. Bis zu seinem Sieg auf dem Sachsenring musste sich der 31-Jährige jedoch etwas gedulden.
 
Speed und Konstanz bewies Ammermüller, indem er in zwölf von 14 Saisonrennen Punkte erzielte. Kampfgeist zeigte er vor allem nach Pech im Qualifying von Spielberg, als er in beiden Rennen zusammengenommen 36 Positionen gutmachte. Ammermüller beendete die Saison 2017 mit 177 Punkten als Dritter der Fahrerwertung.
 
Ryan Cullen verbuchte zwei fünfte Plätze als beste Ergebnisse in der Saison 2017. Der Meister der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East 2016/2017 fuhr insgesamt sieben Mal unter die Top-10. Mit 78 Zählern belegte er am Ende der Saison Rang zehn in der Meisterschaft.
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Ich habe an jedem Rennwochenende mein Bestes gegeben und das Team hat einen super Job gemacht. Manchmal hatten wir leider Pech und deswegen musste ich die Meisterschaft abschreiben. Im Großen und Ganzen hatte ich etwas mehr erwartet, aber mir sind in dieser Saison viele tolle Rennen gelungen."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Meine Saison lief insgesamt gut. Ich habe meine Pace gezeigt und einige gute Ergebnisse eingefahren. Natürlich gab es auch Rückschläge und deswegen ist meine Position in der Meisterschaft nicht ganz so gut wie erhofft. In schwierigen Zeiten kann man jedoch viel lernen." 
 
Die B-Wertung  
Wolfgang Triller gab in der B-Wertung für Gentleman-Piloten wie bereits im Jahr 2016 den Ton an. Mit neun Siegen verteidigte er souverän seinen Titel. Dabei hatte er zum Saisonabschluss 45 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Wolf Nathan verpasste als Vierter die Top-3 der B-Wertung nur knapp. Nach dem Auftaktwochenende in Hockenheim hatte er das Klassement sogar kurzzeitig angeführt. Auf dem Sachsenring feierte der Niederländer seinen einzigen Sieg in der B-Wertung.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Es war ein geiles Jahr. Mit der Titelverteidigung habe ich meine Leistung bestätigt. Im Grunde genommen war ich in dieser Saison sogar noch stärker, denn der Konkurrenzkampf war deutlich härter als im vergangenen Jahr."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Ich bin mit meiner Saison zufrieden. Ab dem Norisring ging es stetig bergauf. Wenn es mal nicht so gut lief, war das einfach Pech. Die Arbeit des Teams war einwandfrei und das Auto war immer sehr gut."
 
Die Rookie-Wertung  
Henric Skoog hatte es in der Rookie-Wertung des Porsche Carrera Cup Deutschland mit starker Konkurrenz zu tun. Mit 183 Zählern wurde er Gesamtdritter unter den Neulingen im Markenpokal. Sein Highlight erlebte der Schwede beim Einladungsrennen auf dem Nürburgring, für das es keine Punkte gab. Skoog fuhr auf dem Kurs in der Eifel sein erstes Podium ein.
 
Bei zehn der 14 Saisonrennen ging auch Toni Wolf als Rookie an den Start. In dieser Wertung wurde der Sachse Fünfter. Eine Gala-Vorstellung lieferte er bei seinem Heimrennen ab: In den Qualifyings erzielte er die Positionen vier und fünf.
 
Das sagt Henric Skoog: "Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Auf einigen Strecken war ich mit meiner Leistung zufrieden, auf anderen kann ich mich steigern. Leider bremsten uns auch ein paar technische Probleme ein. Mit dem Sieg in der Rookie-Wertung hat es daher leider nicht geklappt."
 
Das sagt Toni Wolf: "Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit bin ich mit meiner Saison zufrieden. Ich bin ohne Testfahrten ins erste Rennwochenende eingestiegen und gleich im Mittelfeld mitgefahren. In dieser tollen, aber hart umkämpften Serie habe ich mich immer wieder durchgesetzt."
 
Die Teamwertung  
Ammermüller, Cullen und Skoog sammelten für raceunion Huber Racing im Laufe der Saison 2017 insgesamt 266 Punkte. Damit belegte das Team Rang drei in der Gesamtwertung. Wolf, Triller und Nathan fuhren für Huber Racing by TriSpa 116 Zähler ein und brachten die Mannschaft damit auf Position sieben.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Wir sind etwas hinter unseren Erwartungen geblieben. Wir wollten mit Michael bis zum Schluss um die Meisterschaft fahren und auch in der Teamwertung mitspielen. Das ist uns leider nicht gelungen. Die Gründe müssen wir über den Winter analysieren. Positiv ist, dass Wolfgang erneut den Titel in der B-Wertung gewonnen hat. Generell gibt es aber in jedem Bereich etwas zu verbessern. Die Saison 2017 hat gezeigt, wie viel logistischer Aufwand und wie viel Manpower hinter dem Einsatz von sechs Autos steckt. Auch darüber werden wir uns in der rennfreien Zeit Gedanken machen, um gestärkt in die Saison 2018 zu gehen." 

Quelle: Huber Racing
16PHILLIP ISLAND17M3OETTL 0233Gleich nach der Veranstaltung in Phillip Island verpackten die Teams das Material für die Fracht nach Malaysia, wo am kommenden Wochenende der vorletzte Grand Prix der Saison stattfindet.

Die Strecke von Sepang liegt 50 Kilometer von Kuala Lumpur entfernt und ist mit 5.5 Kilometern die längste im Kalender. Seit 1999 wird dort ein WM Lauf ausgetragen und durch die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, ist er für die Fahrer besonders anstrengend.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing Team liegt nach 16 WM Läufen auf Platz 10 der Gesamtwertung. Mit ihm kämpfen fünf Fahrer, die nur zehn Punkte auseinanderliegen, um den sechsten WM Rang. Philipp hat die letzten elf Rennen in den Punkterängen beendet.

Eine spannende Ausgangslage für die finalen Rennen.

Punktestand

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
http://www.eurosport.de/watch-eurosport.shtml

Quelle: Öttl Motorsport

 
16PHILLIP ISLAND17M3OETTL 8481Der drittletzte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Phillip Island / Australien statt.

Die 4,4 km lange Strecke ist seit 20 Jahren Austragungsort für einen Grand Prix. Das Wetter ist auf der kleinen Insel im Australischen Frühling stets unbeständig.

An den Trainingstagen war es meist trocken. Nur vereinzelt gab es Regenschauer. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing startete zunächst gut ins erste Training. Nach sieben Runden übernahm er die Führung. Im nächsten Umlauf fuhr ihm ein Konkurrent ins Vorderrad und er stürzte bei 190 km/h. Zum Glück blieb Philipp unverletzt, jedoch war seine KTM stark beschädigt. Die Mechaniker hatten alle Hände voll zu tun, um zum zweiten Training rechtzeitig fertig zu sein. Beeinflusst vom Trainingsrückstand schloss er die Freien Trainings nur auf dem 18. Platz ab. Im Zeittraining konnte er sich verbessern und holte sich mit einer Sekunde Rückstand den 13. Startplatz.

Am Sonntag Morgen regnete es, doch zum Rennstart trocknete die Strecke nahezu vollständig auf. Philipp hatte einen sehr guten Start und verbesserte sich gleich auf den neunten Rang. Doch der Ainringer tat sich zu Beginn schwer und war nach vier Runden nur noch an der 18. Stelle. Langsam fand er einen besseren Rhythmus und verbesserte sich auf den 13. Rang. Acht Runden vor Rennende setzte wieder Regen ein und es wurde abgebrochen. Da bereits zwei Drittel der Distanz erreicht waren, wurde das Rennen nicht mehr neu gestartet. So musste sich der KTM Fahrer mit vier weiteren WM Punkten zufrieden geben. Dennoch konnte er damit den Rückstand zum sechsten Gesamtrang auf zehn Punkte verringern.

Wie schon in der Vorwoche, mussten nach dem Rennen gleich die Transportkisten gepackt werden. Am kommenden Wochenende geht es mit dem Grand Prix von Malaysia in Sepang weiter.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Es war ein schwieriges Wochenende, dass mit einen Sturz im ersten Training begann. Im Rennen tat ich mich besonders beim Überholen schwer. Ich konnte nicht so spät bremsen wie meine Konkurrenten. Ich hoffe, dass ich es kommende Woche in Malaysia besser hinkriege.“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 24`51.49
2. Livio Loi / BEL / Honda / 0.35
3. Jorge Martin / Honda / 0.36
13. Philipp Öttl / GER / KTM / 4.25

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 296
2. R. Fenati / ITA / 226
3. A.Canet / SPA /184
10. P. Öttl / GER / 104

Quelle: Öttl Motorsport
15Motegi17M3OETTL 7631Am Montag nach dem Rennen in Motegi / Japan machte sich das Team Südmetall Schedl GP Racing auf den Weg nach Phillip Island / Australien. Seit 1997 wird auf der 4,4 Kilometer langen Strecke ohne Unterbrechung der Motorrad  WM Lauf ausgetragen.

Auf der bergabführenden Zielgeraden erreichen die Moto3 Motorräder mit über 250 km/h die höchste Geschwindigkeit aller GP Strecken. Philipp Öttl konnte in den letzten zehn Rennen immer punkten. Das gelang nur einen weiteren Konkurrenten. Nur vier Fahrer sammelten in diesen Zeitraum mehr WM Punkte als der Ainringer. Somit konnte er auch den Rückstand auf den sechsten Rang auf elf Punkte reduzieren.

In den letzten drei Rennen will der KTM Fahrer versuchen die positive Serie fortzusetzen. Dabei wird Philipp noch besser im Bild sein. Für den Australien Grand Prix wird seine KTM mit einer Onboard Kammera ausgerüstet.

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
http://www.eurosport.de/watch-eurosport.shtml

TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
http://www.servustv.com/at/TV-Programm/heute

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 271
2. R. Fenati / ITA / 216
3. A.Canet / SPA /184
10. P. Öttl / GER / 101

Quelle: Öttl Motorsport
2017 30 01Vor 152.000 Zuschauern am Wochenende bestritt raceunion Huber Racing auf dem Hockenheimring das Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Deutschland. Im ersten Rennen gelang der Mannschaft von Christoph Huber ein starkes Teamergebnis mit vier Autos in den Punkten. Ein kleiner Rückschlag folgte im zweiten Rennen, dem das Team aus Neuburg am Inn dennoch Positives abgewinnen kann.
 
Die A-Wertung
Michael Ammermüller fuhr im ersten Lauf in Hockenheim den sechsten Podestplatz in dieser Saison ein. Der von Platz drei gestartete Bayer versuchte in der ersten Runde einen Angriff auf Platz zwei, musste jedoch zurückstecken. Im zweiten Rennen erreichte Ammermüller als Siebter die Punkte und beendet die Saison 2017 als Gesamtdritter.
 
Ryan Cullen erreicht in der Fahrermeisterschaft Rang zehn. Im ersten Rennen in Hockenheim kämpfte sich der Champion der Porsche GT3 Cup Challenge Middle East 2016/17 nach einem schwierigen Qualifying von Platz 14 aus in die Punkte. Im zweiten Lauf musste er aufgeben, nachdem ihm ein Konkurrent im Zweikampf das Auto beschädigt hatte.
 
Das sagt Michael Ammermüller: "Ich hatte in Rennen 1 einen guten Start und habe in der ersten Runde versucht, Platz zwei zu erobern. Es war eng, aber leider hat es nicht gereicht. Das Auto war gut, aber nach vorne ging einfach nichts mehr. Am Sonntag war leider nicht viel möglich. Mit gebrauchten Reifen war es schwierig, die Pace der Vorderen zu gehen."
 
Das sagt Ryan Cullen: "Es war vielleicht das schwierigste Wochenende der Saison. Das Qualifying lief nicht gut. Ich bin an einer Ecke weit rausgekommen und habe einen Splitter verloren. In Rennen 1 hat sich das Auto nicht ganz optimal angefühlt, aber ich bin immerhin auf Platz zehn gefahren. In Rennen 2 war ein Gegner extrem aggressiv und hat mein Auto beschädigt. Mir blieb nichts anderes übrig, als an die Box zu fahren und das Rennen vorzeitig zu beenden."
 
Die B-Wertung
Bereits beim vorletzten Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Sachsenring brachte Wolfgang Triller den Titel in der B-Wertung unter Dach und Fach. In Hockenheim stellte er mit einem Sieg und einem Podestplatz erneut seine Pace unter Beweis. Für Wolf Nathan lief es hingegen nicht rund. Im ersten Rennen verpasste er knapp die Top-3. In Lauf zwei verlor er bei der Anfahrt zur Spitzkehre die Kontrolle über seinen Porsche und schlug leicht in die Streckenbegrenzung ein. Das Rennen war für den Niederländer daraufhin beendet.
 
Das sagt Wolfgang Triller: "Ich hatte im ersten Rennen eine gute Pace. Mein Ziel war erneut das Podium, um zu beweisen, dass ich zu Recht den Titel gewonnen habe. Ich habe mich auf die Konkurrenz in der B-Wertung konzentriert und wollte nicht um jeden Preis A-Fahrer hinter mir halten. Insgesamt war es ein guter Abschluss einer super Saison. Mit der Titelverteidigung habe ich mein Ziel für 2017 erreicht."
 
Das sagt Wolf Nathan: "Mit Rennen 1 bin ich nicht so zufrieden, denn das Auto war etwas schwierig zu fahren. Ich habe alles gegeben, mehr als Platz vier war nicht drin. Das ist nach den Podestplätzen der letzten Wochenenden natürlich schade. Der Unfall in Rennen 2 war unglücklich. Das Auto war sehr gut und ich war wirklich schnell. Ich wollte in der Spitzkehre überholen. Leider kam ich mit dem rechten Hinterreifen ins nasse und damit rutschige Gras. Auf einmal war das Auto unkontrollierbar."
  
Die Rookie-Wertung
Henric Skoog legte am Samstag in Hockenheim eine starke Aufholjagd hin. Von Startplatz zehn verbesserte sich der Rookie im hart umkämpften Feld auf Rang sechs. Auch im zweiten Rennen startete der Schwede von der zehnten Position, die er ins Ziel brachte. Auch Toni Wolf zeigte im ersten Rennen eine deutliche Steigerung. Er kam von Startplatz 13 auf Rang neun nach vorne. Im Finalrennen ereilte ihn jedoch das Pech: Mit einem technischen Defekt rollte er gleich nach dem Start aus.
 
Das sagt Henric Skoog: "Ich war im ersten Rennen beim Start etwas konservativ, aber daraus habe ich gelernt und war am Sonntag etwas aggressiver. Ich habe Lücken gesucht und das hat sich beim Start ausgezahlt. Ich habe Positionen gutgemacht. Dann ist mir aber ein kleiner Fehler unterlaufen und meine Konkurrenten konnten zurückschlagen."
 
Das sagt Toni Wolf: "Meine Qualifyings hätten besser sein können. Mit meiner Leistung im ersten Rennen bin ich aber zufrieden. Ich habe keine Fehler gemacht und mich nach vorne gekämpft. Der Ausfall zu Beginn des zweiten Rennens war einfach Pech. Das kommt im Motorsport eben vor."
 
Die Teamwertung
Mit einem starken Teamergebnis im ersten Rennen in Hockenheim sicherte raceunion Huber Racing Platz drei in der Teamwertung ab: Vier Autos fuhren in die Punkteränge. Im zweiten Lauf waren es zwei.
 
Das sagt Teamchef Christoph Huber: "Das erste Rennen war sehr positiv. Der Podestplatz von Michael war Balsam für die Seele. Mit der Teamleistung insgesamt bin ich sehr zufrieden. Wir hatten vier Autos unter den besten Zehn - das muss uns erstmal jemand nachmachen. Das letzte Rennen war leider ernüchternd. Michael war auf gebrauchten Reifen unterwegs, nachdem er am Samstag auf neuen fuhr. Damit war klar, dass wir nicht viel ausrichten werden. Die drei Ausfälle sind natürlich bitter. Auf der anderen Seite wissen wir nun, an welchen Baustellen wir über den Winter arbeiten müssen." 

Quelle: Huber Racing
f8dc8e892cc onj00i5Am vergangenen Mittwoch wurde der Königsbronner Rennstall zur Filmkulisse. Das N24 Fernsehteam drehte, wie der Tag vor der Abreise zum Ring aussieht.

Am Donnerstagmorgen reiste das Glatzel Racing Team zum letzten Rennen der Saison 2017, in Begleitung des N24 Fernsehteams, an den Nürburgring.

Im ersten freien Training am Freitagmorgen, testete Ralf seine Reifen und kam kurz hinter seiner Konkurrenz ins Ziel. Das erste Qualifying wurde kurz vor Ende wegen einem Unfall, indem Glatzel unverschuldet verwickelt war, abgebrochen.

Da sich die Türe an Glatzel’s Fahrzeug verzogen hatte, gab es für das Team, bis zum zweiten Qualifying, viel Arbeit.

Dank der Mechaniker, konnte Ralf Glatzel im zweiten Qualifying an den Start gehen.

Durch den Unfall nutzte der Königsbronner das Qualifying als Funktionscheck und konnte deswegen nicht die volle Leistung bringen.

Am Samstagmorgen startete das erste Rennen. Ralf Glatzel konnte in den ersten Runden an seinen führenden Konkurrenten heranfahren, musste aber durch seine abbauende Reifen die Geschwindigkeit reduzieren und konnte somit nicht mehr mit dem Führenden mithalten.

Im zweiten Rennen merkte der Königsbronner Pilot ziemlich früh, dass sein Fahrzeug Probleme machte. Was sich nach dem Rennen auch bestätigte. Da sein Fahrzeug einen Defekt im Getriebe aufzeigte. Nach einem nicht so guten Rennwochenende, kann sich Ralf Glatzel  und das gesamte Glatzel Racing Team trotz allem, über seinen gewonnenen Meistertitel (in der Klasse 5) freuen.

In der Division 2 konnte Ralf sich den Vizemeister-Titel erkämpfen und in der Gesamtwertung Platz 4 von über 50 Startern.

Ein großes Dankeschön an alle Mechaniker, Helfer, dem Catering und allen Sponsoren. Ohne die das Ganze nicht möglich wäre.

Der Ausstrahlungstermin der N24 Reportage wird noch bekannt gegeben.

Quelle: Glatzel Racing
Quester M1Notable race entries from around the world and two days of productive testing this week by several top competitors on the 3.56-mile Daytona International Speedway (DIS) road course point to a competitive and star-studded third edition of the Historic Sportscar Racing (HSR) Classic 24 Hour at Daytona presented by IMSA, November 8 - 12.

The official entry list for next month's Classic 24 Hour at Daytona presented by IMSA is scheduled to be unveiled early next week, but HSR can already confirm several notable racing machines and legendary drivers recently signed up for the day-long race for vintage and historic race cars from the last half century. Legendary BMW racing icon Dieter Quester has unveiled pictures of his race car of choice for his return to the Classic 24 Hour at Daytona. After running a BMW-based Alpina B6 GT3 in 2015's most recent running of the Classic 24 Hour, Quester's ride for next month's race is a BMW M1 "Procar" adorned in Red Bull colors in a livery similar to the one that the Alpina carried.

Quester raced M1 BMWs in the prime of his career in Group 4 and Group 5 competition, the 24 Hours of Le Mans and in the original BMW M1 Procar Championship from 1979 - 1982. He was also instrumental in the test program to develop the car, which gives the M1 a special place among the generations of high-performance BMW machines Quester has had the privilege to drive and race.

Luca Riccitelli co-drives the M1 with Quester at the Classic 24 Hour. They previously drove together in the 2000 Rolex 24 At Daytona where they joined three other drivers in giving Red Bull a second-place GTU-class finish. Riccitelli also co-drove to a GT class victory in the 1999 24 Hours of Le Mans.

In addition to Red Bull and Fritz Wagner, who is preparing and running the BMW through Wagner M1, Quester's Classic 24 Hour effort is being supported by Drexler Automotive, Goodyear Germany and TIBOR.

The HSR Classic 24 Hour at Daytona debuted in 2014 as a tribute race to the internationally famous Rolex 24 At Daytona, which has been run on the 3.56-mile road course at the World Center of Racing for more than half-a-century. 

The HSR Classic 24 Hour gives the magnificent racing machines that were driven to glory at Daytona in the last few decades another chance to shine on the high banks. At the same time, HSR's competition class structure also gives some race cars that never had a chance to race at Daytona in their prime a chance to make their own history in the Classic 24 Hour. 

A true endurance race in its own right, the Classic 24 Hour features six period-correct Run Groups racing in succession for a full day and night. Each Group takes to the track four times in total in a non-stop, 24-hour spectacle that is as close to the real thing as you can get.

The grand prizes at the end are custom-made and HSR Classic 24 Hour at Daytona-specific B.R.M. Chronographes watches that are presented to the overall winner of each Group.

Quelle: HSR Classic
2017 29 03Im ersten Rennen am Samstag hatte die Mannschaft von Teamchef Christoph Huber vier Autos unter die Top-10 gebracht. Das Abschlussrennen der Saison 2017 im Porsche Carrera Cup Deutschland verlief für das Team aus Neuburg am Inn allerdings nicht so erfolgreich wie erhofft. Zwar fuhren mit Michael Ammermüller und Henric Skoog zwei Piloten in die Punkte, doch drei ihrer Teamkollegen sahen in Hockenheim nicht die Zielflagge.
 
