Die Formula Student East 2019 in Zalaegerszeg fand vor einer Woche ihren Abschluss und damit auch unser erstes Event als Team von KA-RaceIng der Saison 2019. Angefangen hat alles mit einer ca. zehn Stunden langen Busfahrt über Österreich. Dort angekommen, bauten wir unser Zeltlager und unsere Boxen für die Rennfahrzeuge auf. Am Tag darauf begann dann auch schon der Wettbewerb mit den Scrutineerings. In diesen technischen Abnahmen wird überprüft, ob das Reglement eingehalten wurde und die Fahrzeuge sicher sind. Insgesamt fünf dieser Überprüfungen werden beim Verbrenner durchgeführt: Mechanical Scrutineerung (Technik und Sicherheit), Tilt Test (Kipptisch), Noise Test (Geräuschmessung unter definierten Voraussetzungen), Brake Test (Bremstest) und Egress Test. Sechs Tests für Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsstrang Electrical Scrutineering (elektrische Sicherheit), Mechanical Scrutineering, Tilt Test, Rain Test, Brake Test und Egress Test.

Der KIT19c konnte die Scrutineerings zügig bestehen, wobei der KIT19d und KIT19e Schwierigkeiten hatten. Der KIT19e kämpfte zuerst mit dem High Voltage Scrutineering. Die Unstimmigkeiten konnten aber geklärt werden. Beim ersten und zweiten Rain Test lief uns leider die Batterie mit Wasser voll, woraufhin der Shutdown des elektronischen Systems ausgelöst wurde. Nachdem wir den Rain Test dann bestanden, folgten trotzdem immer wieder Fehler beim Brake Test. Diese Fehler konnten nicht mehr rechtzeitig behoben werden, weshalb wir uns dem Brake Test geschlagen geben mussten. Beim Driverless hatten wir, wie auch beim Elektro, Probleme mit dem Brake Test aufgrund von allgemeinen Kommunikationsproblemen auf zwei CAN Bussen. Durch die Anpassung der Frequenz des CAN Bus für den Datenlogger waren bedauerlicherweise viele Steuergeräte gestört. Dazu kamen noch weitere kleinere Fehler in unserer Elektronik, die in dieser Form noch nicht aufgetreten sind. Aufgrund dieser Schwierigkeiten, ist es uns zeitlich nicht mehr gelungen den Brake Test zu bestehen. Damit war auch für den KIT19d das Event vorzeitig beendet. Unser Driverless Team ist zuversichtlich, dass wir in der FSG alle Scrutineering Tests bestehen werden.

Unser Verbrenner nutzte die Zeit nach dem Scrutineering, um in der Practice Area die letzten Fahrwerksetups einzustellen. Unglücklicherweise kam es dabei zu einem Brand im hinteren Bereich des Monocoques. Dem Marshall blieb nichts anderes übrig, als das brennende Fahrzeug mit Pulver zu löschen. Das Team um den Verbrenner ließ sich nicht demotivieren und schaffte das Undenkbare: innerhalb eines Nachmittags wurde das komplette Fahrzeug gesäubert und wieder fahrbereit gemacht! Leider war es uns trotz allem nicht möglich am Beschleunigungsrennen (Acceleration) teilzunehmen. Im anschließenden Skid Pad (eine Strecke in Form einer liegenden Acht) konnten wir dann aber antreten und fuhren eine Zeit von 00:05:48 sek. Mit einer Rundenzeit von 01:09:00 min aus dem AutoX (ein ca. 1 km langer Rundkurs), starteten wir in den Endurance. Das Ziel besteht darin, 22 km (bzw. 24 Runden auf dem Rundkurs in Ungarn) durchzufahren und dabei eine Bestzeit gegenüber anderen Teams aufzustellen. Zuverlässig und mit einer kontinuierlich verbesserten Rundenzeit (01:06:00 min), fuhren wir den Endurance bis zum Ende. Unglücklicherweise wurden wir schlussendlich wegen eines defekten Bremslichtes in der vorletzten Runde disqualifiziert. Trotzdem sind wir sehr stolz darauf, ohne größere Probleme und mit einer guten Zeit durchgefahren zu sein.

