Herbert Zanardi 2003Das vergangene DTM-Wochenende war eine Premiere in vielfacher Hinsicht: erstes Nachtrennen der DTM-Geschichte, erstes DTM-Event in Misano und DTM-Debüt von Alex Zanardi im Rahmen eines Gaststarts mit BMW. Alex Zanardi hat sein DTM-Debüt mit einem sensationellen fünften Platz abgerundet und dazu gratuliert die Firma Drexler recht herzlich. In Misano fuhr er erstmals ohne Beinprothesen, er beschleunigte, lenkte, schaltete und bremste mit seinen Händen. Beeindruckend war der Blick ins Cockpit, wie er mit dem ganzen System überhaupt klarkommt.
 
Alessandro „Alex“ Zanardi ist ein italienischer Automobilrennfahrer sowie Handbiker. 1991 bis 1999 startete er bei 41 Grand-Prix-Rennen zur Formel-1-Weltmeisterschaft. 1997 und 1998 errang er jeweils die Champ-Car-Meisterschaft. 2001 verunglückte er bei einem Rennen dieser Serie auf dem EuroSpeedway Lausitz schwer und ist seitdem beinamputiert. Zwischen 2005 und 2009 fuhr Zanardi wieder Automobilrennen und nahm für BMW an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) teil. 2012 wurde er zweifacher paralympischer Sieger in der Disziplin Handbike. 2016 gewann er je eine weitere Gold- und Silbermedaille.

Im Jahr 2001 trat er für das Team von Mo Nunn wieder in der Champ-Car-Serie an. Nach vielen glücklosen Rennen führte er in dieser Saison am 15. September auf dem Lausitzring erstmals seit langem wieder ein Rennen an. Nach dem letzten Boxenstopp kam es zu einer folgenschweren Kollision mit dem Wagen von Alex Tagliani: Bei der Boxenausfahrt geriet Zanardi auf den Grünstreifen, der die Rennstrecke von der Boxenausfahrt trennt, und schleuderte unkontrolliert auf die Strecke, wo er von Tagliani mit 320 km/h getroffen wurde. Sein Wagen wurde dabei in zwei Teile gerissen. Zanardi musste sieben Mal wiederbelebt werden und verlor beide Beine oberhalb der Knie. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, nach zwei Jahren wieder in einen Rennwagen zu steigen. 2003 fuhr er vor dem erneuten Auftritt der Serie die ihm zu seinem „Sieg“ nach dem Unfall fehlenden 13 Runden auf dem Lausitzring als Show zu Ende und absolvierte damit „sein“ Rennen. Die hierbei erzielten Rundenzeiten hätten für Rang fünf in der Qualifikation gereicht.

2005 und 2006 bestreitete „Alex“ Zanardi bei der Mile Miglia im BMW 507 die Neuauflage des Klassikers. Der ehemalige Formel-1 Pilot und WTCC Fahrer Alexander Zanardi bewegte zusammen mit Marco Saltalamaccia den V8 Roadster, der vielen als eines der schönsten Autos gilt. Der BMW 507 wurde bei der Firma Drexler speziell für Zanardi umgebaut.

Zwischen 2005 und 2009 fuhr Alessandro Zanardi in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft für BMW. Er fuhr einen speziell umgebauten Wagen, in dem er mit der Hand Gas geben und die Bremse mit der Prothese des rechten Beines bedienen konnte. Am 29. August 2005 gewann Zanardi bei einem Rennen der Tourenwagen-WM in Oschersleben sein erstes Rennen seit seinem schweren Unfall. Nach dem Rennen fuhr er – nicht ganz regelkonform – in umgekehrter Fahrtrichtung durch die Boxengasse, wo er von sämtlichen Fahrern und Mechanikern gefeiert wurde. Zwei weitere Rennsiege erzielte er 2006 in Istanbul und 2008 in Brünn. Ende 2009 trat er zurück.

Am 21. Januar 2014 gab BMW bekannt, Zanardi werde, im Alter von 47 Jahren, in dieser Saison im Blancpain GT Series sein Comeback als Rennfahrer geben.

Zusammen mit Timo Glock und Bruno Spengler hat Zanardi in einem speziell vorbereiteten BMW Z4 GT3 am 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 2015 teilgenommen. Nachdem das Team zwischenzeitlich sogar auf Platz sechs lag, konnte es das Rennen aufgrund eines Motorschadens in der letzten Rennstunde nicht beenden.

Nachdem Zanardi 2016 erneut bei den Paralympischen Spielen teilgenommen hatte, gelang ihm bei seinem ersten Renneinsatz in einem wiederum speziell vorbereiteten BMW M6 GT3 der Sieg beim Saisonfinale der italienischen GT-Meisterschaft.

Alex Zanardi fährt 24h Daytona 2019 für BMW
Alessandro Zanardi wird die 57. Ausgabe des Januar-Klassikers in Florida bestreiten. Der BMW-Markenbotschafter wird die IMSA-Saison 2018 nutzen, um mit den Ingenieuren ein spezielles Bremssystem für den BMW M8 GTE zu entwickeln, dass er mit Prothesen bedienen kann.

Aufgrund seines Kampfgeists gilt Alex Zanardi als Held und Idol in der gesamten Sportwelt. Einfach unglaublich, dieser Mann.

Die Firma Drexler bedankt sich beim Alex Zanardi für die jahrelange sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Weitere Fotos:













Quelle: Wikipedia, Motorsport-Total, BMW, Motorsport XL
aaaf7422 4aaa 4bf5 aa5d 0e27330beaceAm vergangenen Wochenende ging auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formula Student Spain zu Ende.  Nach dem 3. Platz im Vorjahr, den damals weniger als 8 von 1.000 Punkten vom Gesamtsieg trennten, erreichte das Rennteam diesmal den 1. Platz der Gesamtwertung combustion. 

Auch das GreenTeam gewann seine Gesamtwertung im electric Classement, so dass die Universität Stuttgart mit einem Doppelsieg nach Hause zurückkehrt. Dies war zuletzt im Jahr 2013 in Italien erreicht worden. Wir gratulieren unseren Studierenden sehr herzlich! 

Ebenfalls  gratulieren wir an dieser Stelle den Teams Global Formula Racing und Coburg  zum 2. bzw. 3. Platz der Gesamtwertung.

Zu den Einzelwertungen:
Business Event:               33. Platz 
Engineering Design:        1. Platz 
Cost Event:                      9. Platz 
Autocross:                        2. Platz 
Endurance:                      1. Platz 
OVERALL:                      1. PLATZ 

Ein besonderes Highlight war in Spanien der Acceleration-Wettbewerb, der nach Anbruch der Dunkelheit auf der Start-und Zielgeraden in Barcelona erfolgte. 

Die vollständigen Ergebnisse aller Teams finden sie auf: https://sites.google.com/view/fss18/home 

Damit geht die insgesamt sehr erfolgreiche Saison 2018 für unser Rennteam zu Ende.  Sie begann mit dem Sieg des Vorjahresteams in Michigan, dann folgte der Sieg in Ungarn, der 6.Platz in Österreich , der Sieg in Hockenheim und nun zum Abschluss der Doppelsieg in Spanien. 

Das Rennteam steht mit über 829,85 Punkten nach wie vor auf Platz 1 der Weltrangliste vor dem Zweitplatzierten Esslingen mit 772, 27 Punkten. Auf Platz 3 folgt die University of Canterbury mit 755,63 Zählern. Die aktuelle Liste der Verbrennerteams umfasst 556 Teilnehmer.

Link zur Weltrangliste: https://mazur-events.de/fs-world/C/ 

Quelle: Rennteam Uni Stuttgart
Arnold HH2 012Nach der kleinen August-Sommerpause geht es am kommenden Wochenende (31. August / 01. September 2018) mit dem siebten Rennwochenende im DMV GTC und DUNLOP 60 in Zolder weiter.

Fast schon traditionell sind die Starterzahlen auf dem belgischen Traditionskurs nicht so hoch, wie bei anderen Rennstrecken. „Aber wir wollen auch nicht immer nur am Nürburgring oder Hockenheim fahren“, so Organisator Ralph Monschauer. „Wir finden, dass wir für eine kleine private Serie einen sehr guten und ausgewogenen Kalender haben. Dies wollen wir auch in den nächsten Jahren so weiterführen. Es wird uns sicher nicht sofort gelingen alle Blockaden in den Köpfen zu beseitigen. Aber wir arbeiten weiter hart an unserem Konzept.“

20 Autos werden auf dem 4,011 Kilometer langen Kurs zu den Rennen des DMV GTC erwartet. Darunter natürlich auch der Tabellenführer Kevin Arnold, der im TCR-Audi von HCB-Rutronik Racing an den Start geht.Der 19-Jährige zeigte bisher eine einwandfreie Leistung und das nicht nur im TCR, sondern auch im GT3. Zusammen mit Carrie Schreiner startet er im DUNLOP 60 mit einem Audi R8 LMS GT3 und steht auch dort überraschend auf Platz 1.

Auf Platz zwei schon Dupré Motorsport mit dem Porsche 991.1 GT3 Cup. Im DUNLOP 60 steht Christoph Dupré alleine im Gesamtklassement. Im DMV GTC im Duett mit seinem Vater Claus Dupré.

Doch noch ist nichts entschieden. Vor dem vorletzten Rennwochenende beim Motorsport XL Weekend in Belgien sind noch vier Läufe im DMV GTC und zwei Rennen im DUNLOP 60 zu fahren. Und am Ende werden die zwei schlechtesten Resultate gestrichen. Gleiches gilt für die einzelnen Klassen. In diesem Jahr wurde die Einteilung klar geregelt. Nur noch in Klasse 1 dürfen die verschiedenen GT3 starten. Dazu kommt die Cup-Porsche-Klasse oder auch die Klasse mit den TCR- und GT-Fahrzeugen.

Die Weichen für die Saison 2019 werden ebenfalls schon gestellt. „Wir sind in Gesprächen wegen den Terminen und auch wegen kleineren Änderungen am Konzept. Hier sind wir im engen Dialog mit den Fahrern und Teams und werden die Wünsche versuchen umzusetzen. Auch in Zolder werden wir da wieder die nächsten Besprechungen haben“; so abschließend Monschauer.

Quelle: Motorsport XL
12SILVERSTONE18M3 0783Auf der Traditionsrennstrecke von Silverstone wurde am Wochenende der Grand Prix von England ausgetragen. Der 5,9 km lange Rundkurs hat eine mehr als 60 jährige Rennsportgeschichte. 2011 wurde die Strecke zuletzt umgebaut und gilt als die schnellste im Grand Prix Kalender.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing zeigte in den Freien Trainings eine starke Leistung. Am Freitag Vormittag dominierte er von der ersten bis zur letzten Minute. Den zweiten distanzierte er um 0,6 Sekunden. Auch am Samstag morgen verpasste er unter schwierigen Verhältnissen mit Wind, Kälte und feuchten Stellen die Bestzeit nur um 0,02 Sekunden. Im Zeittraining, dass ebenfalls von Regenschauern unterbrochen wurde, hielt er bis zur letzten Minute den fünften Rang. Leider rutschte er in der Startaufstellung in der letzten Runde noch auf den undankbaren 14. Platz zurück. Kurz nach Beginn des Warm Up am Sonntag morgen begann es zu regnen. Der 22-jährige kam auch unter diesen Umständen bestens zurecht.

Doch der neue Asphalt auf der Silverstone Strecke bot zwar guten Gripp, jedoch war er nach wie vor sehr wellig und in den Senken staute sich das Wasser. Im MotoGP Training stürzten deswegen schon am Samstag einige Fahrer wegen Aquaplaning. Nach dem der Regen immer stärker wurde, mussten die Rennen immer weiter verschoben werden. Um 16 Uhr wurde dann aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung abgesagt.

Der nächste Grand Prix findet am 9. September in Misano / Italien statt.

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / ITA / 158
2. J. Martin / SPA / 146
3. F.D. Giannantonio / 121
11. P. Öttl / GER / 54

Quelle: Öttl Motorsport
6fbb0d8d ebdf 4f69 99b1 8e4cf3dc23ecDrei Rennwochenenden in Folge standen seit Anfang August auf dem Programm im Porsche Carrera Cup Deutschland. Mit mehreren Top 10 Ergebnissen unterstreicht das Fahrer-Quartett um Henric Skoog, Igor Walilko, Richard Wagner und Lukas Ertl sein Potential im schnellsten Markenpokal Deutschlands. 

- PCCD Nürburgring (Sprint): Beeindruckendes Starterfeld von insgesamt 44 Porsche 911 GT3 Cup auf der Sprint-Variante zusammen mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia
- PCCD Nürburgring: Weitere Top 10 Resultate beim zweiten Besuch auf der Kurs in der Eifel im Rahmen des Oldtimer Grand Prix
- PCCD Zandvoort: Zweite Veranstaltung außerhalb Deutschlands auf dem fordernden Kurs an der holländischen Nordseeküste

Der Porsche Carrera Cup Deutschland meldet sich Anfang August aus der Sommerpause zurück, die Raceunion mit Gaststarts im internationalen Supercup produktivüberbrückt hat

Den Auftakt zum dreiwöchigen Mammutprogramm im Porsche Carrera Cup Deutschland wurde mit einem angemessenem Starterfeld von über 40 Porsche GT3 Cup Boliden auf dem Traditionskurs in der Eifel zelebriert. Zusammen mit dem Porsche Carrera Cup Scandinavia wurde die heiße Phase der Saison eingeläutet. Bei 44 Fahrzeugen auf der knapp über 3,5 Kilometer Sprint-Anbindung des Nürburgring rechneten die Raceunion Young Guns mit deutlich mehr Verkehr auf der Strecke, konnten jedoch bereits im Freien Training den Grundstein für ein zufriedenstellendes Wochenende legen. Mit den Erfahrungswerten aus der ersten Session, konnten sich mit Igor Walilko (P5), Henric Skoog (P7) und Lukas Ertl (P10) gleich drei Startplätze innerhalb der Top 10 für den Lauf am Samstag gesichert werden. Im ersten Rennen des Wochenendes konnte Henric dann zwei Positionen gut machen und mit Gesamtrang 5 wichtige Punkte in der Meisterschaft einfahren. Lukas beendete das Rennen nach einigen engen Kämpfen als zweitbester Rookie auf Platz 10, während Igor nach einem Kontakt mit einem Kontrahenten mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde und daher letztendlich auf Position 16 die Zielflagge sah. Nach weiteren 19 Rennrunden beim Lauf am Sonntag, konnten Skoog (P6) und Walilko (P10) weitere Top 10 Ergebnisse erzielen.

Das komplette Fahrerlager bleibt stehen, der Porsche Carrera Cup Deutschland ist nach kurzer Pause erneut amNürburgring zu Besuch

Im Rahmen des AvD Oldtimer Grand Prix konnte Igor Walilko mit der Trainingsbestzeit am Freitag das erste Ausrufezeichen des Wochenendes setzen. Auf der 5,148km langen Strecke konnte der Pole in den letzten Minuten der einstündigen Session ein Rundenzeit von 1:43,877 auf die Zeitenmonitore bringen. Nach dem Training freute sich der 20-Jährige ueber seine erste Bestzeit des Jahres: "Mein erster Stint mit den gebrauchten Reifen war alles andere als gut. Mit dem zweiten Satz hatte ich deutlich mehr Gripp und konnte dadurch gegen Ende noch profitieren."  

Zu ungewohnt später Stunde am Freitag Abend stand die Qualifying-Session mit einsetzendem Sonnenuntergang an. Für Igor (P6 bzw. P7), Henric (P14 bzw. P10), Richard Wagner (zwei Mal P19) und Lukas Ertl (P22 bzw. P23) gab es in den Rennen einigen Boden gut zu machen. Richard konnte dabei im Samstagsrennen gleich 12 Positionen nach vorne fahren, um sich mit P7 sein bestes Saisonergebnis und den zweiten Platz in der Rookie-Wertung zu sichern. Schnellster Rookie im Rennen war dabei Teamkollege Igor Walilko auf Position 5. Auch im zweiten Rennen konnten durch Igor auf P8 und Henric auf P9 erneut Top 10 Resultate eingefahren werden und sowohl Wagner als auch Skoog konnten sich im Rennen nach vorne arbeiten.   

Porsche Carrera Cup Deutschland mit Abstecher über die Grenze an den Circuit Zandvoort vor den Toren Amsterdams    

Beim dritten Rennwochenende in Folge, war die nächste Station vom 17. - 19. August der an der holländischen Nordseeküste gelegene Circuit Zandvoort. Nach Spielberg ist das Wochenende in Zandvoort das zweite Auslandsrennen des Carrera Cup. In Österreich waren noch die Berge präsent, in Zandvoort dominiert ganz klar der Strand und das Meer. Das Wochenende startete mit dem Freien Training vielversprechend, als sowohl Henric (P3) als auch Igor (P5) und Lukas (P10) starke Zeiten auf dem 4,3 Kilometer langen und sehr spektakulären Kurs erzielen konnten. Nach einer ernüchternden Qualifying-Session, gab es in Rennen 1 am Samstag nach knapp der Hälfte des Rennes eine Schrecksekunde, als Lukas beim Re-Start nach einer Safety-Car-Phase in einen Massenunfall verwickelt war, der zum Rennabbruch führte. Glücklicherweise konnten alle Fahrer ihre Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Das Rennen wurde nicht wieder aufgenommen. Da zum Zeitpunkt des Abbruchs weniger als 50 Prozent der Renndistanz absolviert waren, werden für dieses Rennen keine Punkte in der Meisterschaft verteilt. 