Toni Wolf rollte bereits nach dem Start mit einem technischen Defekt aus. Wolf Nathan verlor früh im Rennen bei der Anfahrt zur Spitzkehre die Kontrolle über seinen Porsche, als er zu weit aufs Gras neben der Strecke kam. Ein leichter Einschlag in die Streckenbegrenzung beendete sein Rennen vorzeitig. Ryan Cullen musste ebenfalls die Segel streichen, nachdem er sich bei einem Zweikampf Beschädigungen am Auto zugezogen hatte.
 
Champion Wolfgang Triller verpasste in seinem letzten Saisonrennen einen weiteren Sieg in der B-Wertung und kam als 15. ins Ziel. Henric Skoog fuhr als Zehnter ebenso in die Punkte wie Michael Ammermüller als Siebter.
 
Henric Skoog: "Ich habe aus Rennen 1 gelernt und war etwas aggressiver. Ich habe Lücken gesucht und das hat sich beim Start ausgezahlt. Ich habe Positionen gutgemacht. Dann ist mir aber ein kleiner Fehler unterlaufen und meine Konkurrenten konnten zurückschlagen."
 
Teamchef Christoph Huber: "Es war ein ernüchterndes letztes Rennen. Michael war heute auf gebrauchten Reifen unterwegs, nachdem er gestern auf neuen fuhr. Damit war klar, dass wir heute nicht viel ausrichten werden. Die drei Ausfälle sind natürlich bitter. Auf der anderen Seite wissen wir nun, an welchen Baustellen wir über den Winter arbeiten müssen."
  
Hockenheim II, 2. Lauf - die Zahlen:
Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
- P19 1:44.851
Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P15
P2 (B-Wertung)
P17 1:44.114
Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P10 P10 1:42.611
Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
- P12 1:44.258
Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
- P11 -
M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P7 P5 1:42.681

Quelle: Huber Racing
15Motegi17M3OETTL 7636Das erste von drei Überseerennen fand am Wochenende in Japan statt. Auf dem Twin Ring Motegi wird seit 2000 der Grand Prix von Japan ausgetragen. Die 4,8 km lange Strecke liegt zwei Autostunden von Tokio entfernt. An allen drei Veranstaltungstagen war das Wetter regnerisch.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing kam in den freien Trainings gut zurecht und belegte den zehnten Rang. Auch im wichtigen Zeittraining lag er bis zehn Minuten vor Schluss auf dem starken fünften Platz. Doch als in den letzten Minuten die Ideallinie leicht auftrocknete, konnte er sich nicht schnell genug umstellen und rutschte noch auf den 21.Startplatz zurück. Am Sonntag Morgen setzte der Regen wieder verstärkt ein. Das Warm Up musste nach einer Runde wegen einer Ölspur abgebrochen werden und konnte erst zwei Stunden später durchgeführt werden. Philipp belegte mit 0,1 Sekunden Rückstand Rang zwei.

Durch die Zeitverzögerung wurde das Moto3 Rennen auf 13 Runden verkürzt. Somit blieben dem Ainringer weniger Runden für eine Aufholjagd. Philipp startete zunächst gut ins Rennenm und schob sich auf Platz 19. Doch im Gedränge der ersten Runden fiel er aus den Top 20 und es dauerte bis er sich nach vorne arbeiten konnte. Zu Rennhalbzeit lag er erstmals in den Punkterängen und fuhr genauso schnell wie die Spitze. Drei Runden vor der Zielflagge holte er sich den neunten Rang. Drei weitere Fahrer waren im Finale noch in Reichweite.

Der KTM Fahrer trotzte den immer stärker werdenden Regen und fuhr schneller als seine Konkurrenten. Im letzten Umlauf sicherte er sich den starken sechsten Rang, den er bis zur Ziellinie verteidigte.

In der Gesamtwertung blieb er zwar auf den zehnten Platz, jedoch liegt er nur noch elf Punkte hinter dem Sechstplatzierten. Die letzten Zehn Rennen beendete er konstant in den Punkterängen.

Gleich nach dem Rennen wurde das Material in die Frachtkisten verpackt. Bereits kommendes Wochenende geht es in Phillip Island mit dem Grand Prix von Australien weiter.

Ergebnisse:
1. Romano Fenati / ITA / Honda / 29`22.27
2. Niccolo Antonelli / ITA / KTM / 4.16
3. Marco Bezzechi / ITA / Mahindra/ 5.01
6. Philipp Öttl / GER / KTM / 14.86

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 271
2. R. Fenati / ITA / 216
3. A.Canet / SPA /184
10. P. Öttl / GER / 101

Quelle: Öttl Motorsport
Start R1 Nbr 01Wie schon im letzten Jahr wird für DMV GTC und DUNLOP 60 frühzeitig der vorläufige Terminkalender veröffentlicht. Dabei greift man auf altbewährte Strukturen zurück.

Neu im Kalender ist der Grand Prix-Kurs von Monza. Hier ist man im Juni zu Gast in Italien. Traditionell beginnt man im April in Hockenheim und wird danach in Dijon an den Start gehen. Mit dem Red Bull Ring im Mai und Nürburgring im Juni hat man zwei weitere GP-Strecken im Programm.

“Wir denken, dass wir im Gegensatz zur Saison 2017 den Terminkalender noch einmal aufwerten konnten“, so Veranstalter Ralph Monschauer. „Wir haben mit Hockenheim, Red Bull Ring, Monza und Nürburgring gleich vier Formel 1-Strecken im Programm.“

Vorläufige Termine 2018 DMV GTC / DUNLOP 60
13.-14.04.18 Hockenheim
27.-28.04.18 Dijon (F)
18.-19.05.18 Red Bull Ring (A)
08.-09.06.18 Nürburgring
29.-30.06.18 Monza (I)
27.-28.07.18 Hockenheim
31.8.-01.9.18 Zolder (B)
05.-06.10.18 Hockenheim

Quelle: Motorsport XL
2017 28 03Im vorletzten Saisonrennen des Porsche Carrera Cup Deutschland fuhr raceunion Huber Racing-Pilot Michael Ammermüller auf Platz drei. Für den Bayer ist es der sechste Podestplatz in der Saison 2017. Seine Teamkollegen Henric Skoog, Toni Wolf und Ryan Cullen zeigten auf dem Hockenheimring starke Aufholjagden. Skoog verbesserte sich von Startplatz zehn auf Rang sechs. Wolf fuhr von Position 13 auf Platz neun nach vorne. Der als 14. gestartete Cullen kam als Zehnter ins Ziel.
 
Auch die beiden Fahrer in der B-Wertung, Wolfgang Triller und Wolf Nathan, machten Boden gut. Triller, der sich bereits am Sachsenring den Meistertitel sicherte, fuhr von Startplatz 17 auf Rang 16 und holte den Sieg in der B-Wertung. Nathan verbesserte sich ebenfalls um eine Position und beendete den vorletzten Saisonlauf auf Rang 19.
 
Am Sonntag startet um 09:55 Uhr der finale Lauf der Saison 2017.
 
Michael Ammermüller: "Ich hatte einen guten Start und habe in der ersten Runde versucht, Platz zwei zu erobern. Es war eng, aber leider hat es nicht gereicht. Das Auto war gut, aber nach vorne ging einfach nichts mehr. Im letzten Saisonrennen werde ich noch einmal voll angreifen."
 
Teamchef Christoph Huber: "Es war ein sehr positives erstes Rennen. Nach dem schwierigen Wochenende auf dem Sachsenring ist der Podestplatz von Michael Balsam für die Seele. Mit der Teamleistung insgesamt bin ich sehr zufrieden. Wir haben vier Autos unter den besten Zehn - das muss uns erstmal jemand nachmachen. Das finale Rennen am morgigen Sonntag wollen wir einfach nur genießen."
 
 
Hockenheim II, 1. Lauf - die Zahlen:
Fahrer Ergebnis Startposition Schn. Runde
Wolf Nathan #9 (NLD)
Huber Racing by TriSpa
P19
P4 (B-Wertung)
P20 1:44.456
Wolfgang Triller #13 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P16
P1 (B-Wertung)
P17 1:43.764
Henric Skoog #20 (SWE)
raceunion Huber Racing
P6 P10 1:42.825
Ryan Cullen #26 (GBR)
raceunion Huber Racing
P10 P14 1:43.264
Toni Wolf #83 (DEU)
Huber Racing by TriSpa
P9 P13 1:43.259
M. Ammermüller #87 (DEU)
raceunion Huber Racing
P3 P3 1:42.728 

Quelle: Huber Racing
Tulpe HH3 15Tommy Tulpe/Fabian Plentz verteidigen im DUNLOP 60 den Titel - Der krönende Abschluss des Rennwochenendes und der kompletten Saison DUNLOP 60 fand am 07. Oktober 2017 auf dem Hockenheimring statt. 24 Fahrzeuge standen auf der Starterliste.

Schon beim Qualifying am Freitagnachmittag sahen die Fans bei nasser Strecke spannende Kämpfe um die Führung. Nach 40 Minuten holte sich der amtierende Meister Fabian Plentz die Pole Position vor Markus Pommer. Marvin Dienst stellte den Porsche 991 GT3 R mit Platz drei in die zweite Startreihe. Neben ihm Kenneth Heyer. In der Porsche Cup-Klasse holte sich Manuel Lauck (er wechselte sich ab mit seinem Teamkollegen Karlheinz Blessing) mit dem Porsche 991 GT3 Cup (GetSpeed Performance) Platz 1.

Beim Start zum achten und letzten Saisonlauf am Samstagnachmittag konnte Fabian Plentz im Audi R8 LMS die Führung behaupten. Markus Pommer (Audi R8 LMS) und Marvin Dienst folgten. Auf Schlagdistanz lag Martin Konrad (Lamborghini Huracan GT3). In den ersten Runden lag das Quartett eng hintereinander und Konrad setzte Dienst unter Druck. Nach kurzer Zeit ging der Österreicher dann auch am FIA WEC-Piloten vorbei. Allerdings pilotierte Marvin Dienst sein Auto in der Klasse 8 (mit BoP) und Konrad fuhr in Klasse 10 ohne Restriktor mit voller Leistung. „Da ist der Lamborghini natürlich überlegen“, so Veranstalter Ralph Monschauer.

Dahinter gab es viele Duelle mit weiteren GT3-Autos und dem Praga R1 Turbo von Daniel Keilwitz. In der Porsche-Klasse kam Christoph Dupré immer näher ran und machte so auf sich aufmerksam.

Spannung dann beim Boxenstoppfenster. Im DUNLOP 60 müssen die Teams zwischen der 25. und 35. Rennminute Pflichtboxenstopp. Dabei ist es selbst überlassen, ob man den Fahrer wechselt oder neue Reifen aufzieht. Die Zeit zwischen Boxeneinfahrt und Boxenausfahrt darf jedoch 120 Sekunden nicht unterschreiten. Für jede Sekunde zu wenig erhält man fünf Strafsekunden.

Die meisten Teams spulten ohne größere Probleme ihren Halt ab und gingen wieder raus auf die Strecke. Und in der zweiten Rennhälfte sollte sich einiges verändern.

Tommy Tulpe übernahm das Cockpit von Fabian Plentz, der sich kurz ausruhte und dann den R8 von seinem zweiten Teamkollegen Allgäuer übernahm. Carrie Schreiner bekam den Audi R8 LMS von Markus Pommer. Und mit Marco Seefried sah man im Ferrari 488 GT3 (Rinaldi Racing) einen erfahrenen Piloten, der sich mit dem Russen Vadim Kogay abwechselte.

Die Positionen wechselten nun ständig und in allen Bereichen gab es Kämpfe um jeden Platz. Als dann in der 23. Runde das Safety Car rausmusste, da sich Benni Hey eine Beschädigung zugezogen hatten und unglücklich auf der Strecke stand, rückte das Feld wieder näher zusammen. Aber die Offiziellen der Strecke reagierten schnell und der Porsche wurde umgehend in die Box gezogen.

Der Führende, Tommy Tulpe, im Audi R8 LMS von Rutronik Racing hatte nun Carrie Schreiner von Aust Motorsport hinter sich. Auf Platz drei lag zu diesem Zeitpunkt Michael Joos im Porsche 996 GT3 RSR. Doch Fabian Plentz lauerte dahinter.

Beim Re-Start nutze Tommy Tulpe seine Position, doch Carrie Schreiner ließ sich nicht abschütteln und passte bravourös auf. Und ohne sich lange aufzuhalten, griff die 19-Jährige sofort an und meldete sich formatfüllend im Rückspiegel von Tulpe. Und kurz nach dem ersten Angriff, war es dann soweit. Die Saarländerin setzte sich neben Tommy Tulpe und ging vorbei. Doch der amtierende Meister wusste, dass Carrie ihm in der Meisterschaft nicht gefährlich werden konnte und wollte nichts riskieren. Schließlich ging es bei ihm um wichtige Punkte für das Championat.

Um den letzten Podestplatz wurde es dramatisch. Doch Marco Seefried kam mit 7-Meilen-Stiefeln angeschossen und ließ Fabian Plentz im Klasse 8-Audi keine Chance. Auch hier war der Ferrari dem Audi R8 LMS ultra überlegen, da das Rinaldi-Auto in der Klasse 10 startete. Wertvolle Sekunden verlor Kenneth Heyer, der von Sepp Klüber den Mercedes AMG GT3 (équipe vitesse) übernahm. Er lieferte sich einen schönen Zweikampf mit Suzanne Weidt im pinken Lamborghini Huracan GT3. Beim Anbremsen kam er vorbei, kam aber nicht mehr an Fabian Plentz ran.

Nach 33 Runden und 60 Minuten bestätigte Carrie Schreiner ihre perfekte Leistung bei ihrem ersten Einsatz mit einem GT3 und nach Platz drei im DMV GTC, konnte das junge Talent den Sieg für sich und ihren Teamkollegen Markus Pommer sichern. Stolz natürlich auch Teamchef Frank Aust, der in diesem Jahr schon den zweiten Gaststart in der Serie unternahm und mit Carrie Schreiner ein glückliches Händchen hatte.

Platz drei für Marco Seefried und Vadim Kogay (Ferrari 488 GT3) vor Fabian Plentz/Egon Allgäuer, die den Sieg der Klasse 8 holten. Kenneth Heyer/Sepp Klüber wurden Fünfte und Zweiter der Klasse 8. Rang sechs sicherte sich Suzanne Weidt/Martin Konrad. Siebter wurde Brice Bosi, der mit HTP-Chef Wim de Pundert im Mercedes AMG GT3 unterwegs war. De Pundert, auch ein Stammfahrer im DMV GTC und DUNLOP 60, der auch in der Saison 2018 wieder mit von der Partie sein möchte: „Mir gefällt es hier sehr gut und für mich ist das optimal.“

Die Klasse 7 holte sich schlussendlich doch noch Christoph Dupré, der Unterstützung von seinem Vater Klaus Dupré erhielt. Er gewann vor Moritz Weeber (Porsche 991 GT3 Cup) und dem Duo Klaus Horn/Pablo Briones (Porsche 997 GT3 Cup).

Und auch die Meisterschaft war entschieden. Tommy Tulpe reichte der zweite Platz und das Duo Tulpe/Plentz konnte den Titel verteidigen. Mit fünf Siegen und jeweils einem zweiten und dritten Platz war es verdient. Vizemeister wurden Manuel Lauck/Karlheinz Blessing, die stark unterwegs waren aber durch den Ausfall in Zolder am vorletzten Wochenende im Nachhinein entscheidende Punkte verloren. Platz drei sicherte sich noch Benni Hey vor Max Aschoff und Suzanne Weidt.

„Eine starke Leistung vom ganzen Team“, erklärte Tommy Tulpe auf der Meisterfeier. „Unser Auto hat super funktioniert und obwohl wir kurz vor Schluss noch den Sieg im DUNLOP 60 verloren haben, können wir unter dem Strich mit dem Wochenende und der ganzen Saison zufrieden sein. Es hätte für uns kaum besser laufen können.“

Und auch Veranstalter Ralph Monschauer war zufrieden mit der Saison: „Hockenheim war ein toller Abschluss. Es gab keine größeren Probleme und die Teams waren zufrieden. Jetzt gehen wir in die Winterpause und kehren im April 2018 in die Saison zurück. Die neue Saisonplanung ist so gut wie abgeschlossen und der Terminkalender wird in nächster Zeit veröffentlicht.“

Quelle: Motorsport XL
ct 650x433 815e kusiri finale Sowohl in der Team- als auch in der Fahrerwertung hat das Liqui Moly Team Engstler den Sieg einfahren können. Dieses Wochenende fanden die Finalläufe in China statt. Kantadhee Kusiri (TH) war mit zehn Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten zum Finale gereist. Mit einem Sieg und einem dritten Platz konnte er die Meisterschaft für sich entscheiden.

„Hier in China lag der Fokus von mir und der gesamten Mannschaft komplett auf der Meisterschaft. Der Sieg in Lauf 1 hat schon einiges an Druck genommen, so konnte ich das zweite Rennen auf Sicherheit fahren und war mit Platz drei Meister. Ich freue mich so sehr, dass ich mit dem Engstler Golf den Champion Titel holen konnte“, so Kantadhee Kusiri.

Kurt Treml, Sport Direktor Liqui Moly Team Engstler, sagte: „Wir sind als führendes Team und mit viel Druck im Gepäck zum Finale gereist. Sowohl in der Team- als auch in der Fahrerwertung war noch alles möglich. Wir sind wirklich stolz, dass wir beide Titel in der TCR Asien erneut nach Deutschland geholt haben. Die Fahrer sind tolle Rennen in ihren Engstler Volkswagen gefahren und die komplette Crew hat die ganze Saison über einen fantastischen Job gemacht.“

Dass das Team keinen einzigen technischen Defekt während der kompletten Saison hatte, zeigt am besten, wie gut die Mannschaft gearbeitet hat. Treml bedankte sich zudem bei den Partnern Liqui Moly, REMUS, Continental, Hella Pagid, Motec, Eibach , RECARO, Drexler Automotive und Galuppo Sportsware, die die weltweiten Projekte von Engstler Motorsport seit vielen Jahren begleiten und unterstützen und mit ihrem Support zum Erfolg maßgeblich beitragen.

„Wir wollten unbedingt wieder Meister der TCR Asien werden, denn ein Titel ist der schönste Lohn für die Fahrer und die Mannschaft und zudem ein Dankeschön an unsere Partner. Wirklich alle haben zu dem Erfolg beigetragen“, so Treml.

Diego Moran fuhr ebenfalls wichtige Punkte für die Teamwertung ein und ist zudem Dritter in der Fahrerwertung der TCR Asien. Beim Finale fuhr er voll auf Angriff. „Ich hatte sozusagen grünes Licht voll auf Angriff zu fahren und das hab ich dann auch gemacht. In Lauf 1 hatte ich einen Reifenschaden und musste an die Box. Zudem bekam ich von den Stewards eine 30 Sekunden Strafe für meine Aufholjagd, ich hätte angeblich einen Konkurrenten zu schroff attackiert. In Lauf 2 lief es dann besser für mich. Mein Teamkollege Kusiri fuhr auf Nummer sicher und ich konnte als Zweiter aufs Podest“, fasste Moran zusammen.

Ein schöner Abschluss für Moran und das gesamte Liqui Moly Team Engstler für eine spannende Saison in der TCR Asien. Mit dem Sieg sowohl in der Team- als auch in der Fahrerwertung konnte die Engstler Mannschaft einmal mehr ihre Qualität unter Beweis stellen.

Quelle: Motorsport XL &  Liqui Moly Team Engstler
14Aragon17M3 OETTL 0953
Am kommenden Wochenende findet in Motegi / Japan das erste von drei Überseerennen statt.

Der 1997 erbaute Twin Ring Motegi liegt zwei Autostunden von Tokio entfernt. Auf der 4,8 km langen Strecke wird seit 2000 der Grand Prix von Japan ausgetragen.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing liegt mit 91 Punkten auf dem 10. Gesamtrang. 15 Punkte trennen ihn vom Sechstplatzierten. Im Vorjahr belegte der 21 jährige den starken vierten Rang in Japan.

Nur eine Woche später geht es in Phillip Island / Australien weiter. Das vorletzte Rennen wird in Sepang / Malaysia ausgetragen. Am 12. November findet dann das Finale in Valencia statt.

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
http://www.eurosport.de/watch-eurosport.shtml

TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
http://www.servustv.com/at/TV-Programm/heute

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 271
2. R. Fenati / ITA / 191
3. A.Canet / SPA /173
10. P. Öttl / GER / 91

Quelle: Öttl Motorsport
vettelEin berühmter Name im Cockpit von raceunion Huber Racing: Fabian Vettel, der jüngere Bruder des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel, absolvierte am Donnerstag, 05. Oktober seine erste Testfahrt in einem Porsche 911 GT3 Cup.
 
Der 18-Jährige machte sich bei Tests auf dem Hockenheimring mit dem 485 PS starken Rennwagen vertraut. Vettel fuhr dabei das Auto von raceunion Huber Racing Stammpilot Michael Ammermüller. Der Bayer und Sebastian Vettel blicken auf eine gemeinsame Vergangenheit im Red Bull Junior Team zurück.
 
raceunion Huber Racing nutzte den Testtag, um sich auf das anstehende Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Deutschland vom 13. bis 15. Oktober in Hockenheim vorzubereiten. In diesem Rahmen sammelte Fabian Vettel seine ersten Erfahrungen mit einem heckangetriebenen Rennwagen. Er saß am Donnerstag bei vier Sessions à 45 Minuten im Porsche 911 GT3 Cup. Regnerische Bedingungen während des gesamten Tages sorgten für eine zusätzliche Herausforderung.
 
