Porsche SupercupAls Michael Ammermüller am Sonntag den 29. Oktober die Zielflagge in Mexico als 2017er Porsche Mobil 1 Supercup Meister sah, war die Freude auch im Hause Drexler Automotive und allen voran bei Herbert Drexler sehr groß.

In der Saison 2009 endete Ammermüllers Formel Sport Reise als Fahrer in der damaligen A1GP Serie, in der er für das Team Germany antrat. Davor war er von 2004 bis 2008 erfolgreich in diversen Formel Renault Serien, der GP2 Serie (heute Formel 2), Formel Renault 3.5 und in der Int. Formel Masters unterwegs.

Unzählige Siege, Podiumsplätze und Pole Positions in diesen Vorstufen der Formel 1 machten ihn in den Jahren 2015 und 2016 zum offiziellen Formel 1 Testfahrer bei dem damals noch jungen Red Bull F1 Racing Teams. Den Status als Red Bull Junior Fahrer bekam er nach sehr erfolgreichen Jahren im Kart und Titel als Kart Junioren Europameister schon im Jahr 2003. Zu einem Meistertitel in einer der Formel Kategorien reichte es meist knapp nicht.

Das letztendlich der große Sprung in die Formel 1 nicht erreicht werden konnte, lag sicherlich auch an einem Schicksalsschlag und großen Karriere Rückschlag in Form von einem Kahnbeinbruch und der damit verbundenen Pause. Zu dieser Zeit machten Ammermüllers Hauptkonkurrenten wie zum Beispiel Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Robert Kubica, Timo Glock ihren großen Schritt Richtung Formel 1. Das Pockinger Talent Michael Ammermüller musste hier tatenlos zusehen und lernte die harte Welt im Haifischbecken der Formel 1 kennen.

Erst mit Hilfe von Herbert Drexler konnte Michael Ammermüller aus der Sackgasse Formel Sport entfliehen und fand den Support des Salzweger Unternehmers in Richtung Sportwagen Sport.

Die örtliche Nähe zwischen Ammermüllers Heimatort Pocking  und die von Drexler Automotive in Salzweg war sicherlich einer der wichtigsten Aspekte die zu dieser sehr intensiven und außergewöhnlichen Unterstützung verhalf. Aber auch erkannte Ex-Rennfahrer Herbert Drexler das große Talent und Können des damals 25-Jährigen.

Erste Station in der von Drexler Automotive verholfenen Chance auf ein Cockpit mit Dach war ein Test- und ein Renneinsatz bei einem Langstreckenrennen (VLN) mit Alpina B6 GT3 im Frühjahr 2010. Hier war sofort klar, Ammermüller ist auch im GT3 sauschnell und die Förderung durch Herbert Drexler begann nun richtig.

Drexler suchte und fand ein Cockpit für Michael Ammermüller in der GT Masters 2010. Das Team Rosberg mit einem Audi R8 LMS war das Team welches man gemeinsam auserwählte und somit war Ammermüller im GT- und Sportwagen Sport angekommen und machte mit Top-Zeiten und Erfolgen auf sich aufmerksam. Im folgenden Jahr dann der Wechsel auf Porsche von Team a-works mit Teamkollegen Sebastian Asch. Weitere gute Ergebnisse und Siege wurden gefeiert.

Und weiters pushte Drexler Michael Ammermüller 2011 in den neu entwickelten Audi TT RS und es sollte sich bezahlt machen. Mit dem eigentlich der GT3 Konkurrenz unterlegenen TT RS feierten das Trio Ammermüller/ Biela/  Hohenadel einen von der Pole Position überlegenen Start und Ziel Sieg. Umso schöner war der Sieg für Herbert Drexler, da dieses Fahrzeug mit einem Antriebskonzept entwickelt und gefertigt aus dem Hause Drexler stammte.

Nach diesem Erfolg war auch für Audi klar, dass man auf die Dienste von Ammermülelr zurückgreifen müsse und der Bayer wurde als Semi-Werksfahrer für weitere Einsätze bei Langstrecken Rennen verpflichtet. Als weiteres Highlight in Michael Ammermüllers Karriere kann man sicherlich den Dritten Platz beim 24h Rennen auf dem Nürburgring 2012 mit Audi nennen.

Ab 2012 verschlug es Michael Ammermüller neben vielen Einsätzen als Golden Joker für Audi und Porsche im GT3 Sport in den Porsche Markenpokal. Er startete ab 2012 für Lechner im Porsche Mobil 1 Supercup und 2012, 2014 und 2015 in den nationalen Porsche Carrera Cup. In der Saison 2014 verpasste er nur mit zwei Punkten Rückstand auf den damaligen Meister und jetzt BMW Werksfahrer Philipp Eng den Titel im Carrera Cup und auch Supercup war Ammermüller meist bis zum letzen Rennen im Titelrennen dabei.

Das Jahr 2017 war wohl Ammermüllers stressigstes Jahr im Rennsport und er bestritt gleich drei Meisterschaften voll. Für Team 75 das Team von Le Mans Sieger Timo Bernhard griff er in der ADAC GT Masters in Lenkrad (Porsche GT3 R), für das neuformierte Team raceunion Huber Racing aus Neuburg am Inn griff er im Carrera Cup Deutschland an und wie schon in den letzten fünf Jahren für Walter Lechner im Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen der Formel 1.

Für das Engagement bei Huber Racing im Porsche Carrera Cup war auch wieder Herbert Drexler, der Förderer der ersten Stunde das Zünglein an der Waage und mit seinem Support konnte Teamchef Christoph Huber den Routinier Ammermüller verpflichten. Christoph Huber selbst war in den Jahren 2002 bis 2010 die Rechte Hand Herbert Drexlers bei Drexler Automotive und verbindet seitdem eine große Freundschaft. Huber greift gerne auf den Rat von Ex-Rennfahrer und Rennstallbesitzer Herbert Drexler zurück.

Umso größer war die Freude als Herbert Drexler und Christoph Huber am Dienstag den 31. Oktober den aus Mexiko zurück kehrenden Supercup Meister Michael Ammermüller in Empfang nehmen konnten und ihm zu seinem ersten Internationalen Titel gratulieren konnten.

Herbert Drexler zu seinem Schützling: „Natürlich bin ich sehr stolz, dass ich einer der maßgeblichen Bausteine in Michael´s Sportwagen und GT Karriere war und bin. Er hat mit viel Fleiß und Disziplin an seiner Karriere gearbeitet und sich von Rückschlägen oder knapp verpassten Chancen nicht abhalten lassen. Jetzt ist er Meister und ich und die gesamte Belegschaft der Drexler Automotive GmbH sind sehr stolz auf ihn. Ich denke, dass er für das Jahr 2018 gute Angebote für weitere hochkarätige Rennserien bekommt und wenn nicht helfe ich gern wieder.“

Michael Ammermüller: „Ohne Herbert Drexler wäre mir der Sprung in die GT Kategorien nicht so leicht gefallen. Er hat als Ex-Rennfahrer und als Lieferant in viele Werke und an Rennteams natürlich sehr viele Kontakte und konnte mir sehr gut helfen. Ich bin sehr glücklich, dass ich nun diesen Titel im Porsche Supercup holen konnte und Herbert hat daran einen großen Anteil und dafür bin ich sehr dankbar.“

Quelle: Christoph Huber

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