Der Lauf am Sonntag begann unter schwierigen Bedingungen mit leichtem Regen und Temperaturen knapp unter 20 Grad Celsius. Erneut hatte Lukas wenig Glück im Rennen und musste seinen Porsche GT3 Cup Boliden nach 8 Umläufen abstellen. Henric konnte sich mit Platz 5 erneut einige Punkte in der Meisterschaft sichern, dicht gefolgt von Teamkollege Igor der auf Platz 7 als zweitbester Rookie ins Ziel kam. Richard musste auf der fordernden Strecke unter diesen schwierigen Bedingungen nach einigen Kämpfen im Mittelfeld mit Gesamtrang 19 noch etwas Lehrgeld zahlen.  

Kampf um die Meisterschaft geht in die entscheidende Phase

Noch zwei Meisterschaftsläufe und vier Rennen stehen im Saisonkalender 2018. Anfang September geht es an den Sachsenring, bevor vom 21. - 23. September das Saisonfinale in Hockenheim steigt. Henric Skoog liegt derzeit mit 81 Punkten auf Rang 6, in Schlagdistanz auf die Top 4. Igor Walilko wird nach dem Wochenende in Zandvoort auf Gesamtposition 8 und als zweitbester Rookie geführt.

Quelle: Raceunion
HP Racing Int 01- Luke Wankmüller belegt Ränge 2 und 1 in der Rookie-Wertung
- Hari Proczyk mit 3. und 6. Platz nun Zweiter in der Fahrermeisterschaft
- Team HP Racing International baut Vorsprung in der Teamwertung aus

Das fünfte Rennwochenende der ADAC TCR Germany, und für viele Fahrer „Die schönste Strecke im Kalender“, wurde im niederländischen Zandvoort ausgetragen.

Das Team HP Racing International, mit ihren Stammfahrern Hari Proczyk und Luke Wankmüller, brachte wieder zwei OPEL Astra TCR an den Start.

Nach der Veranstaltung am Nürburgring waren die Mannen rund um Teamchef Tobias Niederberger schon ab der ersten Trainingsrunde bemüht, den derzeitigen Abstand zu den Marken Honda und Audi zu reduzieren. Mit mehreren kleinen Fortschritten gelang es schließlich den Piloten die Startplätze 3 durch Proczyk und 9 durch Wankmüller herauszufahren, wobei Wankmüller in seiner schnellsten Runde den Grip nicht optimal nutzen konnte.

In den sonst so turbulenten Rennen der ADAC TCR Germany, ging es im ersten Lauf ungewöhnlich ruhig zu. Im Spitzenfeld der ersten neun Piloten gab es kein einziges Überholmanöver und so waren die Ränge 3 für Proczyk und 9 für Wankmüller auch das Endresultat. Für Proczyk war dies der vierte Podiumsplatz in dieser Saison und Wankmüller belegte den 2. Platz in der Rookie-Wertung.

Zu einem überlegenen Heimsieg fuhr der Audi-Pilot Niels Langeveld.

Dass der neu eingesetzte Hyundai i30 N TCR, der seit dem letzten Rennwochenende am Nürburgring am Start ist, schon zu den Siegautos zählt, wurde im zweiten Lauf regelrecht zelebriert. Mit einem Doppelsieg bekräftigte vor allem Sieger Luca Engstler, dass mit ihm in der restlichen Saison im Kampf um die Fahrermeisterschaft zu rechnen ist.

Mit einem sauberen und cleveren Rennen fuhr Wankmüller als Vierter nur knapp am Podest vorbei, holte sich aber den Sieg in der Rookie-Wertung und ist nun wieder Führender in der Rookie-Meisterschaft.

Der von Startplatz 8 startende Proczyk machte mit einem gelungenen Start schon in Runde eins mehrere Plätze gut, musste aber den von hinten kommenden Audi-Piloten Langeveld ziehen lassen und beendete schließlich auf Rang 6 das zweite Rennen.

Sowohl Proczyk als auch Wankmüller hatten in beiden Rennen mit fehlendem Speed zu kämpfen. „Wir können derzeit aus eigener Kraft nicht angreifen bzw. ein Überhol= manöver setzen“, so ein nachdenklicher Proczyk, der erstmals in dieser Saison die Führung in der Fahrermeisterschaft an Niels Langeveld abgeben musste.

Trotzdem zog man im Team HP Racing International zufrieden Bilanz nach diesem Wochenende: Rookie Luke Wankmüller übernahm in der Rookie-Meisterschaft wieder die Führung und in der Teamwertung konnte man den Punktevorsprung auf das zweitplatzierte Team sogar ausbauen.

Die vorletzte Station im Kalender der ADAC TCR Germany findet in drei Wochen am Sachsenring statt. Es wird wieder eine schwere Aufgabe für das Team werden, aber man ist nach wie vor bestrebt, das Maximum herauszuholen.

Quelle: HP Racing International
a122a3dc 0734 4cc5 9c21 f067c26b930aNiels Langeveld is the new series leader in ADAC TCR Germany, the Dutchman taking two podiums at Zandvoort with a great display of his racecraft. In both qualifung sessions, the racing one driver was the fastest man on the Dutch circuit near the North Sea. Langeveld dominated the first race from pole and in the second race charged from  tenth to the podium. "What a weekend, really fantastic", beamed the new leader of the strong ADAC TCR Germany series.

Trailing just ten points behind championship leader Harald Proczyk, Niels Langeveld knew he had to make it happen at Circuit Zandvoort since at his home circuit the Dutchman always performs well. Last year the racing one driver was the fastest driver at Zandvoort and in both races crossed the finish line in first. But he knew everything had to be perfect as he lost victory in the last year’s first race through a time penalty. That is why he and his team made sure of optimal preparations. Nothing was left to chance all weekend, everybody working more focused than ever.

In Saturday morning’s first qualifying session, Langeveld struck a first blow to his adversaries, setting fastest lap and starting the second session that would determine the starting positions for both races with great confidence. On his second lap, the Audi racer set a superb time of 1:45.892 and that proved to be an insurmountable obstacle for his rivals. With points for pole position in the first race, Langeveld narrowed his deficit to Proczyk to just eight points. It also meant he would have to start the second race in tenth, and behind his main opponent, giving him a tough job to do in this strong field.

After a perfect start to the first race on Saturday afternoon, Niels Langeveld immediately opened up a gap to nearest rival Antti Buri. However, a start crash in the back forced the safety car to come out, and so the racing one pilot had to do it all over again. It worked out very well, though, since Langeveld got on the throttle before the Finn realised, and on the line already had a gap of more than a second. Lap after lap, Langeveld built his lead to win the race by six seconds over Buri. Proczyk finished third, which meant that the championship rivals drew level on points.

Starting in tenth is very difficult, as you are surrounded by the packed midfield – a touch can happen in a split second. Therefore, for Niels Langeveld it was especially important to stay out of trouble on the first lap of Sunday morning’s second race. Nevertheless he almost got pushed into the pit wall, Langeveld barely able to prevent this. But then he managed to pass Antti Buri in a great move into the Hans Ernstbocht and quickly took eighth position. Now, Proczyk was in front of him and Langeveld realised that this was a crucial moment in the race as well as the title fight. With a truly fantastic pass into the Masters corner, the racing one Audi passed Proczyk’s Opel, and now Langeveld was aware that he was in control of the championship.
 
Both his speed and self-confidence were so huge that he passed a few more cars to claim third place. His race had demanded a lot of the tyres and even though Langeveld was able to race towards the second-place driver’s rear, he was unable to attack anymore. But he would have readily signed for third place and the podium ahead of the race, especially since Proczyk was only sixth at the finish.
 
"My racing one team delivered a fantastic car, it went great all weekend. I'm very grateful to my coach Herman de Jager and my team and I will do everything to secure the TCR Germany title", said a euphoric Langeveld.
 
With two events to go, Langeveld now has a nine-point lead. The next two races will be at the Sachsenring and given the exciting form of both Niels Langeveld and his Audi the new championship leader will look forward to these races with confidence.

Results race 1
1. Niels Langeveld; 2. Antti Buri (Fin); 3. Harald Proczyk A); 4. Mike Halder (G); 5. Luca Engstler (G); 6. Simon Reicher (A)
 
Results race 2
1. Luca Engstler (G); 2. Theo Cicaud (F); 3. Niels Langeveld; 4. Luke Wankmüller (G); 5. Mike Halder (G); 6. Harald Proczyk (A)
 
Standings TCR Germany 2018
1. Niels Langeveld 286
2. Harald Proczyk (A) 277
3. Luca Engstler (G) 264
 
Calendar ADAC TCR Germany 2018
7-9 September, Sachsenring, Germany
21-23 September, Hockenheim, Germany 

Quelle: Niels Langeveld Racing
KMP LogoKMP spezialisiert sich auf Antriebskomponenten, welche auf die Bedürfnisse der dynamischen Welt des professionellen Motorsports zugeschnitten sind. Hierbei zählen pneumatische Paddle-Shift Systeme, Differentiale, Getriebe und Getriebepakete (Sequenzielle und Synchrongetriebe) sowie elektronische Komponenten zu den Hauptprodukten. Zudem verfügt KMP über eine eigene Abteilung für Getriebe- und Differential-Umbauten.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hengelo in den Niederlanden. Das 1.500m² große Firmengebäude verfügt über die richtige Ausstattung, die es zum Full-Service Partner für Antriebstechnik braucht. Dazu gehört ein eigener Fertigungsbereich, ein Bereich für Serviceleistungen, Reparatur und Wiederaufbau sowie die Elektrotechnik- und Konstruktionsabteilung.

Im Hinblick auf seine Unternehmensstrategie legt KMP den Fokus auf eine stetige Kundenorientierung und die interne Kontrolle aller Aspekte des Produktions- und Leistungsprogramms: Von Design und Fertigung, über Montage und Umbauservice, bis zur technischen Beratung und Aftersales-Support erfolgt alles im Hause KMP.

Im November 2017 konnte KMP mit Stolz das 10-jährige Jubiläum feiern. KMP wurde 2007 von Pascal Kamperman gegründet. Sein technischer Background und seine treibende Leidenschaft für Antriebstechnologien und deren Fertigung haben KMP zu dem gemacht, was es heute ist – ein kompetenter Partner für Antriebsstrang-Lösungen im Premium-Fahrzeug-Segment. Heute besteht das Team aus elf äußerst passionierten Mitarbeitern, von denen jeder eine besondere Kompetenz und Fachwissen im Bereich Elektrotechnik, mechanische Montage, Konstruktion, Produktion oder Verwaltung miteinbringt.

Seit 2007 ist KMP auch offizieller Vertriebsund Technikpartner von Drexler Automotive. Die Drexler Sperrdifferentiale sind Lamellen-Sperren und zählen in diesem Sektor zur absoluten Oberklasse. In den letzten zehn Jahren hat KMP eine Vielzahl an Installationen und Spezialprojekten im Bereich dieser Sperrdifferentiale erarbeitet. Dank der langjährigen Erfahrung mit Motorsport- Fahrzeugen, können sie die passgenaue und individuell beste Differential-Lösung realisieren – in der bewährten Drexle Qualität und Verlässlichkeit. Schnelle Lieferzeiten werden hierbei durch die Lagerung der gängigen Differentialteile ermöglicht.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.drexler-automotive.com. Alle Details zu KMP Drivetrain Solutions und deren Produkt- und Leistungspalette gibt es unter www.kmpdrivetrain.com.

AUF DEM NEUESTEN (PRÜF)STAND

Qualität und Verlässlichkeit sind bedeutende Kernwerte für Einbauprodukte im Automobilbereich, nicht nur im Hinblick auf die Fahrperformance, sondern insbesondere auch wegen der Fahrsicherheit. Um diesen zentralen Anforderungen gerecht zu werden und dem Kunden qualitativ und funktional einwandfreie Produkte zu liefern, arbeitet Drexler Automotive an speziellen Prüfständen, welche komplett intern entwickelt, gebaut und kontinuierlich den Anforderungen der Kunden angepasst werden.

Vor etwa sieben Jahren haben zwei Mitarbeiter ihr erlerntes Wissen aus den Bereichen Maschinenbau, Montage, Elektrotechnik und Softwareprogrammierung gebündelt und begonnen an eigenen Prüfständen, inklusive der dafür benötigten Software, zu tüfteln. Frei nach dem Motto „Learning by Doing“ wurden diese Prüfstände immer weiter optimiert und mehr Wissen diesbezüglich angeeignet.

So verfügt Drexler heute bereits über fünf Prüfstände, die aufgrund der Eigenentwicklung genauestens auf das Produktprogramm des Unternehmens angepasst sind. Vorerst werden die Prüfstünde und die Software nur für den Eigengebrauch eingesetzt, sicherlich hat man aber mit der Entwicklungsarbeit wichtige Grundsteine für mögliche neue Geschäftszweige in der Zukunft gelegt.

Grundsätzlich wird bei den Sperrentests überprüft, ob das Lamellenspiel einwandfrei läuft und die Funktionalität nach den gewünschten Vorgaben gegeben ist. Ein Teil der Prüfstände wird für mechanisch geregelte Differentiale eingesetzt, welche vorwiegend an Motorsportkunden und Privatkunden ausgeliefert werden. Hierbei wird der Grundsperrwert, also das je nach Fahrzeugmodell und Einsatzzweck individuelle Setup, nochmal final überprüft und erst bei einwandfreier Funktionalität dem Kunden übergeben. An den restlichen Prüfständen werden „End-of-Line“ (EoL) Tests durchgeführt: Unter Simulation aller relevanten Zustände, also aller möglichen Fahrsituationen und -konditionen,werden die Differentiale auf Herz und Nieren geprüft, bevor diese offiziell ihre Serienreife erreichen und für die Großaufträge der OEM-Kunden von Drexler freigegeben sind.

Eine standfeste, elektromechanische Konstruktion ist dabei ebenso wichtig wie eine leistungsfähige Hard- und Software-Architektur. Hierfür werden verschiedenste Sensoren, darunter Drehmoment-, Druck- und Temperatursensoren, eingesetzt, um entsprechend alle potenziell auftretenden Kraft- und Temperatureinwirkungen zu simulieren. So werden beispielsweise alle Tests in einem Temparaturspektrum von -40° C bis 140° C durchgeführt – so die gängige Konzernvorgabe. Bei den beschriebenen End-of-Line Tests werden vorwiegend innovative Neuentwicklungen, insbesondere elektromechanische Sperrdifferentiale („E-Diffs“), auf ihre einwandfreie Funktionalität überprüft. Dieser Produktzweig betrifft ausschließlich die Serienfertigung von Drexler und die zugehörigen Prüfstände werden, im Gegensatz zu denen für mechanisch geregelte Differentiale, ständig weiterentwickelt und verändert.

Doch ob es sich nun um Differentiale für die Serienfertigung oder für einzelne Privatkunden handelt – eine verlässliche Funktionalität und Qualität soll bei Drexler Automotive ausnahmslos für alle Produkte gewährleistet sein.

Quelle: Motorsport XL
71ace6a2 ec7a 44c7 a242 2053787e5592Am vergangenen Wochenende ging auf dem Hockenheimring die Formula Student Germany zu Ende. 

Mit dem Gewinn des Endurance Runs und der schnellsten Runde sowie einer soliden Gesamtperformance, hat das Rennteam den Grundstein für den Gesamtsieg in Hockenheim gelegt. Wir dürfen alle wieder sehr stolz auf unsere Studierenden sein!

Es nahmen insgesamt 125 Teams aus aller Welt an diesem vielleicht wichtigsten und anspruchsvollsten Event der Formula Student teil. Nach dem Pech im Vorjahr mit einem Motorschaden lief diesmal für das Rennteam fast alles reibungslos. 

Wir gratulieren an dieser Stelle auch den Teams aus Graz und Coburg  zum 2. bzw. 3. Platz der Gesamtwertung. 

Zu den Einzelwertungen:
Business Event:             10. Platz 
Engineering Design:      1. Platz 
Cost Event:                    21. Platz 
Acceleration:                  13. Platz 
Autocross:                      3. Platz 
Fuel Efficiency:              7. Platz 
Skid Pad:                       4. Platz 
Endurance:                    1. Platz 
OVERALL                     1. PLATZ 

Alle Ergebnisse sind verfügbar unter https://www.formulastudent.de/fsg/results/2018/ 

Unterstützung erhielt unser Rennteam durch den Besuch von Herrn Steinbach, Ministerialdirektor und Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, der  sich in Begleitung von Magnifizenz Ressel über die Formula Student und ihre Chancen, die sie den Studierenden bietet, informierte. Herr Prudlik, Leiter des Rennteams, stellte Herrn Steinbach und Herrn Ressel das Fahrzeug und das Team vor. Herr Steinbach sprach auch mit verschiedenen anderen Teams aus Baden-Württemberg sowie mit einem unserer Hauptsponsoren, der Bosch-Engneering GmbH, um die Haltung der Industrie zur Formula Student zu verstehen. Schließlich wurde er von Frau Herberth, einer ehemaligen Rennteamleiterin und heutigen Projektleiterin der Bosch Engineering GmbH, zu einer Sitzprobe im Einsatzfahrzeig F0711-13 eingeladen. 

Der nächste und letzte Wettbewerb der laufenden Saison mit Beteiligung des Rennteams findet in Spanien vom 21. bis 26. August 2018 statt. 

Quelle: Rennteam Uni Stuttgart
OETTL fweisse 19f0003Am Wochenende fand in Spielberg mit dem Grand Prix von Österreich der elfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt. Mit knapp 207.000 Besuchern gab es einen neuen Saisonrekord. Obwohl es am Freitag Nachmittags und Samstags Früh zum Teil starke Regenfälle gab.
 
Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing wollte bei seinen Heimrennen an die starken Leistungen der vergangen Rennen, aber auch seinen Podiumsplatz vom Vorjahr anschließen. Mit den Rängen vier und fünf an den beiden Freitag Trainings untermauerte der 22 jährige sein Vorhaben. Beim Zeittraining war zu Beginn die Strecke noch nass. Doch bei Halbzeit gab es bereits eine schmale trockene Linie. Philipp entschied sich als erster für Slick Reifen. Zu Beginn war es noch schwierig, doch acht Minuten vor Ende setzte er sich erstmals an die Spitze. Dreimal wechselte er sich in den letzten Runden mit anderen Fahrern an der Spitze ab. Durch die immer besseren Streckenbedingungen fuhren dann alle in der letzten Runde ihre Bestzeit. Philipp musste gerade in der entscheidenden Runde einen Überholvorgang wegen gelber Flagge abbrechen. Somit konnte er sich nicht verbessern und rutschte noch von Platz zwei auf acht zurück. Dennoch eine gute Ausgangslage für das Rennen.

Nach dem Rennstart verlor der KTM Fahrer in den ersten beiden Runden einige Plätze und viel auf Platz 15 zurück. Statt wie gewohnt nach vorne zu kommen, tat sich Philipp schwer den Anschluss zu halten. Seine Rundenzeiten waren zwar das ganze Rennen konstant, aber nicht schnell genug um aufzuholen. Somit kam er trotz großen Einsatz nach 23 Runden nur auf dem 14. Platz ins Ziel.

In der Gesamtwertung belegt er den elften Platz. In zwei Wochen geht es mit dem Grand Prix von England in Silverstone weiter.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Meine Erwartungen an das heutige Rennen waren sehr hoch. Doch ich habe gleich gespürt, dass ich nicht mithalten kann. Selbst im Windschatten konnte ich nicht folgen. Vielleicht war die Übersetzung zu lang. Wir müssen noch herausfinden woran das lag.“

Ergebnisse:
1. Marco Bezzecchi / ITA / KTM / 37`13.19
2. Enea Bastianini / ITA / Honda / 0.47
3. Jorge Martin / SPA / Honda / 0.54
14. Philipp Öttl / GER / KTM / 14.68

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / ITA / 158
2. J. Martin / SPA / 146
3. F.D. Giannantonio / 121
11. P. Öttl / GER / 54

Quelle: Öttl Motorsport
HP Racing Int 021Der Start in die zweite Saisonhälfte der ADAC TCR Germany erfolgte am vergangenen Wochenende am Nürburgring. Nach einer zweimonatigen Sommerpause ging es für die drei HP Racing International-Piloten Hari Proczyk, Luke Wankmüller und Daniel Davidovac wieder um wichtige Punkte für die jeweiligen Meisterschaften, welche zum Start des Rennwochenendes alle von HP Racing International angeführt werden.

Dass es aber ein erwartet schweres Wochenende für das Team rund um Teamchef Tobias Niederberger werden wird, hatte zweierlei Gründe: Zum Einen die Strecken- Charakteristik des Nürburgrings, zum Anderen ein aus Sicherheitsgründen erfolgter Motorwechsel am Opel Astra TCR des Meisterschaftsführenden Hari Proczyk, der die Versetzung auf den letzten Startplatz in Rennen 1 zur Folge hatte.

Trotz einigen Abstimmungsproblemen in den freien Trainings gelang es sowohl Proczyk als auch Wankmüller in das zweite Qualifying der besten Zwölf zu kommen. Mit den erreichten Startplätzen 6 für Proczyk und 10 für Wankmüller gab es zufriedene Gesichter, zumal der 10. Platz für Wankmüller die Pole-Position für Rennen 2 bedeutete. Davidovac, der seine Rundenzeiten von Training zu Training stetig nach unten schraubte, fuhr auf den 28. Startplatz.

Vom reglementbedingten letzten Startplatz aus gelang Proczyk im ersten Rennen ein Traumstart und kam aus der ersten Runde bereits an der 19. Position bei Start/Ziel vorbei. Am Ende des Rennens wurde es Rang 13 und betrieb damit Schadens- begrenzung. Rookie Wankmüller kämpfte mit Setup-Problemen, holte aber mit Gesamtrang 12 trotzdem den 3. Platz in der Rookie-Wertung. Davidovac kassierte unglücklich einen Treffer auf das Heck des Opel Astra TCR, zeigte aber mit sensationellen Rundenzeiten auf und wurde schließlich 25.

Gewonnen hat den ersten Lauf der deutsche Honda-Pilot Mike Halder.

Erstmals aus der Pole-Position ging es für den 17-jährigen Luke Wankmüller im zweiten Rennen. Zwar verlor er am Start zwei Plätze, dennoch beendete er das Rennen auf dem hervorragenden 4. Gesamtrang und freute sich riesig über den Gewinn der Rookie-Wertung. Dies war schon sein fünfter Erfolg in dieser Saison und lediglich ein halber Punkt trennt ihn derzeit von der Führung in dieser Wertung.

Hinter Wankmüller kam Proczyk als 5. ins Ziel und da sein schärfster Rivale um die Gesamtmeisterschaft nur Elfter wurde, verlässt Proczyk den Nürburgring wieder als Gesamtführender mit 10 Punkten Vorsprung.

Leider nicht beenden konnte das Rennen Davidovac, der beim Pushen nach vorne etwas über das Limit ging, von der Strecke abkam und einen Einschlag in den Reifenstapel nicht mehr verhindern konnte.

Den ersten Saisonsieg feierte Dominik Fugel, ein weiterer Honda-Pilot.

Weiter geht es in der ADAC TCR Germany in zwei Wochen im niederländischen Zandvoort. Für das Team HP Racing International gilt es, den nötigen Speed für Podestplätze zu finden um den derzeit überlegenen Hondas Parole bieten zu können.

Fotoquelle: HP Racing International
c746b98c 0c1e 4cb8 aba8 d2741ddc7fa0Niels Langeveld has scored his fourth podium finish of the 2018 ADAC TCR Germany season. At the Nürburgring the racing one driver from Sassenheim in the Netherlands claimed the third position in the first race of the weekend, scoring valuable points for the championship. In the second race the Audi RS3 LMS driver was less successful and finished eleventh. Langeveld, the number two in the championship, closed the gap to leader Harald Proczyk from 22 to 10 points, and with three events to go, and the next two races at Circuit Zandvoort, the ADAC TCR Germany title fight will go down to the wire.

The German Nürburgring was host to round four of the prestigious ADAC TCR Germany championship. After his commanding victory at the Red Bull Ring, Niels Langeveld was determined to continue his string of successful races at the world famous Eifel track.
 
In free practice Langeveld immediately had the right pace and with a third and seventh position the Audi RS3 LMS driver was in the top of the 26-car field. In qualifying session one a tenth position was enough for the driver from Sassenheim in the Netherlands to advance to the second part of qualifying in which the top twelve competes for the best twelve starting positions. Langeveld once again proved he can perform extremely well under pressure and claimed the fourth starting position for race one, and with the reversed top ten, the seventh starting position for race two.,  
 
From fourth position on the grid, Langeveld didn’t have a very good start and lost one position. But before the end of lap one, the Audi driver was back in fourth and gained another position when the driver in front of him was penalized with a drive through penalty for a jump start. The racing one Audi couldn’t match the pace of the top two and lost contact in the second part of the race. Langeveld had some pressure from the drivers behind him, but it was never that much that he had to defend his position very hard. After twenty laps Langeveld finished in third position, his fourth podium finish of the season. Because Harald Proczyk, his closest rival in the title race, scored no points, Langeveld retook the lead in the championship with a four points margin over the Austrian driver.

In the second race Langeveld had to start from seventh position, and with Proczyk in fifth position, the racing one driver knew it would be a tough fight. The race didn’t go according to plan for Langeveld. After the start the Audi driver remained in seventh position, but got caught up in a battling group and lost a few positions. Langeveld was in eleventh position when the safety car came out and the race was red flagged after an accident had caused severe damage to the safety barriers in one of the corners of the track. Thus Langeveld didn’t get the chance to retake some positions and finished eleventh. As Proczyk finished in fifth position, Langeveld lost some points compared to his closest rival in the title race. But looking at the race weekend overall, Langeveld closed the gap to the leader from 22 to only 10 points.

“A weekend of mixed feeling. In the first race it was already difficult to keep the pace and there was pressure from behind all the time. We changed a few things in the setup of the car for race two, but that didn’t work out. First of all, the Nürburgring is not an Audi circuit, but we didn’t have the pace I had hoped for, especially not in race two. But we know where we went into the wrong direction and still we could close the gap to the leader. We are in the title race and it will be close until the last race of the season,” said Langeveld about his weekend at the Nürburgring.

The next round of the ADAC TCR Germany championship is one Langeveld is really looking forward to. From August 18 to 19 Circuit Zandvoort is host to round number five of the series. Zandvoort is Langeveld’s home track and most favourite circuit and it’s also the track where he achieved so many successes. With the support of the Dutch spectators and under the watchful eye of his fans and partners, Langeveld will do everything he can to make the Zandvoort race one to remember. “Zandvoort suits the Audi much better, and after we won the second race there last year, we are definitely looking for more,” said a competitive Langeveld.

Results race 1
1. Mike Halder (D); 2. Dominik Fugel (D); 3. Niels Langeveld; 4. Max Hesse (D); 5. Michelle Halder (D); 6. Benjamin Leuchter (D).
 
Results race 2
1. Dominik Fugel  (D); 2. Benjamin Leuchter (D); 3. Mike Halder (D); 4. Luke Wankmüller (D); 5. Harald Proczyk (O); 6. Luca Engstler (D); 11. Niels Langeveld.
 
Standings TCR Germany 2018
1. Harald Proczyk (O) 219
2. Niels Langeveld 209
3. Luca Engstler (D) 198
 
Calander ADAC TCR Germany 2018
17-19 augustus, Zandvoort, Netherlands
7-9 september, Sachsenring, Germany
21-23 september, Hockenheim, Germany

Quelle: Niels Langeveld Racing
04Jerez2018M 0018Nach einer fast 20-jährigen Pause fand 2016 erstmals wieder ein Grand Prix in Österreich statt. Der Red Bull Ring in Spielberg ist bei den Motorrad Fans sehr beliebt. In den vergangenen beiden Jahren kamen mehr als 200.000 Zuschauer an die Strecke in der Steiermark. Auch für das kommende Wochenende sind die Tribünenplätze für den Sonntag längst ausverkauft.
 
Für Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing ist es nach dem Sachsenring das zweite Heimrennen. Mit Rang fünf 2016 und einen zweiten Platz im Vorjahr, zeigte der 22 jährige KTM Fahrer eine starke Leistung. Nach zwei achten Rängen am Sachsenring und vergangenes Wochenende in Brünn will der Ainringer auch Zuhause ganz vorne dabei sein.

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / ITA / 133
2. J. Martin / SPA / 130
3. F.D. Giannantonio / 116
10. P. Öttl / GER / 52

Quelle: Öttl Motorsport
OETTL fweisse 18f0089Nach einer nur zweiwöchigen Sommerpause wurde die Motorrad Weltmeisterschaft mit dem Grand Prix von Tschechien in Brünn fortgesetzt. Seit 1987 wurde auf dem 5,4 km langen Kurs, mit Ausnahme von 1992 immer ein WM Lauf ausgetragen.
 
An allen drei Veranstaltungstagen herrschten hochsommerliche Temperaturen von 35 Grad. Mit knapp 190.000 Motorrad Fans gab es um den Kurs kaum noch freie Pläzte .

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing wollte nach der Pause seine Aufholjagd in der Gesamtwertung fortsetzen. Gleich am ersten Trainingstag untermauerte der 22-jährige sein Vorhaben. Wie schon am Sachsenring gelang ihm die Tagesbestzeit. Doch auch im Zeittraining war der KTM Fahrer stark. Mit Rang vier verfehlte er die erste Startreihe nur um 0,02 Sekunden. Somit hatte Philipp eine sehr gute Ausgangsposition für das 18 Runden Rennen. Die Startrunde beendete er auf dem sechsten Rang. Bis Runde elf fuhr er immer zwischen Rang vier und sechs. Eine Runde später setzte er sich erstmals an die Spitze. Von da kämpfte Philipp bis ins Ziel um den Sieg mit.

Als vierter ging er in die letzte Runde und wollte wie die Runden zuvor, an seinen starken Streckenabschnitten attackieren. Doch gleich am Eingang zur finalen Runde wurde er nach außen gedrängt und er rutschte auf den achten Rang zurück. Leider konnte der Ainringer auf den letzten Kilometern keinen Platz mehr gutmachen. Nach knapp 40 Minuten Fahrzeit überquerte er eine Sekunde hinter dem Sieger die Ziellinie.

In der Gesamtwertung verbesserte er sich um zwei Ränge und liegt nun wieder in den Top Zehn. Bereits nächste Woche steht mit dem Grand Prix von Österreich in Spielberg Philipps Heimrennen auf dem Programm.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„ Nach Rang acht am Sachsenring habe ich mich in Brünn erneut gesteigert. Vor allem im Zeittraining habe ich alles richtig gemacht. Mit dem Rennen war ich bis zur letzten Runde sehr zufrieden. Ich hatte mit Rang vier in der finalen Runde eine optimale Ausgangsposition. Leider konnte ich mein Vorhaben dann nicht in einen Podiumsplatz umsetzten. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Spielberg. Im Vorjahr konnte ich dort mit Rang zwei ein starkes Ergebnis feiern“.

Ergebnisse:
1. Fabio Di Giannantonio / ITA / Honda / 39`09.12
2. Aron Canet / SPA / Honda / 0.11
3. Jakub Kornfeil / CZE / KTM / 0.33
8. Philipp Öttl / GER / KTM / 1.09

WM Stand:
1. M. Bezzecchi / ITA / 133
2. J. Martin / SPA / 130
3. F.D. Giannantonio / 116
10. P. Öttl / GER / 52

Quelle: Öttl Motorsport
b8bdf01a 96dd 4c54 b8df bdfea861cd06Sehr geehrte Freunde und Förderer des Rennteams an der Universität Stuttgart, sehr geehrte Damen und Herren, 

vom 29. Juli bis zum 02. August wurde die Formula Student Austria auf dem Red-Bull Ring in Spielberg ausgetragen. 

Leider kam es für das Rennteam zu einem DNF (did not finish) im entscheidenden Endurance. Dennoch  konnte unser Rennteam noch den 6. Platz der Gesamtwertung erreichen.  Der Ausfall im Endurance erfolgte aufgrund eines gebrochenen Pushrods im Fahrwerk. Obwohl unser Fahrzeug noch die Ziellinie überquerte, musste es leider reglementskonform mit „DNF“ gewertet werden. 

Wir gratulieren an dieser Stelle den Teams der TU Graz, Melbourne Monash University und University of Bath zu den ersten drei Plätzen der Gesamtwertung. 

Zu den Einzelwertungen: 
Business Event: 5. Platz 
Engineering Design: 2. Platz 
Cost Event: 10. Platz 
Acceleration: 6. Platz 
Skidpad: 14. Platz 
Autocross: 2. Platz 
Endurance: DNF 
OVERALL: 6. PLATZ 

Der nächste Wettbewerb mit Beteiligung des Rennteams findet vom 06. bis 12. August in Hockenheim statt. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zu treffen. 

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung und  mit den besten Grüßen im Namen der Institutsleitung des IVK Jochen Wiedemann.

Quelle: Rennteam Uni Stuttgart
12Silverstone17M3OETTL 3464Der zwölfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand am Wochenende in Silverstone /England statt.

Die 5,9 km lange Rennstrecke hat eine mehr als 60 jährige Rennsportgeschichteund gilt als die schnellste im Grand Prix Kalender. Die über 128.000 Motorrad Fans konntensich an allen drei Tagen über perfektes Wetter freuen.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing belegte nach den drei freien Trainings den starken sechsten Rang. Auch im Zeittraining war er bis zur letzten Minute auf diesen Rang. Wie so oft fiel erst in der letzten Runde die Entscheidung. Philipp konnte sich nicht mehr verbessern und rutschte auf den 14. Startplatz zurück.

Der Rennstart verlief für den 21 jährigen nicht optimal und er beendete die erste Runde auf dem 17. Rang. Es dauerte bis zur sechsten Runde bis sich Philipp auf Platz 13 verbessern konnte. Die Spitzengruppe umfasste mehr als 20 Fahrer und die Positionen wechselten in jeder Runde mehrmals. Fünf Runden vor Rennende war der Ainringer erstmals in den Top 10. Sein Rückstand auf den Führenden war nur wenige Zehntel Sekunden. Philipp konnte sich noch um einen weiteren Rang verbessern, als in der vorletzten Runde das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen werden musste.

Somit musste sich der KTM Fahrer mit dem neunten Platz zufrieden geben. Sein Rückstand im Ziel auf den Erstplatzierten betrug nur eine Sekunde.

Mit den weiteren sieben WM Punkten konnte er sich in der Gesamtwertung um einen Platz, auf Rang zehn verbessern. Damit hat er alle Rennen seit seiner Verletzungspause in den Punkterängen beendet.

In zwei Wochen findet in Misano / Italien der Grand Prix vonSan Marino statt.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Ganz zufrieden bin ich mit dem neunten Rang nicht. Doch bei diesen Rennverlauf, mit den vielen Positionskämpfen, muss man erst mal das Ziel erreichen. Es war sehr anstrengend. In jeder Kurve wurde man attackiert. Gleichzeitig wollte man ebenfalls Positionen gut machen. Mit meinen Speed war ich das ganze Wochenende zufrieden. Auch meine KTM hat perfekt funktioniert. Das gibt mir Zuversicht für das nächste Rennen in Misano“.