Nach dem Testdebüt im Porsche tauschte sich Fabian Vettel noch an der Rennstrecke mit Bruder Sebastian per Handy aus. Der Ferrari-Fahrer gastiert derzeit mit der Formel 1 beim Großen Preis von Japan in Suzuka, ließ sich eine telefonische Analyse des Tages mit seinem Bruder aber nicht nehmen.
 
Für Fabian Vettel war es der erste Test in einem Porsche 911 GT3 Cup. Das Motorsporttalent startet in dieser Saison mit dem Audi Sport TT Cup im Rahmen der DTM. raceunion Huber Racing fährt ebenfalls erfolgreich im Rahmenprogramm der populären Tourenwagenserie. Mit Wolfgang Triller gewann das Team aus Neuburg am Inn vorzeitig die Meisterschaft in der B-Wertung des Porsche Carrera Cup.
 
Teamchef Christoph Huber: "Wir haben schnell gesehen, dass in Fabian die Gene seines Bruders stecken. Er hat sich trotz teilweise schwieriger Bedingungen auf der Strecke ausgezeichnet geschlagen. Wir waren beeindruckt, wie schnell er sich an den Porsche 911 GT3 Cup gewöhnt hat und wie zügig er seine Bremspunkte auf der Strecke anpassen konnte. Immerhin war es seine erste Fahrt in einem Rennauto mit Heckantrieb. Es macht uns stolz, dass wir Fabian bei seinen ersten Schritten im Porsche Rennwagen begleiten durften. Es ist uns eine Ehre, die weiteren Schritte des jüngeren Bruders von Weltmeister Sebastian Vettel begleiten zu dürfen. Nach dem Saisonfinale in Hockenheim schauen wir, wohin die Reise führt." 

Quelle: Huber Racing
Quester M1Aller guten Dinge sind drei: Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 findet am zweiten November-Wochenende das „Classic 24h at Daytona“ an der Ostküste Floridas statt. Und zum dritten Mal nimmt auch Dieter Quester an diesem historischen Event auf einer seiner Lieblingsrennstrecken teil.

Quester startet am 11./12. November bereits zum 18. Mal in Daytona. „Das Einzigartige an diesem legendären Kurs ist die Verbindung aus Banking und Infield“, beschreibt Quester das spezielle Feeling dieser 5,7 km langen Rennstrecke mit den extrem überhöhten Steilkurven, die Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h ermöglichen. Hier geht alljährlich auch das berühmte 500-Meilen-Rennen, der Saisonhöhepunkt der amerikanischen NASCAR-Tourenwagen-Serie mit dem „Daytona 500“ über die Bühne.

Den BMW M1 Procar teilt sich Quester mit seinem langjährigen Kumpel Luca Riccitelli. Mit dem Italiener erzielte er 2006 bei seinem letzten Start im „modernen“ 24-Stunden-Rennen in Daytona in einem Porsche 996 den hervorragenden dritten Platz in der GT-Klasse unter 36 Konkurrenten. Ein Getriebeproblem verhinderte damals den bereits sicher geglaubten Sieg.

Vor zwei Jahren war es ebenfalls Rang drei, den sich Quester bei der zweiten Auflage des „Classic 24h at Daytona“ mit seinem deutschen Partner Andreas Bovensiepen in dessen BMW Alpina B6 Turbo sicherte. „Ein Stockerl-Platz ist auch heuer unser Ziel“, so Quester, für den der in diesem Jahr zum Einsatz kommende legendäre BMW M1 Procar kein Neuland ist. Als 1979 die „BMW M1 Procar-Serie“ ins Leben gerufen wurde, gehörte der viermalige Tourenwagen-Europameister zu den namhaften Fahrern, die die Zuschauer im Rahmenprogramm von europäischen Formel-1-Läufen mit spektakulären Rennen begeisterten.

Das war im vergangenen Jahr nicht anders, als sich ein Großteil der damaligen Protagonisten im Rahmenprogramm des Grand Prix von Österreich auf dem Red-Bull-Ring ein Stelldichein gaben. „Von Denkmalpflege konnte bei dem Show-Event aber keine Rede sein“, meinte Quester, der im hart umkämpften „Legenden-Rennen“ einen Vorgeschmack auf das bekam, was ihn nun in Daytona erwartet.

„Die Konkurrenz wird stark, vor allem von den zahlreichen Porsches droht Gefahr. Wichtig ist, hohe Topspeed, bissige Bremsen und im Infield gute Beschleunigung. Die Strecke sollte unserem BMW M1 liegen“ ist der mehrmalige 24 h Gewinner zuversichtlich. Der Optimismus ist durchaus berechtigt, denn Questers BMW wurde von Fritz Wagner vorbereitet. Der M1-Spezialist aus Kolbermoor, in dessen Betrieb schon die BMW M1 Procar der Formel-1-Stars Gerhard Berger, Niki Lauda und Nelson Piquet auf Vordermann gebracht wurden, wird den Red-Bull-BMW, einen von nur 456 gebauten M1-Exemplaren, persönlich in Daytona betreuen.

Für das ehrgeizige Projekt hat der Bayer großen Aufwand betrieben, um für sein Fahrerduo Riccitelli und Quester ein optimales Fahrzeug nach Daytona an den Start zu bringen. Quester fuhr schon einmal einen BMW M1 in Daytona, am 01.02.1981 kamen Quester und seine beiden Teamkollegen, die früheren Formel 1 Piloten David Hobbs und Mark Surer auf dem Werks BMW als 6. ins Ziel.

Der jetzige Wagner-BMW M1 im Red-Bull-Design, wird noch von Drexler Automotive und Karl-Heinz Tibor, dem Leiter Goodyear-Motorsport unterstützt. „Ich freue mich, nicht nur in einem technisch, sondern auch optisch perfekten Auto an den Start gehen zu können, sagt Quester: „Das bin ich meinem langjährigen Partner Red Bull schuldig.“

Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf www.classic24hour.com

Quelle: Astrid Kunz (Race-Angel)
Weidt HH207Das achte und letzte Rennwochenende DMV GTC und DUNLOP 60 (06./07. Oktober) verspricht Motorsport vom Feinsten. Beim DMV Int. Automobil-Preis von Hockenheim werden insgesamt fast 40 Autos erwartet.

„Beim DMV GTC alleine erwarten wir über 30 Autos zu den Rennen. Beim DUNLOP 60 dürfen es diesmal auch 20 bis 25 Autos werden“, so Veranstalter Ralph Monschauer. „Jetzt hoffen wir, dass es nicht noch kurzfristig Ausfälle im Vorfeld oder beim Test am Donnerstag gibt.“

Doch die Entwicklung der Serie ist eindeutig. In den letzten drei Jahren hat man das Konzept immer weiter verbessert und lockt nun auch größere Teams mit ihren Piloten an. „Bei uns geht es nicht um eine Weltmeisterschaft! In erster Linie sollen die Piloten hier ihrem Hobby nachgehen und Spaß haben. Hier sehen wir unsere Kundschaft und verstehen uns als Dienstleister, der die Wünsche der Teams erfüllen kann.“

Und das scheint aufzugehen. Insgesamt 23 GT3-Fahrzeuge werden zu den Rennen kommen. Neben den vielen Audi R8 LMS auch wieder einige Lamborghini Huracan, Mercedes SLS und AMG GT3, Porsche oder BMW Z4 GT3. Dazu diesmal auch zwei Ferrari 488 GT3 von Rinaldi Racing, die sich die Serie mal aus der Nähe anschauen wollen. Noch offen ist, welche Autos in der Klasse 8 (nach BoP) oder in Klasse 10 (offen) fahren werden. „Hier überlegen wir für die neue Saison aber Änderungen vorzunehmen. Das wollen wir mit den Teams besprechen“, so Monschauer.

Gleich neun Cup-Porsche werden erwartet. Das gibt auch in der Klasse 7 dann einen spannenden Kampf um jeden Zentimeter. „Wir wollen auch in Zukunft für die Cup-Porsche ein Zuhause anbieten. Wir denken weiterhin, dass sich die Cup-Porsche und die GT3 prima ergänzen können und wir eine schöne Plattform anbieten können.“

Dazu kommen noch aufregende Fahrzeuge wie der Pagani Zonda von Antonin Herbeck oder aber der Praga R1 Turbo von Max Aschoff, der sich erneut Daniel Keilwitz zu Hilfe geholt hat. Als alten Bekannten darf man Johannes Kreuer begrüßen, der mit seinem Donkervoort immer wieder gerne gesehen ist. Genauso wie Jean-Luc Weidt im Toyota TMG86, der in diesem Jahr seine erste Erfahrungen im Cup gemacht hat und von dem wir nächstes Jahr sicherlich noch mehr hören werden.

Was die Teams betrifft, so hat man hier auch einige dabei, die man schon von anderen Rennen kennt. Wie Land Motorsport, Aust Motorsport, Rinaldi Racing, Schütz Motorsport, http Motorsport, GetSpeed Performance oder auch Twin Busch Motorsport, die schon in VLN, ADAC GT Masters, Blancpain, etc im Einsatz waren. Aber auch HCB Rutronik Racing, die genauso wie Aust in Macau starten werden.

Der weibliche Bereich ist diesmal wieder hervorragend abgebildet. Gleich drei hübsche und sympathische Rennamazonen sind im Einsatz. Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS) und Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3) haben die Jungs schon öfters in diesem Jahr gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Dazu kommt jetzt aber noch die 19-Jährige Carrie Schreiner. Sie wird im Team von Aust Motorsport einen Audi R8 LMS pilotieren. Bisher war die Saarländerin zwei Jahre (2015/2016)  in der Formel 4 unterwegs und holte sich in dieser Saison viele Podestplätze und sogar Siege in der Lamborghini Super Trofeo Asia und Europe. Interessant ist hierbei die Tatsachen, dass schon Vater Frank Schreiner kein Unbekannter in der Serie ist. 2011 wurde der ehemalige Tischtennis-Profi und Inhaber von DONIC, Meister in der DMV TCC mit einem Porsche 996 GT3.

Carrie wird sich das Aust-Cockpit im DUNLOP 60 mit Markus Pommer teilen. Der erfahrene GT3-Pilot konnte in diesem Jahr im ADAC GT Masters ein Rennen gewinnen und dürfte der jungen Pilotin eine große Hilfe sein. Zusammen startet man im DUNLOP 60.

Neben Pommer gibt es noch mehr prominente Namen, die man am Wochenende dabei hat. So wird Uwe Alzen wieder im Team Spirit Racing Dietmar Haggenmüller (Mercedes AMG GT3) und Suzanne Weidt unterstützen. Seitdem der ehemalige DTM-Pilot und Sieger der 24h Nürburgring dabei ist, hat Teamchef Haggenmüller einen kongenialen Partner, die sich gegenseitig ergänzen. Dazu hat man mit Martin Konrad (Lamborghini Huracan GT3) ein weiteres heißen Eisen im Feuer.

Daniel Keilwitz kommt als Fahrer-Vizemeister und Teammeister des ADAC GT Masters zur Unterstützung des EDAKA Racing Teams Aschoff für den Praga R1T.

Kenneth Heyer ist ja schon ein Stammgast im DMV GTC und DUNLOP 60. Der Mercedes-Pilot ist für Sepp Klüber (equipe vitesse) dabei und durfte in diesem Jahr schon wiederum einige Erfolge im Langstreckensport feiern.

Dennis Busch (Audi R8 LMS) absolvierte in diesem Jahr die Saison im ADAC GT Masters und war davor schon in der VLN und bei den 24h Nürburgring schnell unterwegs.

In der Meisterschaft ist noch nicht alles entschieden. Doch das Team HCB Rutronik Racing mischt wieder ganz oben mit. So führen im DMV GTC momentan mit Fabian Plentz/Egon Allgäuer (Audi R8 LMS ultra) zwei Piloten des Teams vor ihrem Teamkollegen Tommy Tulpe (Audi R8 LMS). Platz drei für Benni Hey (Porsche 991 GT3R). In der Meisterschaft der 60 Minuten-Rennen, dem DUNLOP 60, ist es umgekehrt. Hier führt zur Zeit Tommy Tulpe vor Fabian Plentz. Dahinter kommen Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (Porsche 991 GT3 Cup). Entschieden werden am Wochenende aber noch weitere Klassen, wie z.B. der Deutschland Cup (alle Rennen in Deutschland), der Europa Cup (alle europäischen Rennen außerhalb Deutschlands), der Hockenheim-Cup oder die ProAM-Wertung der Klasse 8 und 10.

„Wir dürfen uns also über ein tolles Finale auf dem Hockenheimring freuen. Und am Samstagabend feiern wir dann noch schön die Meisterfeier im Hotel Motodrom Hockenheim“, so abschließend nochmals Ralph Monschauer.

Los geht es am Donnerstag mit den Testfahrten. Ab Freitagmittag wird es dann in den Qualifying-Sitzungen wichtig für die Startaufstellungen zu den jeweiligen Rennen. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Rennen. Und hier wird es in Zusammenarbeit mit dem DMV und „3DRACE log“ um Lars Zander auch eine Neuerung geben. Die drei Rennen werden live ins Internet übertragen.

Alle wichtigen Infos darüber im Internet unter: www.dmv-gtc.de oder auf Facebook: Int. DMV GTC

DMV GTC
Freitag 06.10.2017
09.25 – 09.45 Uhr   Test- und Einstellfahrten (20 Minuten)
10.50 – 11.20 Uhr   Freies Training (30 Minuten)
13.45 – 14.05 Uhr   Qualifying 1 (20 Minuten)
15.30 – 15.50 Uhr   Qualifying 2 (20 Minuten)

Samstag 07.10.2017
10.50 – 11.20 Uhr   Rennen 1 (30 Minuten)
13.05 – 13.35 Uhr   Rennen 2 (30 Minuten)

DUNLOP 60
Freitag 06.10.2017
16.45 – 17.25 Uhr   Qualifying 

Samstag 07.10.2017
15.50 – 16.50 Uhr   Rennen

Live-Streaming am Samstag mit Beginn kurz vor den Rennen!

Quelle: Motorsport XL
media 161023162158Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) sicherten sich mit ihrem Porsche 911 GT3 beim Saisonfinale der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) im bayrischen Bäderdreieck rund um Bad Griesbach den 3. Gesamtrang. Die ersten beiden Plätze gingen an die beiden Skoda Fabia R5 von Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) und Dominik Dinkel (Rossach).

Etwas verhalten gestaltete sich der Start für das Lichtensteiner Ehepaar, die nach den ersten 4 Wertungsprüfungen am Freitag lediglich auf Platz 6 zu finden waren. „Nachdem wir die Scheinwerfer zum ersten Mal angeschaltet hatten, begann die Batterielampe zu leuchten, was wohl auf ein Problem der Lichtmaschine hindeutete“, erklärte Zeltner im Service des ersten Abends. So musste sich das sächsische Rallye-Ehepaar teils mit flackernden Leuchten im Dunkeln den passenden Weg bahnen, um das Etappenziel zu sehen. „Mein Erzrivale im Porsche, Rainer Noller, liegt lediglich 15 Sekunden vor uns. Das gibt mir für den morgigen 2. Tag die passende Motivation“, so Zeltner weiter. Über Nacht wurde so aus dem sächsischem Lichtenstein eine neue Lichtmaschine importiert, die dann am Samstagmorgen im ersten Service eingebaut wurde.

Danach begann für beide Zeltners die Aufholjagd. Bereits beim ersten Durchgang der Königsprüfung „San Salvator“ gelang den beiden die drittschnellste Zeit. Damit nahmen sie ihrem Porsche-Gegner bereits 9 Sekunden ab und verbesserten sich auf den 5. Gesamtrang. Zwei weitere gute Zeiten auf den Wertungsprüfungen 8 und 9 ließen den Podestplatz erobern – und Rainer Noller auf Platz 4 verdrängen. „Der Kampf mit Rainer macht wirklich viel Spaß – und der Bursche ist verdammt hartnäckig“, resümierte Ruben im Nachmittagsservice. Auf den letzten beiden Prüfungen hielt Ruben seinen Porsche-Rivalen auf Schlagdistanz. „Unter normalen Bedingungen ist gegen die starken R5-Fahrer kein Land zu sehen. Viele feuchte Abzweige und natürlich auch einige Schotterpassagen spielen uns dabei nicht unbedingt in die Karten“, so Ruben Zeltner im Ziel. „Es war eine schöne Rallye und es hat uns viel Spaß gemacht, hier wieder mit dabei zu sein. Wir werden im kommenden Jahr mit unserem eigenen Porsche bei ausgesuchten DRM-Läufen an den Start gehen.
 
Danke an die Truppe von BORN2DRIVE sowie alle Sponsoren und Technikpartner, die uns auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt haben“, betont der Lichtensteiner.
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
DSC 3036Am vergangenen Wochenende ging es für das Königsbronner Glatzel Racing Team zum Saisonfinale nach SPA Francorchamps.

Am Freitagmittag ging es für die Fiesta Piloten zum freien Training. Hier konnte Ralf Glatzel die beste Zeit einfahren, Ronny Reinsberger die viertbeste und Steffen Schwan konnte das freie Training auf Dem fünften Platz abschließen.

Das erste Qualifying startete am Samstagmorgen bei leichtem Nieselregen. Somit war die Strecke nass und rutschig. In den letzten Sekunden kam Steffen Schwan in Turn 9 von der Fahrbahn ab und rutschte in die Reifenstapel. Dadurch wurde das Qualifying abgebrochen.

Ralf konnte als schnellster auf die Pole Position fahren und Ronny beendete das Quali auf Platz vier.

Am Mittag ging es dann zum ersten Rennen. Glatzel, der von der Pole aus startete, konnte das gesamte Rennen über den ersten Platz halten. Reinsberger und Schwan beendeten das Rennen auf den Plätzen drei und vier.

Das zweite Qualifying am Sonntagmorgen, sah ähnlich aus wie das erste. Ralf konnte wieder die schnellste Runde erzielen und wurde somit erster. Ronny beendete das Qualifying auf dem dritten Platz und Steffen Schwan auf dem vierten.

Das sollte auch im zweiten Rennen so bleiben. Ralf Glatzel, der nur noch einen Punkt zum Vizemeister entfernt war, konnte einen super Start hinlegen. Er hielt das ganze Rennen über die erste Position und gewann somit auch Rennen 2.

Auch Ronny konnte seinen dritten Platz verteidigen und Steffen beendete das Rennen wieder auf Platz 4.

Mit 2x Pole, 2 überragende Siege und 2x schnellste Rennrunde verabschiedet sich das Glatzel Racing Team in die Winterpause.

Ralf Glatzel bedankt sich bei allen Sponsoren, Mechaniker, dem Catering und allen anderen Helfern, ohne die, dies alles nicht möglich wäre.
Start DMV GTC Nurburgring 01
Schon frühzeitig wurden die Weichen für die Saison 2017 des DMV GTC gestellt. Erneut konnte man einen attraktiven Kalender auf die Beine stellen. Erstmalig wird man auch als eigener Veranstalter auf dem Nürburgring auftreten.

„Sieben von acht Rennwochenenden stehen schon fest. Bei der achten Veranstaltung sind wir in guten Verhandlungen“, so Organisator Ralph Monschauer unmittelbar nach Ende der Saison.

Beginnen wird man im April 2017 wieder in Hockenheim, bevor es im Mai zum Red Bull Ring geht. Auf dem Nürburgring ist man Anfang Juni zu Gast. „Hier sind wir eigener Veranstalter und suchen noch Rahmenserien, die mit uns dort an den Start gehen“, so nochmals Monschauer. Zusätzlich zu den Renntagen hat man auch den Donnerstag als Testtag auf dem GP-Kurs im Angebot.

Im Juli reist man auf den Hockenheimring und erneut nach Most, wo man in diesem Jahr positiv überrascht wurde, was Umfeld und Rennstrecke betraf.

Nach der Sommerpause im August geht es dann am 08./09. September ins belgische Zolder, wo man erneut ebenfalls eigener Veranstalter ist. Das Finale wird im Oktober 2017 auf dem Hockenheimring ausgetragen. Hier ist man auch noch auf der Suche nach weiteren Serien im Rahmenprogramm als DMV-Veranstalter.

“Wir gehen unseren Weg konsequent weiter und haben schon eine sehr gute Resonanz für die neue Saison. Es kommt gut an, wenn man seine eigene Box hat, viel Fahrtzeit mit DMV GTC und DUNLOP 60 hat und ein straffes Programm geboten wird, wo man sich wohlfühlt“, so abschließend Ralph Monschauer.

Termine DMV GTC 2017
07./08. April 2017 Hockenheim
19./20. Mai 2017 Red Bull Ring
09./10. Juni 2017 Nürburgring
07./08. Juli oder 14./15. Juli 2017 Hockenheim
28./29. Juli 2017 Most (CZ)
08./09. September 2017 Zolder
06./07. Oktober 2017 Hockenheim
+ zusätzlich achtes Rennwochenende
Plentz Oschersleben 151016Am 14. und 15. Oktober 2016 gab es das Finale des DMV GTC in der Magdeburger Börde. In der Motorsportarena Oschersleben fielen die letzten Entscheidungen der Saison 2016. Mit Daniel Keilwitz und Fabian Plentz gab es auch die letzten beiden Sieger des Jahres.
 
