15THAILANDM3 9299Am vergangenen Wochenende wurde erstmals in Thailand ein Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft ausgetragen. Der Chang International Circuit wurde 2014 eröffnet, hat eine Streckenlänge von 4,5 Kilometer und eine 1000 m lange Gerade. Die Strecke in Buriram liegt 400 km von Bangkok entfernt. Die Begeisterung der Motorrad Fans in Thailand ist unglaublich. Mehr als 220.000 Zuschauer besuchten die Veranstaltung an den drei Tagen. Neben der neuen Strecke, stellten auch die klimatischen Bedingungen besondere Anforderungen an die Fahrer und Teams. Die extreme Hitze verlangte den Aktiven alles ab. Philipp Öttl vom Team Südmetall Schedl GP Racing reiste Grippegeschwächt nach Thailand. Diese machte ihn besonders am ersten Trainingstag zu schaffen. Dennoch schaffte er im ersten Training den neunten Rang. Am Samstag setzte er sich zu Beginn des Zeittrainings auf die fünfte Position. Wie so oft entschied sich alles in der letzten Runde. Philipp fuhr in den ersten beiden Sektoren Bestzeit, doch blieb in den beiden kurvigen Sektoren im Verkehr stecken. Er konnte zwar seine Zeit etwas verbessern, rutschte aber auf den 18. Rang zurück. Sein Rückstand betrug 0,8 Sekunden. Der Start zum Rennen gelang dem 22-jährigen nicht besonders gut. Er beendete die erste Runde nur auf dem 21.Platz und viel die folgenden beiden Umläufe sogar auf Rang 25 zurück. Anschließend fand er einen guten Rhythmus und arbeitete sich zu Rennhalbzeit auf die 13. Position vor. Sein Rückstand auf den Führenden betrug nur zwei Sekunden. Beim Versuch weitere Plätze gutzumachen kollidierte der KTM Fahrer mit einen Konkurrenten und fiel auf den 17. Platz zurück. Da nur noch vier Runden zu fahren waren blieb kaum noch Zeit sich zu verbessern. Dennoch überholte er noch vier Fahrer und überquerte vier Sekunden hinter dem Sieger als 13. die Ziellinie. In der Gesamtwertung konnte er sich auf den 13. Rang verbessern. In zwei Wochen geht es in Motegi / Japan zum weiten von vier Überseerennen.

Philipp Öttl nach dem Rennen:
„Seit dem Rennen in Aragon, wo ich im Rennen Probleme bekam, habe ich meinen Fahrstiel nochmals angepasst. Dadurch konnte ich hier kräfteschonender Fahrer. Dies war besonders bei dieser extremen Hitze wichtig. So hatte ich über die Renndistanz keine Probleme. Das Rennen war dennoch extrem. Mehr als 20 Fahrer waren in der Spitzengruppe und es wurde hart gekämpft. Ohne die Kollision hätte ich meine Fahrt nach vorne sicherlich mit einen besseren Platz abschließen können. In den restlichen Rennen will ich auf dieses Resultat aufbauen und mich weiter verbessern.“

Quelle: Öttl Motorsport

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