Ergebnisse:
1. Aron Canet / SPA / Honda / 35`53.02
2. Enea Bastianini / ITA / Honda / 0.06
3. Jorge Martin / SPA / Honda / 0.11
9. Philipp Öttl / GER / KTM / 1.20

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 226
2. A.Canet / SPA /162
3. R. Fenati / ITA / 160
10. P. Öttl / GER / 71

Quelle: Öttl Motorsport
IMG 8115Sieg und Vize-Titel in Slowakei

Erfolgreiche Premiere auf dem Slovakiaring in der Slowakei für Angelique Germann. Die Formel-Rennfahrerin aus Pirmasens fährt mit einem Sieg und einem zweiten Platz auf Rang vier in der FIA-Central-Europameisterschaft und hat gute Chancen, aufs Treppchen in der Gesamtwertung.

Es war ein fast perfektes Rennwochenende, das Angelique Germann auf der 6,92 Kilomter langen Strecke ablieferte. Die Pirmasenserin startete zum ersten Mal in ihrer Karriere in der Slowakei. "Ich kam sofort mit den Gelegenheiten zurecht", berichtet die Rennfahrerin.

Dabei hat es der Kurs in sich: Sechs linksdrehende, fünf rechtsdrehenden Kurven müssen bewältigt werden. Dazu eine Schikane und sieben Geraden. Auch das Wetter machte den Akteuren vor allem am Samstag während des Rennens zu schaffen. Die von Startplatz drei startende Pirmasenserin konnte sich aber trotz Regen und auf Slicks fahrend auf den zweiten Platz vorschieben.

Beim zweiten Lauf am Sonntag lief es dann wie geschmiert. Vom zweiten Platz aus startend hatte sie den perfekten Rennverlauf. Sie verwies ihren Teamchef Franz Wöss am Ende auf den zweiten und den Italiener Luca Iannacone auf den dritten Rang. Damit gehörte das Treppchen ganz dem Team Franz Wöss Racing.

Vor dem letzten Rennwochenende der F3-Central-Europameisterschaft 9. und 10. September in Brünn (Tschechien) hat Angelique Germann nur 1,5 Punkten Rückstand beste Chancen, ins Führungstrio zu stoßen. Auch in der offenen Österreichischen Meisterschaft liegt sie mit elf Zählern Rückstand auf den führenden Italiener Paolo Brajink bei noch vier ausstehenden Rennen auf einem Aussichtsreichen dritten Platz. (mc)

Quelle: Pirmasenser Zeitung
11Austria17M3OETTL 9894Am kommenden Wochenende findet in Silverstone / GB der 12. Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft statt.

Die 5,9 km lange Rennstrecke hat eine mehr als 60 jährige Rennsportgeschichte. 2011 wurde der Kurs zuletzt umgebaut und gilt als die schnellste im Grand Prix Kalender.

Philipp Öttl verbindet mit dem Traditionskurs eine gute Erinnerung. 2012 gewann er dort das Red Bull MotoGP Rookies Cup Rennen.

Seit Philipp Öttl sich von seinen Schlüsselbeinbruch in Jerez erholt hat, konnte er seit Mugello in allen WM Läufen punkten. Dies gelang nur noch drei anderen Fahrern. Selbst der WM vierte und fünfte der Gesamtwertung holten nur zwei bzw. einen Punkt mehr als der 21- jährige. Nur die drei Bestplatzierten holten deutlich mehr WM Zähler.

Nach den starken zweiten Platz in Spielberg hat er Punktemäßig den Anschluss zu den Top 10 geschafft.

Nach Platz fünf auf dem Sachsenring und das Podium in Spielberg will Philipp diese positive Tendenz in Silverstone fortsetzen.

Alle Trainings und Rennen werden von Eurosport 1 live übertragen. Hier finden Sie die Sendetermine:
http://www.eurosport.de/watch-eurosport.shtml

TV Zeiten auf Servus TV Österreich finden Sie hier:
http://www.servustv.com/at/TV-Programm/heute

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 215
2. R. Fenati / ITA / 151
3. A.Canet / SPA /137
11. P. Öttl / GER / 64

Quelle: Öttl Motorsport
11Austria17M3OETTL 9713Nach einer fast 20-jährigen Pause fand nach 2016 zum zweiten mal wieder ein Motorrad Weltmeisterschaftslauf in Österreich statt. Wie schon im Vorjahr kamen wieder über 200.000 Motorrad Fans zum Red Bull Ring nach Spielberg in die Steiermark.

Nach dem am Freitag noch einige Gewitter für schwierige Streckenverhältnisse sorgten, gab es für das restliche Wochenende perfektes Rennwetter.

Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing zeigte schon am ersten Trainingstag, dass er seinen starken fünften Platz aus dem Vorjahr verbessern will. Nach dem er den ersten Trainingstag mit Rang sechs abschloss, fuhr er am Samstag beim letzten freien Training auf den hervorragenden zweiten Rang. Nur 0,06 Sekunden trennten ihn von der Bestzeit. Im Zeittraining reichte es dann für den achten Startplatz, jedoch fuhr keiner der Konkurrenten so viele Topzeiten wie der 21-jährige KTM Fahrer. Auch bei den Top Speed Werten war seine KTM immer vorne dabei. Die erste Rennrunde beendete Philipp auf dem zehnten Rang. Doch bis Rennhälfte arbeitete er sich bis auf die zweite Stelle nach vorne.

In den folgenden beiden Runden setzte er sich mit dem Führenden von den Verfolgern ab. Doch dann machte der Ainringer einen Fehler und rutschte an die siebte Stelle zurück.

Doch Philipp gab nicht auf. Fünf Runden vor Ende holte er sich den zweiten Platz zurück. Der Erste war bereits um drei Sekunden enteilt.

Der Bayer holte alles aus sich und seiner KTM heraus. Hielt das Tempo hoch und konnte seinen zweiten Rang bis ins Ziel halten.

Ein grandioser Erfolg für Philipp und sein Team. In der Gesamtwertung verbesserte er sich auf den elften Rang, nur noch einen Punkt hinter den Top 10.

In zwei Wochen geht es mit dem Grand Prix von England in Silverstone in die zwölfte Runde der Motorrad WM.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Ich habe im Rennen nur einen Fehler gemacht und dieser war entscheidend. Joan Mir und ich waren die schnellsten und wir haben uns bereits abgesetzt, als ich mich verbremste und wieder ins Verfolgerfeld zurück fiel. Die elf  Verfolger in den letzten vier Runden auf Distanz zu halten war ein hartes Stück Arbeit. Ich freue mich riesig den Sprung aufs Podium geschafft zu haben. Gerade hier bei unseren Heimrennen war es ganz besonders.“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 37`23.12
2. Philipp Öttl / GER / KTM 3.04
3. Jorge Martin / SPA / Honda 3.37

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 215
2. R. Fenati / ITA / 151
3. A.Canet / SPA /137
11. P. Öttl / GER / 64

Quelle: Öttl Motorsport
e732cfeb f1bd 4992 9d89 e04f528f7b5bNach einem erfolgreichen 4. Platz (best combustion car) im FS East Wettbewerb, stand der FS Austria Wettbewerb auf unserem Renn(-team-)kalender. Gemeinsam mit anderen 29 FSC- und 20 FSE-internationalen Hochschul-Racing-Teams, gingen wir zwischen dem 31. Juli und dem 4. August 2017 am Red Bull Ring in Spielberg an den Start.

Ganze vier Tage lang bekamen wir die Gelegenheit, uns in 8 verschiedenen Disziplinen mit den besten Teams aus der Formula Student zu messen und unser Können und Wissen unter Beweis zu stellen.

Dass aber im Motorsport neben dem fachlichen Können zum Erfolg auch eine kleine Portion Glück dazugehört, mussten wir auch am Red Bull Ring erfahren.

So verwöhnte uns der Spielberg die ersten Tage noch mit fantastischem Wetter und strahlendem Sonnenschein, setzte am dritten Wettbewerbstag ein derart starker Regenschauer ein, dass die Veranstalter sich gezwungen sahen die Disziplin Autocross abzubrechen und unser zweiter run somit leider nicht mehr durchgeführt werden konnte.

Trotz dieses Rückschlags konnten wir uns gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und den zweiten Sieg in Folge aus Österreich nach Stuttgart bringen.

Mit diesem Ergebnis blicken wir mit voller Vorfreude, Spannung und Begeisterung auf den FSG-Wettbewerb in Deutschland sowie den FSS-Wettbewerb in Spanien.

Alle FSA-Ergebnisse auf einen Blick:
TATICS  
Engineering Design 1. Platz
Business Plan Presentation  2. Platz
Cost and Manufacturing Event 11. Platz
   
DYNAMICS  
Acceleration 4. Platz
Skid Pad 3. Platz
Autocross 4. Platz
Efficiency 2. Platz
Endurance 1. Platz
   
OVERALL 1. Platz
HP 06 03Auf der Traditionstrecke mitten im Grünen der Eifel ging es am Nürburgring in die zweite Saisonhälfte der ADAC TCR Germany.

39 Fahrer aus dem Hause Audi, Honda, Opel, Seat und VW sorgten mit ihren rund 350 PS starken Tourenwagen erneut für spannende Rennen.

Die zu Beginn der Saison gesetzte Zielsetzung des Teamchefs Hari Proczyk, sich in den Trainings zu steigern, gelang wie schon zuletzt in Zandvoort auch am Nürburgring. Mit den Rängen zwei und drei in den freien Trainings sowie einem herausgefahrenem 6. Startplatz im Qualifying war der HP Racing-Pilot absolut konkurrenzfähig und zufrieden.

Bereits nach der Startrunde des ersten Rennens kam wegen Bergung mehrerer Autos das Safety-Car zum Einsatz. Proczyk, der zu diesem Zeitpunkt auf Rang neun lag, konnte den Speed der Spitzengruppe zwar mitgehen jedoch reichte es nicht für ein Überholmanöver. Nach einer weiteren Safety-Car-Phase kam es in der letzten Runde zu mehreren Zweikämpfen und Proczyk nutzte eine vor ihm auftuende Lücke, stach hinein und schloss die Aktion mit zwei Positionsverbesserungen erfolgreich ab. Mit dem erreichten 6. Platz nahm er wichtige Punkte für die Meisterschaft mit. Als Sieger wurde der amtierende Meister, der Brite Josh Files, abgewunken.

Auch im zweiten Rennen kam es nach einem Startunfall erneut zu einer Safety-Car-Phase. Proczyk, der von Startposition 5 schon kurzzeitig auf Rang 3 lag, sich aber in der ersten Kurve verbremste, nahm nach dem Restart das Rennen von Position 7 aus in Angriff. Den Vorteil neu aufgezogener Reifen konnte er gut ausspielen und sich mit einem enormen Speed bis auf Rang 3 nach vorne kämpfen. Wie auch schon in Lauf 1 ging es für den SEAT-Piloten in der letzten Runde recht turbulent zu. Im Kampf um Platz 3 kam es zu einer sehr harten Berührung zwischen Proczyk und einem Markenkollegen. Beide Autos bogen dabei nebeneinander Richtung Boxeneinfahrt ab und schließlich wieder zurück in die letzte Kurve. Dabei behielt Proczyk die Oberhand, fuhr ganz knapp als Dritter über die Ziellinie und meinte zu dieser strittigen Situation: „Letzte Runde, letzte Kurve, da verteidigt man einen Platz so gut es geht“.

Die ADAC TCR Germany macht nach einer sechswöchigen Pause Station am Sachsenring, wo das Team im letzten Jahr den ersten Sieg einfahren konnte.

Quelle: HP Racing (Text) & Mario Puster (Bilder)
10 GP BRNO2017 OETTL 9606Nach einer vierwöchigen Sommerpause startete mit dem Grand Prix von Tschechien die Motorrad Weltmeisterschaft in die zweite Saisonhälfte.

Die restlichen neun Rennen finden innerhalb von 13 Wochen statt. Der 5,4 km lange Kurs in Brünn ist seit 1987 Austragungsort für einen WM Lauf.

In den Vorbereitungstagen gab es noch Temperaturen von über 35 Grad. Doch pünktlich zum ersten Trainingstag setzte Regen ein. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing, ging nach seinen fünften Platz beim Heimrennen auf dem Sachsenring, mit hohen Erwartungen ins Wochenende. Doch bei den nassen Verhältnissen tat er sich schwer und belegte in den Trainings am Freitag nur die Ränge 17 und 28.

Am Samstag war es wieder trocken und der 21 jährige fuhr am Morgen bereits in seiner zweiten Runde eine Zeit, die bis eine Minute vor Trainingsende für die Bestzeit reichte. In seiner dritten Runde stürzte jedoch ein  Fahrer vor ihm und Philipp konnte nicht mehr ausweichen. Beim Sturz zog er sich starke Prellungen zu, sodass eine Teilnahme am Zeittraining fraglich war. Zum Glück war sein Trainer und Physiotherapeut Franz Dietzinger mit dabei. Er half Philipp für das Zeittraining halbwegs fit zu sein.

Nach schwierigen Beginn steigerte sich Philipp am Ende mit 0,6 Sekunden Rückstand auf den zehnten Startplatz. Eine starke Leistung unter diesen Umständen. Nach dem das Warm Up noch trocken war, begann es am Vormittag wieder zu regnen. Philipp hatte einen guten Start und beendete die erste Rennrunde auf dem achten Rang. Er kam mit der Regennassen Fahrbahn viel besser zurecht als noch am Freitag und verteidigte seine Position im ersten Renndrittel. Für ein Regenrennen war das Feld ungewöhnlich dicht zusammen. Die ersten 16 Fahrer waren innerhalb von fünf Sekunden. Zwischenzeitlich fiel der Ainringer auf den 11. Platz zurück. Drei Runden vor Rennende kam er von der bereits trockenen Ideallinie ab und rutschte an die 16. Stelle zurück. Bis ins Ziel konnte er noch einige Konkurrenten überholen und kam nach 19 Runden als 13. über die Ziellinie.

In der Gesamtwertung blieb der KTM Fahrer auf dem 12. Platz. Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem Grand Prix von Österreich weiter. Zeltweg ist für Philipp und sein Team aufgrund der geringen Entfernung ein Heimrennen.

Philipp Öttl nach dem Wochenende:
„Brünn war ein auf und ab. Am Freitag im Regen kam ich nicht zurecht. Am Samstag morgen im trockenen dann gleich Bestzeit. In der nächsten Runde der Sturz. Trotzdem dann Platz zehn im Zeittraining. Im Rennen wechselten die Bedingungen in jeder Runde. Es war nicht einfach immer perfekt darauf zu reagieren. Trotz all der Umstände kann ich mit dem 13. Platz nicht zufrieden sein. Das will ich kommendes Wochenende beim Heimrennen in Zeltweg besser machen“

Ergebnisse:
1. Joan Mir / SPA / Honda / 44`41.31
2. Romano Fenati / ITA / Honda / 0.35
3. Aron Canet / SPA / Honda / 3.07
13. Philipp Öttl / GER / KTM / 14.26

WM Stand:
1. J.Mir / SPA / 190
2. R. Fenati / ITA / 148
3. A.Canet / SPA /126
12. P. Öttl / GER / 44

Quelle: Öttl Motorsport
Tulpe Most 28Mit zwei Siegen endeten die beiden Rennen des DMV GTC im tschechischen Most für das Team Praga Cars und ihrem Piloten Ales Jirasek. Zweimal Zweiter wurde ein starker Tommy Tulpe im Audi R8 LMS von HCB Rutronik Racing.

“Wir haben ein sehr ereignisreiches Wochenende hinter uns gebracht. Und auch wenn es zwei Siege für Jirasek gab, so war es doch jederzeit spannend und die Teams und Piloten mit ihren Rennen überwiegend zufrieden. Gerade die Aufholjagd von Jirasek in Rennen 1 war klasse“, so DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer.

Nachdem Ales Jirasek den favorisierten Praga im Freien Training noch zur Bestzeit trieb, konnte Tommy Tulpe in Qualifying 1 die Pole Position einfahren. In Q2 war es dann wieder der Tscheche mit dem Sportwagen, der vorne lag. Dabei hatte er mit dem Praga auf der Strecke in Most mit vielen Kurven eindeutig einen Vorteil gegenüber den GT3-Autos.

Rennen 1 wurde am Samstagmorgen auf dem 4,212 Kilometer langen Autodrom Most ausgetragen. Bei besten Bedingungen sah man eine fulminante Aufholjagd von Ales Jirasek.

Lange konnte Tommy Tulpe das Rennen anführen und Jirasek auf Distanz halten. Zehn Minuten vor Ende des 11. Saisonlaufes musste der Pilot des Audi R8 LMS den Tschechen aber dann passieren lassen und freute sich am Ende über Platz zwei in der Gesamtwertung. Der Podiumsplatz bedeutet aber gleichzeitig, dass Tulpe in der Klasse 10 ganz oben auf dem Treppchen stand und damit volle Punkte in der Meisterschaft erhielt. Und nur das zählt am Ende des Tages.

Dahinter tobte fast von Beginn an ein Zweikampf zwischen Benni Hey (Porsche 991 GT3 R) und Egon Allgäuer (Audi R8 LMS ultra). Nachdem Jirasek im Praga an dem Duo vorbei war und sich an die Verfolgung von Tommy Tulpe machte, war der Weg zum Showdown zwischen dem Porsche und Audi frei. Schon gegen Mitte des Rennens meldete Allgäuer kleinere Probleme an der Hinterachse, konnte durch harten Kampf aber Benni Hey weiter hinter sich lassen. Sechs Runden vor der Zielflagge dachte man dann schon, dass sich Benni Hey vorbeigepresst hatte, doch Allgäuer konterte im Kurvengeschlängel abermals und wehrte sich weiter. Doch in der der letzten Runde war es dann soweit. Mit abbauenden Reifen verbremste sich der Audi etwas und somit kam Benni Hey auf Platz drei ins Ziel und gewann die Klasse 8 vor Allgäuer. "Das hat Spaß gemacht und natürlich freue ich mich sehr über den Sieg. Dazu noch volle Punkte für die Meisterschaft."