Einladend und mit einer großartigen Stimmung begann das Finale am Freitag, wobei sich diese geniale Stimmung bis zum Samstagabend wie ein roter Faden durchzog. Jedes Team hatte eine Box, der Zeitplan war perfekt abgestimmt und insgesamt gab es über vier Stunden Fahrtzeit. Dazu noch einen Testtag am Donnerstag und die Möglichkeit für Test- und Einstellfahrten und auch Taxifahrten.
 
Prominentester Starter an diesem Wochenende war der ADAC GT Masters-Champion des Jahres 2013, der Villinger Daniel Keilwitz, dem dieser Ausflug sichtlich Spaß gemacht hat. „Die Leute sind cool, das ganze Umfeld passt perfekt und das Auto macht auch einen wahnsinnigen Spaß. Es ist fast wie ein Formel Auto und damit auch für mich absolutes Neuland.“
 
Von Beginn an zeichnete sich ein Duell an der Spitze ab, bei dem Fabian Pletz (HCB Rutronik Racing) im Audi R8 LMS als der bereits feststehende Champion des Jahres und der Praga R1 Turbo von Max Aschoff und Daniel Keilwitz (Edeka Aschoff) die Rolle der Fighter um den Sieg der Tageswertung spielen sollten.
 
Zunächst legte Plentz im Freien Training die Bestzeit vor und hielt damit Aschoff und Keilwitz auf Distanz. Im ersten Qualifying drehte Keilwitz mit dem Praga allerdings den Spieß zu seinen Gunsten um und holte sich die Pole Position vor dem Porsche 991 GT3 R von Benni Hey (BH Events) sowie Antonin Herbeck (Rock Robots) im Pagani Zonda sowie Henk Thuis (Intrax Racing) auf seinem Pumaxs.
 
Beim rollenden Start zu Rennen 1 war Keilwitz extrem gut weggekommen, jedoch nur bis zur ersten Kurve. Trotz des Blicks in den Rückspiegel mit viel Platz auf den ebenfalls stark gestarteten Pagani Zonda von Herbeck, musste Keilwitz die Spitze in der ersten Kurve abgeben. Herbeck übernahm die Rolle des Führenden und konnte sich über gute zwei Runden den Angriffsversuchen von Keilwitz erwehren.
 
Weitsichtig machte Herbeck dann allerdings Keilwitz Platz und überließ ihm die Führung: „Ich musste feststellen, dass er einfach schneller ist“, so der am Ende Zweitplatzierte Antonin Herbeck nach dem Rennen. Daniel Keilwitz spulte die restlichen Runden souverän ab und sicherte sich auf dem Praga R1 Turbo den Laufsieg im ersten Rennen.
 
Hinter Keilwitz und Herbeck wurde Josef Klüber (Car Collection) im Mercedes Benz SLS AMG GT3 Dritter in der Klasse 10. Die Klasse 8 wurde zur Angelegenheit für Benni Hey, der mit dem dritten Gesamtrang seine Klasse gewinnen konnte, gefolgt von Egon Allgäuer (EXIDE) im Ferrari 458 GT3 und Sven Maik Krüger (KK Automobile) im BMW Z4 GT3.
 
Bei den Cup Porsche-Piloten der Klasse 7 setzte sich im ersten Rennen Alexander Markin (Dupré Motorsport) gegen Thomas Langer (Highspeed Racing) durch. Niklas Frers (Artega Rennsport) konnte sich am Ende trotz eines Zwischenfalls, bei dem er sich einem Teil seiner Heckschürze entledigte, über Platz drei seiner Klasse freuen.
 
Nico Otto (Captain Racing) sicherte sich den Sieg in Lauf eins in der Klasse 4 der BMW M235i Cup Fahrzeuge vor Noah Nagelsdiek (GeNag Motorsport).
 
Zum zweiten Rennen des Wochenendes stand das Qualifying unter dem Stern des direkten Schlagabtausches zwischen Fabian Plentz, der lange Zeit die Pole Position für sich verbuchen konnte und Max Aschoff im Praga R1 Turbo, der mit dem überqueren des Zielstriches am Ende des Trainings dann die Doppelpole für den Praga sicherstellen konnte. Plentz hatte zu diesem Zeitpunkt das Training für sich bereits beendet, stand aber mit dem Audi R8 LMS zumindest in der ersten Startreihe.
 
Beim Start des Finalrennens im DMV GTC war jedoch spätestens allen klar, wie der Champion des Jahres 2016 seine Saison beenden will. Sofort übernahm Plentz die Spitze des Feldes, baute sie in den ersten Runden immer weiter aus, um für die restliche Renndauer dann einen komfortablen Vorsprung zu verwalten. Ein sicherer Sieg zum Abschluss vor Max Aschoff und Josef Klüber im Mercedes Benz SLS AMG GT3.
 
In der Klasse 8 durfte sich Benni Hey über einen Doppelsieg an diesem Wochenende freuen. Zweiter dieser Klasse wurde Klaus Dieter Frers (Artega Rennsport) im Ferrari 488 GT3, der trotz eines Drehers beim Start in Kurve eins, für seine tolle Aufholjagd belohnt wurde. Hinter Frers landete der BMW Z4 GT3 von Sven Maik Krüger auf Platz 3.
 
Thomas Langer durfte sich im Saisonfinalrennen über den Sieg in der Klasse 7 freuen. Er gewann die Klasse in seinem Porsche 991 GT3 Cup vor Niklas Frers und Alexander Markin. Rundenlang gab es in dieser Klasse spannende Kämpfe um die einzelnen Positionen.
 
Luca Wollgarten (Captain Racing) konnte sich mit dem BMW M235i Cup in der Klasse 4 gegen Gerd Nagelsdiek (GeNag Motorsport) durchsetzen.
 
Fabian Plentz (Audi R8 LMS ultra) konnte sich am Ende als neuer Meister des DMV GTC feiern lassen. Platz zwei holte das Duo Christopher Friedrich/André Krumbach (Porsche 997 GT3 Cup) vor dem Drittplatzierten Tommy Tulpe (Audi R8 LMS). Klassensieger wurden Nico Otto/Luca Wollgarten in der Klasse 4. Christopher Friedrich/André Krumbach wurden Sieger der Klasse 7b. Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup) Sieger der Klasse 7a. Fabian Plentz (Audi R8 LMS ultra) dominierte die Klasse 8 und Tommy Tulpe holte sich Platz 1 in der Klasse 10.
 
Ein würdiges Finale mit anschließender Jahressiegerehrung in der Schnitzelalm rundeten das Paket des Saisonfinales und der Saison 2016 am Samstagabend in geselliger Runde ab. Voller Vorfreude schaut man nun bereits auf das anstehende neue Sportjahr.
 
Endstand Top 10 Meisterschaft:
1. Fabian Plentz (Audi R8 LMS ultra)
2. Christopher Friedrich/André Krumbach (Porsche 997 GT3 Cup)
3. Tommy Tulpe (Audi R8 LMS)
4. Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup)
5. Benni Hey (Porsche 991 GT3 R)
6. Egon Allgäuer/Patrik Kaiser (Ferrari 458 GT3)
7. Nico Otto/Luca Wollgarten (BMW M235i Racing)
8. Alois Rieder (Porsche 997 GT3 R)
9. Pertti Kuismanen (Chrysler Viper GTS-R)
10. Stefan Eilentropp/Ronny C'Rock (Audi R8 LMS)
media 161018141659Der Sachse würdigt die Arbeit des ADAC in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM)

Ruben und Petra Zeltner starten mit ihrem BORN2DRIVE Porsche am 21./22. Oktober bei der ADAC 3-Städte-Rallye, dem Saisonfinale der DRM 2016. Beide freuen sich auf die Veranstaltung im Bäderdreieck rund um Bad Griesbach. In folgendem Interview geht Ruben Zeltner auf seine Mitbewerber, Chancen und die Entwicklung der Deutschen Meisterschaft ein.

Mit deinem Sieg bei der AvD Rallye Niederbayern hast du dich beeindruckend im Deutschen Rallyesport zurück gemeldet. Wie siehst du deine Chancen beim Saisonfinale im Bäderdreieck?
Das hängt sehr stark vom Wetter ab. Wenn es trocken ist, hoffen wir auf eine Top 5 Platzierung. Bei Regen werden wir es mit unserem Heckantrieb im Porsche im Vergleich zur Allradkonkurrenz eher schwer haben.

Die R5-Fahrzeuge haben sicherlich bei schmierigen Bedingungen einen Traktionsvorteil. Wen siehst du als härteste Konkurrenten?
Egal ob es trocken oder nass wird, ich gehe davon aus, dass der Gesamtsieg an die schnellen R5 Fahrzeuge gehen wird. Da ist Fabian Kreim für mich einer der Top-Favoriten.

Sicherlich wird es wieder ein Porsche-Duell mit Rainer Noller geben. Das war in Niederbayern schon denkbar knapp. Wie schätzt du seine Stärke bei der 3-Städte Rallye ein?
Rainer ist mittlerweile mein schärfster Porsche Konkurrent, den ich je hatte. Zwischen uns wird es wahrscheinlich wieder sehr knapp hergehen.

Wie gefallen dir die Wertungsprüfungen und vor allem wie liegen sie dem BORN2DRIVE Porsche?
Es sind auch in diesem Jahr wieder sehr schnelle Prüfungen, die uns eigentlich liegen sollten. Das Highlight ist natürlich der lange Rundkurs St. Salvator. Dort geht es am Samstag gleich ans Eingemachte.

Das Starterfeld ist stark wie nie. Siehst du die Deutsche Rallye Meisterschaft im Aufwind?
Die DRM entwickelt sich wirklich prächtig. Trotz aller Kritik hat sich die konsequente Arbeit des ADAC ausgezahlt.

Wie sieht es mit deinen Planungen fürs kommende Jahr aus – ist mit einem Comeback von dir in der DRM zu rechnen?
Wir werden wieder einige Läufe der DRM bestreiten. Gesetzt sind bei uns die schnellen Asphalt-Läufe, bei denen wir aber nicht um Punkte sondern nur zum Spaß fahren werden.

Auf was freust du dich beim letzten Lauf im Jahr 2016 am Meisten?
Ich freue mich einfach mal wieder ohne großen Druck Rallye fahren zu können. Nachdem wir dieses Jahr so wenig zum fahren gekommen sind, habe ich schon fast Entzugserscheinungen.
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
f8dc8e892cc oen6bx2Am Samstag und Sonntag werden die Wertungsläufe 15 und 16 des Deutschen Tourenwagen Cups der Saison 2016 ausgetragen. Der Fokus liegt dabei ganz deutlich, auf dem Duell Hammel vs. Vukovic, das schon in Zolder die Zuschauer begeisterte. Mit nur zwei Punkten Differenz reisen die beiden Führenden nach Belgien, sodass es wahrscheinlich ist, dass die Titel-Entscheidung erst im allerletzten Rennen der Saison fällt.

Es war der Zweikampf schlechthin im zweiten Rennen in Zolder und alles deutet darauf hin, dass es in Spa eine Wiederholung geben wird: Mit zwei Siegen am vorletzten Rennwochenende hat sich der Schweizer Milenko Vukovic mit seinem Audi A3 bis auf zwei Punkte an den Meister des Jahres 2014, Heiko Hammel, heran gekämpft. Während Hammel mit seinem Ford Fiesta die zwei Punkte Vorsprung auf seiner Seite hat, hat Vukovic derzeit einen Sieg mehr auf seiner Seite. Das bedeutet: Bei Punktegleichheit wäre derzeit Vukovic Meister der Superproduction 2016, der 1. Liga im Deutschen Tourenwagen Cup.



Noch sind allerdings zwei Rennen und damit rund eine Stunde Zweikampf für die beiden Kontrahenten zu absolvieren und spätestens seit den Rennen in Zolder ist klar: Sie schenken sich keinen Millimeter. Auf der knapp über sieben Kilometer langen Strecke haben beide Piloten ausreichend Platz für Manöver, von denen die Zuschauer schon im letzten Rennen einige sahen. „Ein bisschen Lackaustausch, kein Außenspiegel mehr und ein genialer Fight - das war meine Ausbeute in Zolder. Wir hatten ein geniales Rennen und ich freue mich sehr auf das Saisonfinale“, so Heiko Hammel. Sein Kontrahent ist diesbezüglich der gleichen Meinung: „So einen Kampf wie zwischen uns beiden gibt es im Motorsport nur noch selten. Meine Seitenscheibe hatte es wohl mit Heikos Außenspiegel zu tun, aber das gehört eben dazu und ist alles zu ersetzen. Mit neuer Scheibe und voller Tatendrang gehen wir morgen in das letzte Rennwochenende der Saison.“



Die beiden 25 minütigen Rennen (plus eine Runde) finden am Samstag und am Sonntag am frühen Nachmittag statt.
PM 07 02Mit dem größten Starterfeld der diesjährigen Saison fand das Finalwochenende der ADAC TCR Germany am Hockenheimring statt.

Der an der Tabellenspitze liegende Brite Josh Files reiste mit einem komfortablen Vorsprung von 41,5 Punkten auf den HP Racing-Piloten Hari Proczyk an. Dieser wiederum musste 30 kg Erfolgsballast vom letzten Rennwochenende in Zandvoort in seinen SEAT Leon Cup Racer packen.

In einem verkürzten Qualifying holte sich Files die Pole Position. Hinter zwei weiteren Honda Civic-Piloten sicherte sich Proczyk die vierte Startposition, der mit einem neuen Seat Leon mit sequentiellem Getriebe die Finalläufe in Hockenheim in Angriff nahm.

Alle theoretischen Chancen auf den Gesamtsieg des HP Racing-Piloten wurden aber schon in Runde eins im ersten Rennen begraben. Nach einem schlechten Start verbremste sich Proczyk Richtung Spitzkehre auf nasser Spur und rutschte von der Strecke, verlor viel Zeit und stellte seinen Seat Leon wegen starken Vibrationen zehn Minuten vor Rennende in der Box ab. Josh Files holte sich nicht nur den Sieg, sondern krönte sich damit zum ersten Meister der ADAC TCR Germany.

Das zweite Rennen stand im Zeichen des Kampfes um die Vizemeisterschaft zwischen Hari Proczyk und dem Honda-Piloten Steve Kirsch. Nach einer ereignisreichen Startrunde und einer anschließenden Safety-Car-Phase lag Kirsch bereits auf Rang 2 und Proczyk auf Rang 7. Diese Positionen hätten zu diesem Zeitpunkt für den HP Racing-Piloten nicht gereicht. Obwohl Kirsch am Ende das Rennen sogar gewinnen konnte machte auch Proczyk Plätze gut und fuhr schließlich auf Rang 4 über die Ziellinie. „Natürlich wäre ich gerne Dritter geworden aber ich wusste, dass der 4.Platz zum Gewinn der Vizemeisterschaft reicht“, so ein zufriedener Teamchef bzw. Vizemeister.

Ein absoluter Erfolg ist auch Rang 3 für HP Racing in der Teamwertung. Gesamt über die Saison gesehen war dieses Lernjahr durch eine hervorragende Teamleistung geprägt und die Mannschaft rund um die Teamchefs Denise und Hari Proczyk freuen sich bereits jetzt auf das Motorsportjahr 2017.
GerspacherLange Zeit sah es für Sven Markert im ersten Rennen richtig gut aus. Der Youngster bewies auch im strömenden Regen eine glänzende Form und hielt den stark fahrenden Jürgen Gerspacher (Seat Leon Mk2) auf Distanz. Doch wenige Runde vor Schluss feuerte Markert den M3 ins Kiesbett.

Jürgen Gerspacher zeigte sich als Profiteur und fuhr zum Sieg vor Lars Harbeck (BMW M3 E46 GTR) und Sascha Faath (BMW M3 E46 WTCC), der bei seinem ersten STT Einsatz zu überzeugen wusste.
„Sven hatte schon vor der Mercedes Tribüne einen Dreher, wodurch ich vorbeikam. In der Sachskurve muss wohl Öl gewesen sein, denn da hatte ich auch Probleme. Es war richtig rutschig und bei mir hat es gerade so gereicht“, erklärte Gerspacher.

Im zweiten Heat hatten wieder die BMW-Piloten die Nase vorne. Diesmal ließ Sven Markert nichts anbrennen und siegte mit fast 16 Sekunden Vorsprung souverän. „Nach der zweiten Runde konnte ich mich schon auf die Führung konzentrieren. Ich habe probiert den Vorsprung auszubauen. Ich war froh, dass kein Safety Car kam und meine Führung zunichtemachte. Es war ein super Rennen und es hat alles gut gepasst“, fand der Leader der Division 2. 
Klassenzweiter wurde erneut Lars Harbeck, der diesmal Jürgen Gerspacher und Daniel Haager (Audi A3 Turbo) hinter sich ließ.

Schon in zwei Wochen geht es ins Finale der diesjährigen STT Saison.
AMG Team HTPDas AMG-Team HTP Motorsport hat sich in einem atemberaubenden Saisonfinale die Teammeisterschaft der Blancpain GT Series gesichert. In einem packenden letzten Renntag der Saison 2016 holten die drei Mercedes-AMG GT3 genug Punkte, um den Titel in der Gesamtmeisterschaft nach Deutschland zu holen. Die Fahrer Maximilian Buhk (D) und Dominik Baumann (A) komplettierten mit dem Sieg des Fahrertitels die herausragende Teamleistung in diesem Jahr.

Das AMG-Team HTP Motorsport ging als Tabellenerster in das letzte Rennwochenende der Blancpain GT Series im spanischen Barcelona. Das Team aus Altendiez hatte Chancen, sich sowohl die Gesamt- als auch die Sprintmeisterschaft zu sichern.

Sowohl das Qualifikationsrennen als auch das Hauptrennen waren nervenaufreibende Achterbahnfahrten. Nach tollen Zweikämpften bis zur letzten Kurve, überquerten die AMG-Team HTP-Rennautos als Teamchampion die Ziellinie. Zur Krönung der tollen Gesamtleistung, holten sich Buhk und Baumann die Gesamtmeisterschaft in der Fahrerwertung.
 
„Wir sind mit einem guten Gefühl in dieses Wochenende gestartet und wussten, dass es ein enger Wettlauf um den Titel wird.“, sagt Norbert Brückner, Teamchef AMG-Team HTP Motorsport. „Alle Fahrer haben wie schon das ganze Jahr über ihr Bestes gegeben und wir haben uns als Team verdient den Titel geholt. Wir freuen uns auch ganz besonders für Maxi und Dominik für deren Fahrertitel. Mein Dank geht an alle in unserem Team und unseren Fahrern wir die tolle Zusammenarbeit.

„Wir bedanken uns auch herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren, die uns in dieser schönen und spannenden Saison unterstützt haben. Wir freuen uns jetzt schon, 2017 wieder am Start zu sein.“

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3 Staedte Rallye 2015 4Nach insgesamt 12 Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft 2015 konnten Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) am Samstagabend gebührend ihren zweiten Meistertitel in Folge feiern.

Seinen zweiten Titel in Folge feierte Zeltner mit dem ganzen Team und den Teilnehmern aus DRM und ADAC Rallye Masters bei der traditionellen Siegerehrung im Haslinger Hof bei Kirchham am Samstagabend.

Und Grund zu feiern hat Zeltner: Der Meistertitel dieses Jahr war viel emotionaler als im vergangenen Jahr, weil wir viel härter kämpfen mussten. Den Titel auch noch gemeinsam mit meiner Ehefrau zu holen, war natürlich das i-Tüpfelchen.

Herbert Drexler gratulierte Petra und Ruben Zeltner zur Deutschen Rallye Meisterschaft 2015 und übereichte ein kleines Geschenk.

Sieger der ADAC 3-Städte Rallye wurden Fabian Kreim / Frank Christian vor Hermann Gassner / Karin Thannhäuser. Der dritte Platz ging an einen Südbayern: Niki Schelle aus Böbing. Der Moderator der RTL2-Sendung ‚Grip‘ war bei seinem Gaststart im Porsche 911 GT3 extrem schnell.

Der Ex-Rallye-WM-Pilot zeigte, dass er nichts verlernt hat. „Der Spaßfaktor war enorm, das Auto hat riesige Laune gemacht –ich habe mich sehr gefreut, hier in meiner bayerischen Heimat dabei zu sein.“ Auch sein Urteil über die Entwicklung der Meisterschaft fiel positiv aus: „Im Vergleich zu meinen aktiven Zeiten in der DRM ist die Markenvielfalt deutlich gewachsen. Auch das ganze Umfeld hier bei der ADAC 3-Städte-Rallye, etwa der tolle Servicepark und die Begeisterung der Zuschauer, hat mir sehr gefallen.“

Niki Schelle holte 1999 und 2000 den Sieg in der DRM-2WD-Wertung und stieg bis in die WM auf. Nun steuerte er erstmals einen Porsche 911 GT3 und trat im direkten Vergleich mit Zeltner an, zu dem er ein besonderes Verhältnis hat: „Ich war in meinen DRM-Jahren mit dem Opel Astra Kit-Car recht flott unterwegs. Da hat Ruben mir viel zugehört und nach Tipps gefragt. Jetzt ist er der Champion, und ich frage ihn nach Tipps.“

Auch zu erwähnen ist, dass der Opel Adam von Drexler Motorsport erfolgreich war. Die Fahrer Fürst / Medinger wurden in der Klasse „D8“ dritter und insgesamt dreiundzwanzigster von insgesamt 74 Starter.