In den statischen Disziplinen durfte sich das ganze Team ordentlich feiern! Sowohl mit dem KIT19c als auch mit dem KIT19e konnten wir das Final des Engineering Design Events erreichen. Der KIT19d schaffte es direkt unter die Top 5 in die engere Auswahl. Im Final stellten sich dann die Elektro- und Verbrennercrews den Fragen der Judges und überzeugten! Der C belegte den 1. Platz von insgesamt 25 Verbrennerteams die an der Formula Student East teilnahmen! Der Elektro (KIT19e) erreichte einen hervorragenden 2. Platz von 20 Teams. Unser Driverless musste sich mit einem starken 4. Platz ebenfalls nicht verstecken! Zu den ausgezeichneten Erfolgen im Engineering Design gesellt sich auch der 1. Platz unseres Business Plans um den Verbrenner (KIT19c). Vor einem großen Publikum beeindruckten die zwei Business Plan Präsentatoren die 7 köpfige Jury mit ihrer Idee. Auch im Cost Report Electric setzten wir uns mit einer erstklassigen Leistung bis in das Finale durch, wo wir uns dann ähnlich wie im Design Final Rede und Antwort standen. Das Resultat: ein souveräner 4. Platz. All die eben genannten Erfolge trugen schlussendlich dazu bei, den 2. Gesamtplatz in den statischen Disziplinen für den KIT19c und KIT19e zu gewinnen. Ein hervorragendes Ergebnis für KA-RaceIng! Trotz der Schwierigkeiten in den dynamischen Disziplinen hat das Team einmal mehr beweisen, dass es in diesem Konstruktionswettbewerb um mehr geht, als um das reine Fahren. Gute Ingenieurleistung und Vorbereitung sind ausschlaggebend für den Erfolg in den statischen Disziplinen.

Vor und an unserem Heim-Event, der FSG am Hockenheimring, werden wir noch mal alles dran setzen, um das Beste aus unseren Fahrzeugen herauszuholen und an unsere Erfolge der vergangen Jahre anzuknüpfen. Hierzu laden wir sie herzlich ein! Kommen Sie uns am Wochenende vom 10.08. und 11.08. bei der Formula Student Germany am Hockenheimring in den Boxen (KIT19c: 41-C, KIT19d: 26-C, KIT19e: 12-A) besuchen. Erleben Sie den Formula Student Spirit hautnah! Kommen Sie in Kontakt mit dem Team und fiebern Sie mit, wenn sich unsere Rennfahrzeuge mit anderen Formula Student Teams aus aller Welt messen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Business Plan Teams bedanken sich bei unserem Unterstützer IAV für ein hilfreiches Prejudging noch so kurz vor der FSG. Hier konnten sich die Verantwortlichen noch einmal wertvollen Input für das bevorstehende Highlight der Saison holen.
Ein spezieller Dank geht ebenfalls an unseren Sponsor Bosch Leonberg für das hilfreiche Probe-Event für unseren Driverless im vergangenen Monat im Scrutineering, Engineering Design und für den Businessplan. Wir erhielten ein sehr gutes Judging und viele nützliche Tipps die uns für die Events weiterhelfen. Vielen Dank!
Neben den statischen Probe-Events, wurde uns auch die Möglichkeit gegeben, neben anderen Teams dynamisch bei Bosch auf dem Boxberg zu testen. Auch dieses Angebot nahmen wir mit großer Dankbarkeit an. An dieser Stelle möchte sich das gesamte KA-RaceIng Team für die einzigartige Partnerschaft mit Bosch bedanken! Das Angebot an Judgings und an Testmöglichkeiten machen die Zusammenarbeit zu etwas ganz Besonderem.

Ein großes Dankeschön geht auch nochmal an jeden Sponsor und Unterstützer von KA-RaceIng! Ohne die tatkräftige Unterstützung wäre vieles bei uns nicht denkbar. Wir werden auf den kommenden Events nochmal alles geben, um unsere Universität und den Unternehmen auf unseren Fahrzeugen alle Ehre zu machen.

Ihr Team von KA-RaceIng

Quelle: KA-RaceIng

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