Ganz stark unterwegs war wieder einmal Evi Eizenhammer. Mit dem in der Klasse 10 startenden Audi R8 LMS von HCB Rutronik Racing kam sie bestens zurecht und holte sich Platz zwei in der Klasse. Dazu kam sie noch auf den hervorragenden fünften Platz im Gesamtklassement. "Ein tolles Rennen mit einer anderen Ausgangslage. Ich wurde lange Zeit von Dennis Waszek gejagt und musste mich wehren. Sonst bin ich eigentlich dahinter."

Für Waszek wäre vielleicht mehr möglich gewesen. Doch er hatte Anfang des Rennens Probleme mit dem Getriebe und drehte sich. Dadurch musste er eine Aufholjagd von hinten beginnen, die den Ferrari 430 bis auf Platz sechs brachte. Platz sieben ging an den Österreicher Alois Rieder im Porsche 997 GT3 R, der in der Klasse 8 hinter Hey und Allgäuer auf Rang drei fuhr und damit gute Meisterschaftspunkte sammelte. In der Pro AM-Wertung konnte er zusätzlich vor Andy Prinz (Audi R8 LMS ultra) gewinnen.

Pech hatten Antonin Herbeck, Max Aschoff und Karlheinz Blessing. Schon kurz nach dem Start waren ihre Rennen beendet. "Wir hatten ein Problem mit den Gängen beim Porsche 991 GT3 Cup", so Blessing. "Ich habe das schon beim Qualifying am Morgen bemerkt und auch bei der Fahrt zur Startaufstellung. Am Ende ging es nicht mehr." In der Klasse 7 gewann somit abermals Thomas Langer im Porsche 991 GT3 Cup.

Bei Max Aschoff war es ein Rennunfall kurz nach dem Start, als er von Benni Hey berührt wurde und sich dadurch ins Kiesbett drehte. Schade, denn eine vordere Position wäre absolut möglich gewesen. "Wir haben letzten Jahr hier in Most unser allererstes Rennen überhaupt bestritten. Wäre natürlich schön gewesen, wenn wir ins Ziel gekommen wären. Aber so gibt es ja noch Rennen 2 und gestern waren wir ja im DUNLOP 60 schon Dritter der Gesamtwertung", so Max Aschoff.

Das größte Pech hatte aber sicherlich Antonin Herbeck. Bei seinem Heimrennen führte err das Feld an und konnte seinen Vorsprung zu Beginn sogar ausbauen. Dann allerdings drehte er sich und dabei ging das Auto aus: "Ich bekam es zunächst nicht mehr an und dann war das Rennen gelaufen", so Herbeck.

Rennen 2 am Samstagnachmittag war eine klare Angelegenheit für Ales Jirasek. Nach 19 Runden siegte er vor Tommy Tulpe und Antonin Herbeck. Für den Prager Herbeck war es ein versöhnlicher Abschluß des Rennwochenendes in seiner Heimat. Und da freute sich natürlich auch die Familie über den Platz auf dem Siegerpodest.

Für Tommy Tulpe war es ein hervorragendes Rennwochenende. Nach dem Sieg im DUNLOP 60 und Platz 2 in Rennen 1, holte er sich erneut den Klassensieg. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis hier in Most. Dabei ist die Strecke nicht einfach. Es gibt viele anspruchsvolle Kurven, in denen man sich keinen Fehler erlauben darf.“

Souverän auch die Vorstellung von Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing). Mit einem weiteren Sieg in der Klasse 8 baute er mit seinem Audi R8 LMS ultra die Meisterschaftsführung für sich und seinen Partner Egon Allgäuer weiter aus.

Dahinter tobte lange Zeit ein Kampf zwischen Benni Hey und Max Aschoff. Aschoff schien mit dem Praga R1T schneller zu sein, doch vorbei kam er über die gesamte Renndistanz zunächst nicht. Am Ende kam es, wie es oft kommt. In der letzten Runde berühren sich Benni Hey und Max Aschoff und der Porsche pflügt durch die Wiese. Dort dreht er sich und bleibt mit abgestorbenem Motor auf der Strecke stehen. Erst nach ein paar Anläufen springt das Auto wieder an. Doch da ist es zu spät und Hey bleibt nur Gesamtplatz 10 und Platz vier in der Klasse. Max Aschoff kam noch auf Rang fünf.

Dennis Waszek hatte diesmal keine Probleme und kam im Rennen auf Platz sechs an. Damit schaffte er den Sprung als Dritter auf das Siegerpodest der Klasse 10. Etwas besser in der Klasse platziert war Lars Pergande. Nachdem es sowohl im Rennen 1 als auch DUNLOP 60 einen Ausfall gab, lief es diesmal wieder wie am Schnürchen mit seinem BMW Z4 GT3. Teamchef Michael Bartels stellte Pergande ein Top-Auto zur Verfügung mit dem er nicht nur Zweiter der Klasse 8 wurde, sondern auch die ProAM-Klasse vor Alois Rieder gewann. In der ProAM der Klasse 10 war Evi Eizenhammer siegreich, die auf Gesamtplatz acht kam und Vierte der Klasse 10 wurde.

Nach 12 Rennen führen Fabian Plentz/Egon Allgäuer die Meisterschaftswertung mit 251 Punkten an. Dahinter Teamkollege Tommy Tulpe mit 238 Punkten. Benni Hey (199) und Thomas Langer (186,25) folgen auf den weiteren Plätzen. Doch noch gibt es vier Rennen, in denen insgesamt 100 Punkte zu vergeben sind. Da am Ende auch zwei Streichresultate abgezogen werden, die aus unterschiedlichen Rennwochenenden herangezogen werden müssen, ist noch nichts entschieden. Auch Lars Pergande hat mit Platz fünf noch Chancen weiter nach vorne zu kommen.

“Die Stimmung war wieder grandios. Schon das ganze Jahr über sind die Bedingungen für die Teams ideal. Wir haben sehr viel Fahrtzeit – in Most waren an zwei Tagen über sechs Stunden möglich. Wir starten aus den Boxen zu den Rennen und die Bedingungen von der Organisation sind perfekt. Jetzt müssen wir nur noch weitere GT3- und Cup-Porsche von uns begeistern. Aber ich bin überzeugt, dass wir mit unserem langfristigen Konzept genau richtig liegen“, so Veranstalter Ralph Monschauer abschließend.

Weiter geht es mit dem siebten Rennwochenende im belgischen Zolder. Am 08./09. September 2017 werden dort die Rennen 13 und 14 ausgetragen.

Quelle: Motorsport XL
Jirasek Most 35Auch beim sechsten Rennen des DUNLOP 60 in dieser Saison war das Duo Tommy Tulpe/Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing) im Audi R8 LMS nicht zu schlagen. Nach 60 Minuten gewannen sie in Most vor den beiden Praga von Ales Jirasek und Max Aschoff.

Man darf sicherlich noch nicht von einer Vorentscheidung zur Meisterschaft sprechen. Aber zwei Rennen vor Ende hat man ein schönes Polster. Tommy Tulpe liegt mit 137 Punkten vor seinem Teamkollegen Fabian Plentz (125 Punkte), der beim dritten Lauf auf dem Red Bull Ring nicht teilnehmen konnte. Da am Ende der Saison ein Resultat gestrichen wird, und das Duo bei den restlichen Rennen gemeinsam weiter an den Start geht, wird man auch die gleichen Resultate erzielen. Tommy Tulpe bekommt momentan 12 Punkte abgezogen und Fabian Plentz null Punkte für die Nichtteilnahme in Österreich. Damit liegen Tulpe/Plentz nach Abzug der Streicher somit gleich auf 125 Zählern.

Wie schon beim letzten Sieg in Hockenheim, als sich Tommy Tulpe einen famosen Zweikampf mit Lamborghini-Pilot Martin Konrad lieferte - und gewann, war es diesmal ein Kampf gegen den Praga R1 Turbo.

Im Qualifying holte sich Fabian Plentz mit 1:33.052 Minuten die Pole Position vor Ales Jirasek (1:33.584). In der zweiten Reihe platzierten sich Max Aschoff und Benni Hey.

In einem spannenden Rennen lieferte sich Tommy Tulpe einen engen Zweikampf mit Ales Jirasek und übergab beim Pflichtboxenstopp an seinen Teamkollegen Fabian Plentz. Der konnte sich nach und nach vom Werksauto des Tschechen absetzen und das Rennen gewinnen.

Auf Platz drei landete Max Aschoff in einem weiteren Praga R1 Turbo. In Most begann 2016 die Rennsportkarriere vom 26-jährigen Studenten. Seitdem hat er sich von Rennen zu Rennen verbessert und gehört zu den Top-Piloten der Serie. Mit dem dritten Platz unterstrich Max Aschoff dies. „Es war ein interessantes Rennen und natürlich dürfen wir mit dem Podestplatz sehr zufrieden sein“, erklärt der Pilot vom EDEKA Racing Team Aschoff.

Wichtige Punkte für die Meisterschaft holte auch Benni Hey. Im Porsche 991 GT3 R startete der Routinier von Platz fünf und verpasste am Ende mit Platz vier zwar knapp das Podest, konnte sich aber in seiner Klasse 8 durchsetzen und 25 Punkte einsammeln. „Ich will so wie wie möglich nach vorne und dafür gebe ich Gas. Mal schauen, was am Ende dabei in der Meisterschaft rauskommt.“ Nach sechs Rennen liegt Benni Hey auf Platz fünf im Gesamtklassement und kann in den verbleibenden zwei Rennen in Zolder und Hockenheim noch punkten.

Vor Benni Hey liegen zwei Fahrer auf Platz drei, die sich auch ein Cockpit im Porsche 991 GT3 Cup von GetSpeed Performance teilen. Karlheinz Blessing und Manuel Lauck gewannen abermals ihre Klasse 7 vor Thomas Langer. Und damit holte man sich auch den fünften Sieg. Mit 106,25 Punkten liegen Blessing/Lauck in Schlagweite von Tulpe/Plentz. Eventuell könnten die Porsche-Piloten ganz zuletzt doch noch über die Meisterschaft jubeln, da sie null Punkte streichen dürfen. Das Rechenspiel ist ganz einfach. Ein Ausfall für Tulpe/Plentz und zwei Siege für Blessing/Lauck und die Sache ist entschieden!-

Aber zurück zum Rennen auf dem 4,212 Kilometer langen Kurs in Most. Wie schon auf dem Hockenheimring war Audi-Pilotin Rahel Frey erneut im DUNLOP 60 unterwegs. Diesmal aber nicht im Team von HCB Rutronik Racing, sondern als Hilfe für Bernhard Henzel. Der setzt einen Audi R8 LMS BE2 ein – eine spezielle Form an der einige Veränderungen vorgenommen wurden. Nach 36 Runden kamen die beiden auf Platz fünf. Alois Rieder platzierte sich im Porsche 997 GT3 R auf Platz sechs und holte sich damit Rang zwei in der Klasse 8. In dieser Klasse sahen gleich mehrere Fahrzeuge leider nicht die Zielflagge. Zunächst gab es den Ausfall von Lars Pergande im BMW Z4 GT3, als er über einen Curb fuhr und später mussten Egon Allgäuer/Fabian Plentz ihr Rennen aufgeben.

Den schnellsten Boxenstopp schaffte Thomas Langer mit seinem Highspeed Racing-Team. 120 Sekunden muss die Zeit zwischen Boxeneinfahrt und Boxenausfahrt liegen. Bei Langer war es am Ende 120,184 Sekunden!

Zwei Rennen vor dem Abschluß der Meisterschaft geht es aber sowohl in den Klassen als auch in der Meisterschaft noch überall eng zu. Man darf gespannt sein, ob es in Zolder (08. September 2017) schon erste Entscheidungen gibt. Oder wird man erst zum Finale in Hockenheim (06./07. Oktober 2017) den Meister kennen?

Quelle: Motorsport XL
media 160828143901Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gewinnen mit ihrem BORN2Drive Porsche (genannt „Black Beauty“) die AvD Niederbayern-Rallye mit 6,1 Sekunden Vorsprung auf Rainer Noller (Abstatt) / Stefan Kopczyk (Heilbronn) ebenfalls auf Porsche 911 GT3. Jedes der beiden Porsche-Teams konnte 5 Wertungsprüfungen (WP) für sich entscheiden. Die Rallye rund um Außernzell war spannend bis zur Zielflagge. Komplettiert wurde das Podium von Dániel Fischer/Zoltan Burna (beide Ungarn) auf Subaru Impreza.

Im folgenden Interview äußert sich Ruben Zeltner zur Niederbayern-Rallye:
Ruben, die Durststrecke ist beendet und ihr habt mit dem BORN2DRIVE Porsche gewonnen. Wie fühlt sich dieser Sieg für euch an?
Es war für uns eine riesengroße Erleichterung als wir im Ziel ankamen. Endlich hat das Zusammenspiel Zeltner – Black Beauty funktioniert. Die Schwierigkeiten sind überwunden und auch das Fahrwerk haben wir im Griff. So hätte ich mir den Porsche am Jahresanfang gewünscht. Die Rallye mit dem Sieg zu beenden, war einfach nur toll.
 
Gab es im Verlauf der Rallye irgendwelche Probleme mit dem BORN2Drive Porsche?
Wir hatten nur kleinere Probleme mit der Handbremse. Dies hatte zur Folge, dass wir an den engen Zuschauerpunkten leider ohne diese auskommen mussten und den Porsche nicht so spektakulär für die vielen Zuschauer an diesen Stellen bewegen konnten. Einen Zeitverlust hatten wir aber dadurch nicht.
 
Es war ein spannender Zweikampf mit Rainer Noller über die gesamte Distanz der Rallye. Was war für dich die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war schnell zu fahren, nicht zu viel zu riskieren und auf der Strecke zu bleiben. Ich war permanent gefordert, kontrolliert schnell zu fahren und das in dem engen Zeitenkampf mit Rainer Noller. Wir haben in diesem Jahr die schnellsten WP-Zeiten seit Beginn der Niederbayern Rallye gefahren, das spricht für sich. Es war ein spannender fairer Fight mit Rainer, so macht Rallye fahren Spaß!
 
Die Rallye rund um Außernzell gilt als Porsche-Rallye, was der Doppelsieg auch belegt. Was ist bei dieser Rallye so von Vorteil für die Porsche.
Von Vorteil für uns sind diese super schnellen Strecken und ebenen Straßenbeläge. Es gibt keine Bodenwellen. Es sind super Bedingungen und diese wahnsinnig schnellen WP sind wie gemacht für den Porsche.
 
Es war eine Hitzeschlacht. Wie habt ihr das überstanden?
Wir haben uns relativ gut vorbereitet und viel Wasser getrunken. Bei 34° Außentemperatur war es in unserem schwarzen Porsche um ein vielfaches wärmer. Wir hatten uns überlegt, im Kühlschrank des Servicewagens Ersatzunterwäsche zu kühlen. Bei jedem Service wechselten wir dann in diese gekühlte Wäsche, das hat sehr geholfen.

Wie sieht eure weitere Planung für diese Saison aus?
Wir werden noch einmal mit dem BORN2DRIVE Porsche bei der ADAC 3-Städte-Rallye starten. Dort treffen wir dann wieder auf Rainer Noller, meinen härtesten Porsche-Konkurrenten. Das wird hoffentlich ein schöner Zweikampf. Rainer Noller und wir sind gute Freunde. Wir stehen nebeneinander im Servicepark, übernachten im gleichen Hotel, wir helfen uns gegenseitig und tauschen technische Tipps aus. Gefightet wird nur auf den Wertungsprüfungen.

Danach werden wir weiter unser neues Zebra für die kommende Saison aufbauen.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer
PM 06 02Zandvoort war für den HP Racing-Piloten Hari Proczyk eine Reise wert. Das vorletzte Rennwochenende der ADAC TCR Germany war zugleich die letzte Auslandsstation der Debütsaison. Der gerade einmal 350 Meter vom Nordseestrand entfernte ehemalige Formel 1-Kurs gilt mit Kuppen, schnellen Passagen und überhöhten Kurven als klassische Fahrerstrecke.

Nach den beiden mäßigen Rennen am Nürburgring galt es für die HP Racing-Mannschaft wieder an der Spitze mitmischen zu können. Dies gelang auch mit dem Einzug in das zweite Qualifying wo Proczyk mit Startplatz 9 nach eigenen Angaben das Maximum herausfahren konnte.

Das erste Rennen begann mit einer Startkollision worauf ein Rennabbruch folgte. Danach wurde das Rennen über eine Restdauer von zehn Minuten neu gestartet. In den finalen Rennminuten entwickelte sich ein packender Kampf um die Spitze, der erst in der Finalrunde entschieden wurde. Hari Proczyk gelang es noch an den bis dahin Drittplatzierten Steve Kirsch vorbeizugehen und holte sich mit Rang 3 den vierten Podiumsplatz in dieser Saison. Als Sieger wurde der Finne Antti Buri abgewunken.

Das von Wind und Regen geprägte zweite Rennen konnte Proczyk für sich entscheiden und feierte damit den zweiten Laufsieg in der ADAC TCR Germany. Der Seat-Pilot übernahm nach dem Start die Führung und behielt bei widrigen Bedingungen die Ruhe. Das Rennen wurde nach mehreren Ausrutschern ins Kiesbett vorzeitig nach sieben Runden mit der roten Flagge abgebrochen und nicht wieder neu gestartet.