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12 Kuismanen Nbr 12Der RECARO Cup wurde in der Saison 2015 erstmals im DMV GT und Touring Car Cup (DMV GTC) ausgeschrieben. Nach 16 Rennen gewann Pertti Kuismanen mit seiner Chrysler Viper GTS-R die Sonderwertung.

(20.10.15) Im RECARO Cup wurden 2015 alle eingeschriebenen Teilnehmer der Saison gewertet, die mit einem eingebauten RECARO-Sitz an den Start gehen. Die Wertung war lange Zeit heiك umkنmpft und erst am Ende konnte sich Kuismanen gegenüber dem Duo André Krumbach/Marcel Hartmann (Porsche 997 GT3 Cup) durchsetzen.

Der Finne lag zur Saisonhalbzeit sogar nur auf Platz vier und konnte sich in den folgenden Rennen durch seine vielen Punkte immer weiter nach vorne kنmpfen. Mit dem allerletzten Rennen überhaupt zog er dann am KRS-Porsche vorbei und sicherte sich den Warengutschein von RECARO über 1.750,- Euro.

Insgesamt waren es über 5.000,- Euro, die von RECARO an die Sieger verteilt wurden.

“Es war ein harter Kampf mit Pertti um den Gesamtsieg. Wir gratulieren ihm zum Sieg und freuen uns, das wir nach einer tollen Saison noch auf Platz zwei gekommen sind“, zeigte sich André Krumbach als Teamchef von KRS Motorsport als fairer Sportsmann.

Um Platz drei und vier gab es ein Bruderduell, das Christof Langer (Porsche 991 GT3 Cup) für sich entscheiden konnte. Thomas Langer kam mit seinem 991-Porsche auf Platz vier. Fünfter wurde Markus Alber im Porsche 997 GT3 vor Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) und Bernd Haid (Porsche 997 GT3 R). Die Top 10 komplettierten  Christopher Friedrich (Porsche 997 GT3 Cup), Alexander Markin (Porsche 991 GT3 Cup) und Jürgen Schlager (Porsche 997 GT2).

Die Preise wurden bei der offiziellen Siegerehrung auf dem Nürburgring von Frank Link (Manager Motorsport RECARO) an die Teilnehmer übergeben: „Es war eine erfolgreiche Saison für den DMV GTC. Wir haben tolle Rennen gesehen. Die Teilnehmer waren bei der offiziellen Siegerehrung sehr positiv überrascht. Sie haben sich für den Gutschein bedankt und meinten, dass dies eine tolle Aktion von RECARO ist. Dies hat uns natürlich auch erfreut, wenn es so gut ankommt.“


Drexler Opel VLN 171015 01Ausfall nach Poleposition für Stryeck/Oestreich

Der Drexler-Opel von Robin Strycek und Moritz Oestreich kam beim 9. Lauf VLN (17.10.15) nicht ins Ziel.

Nach einem Unfall musste Strycek den Wagen am Rand der Nordschleife stehen lassen. Ärgerlich, denn das Rennwochenende in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hatte gut für das schnelle Duo begonnen.

Bei extrem schwierigen Bedingungen mit sehr kalten Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und einer leicht feuchten Piste, galt es den Drexler-Opel erst einmal unbeschadet durch das Qualifying zu bringen. Schon im Zeittraining gelang das nicht jedem, was die zahlreichen Gelbphasen rund um die Strecke belegten.

Strycek und Oestreich hielten sich aber aus allem raus und brachten den Opel Astra OPC Cup, der vom Team Schirmer vorbereitet wurde, erneut auf die erste Startposition. „Moritz ist dann auch den Start gefahren und er hat sich da vorne halten können“, erinnerte sich Strycek später. In einem engen Kampf um die Spitzenposition konnte Oestreich sich behaupten und kam in Führung liegend an die Box.

Nach dem Fahrerwechsel musste Robin Strycek in der Folge an die Box, wo man einen Kühlerschaden feststellte. Durch den Kühlerwechsel verlor man zusätzliche 30 Minuten.

Mit zwei Runden Rückstand auf Platz 7, in der Klasse Cup 1 liegend, nahm der Youngster das Rennen wieder auf. Leider kam es in der 12. Runde im Bereich Klostertal zu einem Unfall und damit zum Aus.

Die Meisterschaft wird am 31. Oktober 2015 mit dem Finale auf der Nordschleife beendet.


media 150804073253Die Zeltners starten zum Saisonabschluss in Bayern

Das Finale der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) findet traditionell bei der ADAC 3-Städte-Rallye (23./24. Oktober) in Bayern statt. Ruben und Petra Zeltner starten zum letzten Mal in diesem Jahr mit ihrem Porsche 911 GT3.

Nach dem vorzeitigen Titelgewinn bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg kann das Team den letzten Meisterschaftslauf genießen. Über Ziele, Motivation und einen Ausblick auf das kommende Jahr spricht Ruben Zeltner in folgendem Interview:

Zunächst einmal Glückwunsch zum vorzeitigen Gewinn der Deutschen Rallye Meisterschaft 2015 am vorletzten Wochenende. Aus diesem Grund kannst du ja jetzt vollkommen befreit fahren?
Vielen Dank! Uns ist in Baden-Württemberg natürlich ein großer Stein vom Herzen gefallen. Deswegen wollen wir den Finallauf einfach genießen. Egal wie die Rallye ausgeht, wir haben bei der Siegerehrung im Haslinger Hof genug Grund zu feiern!
 
Das Ziel kann abschließend ja nur ein schöner Fight mit Fabian Kreim um den Gesamtsieg sein?
Das Ziel ist so nahe wie möglich an Fabian ran zu kommen. In der Form, in der er sich befindet, wird das recht anspruchsvoll.
 
Wie beurteilst du die Streckencharakteristik der ADAC 3-Städte-Rallye in diesem Jahr?
Die ADAC 3 Städte Rallye ist sehr schnell, was uns entgegen kommt. Aber dieses Jahr ist wieder mehr Schotter dabei. Das wird uns ein bisschen zu schaffen machen. Aber zu einer richtigen Rallye gehört auch Schotter dazu. Daher sehen wir das sportlich.
 
Wie schätzt du die potentiellen Siegchancen ein, gerade wenn es etwas rutschig und schmierig wird?
Wie schon gesagt ist gegen die Kombination Kreim/Fabia R5 derzeit kein Kraut gewachsen. Wir haben aber diesmal aus dem Porsche Lager ordentlich Konkurrenz. Rainer Noller wird mit seinem Gruppe H Porsche sehr schnell sein. Bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg bereitete er uns mit seinen schnellen Zeiten doch ein bisschen Stirnrunzeln. Auch Niki Schelle wird mit dem Born2Drive Porsche sicherlich eine gute Figur machen. Ich persönlich bin von ihm fahrerisch mehr als überzeugt. Unser eigentliches Ziel ist, schnellster Porsche zu sein.
 
Im kommenden Jahr scheint ja das RGT-Reglement zu kommen. Ist das für dich eine Option?
Eigentlich nicht, da wir für viel Geld das Auto langsamer machen müssten. Wo liegt da der Sinn?
 
Welche Alternativen hätten denn die Verantwortlichen gehabt?
Den Verantwortlichen darf man da keinen Vorwurf machen, da sie die Meisterschaft in der Zukunft ausschließlich mit FIA Autos bestreiten wollen. Das ist nun mal die Zukunft des Rallyesports. Nur schade, dass dann die Porsches an der Spitze keine Rolle mehr spielen. Ich bin schon gespannt, ob sich jemand trotzdem die Mühe macht und diesen Aufwand betreibt, obwohl er trotzdem keine Chance auf einen Gesamtsieg bei einem Deutschen Meisterschaftslauf hat.
 
Wie schätzt du die Saison 2016 ein?
Das ist zur jetzigen Zeit Kaffeesatz lesen. Die Meisterschaft lebt in erster Linie von den Protagonisten. Wer die in 2016 sind, kann derzeit noch keiner sagen.
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer

BMW ALPINA B6 GT3 RedBull 02Vom 11. - 15. November 2015 findet zum zweiten Mal das Classic 24 Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway in Florida statt. Dieses Jahr ist auch ein BMW ALPINA im Teilnehmerfeld vertreten. Das Langstreckenrennen für historische Rennwagen ab Baujahr 1962 wird dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen und es werden etwa 300 Teilnehmer erwartet.

Dieter Quester, u. a. Tourenwagen-Europameister 1977 auf dem Gösser BMW ALPINA CSL, greift bei dieser Gelegenheit nach vielen Jahren wieder ins Lenkrad eines BMW ALPINA. Dieses Mal ist es der BMW ALPINA B6 GT3, Siegerauto des ADAC GT Masters 2011, den er zusammen mit Andy Bovensiepen pilotieren wird.

Der Daytona Debütant Bovensiepen sieht sich mit einem 24-Stunden Nürburgring-Gesamtsieg 1998 und zwei Siegen im B6 GT3 (Dijon 2014) im Rücken gut für das Langstreckenrennen vorbereitet.

Als Sponsor für den Einsatz konnte Red Bull gewonnen werden. Sowohl für ALPINA als auch für Red Bull sind die USA ein wichtiger Markt.

Duller Motorsport wird den Einsatz des BMW ALPINA B6 GT3 in Kooperation mit ALPINA durchführen. Für Quester ein gutes Omen, konnte er doch für Duller zahlreiche Langstreckenrennen rund um den Globus siegreich beenden.

Diesmal werden namhafte Piloten wie Jochen Mass, Andy Wallace, Hurley Haywood, Brian Redman, Bobby Rahal, Arturo Merzario, Derek Bell und Danny Sullivan unter den Konkurrenten sein.

„Es wird ein spannendes Rennen, müssen wir doch mit unserem GT3 gegen LMP1- und LMP2-Fahrzeuge als auch Daytona-Prototypen antreten. Ich freue mich riesig auf das Rennen, vor allem während der Nachtturns ist die Atmosphäre im Highspeedoval großartig“, meint Quester.

„Mit dem BMW ALPINA B6 GT3 bringen wir ein schnelles Fahrzeug an den Start“, ist Andreas Bovensiepen überzeugt. Immerhin weist die Erfolgsbilanz des Rennboliden aus dem Allgäu, der sich seit 2009 im Einsatz auf internationalen Rennstrecken befindet, inzwischen 26 Siege aus. In Daytona gibt der B6 GT3 sein Debüt bei einem historischen Rennen. Der B6 GT3 geht in der GT-Klasse ab Baujahr 2003 an den Start.

Weiterführende Informationen unter www.classic24hour.com
Technische Daten BMW ALPINA B6 GT3
Rennwagen nach FIA GT3-Reglement
Motor: 90° V8 Saugmotor
Hubraum: 4941 cm³
Leistung: 570 PS
Drehmoment: 530 Nm
Fahrleistungen: 0-100 km/h 3,9 s, Vmax 285 km/h
Getriebe: Sequenzielles Xtrac-6-Ganggetriebe
Hinterachsgetriebe mit Drexler Sperre
Gewicht: 1.230 kg
Bereifung: Michelin, vorn 30/68-18, hinten 31/71-18
Fahrwerk: KW
Bremsen: Performance Friction
Tankinhalt: 120 Liter
Kaufpreis: EUR 300.000,- (+ MwSt.)

ÜBER ALPINA

Seit 50 Jahren entwickelt und produziert das Familienunternehmen ALPINA Burkard Bovensiepen GmbH + Co. KG exklusive Automobile auf Basis von BMW Modellen und pflegt eine vertrauensvolle Partnerschaft mit der BMW AG.
1983 wurde ALPINA beim Kraftfahrtbundesamt als Automobilhersteller akkreditiert. Die Kombination aus souveräner Leistungsentfaltung, sportlichen Fahrwerken mit Langstreckenkomfort und „Best in Class“-Verbrauchs- und CO2-Werten zeichnet Automobile aus dem Hause ALPINA aus.

BMW ALPINA Automobile entstehen in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen BMW Werken mit von ALPINA zugelieferten Komponenten und erfüllen die hohen Qualitätsstandards der Großserie. In der Manufaktur im Allgäu finden Endmontage sowie Endabnahme jedes Automobils statt. In vielen Fällen erhält es ein individuelles, handgearbeitetes Interieur nach Kundenwunsch aus der hauseigenen Sattlerei. Von den heute 230 Mitarbeitern sind rund 30 Prozent in der Entwicklung tätig.

Den ALPINA Ingenieuren steht ein Entwicklungszentrum mit „State of the Art“-Prüfständen zur Verfügung. Die Nachfrage nach individuell gefertigten Automobilen wächst weltweit, dies hat ALPINA mit über 1.700 ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2014 einen Absatzrekord beschert.

Der Handel mit erlesenen Weinen bildet seit 1979 den zweiten Geschäftsbereich des Unternehmens. Zu den Kunden zählen mehr als 1.000 Top-Restaurants und -Hotels sowie private Weinliebhaber aus aller Welt.


IMG 5217Utl.: Nach sechs Siegen in Folge ist die Serie von Daniela Schmid beim vorletzten Lauf der Saison gerissen. Nach einem technischen Defekt musste das Team den Audi TT RS in Führung liegend abstellen.

Bei frostigen Temperaturen fand der vorletzte Lauf der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring statt. Im Zeittraining herrschten schwierige Bedingungen mit Nebel und feuchter Strecke, die erst zum Ende hin abtrocknete.

Daniela Schmid konnte zum Ende des Zeittrainings ihrem Team die Pole-Position sichern und durfte als Belohnung auch den Start zum 4h Rennen übernehmen. Von Anfang an konnte sich Daniela Schmid von der Konkurrenz absetzen und übergab nach gut eineinhalb Stunden das Steuer des Audi TT RS in Führung liegend an ihren Teamkollegen. Leider wurde die Erfolgsfahrt durch einen technischen Defekt beendet.

„Im Zeittraining und bei meinem Stint lief alles nach Plan und wir waren unterwegs zu unserem siebten Sieg in Folge.

Leider meldete meine Teamkollege in seiner dritten Runde technische Probleme am Fahrzeug und er musste den Audi TT RS noch an der Strecke abstellen. Das ist natürlich sehr schade, vor allem in der Meisterschaftsgesamtwertung tut uns das schon weh, aber ein Rennen gibt es noch und ich hoffe wir können dann einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.“, berichtet Daniela Schmid vom Nürburgring.

Der nächste Lauf der Saison 2015 findet am 31. Oktober am Nürburgring statt.


meister klStarke Corvette-Vorstellung in der Eifel – Bender Meister

30 Fahrzeuge – allesamt PS-starke Tourenwagen – standen beim Finalwochenende des DMV GTC auf dem Nürburgring am Start und zeigten im Rahmen des RGB-Saisonfinals packenden Motorsport. Ein besonders gutes Wochenende erwischte Callaway/RWT mit den beiden Corvette GT3.

Im ersten Rennen, das wie immer über 30 Minuten ging, machte zunächst Polesitter Kim Giersiepen die Pace. Bei sehr schwierigen Streckenverhältnissen mit abtrocknender Piste konnte er sich zunächst von seinem Teamkollegen Patrick Assenheimer absetzen.

Doch kaum hatte der seine Reifen auf Temperatur, setzte er sich in Front und gab die Führung nicht mehr ab. Dahinter war es Giersiepen, der sich Rang zwei sicherte. Dritter wurde letztlich Christoph Dupré im Audi R8 LMS ultra, wobei der Kampf um den letzten Podiumsplatz bis zum Ende sehr spannend blieb.

Zunächst war es Oliver Morley im Mercedes SLS AMG GT3 von Black Falcon, der sich dort festsetzen wollte. Doch Konkurrent Pertti Kuismanen verbremste sich in der Einfahrt zur Mercedes-Arena und zwang den SLS in einen Dreher.

So konnte Dupré den dritten Rang übernehmen und gegen einem fulminant fahrenden Jack Crow (Ford GT GT3) verteidigen. Eine Runde vor Ende war Crow zwar plötzlich auf Platz 3, doch Dupré konterte. Meine Reifen waren einfach am Ende, so Crow. Oliver Morley blies nach seinem Dreher zu einer starken Aufholjagd, doch mehr als Platz 7 war für den Briten nicht mehr drin.

Beim zweiten Rennen am Mittag ließ sich in der Eifel sogar mal kurzzeitig die Sonne blicken. Hier gewann ebenfalls Patrick Assenheimer, was die Callaway/RWT-Teamleitung um Ernst Wöhr, Giovanni Ciccone und Gerd Beisel freute: „Ein sehr erfolgreiches Wochenende im DMV GTC. Es macht Spaß hier zu sein.“ Nachdem Assenheimer das Startduell gegen Adam Christodoulou im Black-Falcon SLS gewinnen konnte, gab er die Spitzenposition nicht mehr ab. Christodoulou setzte sich auf Position zwei fest, während Kim Giersiepen und Christoph Dupré um Platz drei stritten. Doch Giersiepen rutschte auf einer feuchten Stelle aus und drehte sich von der Piste. Glücklicherweise schlug seine Corvette nicht ein und er konnte von Rang 13 zur Attacke blasen.

In den verbleibenden 28 Minuten preschte der Youngster ungebremst nach vorne und flog kurz vor Schluss regelrecht an dem zu diesem Zeitpunkt drittplatziertem Pertti Kuismanen und seiner Viper vorbei. Doch in der vorletzten Runde war das Rennen dann plötzlich für Giersiepen beendet, nachdem er sich bei einem harten Bremsmanöver die Reifen derart ramponiert hatte, dass einer komplett kaputt ging. So erntete Kuismanen den letzten Podestplatz des Tages.

In der Meisterschaft stand Jürgen Bender schon vor dem Wochenende als neuer Meister fest. Lediglich ein Wertungsausschluss hätte ihm noch gefährlich werden können. Auf Rang zwei lief Pertti Kuismanen ins Ziel, der sich damit noch an dem starken Duo Marcel Hartmann/André Krumbach vorbeischieben konnte.

Für Bender war es nach zwei Vize-Meisterschaft 2013 und 2014 der verdiente Lohn. Bei jedem Rennen kam er ins Ziel und konnte punkten. Daneben gewann er noch die Sonderwertungen Hockenheim Cup, Deutschland Cup und Europa-Cup. Ein voller Erfolg auch für das Team um Sandra und Marco Bayer. Vizemeister Kuismanen gewann Recaro-Cup, die Gentleman-Wertung und die Kasiglas-Sonderwertung für den Piloten mit den meisten Klassensiegen. Bester Rookie wurde Marcel Hartmann.

Im anschließenden 60-Minuten-Rennen stellte der DMV GTC ebenfalls ein großes Starterfeld, wenngleich nicht alle Teilnehmer des Cups auch beim Abschlussrennen teilnahmen. Ein wenig ungewöhnlich gestaltete sich die Startaufstellung. Das Qualifying zum Rennen war nach wenigen Minuten wegen Nebels abgebrochen worden.

Folglich wurden alle Autos mit einer gezeiteten Runde entsprechend aufgestellt. Dahinter kamen dann die anderen Fahrzeuge in der Reihenfolge der Meisterschaft. Ganz am Ende des Feldes folgte schließlich Pertti Kuismanen mit seiner Chrysler Viper GTS-R, der in diesem Jahr noch kein 60-Minuten-Rennen bestritten hatte.

Dass dies aber kein Grund war, den Kopf in den Sand zu stecken, zeigte der Finne sehr eindrucksvoll. Von der ersten Minute an, pflügte er durchs Feld. Nur kurzzeitig vom Pflichtboxenstopp eingebremst, schaffte er am Ende mit Rang zwei den Sprung aufs Siegerpodest. Schneller waren nur Oliver Morley und Adam Christodoulou, die sich das Rennen im SLS von Black Falcon teilten. Auf Rang drei wurde Jack Crow gewertet. Die Meisterschaft konnte aber ein Ferrari gewinnen. Mit 55 Punkten gewann Klaus Dieter Frers den Titel und wird damit als erster Sieger in die Geschichte eingehen. Dahinter gleich drei Audi R8 LMS ultra. Zweiter wurde Dietmar Haggenmüller (52 Punkte) vor dem Duo Tommy Tulpe/Fabian Plentz (50 Punkte). Platz vier schließlich für Suzanne Weidt mit 46 Punkten!

„Alles in allem war es ein sehr schönes und würdiges Finale beim DMV GTC und den 60 Minuten“, resümierte Serien-Organisator Ralph Monschauer, „ich denke, wir haben ein sehr gutes Jahr hinter uns. Die Siegerparty ging bis in den frühen Sonntagmorgen. Als wir fertig waren, kamen schon wieder langsam die ersten Offiziellen des Veranstalters vom Rennwochenende, um den Sonntag zu beginnen...

