20180915 1829050Übergabe Show mit Musik, Licht und Nebel ein gelungenes Spektakel –

Der mit Spenden finanzierte Top-End Rennrollstuhl wurde am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Firma Drexler Automotive in Salzweg feierlich überreicht.

Nach 36 langen Monaten konnte der Pockinger Rollstuhlsportler seine „Green Viper“, wie in der glitzernden Gelb-grünen Lackierung im Schriftzug zu lesen ist, endlich sein Eigen nennen. Zur Feierlichen Übergabe ließen es sich der Landrat Franz Mayer, Bezirksrätin Cornelia Wasner Sommer, Bürgermeister Josef Putz aus Salzweg sowie Brauereidirektor Stephan Marold nicht nehmen persönlich zu erscheinen. Für den Initiator Robert Geisler, der vor drei Jahren die Spendenaktion ins Leben rief eine besondere Wertschätzung, wie er in seinen Worten verlauten ließ.

Ja drei Jahre hatte es gedauert, den rund 8 000 € teuren Rennrollstuhl „TopEnd“ aus feinstem Aluminium mit Carbon-Scheibenrädern ausgestattet, aus dem Hause „Invacare“ endlich überreichen zu können. Bis dahin waren Monate vergangen um den anvisierten Betrag annährend zu erreichen. Letztlich haben 150 Personen über eine Crowdfounding-Aktion ihren Betrag dazu geleistet, dass Alfred Hufnagl wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen kann. Ein besonderer Dank sprach Robert Geisler der Familie und Firma Drexler Automotive aus, die mit ihrer Bereitschaft die Aktion großzügig zu unterstützen das „Zünglein an der Waage“ war, nicht noch länger auf das Hightech-Renngerät aus den USA warten zu müssen. Einen großen Dank sprach auch Alfred Hufnagl der Familie Drexler aus, auf deren Betriebsgelände nun die Übergabe stattfand. Landrat Franz Mayer betonte wie wichtig es sei auch in diesem Bereich Unterstützung einzufordern und sprach auch aus das es ihm eine Ehre sei, hier dabei sein zu dürfen, denn „er kenn den Alfred und den Robert sehr lange und wertschätze deren Leistungen“.

Die großartige Unterstützung aller spendenden Menschen, die sogar aus vielen Teilen Europas und aus Übersee stammen, gilt Dank und Anerkennung. Leider musste man auch erfahren, das der „Deutscher Behinderten-Sportverband“ kein Interesse zeigte, auch nur einem minimalen Beitrag zu leisten. Schade eigentlich, denn wie die schriftliche Antwort offenbarte, werden von diesem Verband nur Kaderathleten unterstützt. Genau dies war Alfred Hufnagl im Jahre 2000, als er in Sydney (Australien) bei den Paralympischen Spielen für Deutschland an den Start ging und mit Rang 5 ein hervorragendes Ergebnis ablieferte. Vier Jahre später wurde er trotz erreichter Kadernorm nicht nominiert. Die Gründe kann bis heute niemand verstehen, zumal er auch u.a. schon dreimal (!!!) den Hamburger-Marathon gewinnen konnte und sich als „Tschumi“ im Spielfilm „Der Kotzbrocken“ beste Noten verdiente.

Bevor es aber dann zur „Übergabeshow“ kam, gab es noch leckere Köstlichkeiten am Buffet und Moderator und DJ Giuseppe Marascia konnte mit gewitzten Beiträgen schnell für gute Stimmung sorgen. Je später der Abend desto spannender wurde es nun, denn mit Einbruch der Dunkelheit war die Show geplant. „Ich wollte keine 0815 Übergabe machen, so habe ich mir diese Show überlegt. Auf der schwarzen Bühne stand das edle Teil abgedeckt mit orangefarbigen Tuch und wartete nur noch auf die Klänge und den dichten Nebel gepaart mit einer Lichtshow, für die Alex Niggl (DA-Technics) aus Büchlberg verantwortlich zeichnete, die erst nach einiger Zeit den Blick auf den grünen Rollstuhl freigab. Sichtlich gerührt und mit tränen der Freude kämpfte hier Alfred Hufnagl, als er erstmals seinen neuen Superrenner in Natura sah. „Es ist ein beeindruckendes Erlebnis mit einer solchen Präsentation einen neuen Rennrollstuhl zu erhalten“, so Alfred Hufnagl.

Nachdem sich der Nebel gelegt und alle Gäste vor der Bühne standen, konnten die Gäste erstmals sehen was und wie sich ein gehandicapter Sportler vom normalen Rollstuhl in das neue Renngefährt bewegt. Auf einer Trainingsrolle wurde das Fahrzeug anschließend gestellt und Alfred zeigte in voller Rennmontur erstmals was von einem Hochleistungssportler gefordert wird. Viel Training, noch mehr Disziplin und jede Menge Ausdauer ist hierzu erforderlich. Das dies auch zukünftig so bleiben wird, setzt der Pockinger Sportler vorausgesetzt er bleibt gesundheitlich am Damm. Die ersten Rennmarken. So soll der Wettkampf-Start im Frühjahr 2019 erfolgen, eventuell ist er sogar nach Jahren der Abstinenz wieder beim Bad Füssinger Thermenmarathon am Start. Weitere Wettkämpfe in der Schweiz und Teilnahmen bei diversen Marathon oder Bahnveranstaltungen sind bereits in der Planung. Wenn alles gut läuft und die Ergebnisse mit dem neuen Hightech-Rennstuhl zufriedenstellend sind, könnte es gar sein das wir Alfred Hufnagl in naher Zeit auch bei Internationalen Wettkämpfen wieder sehen. Dies alles haben wir den Spendern zu verdanken, die sich mit Ihrem Engagement für einen Menschen eingesetzt haben, dem die sportliche Lebensqualität 2012 durch einen rücksichtslosen LKW-Fahrer genommen wurde.

Hier ein Video:
Neuer Rennrollstuhl

Quelle: Sp4ort.de

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