Mit seinem Sieg in Zandvoort wahrt sich Proczyk noch eine Minimalchance auf den Gewinn der Meisterschaft. Nach zwölf von 14 Saisonrennen fehlen noch 41,5 Punkte auf den Gesamtführenden Josh Files. „Wir müssen beim Saisonfinale viel Glück haben damit es noch klappt, aber es ist natürlich schön, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist“, sagt Proczyk. Auch in der Teamwertung verbesserte sich HP Racing mit diesem Sieg auf den zweiten Gesamtrang.

Das Saisonfinale findet vom 01.-02. Oktober am Hockenheimring statt.
DSC 76001Der Wolf Racing-Pilot behielt in zwei spannenden Rennen einen kühlen Kopf und reiste als Tabellenführer vom Nürburgring ab. Insgesamt sind an den verbleibenden zwei Rennwochenenden der Saison 2016 noch 48 Punkte zu vergeben und Hammel hat derzeit 12 Punkte Vorsprung vor Milenko Vukovic.

Das Rennwochenende auf dem Nürburgring begann vielversprechend mit der Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag. Als die roten Lichter der Startampel ausgingen, blieb Hammel an der Spitze und behauptete seine Führung über vier Runden. Danach blieb Vukovic bis im Ziel vorne. „Als Tabellenführer muss man nicht immer gewinnen. Man muss klug Punkte sammeln und einen kühlen Kopf bewahren“, so Hammel nach dem Rennen.

Im zweiten Zeittraining verpasste der 28-Jährige die schnellste Trainingszeit ganz knapp um 0,1 Sekunden und musste sich hinter Vukovic einreihen. Im Rennen blieb dieser vor Hammel und verteidigte seine Führung bis ins Ziel. Hammel fuhr nach 25 Minuten und einer Rennrunde mit lediglich drei Sekunden Rückstand ins Ziel. „Ich versuchte den Führenden unter Druck zu setzen, was mir auch gelang. Aber den entscheidenden Fehler machte er nicht“, erklärte er im Ziel.

Mit dem Ergebnis vom Wochenende ist das Team von Wolf Racing dennoch zufrieden: Die Meisterschaft führt das Team weiterhin mit 12 Punkten an. Bei noch zwei ausstehenden Rennwochenenden und noch 48 zu vergebenen Punkten bleibt es spannend bis zum Schluss. „Wir arbeiten akribisch weiter und wollen nach 2014 das zweite Mal in drei Jahren die Meisterschaft einfahren“, so Teamchef Walter Wolf nach dem Rennwochenende.

Das nächste Rennwochenende findet Mitte September im belgischen Zolder im Rahmen der FIA Truck Europameisterschaft statt.
hp racing sachsenring 2015 01Bei der sechsten Veranstaltung des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring war das Team HP Racing mit Andreas Simonsen (SWE) und Hari Proczyk (AUT) im Einsatz. Mit ihrem gold-schwarzem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 konnten beide in dieser Saison schon drei Podiumsplätze miteinander feiern.

Die Freitags-Trainings fanden unter regnerischen Bedingungen statt, so konnten keine wirklichen Erkenntnisse für die Qualifyings und Rennen gewonnen werden, da am Samstag und am Sonntag bestes Wetter herrschte und somit auf der Strecke komplett andere Voraussetzungen gegeben waren.

Proczyk holte am Samstagmorgen in seinem Qualifying unter noch etwas feuchten Streckenverhältnissen mit einer Zeit von 1:21.515 P9 und damit einen Startplatz in Reihe fünf für das erste Rennen am Samstag. Simonsen stellte mit 1:20.591 seinen Flügeltürer auf P7 für das Sonntagsrennen.

Beim Rennstart am Samstag kam der Österreicher Proczyk sehr gut weg, konnte sich hier bereits um eine Position auf P8 verbessern und diese auch im weiteren Verlauf seines Stints kontrolliert behaupten.

Nach 22 Runden Renndistanz übernahm Teamkollege Simonsen bei einem einwandfreien Boxenstopp den Rennwagen und konnte sich auf P6 ins Fahrerfeld einreihen. Der Schwede lieferte sich mit einem Markenkollegen spannende Zweikämpfe, bei dem die Positionen mehrfach getauscht wurden.

Gleichzeitig musste Simonsen permanent Angriffe eines Audi R8 abwehren und konnte am Ende dieses Duell für sich entscheiden. Auf P6 liegend beendet er ein spannendes und knappes Rennen.

Satte 32 Grad zeigte das Thermometer am Sonntag zu Beginn des Rennens. Nachdem die Ampel auf Grün umgesprungen war, konnte Simonsen seinen SLS beim fliegenden Start gleich optimal positionieren, machte so sehr früh drei Plätze gut und fuhr den Flügeltürer souverän auf P4 bis zum obligatorischen Fahrerwechsel zur Hälfte des Rennens.

Der Wechsel wurde vom Team schnell und fehlerfrei durchgeführt, so dass Proczyk wieder auf P4 ins Renngeschehen eingreifen konnte. Hier konnte Proczyk, trotz beginnenden Übersteuerns seines Mercedes, die Angriffe von Stolz im Bentley anfangs abwehren. Später musste der Österreicher wegen den stark abbauenden Reifen seinem Angreifer Position vier überlassen und überfuhr die Ziellinie nur knapp dahinter als Fünfter.

Andreas Simonsen: „Wir hatten am Freitag Regenwetter und konnten uns so nicht gut auf das Qualifying und auf die Rennen vorbereiten, da diese unter trockenen Bedingungen stattfanden. Aber das Team hatte immer einen Top-Wagen mit optimalem Setup hingestellt, egal ob mit oder ohne Regen. Im ersten Rennen hatten wir etwas Pech, da wir uns nach dem Fahrerwechsel hinter dem Safety-Car einordnen mussten, sonst wäre da sicher mehr drin gewesen. Aber das Rennen war gut, gegen P6 gibt es nichts zu sagen. Mein Auto war heute für das Qualifying wirklich top und ich erwischte zwei gute Runden, aber ein weißer Audi hat mich ein bisschen aufgehalten, sonst hätte ich bestimmt eine bessere Zeit erreicht. Wir waren wieder bester Mercedes und P7 war gut. Heute beim Rennen hatte ich einen guten Start und konnte gleich drei Plätze nach vorne fahren. Auch hier war das Auto wieder spitze und es hat Spaß gemacht, damit zu fahren.“

Hari Proczyk (Teamchef): „Der Freitag mit den freien Training war wegen des Wetters eigentlich nicht nutzbringend, aber Andreas (Simonsen) hatte dennoch seine Runden gedreht und Abstimmungsarbeiten für alle Fälle durchgezogen. Die Verhältnisse beim Qualifying am Samstag war etwas schwierig, da morgens die Strecke noch sehr feucht war und wir etwas zu früh draußen waren. Vielleicht hätten wir später eine bessere Zeit erreicht. Mit P9 war ich aber zufrieden. Beide Rennen waren am Wochenende sehr gut, wir hatte eine solide Basis und das Auto ist gut gegangen. Im Vergleich zu dem anderen Mercedes-Team beim GT Masters das die Gesamtwertung anführt, können wir unsere Leistung als sehr gut bezeichnen. Dass der Sachsenring nicht die Mercedes-Strecke ist, wussten wir schon vorher. Das Team hatte wieder einwandfreie Arbeit geleistet und man merkt, dass es gut zusammenwächst und immer besser wird. Jetzt schauen wir nach Zandvoort und freuen uns auf den Einsatz dort.“

Das Rennen in Zandvoort findet in drei Wochen vom 18.-20. September statt. Dort wird sich, wie auch beim Finale in Hockenheim, Bernd Schneider (DEU) das Cockpit mit Hari Proczyk teilen.


Sari Start2Der Sachsenring wurde an diesem Wochenende in der DTC zum Meistermacher! Nachdem Steve Kirsch sich gestern in der Division drei den Titel sichern konnte, war heute Fredrik Lestrup an der Reihe. Der Schwede ist der neue Meister der Division eins.

Von der Pole-Position aus ging er in Führung und erneut einen Start/Ziel-Sieg einfahren. „Am Start war es etwas eng, da Leidinger sehr gut weggekommen war“, erzählt Lestrup. „Doch ich konnte vorne bleiben und dann relativ ruhig das Rennen bestreiten.“

Johannes Leidinger wurde Zweiter vor Reinhard Nehls, der damit seinen ersten Podiumsplatz der Saison einfuhr. Heiko Hammel kam als Vierter ins Ziel und konnte damit nicht genügend Punkte sammeln, um die Meisterschaftsentscheidung weiter heraus zu zögern. „Wir haben mit stumpfen Waffen gekämpft und konnten nicht die komplette Leistung aus unserem Fiesta abrufen. Mehr als Punkte sammeln war an diesem Wochenende nicht drin“, so Hammel.

Lestrup freute sich nach der Siegerehrung unbändig über seinen Sieg und natürlich über den Titel: „Aber um ehrlich zu sein, hätte ich ihn lieber im direkten Kampf mit Hammel und Vukovic geholt.“ Milenko Vukovic konnte am Rennen nicht teilnehmen.

Ihm hatte bei seinem gestrigen Ausritt ins Kiesbett ein Stein ein Loch ins Getriebe geschlagen. Das Team stellte dies erst nach dem heutigen Qualifying fest und wollte keine Folgeschäden riskieren. 

Glatzel vor Reinsberger und Rinke
Richtig hart zur Sache ging es zwischen Ralf Glatzel und Andreas Rinke in der Division zwei. Die beiden bestritten einen engen Zweikampf über die gesamte Renndistanz. „Ich musste schon extrem verteidigen. Andi war im ersten Sektor sehr schnell unterwegs“, erklärt der Ford Fiesta-Pilot. Glatzel lag in Führung vor Rinke als es zu einem enormen Schreckmoment kam. Franjo Kovac war mit seinem Division 1-MINI in einer Kurve stehengeblieben und wurde von den beiden Kämpfenden erst in letzter Sekunde gesehen. Beide konnten gerade noch ausweichen und ihre Positionen halten. Auf den letzten Metern erlitt Rinke einen Motorschaden und kam als Dritter hinter Ronny Reinsberger ins Ziel. Glatzel baute mit seinem Sieg seine Führung in der Gesamtwertung auf 13 Punkte aus, doch in der Division zwei bleibt der Kampf um den Titel weiter spannend. 

Kirsch vor Lauth und Wagner
Steve Kirsch hielt in der Division drei sein Versprechen und war weiter auf Angriff gepolt. So sicherte er sich auch beim zwölften Saisonrennen den Sieg. Doch bei der Hitze musste er auf seinen MINI aufpassen. „Das Auto hat heute mehr gelitten als wir. Hier auf dem Sachsenring muss es viel arbeiten und die Bergab-Passagen reichen nicht aus, um den Motor zu kühlen“, erklärt der Meister. „Zum Glück konnte ich es mir erlauben, hin und wieder einen Gang höher zu fahren.“ Den zweiten Platz sicherte sich Dirk Lauth vor Bernhard Wagner, der seinen dritten Rang gerade noch ins Ziel retten konnte. „Auf dem Bergab-Stück ging der Motor plötzlich ins Notprogramm“, berichtet der Österreicher. „Ich hatte nur noch Standgas. Zum Glück war der Abstand nach hinten groß genug.“ Lauth und Wagner liegen nun punktgleich hinter Steve Kirsch in der Meisterschaftstabelle. 

Die Saisonläufe 13 und 14 bestreitet die DTC in drei Wochen (18.-20. September) im niederländischen Zandvoort.


Drexler Astra VLN 02 versand HomepageIm Drexler Opel Astra OPC Cup belegte das junge Duo Moritz Oestreich und Robin Strycek Platz drei beim 6. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (22. August 2015)

(23.08.15) Voller Zuversicht starteten die Youngsters in die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft. Beim Zeittraining am Samstagmorgen waren über 160 Fahrzeuge auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

Und es lief alles Bestens für den Astra, der durch Drexler Motorsport aus Salzweg unterstützt wird. Moritz Oestreich konnte zunächst zum dritten Mal hintereinander die beste Zeit in der Klasse Cup1 absolvieren. Mit 9:16.324 Minuten war er somit vorne, bis Alexander Schula konterte und sich doch noch knapp davor setzte.

„Das war ein toller Fernkampf“, so Moritz Oestreich später. „Zwar waren die anderen einen Tick schneller, doch das spornt uns nur noch mehr an. Beim nächsten Qualifying will ich wieder kontern.“

Mit dieser Einstellung ging es dann auch ins Rennen. Sofort war man 100% fit und fuhr zusammen mit Schula/Hüppi dem Feld davon. Sowohl Moritz Oestreich als auch Robin Strycek absolvierten ein Spitzenrennen und lagen ganz vorne. Der Sieg war erneut in Reichweite.

Dann gab es jedoch Probleme mit der Technik. Das Auto nahm unerklärlicherweise immer wieder kein Gas mehr an. „Die Piloten mussten einige Male anhalten. Einen kompletten Reset durchführen und konnten erst dann wieder starten“, so Markus Oestreich, der den Einsatz auf der Nordschleife koordiniert.

Mit viel Geschick und Können fuhr man am Ende aber noch auf das Siegerpodest: „Ein Sieg wäre heute auf jedenfall möglich gewesen. Die Probleme haben uns sehr viel Zeit gekostet“, so abschließend nochmals Markus Oestreich.
Und Robin Strycek erklärte: „Am Ende können wir mit dem dritten Platz unter diesen Umständen eigentlich noch glücklich sein. Wir lassen uns aber nicht unterkriegen.“

In zwei Wochen hat man die nächste Chance auf den Sieg. Am 05. September 2015 gibt es das 6 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.


DSCN1645Besuch des langjährigen US-Amerikanischen Vertriebspartners Autotech Driveline, repräsentiert durch Dana C. Clark

Einen Besuch letzte Woche in Kalifornien nahmen Firmenchef Herbert Drexler und Tochter Tamara Drexler zum Anlass, mit einem ihrer erfolgreichen Vertriebspartner wieder mal auf Tuchfühlung zu gehen.

Dabei wurden neben dem Austausch über Umsätze und die Erfolge der jeweiligen Kunden auch Marketingstrategien für den amerikanischen Markt erarbeitet und deren Umsetzung angestoßen, zugleich wurde mit Freude die Vertriebspartnerschaft verlängert.

Dass dieses Konzept mit einem amerikanischen Vertriebspartner trotz großer räumlicher Distanz aufgeht, lässt sich leicht an der Entwicklung der Partnerschaft zwischen Niederbayern und Kalifornien ablesen.

Seit 2007 existiert die Vetriebspartnerschaft, die inzwischen zu den umsatzstärksten Einzelkunden des Salzweger Unternehmens zählt.

Auch an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch vom gesamten Drexler-Team


11914001 1616175995332615 3553124296485867721 nREMUS Formel Pokal – Lausitzring

Fast die gesamte Saison hinweg musste Jordi Weckx (Rennsport Rössler) auf diesen Erfolg warten. Auf dem Lausitzring hat es im 2.Lauf endlich geklappt. Der Belgier siegte beim 6.Rennwochenende zum REMUS Formel Pokal.

Im ersten Rennen hatte Tabellenführer Akash Neil Nandy (Performance Racing) wie erwartet seinen achten Sieg in dieser Saison gefeiert. Zur eigentlichen Überraschung avancierte Kurt Böhlen (Franz Wöss Racing).

Der Schweizer lag fast bis zur Rennmitte auf Rang zwei und musste sich letztlich den Attacken von Jordi Weckx und Jakup Smiechowski (Inter Europol Competition) im Schlussspurt beugen. Nandy hatte mit seinem Sieg leichtes Spiel und gewann den 1.Lauf vor Weckx und Smiechowski. Hinter Kurt Böhlen fuhr Manfred Loach (Formel 1 Club Austria) auf Rang fünf.

Im 2.Lauf kam Akash Neil Nandy nach der Einführungsrunde in die Boxen gerollt. Ein Antriebswellenschaden stoppte den Formel 3 Piloten aus Malaysia vorzeitig. Jetzt schlug die Stunde für Jordi Weckx. Er übernahm nach dem Start die Spitze und setzte sich gegen die Angriffe von Jakup Smiechowski  gekonnt zur Wehr.

Dritter wurde Kurt Böhlen vor dem wiederum gut aufgelegten Manfred Loach. Dr.Ulrich Drechsler konnte sich über die Ränge sieben und sechs freuen. In der Trophy-Wertung, die den älteren Formel 3-Baujahren vorbehalten ist, trumpfte Jörg Sandek (Harder Motorsport) in beiden Rennen groß auf.

Er siegte beim Heimspiel jeweils vor Luca Iannaccone (Franz Wöss Racing) und dem Franzosen Sylvain Warnecke. Die Wertung der Formel Renault entschied Adrian Knapp für sich. Er gewann beide Läufe vor Neueinsteiger Olaf Jahr. In der Klasse der 1800er Formelrennwagen war Dr. Kay-P.Braun im Formel ADAC erfolgreich.

Dr. Ralph Pütz schlug sich in beiden Rennen wacker und wurde in der Formel 3-Trophy-Wertung zweimal Vierter, obwohl im 2.Lauf die Kupplung im Reynard VW ihren Dienst nicht wie gewohnt verrichtete. 

(Presse REMUS Formel Pokal)


media 140804100834 05.08.2014 HomepageDrexler Motorsport unterstützt „Heimrallye“ – Kurzinterview mit Rallyeleiter Hans Bauer

Am 28. und 29. August brüllen in Außernzell wie jedes Jahr wieder die Rallye-Motoren. Auch dieses Jahr ist als Sponsorpartner wieder mit dabei: die Salzweger Sperrdifferenzialmanufaktur Drexler Motorsport.

Drexler Motorsport führte vorab ein kurzes Telefon-Interview mit Rallyeleiter Hans Bauer.