Aktuell plant Monschauer auch die Saison 2016. Es wird wieder acht Rennwochenende mit jeweils zwei Rennen geben, die sich immer über Freitag und Samstag erstrecken. Dazu kommt immer ein 60 Minuten-Rennen als Abschluss am Samstagnachmittag. Als Strecken werden derzeit Gespräche mit Hockenheim, Nürburgring, Red Bull Ring, Spa, Brünn, Zolder aber auch Mugello oder Monza geführt. „Mehr dazu können wir sicherlich auf der Essen Motorshow verraten, so abschließend Ralph Monschauer.


media 151011164004Zeltner sichert sich vorzeitig den Titel der Deutschen Rallye Meisterschaft

Ein dritter Gesamtrang genügen Ruben und Peter Zeltner bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg (9. - 10. Oktober 2015), um sich bereits beim vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) den Titel zu sichern.

Im Ziel in Heidenheim an der Brenz mussten sie sich nach 13 Wertungsprüfungen (WP) über 139 km hinter den beiden Skoda Fabia R5 von Fabian Kreim / Frank Christian (Fränkisch-Crumbach / Oberhausen) und Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Stuttgart / Lautrach) einsortieren. 
 
Das ist ein hart erkämpfter Meistertitel, so der frisch gebackene DRM-Champion im Ziel der ADAC Rallye Baden-Württemberg. Die Konkurrenz war noch stärker als bei unserem Gesamtsieg 2014, und der Empfang durch unser Team hier im Ziel war entsprechend emotional.

Die spürbare Erleichterung war nicht nur der hohen sportlich Herausforderung in dieser Saison geschuldet. Bereits am Freitagabend auf der 1. Wertungsprüfung drehte sich Zeltner ein und verlor beim Zurücksetzen etwa 20 Sekunden. Ein weiterer „Verbremser“ auf WP2 demonstrierte die Nervosität des Titelverteidigers. „So viele kleine Fehler am Stück sind mir im Laufe der kompletten Saison noch nicht passiert“, kommentierte Ruben Zeltner seine eigene Fahrt.

Das Ergebnis am Freitagabend war daher lediglich ein 4. Gesamtrang, der allerdings zum vorzeitigen Titelgewinn genügen würde. Mit konstant guten Zeiten starteten die Zeltners wieder konzentriert in die Prüfungen des Samstagvormittags und eroberten sich schrittweise den 3. Gesamtrang. Jedoch verschlechterte sich die Stimmung bei dem sächsischen Team am Nachmittag, als sich Geräusche im Getriebe bemerkbar machten. „Das Getriebe wurde immer lauter und die Schläge beim Schalten immer heftiger.

Wir hatten schon gefürchtet, nicht ins Ziel zu kommen. Auf der einen Seite waren wir ohnehin kalkuliert langsam unterwegs, haben dann aber noch zusätzlich darauf geachtet, das Getriebe nicht zu sehr zu belasten. Der schonende Umgang mit dem Getriebe sowie das taktisch klug gewählte Tempo verhalfen dem Team, das Zebra (Name für den Porsche 911 GT3) auf dem 3. Gesamtrang zu halten.

Damit sicherte sich Ruben Zeltner seinen 2. DRM-Titel in Folge. „Ich war noch nie bei einer Rallye so angespannt wie bei dieser. Als wir die Ziellinie der letzten WP überquerten, sind mir die Tränen die Backen heruntergelaufen. Alle Anspannung fiel an uns ab. Ich habe mich einfach riesig über diesen Erfolg unseres Teams gefreut. Bedanken möchte ich mich bei allen Sponsoren, meiner Servicemannschaft, unseren Technikpartnern und meiner Ehefrau Petra.

Ohne deren Unterstützung wäre dieser Titel nicht möglich gewesen“, betont Ruben sichtlich berührt. „Es war eine tolle Saison, nur so viel Nervenkitzel auf einmal hätten wir bei dieser Rallye nicht gebraucht. Ich bin absolut happy und freue mich jetzt auf einen schönen Saisonabschluss ab der ADAC 3-Städte Rallye“, ergänzt Petra Zeltner mit Tränen in den Augen im Ziel.

Und da war noch....
....der frische Hufen für das Zebra
Beim schnellen Galopp des Zebras über die WP5 zerstörte es sich eine Hufe an einem unsachgemäß platzierten Kanaldeckel. Beim folgenden Reifen-, bzw. Hufenwechsel war der Reiter Ruben wohl ein wenig übermotiviert: Nach Aussagen seiner Frau und bestätigten Angaben des Teams Gassner ließ er das aufgebockte Zebra einen Tick zu schnell herab – mit dem Erfolg, dass er einen Reifen, bzw. die neue Hufe perfekt auf dem Fuß seiner Ehefrau platzierte. Deren lautstarkes Fluchen ließ ihn pfeilschnell reagieren, um den jetzigen Platten-Fuß seiner Frau schnellstmöglich wieder zu befreien. Schließlich war der Galoppmeister doch clever genug zu wissen, dass er von ihren Ansagen in den folgenden 8 Wertungsprüfungen abhängig ist. Der Co-Pilotin zu glauben halfen Tabletten, die Schmerzen des Platten-Fußes in den Griff zu bekommen. Ein Satz frische Hufen für sich selbst lehnte sie jedoch dankend ab.
 
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer

hp racing 12h brno 2015 02Eine gute Leistung lieferte das österreichische HP Racing Team beim 12h Epilog von Brno (CZE) ab und erreichte mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 im tschechischen Mähren Platz 5.

Noch kurz vor dem Wochenende musste Teamchef Hari Proczyk den erkrankten Reinhold Renger ersetzen und das Team umorganisieren. Der Flügeltürer wurde in Brno von Nico Bastian (DEU), Hubert Haupt (DEU), Carsten Tilke (DEU) und Markus Weege (AUT) um den 5,403km langen Kurs gefahren.

Gemischte Bedingungen mit Nieselregen, feuchter, aber auch teilweise wieder abtrocknende Strecke und einige Code-60-Phasen, in denen keine guten Zeiten gefahren werden konnten, prägten das freie Training und das Qualifying. Dennoch konnte sich das Team im freien Training am frühen Freitagnachmittag schon gut aufstellen und platzierte den Mercedes-Benz auf P3.

Auch im direkt anschießenden Qualifying war das Team wieder schnell unterwegs und holte mit P7 bei 50 teilnehmenden Fahrzeugen eine gute Ausgangsposition für das 12-Stunden-Rennen am Samstag. Kontinuität zeigte HP Racing dann auch im Nachttraining auf trockener Strecke – mit P5 war Teamchef Hari Proczyk hier sehr zufrieden.

Kühle sieben Grad und eine trockene Strecke erwarteten die Teilnehmer am Samstag zum Rennbeginn Punkt 12 Uhr mittags. Startfahrer Hubert Haupt ging von P7 ins Rennen, kam sehr gut weg und konnte sich gleich um zwei Positionen verbessern.

Im weiteren Verlauf holte er sich P4 und konnte so den Mercedes zum ersten Fahrerwechsel an Carsten Tilke übergeben.

Im weiteren Verlauf wechselten sich Carsten Tilke, Nico Bastian, Markus Weege und Hubert Haupt ab. Die Rennfahrer fuhren in ihren unterschiedlich langen Stints fehlerfrei und waren immer unter den Top 7. Den letzten Stint übernahm Nico Bastian, der den Mercedes-Benz nach 318 Runden auf einen tollen Platz 5 ins Ziel fuhr.

Nico Bastian: „Die Entscheidung, dass ich hier am Wochenende bei Hari (Proczyk) im Team fahre, kam sehr kurzfristig, da ich für den erkrankten Reinhold Renger als Ersatzfahrer einsprang. Ich habe mich auch auf den Einsatz sehr gefreut, im Auto zu sitzen und ohne Mega-Druck Spaß beim Rennen zu haben. Das A und O um bei solchen Rennen vorne zu sein, sind die Fahrer, die im Auto sitzen. Wir hatten zwei Jungs, die die Strecke nicht kannten und wenig Erfahrung auf dem Auto hatten. Die Trainingseinheiten konnten wegen des Wetters auch nicht richtig genutzt werden. Das war nicht die optimale Voraussetzung, um die Profis vorne richtig unter Druck setzen zu können. Deswegen ist P5 das Maximale, das wir herausholen konnten und sind damit sehr zufrieden.“

Hubert Haupt: „Im freien Training war die Strecke teilweise nass und im Qualifying waren die Bedingungen auch nicht so gut. Im Rennen lief es dann ganz gut, wir hatten keine Ausfälle und keine Probleme, aber über die Distanz waren wir etwas zu langsam. Die vorderen Autos waren mit starken Fahrern besetzt und auch die hatten keine Fehler gemacht. Dennoch haben wir im Rennen unser gesetztes Ziel P5 erreicht und freuen uns darüber.“

Carsten Tilke: „Ich war noch nie auf dieser Strecke im Einsatz und leider konnten wir das private Training wegen Nebels nicht wirklich nutzen. Auch das freie Training und das Qualifying waren vom Wetter beeinflusst, so dass ich im Nachttraining das erste Mal im Trockenen einige Runden fahren konnte. Deswegen war es für mich eher ein schwieriges Rennwochenende und es war nicht einfach, mich auf die Strecke einzustimmen. Ich habe mir etwas mehr erhofft. Alle Teams, die vor uns lagen haben einen guten Job gemacht, sind mit Profis besetzt und sind fehlerfrei durchgefahren. Das macht es natürlich schwierig, weiter nach vorne zu kommen. Das Team von Hari (Proczyk) hat super gearbeitet und es hat mir großen Spaß gemacht, hier wieder zu fahren. Wir konnten in diesem Jahr bei anderen Langstreckenrennen miteinander schon gute Ergebnisse einfahren.“

Markus Weege: „Für mich war der Einsatz etwas schwierig, da ich den SLS GT3 noch nicht gefahren bin und in diesem Jahr wenige GT3-Einsätze hatte. In den Trainings bin ich wetterbedingt nicht oft zum Fahren gekommen, erst am Freitag im Nachttraining. So bin ich dann auch mit meinem Stint, den ich im Rennen gefahren bin, nicht wirklich zufrieden. Aber dennoch hat mir das Wochenende Spaß gemacht und ich habe mich im Team sehr wohl gefühlt. Die haben einen tollen Job gemacht und es hat alles einwandfrei funktioniert.“

Hari Proczyk (Teamchef): „Unsere beiden Profis Nico (Bastian) und Hubert (Haupt) haben eine richtig gute Performance abgeliefert. Nico ist in der Nacht sensationelle Zeiten gefahren. Markus (Weege) und Carsten (Tilke) kannten die Strecke noch nicht und sind in den Trainings wegen des Wetters nicht viel zum Fahren gekommen, aber dennoch sind auch die Beiden sehr gute Stints gefahren. Aber alle vor uns Platzierten haben einen enormen Speed gehabt, da konnten wir nicht heranreichen, deshalb sind wir mit P5 sehr zufrieden. Überhaupt sind wir mit der gesamten Saison in diese Langstreckenserie sehr zufrieden. Wir waren 2x auf P3, in Barcelona haben wir gewonnen und hier P5. Das ist doch eine großartige Leistung. Für unseren Reinhold (Renger) wünschen wir gute und schnelle Besserung!“


lucaLuca Engstler zieht Bilanz

Top Qualifying, Rennabbruch und ein großer Fanclub- so lässt sich für Luca Engstler (15) vom LIQUI MOLY Junior Team Engstler das vergangene Rennwochenende mit wenigen Worten beschreiben.

Beim Qualifying zeigte der Schüler eine hervorragende Leistung und landete auf Platz 9 im Gesamtstarterfeld.

„Trotz meiner guten Startposition war das Rennen nicht so toll. Ich wurde touchiert, drehte mich mit meiner Lucy und landete letztendlich auf Platz 23“, so Luca nach dem ersten Lauf.

Auch beim zweiten Lauf lief es nicht nach Plan: bereits in den ersten 9 Rennrunden kam das Safety Car 3 mal zum Einsatz, auch Luca wurde in einen Unfall verwickelt und musst das Rennen vorab beenden.

„Unsere Mechaniker hatten echt einiges zu tun, um Lucy wieder fit zu bekommen“, erzählt Luca.

Das letzte Rennen der Saison sollte es dann nochmal in sich haben. Bereits in der ersten Runde kam es zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Nach dem das Rennen wieder aufgenommen worden war, dauerte es nicht lange bis erneut das Safety Car zum Einsatz kam.

Letztendlich wurde das Rennen unter Safety Car beendet und Luca Engstler wurde 16., ein zufriedenstellendes Ergebnis.

„Trotzdem ist es schade, dass das letzte Rennen so beendet wurde. Aber das zeigt, wie turbulent die Rennserie ist“, so das Lucas Resümee.

jtth


media 151006111801Zukunft des Porsche 911 GT3 in der DRM ist abhängig vom Reglement

Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein) möchten sich beim vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) auf den vorzeitigen Gewinn des Titels konzentrieren.

Dazu genügt dem Team aus Sachsen bereits ein 4. Gesamtrang bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg (9./10. Oktober). Über Ziele, Entwicklungen der DRM sowie Perspektiven für 2016 äußert sich Ruben in folgendem Interview:


Nach der ADAC Litermont Rallye bist du der klare Titelfavorit. Wie startest du in die vorletzte Rallye dieser Saison?
Eigentlich würde ich gerne die ADAC Rallye Baden-Württemberg wie eine normale Rallye angehen, aber dieses Mal ist alles anders. Vor dem Hintergrund des möglichen Titelgewinns werde ich diesem Ziel alles unterordnen. Eine sichere Zielankunft hat oberste Priorität und deswegen werden wir keinesfalls auf Angriff fahren.

Wie kommen die Strecken dem Porsche entgegen? Liegt dir der Charakter der Rallye?
Der Charakter kommt dem Porsche und mir entgegen. Sehr schnelle Passagen wechseln sich mit engen flurbereinigten Feldwegen ab.
                                                                                                    
Mit Fabian Kreim und Sandro Wallenwein hast du gleich 2 harte Konkurrenten mit einem R5-Fahrzeug?
Wie bereits erwähnt werde ich mich bei diesem Lauf nicht an den schnellen Jungs orientieren, da uns ein vierter Platz genügt um die Meisterschaft vorzeitig zu gewinnen. Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass jederzeit etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Da hatten wir einen Motorschaden, der dann kurzfristig die Meisterschaft nochmal spannend machte.

Wie stark wird die Witterung deiner Meinung nach das Ergebnis beeinflussen?
Wenn es regnet haben wir ähnliche Verhältnisse wie im Saarland, da dann die engen Feldwege sehr rutschig werden, was uns nicht unbedingt entgegen kommt.

Wie beurteilst du die Entwicklung in der DRM in diesem Jahr?
Generell hatten wir eine positive Entwicklung in der DRM was die Qualität betrifft. Mit dem Auftauchen der neuen R5 Fahrzeuge ist genau das eingetreten, was ich im Vorfeld prophezeit habe. Wir sind derzeit nicht deswegen in Führung der Meisterschaft, weil wir die Schnellsten waren, sondern die Zuverlässigsten. Der Skoda Fabia R5 hat sich als schnellstes Fahrzeug über die zweite Saisonhälfte etabliert. Wir haben aber konsequent die Fehler unserer Konkurrenten genutzt und sind auch die meisten Läufe gefahren. Somit haben wir oftmals gepunktet, wenn die Anderen nicht am Start waren.

Gibt es bereits Perspektiven für 2016?
Im Moment wissen wir nicht wie es weiter geht. Wir warten derzeit die Entscheidung des DMSB ab, was mit den GT-Fahrzeugen passiert. Es sieht so aus, dass wir auf das RGT-Reglement umbauen müssten, was viel Geld kostet und uns um einiges langsamer macht. Da müssen wir schauen, ob sich der Aufwand dann überhaupt noch lohnt.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer


DSC00260Strycek/Oestreich gewinnen den achten Lauf beim Astra OPC Cup

Endlich haben sie es geschafft: Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen durften Robin Strycek und Moritz Oestreich beim achten Lauf zum Astra OPC Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endlich ihren ersten Sieg bejubeln.

Beim 4h-Rennen auf der legendären Nordschleife blieben die Youngster ohne Fehler und fuhren den Drexler Astra mit der Startnummer 362 auf Platz eins ins Ziel. „Wahnsinn! Endlich haben wir es nach ganz oben aufs Treppchen geschafft“, freute sich Strycek im Ziel.

Acht Rennen mussten die Gewinner auf diesen Tag warten. „Wir waren schon einige Male kurz davor, ein Rennen zu gewinnen – aber irgendwas kam immer dazwischen“, so Robin Strycek, Sohn des DTM-Champions von 1984, Volker Strycek.

Sein Teamkollege Moritz Oestreich, Sohn von Ex-DTM-Pilot Markus Oestreich, ergänzte: „Heute hat einfach alles gepasst, und es hat richtig viel Spaß gemacht. Ein Renntag, wie er sein sollte: Das Wetter war super, das Auto lief wie ein Uhrwerk, und wir haben den Tag mit einem Sieg gekrönt.“ Zwei Mal standen sie in diesem Jahr bereits auf dem Podium: Sowohl beim vierten als auch beim sechsten Lauf wurden Strycek/Oestreich Dritte.

Zugleich wurden die Drexler-Junioren vom AvD (Automobilclub von Deutschland) für die schnellste Runde im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring geehrt. Die Scheckübergabe über 500€ erfolgte vor Ort.

Auch zu erwähnen ist, dass der angehende Maschinenbauingenieur Moritz Oestreich bei der Firma Drexler Motorsport tätig ist und somit die entwickelten Drexler Teile als Rennfahrer auf der Rennstrecke erfolgreich testen kann.

Der nächste Lauf zum OPC Cup findet bereits in zwei Wochen statt. Am 17. Oktober 2015 steht das vorletzte Saisonrennen im beliebten Opel Markenpokal auf dem Programm.


Daniela SchmidAuch beim achten Saisonlauf der Saison setzte Daniela Schmid ihre Erfolgsserie fort und gewann das sechste Mal in Folge mit ihrem Audi TT RS und kam beim 4h Rennen am Nürburgring auf den 18. Gesamtrang.

Der achte Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring ging vergangenen Samstag bei herrlichem Herbstwetter über die Bühne. Daniela Schmid führte im Zeittraining lange Zeit die Klasse an, bevor sich kurz vor Ende noch ein Konkurrent vor die Tirolerin schob.

Der zweite Startplatz war aber auch eine gute Ausgangslage fürs Rennen und so war die Aufgabe für Daniela Schmid als Startfahrerin klar, die Konkurrenz direkt überholen und einen Vorsprung herausfahren. Diese Aufgabe erfüllte Daniela Schmid konsequent, übernahm in der ersten Runde die Führung mit einem sehenswerten Überholmanöver und fuhr von da an einen Vorsprung von rund 50 Sekunden auf die Konkurrenz heraus.

Die Teamkollegen gaben diese Führung bis zum Ende nicht wieder her und so freute sich das ganze Team über den verdienten Sieg und Platz 18 in der Gesamtwertung.

 „Der sechste Sieg in Folge ist unglaublich, wir haben aktuell einen super Lauf. Der Audi TT RS ist immer perfekt vorbereitet von meinem Team LMS Engineering und auch wir Fahrer machen einen super Job und somit können wir uns über die verdienten Siege freuen.

Ich hoffe es geht bei den letzten zwei Läufen noch so weiter.“, berichtet Daniela Schmid vom Nürburgring.

Der nächste Lauf der Saison 2015 findet am 17. Oktober am Nürburgring statt.


hp racing hockenheimring 2015 01Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen bis über 20 Grad zum einen und herbstlicher Wetterlage zum anderen erlebten 18.000 Zuschauer ein spannendes Finalwochenende beim ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring.

Gut nutzen konnte das Team die freien Trainings am Freitag in ihrem gold-schwarzen Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Die beiden Rennfahrer Bernd Schneider (DEU) und Hari Proczyk (AUT) fuhren den SLS beim letzten freien Training in dieser Saison zur Bestzeit.

Am späten Nachmittag stellte Proczyk dann im ersten Qualifying den Mercedes-Benz auf P12, Schneider in seinem Qualifying auf P10.

Kurz nach dem Start des ersten Rennens am Samstag gab es in der dritten Kurve gleich mehrere Kollisionen in die der Flügeltürer des Österreichers verwickelt und an der Radaufhängung beschädigt wurde. Die Rennleitung unterbrach das Rennen an dieser Stelle und HP Racing versuchte, diese Pause zur Reparatur des Wagens zu nutzen, um dann beim Restart wieder dabei zu sein.

Die Mechaniker stellten in der Box aber einen größeren Schaden fest, der in der Kürze der Zeit nicht wiederhergestellt werden konnte. Das Team musste den Wagen in der Box stehen lassen und das Rennen beenden.

Dunkle Wolken und eine regennasse Fahrbahn gab es beim Start zum zweiten Rennen am Sonntag. Rutschige Verhältnisse führten schon in ersten Rennphase sehr schnell zu Unfällen, denen mehrere Safetycar-Phasen folgten und so konnte kein wirkliches Renngeschehen aufkommen.

Der Mercedes-Benz von HP Racing wurde bei einem Unfall hinten berührt und verlor dabei Teile der Heckschürze. Bernd Schneider und Hari Proczyk versuchten dennoch das Beste aus der Situation zu machen und pushten nach Möglichkeit, aber aufgrund der Beschädigung am Auto konnte kein Punkterang mehr erreicht werden.

