Für das Vogelsang-Revival Team waren es ereignisreiche Tage. Nur eine Woche lag zwischen den Rennen der Tourenwagen Classics am Nürburgring und am Lausitzring. Mit diversen Corona-Schutzmaßnahmen genehmigte die zuständige Behörde für den AvD Oldtimer Grand Prix 5.000 Motorsportfans den Zutritt zur Grand Prix Strecke, wodurch zumindest ein paar Tourenwagen-Enthusiasten dem Duo Harald Grohs und Ralph Bahr auf dem schwarzen Vogelsang BMW M3 E30 vor Ort die Daumen drücken konnten. Am Lausitzring war die Strecke dagegen hermetisch abgeriegelt. Bei beiden Rennen erlebte das Team Erfolge, aber auch Rückschläge.

Nach dem Einschlag in die Leitplanke am Salzburgring zu Beginn der Saison war zunächst vor dem AvD-Oldtimer Grand Prix nicht klar gewesen, ob der schwarze M3 überhaupt fertig werden würde. Unter Hochdruck arbeiteten die Mechaniker von Derichs Rennwagen an den aufwändigen Reparaturen. Als der Karosseriebauer aber schließlich eine neue Front ins Fahrerlager am Nürburgring lieferte, war klar: Harald Grohs und Ralph Bahr würden in den ersten Wertungslauf der Tourenwagen Classics starten.

Im Golden-Ära-Rennen fuhr Harald Grohs von Startplatz 10. Mit 44 Teilnehmern war das Feld so stark besetzt wie in der DTM zu ihrer besten Zeit. Man erinnert sich: 1988 starteten beim Großen Preis der Stadt Esslingen 46 Fahrzeuge ins Rennen. Und wie in den 1980er Jahren wusste sich Harald Grohs auch im heutigen riesigen Startfeld durchzusetzen. Nachdem das Rennen freigegeben worden war, kämpfte sich der Ex-Profi mit seinem Erfahrungsschatz Platz für Platz nach vorne. Am Ende konnten er und das Team jubeln: Platz drei im Gesamtklassement und Platz zwei in der eigenen Starterklasse waren der Lohn für seine beherzte und faire Fahrweise. Das Hauptrennen verlief für Harald Grohs und seinen Teamkollegen dann dagegen eher enttäuschend, denn beide kämpften während des gesamten Rennens mit Elektronikproblemen und fielen daher immer weiter zurück. Da das Rennen wegen Starkregen und Hagel abgesagt werden musste, konnten sich beide noch auf den 14. Gesamtrang retten; in der Klasse 2 belegten sie damit den vierten Platz bei sechs Startern.

So galt es auch dieses Mal, die (kurze) Pause bis zum nächsten Rennwochenenden für die Fehlersuche und notwendigen Arbeiten zu nutzen. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail und Fahrzeugelektronik ist für viele Schrauber eine Herausforderung – in diesem Fall aber nicht für die Mechaniker vom Einsatzteam Derichs Rennwagen. Sie erkannten schnell das Problem, das im Sonntagsrennen für Probleme gesorgt hatte. Da die Lichtmaschine defekt gewesen war, hatte der Batterie ein Abnehmer gefehlt. In Folge dessen war das Steuergerät während des Rennens überlastet worden. In der Werkstatt in Mayen wurden vor dem Rennen am Lausitzring viele elektronischen Bauteile ausgetauscht.
Nur eine Woche später lag Harald Grohs im Golden-Ära Rennen auf einem aussichtsreichen zweiten Platz, als ihm in der vorletzten Runde der Motor ausging. Schlussendlich schaffte er es mit seinem Erfahrungsschatz, den Motor doch wieder anzulassen und sich auf Position acht ins Ziel zu retten. Im Hauptrennen mussten Harald Grohs und Ralph Bahr wieder einen Ausfall hinnehmen.

In der Gesamtwertung für das Golden Ära-Rennen liegt Harald Grohs derzeit auf Position drei hinter Otto Rensing und Gerhard Füller, in der Wertung für die Sonntagsrennen (ProAm) momentan liegen Ralph Bahr und Harald Grohs dagegen nur auf dem 15. Rang. Trotzdem bleibt nach den ersten beiden Wertungsläufen die Erkenntnis, dass man mit dem schwarzen Vogelsang BMW M3 E30 immer unter die Top 5 fahren kann. Bevor es zum nächsten Lauf nach Assen geht, werden Ralph Bahr und Harald Grohs im belgischen Zolder noch ausgiebig testen - auch um sich damit auf das Saisonfinale auf selbiger Rennstrecke vorzubereiten.

Quelle: Text: Christian Reinsch              Fotos: Rainer Dolle/Verena Schwarz

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