DM: „Hans, in einer guten Woche geht es los. Wie ist die Stimmung?“

Hans Bauer:  „Soweit läuft alles seinen normalen Gang, wie in dieser Phase üblich. Es ist sozusagen  alles im grünen Bereich“.

DM:  „Wie sieht es mit dem Starterfeld aus?“

Hans Bauer: „Wir sind sehr zufrieden mit den aktuell 62 Nennungen. Grundsätzlich ist in den letzten Jahren zu beobachten gewesen, dass die Starterzahlen zurückgehen. Aber das ist deutschlandweit so und kein Phänomen, das nur die Niederbayern Rallye betrifft“.

Bei der diesjährigen Niederbayern Rallye sind dafür besonders viele Spitzenteams vertreten. Hier ein Auszug aus dem Starterfeld:
Ruben Zeltner, der zusammen mit seiner Frau Petra (Porsche 997 GT3), Rainer Noller und Co. Stefan Kopczyk (Porsche 997 GT3), Jürgen Geist, Markus Moufang/Hartmut Walch, Andreas Baier/Matthias Weber (alle BMW M3), Christian Schuberth-Mrlik (Subaru Impreza Sti), Kurt Göttlicher (Ford Sierra 2WD), Wolfgang Rehberger (Suzuki Swift Super 1600), Michael Kogler (Citroen DS3 R3T), Julian Wagner (Mitsubishi EVO III), Daniel Fischer/Ungarn (Subaru Impreza), Anton Werner (historischer Audi Quattro), Markus Ederer (BMW M3), Robert Schilcher (Audi TT), Reinhard Veit (Opel Astra), Ehepaar Linnbach , Karel Macek (beide Porsche 996 GT3 bzw. 997 GT3), Robert Grübl (Escorth Cosworth), Manuel Feuchtner (Mitsubishi EVO 6), Manfred Seidl (Subaru Impreza), Raffael Sulzinger (Ford Fiesta R2), Rudi und Simone Weileder (BWW 318 iS), Reini Sampl (Audi TTS Quattro )

DM:  „In den letzten Jahren gab es ja des Öfteren Mitfahrten zu gewinnen oder zu kaufen. Was habt Ihr Euch diese Jahr für einen besonderen Leckerbissen für die Rallye Fans ausgedacht?“

Hans Bauer: „Dieses Jahr gibt es ein Abendessen mit Rallye-Weltmeister Walter Röhrl zu ersteigern. Der Erlös kommt der Feuerwehr Riggerding zur Anschaffung eines „First Responder Fahrzeugs“ zugute.“

Unter der E-Mail-Adresse der Niederbayern-Rallye Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann man noch bis zum 21. August ein Gebot mit Name und Handynummer für dieses einmalige Abendessen abgeben.

Der Höchstbietende wird am 23. August 2015 per Email verständigt. Damit steht einem zwanglosen Abendessen mit dem zweifachen Rallyeweltmeister, natürlich inklusive Autogrammen, nichts mehr im Weg. Dazu gibt es noch einem schönen Sachpreis von Born2Drive – dem Energiedrink-Hersteller. Der Betrag des Höchstbietenden geht in voller Höhe zugunsten des First Responder Fahrzeuges.

Und was gibt es sonst noch?

Bei der Niederbayern-Rallye gibt es auch noch etwas Neues in Sachen Historische Fahrzeuge nach Anhang K.

Bereits im vergangenen Jahr konnten Fahrzeuge, die zwischen 1.1.1962 und 31.12.1990 hergestellt und homologiert wurden und über den FIA Historic Technical Passport (HTP) verfügten, bei der Niederbayern-Rallye in den Klassen K 30 bis K 37 starten.

NEU in Deutschland: Mit dem Deutschen Rallyereglement 2015 wurde ein Nationaler Historic Technical Passport HTP eingeführt. Fahrzeuge mit diesem nationalen HTP sind in Niederbayern ebenfalls in diesen Klassen startberechtigt.

Gleiches gilt damit auch für nationale HTPs anderer ASN (z.B. OSK, FFSA, CSAI, ASS, ACL und DASU), auch diese können bei der Niederbayern-Rallye in den Klassen K 30 bis K 37 gewertet werden! Fahrzeuge und Ausrüstung müssen natürlich den aktuell gültigen FIA-Sicherheitsbestimmungen 2015 entsprechen.

Diese Fahrzeuge auf Bestzeitenjagd, sicher ein Highlight für die Rallyefans. Für alle anderen Oldies ohne HTP stehen die diversen CTC/CGT-Klassen und die Gruppe H zur Verfügung.
Drexler Astra VLN5 03Beim fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (01. August 2015) gab es einen unverschuldeten Ausfall für Moritz Oestreich und Robin Strycek im Opel Astra OPC Cup.

Wieder einmal begann alles nach Plan für die beiden Youngster, die mit Unterstützung durch Drexler Motorsport in den 5. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft gingen.

Zum 90-minütigen Zeittraining am Samstagmorgen war der Opel Astra OPC Cup einmal mehr hervorragend vom Team Schirmer Motorsport vorbereitet.

Mit einer Zeit von 9:17.623 Minuten fuhr Moritz Oestreich die Bestzeit in der Klasse Cup1 und stellte das Auto somit auf die Pole Position.

Diese Zeit markierte die beste jemals gefahrene Runde mit einem Opel Astra. Damit verbesserte er seinen eigenen Rekord vom letzten Lauf.

Der 23-jährige Moritz Oestreich fuhr beim 47. ADAC Barbarossapreis auch den Start im Feld der 141 Fahrzeuge auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Alles lief perfekt und mit 9:22.729 Minuten holte er sich die schnellste Rundenzeit aller zehn gestarteten Opel-Teams.

Nach dem Fahrerwechsel lief es für den Teamkollegen Robin Strycek zuächst weiterhin sehr gut. In Führung liegend kam es für den 23-jährigen auf der Nordschleife zu einer besonderen Begegnung bei einer Überrundung. Daran waren mehrere Fahrzeuge beteiligt.

Eines davon verschätzte sich jedoch bei seinem Manöver und traf den Drexler-Astra.

Somit war der Einsatz beim 5. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft frühzeitig beendet.

Bereits in drei Wochen geht es erneut in die Eifel. Dann startet am 22. August 2015 der 6. Lauf auf der Nordschleife des Nürburgrings.

media 150804073800Gute Siegeschancen für die Zeltners bei der ADAC Cosmo Wartburg Rallye

Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) starten vom 7. bis 9. August bei der ADAC Cosmo Wartburg Rallye, dem 8. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft.

Nach 2 Ausfällen wurde der Porsche 911 GT3 („Zebra“ genannt)  in der Sommerpause umfassend revidiert und für die restlichen 5 Läufe fit gemacht.

In folgendem Interview äußert sich Ruben Zeltner über die tolle Eisenacher Rallye-Atmosphäre und Kandidaten, die um den Sieg mitkämpfen werden.

Du bist sicherlich der Favorit für die ADAC Wartburg-Rallye. Motivieren dich deine bisherigen Siege?

Natürlich motivieren Siege immer, aber die Wartburg ist unabhängig davon eine tolle Rallye. Viele enthusiastische Fans und ganz schnelle anspruchsvolle Prüfungen sprechen auch ohne Meisterschaftsdruck für sich selber. Dort mit dem Porsche zu fahren ist einfach ein Traum.

Deine beiden Hauptkonkurrenten mit den Skoda Fabia R5 fehlen bei der Wartburg Rallye. Wird es daher langweilig für dich?
Mir war es im „Zebra“ noch nie langweilig. Die größten Gegner sind in diesem Fall die Technik und ich selber. Diese beiden muss ich zuerst bezwingen - danach schaue ich auf die weiteren Gegner. Bei Regen werden mir Gassner, Corazza und Co ganz schön auf die Pelle rücken.

Wie stark schätzt du den Piloten aus der WRC2, Rashid Al Ketbi, ein – der sich auf den WM-Lauf in Deutschland vorbereitet?
In der Nennliste steht Rashid mit einem Gruppe N Subaru. Da wird’s für ihn relativ schwer. Ich schätze, dass die Gruppe H Mitsubishi Lancer von Ramonat, Gassner und Schumann die stärksten Gegner werden. Mein Freund Peter Corazza ist auch mittlerweile mit dem R4-Mitsubishi Lancer ein ernstzunehmender Konkurrent.

Ist das Zebra fit für die weitere Saison – was habt ihr nach den letzten beiden technischen Defekten geändert?
Nach einem ordentlichen Ferienaufenthalt in der Werkstätte hoffen wir, dass alle Probleme beseitigt sind und das Zebra wieder ordentlich die Hufe schwingt! Die Fehler wurden behoben und auch so weit modifiziert, dass es hoffentlich mit den Benzinpumpen kein Problem mehr gibt.

Die Prüfungen sind alle recht wellig. Liegt das dem Zebra?
Bodenwellen sind in jedem Porsche ziemlich diffizil. Ich wage aber zu behaupten, dass unser Zebra von allen Rallye Porsches auf welligem Untergrund am Besten liegt. Unser Sachs-Fahrwerk ist einfach ein Traum. Nicht umsonst werden wir von dem Sachs-Mitarbeiter Enrico Ruck betreut, der auch für die Polos von Ogier, Latvala und Mikkelsen zuständig ist.

Wie gefällt dir die Wertungsprüfung „Cosmodrom“?
Einfach ein tolles Spektakel! Dort hat man auch die Möglichkeit etwas für die Fans zu machen. Zumindest beim Shakedown werden wir dort ordentlich quer fahren.

Welche Tipps hast du für Zuschauer?
Natürlich sollten die Fans zum Cosmodrom kommen um die Fahrer mehrmals zu sehen. Die tollste Strecke ist aber die WP „Waldhaus“. Dort zahlt es sich aus, in die Prüfung rein zu gehen, um sich diese tollen Kurvenkombinationen anzusehen. Nicht umsonst wird diese WP von WM Teams zum Testen verwendet.

Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer


IMG 3746Utl.: Mit dem 5. Saisonlauf am vergangenen Samstag wurde die Saison-Halbzeit der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring beschlossen und Daniela Schmid konnte mit ihrem Team den dritten Sieg in Folge feiern.

Das Ziel für das Rennen war ganz klar, Daniela Schmid wollte an die vergangenen Erfolge mit dem Audi TT RS anschließen und auch beim 5. Saisonlauf einen Sieg einfahren.

Das Zeittraining verlief nach Plan und so konnte sich das Team den ersten Startrang in der Klasse sichern.

Den Start zum Rennen übernahm Daniela Schmids Teamkollege Ulli Andree, er übergab an Stefan Wieninger und am Ende übernahm die Tirolerin das Steuer des Audi TT RS und fuhr einen klaren Sieg nach Hause.

Mit dem 12. Gesamtrang bei knapp 150 Startern konnte man zusätzlich ein sehr beachtliches Ergebnis erzielen.

„Nach den Erfolgen bei den letzten Rennen war das Ziel ganz klar, wieder einen Sieg einzufahren, das ist uns sehr überzeugend gelungen. Das gesamte Team hat wieder hervorragende Arbeit geleistet.

Auch bei den restlichen fünf Rennen der Saison ist das Ziel klar und am Ende der Saison wollen wir in der Gesamtwertung unter den ersten 10 landen.“, berichtet Daniela Schmid vom Nürburgring.

Der nächste Lauf der Saison 2015 findet am 22. August am Nürburgring statt. Daniela Schmid berichtet wie gewohnt auf ihrer Facebook Seite: www.facebook.com/DanielaSchmidMotorsport und auf ihrer Homepage www.daniela-schmid.at über die aktuellen Veranstaltungen und Ergebnisse.


Neues Fahrzeug HomepageAllied Racing stellen ihren BMW M3 vor

Kürzlich stand ein erster Test mit dem neuen Fahrzeug des Allied Racing Teams an. Kurz um, alles lief besser als gedacht. Bereits nach wenigen Runden waren beide Fahrer, Kasperlik und Lackinger, mit dem Fahrzeug vertraut und konnten das Fahrverhalten des Fahrzeugs detailliert analysieren und verändern. Das Fahrzeug machte den beiden Fahrern richtig Spass, ist aber dennoch mit Vorsicht zu genießen. Lackinger und Kasperlik gingen mit dem Nordschleifen-Setup an den Start, was für einen ersten Test ausreichen sollte.

Allerdings konnten die beiden im Rahmen dieses Tests schon eine ganze Liste zusammenstellen, was für den Salzburgring Testtag am 05.09.14 alles zu verändern ist. Vor allem die Technik und das Fahrzeug müssen noch verbessert und an den Fahrstil der beiden Piloten angepasst werden. Dennoch bedeutet das Fahrzeug viel neues Erlernen, Erfahrungen sammeln und vieles Probieren.  Wichtigste Erkenntnis des Testtages: das Fahrzeug ist motorisch und technisch äußerst zuverlässig. Dadurch können sich die beioden ehemaligen BMW 325 Challenge-Fahrer auf die Fahrwerks- und Achsgeometrien konzentrieren.

Ein paar Taxifahrten rundeten den Testtag ab, der bei allen Beteiligten nur strahlende Gesichter hinterließ...
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Sechster und Siebter Platz 24.08.2014 HomepageErneuter Doppelsieg und Platz 7 und 8 im Gesamtklassement beim VLN 6h-Rennen

Eine coole Teamtaktik und fehlerlose Fahrer trotzen dem Regenroulette am Nürburgring und konnten so unter anderem den ersten Klassensieg und den siebten Platz im Gesamtklassement für die bisher glücklose „Rosi“ mit Startnummer 303 einfahren.

Das Team LMS Engineering rund um Andreas Lautner lieferte beim von ständigen Wetterwechseln durchzogenen 6-Stunden-Rennen in der hart umkämpften Klasse SP3T für Zweiliter-Turbos den zweiten Doppelsieg in Folge ab. Anders als beim sechsten VLN-Lauf vor drei Wochen lag dieses Mal allerdings der Audi TTRS2 mit der Startnummer 303 unter Krognes/Wieninger/Niederberger/Andree vor dem Schwesterfahrzeug mit der 302, pilotiert von Schmid/Botor/Tiger.

Damit konnte nun endlich auch das von LMS Engineering zu Beginn der Saison erworbene neue Audi TTRS-Chassis mit selbst entwickeltem Fünfzylindermotor seinen ersten Sieg einfahren. „Rosi, wie das Chassis teamintern heißt, war im Gegensatz zu Susi bis dato einfach nicht vom Glück verfolgt. Speed und Zuverlässigkeit hatte das Auto, doch unvorhersehbare Ereignisse wie Rennabbrüche zu für uns ungünstigen Zeitpunkten hatten bisher nicht mehr als Position zwei zugelassen,“ rekapituliert Teamchef Lautner die bisherige Saison.

Beim VLN-Saisonhöhepunkt, dem ADAC-6-Stunden-Rennen, jedoch wendete sich das Blatt. Als die Ampel auf grün schaltete, konnten sich die Startfahrer C. Tiger und 2012er VLN-Meister Krognes auch als erste in der Mercedes-Arena einordnen. Bei zunächst trockener Fahrbahn entbrannte im Verlauf des ersten Stints ein spannender Kampf um die Führung. „Die drei Führenden kamen nach dem ersten Turn innerhalb von nur wenigen Sekunden an die Box,“ so Lautner. „Dazu kam: Wir wussten, dass es zu regnen beginnen würde, aber noch war es trocken. Also schickten wir Stefan Wieninger auf der 303 erneut mit Slicks in den zweiten Turn, ebenso wie Daniela Schmid in der 302.“
Wieninger meldete jedoch bereits nach vier Runden starke Regenfälle, musste jedoch noch einen Umlauf mit Slicks auf der nassen Piste in Kauf nehmen, während die direkte Konkurrenz mit dem Moller Bil-Audi einen Umlauf früher auf Intermediates wechselte. Routinier und 2012er VLN-Meister Ulli Andree, der vor dem Rennen noch auf Wechselwetter hoffte, übernahm Turn drei auf Dunlop-Intermediates und begann nun Stück für Stück, das rund 90-sekündige Loch zum nun führenden Moller Bil-Audi TTRS zuzufahren. „Während Ullis Stint regnete es zunächst, dann trocknete die Strecke allerdings auf der Ideallinie fast komplett ab. Dennoch haben wir uns darauf verständigt, dass Ulli im Gegensatz zu den Wettbewerbern nicht auf Slicks wechselt,“ erläutert Lautner seine coole Renntaktik, die sich prompt auszahlte, als ein heftiger Regenguss den Nürburgring unter Wasser setzte. Andree, nun mit der 303 bereits in Führung liegend, konnte seine Fahrt auf den Intermediates fortsetzen. Gleichzeitig war Schmid, zwischenzeitlich auch mit Intermediates ausgestattet, in der Lage, im LMS-Audi TTRS2 mit der 302 Druck auf den Zweitplatzierten Moller Bil-TTRS ausüben.

Beide LMS-Piloten mussten jedoch feststellen, dass der über der Eifel stehende Starkregen ihre Fahrzeuge auch auf Intermediates ständig aufschwimmen ließ. „Wir haben beide sicherheitshalber reingeholt. Georg Niederberger übernahm die 303 mit nunmehr über sechs Minuten Vorsprung, Roland Botor die 302 - beide auf Regenreifen,“ so Lautner. Beide Piloten verrichteten einen fehlerlosen Job, und konnten so eine knappe Stunde vor Rennende an die Schlussfahrer Krognes und Schmid übergeben.