Bernd Schneider: „Das Qualifying war bei uns nicht ganz so optimal. Zudem lagen die Rundenzeiten alle sehr nah zusammen, so dass es schwer war, eine bessere Platzierung zu erreichen. Bei den Rennen haben wir am Wochenende wirklich Pech gehabt, der Renngott war nicht auf unserer Seite. In beiden Rennen wurde unser Auto beschädigt, was mir für das Team sehr leidtut, denn das hat immer viel Arbeit und Kosten zur Folge. Das noch junge Team HP Racing hat während ihrer ersten Saison einen tollen Job gemacht, ebenso ein großes Lob für den Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Glückwünsche an das Meisterteam, die im Mercedes-Benz noch beim letzten Rennen den Titel geholt haben.“

Hari Proczyk (Teamchef): Die freien Trainings liefen ganz gut und wir dachten, dass wir an dem Wochenende was erreichen können. Bei den Qualifyings ging es sehr eng zu und da hat es für ein besseres Ergebnis nicht ganz gereicht. Wir waren auch mit dem Setup des Autos nicht ganz zufrieden. Zu den Rennen gibt es nicht viel zu sagen, wir hatten in beiden Pech und das Auto wurde jedes Mal beschädigt. Ich bin aber mit unserer ersten Saison sehr zufrieden, wir konnten uns immer steigern und die Jungs haben immer einen Top-Job abgeliefert. Den Meistern im ADAC GT Masters möchte ich zu ihrem Titel gratulieren, das war bis zum Schluss schon sehr knapp.“


asyxAuf den rund sieben Kilometern der Ardennenstrecke lieferten sich die Piloten der DTC auch im finalen Lauf der Saison 2015 ein spannendes Rennen.

Heiko Hammel siegte in der Division 1 souverän und sicherte sich damit auch den Vizemeister-Titel hinter Fredrik Lestrup, der das Rennen nicht beendete.

Zur besten Rennzeit um Viertel vor 12 gab die Startampel in Spa-Francorchamps den stehenden Start für das finale Rennen der Saison 2015 frei. Heiko Hammel setzte gleich beim Start seine Pole Position in die Führung um und gab diese auch nicht mehr ab.

Hinter ihm duellierten sich Kai Jordan und Johannes Leidinger um Platz 2, wobei nach mehreren Überholmanövern Jordan mit einem Fotofinish knapp als Zweiter über die Ziellinie ging. „Das war ein sehr schöner Abschluss für meine Saison, die von Höhen und Tiefen gekennzeichnet war. Der Kampf mit Johannes hat unheimlich viel Spaß gemacht und natürlich bin ich froh, das bessere Ende auf meiner Seite gehabt zu haben“, so Jordan.

Hammel kamen die beiden Kämpfenden nicht zu nah, so dass der Wolf Racing Pilot ohne große Probleme dem Vizetitel entgegen fahren konnte. Fredrik Lestrup musste das Rennen vor dem Ende in der Box mit Elektrikproblemen beenden.

„Ich hätte natürlich gerne noch einmal so einen spannenden Fight mit Fredrik gehabt wie gestern, aber ich bin einfach nur froh, dass wir unsere Performance hier endlich auch in einen Sieg umwandeln konnten. Mit dem Vizetitel in der Tasche peilen wir für 2016 wieder den Meistertitel an – das ist jetzt schon klar“, erklärte Hammel.


IMG 1469 HomepageDas Saisonfinale der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring fand vergangenen Samstag statt und ging über eine Distanz von 4 Stunden. Daniela Schmid startete ein letztes Mal in dieser Saison auf dem Audi TT RS und dem Opel Astra OPC und beendete die Rennen auf Platz 4 und Platz 3 der jeweiligen Klasse.

Daniela Schmid kann eine durchaus positive Bilanz für die Saison 2014 ziehen, mit den Ergebnissen vom letzten Rennen sicherte sie sich den 9. Gesamtplatz in der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring sowie den Gesamtsieg in der SP3T. Außerdem ist Daniela Schmid erneut die erfolgreichste Dame in der Meisterschaft.

Mit zwei Siegen, fünf zweiten Plätzen, einem dritten Platz und einem vierten Platz verlief die Saison im Audi TT RS überaus erfolgreich. Im Opel Astra OPC Cup, war es ein schwieriges Jahr, welches Daniela Schmid am Ende des Jahres doch noch mit einem Podest Platz abschließen konnte. Auch beim Saisonhighlight dem 24h Rennen am Nürburgring gab es mit zwei zweiten Plätzen Grund zur Freude.

„Für mich war es eine aufregende und spannende Saison 2014, ich bin zum ersten Mal die komplette Saison auf zwei Fahrzeugen gestartet, was eine riesige Herausforderung war. Ich bin sehr stolz auf das was wir diese Saison erreicht haben und die Ergebnisse in der Meisterschaft sind ein Zeugnis dafür, dass wir über die komplette Saison eine konstant gute Leistung gebracht haben. Ich bedanke mich bei meinen Teams für den Einsatz und die hervorragende Leistung.“, berichtet Daniela Schmid nach dem Rennen.
25.10.2014 HomepageErster Pokal in der Amateur-Wertung der GT4 European Series

Beim letzten Rennen der GT4 European Series am vergangenen Wochenende konnte das Allied Racing Team um Dietmar Lackinger und Jan Kasperlik einen ersten Achtungserfolg in der Amateur-Wertung verzeichnen. Im ersten Qualifying stellte Lacklinger das Fahrzeug mit einem Abstand von 3,9 Sekunden auf die Spitze auf dem 16. Startplatz ab. Alles in allem eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen, zumal das Team aufgrund von technischen Problemen keinen zweiten Trainings-Stint mehr fahren konnte. Im zweiten Qualifying konnte Jan Kasperlik den M3 mit 2,9 Sekunden Rückstand auf die Führungsspitze auf dem 16. Startplatz für das zweite Rennen abstellen.

Als erster Fahrer ging Lackinger ins Rennen. Nach einem fliegenden Start folgten die ersten Kollisionen der Gegner auf dem Weg zur ersten Schikane, wodurch Lackinger auf den 14. Platz aufrückte. Lackinger konnte den Abstand zum nun vor ihm liegenden 13. Platz halten, aber nicht verkürzen. Bis zum Fahrerwechsel in der 33. Minute änderte sich nichts an dieser Platzierung. Der noch im Vorfeld trainierte Fahrerwechsel lief nicht wie geplant, und so benötigte das Team Lackinger/Kasperlik 18 Sekunden länger als geplant. Aufgrund von zwei Durchfahrtsstrafen der Konkurrenz konnte das Team jedoch zwei Plätze gut machen und beendete das Rennen schließlich auf Platz 12 der Gesamtwertung. Zur großen Überraschung des gesamten Teams, wurden Lackinger und Kasperlik dann zur Siegerehrung gerufen, um den Pokal für den 3. Platz der Amateur-Wertung entgegen zu nehmen.
Vor 3 Stdte 01 HomepageDer vorzeitige Champion möchte bei dem Finallauf oben auf dem Treppchen stehen

Bereits vor dem Finallauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) bei der ADAC 3-Städte-Rallye (24. bis 25. Oktober) ist Ruben Zeltner der Meistertitel 2014 in der DRM und den ADAC Rallye Masters sicher. Für Zeltner ist es der bislang größte Erfolg seiner Laufbahn. Der gebürtige Schwabe begann seine Rallye-Karriere auf dem Beifahrersitz und startete in den 80er Jahren in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Er stieg bis in das Werksteam von Volkswagen auf, wo er als Co-Pilot mit Raimund Baumschlager unterwegs war. Seinen ersten Einsatz als Fahrer absolvierte er 1999, den ersten DRM-Start im Jahr 2001. Hier sorgte er in den vergangenen Jahren vor allem mit seinem Porsche 911 GT3 für Furore und holte in diesem Jahr für die Marke aus Zuffenhausen den ersten DRM-Titel seit dem Erfolg von Ludwig Kuhn / Klaus Hopfe im Jahr 1977.

Wir unterhielten uns mit dem frisch gebackenen Meister vor dem Finallauf:
Ruben, zunächst Glückwunsch zu dieser phänomenalen Saison 2014 und deinen Meistertiteln. Wie fühlt sich das an?
Ein richtig gutes Gefühl. Den Gewinn der Meisterschaft haben wir uns als Team am Saisonbeginn fest vorgenommen. Das jetzt gemeinsam zu erreichen ist für uns absolut das Größte!

Was war dein persönliches Saison-Highlight – dein größtes AHA-Erlebnis?
Es klingt zwar komisch, aber die drittschnellste Zeit bei der ADAC Sulinger Land auf dem IVG Gelände war mein persönliches Saison-Highlight. Diese Wertungsprüfung ist ganz eng, rutschig und extrem selektiv. Vor dieser Prüfung haben unsere Gegner uns mitleidig angelächelt und gemeint, dass diese Prüfung doch gar nichts für den Porsche sei. Eine unorthodoxe Reifenwahl und perfektes Zusammenspiel mit meiner Frau Petra haben eine exzellente Zeit gebracht, was unsere Mitbewerber danach etwas ins Grübeln brachte. Ab diesem Zeitpunkt haben unsere Mitbewerber gewusst, dass wir ein ernsthaftes Wörtchen um die Meisterschaft mitreden werden.

Der Erfolg hat meist mehrere Väter. Verrate uns doch mal deine Erfolgsfaktoren.
Ich habe das schon oft betont. Rallyesport ist Teamsport.
Das fängt bei den Sponsoren und Partner an, ohne die du ja gar nicht beginnen kannst. Dann kommen die Techniker, die uns ein Traumauto hingestellt haben und das Zebra (Porsche 911 GT3) mit einem extremen Zeitaufwand am Laufen hielten. Danach möchte ich erst über die Leistung im Auto sprechen. Das Zusammenspiel zwischen Co-Pilot und Fahrer muss einfach perfekt passen. Der allerletzte Baustein ist dann der Fahrer, der noch ein „bisserl Gas“ geben sollte. Wenn wir jetzt unsere Ergebnisse Revue passieren lassen, haben bei uns wohl alle Erfolgsfaktoren am besten gepasst.

Du kannst jetzt völlig befreit und ohne Druck bei der ADAC 3-Städte-Rallye starten. Hast du dir trotzdem ein Ziel gesetzt?
Nach einer so derartigen Saison gibt es für uns eigentlich nur ein Ziel: möglichst weit oben auf dem Treppchen zu stehen. Das wiederum hängt von den äußeren Einflüssen wie Wetter und Wertungsprüfungen ab. Unser Start hing am seidenen Faden, da wir bei der ADAC Rallye Baden-Württemberg einen Motorschaden hatten und es zeitlich und finanziell fast unmöglich gewesen wäre, die aufwändige Reparatur durchzuführen.
Wir sind absolut froh und dankbar, dass uns für die ADAC 3-Städte-Rallye unser Motoren- und Getriebebauer Rinaldi Racing aus Mendig einen Leihmotor bereitstellt. Damit wir für den Finallauf auch antriebseitig auf der sicheren Seite sind, rüstete Drexler Motorsport uns mit neuen Antriebswellen aus. Ich bin wirklich dankbar und froh, dass wir solche exzellenten Partner an unserer Seite haben.

Wie gefallen dir die Strecken und der Flair um den Finallauf?
Wir haben diese Rallye schon zweimal gewinnen können. Daher gefallen mir die Strecken sehr gut. Auch das spezielle Ambiente bei der Siegerehrung ist schön, die traditionell im Haslinger Hof stattfindet. Für meine Mechaniker ist das immer ein perfekter Saisonabschluss, wo sie es richtig krachen lassen. Das haben Sie sich auch verdient!

Was wünscht du dir für das Rallyejahr 2015? Wirst du deinen Titel verteidigen?
Als erstes wünsche ich mir Gesundheit und keine Crashs. Wir werden uns gegen Ende des Jahres entscheiden, was wir fahren. Das hängt in erster Linie vom technischen Reglement ab. Ich bin mir sicher, dass es nach unserer Überlegenheit in diesem Jahr Veränderungen bei den Porsches gibt. Was ich mir noch für 2015 wünsche, dass wir mehr Porsches als Gegner hätten. Das würde uns helfen, unsere Leistung auch persönlich etwas besser einzuschätzen. Getreu dem Motto: „Viel Feind, viel Ehr!“

Fotos: Sascha Dörrenbächer
IMG 8508 HomepageDrexler Motorsport begrüßt vier neue Auszubildende

Zum Ausbildungsstart Anfang September hat die Drexler Motorsport GmbH in Salzweg insgesamt vier neue Auszubildende in den Abteilungen Sekretariat und Fertigung eingestellt.

Die angehenden Zerspanungsmechaniker Johannes Berger aus Waldkirchen und Simon Poxleitner aus Freyung werden die nächsten dreieinhalb Jahre vom Ausbilder Max Töpfl betreut, der die Beiden in den umfangreichen Möglichkeiten der spanabhebenden Fertigung im Hause Drexler unterweist und ausbildet.

Melissa Seibold aus Hauzenberg und Nicole Stemplinger aus Hutthurm haben sich für das neu geschaffene Berufsbild der Kauffrau für Büromanagement entschieden, in welchem sie in den nächsten zweieinhalb Jahren eine fundierte Grundlage für alle Tätigkeiten im Verwaltungs-bereich von ihrer Ausbilderin Carola Roll erhalten werden.

Marina Drexler wünscht stellvertretend für die gesamte Geschäftsleitung und auch das ganze Drexler Team den Firmenneulingen gutes Gelingen, größtmöglichen Erfolg und Motivation, sowie viel Freude bei ihrer Ausbildung.

Azubi Nicole Stemplinger, Ausbilderin Verwaltung Carola Roll, Azubi Melissa Seibold, Geschäftsführerin Marina Drexler, Azubi Johannes Berger, Ausbilder Fertigung Max Töpfl und Azubi Simon Poxleitner (v.l.n.r.).                              
(Bild: Handrugan)
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Ziel der Veranstaltung war es, möglichst viele Rennsportfreunde mit vielfältigen Angeboten an den Ring zu locken.

Neben einer Motorsportbörse, standen auch Taxifahrten, freies Fahren, Renntaxi- und Demonstrationsfahrten auf dem Programm, um auch Motorsportfreunden ohne Lizenz die Möglichkeit zu geben, einmal echte Rennatmosphäre schnuppern zu können.

Da zu einem optimalen Rennerlebnis auch die optimale Kraftübertragung auf die Straße gehört, war ein Team von Drexler-Mitarbeitern aus den verschiedensten Abteilungen am Salzburgring vor Ort, um Interessierten Frage und Antwort zum Thema „Sperrdifferenziale und ihre Einsatzmöglichkeiten“ zu stehen.

Neben vielfältigen Kundenkontakten kam auch der Erfahrungsaustausch unter Kollegen befreundeter Firmen bei dieser Gelegenheit nicht zu kurz.


Sieger 2013 DMV TCC Frey versand“Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, so der neue Champion Markus Weege nach einer aufregenden Saison in der DMV TCC. „Wir hätten uns zu Beginn der Meisterschaft sicherlich nicht vorstellen können, dass wir am Ende den Titel holen!“

Aber es war mit Sicherheit ein verdienter Gewinn der Meisterschaft für den Piloten von Duller Motorsport, der mit seinem BMW M3 bei 18 Rennen insgesamt 16 mal die Klasse 3 gewann.

Dazu kam noch ein zweiter und dritter Platz. “Erst nach fünf, sechs Rennen hatten wir begonnen nachzudenken, dass wir tatsächlich unter die ersten drei der Meisterschaft fahren könnten“, so nochmals der neue Meister.

Am Ende wurde es dann noch mehr und Weege verwies den Vorjahresmeister Jürgen Bender und seinen Teamkollegen Herwig Duller auf die Plätze zwei und drei. “Wer in der DMV TCC die Meisterschaft gewinnt, der hat es bei den engen Rennen auf jedenfall verdient. Markus Weege hat eine tolle Saison gezeigt und ist mit Sicherheit ein würdiger Meister“, so der Chef der DMV TCC, Niko Müller.

Und auch Sportdirektor Gerd Hoffmann lobte den Wiener: „Wenn man insgesamt 16 mal auf dem Siegerpodest ganz oben steht, so bleiben wohl keine Zweifel mehr! Markus hat eine klasse Leistung erbracht!“

Am Ende war es aber noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Vorjahresmeister Jürgen Bender, der vor den beiden Finalrennen auf Platz zwei lag, wollte sich ganz bestimmt nicht kampflos schlagen lassen. Und so zeigte auch er eine bravouröse Leistung mit einem Doppelsieg auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs im Badischen.

Doch im Qualifying 1 gab es zunächst erst einmal einen anderen Hauptdarsteller. Jack Crow konnte mit seinem Porsche 997 GT3 die Pole Position vor Jürgen Bender (Corvette GT3) und Florian Spengler (Porsche 997 GT3 Cup) holen. In meiner ersten Runde hat alles gepasst.. Im letzten Jahr war ich beim Finale im Qualifying noch Zweiter hinter meinem Teamkollegen Markus Alber, so Jack Crow vom ZEBRA-Racing-Team. Und weiter: Es sind aber auch meine Bedingungen gewesen. Ich liebe es, wenn es so rutschig ist. Dritter wurde Florian Spengler, der im Porsche 997 GT3 Cup startet. Er lag knapp vor dem Viertplatzierten Markus Alber.

Im Rennen passte es dann leider nicht mehr ganz für Jack Crow, der allerdings auch Pech mit einer Safety Car-Phase hatte. Beim Start konnte der Münchener die Corvette von Bender noch hinter sich lassen und zog mit ihm davon. Dann kam es zu einem Unfall und die Rennleitung schickte das Safety Car auf die Strecke. „Damit war mein Vorsprung auf Platz drei natürlich dahin. Das ich Jürgen Bender nicht halten konnte, war klar, aber danach hatte ich das ganze Rennen alle im Genick.“

Florian Spengler machte in der Folge mächtig Druck, den Jack Crow zunächst abwehren konnte, aber irgendwann konnte der Sieger von Dijon (im BMW Alpina B6 GT3) vorbeiziehen. An seine Stelle trat nun Bruno Stucky im PS-stärkeren Mercedes Benz SLS AMG GT3. „Da hatte ich alle Hände voll zu tun“, lachte Jack Crow später, der auf der letzten Rille unterwegs war. „Dann habe ich ein wenig zu viel riskiert und mich gedreht...“ So kam Bruno Stucky im vorletzten Rennen des Jahres zu seiner ersten Podestplatzierung. Und Jack Crow? Der fiel leider hinter „Fritz K.“ und den US-Amerikaner Patrick Lindsey bis auf Platz sechs zurück! Beide waren zum ersten Mal in der DMV TCC unterwegs.

„Fritz K.“ gab sein Debüt im Ford GT GT3 von RS Tuning. Von Platz 17 ins Rennen gegangen, wurde er hervorragender Vierter! „Die Serie ist super. Toll organisiert mit sehr fairen Piloten. Es macht richtig Spaß“, gab der Bayer später gut gelaunt zu Protokoll.
Durch den Sieg kam Jürgen Bender noch einmal knapper an Markus Weege heran, der sich beherzte Zweikämpfe mit seinem Teamkollegen Herwig Duller lieferte, aber am Ende hinter ihm als Zweiter über den Zielstrich fuhr.
Das 18. Rennen der Saison sollte also die Entscheidung bringen. Zuvor aber holten sich Bender und auch Weege die Pole Position ihrer Klasse. Bender fuhr auch die absolute Bestzeit und startete von Platz 1 in das letzte Rennen des Jahres.

Zwar konnte Bender vor Yannik Trautwein (im BMW Alpina B6 GT3 vom Kaatsch-Team) und Bruno Stucky gewinnen, doch auch Weege machte sein Meisterstück mit seinem insgesamt 16. Klassensieg in dieser Saison.
Für Bender war es aber kein leichtes Rennen. Das gesamte Rennen kämpfte das Duo Bender/Trautwein um die Spitze und schenkte sich nichts. Das war manchmal auf Messers’ Schneide, so Jürgen Bender. Mal hatte er Glück bei Überrundungen, mal ich. Und Trautwein fügte an: Ein toller Kampf, ein tolles Rennen. Für mich ist Platz zwei bei meinem ersten Rennen mit dem Alpina natürlich super. Dritter wurde erneut der Schweizer Stucky mit seinem roten SLS. Das gesamte Jahr hatte er öfters Pech wenn es um Podestplatzierungen ging, doch in Hockenheim sollte es gleich zweimal klappen! Florian Spengler kam auf Platz vier, vor Patrick Lindsey im Land-Porsche.

Erneut ein starkes Rennen fuhr Fritz K..

Nach seinem Pech von Rennen 1 (ein defektes Ventil bescherte ihm einen schleichenden Plattfuß) kam Klaus-Dieter Frers diesmal mit seinem Ferrari 458 GT3 auf Platz sieben und Klassenplatz vier. Eduard Leganov (Lamborghini Gallardo FL2), Dietmar Haggenmüller (Audi R8 LMS ultra) und Roland Hölling (Lamborghini Gallardo FL2) vervollständigten die Top 10.

In der Meisterschaft waren die ersten beiden Positionen nun klar. Doch wegen Platz drei wurde lange gerechnet. Am Ende stand fest, das Herwig Duller knapp die Nase vor dem Duo André Krumbach/Stefan Nägler hatte. Durch seinen Klassensieg und den Ausfall von Nägler in Rennen 2, zog der Österreich noch vorbei. 0,5 Punkte betrug am Ende der Abstand. Ein Hauch von nix! Fünfter wurde Bruno Stucky vor Ronny Jost und Klaus-Dieter Frers. Peter Schepperheyn fuhr auf Platz acht.