Was zählt ist ein toller Doppelsieg, der Dank der richtigen Taktik, hervorragenden Teamworks und fahrerischen Leistungen auf höchstem Niveau gelungen ist. Und mit Gesamtrang sieben sowie acht bei 193 Startern muss man sich mit einem Zweiliterfahrzeug auch nicht verstecken.“

Neben den schon erwähnten Erfolgsfaktoren trug auch das Drexler-Front-Getriebe mit mechanischem Sperrdifferenzial, welches mit seiner weichen und extrem schnellen Schaltabstimmung genau für derartige Einsätze ausgelegt ist, seinen Teil zu diesem Erfolg bei.

Das Drexler-Motorsport-Team gratuliert ganz herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Foto: Hardy Elis

 
ADAC Wartburg Rallye HomepageRuben Zeltner gewinnt im Porsche 911 GT3 die ADAC Wartburg-Rallye

Nach 16 gefahrenen Wertungsprüfungen verwiesen Ruben Zeltner und Helmar Hinneberg im Porsche 911 GT 3 ihre Gegner auf die Plätze. Der holländische Gaststarter Dennis Kuipers erreichte im Ford Fiesta S2000 mit einem Rückstand von 2:40,3 Minuten den zweiten und Raphael Ramonat (Trusetal) im Mitsubishi Lancer den dritten Platz. Damit vergrößerte Ruben Zeltner seinen Vorsprung als Führender in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) wie auch in den ADAC Rallye Masters (ARM).

„Für uns ist es ein wichtiger Schritt in Richtung des Titels in der Deutschen Rallye Meisterschaft“, so der Gesamtsieger Ruben Zeltner im Ziel. „Unser Porsche 911 GT3 hat das ganze Wochenende wieder perfekt funktioniert. Daher einen großen Dank an das gesamte Team und meine Service-Crew, die mir wieder ein tolles Auto bereitgestellt hat.“ Ruben Zeltner übernahm ab der 1. Wertungsprüfung die Führung der Veranstaltung und ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel über den Gesamtsieg aufkommen. Bereits auf der 1. Prüfung sorgte einsetzender Regen bei den mit Slicks bereiften Teams für ausgiebigen Fahrspaß und spannende Fahrszenen für die Zuschauer. „Besonders gefallen hat mir die 2. und 5. Prüfung „Waldhaus“, bei der zahlreiche Kurven, Kehren, bergauf und bergab-Passagen zu meistern waren. Sicherlich eine der anspruchsvollsten Prüfungen der Saison“, zeigt sich Ruben begeistert. Insgesamt sicherte sich der Lichtensteiner mit seinem Plauener Co-Piloten 15 der 16 möglichen Bestzeiten. „Wir hatten auf allen Prüfungen keine Probleme, keine Ausritte – alles verlief nach Plan. Sicherlich war es für uns auch recht spannend, wo wir im Vergleich zu Dennis Kuipers stehen. Das wir einen derartigen Vorsprung herausfahren, hätte ich mir im Vorfeld nicht vorstellen können“, so Zeltner. Mit 6 Siegen bei 9 Veranstaltungen und 5 Siegen in Folge kann das PZ Motosport-Team von Ruben Zeltner seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der DRM und der ARM weiter ausbauen.
CIMG3339 HomepageAls Auszubildende zur Bürokauffrau ist Andrea Denk aus Hutthurm vergangene Woche von Marina Drexler, der Geschäftsführerin der Drexler Motorsport GmbH und ihrer zuständigen Ausbilderin, Carola Roll, geehrt worden.

Die 26-Jährige, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Köchin verfügt, wollte sich komplett neu orientieren, als sie vor rund zwei Jahren die Ausbildung bei dem Salzweger Sperrdifferenzialhersteller begann. „Ich suchte eine Herausforderung, wo ich täglich etwas Neues lernen kann“, so Frau Denk.

Und dass ihr das mehr als gelungen ist, beweist die Urkunde „Anerkennung zum hervorragenden Berufsabschluss“ der Regierung von Niederbayern, welche Frau Denk zusammen mit ihrem Abschlusszeugnis erhalten hat.

Die umfangreichen Kenntnisse, aber auch eine gewisse Resistenz gegen Stress, die sich die Hutthurmerin in ihrer Ausbildungszeit erworben hat, kann sie nun täglich in ihrem Ausbildungsbetrieb anwenden und ausbauen – Frau Denk wurde zum 11. Juli in das Verkaufsteam der Firma Drexler übernommen.
Green Team Uni Stuttgart HomepageGreen Team der Uni Stuttgart beendet Formula Student Germany 2014 mit Spitzenplatzierung

Am vorigen Wochenende endete die Formula Student Saison 2014 in Deutschland mit einer großen Award-Feier. Hierbei konnte sich das Green Team der Uni Stuttgart, das mit dem Ziel, den Wettbewerb zu gewinnen, angetreten war, den zweiten Platz gesamt sichern.

Für die Stuttgarter, deren erstes Fahrzeug bei einem Brand völlig zerstört wurde, bedeutete dies viel Disziplin, Teamwork und vor allem harte Arbeit, um das zweite Fahrzeug, genannt „The Phoenix“, innerhalb kürzester Zeit für den Wettbewerb startklar zu machen. 

In den verschiedenen Wertungsklassen konnten die Stuttgarter, deren selbst designter Renner auch mit einem Sperrdifferenzial der Firma Drexler ausgestattet ist, folgende Ergebnisse erzielen: 
1. Platz          Business Plan
2. Platz         Engineering Design
2. Platz         Cost Report
7. Platz         Skid Pad
1. Platz         Acceleration
3. Platz         Autocross
2. Platz         Endurance
10. Platz       Efficiency 

Drexler Motorsport gratuliert herzlich zum Erfolg!
abtKempten (25. August 2013). Ist die Durststrecke bald beendet? Beim achten GP2-Lauf in Spa-Francorchamps beendete Daniel Abt zwar beide Rennen außerhalb der Punkte.

Doch ein neuer Motor und eine verbesserte Performance seines 612 PS starken Dallara-Mecachrome lassen beim einzigen deutschen Piloten im Starterfeld die Zuversicht auf die anstehenden Aufgaben wachsen.
 
Noch vor dem Rennwochenende hatte der ART-Pilot befürchtet, dass er auf der Ardennen-Achterbahn mit stumpfen Waffen würde kämpfen müssen.

Und bereits die Trainingssessions bestätigten seine Einschätzung: Im Zeittraining fehlten Abt knapp zwei Sekunden auf die Bestzeit, was ihm für das Hauptrennen Startplatz 24 einbrachte. „Dass mein Motor nicht so leistungsstark eingestuft ist wie bei meinem Teamkollegen, verfolgt mich schon die ganze Saison.

Man sollte unsere Geschwindigkeiten auf der Geraden mal vergleichen – das ist ein Witz“, sagte er nach dem Qualifying. Für das Hauptrennen erhielt der 20-jährige Allgäuer dann ein leistungsstärkeres Triebwerk. Mit einer couragierten Fahrweise und einigen gewonnenen Zweikämpfen ließ Abt seine Klasse aufblitzen.

Bei der für belgische Verhältnisse stabilen Wetterlage wurde sein Kampf nach 25 Runden mit dem Gewinn von acht Plätzen belohnt. Das Sprintrennen über die Distanz von 18 Runden verlief aus Sicht von Abt dagegen weniger ereignisreich. Er startete und beendete den Lauf auf Rang 16.
 
Der kleine Aufwärtstrend lässt Abt etwas gelassener dem nächsten Rennwochenende entgegenblicken. Vom 6.–8. September gastiert der GP2-Tross in Monza. Mit seinen langen Geraden und dem hohen Vollgas-Anteil gehört der Kurs zu den schnellsten Strecken im GP2-Rennkalender.

Abt: „Ich bin froh, dass es mit dem Motorwechsel endlich geklappt hat. Nun geht es aufwärts. Ich bleibe positiv und werde weiter versuchen, alles aus mir und dem Fahrzeug herauszuholen.“


wiecherssport07Am vergangenen Wochenende gastierte die FIA WTCC (Tourenwagen Weltmeisterschaft) erstmals auf dem rund 4,8 Kilometer langen Autodromo de Rio Hondo in Argentinien. Das Nienburger Team Wiechers Sport trat mit dem in Argentinien sehr bekannten Fahrer Jose Maria Lopez an.

Dieser ist in seiner Heimat besser bekannt als „Pechito“. Lopez verfügt über viel Erfahrung. So startet er in seiner Heimat in gleich drei unterschiedlichen Meisterschaften und sitzt somit an 44 Wochenenden im Jahr im Rennauto.

Dieses Jahr kam mit seinem Gaststart für das Team Wiechers Sport in Termas de Rio Hondo Wochenende 45 hinzu.
 
Bereits am Freitag konnten sich die 23 Akteure der Weltmeisterschaft mit der Rennstrecke vertraut machen. Für Lopez war es die erste Gelegenheit den BMW 320 TC intensiv kennenzulernen. Er lieferte gleich eine beeindruckende Leistung ab. Nach 30 Minuten gelang ihm auf Anhieb Position 11.

In den zwei freien Trainingssitzungen am Samstagmorgen konnte „Pechito“ Lopez seine guten Leistungen vom Vortag bestätigen und platzierte den BMW 320 TC auf Platz 4 im ersten und Platz 6 im zweiten Training. Er war somit auch der schnellste BMW Vertreter.

Im Qualifying am Nachmittag konnte der 4-fache Argentinische Tourenwagenmeister seine sensationellen Zeiten erneut bestätigen. Ihm gelang der Sprung in das wichtige zweite Qualifying Hier konnte sich Lopez Startplatz neun für das erste Rennen sowie die Pole-Position für das zweite Rennen sichern.

Jose Maria Lopez gelang ein exzellenter Start in das erste Rennen. „Pechito“ konnte seine Position behaupten und verbesserte sich Runde für Runde. Ihm gelang es sogar auf der Geraden am Chevrolet von Michel Nykjaer vorbeizukommen. Am Ende überquerte der Argentinische Fahrer auf Position fünf liegend die Ziellinie. Gleichzeitig sicherte er sich den Sieg in der Privatfahrerwertung der FIA WTCC. Der Sieg ging an Yvan Muller, vor Pepe Oriola und Tom Chilton (alle Chevrolet).

Das zweite Rennen des Sonntags startete der Gaststarter des Team Wiechers Sport von der Pole-Position. Lopez gelang ein sehr guter Start und konnte sich gleich einige Meter absetzen. Hinter „Pechito“ gab es viele spannende Zweikämpfe seiner Mitstreiter. Am Ende konnte Lopez jedoch einen ungefährdeten Start-Zielsieg einfahren. Platz zwei ging an Gabriele Tarquini (Honda) und Platz drei an Pepe Oriola (Chevrolet). Auch im zweiten Lauf sicherte sich Lopez zu dem den Sieg in der Privatfahrerwertung.

Im Anschluss an die beiden Rennen begann gleich das große logistische Treiben im Fahrerlager von Termas de Rio Hondo. Der BMW 320 TC sowie das gesamte Equipment wurden für die Luftfracht in die USA vorbereitet. Gleich zwei 747 Transport-Jumbos stehen den Teams eigens für den Transport des Equipments zur Verfügung. Denn vom 6. – 8. September gastiert die FIA WTCC dann in Sonoma in der Nähe von San Francisco. Dann sitzt wieder Stammpilot Fredy Barth am Steuer des Wiechers Sport BMW.



LackingerBei einer unglaublichen Hitze von 36°C und einer Asphalttemperatur von 52°C fuhr Dietmar Lackinger einen ungefährdenden Start-Ziel Sieg ein Er kontrollierte das Rennen von Beginn an und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Marco Hürbin, gestartet von Platz 3, eroberte sich am Start den 2. Platz, verlor diesen nach einem waghalsigen Überholmanöver von Haimerl allerdings wieder.

Diese Gelegenheit nutzten Makai und Hascher, um ebenfalls an Hürbin vorbei zu kommen. Bis kurz vor Schluss rangierte Hürbin auf Rang 5. Diesen musste er aber nach einem Patzer in der schnellen Linkskurve kurz vor der Gegengerade an seinen Teamkollegen Kasperlik abgeben. Kasperlik startete von 4, konnte am Start einen Platz gut machen, verlor diesen aber nach harten Anbremsmanövern von Haimerl sowie 2 Runden später von Winkler an der Spitzkehre.

Die Piloten des Allied-Racing Teams holten im 1. Rennen die Plätze 1 (Lackinger), 5 (Kasperlik) und 6 (Hürbin).
Für das 2. Rennen werden die ersten 8 Startplätze umgedreht. Lackinger, Gewinner Rennen 1, startet von Platz 8. Vor ihm Makai und Winkler. Hürbin und Kasperlik starten von den Plätzen 3 und 4.

Am Start konnten Kasperlik und Hürbin gleich die beiden vor ihnen startenden Steffny und Ruhrberg passieren und sich an die Plätze 1 (Hürbin) und 2 (Kasperlik) setzen. Kasperlik verlor den 2. Rang durch einen Fehler an Steffny, kämpfte sich aber anschließend an die 2. Stelle zurück. Hürbin setzte sich in der Zwischenzeit langsam ab während sich die hinteren Plätze erbarmungslose aber faire Gefechte lieferten.

Makai und Lackinger kämpften sich bis Runde 5 an die Plätze 3 und 4, liefen somit auf Hürbin und Kasperlik auf. Makai konnte nach einem Fehler von Kasperlik in der Spitzkehre an ihm vorbei, Lackinger folgte ihm.

Makai konnte 2 Runden später Hürbin an gleicher Stelle wie Kasperlik überholen, so dass Makai nun auf Platz 1 liegend in die nächste Runde  ging. Das Allied-Racing Team folgte geschlossen Makai auf den letzten beiden Runden auf Schritt und Tritt. Die Drei konnten allerdings keinen Fehler von Makai ausnutzen, so dass der Zieleinlauf Makai, Hürbin, Lackinger und Kasperlik war.

Die vier rissen während ihrer Fahrt  ein Loch von 10 Sekunden auf den 5. Platz.

Alles in allem war das Rennwochenende ein voller Erfolg für die Piloten des Allied-Racing Teams, die nun auf Platz 1 (Lackinger), 4 (Hürbin) und 5 (Kasperlik) der Fahrerwertung stehen.



DREXLER - News & Events

22.Mai 2019

DMV GTC und DUNLOP 60 zu Gast am Red Bull Ring

Das dritte Rennwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60 wird am 24. und 25. Mai 2019 auf dem Red Bull Ring ausgetragen.
20.Mai 2019

Neu im Sortiment: Sperre für Ford Mustang GT

Mit der Einführung des neuen Ford Mustang GT 2019 bringt Ford einen Sportwagen mit 450 PS und besseren stabilität in Kurven auf den Markt.
15.Mai 2019

Zebra-Sound bei Sachsen-Rallye

Ruben und Petra Zeltner fiebern ihrem Saisonstart entgegen.
08.Mai 2019

Larry ten Voorde feiert Doppelsieg auf dem Hockenheimring

5.5.2019, 12:03 - Larry ten Voorde feierte auf dem Hockenheimring seinen zweiten Sieg in Folge. Damit gelang dem Niederländer der perfekte Saisonstart im Carrera Cup.
03.Mai 2019

Lehrreiches erstes Rennwochenende in der TCR

- Podiumsplatz, Schnellste Rennrunde und Pole Position für Hari Proczyk - Zwei Top-10-Plätze für Lukas Niedertscheider im neuen Hyundai i30 N - Rang 2 in der Teamwertung für HP Racing International
03.Mai 2019

Erfolgreicher Einstand in die Saison für Kircher

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17.Apr 2019

Dreimal Podium in Hockenheim

Das zweite Rennwochenende der DMV GTC / Dunlop 60 – Serie fand am vergangenen Wochenende am Hockenheimring statt. Uwe Alzen und sein Team Spirit Race Team Uwe Alzen Automotive konnten dabei sowohl im…
17.Apr 2019

HP Racing International nimmt 2019 drei Meisterschaften in Angriff

- Team startet 2019 in TCR Germany, GT4 Germany und GT Sports Club - Angestrebte Titelverteidigung mit zwei Hyundai i30N in der ADAC TCR - Einsatz eines Mercedes AMG sowie Porsche Cayman in der ADAC…
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(14.04.2019) Ein überaus spannendes und spektakuläres Rennwochenende bot der Preis der Stadt Stuttgart am Hockenheimring (12./13.04.19). In den Rennen 3 und 4 des DMV GTC siegten die Profis Uwe Alzen…
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29.Mär 2019

Saisonstart DMV GTC und DUNLOP 60 in Hockenheim

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25.Mär 2019

Neu im Sortiment: Sperre für Hyundai i30 N TCR

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Drexler-Automotive Formel Cup mit 35 Autos

Nachdem es zunächst nur Gerüchte waren, wurde es dann am Freitagmittag Realität. In dieser Saison wird es im Rahmen der DTM keine Formel 3 mehr geben.
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Porsche bietet keine Sperrdifferentiale mehr an, aber dies ist kein Problem! Wir bieten Ihnen eine Lösung mit unserem Porsche Sperrdifferential an.
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DREXLER-AUTOMOTIVE FORMEL CUP: SPRUNGBRETT FÜR HÖHERE AUFGABEN

Wer im Formelsport einsteigen will oder zukünftig eine Formelkarriere starten möchte, der findet im Drexler-Automotive Formel Cup ideale Einstiegsmöglichkeiten.
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Sassenheim, 7. Februar 2019 - Für Niels Langeveld ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Nach zwei starken ADAC TCR Germany-Saisons, die den ersten Sieg von Audi TCR Germany ausbrachten,…
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DREXLER AUTOMOTIVE JAHRESRÜCKBLICK 2018

Zum Jahresende kann Drexler Automotive um Firmengründer Herbert Drexler und sein erfahrenes Team auf ein besonders dynamisches und zukunftsträchtiges Geschäftsjahr zurückblikken: Sowohl in der…

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