Die Top Ten komplettierten Lars Pergande als Neunter und Ruedi Jost auf Platz 10.

Die Weichen für die Saison 2014 wurden auch schon gestellt. Wieder werden es neun Rennwochenenden. Es beginnt am 04./05. April 2014 in Hockenheim. Danach kommt es erstmals in Brünn (25./26. April) zum Event. Und auch Zandvoort (30./31. Mai) ist neu im Programm. Im Sommer steht zweimal Hockenheim an: 13./14. Juni und 25./26. Juli. Schon traditionell ist man auch auf dem Red Bull Ring (22.-23. August), Dijon (05./06. September) und Monza (26./27. September) unterwegs. Das Finale findet am 10./11. Oktober 2014 wieder in Hockenheim statt. Änderungen kann es aber noch geben, da man noch in Verhandlung ist. Die Zahl der Streichergebnisse wird von zwei auf drei erhöht.


Bender Monza 04 versandSchon vor den letzten beiden Rennen in dieser Saison durfte man davon ausgehen, dass noch keine Entscheidung um die Gesamtmeisterschaft fallen würde. Allerdings darf man nun auch getrost von einer kleinen Vorentscheidung sprechen.

Der Österreicher Markus Weege (BMW M3) gewann beide Rennen in seiner Klasse und muss bei den beiden Finalrennen auf dem Hockenheimring  (11./12. Oktober 2013) fast nur noch zweimal ankommen. Sein ärgster Widersacher Jürgen Bender (Corvette GT3) wahrte mit ebenfalls zwei Klassensiegen aber seine Titelchancen und wird ganz bestimmt nicht vorher aufgeben.

Zufrieden durfte das Organisations-Duo um Geschäftsführer Niko Müller und Sportlichem Leiter Gerd Hoffmann sein. „Wir haben spannende aber faire Rennen gesehen. Und vor allem war alles unfallfrei.

Großes Lob an die Piloten der DMV TCC“, so ein zufriedener Müller nach den Rennen. Monza empfing die DMV TCC mit bestem Spätsommerwetter. 40 GT- und Tourenwagen gingen in die beiden getrennt gewerteten Qualifying-Sessions. Und dort war ein Finne nicht zu schlagen.

Pertti A. Kuismanen gab in beiden Sitzungen das Tempo vor. Zunächst fuhr der Mann aus Turku mit seiner bärenstarken Viper GTS eine Zeit von 1:50.110 Minuten. In Q2 war es dann 1:50.368 Minuten. „Es lief alles wunderbar und kann optimistisch in die beiden Rennen gehen“, war Kuismanen dann auch entspannt.

Hinter ihm fuhr zwei Mal Albert Kierdorf im roten Porsche 997 GT2 die zweitbeste Zeit und verdrängte in Q1 Jürgen Bender, und in Q2 Christian Land (Mercedes Benz SLS AMG GT3) auf die weiteren Plätze.
In den Klassen waren die Entscheidungen zum Teil stark umkämpft, doch die Blickrichtung ging natürlich zu Markus Weege vom Duller Team. Doch der Wiener ließ rein gar nichts anbrennen und stellte seinen M3 zweimal auf die Pole Position. In Q1 waren die drei Duller-Piloten Weege, Herwig Duller und Andreas Corradina sogar auf den ersten drei Plätzen zu finden.

Rennen 1 am Samstag wurde bei besten Rennbedingungen gestartet. Pertti A. Kuismanen nutzte seine Pole Position und gewann mit einem Start-Ziel-Sieg. Lediglich Jürgen Bender konnte der finnischen Viper folgen. Dritter wurde überraschend Jürgen Schlager. Doch Kuismanen war überhaupt nicht entspannt nach Lauf 1: Ich hatte in den letzten vier, fünf Runden massive Probleme und es gab immer starke Geräusche. Mal schauen, was das war“, erklärte er später.

Jürgen Bender witterte zu spät Morgenluft: „Ich habe etwas Tempo rausgenommen. Wenn ich früher angegriffen hätte, wäre vielleicht noch was möglich gewesen“, so Bender später. Am Ende fehlte nur knapp eine Sekunde. Der Klassensieg war dem Vorjahresmeister aber sicher.

Glück und Pech lagen einmal mehr im Rennsport zusammen. Während Albert Kierdorf und Bruno Stucky kurz vor Ende ausfielen, holte sich Jürgen Schlager mit einem beherzten Einsatz noch den dritten Rang. Der Rheinstetter war zum ersten Mal seit langem wieder auf dem Gesamt-Siegerpodium der DMV TCC. Ich freue mich unheimlich. Das war das Rennen meines Lebens. Allerdings war er sich nicht sicher, ob er auf das Podest überhaupt erreichen würde. Ich hatte große Probleme mit den Reifen. Viel länger hätte es nicht dauern dürfen.

Und wenn Bruno Stucky nicht auch mit einem Reifenproblem ausgefallen wäre, dann hätte es eng werden können.
Knapp am Podium vorbei kam Klaus Dieter Frers (Ferrari 458 GT3) auf Platz vier. Der Delbrücker hatte Stefan Eilentrop hinter sich, der mit seinem SLS, der von Land Motorsport betreut wird, immer besser zurecht kommt! Das war meine bisher beste Platzierung. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Zeiten vom Freien Training auch im Rennen fahren kann. Aber es hat geklappt. Der Knoten ist geplatzt. Mir gefällt aber auch der Kurs hier in Monza sehr gut, so Eilentropp später, der in der Klasse Dritter wurde.

In den Top Ten weiterhin Eduard Leganov (Lamborghini Gallardo FL2), vor dem Siebten Alois Rieder (Porsche 997 RSR). Auf Platz acht kam Michael Martin im Ferrari 458 Challenge. Neunter wurde Hermann Wager im BMW Alpina B6 GT3, der in der Klasse 9 zum Sieg fuhr.

Dietmar Haggenmüller kam mit seinem Audi R8 LMS ultra auf Platz zehn. Spaß hatte einmal mehr Suzanne Weidt. Die sympathische Pilotin hatte mit ihrem Audi R8 LMS Ultra rundenlange Zweikämpfe mit Markus Weege und freute sich: Markus ist natürlich fahrerisch viel besser als ich. Aber das hat richtig Gaudi gemacht. Endlich mal wieder zum richtigen Fahren kam Johannes Kreuer im Donkervoort auf Platz drei seiner Klasse 4. Ein tolle Aufholjagd zeigte Maximilian Völker.

Nachdem er wegen eines Kabelbrandes im SLS nicht am Quali 1 teilnehmen konnte, musste er von ganz hinten starten und machte seine Sache blendend. In Rennen 2 sollte es Kuismanen diesmal nicht schaffen. Vom besten Startplatz in den 2. Lauf gegangen, kam er nur bis zur siebten Runde. Dann gab es einen Getriebeschaden und der Finne stellte sein Auto ab. Jürgen Bender war der strahlende Sieger des Rennens, der sich vor Christian Land und Albert Kierdorf platzierte.

Wir haben die richtige Reifenwahl getroffen und es ist perfekt gelaufen“, so Bender. „Nachdem ich an der Spitze war, konnte ich frei fahren und später das Auto sogar noch etwas schonen! Auch Christian Land war mit Platz zwei glücklich: Alles war in Ordnung. Jürgen Bender fuhr ein gutes Rennen und hat verdient gewonnen. Für uns war es aber auch ein großer Spaß an diesem Wochenende.

Gestern konnte Stefan Eilentropp mit Platz fünf sein bisher bestes Ergebnis überhaupt einfahren und heute bin ich Zweiter. Das ist super. Albert Kierdorf war am Ende froh, dass er überhaupt starten konnte und auch noch Dritter wurde. Das stand bis kurz vor dem Rennen überhaupt noch nicht fest. Nach dem Ausfall in Rennen 1 wegen der Antriebswelle wurde es ganz knapp bis zu Rennen 2. Insofern kann ich mit Platz drei gut leben und habe das Auto weitgehend geschont und mich aus allem, so gut wie es ging, rausgehalten.

Auf einen mehr als hervorragenden Platz vier kam Nico Castrup im BMW Alpina B6 GT3 vom Kaatsch- Team. Zum ersten Mal überhaupt mit dem Auto unterwegs, konnte der Youngster voll überzeugen. Ich hatte sofort einen guten Start und konnte mich etwas absetzen. Ich bin von Anhieb gut mit dem BMW zurecht gekommen, obwohl es mein erstes Rennen überhaupt in einem GT-Fahrzeug war. Damit war Fahrzeugeigentümer Hermann Wager natürlich stolz: Er hat einen super Job gemacht. Wer in Hockenheim neben Wager das andere Rennen fährt, wollte er allerdings noch nicht verraten.

Das ist noch ein Geheimnis, lachte er. Eng war es am Ende zwischen dem Fünftplatzierten Eduard Leganov und Erwin Stückle. Der SLS von Stückle rückte dem Lamborghini von Leganov immer mehr auf die Pelle. Allerdings konnte sich Leganov am Ende nochmals absetzen, da Stückle bei einem Überrundungsmanöver aufgehalten wurde.

Es war ein schönes Rennen. Ich war zum ersten Mal hier in Monza und dafür darf ich zufrieden sein, meinte Leganov nach dem Rennen. Und auch für Stückle war der Lauf in Ordnung. Ich habe das Siegerpodest der Klasse zwar knapp verpasst, aber dennoch war es gut. Ich komme mit dem SLS immer besser zurecht. Bisher bin ich ja nur vor 14 Tagen in Brünn gestartet. Das Seyffarth-Team macht einen tollen Job und es geht bei mir immer besser. Siebter wurde der Österreicher Alois Rieder im Porsche 997 RSR, der vor Dietmar Haggenmüller im Audi R8 LMS Ultra ankam.

Michael Martin (Ferrari 458 Challenge) und Harald Pavlas komplettierten die Top Ten. Einen Zweikampf um den Sieg in Klasse 3 gab es zwischen dem Meisterschaftsführenden Markus Weege und Lars Pergande im BMW Z4. Mal war der M3 von Weege vorne, dann führte Pergande wenige Runden vor Schluss. Doch der Wiener Weege, der im Duller-Team an den Start geht, konterte stark und konnte sich schlussendlich wichtige Punkte mit dem Klassensieg sichern. Ich hatte beim Überrunden etwas Zeit verloren und somit musste ich abreißen lassen, erklärte Pergande bei der Siegerehrung.

Mit dem neuerlichen Sieg ist Markus Weege dicht vor dem Gewinn des Titels in der Internationalen DMV TCC. Zwar möchte er darüber noch nicht reden, doch mit zwei guten Ergebnissen in 14 Tagen in Hockenheim dürfte ihm das Championat nicht mehr zu nehmen sein. Platz zwei derzeit für Jürgen Bender (Corvette GT3) vor Bruno Stucky (Mercedes Benz SLS AMG GT3) und dem Duo André Krumbach/Stefan Nägler (Porsche 996 GT3).

Bereits in zwei Wochen (11. und 12. Oktober 2013) geht es für die Internationale DMV TCC weiter:
Dann steht für das Finale der Hockenheimring auf dem Programm. Am Abend werden auf der traditionellen Siegerehrung die Piloten geehrt.

Viele weitere Informationen zur Serie finden Sie unter: www.dmv-tcc.de



IMG 4189 kleinQualifying, Freitag 27.09. um 18:15

Kurz vor Einbruch der Dämmerung startete das Qualifying zum vorletzten Rennen der aktuellen Saison 2013. Wie erwartet wird das Quali in Monza zur Windschattenschlacht. Wer keinen Windschatten bekommt, hat keine Chance auf die Pole. Bei trockenem Wetter mit bedecktem Himmel konnte das Allied-Racing Team folgende Plätze belegen.

Hürbin stellte seinen BMW auf Startplatz 2, 9-tausendstel hinter der Poleposition von Lackingers Meisterschaftskonkurrent Makai. Dietmar Lackinger erreichte Startplatz 3, 21-tausendstel hinter der Poleposition. Winkler, der ebenfalls um die Meisterschaftsführung kämpft,  platzierte sich auf Platz 4 vor Kasperlik.

Die ersten fünf Plätze liegen innerhalb eines Zeitfensters von 0,5 Sekunden. Der Sechstplatzierte hatte bereits eine knappe Sekunde Rückstand. In Summe ein gelungenes Qualifying.

Rennen 1, Samstag, 28.09. um 16:00

Das Rennen startete bei den engen Zeitabständen der ersten fünf wie erwartet sehr spannend. Haimerl und Rettenbacher konnten sich in der 2. Runde an Kasperlik vorbeibremsen. Kasperlik, auf Platz 7 zurückgefallen, kämpfte sich an Rettenbacher wieder heran.

In Runde 5, Ausgang Schikane 2, unterliefen Rettenbacher Fahrfehler mit schwerwiegenden Folgen. Nach einem Ritt durchs Kiesbett und anschließendem Drift durch den Rasen kam er unkontrolliert auf die Strecke zurück.

Kasperlik versucht noch auszuweichen, jedoch traf Rettenbacher Kasperliks Auto hinten links mit voller Wucht. Kasperliks Auto prallte gegen die Leitplanke und wieder war der Vorderbau um 10cm verbogen, allerdings ohne Eigenverschulden. Das hieß Ausfall im Rennen 1 und letzter Startplatz in Rennen 2 sofern die Reparaturen erfolgreich sind.

Damit der Gesamtplatz 5 im 2. Rennen ohne Hilfe erreicht werden kann musste Kasperlik mindestens Platz 13 im 2. Rennen erreichen. Nach einer erfolgreichen Nachtschicht des ganzen Teams, stand einem Start am nächsten Tag nichts mehr im Weg.

Lackinger hatte auch ein ganz turbulentes Rennen, es gab eine Windschattenschlacht unter den Meisterschaftsanwärtern. Zwischen Winkler, Makai, Lackinger und auch Teamkollege Marco Hürbin wechselte mehrmals die Führung. Am Ende hatte Winkler die Nase knapp vor Lackinger, gefolgt, von Hürbin und Makai.
 
Vor Rennen 2 am Sonntagvormittag lagen bereits bei allen Teilnehmern die Nerven blank, nach einigen Regenschauern, richteten sich alle Blicke gen Himmel, wird es abtrocknen?
Nachdem sich der Himmel dann etwas lichtete setzten alle bei abtrocknender Piste auf Trockenreifen, wie gewohnt starteten die ersten Acht des 1. Rennlaufes in umgekehrter Reihenfolge, Hürbin auf Platz 6, Lackinger direkt dahinter, Kasperlik nach seinem Ausfall von der letzten Position.

Kasperlik konnte 11 Plätze gut machen und landete nach dem Zieleinlauf auf Platz 12. Der 5. Platz in der Gesamtwertung war gesichert.

Lackinger kämpfte sich mit seinen Meisterschaftskonkurrenten durch das Feld, Makai übernahm nach 2 Runden die Führung gefolgt von Ruhrberg, die Beiden konnten sich bereits etwas von Winkler und Lackinger absetzen die nicht so schnell an den anderen vorbeikamen, aber gemeinsam fuhren sie die Lücke wieder zu, damit entstand zum Rennende ein Vierkampf um die Spitze. Makai war der Sieg nicht mehr zu nehmen, gefolgt von Winkler, Lackinger und Ruhrberg.

Dieser 3. Platz genügte Lackinger den 6. Gesamtsieg in der BMW 325 Challenge, erstmals für das Allied-Racing-Team, zu gewinnen.

Hürbin kam mit den wechselhaften Bedingungen nicht so gut zurecht, er erreichte Platz 7 und konnte damit den 4. Platz in der Meisterschaft sichern.
Allied-Racing belegt in der Gesamtwertung der BMW Challenge 2013 die Plätze 1, 4 und 5 von insgesamt 47 eingeschriebenen Fahrer.
 
Dietmar Lackinger ist Meister der BMW Challenge 2013, Marco Hürbin auf Platz 4 und Jan Kasperlik belegt Platz 5.



ZeltnerKarpfham. Sowohl der Dauerregen, als auch Schneefall auf einigen Teilen der Strecke konnten Ruben und Petra Zeltner am Wochenende auf ihrem Porsche 911 GT3 bei der 3-Städte-Rallye nicht stoppen. Nach 376 nervenaufreibenden Kilometern stand das Ehepaar wieder als Sieger auf der Zielrampe.

Als eine der härtesten Veranstaltungen in der Geschichte der 3-Städte-Rallye, erwies sich die 49. Auflage der Veranstaltung am vergangenen Wochenende. Auch aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse kamen von den 107 Teams, welche ursprünglich gestartet waren, am Ende  nur 64 in Ziel.

Auch Ruben Zeltner war bei der Zieldurchfahrt, nach 14 Wertungsprüfungen über 376 Kilometer, die Erleichterung anzumerken. Denn neben dem schlechten Wetter, setzen auch das Team Gaßner/Thannhäuser auf ihrem Mitsubishi EVO X R4 dem Team im schwarz-weiß gestreiften Porsche zu. So gingen alle Bestzeiten ausnahmslos an eines der beiden Teams. Während am Samstagvormittag noch Hermann Gaßner die Nase vorne hatte, konnten die Zeltners trotz des ständig verschlechternden Wetters eindrucksvoll zurückschlagen und kamen schließlich mit 28,3 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Neben höchstem fahrerischen Können und dem Quäntchen Rennfahrerglück, bekamen Ruben und Petra Zeltner auch hochwertige technische Unterstützung, welche am Schluss mit den Ausschlag für den Sieg gab: ein Sperrdifferenzial aus dem Hause Drexler.

Nach dem erfolgreich beendeten Rennen, meldete sich ein begeisterter Ruben Zeltner mit viel Lob bei der Salzweger Differenzial-Manufaktur: „Vielen Dank Herbert, mit einer Drexler-Sperre geht auch ein Porsche im Regen richtig gut!“
wiecherssport03Am vergangenen Wochenende fanden die Saisonläufe 19 & 20 der FIA WTCC im japanischen Suzuka statt. Die Weltmeisterschaft gastierte zum zweiten Mal auf diesem Kurs.

Am Freitagnachmittag konnten sich die Akteure der FIA WTCC erstmals mit dem Kurs in Suzuka vertraut machen. Für viele Fahrer war es der erste Ausflug nach Suzuka, so auch für Stefano D’Aste vom Nienburger Team Wiechers Sport. Für D’Aste lief es bei diesem Test noch nicht so gut. Er belegte nach 22 Runden nur den 20 Platz.

Für die freien Trainings am Samstagmorgen änderte man das Setup des BMW 320 TC ab, so dass D’Aste am Ende auf Platz 15 im ersten Training und auf Platz 12 im zweiten Training landete. Im Qualifying am Nachmittag zeigte D’Aste dann das voll Potenzial des Wiechers Sport BMW 320 TC. Wie schon des Öfteren in dieser Saison gelang D’Aste der Sprung in das so wichtige 2.Qualifying. Hier sicherte sich D’Aste Startplatz 10 für das erste Rennen sowie die Pole-Position für Rennen zwei, was später auch der Schlüssel zum Erfolg werden sollte.

In Rennen eins gelang D’Aste mal wieder ein bravouröser Start. D’Aste konnte sich gleich einige Positionen verbessern und lieferte sich über Runden einen spannenden Dreikampf mit dem Seat-Piloten Pepe Oriola und mit dem Honda Werksfahrer Tiago Monteiro. Am Ende überquerte D’Aste auf Platz 8 die Ziellinie (P3 bei den Privaten). Der Sieg ging an Alain Menu, vor Yvan Muller und Rob Huff (alle Chevrolet).

Rennen zwei der FIA WTCC wurde traditionsgemäß stehend gestartet. D’Aste erwischte auch hier einen super Start und bog als Erster in die erste Kurve ab. Die Führung gab D’Aste auch bis zum Schluss nicht mehr ab. Über 26 Runden musste er sich gegen Pepe Oriola und Gabriele Tarquini (beide Seat) verteidigen, was ihm auch gelang. So sicherte sich Stefano D’Aste und dem Team nach dem Rennen am Salzburgring nun den zweiten Gesamtsieg im Jahr 2012. Sowie einen weiteren Sieg in der Privatfahrerwertung der FIA WTCC.

Nach dem Rennen wurden die Container erneut wieder beladen. Denn in Kürze läuft das Schiff mit der wertvollen Fracht in Japan aus und geht dann auf die kurze Reise nach China wo vom 2. bis 4. November 2012 die Läufe 21 & 22 in Shanghai ausgetragen werden.

Wiechers Sport Fahrer Stefano D’Aste belegt derzeit mit 117 WM Punkten Rang 8 in der Weltmeisterschaft sowie mit 101 Punkten Rang 3 in der Privatfahrerwertung der WTCC.
2012 10 21 10.11.24Vom 20 - 21 Oktober fand auf dem Salzburgring die erste Rennsportmesse statt und die Firma rund um Herbert Drexler war bei dieser Eröffnung selbstverständlich vor Ort. Am Salzburgring konnten Produkte aus dem Haus Drexler angesehen sowie bei einer kosenlosen Mitfahrt mit einem Mercedes Benz C63 AMG erste Eindrücke gesammelt werden.

Die Messe war für Drexler Motorsport ein rießiger Erfolg und ein Wiedersehen für 2013 ist in Planung!






 

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